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Schattenzeilen

BDSM-Geschichten lesen und schreiben

BDSM-Forum

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„Unerhört” von Knurrwolf

Nachtasou

Autor.

29.11.2020 um 23:28 Uhr

geändert am 29.11.2020 um 23:33 Uhr

Das geschilderte Standbild gefällt mir. Sonnenflut, flirrende Luft und Spuren einer intimen Beziehung. Das Stilleben ist wie von Monet gemalt.

Was mir weniger gefällt in diesem Text ist die BDSM-Pädagogik den alten Damen gegenüber. Das Paar verliert für mich dadurch an Souveränität. Ich weiß, ich weiß, die beiden Matronen haben »angefangen«. Das sind aber Ansichtssachen, die nichts mit dem Text zu tun haben.

Das Stilleben selbst berührt meine tief verborgene romantische Ader, die niemand kennt. Wirklich niemand. Jetzt ja *g.

Warum gefallen mir Deine Standbilder einerseits so, passe aber andererseits nicht durch die Maschen des Netzes hindurch? Zu viele Adjektive. Ich bin kein Sub, der sich einem Text hingibt, zuschaut, wie ein Maler den Pinsel führt. Die zahllosen Adjektive schreiben mir vor, wie ich penibelst zu phantasieren habe. Ist es möglich, dass Du für Subs schreibst? Das ist okay.

Ich fühle mich zum Beispiel auch von Wagner dominiert. Seine Musik zupft direkt am limbischen System, und da regt sich in mir Widerstand. Diese Hingabe fehlt mir. Ich bin nicht gern gefesselt und brauch die Bewegungsfreiheit beim Wahrnehmen (und lesen).

Das täte mich auch mal von anderen interessieren, wie das bei Euch ist. Aber ich möchte nicht diesen schönen Text für meine Befindlichkeiten missbrauchen. Er malt nämlich wirklich schöne Bilder.

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„Momentaufnahme” von Ambiente

Nachtasou

Autor.

29.11.2020 um 22:54 Uhr

Die »geliebte Geliebte« wiegte sich fälschlich in Sicherheit von Einmaligkeit, Unwiederholbarkeit und Unverwechselbarkeit. Er lässt sie in ihrem Schmerz allein mit sich, meditierend. Er lässt ihr die Wahl.

Die Geschichte ist, wie der Titel ankündigt, eine Momentaufnahme. Am Ende wiederholt sich der Moment, denn er wird an gleichem Ort aus der Erinnerung geschildert. Gleich geblieben ist das Knien und meditieren. Es ist wohl wieder etwas vorgefallen in der Gegenwart.

Vorfälle sind so sicher wie das Amen in der Kirche. Wie ist mit der Beschämung, der ungewollten Demütigung, mit den Worten, die nicht mehr ungesagt werden können und nie vergessen werden, umzugehen? Ein Entschuldigen gibt es nicht, auch keine Rechtfertigung. Nur das Hoffen auf ein Gefühl von Zugehörigkeit, dass vielleicht konstanter ist als die Gerechtigkeitswaage, die Schlagseite bekommen hat. Wer aufrechnet, hat schon verloren.

Auslieferung findet nicht nur im BDSM statt, sondern in jeder Art von Liebe.

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Eigener Spruch des Tages

Gregor

Autor.

29.11.2020 um 14:43 Uhr

Zum Nachdenken mein kurzer Spruch. Wer das von sich sagen kann, hat sicher eine größere  Lebenszufriedenheit als derjenige, der es nicht von sich sagen kann.

"Alles was ich habe, gehört mir."

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Hodengewicht aus Rohrschelle

Gregor

Autor.

29.11.2020 um 14:37 Uhr

Meist bleiben die Diskussionen über die Möglichkeiten der Baumärkte allgemein.

Hier wird es mit einem funktionierenden Beispiel konkret.

Ich danke für jeden Hinweis, der hilft, "Perversenaufschlag" zu sparen. Vielleicht lässt sich das im Forum ausbauen.

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Spruch des Tages

Meister Y

Autor. Förderer.

29.11.2020 um 07:58 Uhr

Schenken heißt, einem anderen das geben, was man selber behalten möchte.

Selma Lagerlöf

Ich wünsche allen in der Schattengemeinde einen wunderschönen, besinnlichen ersten Advent.

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Schreibwettbewerb: Blindflug

Nachtasou

Autor.

