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Blitzlicht (Staffel 2):Knarrende Balken

dienerin

Autorin.

19.07.2018 um 22:56 Uhr

Draussen im Walde

Nun waren sie schon 1 Stunde in dem wunderbar abgelegenen Areal und hatten sich vergnügt.

Niemand war vorbei gekommen. Sie fing an sich hier richtig wohl zu fühlen.

Er hatte Seile dabei und hat sie zu nutzen gewusst.

Sie war an einen Baum gebunden und es fühlte sich gut an, die rauhe Rinde des Baumes an sich zu spüren.

Er hatte ihr auch versichert, dass es keine Ameisen an diesem Baum gab.

Und mit Ästen und Brennesseln, die es hier auch gab, hatte er dafür gesorgt, dass manche Köperstellen etwas hitziger waren als vorher.

Auf einmal hörte sie ein Geräusch.

Es knarrte als ob jemand über einen knarrenden Balken lief.

Waren sie doch nicht alleine?

Ihr wurde mulmig. Waren sie doch die ganze Zeit beobachtet worden?

Er hatte das knarrende Geräusch auch wahrgenommen und kam gleich zu ihr.

Er wusste ja um ihre Angst und auch um ihre Sorge entdeckt zu werden.

Aber sie entdeckten nichts was auf einen Zuschauer hinwies.

Da sie das Geräusch nur einmal wahrgenommen hatten, wurden sie allmählich wieder ruhiger und sicherer.

Er war gerade dabei eine Möglichkeit zu suchen, für die nächste Aktion ein Seil gut in einem Ast zu befestigen, als ihm etwas ins Auge fiel.

Was bewegte sich denn da?

Das Efeu, das an dem Fels entlang geklettert war, war auf einmal in Bewegung. Das wollte er sich genauer anschauen und entdeckte ein Baumhaus. Es sah recht stabil aus und er machte sich daran es näher zu bekunden.

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"Ich denke in Lösungen, es lohnt sich!"

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Blitzlicht (Staffel 2):Knarrende Balken

Kaoru

Autor.

19.07.2018 um 21:43 Uhr

Ein wenig bin ich aber von uns allen enttäuscht, dass einem zu knarrenden Balken wirklich nur diese hölzernen Dinger einfallen, in deren Nähe meistens dann auch Subs herumhängen, -stehen oder -liegen *g.

Gerade richtig zum Warmschreiben und Spaßhaben. Also weiter.

Tja, wem ist denn die Kombination der beiden Worte denn auch eingefallen

Aber ich zumindest hoffe, dass es mir am WE gelingen wird, diese Herausforderung anzunehmen und freue mich sehr zu lesen, was  anderen noch dazu einfällt.

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Blitzlicht (Staffel 2):Knarrende Balken

19.07.2018 um 17:34 Uhr

geändert am 19.07.2018 um 19:12 Uhr

@Nachtasou: Ich hoffe, Du hast mich nicht absichtlich verschont . Wenn ich Deine Zeilen lese habe ich sehr wohl ein Bild vor Augen. Sehe viele liebevoll beschriebene Details und genau das hat mir wirklich gut gefallen.  

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Niemand ist gut genug, einen anderen ohne dessen Zustimmung zu regieren (Abraham Lincoln).

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Blitzlicht (Staffel 2):Knarrende Balken

hanne lotte

Autorin. Fördermitglied.

19.07.2018 um 17:25 Uhr

geändert am 19.07.2018 um 17:28 Uhr

@Nachtasou:

Nein, die Alliteration war keine Absicht, wäre mir aber auch nicht aufgefallen. Ich hatte eher das Bild einer lieben alten Tante vor Augen und da sollte der Name passen. Ironie war auch nicht geplant. Danke für den Hinweis.

Was aber bedeutet "fimschig"?

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Tue was du willst, aber schade keinem dabei.

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„Entschriftung” von Schattenwölfin

19.07.2018 um 15:50 Uhr

besser gesagt:  n o c h   nicht so richtig gut; aber der Anfang ist sehr spritzig gestaltet, wenn die Geschichte ebenso spritzig die Kurve bekommt und in die Zielgrade einbiegt kann das ein echter Renner werden. Hier werden endlich einmal ganz neue Wege zu einem ewig alten Thema beschritten! Kompliment!! Ich kann die Fortsetzung kaum erwarten!

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„Du bist naiv, Sklavin E.” von Jona Mondlicht

19.07.2018 um 12:23 Uhr

Es ist hoffentlich eine gut gemeinte Warnung an alle Naiven 

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Blitzlicht (Staffel 2):Knarrende Balken

Nachtasou

Autor.

