BDSM-Geschichten und andere erotische Texte und Literatur

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Dieser Text besteht aus mehreren Teilen.

Vorheriger Teil: Der Ruf der Amsel III - Die Entscheidung (Teil 03). Folgender Teil: Der Ruf der Amsel III - Die Entscheidung (Teil 05).

Der Ruf der Amsel III - Die Entscheidung (Teil 04)

von poet

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

07.07.2015 um 23:56 Uhr

Die Beschreibung des Sklavenmarktes macht Lust darauf, selbst mal einen zu besuchen.

Ich drück Lisa die Daumen, dass die nicht in die Fänge von Godiva gerät!

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

03.06.2015 um 23:40 Uhr

Kann wieder nur sagen ,der Schreibstil ist einfach klasse.

19.12.2014 um 23:25 Uhr

Bitte weiter so.

Rote Sonne

Profil unsichtbar.

16.01.2014 um 00:40 Uhr

Bin gespannt wie es auf dem Markt weitergeht...

Und ob Lisa es schaft, dieser Lady aus dem Weg zu gehen...

Signatur

Auch wenn wir alle ähnlich sind, so lernt, denkt, fühlt und handelt jeder Mensch auf seine ganz eigene Art und Weise!

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Gelöscht.

09.02.2013 um 00:12 Uhr

Sehr spannend, wie es auf einem Sklavenmarkt zugeht! Muß schnell weiterlesen!

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Gelöscht.

18.07.2009 um 14:19 Uhr

spannende interessante Geschichte...gibt viel Hintergrundinformationen über den Ablauf und die Regeln eines events... danke dafür

poet

Autor.

16.07.2009 um 20:34 Uhr

Hi,

gratuliere, wenn du weiter gelesen hast, hast du inzwischen die Bestätigung deiner Vermutung gefunden! Danke!

poet

Signatur

poet

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

16.07.2009 um 16:07 Uhr

also schockierend finde ich diesen teil nicht... denn wer sich in der Szene bewegt wird dem ein oder anderen Objekt schon begegnet sein. Regeln sind Regeln... und sagen wir mal so für ne Züchtigung brauch ein Herr nicht mal einen Grund... Ich finde der Autor bringt hier aber zwei Sparten gut ins Bild einmal SM mit Liebe und einmal ohne Liebe und zeigt es gibt immer solche und solche.... Die Events machen einfach Spaß wie weit man geht ist jeden selbst überlassen.... bzw den Herrschaften... SM hat nun mal nicht immer mit kuschel zu tun sondern ist einfach ach mal hart und tut auch mal weh...

ungewiss

Autorin. Teammitglied. Vereinsmitglied.

14.07.2009 um 21:10 Uhr

Hm, meins ist es auch nicht so ganz ... obwohl, wenn ich mir durchgeknallte Möchtegern-Ladys-und-Herren wegdenke, prickelt schon auch dieser Teil wieder. Und vielleicht ist es dem Autor tatsächlich wichtig, dass seine Leser trotz aller Sehnsucht und allen Vertrauens nicht vergessen, wieviele Spinner sich gerade in dieser Szene für den lieben Gott halten ... Fazit: Nicht so erotisch und faszinierend wie andere Teile der Geschichte, aber durchaus sehr gut geschrieben und wie immer lesenswert.

Signatur

Nur wer träumt, kann Großes erreichen.

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

14.07.2009 um 15:22 Uhr

bei diesem Teil der Geschichte, mußte ich zum großen Teil mein Kopfkion ausblenden. Manches hat für mein Veständnis nichts mit SM zu tun, eher mit mittelalterlicher Folter. Oder der Auto wollte die zwei Seiten von verantwortlichen und unverantwortlichen SM darstellen.

