Eine sehr berührende Geschichte. Vielen Dank!
BDSM-Forum
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»Am Ende der Tage« von Herzenswunsch
17.08.2026 um 20:39 Uhr
Lieber Eisvogel,
das Ende habe ich auf keinen Fall erwartet. Danke für diese Überraschung.
Dein Schreibstil ist toll. Diese alltagsnahe Sprache macht deine Geschichte sehr "fühlbar" und deine Wortspielereien haben mir beim Lesen viel Freude bereitet.
Danke, dass du diese Geschichte veröffentlicht hast.
Autorin. Förderer.
17.08.2026 um 20:06 Uhr
Auf jeden Fall macht es deutlich, wie unterschiedlich wir alle etwas wahrnehmen
Das gehört zwar jetzt nicht zwingend zur Geschichte, aber passt vielleicht ganz gut zur entstanden Diskussion.
Würden wir diese am Stammtisch führen, könnten wir Einspruch erheben, mit Pros und Contras für unsere Meinung "kämpfen" und, da kann ich mich nicht ausschließen, diese vielleicht auch noch wieder ändern, weil uns ein Argument überzeugt hat (Stichwort Satire
) Aber vor allem würden wir sehen, ob unserer Gegenüber lächelt, ernst guckt oder Ironie mit Augenzwinkern einsetzt. Wir würden den Tonfall hören und die Gesten bemerken.
Dies alles entfällt in einer schriftlichen Diskussion, wo zur Darstellung der Gefühle höchstens mit Smileys gearbeitet werden kann (wobei auch die garantiert für jeden eine etwas unterschiedliche Bedeutung haben kann).
Mir persönlich fehlt das oft und macht es, für mich zumindest, oft schwierig, zu verstehen, ob nur die Sachebene gemeint ist, oder auch die Beziehungsebene mit hinein spielt. Ob der Beitrag reine Selbstkundgabe ist oder auch einen Appell enthält, bzw., was ich davon wahrnehmen soll. Das wiederum liegt ja nicht nur am Text selbst, sondern auch am Zustand unseres Wesens, also allgemein der körperliche und seelische Zustand der Tagesform. Bin ich müde, werde ich dösiger, verstehe also vielleicht etwas falsch, bin ich aufgeregt, spreche ich oft zu schnell, u.s.w.
Was ich nun damit sagen will: schade, dass wir uns nicht "mal eben" zum Stammtisch treffen können, wir hätten bestimmt tolle Diskussionen.
VG Natty
Autor. Förderer.
17.08.2026 um 15:09 Uhr
Ich möchte mich doch noch einmal kurz zu Wort melden zu ein paar Punkten in euren Kommentaren:
Die meisten schreiben, die Geschichte habe sie mitgenommen, sie sei "starker Tobak", mache keinen Spaß, aber sie hinterlasse doch Folgen. Na super - das ist ja gerade das, was ich erwarte von jeder guten Story! Ich hoffe, dass es mir gelungen ist, diesen wirklich fiesen Kerl so zu beschreiben, wie er nun mal ist - es gibt solche Typen leider genug! - und natürlich ist das keine romantische Komödie und auch keine Satire.
Wer sagt, dass dieser Text mit dem Tod des "Helden" endet? Er fällt halt auf den Kopf und ist bewusslos - wenn er wieder zu sich kommt, wird er daraus aber nichts gelernt haben und genau so weiter leben.
Das von den SZ dazugestellte Bild finde ich genau passend, wie im übrigen eigentlich so gut wie alle dieser Bilder den Inhalt ihrer Geschichten doch sehr gut wiedergeben, mein Applaus!
Ich will kein Mimöschen sein und freue mich ja auch über eure vielen Zeilen, egal ob zustimmend oder ablehnend, besonders auch über die Diskussionen, die da angeregt wurden. Aber ein bisserl überrascht bin ich, wenn meine Schreibweise generell als "Altherren-Stammtisch-Style" beschrieben wird. Ich frage mich, ob mein Alter da tatsächlich schon so verknöchert oder ob die Kommentatorin vielleicht nur die Texte gelesen hat, in denen solche Thematik vorkommt. Ich denke, unter den über hundert sind bestimmt recht viele, die in diese Schublade nicht passen - im übrigen meiner Meinung nach auch diese nicht!
17.08.2026 um 13:30 Uhr
Hallo Gregor,
deine Geschichte umfasst fast ein ganzes Leben nein eigentlich sind es ja zwei, in starken Worten schilderst du in dichter erzählweise zwei Menschen die mir sehr vertraut vorkommen. Ich mag deine Charaktere, verstehe ihre Sicht auf das Leben und in Teilen sogar ihren Lebensweg. Ich hoffe ich habe die Philosophie das ihre gemeinsame Neigung die sie beide schon immer hatten, die sie vermutlich neben ihrem "anderssein" zusammenführte, lange zusammen hielt (immerhin wussten sie gegenseitig davon) und nach der Trennung auch wieder zusammenführte der gemeinsamen Punkt in ihrem Leben war der sie rettete? Denn mir kommt es so vor als bräuchten solche Menschen einen Fixpunkt, eine gemeinsame Leidenschaft einen Fluchtpunkt um nicht gänzlich am Leben zu verzweifelten.... für mich eine romantische Geschichte geschildert in sachlicher Distanz! Danke dafür! Und besonderen Dank für die schöne Hörfassung!
