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Schattenzeilen

BDSM-Geschichten lesen und schreiben

BDSM-Forum

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Schreckliche Worte

25.09.2020 um 19:53 Uhr

"Zeitnah" empfinde ich als Unfug und behaupte, dass es kein "Zeitnah", gibt, ebenso wie kein "Geschwindigkeitsnah" oder "Temperaturnah", und bin der Meinung, dass nur Leute diesen sinnfreien Begriff wählen, die sich um konkrete Termine herumdrücken möchten und das mit einem Modewort tun.

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„Der Hauptgewinn” von Hans Bergmann

25.09.2020 um 19:29 Uhr

Ich danke für Euer Lesen und Kommentieren und freue mich über Eure inhaltlichen Kritiken, halte die Schattenzeilen überhaupt für einen Laden, in dem es Nutzer gibt, die noch richtig lesen und schreiben können und das wollte ich auch deshalb sagen, weil auf dem Nachbarhof drei- bis zehnjährige Kinder spielen, die ständig beim Spielen authentisch Trickfilmgeräusche nachmachen und sich in ihrer Kommunikation weitestgehend auf diese Form der Kommunikation beschränken, und dann sehe ich in Gedanken die Wohnungen und die schönen Fernseher und denke, da sind die Messen wahrscheinlich schon gesungen, denn die Kinder, fürchte ich, werden ganz bestimmt nie freiwillig lesen und in Folge auch kaum reflektieren, es sei denn Trickfilme oder schöne Models oder Madenverspeiseshows und das finde ich schade, denn wenn die groß sind, werden die uns auch nicht lesen und auch sonst an vielen guten Dingen vorübergehen.

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„Schattenzeilen-Treffen 2020” von Jona Mondlicht

25.09.2020 um 14:19 Uhr

Hallo Jona Mondlicht, ich bin neu hier auf Schattenzeilen. Animiert hier Mitglied zu werden hat mich die Autorin Margaux Navara, die ja auch in ihrem Blog über diesen Event berichtet hat. Sie war es auch die mich auf die Schattenzeilen und ihre Bücher gestoßen hat. Bin neugierig was mich erwartet und freue mich darauf.  Die erste Trilogie Unverglüht hat mich tief berührt. Dafür Danke.

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Erdulden

25.09.2020 um 08:24 Uhr

Ich bin noch neu hier, aber meiner Meinung nach sollte man klar ausmachen, was erlaubt ist und was gar nicht geht. Und diese Grenze darf nicht überschritten werden.

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A.J.Triskel

Meister Y

Autor. Förderer.

25.09.2020 um 06:58 Uhr

Guten Morgen A J Triskel, dann dürfen wir ja auf Dich wirklich gespannt sein. Sei willkommen hier und fühle Dich wohl.

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Spruch des Tages

Meister Y

Autor. Förderer.

23.09.2020 um 17:06 Uhr

Versuchungen sollte man nachkommen. Wer weiss, ob sie wiederkommen.

Oscar Wilde

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Wie am besten berufliche Dateien versenden?

Devana

Autorin. Lektorin. Teammitglied.

23.09.2020 um 15:12 Uhr

Wetransfer kann ich ebenfalls empfehlen.

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Wie am besten berufliche Dateien versenden?

Gregor

Autor.

23.09.2020 um 09:14 Uhr

Gib mal "wetransfer" in Deine Suchmaske. Das hilft weiter.

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„Liebe voller Hass oder liebevoller Hass” von Rebecca Loumé

Gregor

Autor.

23.09.2020 um 09:10 Uhr

Da wäre ich ja Psycho Schattenwölfin

BDSM ist eine sexuelle und partnerschaftliche Variante, keine psychische Störung.

Psychisch gestört wird es, wenn BDSM ikonenhaft erhöht wird, als einzig wahre und tiefe Form des Zusammenlebens interpretiert wird. Das ist bei allen Dingen im Leben so, nicht nur im BDSM.

Die Geschichte bestärkt keine Vorurteile. Sie zeigt eine Störung der Frau, die jederzeit in unterschiedlichen Bereichen des Lebens auftreten kann, nicht nur beim BDSM. Eine Nähe zum BDSM ist schlicht falsch. Die gibt es nicht. Stark ist, was Nachtasou dazu geschrieben hat. Das bringt das Thema in unserer Zettelwirtschaft  auf den Punkt.

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Wie am besten berufliche Dateien versenden?