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Der Ruf der Amsel (Teil 01)

Lisas hohe Absätze waren nicht das richtige Schuhwerk für den Waldweg zum See hinunter, aber obwohl er hinter ihr ging und ihre Taschen trug, kommentierte er ihren unsicheren Gang nicht. Sie kam sich sehr falsch angezogen vor, nicht nur wegen der Schuhe. Als sie aus dem Wald trat und den See mit der Insel und der majestätischen Bergkulisse vor sich sah, blieb sie wie betäubt stehen. Sie hatte dieses Bild schon unzählige Male gesehen, in ihren Träumen, in die sie sich zurück zog, wenn ihr die Realität zu viel wurde. Das war ihre Hütte auf ihrer Insel in ihrem See - und es gab sie wirklich, und da lag alles zum Greifen nah. Und: Es schien alles ihm zu gehören.

Der Ruf der Amsel (Teil 02)

Gerne hätte sie ihm einige Fragen gestellt, aber sie wagte nicht, ungefragt zu reden. Es war so sonderbar, sie wollte die Rolle nun spielen, die er ihr zugewiesen hatte, ganz, alles ausleben, was auf sie zukommen würde, obwohl sie gleichzeitig Angst davor hatte. Aber eben diese Angst, das spürte sie genau, war ja das, was sie so erregte. Sie fühlte sich wie in einem Traum, von dem sie noch nicht wusste, ob es ein wunderschöner oder ein Alptraum war, in den sie da geraten war.

Der Ruf der Amsel (Teil 03)

Du kannst gehen, wann immer du willst. Du gehörst mir, solange du es willst, und du bist meine Sklavin, solange du es willst. Dein Wille ist die einzige Kette, die dich hält. Und ich hoffe, es kommt noch viel mehr dazu im Lauf der Zeit. Unser Verhältnis beruht auf absolutem Vertrauen. Keiner von uns will dem anderen irgendetwas Schlechtes, und bevor ich etwas tue, bei dem ich mir deiner stillschweigenden Zustimmung nicht absolut sicher bin, werde ich dich fragen. Es macht daher keinen Sinn, wenn du dieses Vertrauen immer wieder hinterfragen willst. Wenn du es nicht aufbringen willst, musst du alles beenden, was dir jederzeit frei steht.

Der Ruf der Amsel (Teil 04)

Ich wusste doch lange genug vorher, wann du kommst, und da habe ich mich eben vorbereitet. Du wirst noch etliche weitere Vorbereitungen kennen lernen, die mir sehr viel Vergnügen bereitet haben, ich hoffe, sie werden dir ebenso gefallen. Wir wollen unser Spiel doch variantenreich haben, nicht wahr? Was immer ich mit dir mache, ich habe immer den größten Respekt vor dir, du bist immer meine Partnerin und nie mein Objekt, merk dir das ganz fest.

Der Ruf der Amsel (Teil 05)

Sie wunderte sich immer mehr über ihn. Wie passte das nur alles zusammen? Ein Blockhaus auf einer Insel in der Einsamkeit eines abgelegenen Sees fast in der kanadischen Wildnis, ein Trappertyp, der mit Waffen und Angelgerät umging, als sei er damit aufgewachsen, gleichzeitig ein formvollendeter Gentleman, Schriftsteller, bezaubernder Liebhaber ebenso wie unerbittlicher Herr, der von ihr forderte, sie solle seine gehorsame Sklavin sein.

Der Ruf der Amsel (Teil 06)

Dem Holpern nach bogen sie jetzt von der Straße ab und fuhren einen ungeteerten Weg entlang, womöglich einen Waldweg. Sie hatte die ganze Fahrt verzweifelt versucht, das Klebeband, mit dem sie ihr Augen, Mund und Hände verklebt hatten, an einer Kante des Wagens durchzuscheuern. Aber sie wusste nicht, wo in seinem Wagen irgendwelche schärfere Stellen waren. Sie hatten sie nach dem überraschenden Überfall nur wie einen Kartoffelsack unter die Abdeckungsplane auf die Ladefläche des Pick-ups geworfen und waren losgefahren wie die Wilden.

Der Ruf der Amsel (Teil 07)

Er betrachtete ihr zartes Gesicht und fragte sich, wie schon öfter in den letzten Tagen, ob es richtig war, was er mit ihr machte. Sicher, es war ein erotisches Spiel, und sie genoss es in den meisten Zügen auch, das merkte er, aber wie würde er merken, wann sie es nur noch für ihn spielte, und nicht mehr, weil sie es selbst wollte?

