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BDSM-Forum

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»Podcast: BDSM-Literatour« von Jona Mondlicht und Devana

Meister Y

Autor. Förderer.

11.01.2026 um 16:33 Uhr

Liebe Devana, lieber Jona, vielen Dank für diese ausführliche LiteraTour durch die Geschichte der BDSM-Bücher. Ich muss gestehen, dass ich zwar wirklich viel, das meiste was Ihr vorgestellt habt aber nicht gelesen habe. Einiges werde ich nachholen, anderes sicher nicht.

Definitiv hat es wieder großen Spaß gemacht, Euch zuzuhören. Locker und entspannt wie immer.

Danke für perfekte Unterhaltung an einem bitterkalten Sonntagnachmittag.

Zum Thema.

»Halten« von Eisvogel

Cid

Förderer.

11.01.2026 um 16:09 Uhr

WOW,

zwar gar nicht das Thema, dass mich eigentlich anspricht, aber dennoch konnte ich die Geschichte nicht weglegen und habe gefesselt bis zum Schluss weitergelesen.

Habe hier selten eine Geschichte gelesen, die schon fast einer Charakterstudie gleicht, weil sie so viel Tiefgang und Gefühl aufweist, dass man sich voll und ganz auf Jan einlassen kann und sich in seine Intention einfühlen kann. 

 

Vielen Dank dafür.

 

LG Cid

Zum Thema.

»Der verkannte Homo Restis - oder: Die Neigung zu BDSM ist angeboren!« von zart reif

11.01.2026 um 11:37 Uhr

Interessante These zart reif , die Du durch Deine schöne, bildhafte Geschichte aufstellst. 

 

Erst einmal muss ich sage das Du durch deine Beschreibung ein genaues Bild in mir erstellst hast, wie das selfbondage ablief. 

 

Kennt man es doch auch von sich.

 

Nun aber zum eigentlichen Grund deiner Geschichte - kann es wirklich in den Genen liegen? 

 

Ich will das nicht ausschließen aber ich glaube auch das vieles durch gesehene Eindrücke passiert. 

 

Sei es wie Nachtasou es sagt, durch biblische Szenen oder durch Verfilmungen. Denn auch damals gab es doch auch Western- oder Ritterfilme bzw Kirchlich angehauchte Filme wie die Bibelgeschichte von Maria und Josef oder auch allein schon die NS Zeit war doch auch sehr sadistisch geprägt. 

 

Aber auch Märchen können das doch auch auslösen. Zu erst im Kind ganz unterbewusst und natürlich ohne sexuellen Hintergrund. Wie beispilsw.  die Kinder die von den Eltern bei Hensel und Gretel im Wald ausgesetzt werden und die Böse Hexe den Hensel in einen Käfig steckt - oder selbst Aschenputtel oder auch Rumpelstilzchen hatten im Unterbewusstsein vielleicht die ein oder andere Weiche in mir gestellt.

 

Die Weichen die in mir im Unterbewusstsein einen Weg bereitstelleten,  kamen dann erotisch zu Geltung als die ersten Filme im Privaten Fernsehen zu Tage kamen oder auch Zeitschriften. 

 

Natürlich aber werden die ein oder anderen Gene auch ihren Teil dazu tragen das ich so bin wie ich bin. 

Dennoch lebt ein Lebewesen ein Leben, so wie es das vorgelebt bekommt. Es entsteht aus Erfahrungen und Eindrücken und alles wo das Individuum Spaß hat oder Vorteile für sich entdeckt ,  aber vor allem an das was ihm beeindruckt, speichert er ab und holt es in verschiedenen Situationen hervor.  

Erst später mit Erfahrungen, denkt der Mensch über Folgen nach. Was ist gut und was nicht. Was überschreitet, Menschliche Werte oder ist verletzbar. 

Das alles macht uns und was wir sind ja so unterschiedlich und so unfassbar Wertvoll. 

 

Liebe Schattenzeilen Community, das ist lediglich meine eigene Meinung und ich weise darauf hin, daß es keinen Wissenschaftlichen Hintergrund hat, auch meine Wortwahl ist meine eigene Art etwas zu beschreiben was niemals mit einer These zu Erklären ist. 