23.09.2020 um 09:04 Uhr

Hallo, ich hätte eine Frage, die nichts mit BDSM zu tun hat, aber das passt doch hier im die Kategorie oder? Ich bin seit kurzem Einzelunternehmerin, auch wenn die Corona-Zeit nicht der beste Zeitpunkt zum Start eines Unternehmens war. Aber ich wollte endlich über meinen Schatten springen und das machen, was ich mir immer gewünscht habe. Mit meinen Kund*innen kommuniziere ich v.a. über Email. Aber ich habe auch manchmal längere Dokumente, die ich verschicken muss und das übersteigt dann das Volumen, das ich per Mail versenden kann. Ich suche deshalb nach einem Weg, Dokumente schnell und sicher auszutauschen. Kann mir jemand was empfehlen?

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„Drei Peitschen” von Tek Wolf

Margaux Navara

Autorin. Förderer.

23.09.2020 um 08:53 Uhr

Lieber TekWolf,

vielen Dank für diese Geschichte. Für mich ist sie ein perfekter Einstieg in den Tag, weil sie mich in die richtige Stimmung versetzt. Und das ist wohl das höchste Lob an eine Geschichte - wenn man sich danach fühlt, als wäre man mittendrin gewesen.

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„Liebe voller Hass oder liebevoller Hass” von Rebecca Loumé

Schattenwölfin

Autorin. Lektorin.

23.09.2020 um 07:03 Uhr

Danke Gregor für die Textstellen, die allesamt deutliche Hinweise auf eine Störung sind. Das habe ich auch nicht anders gelesen. Also müssen wir uns im Folgenden missverstanden haben:

Du hast kommentiert: "Gefährlich ist die Nähe, das Gleichsetzen von BDSM und psychischer Krankheit".

Ich konkretisiere meine Rückfrage mal: Siehst Du konkret ein Gleichsetzen von BDSM und psychischer Störung oder befürchtest Du, dass eine Geschichte wie diese geeignet ist, hier bestehende (Vor)Urteile zu bestärken? (Das meinte ich mit "Wer stellt die Nähe her?")

Letzteres würde ich sofort unterschreiben.

Schattenwölfin

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„Liebe voller Hass oder liebevoller Hass” von Rebecca Loumé

Schattenwölfin

Autorin. Lektorin.

23.09.2020 um 06:49 Uhr

Nachtasou

Den Titel der vorliegenden Geschichte halte ich für das Schwächste am Text. a) Technisch, weil es ein Stilmittel der Fabel oder Moritat ist, die "Moral von der Geschicht" vorwegzunehmen. Da ist jede Chance auf Pointe oder eigene Lesarten am Startblock schon geplatzt. War ja früher mal für Leseunkundige gemacht.

b) Inhaltlich: Natürlich kann Hass überall sein. Besonders da, wo Verbundenheit und starke Gefühle vorhanden sind. Wo denn sonst? Davon ist die Sexualität erst recht nicht ausgenommen.

Geschätzer Nachtasou

Das sehe ich nach wie vor anders mit dem Titel, und ich denke auch, dass jeder einem Buch/Geschichtentitel eine andere Funktion zuschreiben (besser: lesen?) kann.

a) Eine Pointe, die hätte platzen können, sehe ich in dieser Geschichte überhaupt nicht.

Ich finde den Titel zunächst einmal "einladend" im Sinne von Neugier weckend; tatsächlich war er es, der mich für das Lesen genau dieser Geschichte unter den letzten Veröffentlichungen hat entscheiden lassen. Beim Lesen dann habe ich nicht jeden Absatz vor dem Hintergrund des Titels geprüft, sondern bin allein der Handlung gefolgt. Und in der Rückschau finde ich den Titel treffend. Es gibt auch Filme, die so konzipiert sind, dass einen der Ausgang geradezu zwingt, sich die ein oder andere Szene noch einmal vors Auge zu holen. So ging es mir hier bezüglich des Titels.

b) Ich wette, dass die meisten Menschen sagen würden, dass Hass in der Sexualität gerade nichts verloren hat, sehe es aber wie Du: Er kann überall sein und ist es sicher auch. De Frage ist halt: Was macht das mit den betroffenen Menschen? Ich verstehe aber nicht ganz, warum Du hier eine Schwäche des Titels siehst.

Nachtasou

In dieser Diskussion vermischt sich manches und wird missverständlich. Man kann über einen Text reden, über Leserreaktionen oder über Genres. Auch über vermeintliche Absichten der Textautorin. Das sind Ansätze, die jedoch voneinander unterschieden werden müssen.