Der Ruf der Amsel (Teil 08)

Siehst du, die Peitsche ist sehr wichtig, eben weil du sie fürchtest. Eine Sklavin muss schon wissen, dass sie nicht nur gehorchen soll, sondern auch gehorchen muss! Wenn du keine Angst vor der Peitsche hättest, würdest du sicher doch nicht so wunderbar devot sein, wie du es bist, meine Süße! Weißt du, ich lege keinen Wert darauf, dich zu schlagen, und wenn du folgsam bist, brauchen wir die Peitsche auch nicht einzusetzen, aber sie hängt immer im Hintergrund, und das ist gut so, denke ich. Ich strafe dich nicht aus Spaß, sondern nur, wenn du nicht folgst, und das ist sehr wichtig. Kannst du das nicht einsehen?

Der Ruf der Amsel (Teil 09)

Er ließ ihren Kopf los, schob sie von seinem Schoß. Sie sank neben seinem Stuhl auf die Knie. Er sprang auf und verließ das Blockhaus in großen Schritten. Sie wagte sich nicht zu rühren. Er kam sehr rasch zurück und warf ihre beiden leeren Reisetaschen vor sie hin. Was nun? Scherben? Alles vorbei in einem Augenblick, durch einen einzigen dummen Satz, den sie sich nicht einmal richtig überlegt hatte? Sie fühlte instinktiv, dass sie jetzt etwas unternehmen musste, zu ihm gehen musste, um Verzeihung bitten - aber sie saß wie gelähmt vor den Taschen und sah in deren Leere, als wäre es die Leere, in die sie zu fallen drohte.

Der Ruf der Amsel (Teil 10)

Eine Sklavin, die nur gehorcht, wenn sie gerade will, ist keine echte Sklavin. Und da du meine Sklavin sein willst, wirst du auch immer wieder einmal Situationen akzeptieren, ja immer mehr auch wollen, die mehr von dir verlangen als Lustgehorsam. Das macht doch den Kick aus, dass du dich ganz auslieferst, nicht ständig wie ein willenloses Objekt, aber immer wieder. Wie hast du dich denn in den Tagen, seit du hier bist, gefühlt? Ich hoffe doch, nicht als mein Lustobjekt?

Der Ruf der Amsel II - Das Nest (Teil 01)

Der Zug bog, der Weiche folgend, in die Bahnsteigschleife von Woodlake Station ein und schob sich langsam, fast im Schritttempo, an die einfache Betonrampe heran, auf der nur eine Handvoll Leute warteten. Kaum jemand hatte Gepäck dabei, es waren hauptsächlich Leute, die Reisende abholen kamen, unter ihnen ein hochgewachsener Mann in Lederjacke und Jeans mit einem braunen Stetson auf dem Kopf. Neben seinen staubigen Cowboystiefeln lag ein großer Neufundländer, den Kopf auf den riesigen Vorderpfoten, in regloser Gespanntheit, die sich nur an seinen lebendigen Augen ablesen ließ...

Der Ruf der Amsel II - Das Nest (Teil 02)

Nun war es kein heißes Urlaubsintermezzo, keine erotische Erfahrung unter anderen mehr, nun war sie gekommen, um zu bleiben. Von nun an würde alles, alles eine andere Qualität erhalten, und dieser Tatsache wurde sie sich gerade in diesem Moment der hilflos-nackten Auslieferung besonders bewusst. Sie hatte ein neues Leben begonnen, hatte ihr Selbst abgelegt, oder zumindest radikal verändert, nie mehr würde sie die sein, die sie gewesen war. Nun war sie endgültig Lisa, seine Lisa, und er würde sie tätowieren und in Besitz nehmen.