Ich glaube das jeder hier seinen eigenen, kleinen Privaten Weg dazu hat, warum er hier ist.

 

Liebe Grüße Thorsten

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»Halten« von Eisvogel

Leo Me

Autorin. Förderer.

11.01.2026 um 11:13 Uhr

Lieber Eisvogel,

das ist das Schönste und Gefühlvollste, dass ich seit langem gelesen habe. 

Jedes einzelne Wort mit Bedacht gewählt, wie ein Skalpell, bereit für den ersten Schnitt.

Ich bin sprachlos.

Danke, dass du deine Geschichte mit uns teilst. Ich wünschte, ich könnte dir mehr Sterne geben.

 

Liebe Grüße 

Leo Me

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»Verwechslung mit Unterwerfung« von Sisa

Cid

Förderer.

11.01.2026 um 11:12 Uhr

Die Geschichte hat mir ausgesprochen gut gefallen. Die Interaktion der Beiden im Restaurant ist sehr bildhaft und realistisch beschrieben und ihre Gefühlslage ist auf passende Weise damit verbunden. Auch die Luststeigerung in Kombination mit der eingeforderten Geduld und die damit einhergehende Entwicklung von anfänglicher Schamhaftigkeit, die immer mehr durch ihre Geilheit überlagert wird, sind so gut herausgearbeitet, dass ich es mir sehr gut vorstellen kann. Die anschließende Parkplatzszene ist ebenfalls sehr gelungen, da sie fortsetzt, was vorher eingeleitet wurde und man sich vorstellen kann, wie sie für kurze Zeit alles um sich herum vergisst, ihre Geilheit ihren Geist übernimmt und sie sich fallen lassen kann. Daher ist auch dass Ende, mit der Erkenntnis, dass sie jetzt ihm gehört und sie es auch so will, absolut stimmig.

Einzig den Beginn, bei dem sie sich ohne Bedenken oder Cover mit einem Unbekannten trifft und es direkt auf eine intime Ebene geht, ist mir etwas suspekt. Aber zum Einen ist es eine Geschichte und zum Anderen halt ihre Entscheidung. 

Hat mich absolut abgeholt, da ich letzten Sommer ähnliches mit meiner Frau erlebt habe und mich schon auf den Frühling freue, da es jetzt zu kalt für Parkplätze ist. 

 

LG Cid

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Ich und du, Müllers Kuh … Welche Erzählperspektive ist eure liebste?

Tek Wolf

Autor. Förderer.

11.01.2026 um 10:07 Uhr

Danke für deine ausführlichen und gut begründeten Ansichten. Das hilft einem Schreibenden wie mir sehr

Zum Thema.

»Wird wenigstens nicht langweilig, wenn man unglücklich ist« von Eisvogel

Natty

Autorin. Förderer.

11.01.2026 um 09:03 Uhr

Als jetzt deine neue Geschichte heraus gekommen ist, habe ich mir vorgenommen, erst frühere Werke zu lesen und habe hier angefangen.

 

Ich bin in letzter Zeit so wenig zum Lesen gekommen, ich wollte mich also wieder "einlesen".

 

Deine Geschichte war perfekt dafür. Zwar lese ich diese Art der Rollenverteilung aus der Vogelperspektive heraus, aber Eisvogel, deine Art zu schreiben ist für mich "der Hammer" ... Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, deine Gedanken zu lesen und nun freue ich mich auf die nächsten Geschichten 

4⭐

VG Natty

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»Halten« von Eisvogel

11.01.2026 um 05:42 Uhr

Hallo Eisvogel ,

 

ich hatte gestern früh deine Geschichte gelesen und nachmittags dann zu Ende gelesen. 

Ich brauchte Zeit um meine Gedanken und Gefühle zu sortieren. 

Ich gebe zu, das es mir nicht leicht gefallen ist. Was nicht bedeutet das mir deine Geschichte nicht gefallen hat, in manch anderen gelingt es mir leichter etwas zu schreiben, in manchen schwerer. 

 

Ich muss zugeben das mir deine Art zu schreiben gefällt. 

Du hast eine klare, saubere Art zu schreiben, deine Schreibweise ist freundlich und feinfühlig. Das gefällt mir. 