19.07.2018 um 12:02 Uhr

Karou? Du malst wie Karou in Deiner eigenen poetischen Schreibstimme, sinnlich. Es gibt auch Gemälde, zu denen ich mich äußern kann und andere, die ich besser nur angucke.

Nenn es fimschig, Hanne-Lotte, aber ich will Dich doch auf einen möglichen Lapsus hindeuten. So wie „Lidl lohnt sich“ ein genialer Werbespruch ist, bewirkt „Lotte lauscht Lina“ dasselbe, es zieht nämlich meine Aufmerksamkeit aber so was von auf sich, dass ich als Leser ein oder zwei Absätze lang aus der Kurve fliege. Und ich will lesen und nicht entscheiden müssen, ob Du gewollt diese schöne Szene mit Ironie brichst. Wenn Kaoru solche Gleichklänge im Anlaut häuft, mag es lyrisch rüberkommen, aber nicht in realisitischer Prosa. Namen können in Texten so hundsgemein wirken, find ich.

Gerade weil die Szene so ernsthaft schön ist, störte mich dieser kurzzeitige Spurverlust.

Ich komme darauf, weil ich mir in meinem Text die Aufgabe gestellt hatte, gar keine Namen zu verwenden. Und dann musste ich an einigen Stellen so herumwursteln, was wohl Meister Y anmerkt. Ich hatte zwar ein Bild vor Augen, aber so ausgeführt transportiert es sich wohl nicht.

Ein wenig bin ich aber von uns allen enttäuscht, dass einem zu knarrenden Balken wirklich nur diese hölzernen Dinger einfallen, in deren Nähe meistens dann auch Subs herumhängen, -stehen oder -liegen *g.

Gerade richtig zum Warmschreiben und Spaßhaben. Also weiter.

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Blitzlicht (Staffel 2):Knarrende Balken

19.07.2018 um 06:47 Uhr

Guten Morgen Schattengemeinde,

 

vorab, ich selbst bin durchaus jemand, der sachliche, fundierte Kritik anzunehmen weiß. Sie hilft mir, mich verbessern. Hilft zu lernen, im schlimmsten Fall zeigt sie mir, dass es Dinge gibt, von denen ich besser die Finger lassen sollte. In diesem Falle wäre es das Schreiben.

 

Nun war ich es ja, der mit einem Aufruf diese Diskussion losgetreten hat. Die Diskussion an sich, die Frage ob es mehr (sachliche) Kritik anstatt „Lobhudelei“ und Gefälligkeit auf den Schattenzeilen geben sollte finde ich durchaus berechtigt. Leider verkehrt sie wahrscheinlich aber das, was ich erreichen wollte ins Gegenteil. Ja, Übungen sind für alle da und ich freue mich über jede(n) die/der sich beteiligt. Ansprechen aber wollte ich nicht die Vielschreiber, die Perfektionisten sondern diejenigen, die sich bislang eben nie getraut haben. Die, die an sich schon meinen, dass das was sie schreiben nicht gut ankommt. Die, die fürchten zerrissen zu werden. Genau die werden, falls sie kurz Mut geschöpft haben, jetzt wieder in sich zusammensacken. Aus diesem Grund rufe ich heute noch mal in die Runde: Traut Euch!

 

Noch ein paar Worte zum eher gefälligen Ton, zu „Lobhudelei“ und mehr. Lieber Nachtasou ich gebe Dir Recht. Der Ton auf den Schattenzeilen ist eher gefällig als rau. Ist oft eher lobend als kritisch. Nun gehöre ich ja zu Denen, die sich zum Prinzip gemacht haben, Autorinnen und Autoren ein paar Worte zu sagen. Schon weil ich meine, dass jede(r) der sich die Mühe macht uns hier Lesestoff zu geben das verdient hat. Meist lobe ich, ab und an sage ich auch, wenn mir etwas nicht gefällt. Immer ist das was ich sage aber mein Kommentar, meine Meinung und nicht meine „Kritik“. Die nämlich, auch da gebe ich Nachtasou Recht, bedürfte enormen Aufwandes. Da würde lesen an sich, sich begeistern lassen oder auch nicht, nicht ausreichen.

 

Nachtasou: Deine Zeilen sind für mich ein filigranes Kunstwerk, bei dem ich mich des Eindruckes nicht erwehren kann, dass sie nicht in einem Guss geschrieben wurden. Sie muten eher nach sorgfältigst abgewogenen Worten an. Sollte das anders sein, lasse ich mich gerne eines Besseren belehren. Auf alle Fälle sind sie für mich eines – meisterhaft!

