Rote Blume Allein für deine Gedanken lohnt sich (unabhängig von meiner eigenen Freude) das Schreiben der Geschichte. Eine Sache möchte ich kommentieren. Du schreibst, dass du überzeugt bist, dass »echte« Kunst, Literatur und Musik niemals mit einer KI erreicht werden kann. Ich fürchte, es ist nur eine Frage des gekonnten Promptens. Aber das macht nichts. Unabhängig von KI kann jeder Mensch seine Kunst, Literatur und Musik machen. Vielleicht kommt irgendwann ein Gütezeichen »menschgemacht«. Ich mache meine Sachen weiter ohne KI.
Subbysub Ich danke für dein Lesen und Bewerten. Es freut mich, dass du den Film in der Geschichte gesehen hast. Auf den Fortgang der Dinge habe ich nur wenig Einfluss, denke, es passiert, in welcher Form auch immer. Wenn ich beispielsweise an die Sauereien mit Rentnertricks denke, kocht mir üble Wut hoch. Dagegen ist die KI-Domina ein Herzchen.
hanne lotte Ja, es macht mir Angst – so wie vieles. Ich sag dir – ein Garten hilft, am Meer langgehen, bei Regen aus dem Fenster schauen, Kaffee trinken, den Kamin anzünden, und bei all den Dingen die schöne neue Welt nicht sehen. Ich könnte jetzt fragen, ob es im derzeitigen System auch nur eine einzige perspektivisch klare Vision für nur eines der existenziellen Probleme der Menschheit gibt, aber da bin ich gleich wieder bei den Ängsten. Frische Luft! Und was noch hilft – Geschichten schreiben.
poet Danke für deine Analyse, deine Gedanken zur Geschichte. Ich habe mich darüber gefreut. Ich fürchte nur, wir werden den Stecker nicht ziehen. Ich denke darüber nach, ob das übel oder folgerichtig ist. Wann wurden im Lauf der wissenschaftlich-technischen Entwicklung der Menschheit konsequent Stecker gezogen?
Leo Me Ich bedanke mich für dein Lesen der Geschichte. Häufig lesen Frauen keine Femdom-Geschichten, die Gründe sind vielfältig (wäre ein interessantes Thema).
Jede Geschichte hat einen Auslöser. Mir begegnet auf meinen Gängen hin und wieder eine Frau, die ihre Umwelt beim Gehen komplex ausblendet. Sie weicht tatsächlich nicht aus, das ist selten, ich kann das nicht begründen, aber sie war die Idee zur Geschichte.
Ich versuche mich an deiner Frage zu Texten ohne Gefühle und Emotion. Mir geht es in der Geschichte nicht um große Liebe, tiefe Verbundenheit und Achtsamkeit eines vertrauten Paares, sondern (lediglich) um Befriedigung männlich-submissiver Geilheit. Dazu kommt kalte, sachliche KI, und die Verkörperung künstlicher Intelligenz in einer Domina hat mit Gefühl und Emotion nach meiner Auffassung nichts zu tun.
Zu deiner Frage zur Anzahl der menschlichen Wesen in der Geschichte: Es gibt zwei. Den Protagonisten, getrieben von submissiv-masochistischer Geilheit. Vielleicht ist da noch mehr in ihm, aber nicht in der Geschichte. Das führt mich zu dem Gedanken, ob reine Triebbefriedigung nicht menschlich ist.
Der Mann hinter der KI ist ebenfalls menschlich. Treiben ihn Gier, Karriere, Geltungsdrang? Wie viel steckt davon in uns Männern, wie viel in Frauen und welche Werte werden von Müttern an ihre Kinder vermittelt? Und von Vätern, klar. Der Mann ist Spiegel unserer Zeit, früherer Zeit, kommender Zeit und er ist gleichzeitig Ursache und Wirkung.
Danke, ich freue mich über das KI-freie Forum. Und wir können alle KI-frei lesen.


13.02.2026 um 06:03 Uhr
Hallo Jona,
ich habe gerade deine Geschichte gelesen und bin berührt.
Das ist ein sehr gefühlvoller Text, der mir Bilder dieser Szene malte. Die Haare die im Wind um das feine Gesicht dieser Frau, wehen. Das Kleid im Sonnenlicht der Untergehenden Sonne über dem Wasser ganz weit hinten im Bild, dazu die Möve, die voller Leichtigkeit dem Wind trotzt. Am Bildrand der Mann im Sand.
Dazu höre ich immer wieder in meiner Vorstellung das Meeresrauschen, das lachen der frechen Möve.
Du hast diese Szene so Gefühvoll beschrieben. Der Geschichte somit leben eingehaucht.
Ich habe es sehr gern gelesen wie diese Frau den Strand entlang schlenderte, das Kleid im Wind weht, die Haare immer wieder die Schultern streicheln.
Dieser Moment des Entdecken. Blicke treffen sich, Sekunden zwischen zwei Menschen die um Sympathie oder Abneigung entscheiden, ein lächeln.
Das Gespräch zwischen den beiden fand ich realistisch.
Ihre Wettervorhersage klingt beiläufig, wie ebend eine normale Unterhaltung und erst zum Ende beflügelt es die Phantasienmit ihrer Antwort:
»Es gibt Menschen, die zahlen dafür, auf diesen Scherben zu knien. Vor mir.«
Danke schön Jona für diese wirklich schöne Geschichte - den Tag am Meer.
Liebe Grüße Thorsten
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