 

Die Zeitsprünge zwischen den Erzählungen fand ich ehrlich gesagt immer passend da sie mich beim Lesen nie verwirrten oder mich überraschten. 

 

Ich mochte deine Art wie sehr du Gefühle und Gedanken deiner Protagonisten beschreiben kannst. 

 

Was ich hier lesen durfte, war eine Geschichte über einen jungen Mann, der vielleicht als Außenseiter betitelt wird. 

Zurückhaltend, feinfühlig, schüchtern. 

Ich fand es bemerkenswert wie reif er doch aber war und sein Leben neben der Schule mit einen Minijob finanzierte. 

 

Nora hielt ich für Jans beste Freundin, ich mochte sie, da sie Ruhe und Stärke ausstrahlt und Jan den Halt bieten konnte. 

Was sie aber mit Jans, geschriebenen Tagebucheinträgen machte, ärgerte mich etwas.

 

Vicky ist eine Frau die es glaube ich in jeder Schule gibt. 

Tolle Ausstrahlung, immer ein frechen Spruch auf den Lippen. Beliebt und gut aussehend. 

Jan war verliebt in sie. 

 

Ich glaube das sich viele devote Männer in dieser Geschichte wiederfinden. Jeder auf seiner Art. 

Ich war genau so. Mehr der Außenseiter,  zurückhaltend und distanziert. War was Gefühle anging, genau so. Wenn ich etwas sagte, meinte ich es genau so und in meiner Phantasie ordnete ich mich einer bestimmten Frau unter. 

 

Nun lieber Eisvogel, ich mag an deiner Geschichte, das sie ganz ohne erotik auskommt. Ich spüre wie Jan es mag, gedemütigt zu werden und glaube auch, daß Nora mit Jans Heft ihm ehr einen gefallen getan hat. 

 

Ich hoffe einfach das Du nicht den Mut verlierst weitere Geschichten zu schreiben - vielleicht auch eine Fortsetzung dessen. 

Vielleicht wie Nora mit Jan auf der Treppe sitzen und ein Brötchen teilen und dabei eine Tasse Tee trinken. 

Nein, ich fordere nicht, das darfst Du nicht falsch verstehen, ich möchte Dir nur sagen, das ich Dich gerne gelesen habe und ich es wieder tun werde.

 

Liebe Grüße Thorsten 

 

Ach ja  ich vergebe ohne zu zögern die volle Sternchenreihe und ein mehr.

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Ich und du, Müllers Kuh … Welche Erzählperspektive ist eure liebste?

11.01.2026 um 02:39 Uhr

Beim Erzählstil in Ich-Form sehe ich mich eher genötigt, mich mit dem Protagonisten zu identifizieren – auch dann, wenn ich dessen Innenwelt z.B. als unsympathisch oder unlogisch wahrnehmen muss. Lieber bin ich bei mir selbst und lasse mich über einen personalen Erzähler zu meinen eigenen Gefühlen lenken. Das betrifft ganz besonders Erotikgeschichten, wegen abweichender Neigungen und Bedürfnisse. Ganz grundsätzlich dringe ich ungern in die Intimsphäre anderer ein, und nichts ist intimer als Gedanken und Gefühle. Wenn sich die Innenwelt zu sehr mit meiner deckt, dann fühle ich mich vielleicht auch auf abstruse Weise vereinnahmt und vorgeführt. (Ich kann es gerade wieder einmal nicht besser erklären. ;)

 

Deshalb bevorzuge ich die auktoriale oder personale Erzählperspektive, weil ich eher den distanzierteren und voyeuristischen Standpunkt einnehmen möchte. Es lässt mich mehr bei mir selbst sein, bei meinen Empfindungen, deren Reflektieren und bei meinen Wertungen.  Die Gesamtheit der Geschichte lässt sich bei diesen Formen umfassender verstehen, und mich auch die Perspektive derjenigen einnehmen, welche nicht die Hauptfigur darstellen.

 

Aber keine Regel ohne Ausnahme, jedenfalls in diesem Zusammenhang

 

Gruß

Salimera

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»Fenja (Teil 1)« von poet

10.01.2026 um 22:46 Uhr

geändert: 10.01.2026 um 22:51 Uhr

Vielen Dank für die Geschichte.

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