Der Ruf der Amsel II - Das Nest (Teil 03)

In Lisas Kopf pochte ihr Puls. Diese Sarah war offenbar eine Sklavin wie sie, und Charly ein Gesinnungsgenosse ihres Herrn, was bedeutete, dass er wahrscheinlich auch über sie Bescheid wusste. Sie hörte kein Wort mehr von der Unterhaltung der Männer. Wo war der Keller, was war das für eine Frau, wie lebten sie zusammen - tausend Fragen schossen durch alle ihre Hirnwindungen. Sie stand steif wie eine Statue, beinahe wie in Trance, und als Reno sie plötzlich am Handgelenk nahm und zum Tisch zog und sie zwang, sich darüber zu beugen, ließ sie es wie eine Marionette geschehen...

Der Ruf der Amsel II - Das Nest (Teil 04)

Du wirst mir jetzt eine Stunde lang vortanzen, hier an der Stange vor dem Tanzvorhang, und dich dabei ganz langsam ausziehen. Du siehst die Uhr auf dem Kaminsims. Am Ende der Stunde wirst du ganz nackt sein. Lass dir was einfallen. Und denk an das Timing, ich will dich genau eine Stunde genießen, also streng dich an. Ich will kein Gehupfe, sondern schönes, langsames, laszives Tanzen. Stell dir einfach vor, du tanzt vor dir selber, vor einem Spiegel.

Der Ruf der Amsel II - Das Nest (Teil 05)

Wieder begannen die schrecklichen, ungewissen Minuten um den Zahlenkranz zu kriechen, sie stand am Fenster und sah in die graue Wand. Schließlich warf sie sich aufs Bett und fing an, hemmungslos zu weinen. Als sie ein Brummen zu hören vermeinte, riss sie die Tür auf und rannte nur im Pullover, in ihren Strapsen und Strümpfen zum Steg hinunter. Tatsächlich legte gerade das Boot an und Charly zog hinter sich mühsam eine mit einer dicken Decke behängte zweite Gestalt auf die Bretter. Sie schrie auf und flog darauf zu...

Der Ruf der Amsel II - Das Nest (Teil 06)

Jeder Tag, der näher an Samstag heran rückte, ließ sie an den bevorstehenden Besuch bei Charly denken, und ihre Gedanken waren mulmig und erregt zugleich. Was würde sie erwarten? In ihrem Kopf spukten eklige Bilder von Swingerparties und Gruppensex mit geilen älteren Herren, wie sie in manchen Gazetten immer wieder genüsslich breitgetreten werden. Sie wollte ihm gehören, exklusiv, denn Sexualität bedeutete für sie so viel mehr als nur körperliche Befriedigung, sie war ein wichtiges Bindeglied zwischen ihnen, und jede Störung dieser Intimität gefährdete die Nähe, die sie sich geschaffen hatten, und deshalb hatte sie Angst. Gleichzeitig aber erregte sie der Gedanke, er würde sie einem ihr Fremden vorführen, sie dazu zwingen, sich noch ein Stück mehr zu demütigen, so dass sie letztendlich gänzlich seinem Willen unterworfen sein würde.

Der Ruf der Amsel II - Das Nest (Teil 07)

Du bist weich, ich kenne dich doch. Aber du siehst das falsch. Sarah ist eine echte Sklavin, sie will eine sein, so wie du. Du bist eine Sklavin, das heißt, du gehorchst, ohne dir Gedanken zu machen, das erwarte ich und das erwartet auch Sarah von dir. Und letztlich, ja, letztlich erwartest du das doch auch selbst von dir? Wenn du es nicht tust, werde ich es tun. Schlag fest zu, sie hat dich auch nicht geschont. Jeder Hieb, der zu schwach ist, wird wiederholt, und zwar von mir - du tust ihr also nichts Gutes, wenn du sie schonst! Fang an!

Der Ruf der Amsel II - Das Nest (Teil 08)

Ich glaube nicht, dass eine Frau nur aus Liebe so weit gehen würde, wenn es nicht in ihr drinnen angelegt wäre, wenn sie es nicht auch wollen würde. So ein bisschen Dominanzspiele, ja, aber wenn es dann ernst wird und sie die Peitsche spürt und merkt, sie gerät immer mehr unter deine Kontrolle, dann ist es Zeit für die Notbremse. Und über diesen Punkt seid ihr doch längst hinaus. Ich habe ihre Tätowierung gesehen, die lässt sich eine Frau nicht machen, wenn sie nicht will. Sie sollte lernen zu gehorchen, ohne zu fragen, auf den Punkt, in allen Details. Erst dann ist sie deine wirkliche Sklavin.

