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»Hoppers Bar« von G Schichtenrausch
22.07.2026 um 20:59 Uhr
Eine schöne Idee über ein Mobile eine Figur fernzusteuern, ich hatte bisher immer eher den Eindruck, die Mobile Benutzer werden über ihr Telephon gesteuert, wenn sie so auf Display vertieft durch die Gegend gehen
»Louisas Aufgabe (Teil 12)« von millamomud
Förderer.
22.07.2026 um 16:55 Uhr
Hallo Millamomud,
abschließend möchte ich nun auch noch ein paar Worte zu Deiner Geschichte schreiben. Ich bin hin- und hergerissen was mein Fazit betrifft.
Du hast einen eigenen, besonderen, eher reduzierten Sprachstil, der vielleicht auch noch ausbaufähig ist, Du schriebst es war eine Deiner ersten Geschichten. Du hast mitreißend erzählt und eine vielschichtige Handlung mit sich entwickelnden Charakteren entworfen. Auch wenn sich da bei mir immer wieder Fragezeichen aufgetan haben, kann ich mir vorstellen, das das auch sehr herausfordernd ist zu schreiben, und sicher sehr viel Arbeit darin steckt.
Ich habe mir überlegt, dass Deine Geschichte hier besonders kritisch betrachtet wurde, und das es vielleicht daran liegen könnte, dass Du die Messlatte auch selbst hoch ansetzt, durch die Art Deiner Erzählung, und indem Du schreibst das Deine Texte sich im Bereich psychologischer BDSM Dynamiken bewegen. Und ein Punkt war natürlich, dass einige hier, auch ich, sehr emotional auf Deine Geschichte reagiert haben, vielleicht weil die jungen Leute hier wie die „Nachbarskinder“ von nebenan wirkten, also authentisch beschrieben, die gerade ausgezogen sind, und natürlich weil das was da passiert ist mit Louisa nicht angenehm zu lesen war, und wir jungen Menschen, die ihre Sexualität und Neigung entdecken, anderes wünschen, anfangs war ja noch nicht ganz klar bei diesem
Mehrteiler, worauf das Ganze hinausläuft.
Womit ich Schwierigkeiten hatte war, wie ich schon in den letzten Kommentaren geschrieben hatte, dass meinem Empfinden nach nicht erst im Verlauf der Geschichte etwas „gekippt“ ist, sondern das Deine Hauptfigur von Anfang an wie ein Spielball in einem toxischen, perfiden Spiel gewirkt hat. Das erotische Inhalte und sexuelle Handlungen in einem Missbrauchskontext, der einen Beigeschmack von BDSM hatte sehr ausführlich beschrieben wurden, und es erst sehr spät zu einer Neueinordnung und Bewertung kam. Wenn Du erzählen wolltest was durch Unerfahrenheit, einem kaum vorhandenen Bewusstsein für eigene Bedürfnisse und Grenzen, und der Unfähigkeit zu kommunizieren, passieren kann, wenn junge Menschen ihre Neigung eher zufällig entdecken, hätte ich persönlich es gut gefunden dann den Fokus mehr auf die Erkenntnis und Neuentdeckung zu legen, statt auf die gewaltvollen und ohnmächtig wirkenden Szenarien vorher.
Einen psychischen und physischen Schaden hat Deine Hauptprotagonistin auf jeden Fall davon getragen und erfährt an ihrer Uni durch den „revenge porn“ auch noch soziale Stigmatisierung und weitere digitale Gewalt.
Zum Realitätsbezug muss ich leider sagen, ich könnte mir durchaus vorstellen, dass junge Menschen, in besonders gefährliche Dynamiken wie hier beschrieben wurde, hineingeraten können. Wenn sie durch unrealistische Medieninhalte (Pornos, Social Media) beeinflusst sind, und es ihnen an sozialen Kompetenzen fehlt, braucht es gar kein BDSM damit es gehörig schief gehen kann im Miteinander. Aber was Du gut herausgearbeitet hast, das es dann besonders schief gehen kann.
