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»Der lange Weg nach Hause« von Valérian Bourreau
»Die Herausforderung« von Cata Bina
10.05.2026 um 04:28 Uhr
Schöne Idee, da hatte ich gleich was zum Weitergoogeln und -lesen - danke sehr! 🙏
»Victor und Tilda (3): Die Wette (Teil 2)« von Natty
Förderer.
09.05.2026 um 19:48 Uhr
geändert: 09.05.2026 um 19:52 Uhr
Die Geschichte geht spannend weiter,
eine von Tildas langgehgtesten Phantasien wird hier Wirklichkeit.
Ich habe das gerne gelesen und auch die Umschreibung der Umwandlung von Schmerz in Farben und Bilder fand ich spannend. Tatsächlich kenne ich die Bearbeitung von Schmerz mit verschiedenen Sinneskanälen, und in visueller Hinsicht auch mit Farben und Formen aus dem „ NLP“. (= Neurolinguistisches Programmieren (NLP) ist eine Sammlung von Kommunikations- und Persönlichkeitsentwicklungstechniken, die darauf abzielen, Denkmuster, Gefühle und Verhalten durch Sprache positiv zu verändern).
Was mir nicht so gut gefallen hat war die Aufhebung der Tabus von Tilda. Auch der ungeschützte Oralsex und das Schlucken von Sperma in so einer Runde. Haben da vorher alle nen Test gemacht? Sowas frage ich mich dann. Aber natürlich hatte mein Ekelgefühl auch mit Tildas, und ihrem schlechtem Erlebnis zu tun.
Eigentlich hätte ich mir nach diesem noch mehr Kümmern von Victor gewünscht. Aber das war wohl in dem Kontext auch schwierig. Immerhin hat der nette Dom sich ja um sie gekümmert, und sie konnte dann wieder genießen.
Ansonsten bietet die Geschichte mir viel „Kopfkino“, und es bleibt weiter spannend wie die Geschichte sich entwickelt.
Vielen Dank Dir, Natty ☺️
In welchem Alter wurdest du dir deiner BDSM-Neigung bewusst?
Neues Mitglied.
09.05.2026 um 17:58 Uhr
Mein damaliger Lebenspartner hat mich Schritt für Schritt eingeführt. Ich kannte diese Welt nicht, er hat jedoch gemerkt, dass dieser Wunsch in mir lag. Ich bin froh diesen Weg gegangen zu sein und heute ein erfahrener masochistisch veranlagter sub zu sein. Einige Doms sind an mir gewachsen und haben ihren Weg erfolgreich fortgesetzt.
Hast du jemals mit deinem Kink gehadert?
09.05.2026 um 16:56 Uhr
Wenn, dann Korsetts, ansonsten fühle ich mich ziemlich unkinky... 🙄
Probleme damit hatte ich aber noch nie und andere auch nicht.
Viele Grüße
lizzy lu
»Der lange Weg nach Hause« von Valérian Bourreau
Autor. Förderer.
09.05.2026 um 16:56 Uhr
Hallo Valérian Bourreau, willkommen im Club der Autorinnen und Autoren.
Ich habe wirklich eine Weile gebraucht, bis ich mit Deinem Protagonisten einigermaßen warm geworden bin. Im Grunde ist er ja wirklich ein Jammerlappen, der sich nicht traut und der daher wohl auch bislang jegliche Chance verspielt hat.
Dem Alkohol verfallen, mit sich und der Welt unzufrieden, sieht er dann auch noch eine Doppelgängerin, die ihm auf die Sprünge hilft. Na ja, wer weiß, was er Sabine erzählt, wenn sie sich dann doch real sehen. Ob er dann wohl Mumm hat?
Sprachlich, da bin ich ehrlich, war ich nicht so begeistert. Ich mag diese prolligen Ausdrücke nicht. Dann noch die Bierflasche gegen eine Hauswand, das geht gar nicht!
Danke für´s Lesenlassen.