Liebe Grüße Cat
»Schüchternheit in Stiefeln« von Valérian Bourreau
17.08.2026 um 05:25 Uhr
Hallo Valérian,
deine Geschichte ist so frisch und spritzig wie die beschriebenen Protagonisten! Ich bin öfter "etwas aus der Zeit gefallen" in meinem Lebenslauf, deine Geschichte hat mich zurück katapultiert in eines meiner früheren Leben. Dafür schon einmal danke! In Ermangelung von Zeit jetzt einfach nur: hat mir super gut gefallen
Liebe Grüße Cat
Autor. Förderer.
16.08.2026 um 23:31 Uhr
Lieber poet,
ich möchte ehrlich sein.
Deine Geschichte hat bei mir gewirkt und sie wirkt auch immer noch nach.
Du hast es geschafft, den Protagonisten in seiner ganzen Erbärmlichkeit so gut zu beschreiben, dass es mich beim Lesen zwischen Ekel, Mitleid und Fremdscham hin und her gerissen hat. Ich hatte ihn bildlich vor Augen, roch förmlich die widerliche Mischung aus Alkohol, Nikotin und abgegriffenen Pornoheften in seiner Wohnung. Eine tragische Gestalt, der Sucht verfallen, einsam und ohne Selbstachtung. Das ist leider für nicht wenige Mitmenschen die bittere Realität.
Zeit meines Lebens kenne ich einen solchen bedauerlichen Menschen im familiären Umfeld, mit allen schlimmen Erkrankungen, die dieser Lebenswandel mit sich bringt. Einfach nur grausam und traurig, das wurde mir mit jeder gelesenen Zeile bewusst.
Aus diesem Gesichtspunkt finde ich die Geschichte sehr gut geschrieben. Sie nimmt mich mit, berührt mich, macht mich traurig, nachdenklich und auch innerlich wütend. Warum muss es bei manchen Menschen so weit kommen?
Wie kann man sich selbst derart aufgeben? Warum erfährt er nicht einmal von seinem Bruder ein wenig Achtung? Ganz im Gegenteil, er nennt ihn einen Versager.
Die Geschichte wirkt heftig auf mich und das macht sie irgendwie gut, auch wenn ich mich in würdevollen, liebevollen und romantischen Geschichten eher wiederfinde.
Den Sprachgebrauch, zum Beispiel die Worte "Pissen" oder "Titten", finde ich schrecklich vulgär. Klar, passt es im Kontext dieser Geschichte perfekt, aber für mich sind das beim lesen immer die Momente an denen ich überlege abzubrechen. Ist wahrscheinlich Geschmackssache.
Die Obsession des Protagonisten wird deutlich, Sexfantasien, mit einer großen Portion Alkohol und Nikotin. Was mich dabei wirklich angewidert hat ist die Art seiner Fantasien.
Eine Frau zu besitzen, sie zu einem Werkzeug abzurichten, für sich alleine, nur seine Wünsche erfüllend. Sehr einseitige Gewaltfantasien ohne einen Bezug zu BDSM, meiner Meinung nach. Da habe ich mich wirklich gefragt, ob die Fantasien gemeinsam mit dem Menschen untergehen, ob einem Menschen in seiner Situation keine schönen Träume mehr vergönnt sind, ob man in dieser Lage keine Liebe, Zärtlichkeit, Einvernehmlichkeit mehr zu wünschen fähig ist. Aber auch das passt zum Gesamtbild der Geschichte, macht sie für mich rund, aber auch sehr hart und düster, eher grenzwertig.
Vielen Dank also für deine Geschichte.
Auch wenn sie thematisch gar nicht zu meinen Favoriten gehört und ich auch nicht behaupten kann sie gerne gelesen zu haben, hat sie auf ihre eigene Art funktioniert und mich bewegt. Und das macht eine Geschichte am Ende aus.
Autor. Förderer.
16.08.2026 um 18:53 Uhr
Mir gefällt dein Text, besonders die Passagen, in der die Puppe real wird. Leider ist die Story dann doch etwas dünn, es fehlt einfach eine Entwicklung.
»Auspacken, auspacken!« von DeIna
Neues Mitglied.
16.08.2026 um 18:47 Uhr
Schöne bildhafte Erzählsprache. Schade, dass ihm sein eigentliches Geschenk entging.
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18.08.2026 um 05:06 Uhr
Hallo poet !
Vielen lieben Dank für deine Geschichte.
Ich fand deinen Schreibstil, erfrischend lebendig und auch sehr angenehm.
Die Story hat mich fasziniert und Du hast es auf eine lustige Art geschrieben die sehr angenehm zu lesen war.
Allein schon der Gedanke daran sich so einem Partnerprogramm hinzugeben um dann so ein Ergebnis zu erhalten.
Aber ich glaube wir wissen alle das Frauen, wenn auch manchmal unbewusst, die Führung über alles inne haben
Danke schön für diese kleine, feine Geschichte die mir gefallen hat.
Viele Grüße Thorsten
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