Was mir in Teil 11 und 12 gut gefällt ist, dass das das ganze giftige Konstrukt in sich zusammenfällt und endlich dadurch endlich ermöglicht wird, das die WG Bewohner*innen, abgesehen von Paul, anfangen zu reflektieren und neu zu bewerten.
Auch das Louisa zuletzt lernt ihre Neigung einzuordnen und anzunehmen finde ich als Abschluss gut und wichtig, bzw. notwendig, um das Ganze als „ BDSM Geschichte“ betrachten zu können.
Inhaltlich fällt es mir im letzten Teil schwer zu verstehen, weshalb Lou Bens Halsband trägt, obwohl sie ihm nicht vertrauen kann. Auch ich finde das Vertrauen fundamental dafür ist sich einer ( oder mehreren) Person (en) zu unterwerfen und unterzuordnen. Aus meiner Sicht hat auch Ben bis kurz vor dem „ Verrat“ noch kräftig an der ganzen Sache mitgewirkt, auch wenn es zwischendurch so wirkte als würden sich Gefühle in ihm regen, das hast Du gut beschrieben. Durch sein Schweigen und Nicht Handeln hat er genauso verantwortungslos gehandelt wie der Rest der WG.
Gut finde ich, dass Lou am Ende die Wichtigkeit herausstellt selbst zu entscheiden, und immer wieder neu gefragt werden will zu ihrer Entscheidung. Ein ganz wesentlicher Aspekt zu BDSM unter dem Aspekt der Einvernehmlichkeit ist sicherlich, dass auch der submissive Part Verantwortung für das Geschehen übernimmt.
Du hast es auf jeden Fall geschafft mich sehr mit dieser Geschichte zu beschäftigen, und ich bin gespannt auf Deine nächste Veröffentlichung hier,
Schöne Grüße, Rote Blume
Autor. Förderer.
21.07.2026 um 18:10 Uhr
Liebe Ambiente,
vielen Dank für Deine sehr freundlichen Worte (und natürlich auch für Dein Urteil als Kritikerin (-; ). Etwas zu genießen gehört für mich zu den schönsten Dingen, die man überhaupt machen kann – von daher bin ich jetzt gerade mächtig stolz, Dir zu einem Genuss verholfen zu haben. (-:
Liebe Natty,
ganz vielen lieben Dank für Deine Worte. Du schreibst immer so einfühlsam und vor allem so unglaublich lebendig, dass man sich immer total in den Arm genommen fühlt - ich liebe es, Deine Texte zu lesen und zu hören (von wegen unglaubliche Stimme und so... (-: ), ich gebe zu, wenn Du Dich persönlich zu welchen Themen auch immer äußerst, mag ich das noch mehr als Deine Storys – weil Deine Geschichten zwar immer absolut ehrlich, aber manchmal eben auch überraschend hart (fast zu hart) sind... aber jedenfalls weiß man immer, wenn man Dich liest, dass man Menschlichkeit pur und satt bekommt und Du schaffst es, zumindest in mir grundsätzlich ein totales Wärmegefühl zu kreieren, deshalb freue ich mich, Dich zu lesen, ganz egal, worüber Du jetzt schreibst.
Allerdings eine Sache: Wahrscheinlich ist das in meinem Text nicht so klar geworden, aber die letzte Begegnung mit Pia soll reine Einbildung gewesen sein, nicht etwa tatsächlich passiert. Ich hoffe, das nimmt Dir jetzt nicht Dein gutes Gefühl... (ich glaube, Du neigst manchmal dazu, auch da ein Happyend zu sehen, wo keines ist, was an sich supererfreulich ist, schätze ich, aber in dieser Geschichte echt nicht intendiert war).
Ganz vielen lieben Dank für Dein Urteil jedenfalls, Du hast in mir einen absoluten Fan! (-:
Lieber skl lo,
danke für Dein freundliches Urteil.
Lieber Kirschbluete,
danke für Deine nette Kritik. Das Ende ist nicht offen, weil dadurch meiner Meinung nach der Fetisch der Obsession viel besser zum Tragen kommt als nach einem offenen Schluss. In meinen Augen ist der fünfte Teil außerdem sowieso so unrealistisch angelegt, dass man ihn nur als Traum akzeptieren kann, aber ich verstehe natürlich, wenn es unbefriedigend ist, dass der Held Pia nicht mehr wiedersieht und sich trotzdem stets nach ihr sehnt.