»Der lange Weg nach Hause« von Valérian Bourreau
09.05.2026 um 16:46 Uhr
Hallo Valerie,
in Geschichten der Abteilung "männlich bottom" sind die meisten Personen immer so schwach, lost, wehleidig. Ich wünsche mir mal Geschichten mit selbstbewussten männlichen Bottoms, die gibt's doch bestimmt auch... wäre das nicht spannender?
Darum war ich beim lesen nicht ganz so begeistert wie meine Vorredner, aber macht ja nichts. 🙂
Viele Grüße
lizzy lu
»Der lange Weg nach Hause« von Valérian Bourreau
Förderer.
09.05.2026 um 13:44 Uhr
Hallo Valérian Bourrau,
danke für das Teilen Deiner ersten Geschichte hier auf den Schattenzeilen!
Auch ich kann das Dilemma Deines Protagonisten gut nachempfinden.
Und ja, auch mir ist seine Art mit sich selbst zu sprechen, „Maul“ und „Fresse“, unangenehm aufgestoßen, gleichzeitig passt dies zu seinen Ängsten, Zweifeln und seinem Selbsthass und einfach zu seiner Lebensrealität.
Schön, dass er jemanden hat wie Farid, der
ihm ins Gewissen redet.
Spannend, dass Farid, der ja nicht weiß das es bei ihm nicht nur darum geht Sabine seine Liebe zu gestehen, davon spricht das er seinen „ Mann stehen muss“. Was er wohl dazu sagen würde, wenn er mehr wüsste? Aber glücklicherweise muss der Protagonist sich ja nicht an weiteren Stellen outen, aber um seine Phantasien mit Sabine real werden lassen zu können, muss er den Schritt wagen ihr alles zu „ gestehen“.
Ich kann mir vorstellen wie schwer so etwas sich anfühlen mag.
Auf mich wirkt die Geschichte authentisch und ich freue mich für Deinen Protagonisten, dass der innere Schweinehund die Oberhand gewonnen, und er es geschafft hat die Nachricht abzuschicken.
Liebe Grüße, Rote Blume
»Der lange Weg nach Hause« von Valérian Bourreau
Autorin. Förderer.
09.05.2026 um 11:24 Uhr
geändert: 09.05.2026 um 11:26 Uhr
Lieber Valérian,
ich konnte so gut mit deinem Protagonisten mitfühlen. Die Zweifel zwischen seinen Wünschen sich zu öffnen und gleichzeitig die Angst, der für ihn so wichtigen Freundschaft einen Schaden zuzuführen. Auch seinen Selbsthass konnte ich gut nachvollziehen. Sowohl seinen Hass für seine Schwäche, als auch seinen Hass über seinen Versuch es mit Wut und Alkohol zu betäuben. Wie Herzenswunsch schon sagte, gut, dass Farid da war. Aber noch besser, dass Sabine im richtigen Moment da war.
»Im Moment ja, so ein Häufchen Elend zu sein, steht dir nicht.«
Mir hat gefallen, wie er sie immer wieder vor seinem Auge gesehen hat. Das hat für mich die Spannung in der Geschichte getragen. Ich war, genauso überrascht wie er, als sie plötzlich auf der Mauer saß.
Und auch den Titel, in seiner Doppeldeutigkeit finde ich perfekt gewählt.
Lieber Valérian Bourreau, herzlichen Glückwunsch zu deiner ersten Geschichte auf den Schattenzeilen. Schön, dass du hierher gefunden hast und danke, dass du sie mit uns geteilt hast!
Liebe Grüße
Leo 
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Als Lesezeichen hinzufügen:
10.05.2026 um 08:20 Uhr
Lieber Valérian Bourreau ,
ersteinmal Herzlichen Glückwunsch zu deiner ersten Geschichte hier auf den Schattenzeilen und damit verbunden, auch ein Herzlich Willkommen in den Kreis der Autor:innen.
Mmh wie soll ich anfangen. Ich hatte Deine Geschichte gestern in der Früh schon gelesen und auch heute noch mal und kann mich nicht richtig zu einer deutlichen Meinung äußern.