Der Ruf der Amsel II - Das Nest (Teil 09)

Weißt du, ich schlag dich nicht gern, ich bin kein Sadist, ich habe dir das schon einmal gesagt. Wenn du folgsam bist und weißt, wie du dich zu benehmen hast, kannst du dir alle Züchtigungen sparen! Wahrscheinlich hat Charly recht und ich müsste viel strenger sein mit dir! Dann kämen dir solche Dinge gar nicht erst. Wirst du jetzt wieder gehorsam sein?

Der Ruf der Amsel II - Das Nest (Teil 10)

Dann hörten sie Lisas Schrei, ein Entsetzensschrei, der durch Mark und Bein ging, Lord bellte wie noch nie, dann schrie Lisa wieder, gellend und voll panischer Angst, ihr Schrei zerriss mitten in seiner höchsten Sequenz. Lord knurrte und jaulte und bellte, und Reno wusste, er kämpfte um sein Leben. Als Charly den Fels umrundete, hatte er seinen Revolver schon gezogen, legte beide Hände zusammen und feuerte sofort los.

Der Ruf der Amsel III - Die Entscheidung (Teil 01)

Eine Sklavin, die ihren Herrn heiratet? Das Abenteuer zementieren? Gut, sie hatte sich tätowieren lassen, das war auch ein endgültiger Schritt, aber der war irgendwie auf einer anderen Ebene getan worden, auf der Sklavenebene, aber heiraten, das war die Ebene der realen bürgerlichen Welt, die sie hinter sich gelassen hatte. Trenne ich jetzt mein Leben schon in zwei Ebenen, fragte sie sich. Aber dieses Verhältnis, das sie zu ihm hatte, die freiwillige totale Unterordnung als seine Sklavin - und eine bürgerliche, amtliche Verbriefung wie eine Eheschließung - würde das möglich sein, würden sich diese beiden Lebensformen nicht ausschließen?

Der Ruf der Amsel III - Die Entscheidung (Teil 02)

Das ist das Peitschenrad, meine Süße, das internationale Sklavenzeichen. Außer an dem Ring, den du trägst, wird dich jeder, der eingeweiht ist, daran als Sklavin erkennen. Und du wirst jedem, der dich als Sklavin anspricht, demütig begegnen und Auskunft geben, wie du heißt und wem du gehörst. Kleine Aufträge wie Wein einschenken wirst du ausführen. Ansonsten musst du nicht gehorchen, es sei denn, ich bin dabei und will es. So, und nun gib deine Hände hoch.

Der Ruf der Amsel III - Die Entscheidung (Teil 03)

Sie sahen den auf dem Sklavenmarkt neu ankommenden Autos zu. Immer entstiegen ihnen Herrinnen oder Herren, denen man dies schon an den Bewegungen ansah, und Sklaven oder Sklavinnen mit Halsband und Armspangen. Und überall wurden die Sklaven an die Fahrzeuge gekettet oder in sie eingesperrt, während die Damen und Herren sich zum Saloon aufmachten. Lisa musterte besonders die Herrinnen. Während die Herren meist in ganz normaler Kleidung auftraten, obwohl die bevorzugte Farbe schwarz war, zeigten die Damen durch besonders betonte Aufmachung, dass sie Dominas waren. Meist trugen sie lange schwarze Stiefel, entweder Reithosen oder lange Kleider, immer rot oder schwarz, immer eine Peitsche bei sich, am Handgelenk baumelnd oder in der Hand gehalten.

