Hallo Bär,
du hast recht, dass Genetik, insbesondere bei Alkoholismus, auch eine gewisse Rolle spielt.
Aber in einem anderen, entscheidenden Punkt hast du mich ein wenig missverstanden.
Der Wille eines Süchtigen, aufzuhören, ist eine Sache. Aber der beste Wille hilft oftmals nichts, wenn die Lebenssituation nach dem Entzug genauso beschissen bleibt.
Da kann die Verlockung des »schnellen Glücks« wieder vollends durchschlagen. Und Hilfe endet in Deutschland oftmals genau beim klinischen Entzug. Tatsächlich geht es danach aber erst richtig los.
Und, je nach Herkunft der Sucht, kann das schon nach wenigen Tagen wieder in dem Hamsterrad enden. Insbesondere, wenn seelische Qualen der Grund sind.
Die wenigsten Junkies kommen von der »schnellen Kick« Seite.
Viele haben Geschichten und Vergangenheiten, die wünschst du deinem ärgsten Feind nicht.
Aber das interessiert oftmals niemanden.
Viele Grüße,
V.

11.08.2026 um 19:29 Uhr
Lieber Poet,
ich habe mich bisher zurückgehalten, etwas zu Deiner Geschichte "Gespiegelt" zu sagen/schreiben.
Wie soll ich sagen? Ich habe nicht hineingefunden, ich dachte immer nur, was für eine tragische Gestalt.
Meine Wettbewerbsbeurteilung lautete daher:
Dieser Wettbewerbstext hat mich gar nicht erreicht.
Ich fand die Geschichte einfach schrecklich.
Der Protagonist war einfach eine traurige Gestalt. ☹
Ja, aber was war mit dem Rest?
Ich bin froh, dass ich die Möglichkeit hatte, die anderen Bewertungen zu lesen. Denn eine Eschichte zu erfinden ud dann noch zu schreiben, ist nicht einfach.
Danke also für diese Storys.
wir lesen uns
Ambi
Zum Thema.