Was Deine Geschichte nicht besser oder schlechter macht.
Ganz klar hast Du mich mit genommen mit diesem Jungen Mann der nach dem Treffen mit Sabine durch die Straßen zieht. Mit sich hadert und unzufrieden ist. Unzufrieden mit sich weil er gegenüber Sabine nicht sprechen kann was er fühlt.
Ich fand es toll wie Du seine Gefühle beschrieben hast, wie ihm seine Unsicherheit fertig macht, wie er durch die Gassen wandert und sich selber so fertig sieht.
Das erinnert glaube ich jeden mal an sich selbst, wenn man nach einen Date nach Hause geht und man sich ärgert weil man sich wieder mal dumm angestellt hat oder weil man schiss hatte mit der ganzen Wahrheit herauszubekommen.
Das war sehr toll von Dir in dieser Geschichte herausgeschrieben.
Was mich irritiert hatte, war die erträumte Sabine auf der Mauer. Das war für mich zu viel Phantasie - vielleicht ist es so weil ich das von mir nicht kenne aber ich muss sagen das ich die stelle zwei mal lesen musste. Ich dachte zu erst das Sabine aufeinmal da war.
Was mich auch irritiert hatte war dieser Farid.
"Ach Brudi!" Das erinnert mich so an Bro! Ich weiß nicht aber das war und ist nicht meine Sprache und ich bin ehrlich aber ich kann solche Menschen auch nicht verstehen.
Auch ich gehöre der GenX Generation an und auch mir wurde auf Familienfeiern vorgelebt, das Alkohol trinken schick ist, das nach dem Familienessen am Sonntag bei Oma die Erwachsenen immer einer Kümmerling oder einen Fernet-Branca mit Pfefferminze Geschmack tranken.
Auch ich unterlag dem Gesellschaftlichen Druck abends in die Kneipe zu gehen am Wochenende auch über den durst zu trinken aber ich persönlich habe es nie verstanden in Bus und Bahn, auf der Straße oder beim Laufen in einer Gruppe, Alkohol zu trinken.
Das war für mich etwas in dieser Geschichte was den Typen zu etwas armen machte.
Warum muss er sich unbedingt betrinken nur weil er sich ärgert?
Das alles macht Deine Geschichte nicht schlecht - nicht falsch verstehen, das ist keine Kritik an Dich, aber triggert mich persönlich.
Was ich leider aber sagen muss ist die Tatsache:
Wir sprachen unbeschwert, wie schon so oft. Kaum ein Wort blieb und bleibt zwischen uns unausgesprochen. Wir erzählen uns alles. Ich kenne all deine Geheimnisse, worauf ich unheimlich stolz bin. Aber du kennst nicht jedes meiner Geheimnisse. Na ja gut, du kennst nur ein einziges nicht,
Das verstehe ich nicht weil es ja eigentlich genau darum in dieser Geschichte ging.
Ich meine, wenn man sich so gut versteht und so viel miteinander redet, alles vom anderen weiß dann kann es doch auch nicht so schwer sein auch über BDSM zu sprechen.
Zu mal Sabine ja auch die Sexgeräusche des Typen bewertet hatte so wie umgedreht auch.
Also war man ja schon sehr intime untereinander.
Das lieber Valérian Bourreau hat mich etwas irritiert und ließ die Geschichte für mich unglaubwürdig klingen.
Schade eigentlich weil ich glaube das Du sehr gut Geschichten schreiben kannst. Du nimmst Gefühle auf, kannst diese gut formulieren und wiedergeben. Du hast mich mit deinem Text auf die Straße mitgenommen und konnte mich auch gut in die beschriebene Situation hineinversetzen.
Also sehe meinen Kommentar bitte nicht als Kritik an so das Du die Lust am Schreiben verlierst - nein es ist nur meine Meinungen und damit muss ich fertig werden.
Ich freue mich sehr, wenn ich von Dir noch mehr lesen dürfte als diese Geschichte denn schreiben kannst Du.
Viele liebe Grüße,
Thorsten
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