Eine Sessionbeschreibung der mal ganz anderen Art. Der Titel ließ zwar darauf schließen, dass es sich um eine Outdoorszene in der Öffentlichkeit handelt, aber die ausgiebige und teils ins Extreme gehende Fremdbenutzung und offensichtliche Überschreitung ihrer Grenzen kam dann doch sehr überraschend und hat es mir persönlich nicht leicht gemacht weiterzulesen, da es mich teilweise angewidert hat. Der Schreibstil hat diese, wohl beabsichtigte Stimmung, weiter befeuert, da er klare Bilder erzeugt hat, die bedingungslose Folgsamkeit von ihr, trotz widrigster Umstände und Gefühlslagen, in den Vordergrund stellte und seine unnachgiebige Dominanz klarstellte. Von daher ist dies eine durchaus sehr gelungene Geschichte, die mich vom Inhalt zwar persönlich nur am Anfang und am Schluss mitnimmt, aber sehr detailliert beschreibt, was für manch anderen vielleicht die Erfüllung im Kontext Sklaventum ist.
LG Cid

03.02.2026 um 13:29 Uhr
Lieber #poet,
danke für Deine Kritik! Es freut mich, dass Du meinen Stil magst – Du schreibst so flüssig und so tolle Geschichten, dass ich immer bloß erfreut meinen Hut ziehe, ist mir also wirklich wichtig. (-:
Dass ich Dir in dieser Geschichte zu viel personifiziert habe, tut mir leid, vor allem, wenn es Dir „krampfhaft gesucht“ vorkam. Stimmt schon, dass ich immer versuche, meinen Erzählern eine bestimmte Stimme zu geben, und vielleicht hab ich beim „Wir-sind-jetzt-mal-Freunde-der-Metapher“ übers Ziel hinausgeschossen – andererseits mag ich persönlich Bilder in Geschichten sehr gern (keine Überraschung (-; ), deshalb bin ich mit meinem Text, so, wie er ist, ganz glücklich – aber ich habe Deine Worte im Kopf und werde meine nächste Geschichte darauf (am besten vor der Abgabe) kritischer überprüfen.
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