 

hanne lotte: Ein wirklich schönes Blitzlicht mit viel Atmosphäre und dem, was ich gerne ein leichtes Kribbeln (beim lesen) nenne.

 

Nun hoffe ich, dass wir, Jonas Worten folgend, zu dem zurückkehren können, was die, die sich beteiligen wirklich wollen. Frei schreiben, dabei üben und lernen, Spaß an der Sache haben.

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Niemand ist gut genug, einen anderen ohne dessen Zustimmung zu regieren (Abraham Lincoln).

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Blitzlicht (Staffel 2):Knarrende Balken

hanne lotte

Autorin. Fördermitglied.

18.07.2018 um 22:45 Uhr

geändert am 18.07.2018 um 22:49 Uhr

Dann will ich diesen Thread mal wieder auf seine Bestimmung zurück führen.

Unterm Dach

Lotte lauscht. Mehr kann sie nicht tun. Nur still liegen und lauschen. Gut, sie könnte sich winden, an den Riemen zerren oder schreien, aber das würde nichts ändern. Also lässt sie es. Hans weiß ja, wo sie ist.

Ihre Schultern schmerzen ein wenig. Wie lange sie wohl schon hier liegt? Sie weiß es nicht. Sie hat das Zeitgefühl verloren. Es scheint ihr, als sei eine Ewigkeit vergangen, seitdem Hans die Tür des kleinen Dachzimmers hinter sich geschlossen hat. Danach war Stille, nur unterbrochen durch das Geräusch vorbeifahrender Autos. Zwei waren es bisher. Die Grillen zirpen.

Lotte hat das Empfinden, als würde ihr Körper immer schwerer. Aus Spannung und aufgeregter Erregung wurde Langeweile und schließlich Enttäuschung. Was hat Hans vor, fragt sie sich. Die blickdichte Augenbinde verhindert, dass sie sehen kann, doch sie ist sich sicher, dass es längst dunkel ist.

Außerdem ist Tante Linas altes Bett wirklich hart. Lotte spürt ihren Rücken. Blöd, dass sie nicht mehr geschafft hat, das Teil zu entsorgen, bevor Hans die Möglichkeiten des Eisengestells entdeckt hat. Jetzt liegt sie hier, aufgespannt wie Tante Linas altes Schaffell und hört den Grillen zu.

War da ist noch ein Geräusch? Ja, sie hat sich nicht geirrt. Sie kennt es genau. Was hat sie sich nur gedacht.

Einer der Balken, die das Dachgeschoss tragen, hat jeden Abend leise geknarrt, wenn Tante Lina ins Bett gegangen ist. Lotte lächelt. Sie wird ganz ruhig und gleich darauf spürt sie an den Zehenspitzen wieder die ersten Anzeichen von Spannung. Hans ist da.

Wünsche angenehme Nachtruhe, falls ihr nicht was besseres vorhabt

Liebe Grüße

hanne

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Tue was du willst, aber schade keinem dabei.

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Blitzlicht (Staffel 2):Knarrende Balken

Nachtasou

Autor.

18.07.2018 um 20:49 Uhr

geändert am 18.07.2018 um 21:00 Uhr

Es gibt aber auch die Gegenposition: Herr Waldscheidt, der eine Reihe recht praktischer Schreibratgeber veröffentlicht hat, rät "Autoren" eher davon ab, sich Autorenkritik zu stellen. Ich fasse es mal in eigene Worte zusammen: Der Neidfaktor oder Wichtigtuerei spiele eine zu große Rolle, oder umgekehrt das Stillhalteabkommen von Burgfräuleins, die dann auf der Stelle treten. Stattdessen social-networking, naja, dazu nutzt er dann die Möglichkeiten des Internets. Also ein "leckt mich!".

Das sprengt jetzt aber diesen Thread. 

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Blitzlicht (Staffel 2):Knarrende Balken

Jona Mondlicht

Autor. Teammitglied. Vereinsmitglied.

18.07.2018 um 20:45 Uhr

geändert am 18.07.2018 um 20:46 Uhr

Ihr Lieben,

der Zweck der Blitzlichter war, eine Gelegenheit zum "Freischreiben" zu haben. Um mit kleinen Textstücken im Fluss zu bleiben. Kreativ zu sein. Sich auszuprobieren. Und, das haben schließlich alle Beteiligten bemerkt: Um zu zeigen, dass eben doch Geschichten entstehen können, auch wenn jeder für sich geltend macht, keine Zeit, keine Muse, keine gute Idee (etc.) zu haben. Sinn war nicht, durch hohe, dem Textupload gleichende Anforderungen den Spaß an Kurzgeschriebenem zu vermiesen. 