Danke für das Aufdröseln, das habe ich seit der Beendigung meines Deutsch-LKs tatsächlich wohl verdrängt

Schattenwölfin

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„Liebe voller Hass oder liebevoller Hass” von Rebecca Loumé

Nachtasou

Autor.

23.09.2020 um 00:58 Uhr

Schattenwölfin

Ich finde das Gelesene auch grenzwertig. Für mich verdichtet es sich letzten Endes in der Frage, inwieweit im BDSM Platz für Hass ist – hier ein Extra-Sternchen für den großartigen, weil treffenden Titel.

In dieser Diskussion vermischt sich manches und wird missverständlich. Man kann über einen Text reden, über Leserreaktionen oder über Genres. Auch über vermeintliche Absichten der Textautorin. Das sind Ansätze, die jedoch voneinander unterschieden werden müssen.

Zu den Genres: 

Was in einem üblich ist, geht in einem anderen Genre nicht. Kein Krimileser legt beim ersten Delikt erbost sein Buch beiseite. In einem Thriller dürfen Hauptpersonen Psychopathen sein. In einer Romanze wird einvernehmlich, mustergültig und zur Nachahmung empfohlen angehimmelt.

BDSM-Texte haben noch keine Genre-Heimat. Aber auf den Schattenzeilen gibt es so etwas wie einen Genre-ähnlichen Korridor. Das hat vermutlich einen guten Grund.

Wir haben auch schon Sci-Fi auf den Schattenzeilen lesen dürfen. Natürlich gibt es dann vielleicht die eine oder andere Leser-Pappnase, die kritisiert, der Inhalt sei unrealistisch. Ist sein gutes Recht, dann hat er halt den falschen Text gelesen und soll nächstes Mal besser aufpassen.

Den Titel der vorliegenden Geschichte halte ich für das Schwächste am Text. a) Technisch, weil es ein Stilmittel der Fabel oder Moritat ist, die "Moral von der Geschicht" vorwegzunehmen. Da ist jede Chance auf Pointe oder eigene Lesarten am Startblock schon geplatzt. War ja früher mal für Leseunkundige gemacht.

b) Inhaltlich: Natürlich kann Hass überall sein. Besonders da, wo Verbundenheit und starke Gefühle vorhanden sind. Wo denn sonst? Davon ist die Sexualität erst recht nicht ausgenommen.

Zu den Leserreaktionen:

Die fallen sehr verschieden aus. Wenn ein Text diskussionsanregend wirkt, ist er entweder vielschichtig oder nicht ausgearbeitet. Schon der Kürze wegen kann er nicht vielschichtig sein, weil gar kein Platz ist, nachvollziehbare Personen zu zeichnen. Ich find die Ausgangskonstellation spannend, und wert ausgearbeitet zu sein. "Was, wenn ein Partner inzestuöse Missbrauchsinhalte (erlebt, phantasiert, gewünscht) in eine aktuelle Liebesbeziehung hinein trägt?" Ist zwar hanebüchen, aber kein unspannender Ausgangspunkt.

Zu den Absichten:

Wer so etwas ausarbeitete, führt BDSM-Neigungen nicht auf solcherart Vorleben zurück. Er behauptet einen Einzelfall.

Bsp.: Wenn in einem fiktionalen Text ein Augenoptiker einen Kunden abmurkst, ist das ja auch keine Attacke auf einen Berufsstand. Der Autor würde sich aber ebenso sagen lassen müssen: das hat mit Augenoptik nichts zu tun. Und dass er den Kunden damit von seiner Sehschwäche heilen wollte, ist dann auch nicht behauptet. Der Text würde weder in der Augenoptiker-Postille erscheinen noch in der forensischen Fachliteratur, sondern im Krimi-Regalfach stehen, wenn er gut geschrieben ist.

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„Liebe voller Hass oder liebevoller Hass” von Rebecca Loumé

Gregor

Autor.

22.09.2020 um 21:59 Uhr

Inhalt wird erst nach AVS-Überprüfung angezeigt.

Der Inhalt dieses Beitrags ist aus Gründen des Jugendschutzes nicht frei einsehbar.

Bitte melde Dich zunächst am Altersverifikationssystem an.

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A.J.Triskel

Söldner

Autor. Lektor. Förderer.

22.09.2020 um 18:32 Uhr

Das ist gut, A.J.

Ich freue mich auf Deine erste Geschichte hier.

