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BDSM-Forum

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»Pia« von Eisvogel

Rote Blume

Förderer.

20.07.2026 um 16:34 Uhr

geändert: 20.07.2026 um 17:50 Uhr

Hallo Eisvogel,

herzlichen Glückwunsch zum 2. Platz im

Wettbewerb! 🎊

Auf diesen Platz hatte ich auch meine Stimme für Deine Geschichte angegeben als Jurymitglied, und das ist mir gar nicht leichtgefallen, sie wäre beinahe auch bei mir auf Platz 1 gelandet. 

 

Das Wettbewerbsthema hat Deine Geschichte meiner Meinung nach,  mit dem Stiefelfetisch, und dem Wunsch sich einer Frau in Stiefeln zu unterwerfen, der zur unerfüllten Sehnsucht und somit zur Obsession wurde, voll getroffen.

Sie hebt sich meiner Ansicht nach gemeinsam mit der ersten sprachlich von den anderen Geschichten ab, auch der Aufbau gefällt mir sehr gut. Deinen Sprachstil, (aufgrund dessen und auch der Thematik ich sicher auf Dich als Autor getippt hatte ☺️ ), mag ich besonders gerne, die Metaphern, wie die der Serviette, die völlig überfordert von ihrer symbolischen Verantwortung… ist , sind einfach klasse! Auch Dein Witz und die selbstironische Betrachtung die die Geschichte durchziehen gefallen mir richtig  gut. Schon alleine der erste Satz über den pädagogischen Optimismus und die Beschreibung des sensibel blickenden Pfarrer Thomas, köstlich…

Damit weckst Du bei mir sehr viel Sympathie für den Protagonisten, und ich denke vielen anderen geht es auch so. Gib das doch mal an ihn weiter, vielleicht mag er es dann irgendwann auch glauben 🫶

Aus dem Nichts wird nichts heraus passieren, und manchmal braucht es einfach etwas mehr als glückliche Zufälle. 

 

Wer dagegen auf mich anfangs doch sehr unsympathisch wirkt ist Pia. Sie fand ich anfangs wirklich richtig fies, schön das es für Karl im späteren Leben nochmals eine Begegnung mit ihr gab, die anders verlief, und die sowohl für ihn als auch Pia zu einer sehr besonderen, bedeutsamen Begegnung wurde. Es heißt, es wirke als könne sie endlich zulassen ohne das Ganze durch Spott zu zerstören, das hat mich als Leserin dazu gebracht, sie doch noch zu mögen, weil ich eher verstehen konnte weshalb sie sich vormals so abfällig verhalten hatte.

 

Ich könnte mir gut vorstellen einen ganzen Roman von Dir zu lesen, weil ich all Deine Geschichten bisher sehr gerne gelesen habe, obwohl es in der Sache der Natur liegt, das mich Deine Thematik nicht persönlich anspricht, aber bei Deiner Art zu schreiben ist das völlig irrelevant. 

 

Liebe Grüße, Rote Blume

Zum Thema.

»Pia« von Eisvogel

Tek Wolf

Autor. Förderer.

20.07.2026 um 13:57 Uhr

Lieber Eisvogel,

 

danke für dein Kompliment mit dem wandlungsfähigen Stil, das fand ich besonders schmeichelhaft. Ich experimentiere gerne. Ist aber aus deiner Tastatur ein besonderes Lob, denn als ich deine Geschichte gelesen habe, dachte ich mir besonders am Anfang, wow, das ist ein geschliffener Schreibstil! Ein Wunder, dass das nicht den ersten Platz bekommen hat. Wie schon gesagt, dieser trockene, treffsichere Humor ist, wie ich finde, elegant, hintergründig und sehr schwer zu schreiben. Deswegen mag ich Terry Pratchett auch so gerne. Ich habe das leider noch nicht gemeistert, oder nicht so, dass es vorzeigbar wäre.