Anmerkungen gab es von Anfang an, wenn logisch etwas nicht passte, auch andere Ratschläge kamen. Gut so. Aber mit einem Lektorat vergleichbare Textarbeit sollen die Blitzlichter nicht nach sich ziehen. Dann wird hier bald niemand mehr Freude haben, sich auszutoben - weil man dann vor dem Absenden des Beitrags mehr Zeit investieren muss, als es die Blitzlichtwoche hergibt. 

Dass an aus den Blitzlichtern entstandenen Texten tiefergehende Kritik geäußert wird, ist dagegen in Ordnung. Denn für das Endergebnis haben sich die Autorinnen und Autoren mehr Zeit gelassen als nur eine knappe Woche.

Erzeugt bitte weiter eine so bunte wöchentliche Mischung aus kreativen Schreibideen. Sie müssen nicht perfekt sein (und können das auch gar nicht).

Wenn Ihr einen fertigen Text zur Diskussion stellen möchtet, nutzt bitte das Autorenforum (Link). Dort können Texte gern vollständig auseinandergenommen und begutachtet werden.

Viele Grüße

Jona

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Blitzlicht (Staffel 2):Knarrende Balken

Nachtasou

Autor.

18.07.2018 um 20:22 Uhr

Kaoru

Allerdings sehe ich die Idee von einem Thread über den Zweck einer Geschichte mit gemischten Gefühlen.

Bester Kaoru,

ich meinte natürlich nicht den Zweck einer Geschichte (was sollte denn sowas überhaupt sein), sondern den Zweck eines Threads. Also ob es darin nur um Selbstbeübung geht, oder deutliche Kritik sogar erwünscht ist.

Und ja, ich stimme Dir zu: Eine Kritik weiß es keineswegs immer besser als ein Schreiber selbst. Ohne eine gewisse Sturheit käme man ja auch anderswo nie zum Ende.

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„Entschriftung” von Schattenwölfin

18.07.2018 um 20:20 Uhr

Da binn ich aber gespannt wie es weiter geht.

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Blitzlicht (Staffel 2):Knarrende Balken

Kaoru

Autor.

18.07.2018 um 19:53 Uhr

Zwar fehlt mir der große Durchbruch, wie ihn Jona geschafft hat, aber ich hab auch schon die eine oder andere Kurzgeschichte veröffentlicht. Daher habe ich eines gelernt, es gibt keine schlechtes Feedback/Kritik, es gibt nur schlechte Kritiker. Das mag klischeehaft klingen, aber so sehr man auch die Meinung anderer schätzt, am Ende kommt es nur darauf an, was man selbst daraus macht (von eklatanten Rechtschreibfehlern oder Logiklöchern abgesehen natürlich ).

Bei dieser Übung hier fällt unser Feedback etwas allgemeiner aus, aber das ist auch verständlich. Wir stellen hier Bruchstücke eines Textes herein und abgesehen von offensichtlichen Rechtschreibfehlern kann man diese Blitzlichter eher subjektiv beurteilen. Da einem zwangsläufig der Rest der Geschichte "fehlt".

Was nun die SZ angeht, muss ich ehrlich zugeben, dass es in letzter Zeit kein wirkliches Feedback mehr von den jeweiligen Lektoren zu eingereichten Geschichten gab. Abgesehen von dem, was jemand in die Kommentare schreibt und um ein Extrembeispiel zu bringen, da bekam ich heute ein Kommentar das aus "sehr schön geschrieben" besteht. Das ist zwar nett, nützt aber als Feedback relativ wenig.

Ich schließe mich Nachtasou diesbezüglich an, dass Kritik immer etwas gutes ist. Selbst wenn sie einem nur abhärtet und zeigt, dass man nicht auf alles hören muss, was einem gesagt wird. Allerdings sehe ich die Idee von einem Thread über den Zweck einer Geschichte mit gemischten Gefühlen. Ja natürlich kann man sich erklären, was einem zu einem Text im Kopf herumgespukt ist. Aber man muss aufpassen, dass der dann nicht totanalysiert und jeder Mäusefurz bis ins kleinste Detail auf seine tiefgründige Bedeutung untersucht wird.

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The sexiest thing a man can do to his woman - is crawl inside her mind and make her imagination run wild.