Lieber Tek Wolf,
vielen Dank für Deine erneuten so einfühlsamen Worte. Terry Pratchett ist genial – ich kenne auch wirklich keinen, der sich auf die Scheibenwelt eingelassen hat und da nicht mit einem Lächeln herausgeht, ein unglaublich guter Schriftsteller!
Was meine eigene Karriere als Autor angeht... was heißt da schon trauen? Ich schreibe vergleichsweise viel, aber nur ein Bruchteil davon wird gedruckt, und wenn ich davon leben müsste, wäre ich seit rund zwanzig Jahren verhungert, also von daher... ((-;
Aber nach den Sternen zu greifen, kann ja nicht schaden, deshalb werde ich es auch immer weiter probieren. (-: (Auch wenn Napoleon meiner Ansicht nach nicht unbedingt die beste Figur ist, um ihn sich als Vorbild zu nehmen... obgleich in Frankreich ja ein echter Kult besteht – ich darf das beurteilen, ich habe Geschichte bilingual gehabt und dabei Napoleon und die Französische Revolution jeweils fünfmal durchgekaut, weil französische Geschichtsbücher offensichtlich keine anderen Ereignisse aus der Geschichte berücksichtigen... - , war er am Schluss ja doch eher auf der Verliererseite.)
Liebe Rote Blume,
ganz vielen lieben Dank für Deine sehr ausführlich und liebe Kritik! Selbst bin ich ja leider viel zu häufig kurz angebunden, selbst wenn ich etwas toll fand, und verfluche mich dann im Nachhinein dafür, nicht ausführlich genug geantwortet zu haben, deshalb weiß ich es umso mehr zu schätzen, dass Du Dir die Zeit genommen und mir so viel geschrieben hast. (-:
Pia kommt, glaube ich, wirklich nicht so nett rüber, sie ist eben vor allem eine Projektionsfläche, wobei sie dann tatsächlich ein wenig mehr Profil gewinnt, hoffe ich, wenn sie auch mal als sie selbst in Erscheinung tritt. Ich schätze, es dürfte für die meisten auch wirklich nicht so einfach sein, sich damit herumzuschlagen, was andere Leute in ihnen sehen, ist vermutlich bei Herrinnen nicht anders als bei normalen Leuten, und es ist wahrscheinlich ein ziemlich unverzeihlicher Fehler, im anderen nicht den Menschen, sondern nur seine Rolle zu sehen, zumindest ist es jedenfalls ziemlich egoistisch.
Ich habe mich jedenfalls unheimlich gefreut, von Dir zu lesen! (-:
Lieber Don Blech,
danke für Deine Kritik! Wie gerade schon gesagt: Ich glaube, die Obsession wird deutlicher, wenn sie nicht erfüllt wird.
»Louisas Aufgabe (Teil 4)« von millamomud
21.07.2026 um 15:39 Uhr
mh, ich frage mich was ich mit dem Teil anfangen soll.
Auf der einen Seite die Vereinbarung das Louisa rumgereicht wird, auf der anderen Seite Paul, der schüchtern fast unbeholfen wirkt, als wollte er jetzt gar nicht mit Louisa schlafen aber auch unter dem Regiment der WG steht.
Bin gespannt was sich noch entwickelt
21.07.2026 um 15:30 Uhr
Ok, nicht mein Fetisch aber schön geschrieben und sicher der Traum von so manchem. Allerdings auch ein Traum, den die meisten tatsächlich in der Öffentlichkeit erleben wollen.
Teil 6 desillusioniert, hätte ich nicht gebraucht
»Blackwater & Toy: Die japanische Folter (Teil 3)« von Tek Wolf
Autor. Förderer.
21.07.2026 um 12:17 Uhr
Danke Chrisch, für deine nette Bewertung. Ich freue mich immer wieder, wenn meine Geschichten jemanden anregen und erfreuen können.
»Die Sklavenprobe (Teil 1)« von Lady Silva
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23.07.2026 um 01:12 Uhr
gern gelesen ❤️
Zum Thema.