Der Ruf der Amsel III - Die Entscheidung (Teil 04)

Ich habe nicht befohlen, dass du dich anziehst. Du warst unfolgsam vorhin, meine Süße. Du wirst zur Strafe nackt weitergehen!“ sagte Reno, schloss ihre Armspangen hinter ihrem Rücken zusammen, ließ ihr Kleid mit dem Neuerwerb in eine Tragetasche packen und schlenderte gemütlich zum nächsten Stand, so, als wäre es das Selbstverständlichste von der Welt, über einen Markt zu gehen und eine nackte Frau an der Leine hinter sich her zu führen.

Der Ruf der Amsel III - Die Entscheidung (Teil 05)

Sie waren ausgehfertig: Charly und Reno hatten beide ihre Gerte am Gürtel baumeln. Die Sklavinnen waren unisono im gleichen Dienstmädchenkostüm mit weißen Strümpfen und roten, hochhackigen Pumps, dazu natürlich Handgelenkspangen und Halsband, und beide wurden von ihren Herren wieder am Halsband mit Lederleinen geführt und tippelten brav hinter ihnen her. Es war kühl geworden am Abend und Lisa kam der kurze Weg zur Festhalle ziemlich lang vor, so nackt, wie sie unter dem kurzen Kleidchen war.

Der Ruf der Amsel III - Die Entscheidung (Teil 06)

Lisa schaltete die Innenleuchte des Vans ein. Aus dem kleinen Wandschrank nahm sie Charlys warmen, langen Parka, und unter dem Sitz angelte sie ihre Stiefeletten hervor. Sie wusste, dass Reno in seiner Tasche noch einen kleineren Geldbetrag hatte, den kramte sie in aller Hast heraus und schob ihn in die Außentasche des Parkas. Dann schnappte sie sich Charlys Handy vom Tisch. Sie wählte die Taxinummer des Distrikts. Sekunden später war sie auf dem schwach beleuchteten Weg zum Ausgang.

Der Ruf der Amsel III - Die Entscheidung (Teil 07)

In Lisas Hirn überschlugen sich verschiedene Strategien. Sie wusste, dass sie gegen den kräftigen Taxifahrer keine Chance hatte. Die Straße war um diese Zeit so gut wie nicht befahren, und wenn je doch ein Auto an diesem Parkplatz vorbei gekommen wäre, würde es nicht anhalten, schon gar nicht, wenn dort schon ein anderer Wagen stand. Schließlich entschloss sie sich zu einem verzweifelten Trick.

Der Ruf der Amsel III - Die Entscheidung (Teil 08)

Ich habe hier eine nette, nostalgische alte Schul-Schiefertafel. Wie du siehst, habe ich in der Mitte einen Streifen aufgeklebt, der die Tafel in zwei Hälften teilt. In Zukunft werden wir für jeden Verstoß einen Kreidestrich auf die linke Hälfte zeichnen, und solltest du mal besonders gehorsam sein, einen Bonusstrich auf die rechte. Tja, und abends werden wir die beiden Hälften vergleichen, und wenn links mehr Striche sind als rechts, wirst du für jeden Strich mehr sechs Hiebe mit der Klatsche bekommen.

Der Ruf der Amsel III - Die Entscheidung (Teil 09)

Hat das nicht elend weh getan? Hast du nicht geschrien? Und du hast es gewollt, obwohl es so weh tat? Hast du gar keinen eigenen Willen mehr? Egal, was er mit dir macht? Ich habe Angst!

Der Ruf der Amsel III - Die Entscheidung (Teil 10)

Sie hatte sich ihm nun ganz hingegeben, alle seine Wünsche erfüllt, sie gehörte ihm nun bedingungslos. Er hatte überall von ihrem Körper Besitz ergriffen, ihr Po war tätowiert für immer, sie trug seinen Ring am Finger, die Stahlringe um Hals und Handgelenke und nun die Ringe an ihren Brüsten und an ihrer Scham, sie war also überall gefesselt von ihm und für ihn, er konnte und sollte über sie verfügen, sie hatte sich überwunden und sich ihm vollkommen übergeben.