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„Verheißungsvolle Prüfungen” von Möhrchen

18.07.2018 um 18:22 Uhr

Wolke 7 WUNDERVOLL

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„Erdbeertiramisu” von Leuchtende Luft

18.07.2018 um 17:52 Uhr

sehr gefühlvoll

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„Klingen der Leidenschaft - Die Einladung” von Kaoru

18.07.2018 um 17:48 Uhr

sehr schön geschrieben

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„Zeig mir, wie einfach es ist” von donna

18.07.2018 um 16:14 Uhr

Wirklich sehr gut geschrieben...

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„"Die Klavierspielerin" von Michael Haneke” von Schattenzeilen

Nachtasou

Autor.

18.07.2018 um 14:59 Uhr

Dieser Blog ist zwar schon eine Weile her ... Film und Buch werden ihn überdauern.

Ich habe seinerzeit das Buch gelesen und neulich erst den Film gesehen. Dem Film gelang es, die Buchvorlage in Szene zu setzen. Die Besetzung der Hauptdarstellerin hätte besser nicht ausfallen können. Ich war gebannt von der ersten bis zur letzten Minute. Allein schon handwerklich ist der Film stimmig zum Inhalt.

Nur weil ich gebannt war, ist das ja keine Empfehlung. Aber: Der Film stellt an jeden, der sich selbst bdsm-zugeneigt fühlt, Fragen. Sehr schwierige Fragen, die nicht einfach mit "hat nichts damit zu tun" beantwortbar sind. In dem Zusammenhang machen es die Interviews mit der Jelinek nicht einfacher, sondern noch rutschiger.

Wer Die Geschichte der O in seinem Regal hütet, sollte schon der geistigen Redlichkeit wegen Die Klavierspielerin daneben stehen haben.

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Blitzlicht (Staffel 2):Knarrende Balken

Nachtasou

Autor.

18.07.2018 um 13:58 Uhr

Die Gründe, weswegen jemand postet, können unterschiedlich sein. Manche wollen sich vielleicht einfach bekräftigt sehen, andere suchen die Kritik. Das weiß man ja nicht in jedem Einzelfall, was das Kritisieren übervorsichtig werden lässt und zu niemandes Gewinn.

Es gibt Schreibphasen, wenn etwas umfänglicheres entstehen soll, in denen Schreibern eher abgeraten wird, Rückmeldungen zu suchen. Das verunsichert dann nur und hemmt den Schreibfluss. Aber irgendwann wird es dann Zeit, sich zu stellen. Ich denke, das kommt auf SZ gar nicht vor, jedenfalls nicht für alle lesbar.

Ein Problem ist, dass genauso wie Schreiben auch das Kritisieren gelernt sein will. Bei formalen Fehlern ist das noch einfach. Ein „gefällt mir nicht“ ist aber keine Kritik, sondern ein Geschmack.

Ich würde auch Kritik von Rückmeldung unterscheiden. Als Leser gebe ich gern Rückmeldung, was ein Text in mir auslöst, wie ich etwas verstehe, woran er mich erinnert … und das bleibt dann unverbindlich. Der Schreiber kann dann unangefasst antworten: Okay, das ist Deins, … Und gegebenenfalls völlig unbeeindruckt bleiben. Oder sich auch im guten Sinn wundern, was sein Text bewirkt hat. Ist ja auch mal eine schöne Erfahrung.

Grundsätzlich find ich aber den Ton auf den SZ eher .. naja, sehr wohlwollend, und da muss ja niemand etwas fürchten. Und was hinter den Kulissen geurteilt wird .. was ich nicht weiß macht mich nicht heiß. Wenn aber jeder Pups Gefälligkeiten auslöst oder gar nichts, zieht es das Gesamtniveau herunter.

Vielleicht wäre es auch eine Lösung, in einem Thread kenntlich zu machen, was der jeweilige Zweck ist: Und eine Kritik-Manege härtet ab *g. Ich denke, wer wirklich schreiben will, braucht nicht nur Begabung und Disziplin, sondern irgendwann auch ein dickeres Fell. Also Selbstbewusstsein; wer nur gefallen will, soll Fanfictions oder Romances schreiben (das fördert auch den Absatz *g)..

Man lernt sehr viel selbst über sich vom Kritisieren und Rückmelden; dazu muss man nämlich einen Text erst mal richtig „zerlegen“, seinen Aufbau rekonstruieren und auch herausfinden, wie all die Teile zur Gesamtwirkung beitragen. Das ist aufwändig. Aber so baut man ja auch seine eigenen Texte; bewusst oder nicht bewusst, das ist dann Typfrage.

Thema aufrufen.

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