29.11.2020 um 00:21 Uhr

Jona Mondlicht

Wenn alle Texte veröffentlicht sind (sprich: In der Liste abfolgend zu finden sind), stelle ich die Liste gern noch einmal als Link unter die Wettbewerbsseite. Das kann ich jetzt noch nicht tun, denn wie gesagt, es sind ja gerade 3 Texte veröffentlicht.

Bester Jona,

danke. Mir war nicht klar, dass die Wettbewerbstexte ununterbrochen hintereinander erscheinen. Ich war zudem auch bei älteren am Stöbern.

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Schreibwettbewerb: Blindflug

Jona Mondlicht

Autor. Lektor. Teammitglied. Förderer.

28.11.2020 um 23:07 Uhr

geändert am 28.11.2020 um 23:15 Uhr

Lieber Nachtasou,

wir haben im Forum derjenigen, die teilgenommen haben, ausgiebig das Ergebnis des Wettbewerbs gepostet und auch mitgeteilt, dass die Texte Woche für Woche veröffentlicht werden.

Zuerst kam Platz 1, letzte Woche Platz 2, diese Woche war es Platz 3. Da nicht eine einzige andere Geschichte zwischendurch veröffentlicht wurde, sind alle 3 Geschichten direkt untereinander aufgeführt, wenn Du im Menü auf "Lesen" drückst. Wo man da "scrollen, scrollen, scrollen" muss, erkenne ich nicht.

Wenn alle Texte veröffentlicht sind (sprich: In der Liste abfolgend zu finden sind), stelle ich die Liste gern noch einmal als Link unter die Wettbewerbsseite. Das kann ich jetzt noch nicht tun, denn wie gesagt, es sind ja gerade 3 Texte veröffentlicht.

Viele Grüße

Jona

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Schreibwettbewerb: Blindflug

Nachtasou

Autor.

28.11.2020 um 22:48 Uhr

geändert am 28.11.2020 um 22:49 Uhr

Liebes Schattenzeilen-Team, Bester Jona,

ich muss mich Poet anschließen. Mag sein, dass die Teilnehmer des Wettbewerbs informiert wurden. Als einfacher Leser heute, kriege ich einfach die Geschichten des Wettbewerbs "Blindflug" nicht zusammen. 

Die ersten drei Plätze habe ich im Untermenü Neue Veröffentlichungen durch Scrollen, Scrollen, Scrollen zusammengesucht; und die anderen?

Es ist halt interessant Geschichten zu lesen, die zu einem Thema herum entstanden sind. Da geht´s mir nicht um Platzierung, sondern um die Zusammengehörigkeit. Das ist wie eine "Anthologie".

Wär´s möglich, zum Aufruf-Posting abschließend eine Liste anzuhängen?

Vielleicht habe ich das auch irgendwo übersehen, aber mehr als Mühe geben kann ich mir auch nicht. Geht mal von einem ganz dummen Leser aus. (Sagt jetzt bitte nicht, das tut ihr ohnehin schon ... *g)

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„Der Kunstpreis” von Hekate

Nachtasou

Autor.

28.11.2020 um 18:36 Uhr

So wie nicht jeder männliche Dom einem Mr. Grey entspricht, so kann auch diese Aktions-Künstlerin im Text ihre piefige Herkunft nicht verhehlen. Zwischen Baumarkt, Blümchenwiese und runzligem Sack kreiert sie ihr Meister*Innen-Stück.

Ist das nun eine Satire auf den Kunstmarkt, auf dem wahllos Neues an die Wohnzimmerwand gehängt wird in Erwartung hoher Rendite? Ein Abklatsch, aber immerhin 1:1, nur runterskaliert. Sex als Kunst geht gar nicht. Genauso wenig wie Sex als sportiver Wettbewerb; am wenigsten am BDSM-Stammtisch.

Haut als haltbares Material für »Kunstobjekte« hatten wir schon; während das Entartete verbrannte. Der GröFaz hat auch gemalt. Im Text fehlt nur noch ein Sedlmayer, den ich mir in arschfreier Lederhose nie vorstellen konnte. Auch er ein Liebling des Volkes. Wie Hugo Boss (dem Kreator der SS-Uniform).

Hekate, Dir möchte ich nicht im Dunkeln begegnen *g. Zu so viel Schwärze im Humor reicht meine Grauskala nicht.