Der Ruf der Amsel IV - Vierundzwanzigsieben (Teil 1)

Ich liebe Dich, und nur deswegen empfinde ich mich als Dein Eigentum, habe mich Dir voll und ganz überantwortet und fühle mich so geborgen als Dein Besitz. Ich möchte unsere Geschichte fortschreiben - als Tagebuch unserer Liebe, und auch wegen der schlimmen und guten Ereignisse, die sich in der Folge abspielten. Von unserer Hochzeit muss zu aller erst berichtet werden. Du hattest offenbar diesen Club zu unserer Hochzeit eingeladen, denn alles drehte sich nur um uns. Es ist nicht einfach, eine Hochzeitsfeier dieser Art zu erzählen.

Der Ruf der Amsel IV - Vierundzwanzigsieben (Teil 2)

Du tanztest im Rahmen einer Sklavinnenshow, in der du der Höhepunkt warst. Da war natürlich unser Logenballett mit einem hinreißenden CanCan, es gab laszive Tanzeinlagen, einen Peitschentanz und so weiter, aber dann kamst du, und du tanztest, wie du noch nie vorher getanzt hattest, du warst hinreißend, erotisch, eine Bombe auf der Bühne, die im gleißenden Spotlight an der Stange in Ekstase explodierte mit den letzten Takten der Musik. Du gabst wirklich alles, als hättest du deiner Lebtag nie etwas anderes getan als Striptease zu tanzen.

Der Ruf der Amsel IV - Vierundzwanzigsieben (Teil 3)

Sarah war nicht einfach eine weitere Sklavin, die ich irgendwo erworben hatte, sie war die Sklavin meines besten Freundes, auf dessen Genesung wir alle noch so stark hofften. Wie würde sich, falls er wiederkäme, unser Verhältnis gestalten, wenn ich in der Zwischenzeit Sarah zu meiner vollen ZweitSklavin neben dir erzogen hatte? Und wie würde sich unser beider so intensives, bislang rein monogames Liebesverhältnis entwickeln in so einer Dreierbeziehung? Ich war mehr als nur ratlos: Ich hatte Angst, machte mir Sorgen, wusste nicht weiter. Ich hoffte insgeheim, ihr Frauen würdet das unter euch klären.

Der Ruf der Amsel IV - Vierundzwanzigsieben (Teil 4)

Ich war die erste am Morgen, die aufwachte. Mein Kopf bestand nur aus einem heftigen hämmernden Schmerz im Hinterkopf, denn Du hattest mich zu sehr zum Trinken verführt am Abend zuvor. Als ich realisierte, dass Sarah auf Deiner anderen Seite lag, änderte sich der Schmerz in eine Art Bohren. Nein, brummte dieser Bohrer, nein, nein, nein, nein, nein. Ich befreite mich aus Deinem Arm und setzte mich auf, aber der Bohrer ließ nicht nach. Nein, nein, nein, nein...

Der Ruf der Amsel IV - Vierundzwanzigsieben (Teil 5)

Die Sklavinnen in der Loge sind ausgesuchte Sklavinnen, sie sind seit Jahren Sklavinnen – freiwillig, wie du weißt – und wurden der Loge angeboten von Mitgliedern, die von ihrem Gehorsam und ihrem Dienstwillen überzeugt sind. Daher soll und muss auf ihren absoluten Gehorsam geachtet werden. Wenn Unzufriedenheit sich häuft, werden sie aus der Loge wieder entfernt. Diese Sklavinnen sind nicht so wie du: Du bist Sklavin, meine Sklavin, weil du mich liebst, Lisa, und weil du devot veranlagt bist.

Der Ruf der Amsel IV - Vierundzwanzigsieben (Teil 6)

Plötzlich klingelte Dein Handy, und ich sah sofort, dass etwas Außergewöhnliches los war, denn Dein Körper spannte sich an und Du beugtest Dich vor, auch wurde Deine Stimme auf einmal erregt. Manchmal ist das Leben eben auch sentimental, und selbst du bist auch nicht auf Granit gebaut. Du bist streng mit mir, und ich brauche das sicher auch, aber du hast auch ein weiches Herz, und ohne das würde ich dich nicht so irrsinnig lieb haben und deine Sklavin sein wollen.

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