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„Liebe voller Hass oder liebevoller Hass” von Rebecca Loumé

Schattenwölfin

Autorin. Lektorin.

22.09.2020 um 15:36 Uhr

Im Grunde wollte ich langsam wieder aus der Bewertungspause auftauchen. Diese Geschichte hat mich nun aber eher herauskatapultiert …

Sehr heftig!

Noch heftiger finde ich aber in Teilen die bisherigen Kommentare. Es mutet in meinen Augen befremdlich an, wenn der BDSMler des 21. Jahrhunderts Begriffe wie „krankhaft“ und „psychische Störung“ verwendet.

Vor weniger als 100 Jahren wurden Fesselspiele, die uns hier nicht mal ein müdes Lächeln entlocken, so bewertet und viele Menschen hätten sich angeekelt abgewandt.  

Und auf den Kommentar von Gregor „Gefährlich ist die Nähe, das Gleichsetzen von BDSM und psychischer Krankheit“ sei die Rückfrage erlaubt: Wer stellt die Nähe her? Der Text? Der Leser?

„Da hilft auch Liebe als Medizin nicht“, ist zwar wahrscheinlich, aber kann man es wirklich ausschließen? Der Sub scheint davon überzeugt zu sein, er empfindet Lust, er wählt nicht das Safewort.

Um nicht falsch verstanden zu werden: Ich leugne nicht, dass es psychische „Störungen“ gibt, die Betroffene versuchen durch BDSM erträglicher zu machen und/oder zu heilen. Ich finde das Gelesene auch grenzwertig. Für mich verdichtet es sich letzten Endes in der Frage, inwieweit im BDSM Platz für Hass ist – hier ein Extra-Sternchen für den großartigen, weil treffenden Titel. Ich kann es mir nur sehr schwer vorstellen, aber mir fallen andererseits BDSM-Spielarten ein, bei denen ich mich viel eher abwenden würde.

Alleine weil die Geschichte all diese Fragen aufwirft, gehört sie für mich sehr wohl hierher.

Schattenwölfin

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A.J.Triskel

22.09.2020 um 13:56 Uhr

geändert am 22.09.2020 um 14:04 Uhr

Ich schreibe unter dem Pseudonym A.J.Triskel erotische Romane und Kurzgeschichten mit BDSM Hintergrund.

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„Unerhört” von Knurrwolf

Robert S

Autor.

21.09.2020 um 19:18 Uhr

Ich empfinde Deine Sätze wie aus einer Werkstatt, kunstvoll hergestellt. Hat für mich den Nachteil, dass ich mich bei langen Sätzen zu stark konzentrieren muss, das schmälert meine Lesefreude.

Danke für das kleine Moralstück. Die doppelte Moral hast du geschickt eingebaut. Beim Lesen hatte ich ein gemischtes Gefühl. Wer sind die beiden alten Frauen? Du beschreibst sie als Matronen mit dünnem Haar. Ich habe mir beim Lesen vorgestellt, dass das zwei Rentnerinnen sind, die vielleicht ein arbeitsreiches Leben mit Kindern hatten, Urlaub am Meer machen.

Sie drängen sich nicht auf, sie empören sich. Damit muss man rechnen, wenn man Ergebnisse sexueller Praktiken unaufgefordert in der Öffentlichkeit zeigt. Und was passiert? Die alten Frauen werden von den jungen Leuten moralisierend vorgeführt. Fehlt dem jungen Paar Respekt?

Dank für dieses Moralstück das sich aus zwei Richtungen lesen lässt.

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„Unerhört” von Knurrwolf

Tek Wolf

Autor.

21.09.2020 um 11:54 Uhr

Eine nette Geschichte. Nicht ganz lebensnah, aber das ist nichts Negatives. Ein bisschen holprig am Anfang durch die vielen Adjektive und die etwas gewundenen Beschreibungen. Ich weiss, dazu neige ich selbst und gepflegte Formulierungen sind nichts schlechtes. Ich will es nur erwähnt haben. Im Laufe der Geschichte habe ich mich gefragt, wo das alles hinführen würde, aber leider endete die Geschichte dann sehr schnell. Leider nur ein kleiner Seitenhieb gegen die Prüderie. Es hätte mir gefallen, wenn sich daraus etwas entwickelt hätte. Vielleicht, Knurrwolf, hast du noch Lust zu erzählen, wie die Spuren entstanden sind, oder wie die Beiden ihre Beziehung gestalten. Ich würde es gerne lesen.

Thema aufrufen.

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