Manchmal denke ich mir auch, dass Sex eklig wird, sobald man ihn beleuchtet oder mehr daraus zu machen versucht, als wofür er da ist: Eine Intimität. Aber er war schon immer Markt. Das weiß niemand besser als die Domina im Text, die Fotos signiert verkauft.

Es lebe der Zentralfriedhof und alle seine Toten. Die Angst ist nicht die vorm Verschwinden, sondern die vorm spurlosen Verschwinden. Im Film ewig rekapitulierbar. Vielleicht ist das der Beweggrund für Kunstversuche überhaupt. Und darin sind sich dann wieder alle gleich, die Kammerhubers, Greys, Pharaonen, sowie Stammtisch- und Swingergartenzwege.

Der Text war offenbar nicht »gefällig« genug für einen vorderen Platz. Das tut ihm keinen Abbruch, und hätte ihn zudem widerlegt.

Kaum zu glauben, wie jung die Autorin ist. Was soll nur daraus werden? *g

Gratulation, an diesem trüben Sonnabend echt was Gutes gelesen.

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„Der Kunstpreis” von Hekate

Tek Wolf

Autor.

28.11.2020 um 12:21 Uhr

Die Erzählung empfand ich wie einen voyeuristisch Blick, einen geschickt gehaltenen Ausschnitt. Das hatte fast etwas abstraktes, künstlerisches. Ein bisschen vermisse ich allerdings auch die Geschichte darin. Aber ich hatte Spaß am Lesen, danke.

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„Perverses Gedankengut” von Onmymind

poet

Autor.

28.11.2020 um 11:49 Uhr

Eine köstlich sich selbst beschreibende Elfriede voll Selbstironie und dunklem Drang. Dieses amüsante Drauflosplappern, köstlich!

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„Der Kunstpreis” von Hekate

poet

Autor.

28.11.2020 um 11:19 Uhr

Griffiger Erzählstil, gut durchgehalten, liest sich anregend. Die Handlung ist mir zu dünn, da entwickelt sich nichts, passiert ja auch sehr wenig, kaum Ausformung der Charaktere.

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„In den gestreckten Galopp” von Schattenwölfin

Mississippi

Förderer.

28.11.2020 um 09:41 Uhr

Oh wow, wie wunderbar geschrieben. Danke für diese Zeilen 

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Spruch des Tages

Meister Y

Autor. Förderer.

28.11.2020 um 06:53 Uhr

Die Summe unseres Lebens sind die Stunden, in denen wir lieben.

Wilhelm Busch

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„Impressionen neuer Ausdrucksformen” von meph

Mississippi

Förderer.

27.11.2020 um 18:13 Uhr

Ja ein wahrer Sadist, der dies schnörkellos zugibt. Den Stil finde ich sehr passend zum Inhalt: hart, knapp, direkt. 

Dein Text sticht in jeder Hinsicht heraus.

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„Rot” von poet

Mississippi

Förderer.

27.11.2020 um 17:41 Uhr

Rot wie Blut, schwarz wie Ebenholz...

Gut geschrieben.

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Spruch des Tages

Mississippi

Förderer.

27.11.2020 um 06:54 Uhr

„Sei - versuche nicht, zu werden“

Osho

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„Perverses Gedankengut” von Onmymind

26.11.2020 um 11:50 Uhr

Schöne Gesichte, ich mag die Unklarheit darüber wer Schulz ist, die Spannung zwischen ihrem Wunsch und der Gefahr durch einen Stalker und die Zerrissenheit in der Erzählung ihrer Beziehung. Ich würde mich freuen, wenn es eine Fortsetzung der Geschichte über das Wochenende gibt

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„Die Sklavenprobe (Teil 1)” von Lady Silva

26.11.2020 um 00:05 Uhr

Das macht Lust auf mehr.

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„So Blind” von Tek Wolf

hanne lotte

Autorin. Lektorin. Förderer.

25.11.2020 um 23:00 Uhr

Lieber TEk,

einmal mehr bin ich hingerissen von dieser Geschichte. Mir ist ja die kleine Henrietta Mouse schon lange so recht ans Herz gewachsen und ich sehe mit Freude, wie sie immer wieder neuen Lebensmut schöpft und sich ihres Wertes bewusst wird.

Diese Geschichte ist ein Festmahl an Bildern und Gefühlen. Du verstehst es, die geneigte Leserin in die Welt von Lilith und Henrietta zu entführen. Ich habe mit großem Vergnügen gelesen.

Danke für den Garten der Zuversicht und Hoffnung.

hanne

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