 

Bei deiner Geschichte, muss ich sagen, ist auch die Obessin, der Fetisch gut herausgekommen. Das ist nicht so mein Ding, besonders Schuhe oder Stiefel nicht, aber dennoch hat mich die Story reingezogen und fasziniert.

 

Was das professionelle Schreiben angeht, ich glaube, das ist noch mal was ganz anderes. Ich habe das Gefühl, gerade in letzter Zeit ist Qualität und Substanz immer weniger gefragt. Um was es dann geht, weiß ich nicht so genau, aber es scheint einem Trend zu folgen, zu dem Kunst, Filme, Autos, Elektronik und vieles mehr gehören. Meinen Respekt, dass du dich in dieses Minenfeld traust. Ich schreibe nur zum Spaß, das ist für mich die sicherere Bank.

 

In diesem Sinne, mach weiter, greif nach den Sternen.

Oder wie der Spruch von Queeny heute so passend auf den Schattenzeilen war: "Mit dem Mut zu beginnen und der Disziplin durchzuhalten wird der Sieg nur eine Frage der Zeit." - Napoleon

 

Grüße

Tek

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»Maskentanz« von poet

20.07.2026 um 11:55 Uhr

Hallo Poet

 

Sehr erotische Geschichte hat mich gut unterhalten und sie hat mich gefesselt von der Spannung her. LG Chris

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»Die eiserne Acht« von Tek Wolf

20.07.2026 um 11:52 Uhr

Gute Geschichte, man kann seine Gedanken gut Nachvollziehen. Es hat mir sehr gut gefallen.

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»Unterwegs« von Robert S

Natty

Autorin. Förderer.

20.07.2026 um 07:07 Uhr

Irgendwie Pessimismus pur. Wetter doof, lauter Perverse um ihn herum, andere Leute mit mehr Glück, Madame Lara will auch nicht wirklich helfen und ihm zum Haussklaven machen. Tztztz..

Ein schönes Beispiel für nicht vorhandene Selbstreflexion 

Sehr schön und flüssig geschrieben, vielen Dank dafür

VG Natty

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»Pia« von Eisvogel

19.07.2026 um 23:51 Uhr

Eine interessante und einfühlsame Studie zu einem nachvollziehbaren Fetisch. Aber wozu Teil 6. Warum kein offenes Ende?

Zum Thema.

»Blindes Vertrauen« von dienerin

dienerin

Autorin. Förderer.

19.07.2026 um 20:19 Uhr

Danke Thorsten 

für deine Bewertung und deinen Kommentar.

Ich freue mich, dass die dir Geschichte gefällt und du sie gut nachempfinden kannst.

Das freut mich sehr

 

Liebe Grüße

Dienerin

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»Pia« von Eisvogel

skl lo

Gesperrt.

19.07.2026 um 15:22 Uhr

naja, im konfirmationsunterricht

wie sagt der Masochist? "Na gut, bevor Ich mich schlagen lasse")

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»Pia« von Eisvogel

Natty

Autorin. Förderer.

19.07.2026 um 10:15 Uhr

Lieber Eisvogel, herzlichen Glückwunsch zum 2. Platz

 

In der Geschichte ist für mich deine Art zu schreiben und dein Humor ganz wunderbar mit den Thema des Wettbewerbs vereint. Allerdings habe ich auch den Vorteil, von vorneherein gewusst zu haben, wer der Autor ist. Als Jurymitglied hätte ich mit Sicherheit auch Schwierigkeiten gehabt, die Texte den richtigen Verfassern zuzuordnen. Hinterher "ja, stimmt, das passt" zu sagen, ist immer leicht.

 

Ich empfand Karl als unsicheren jungen Mann, der, wie so viele von uns, erst damit umzugehen lernen musste, wie und was er fühlt. Da er sich dessen früh bewusst war, ist seine Entwicklung für mich stetig gewesen. Pia hingegen scheint ihn über die Jahre ja ebenfalls nicht vergessen zu haben und hat vielleicht sogar noch einen größeren Entwicklungsschub gemacht. Mir erscheint sie so, als ob sie sich bewusst geworden ist, dass die Situation von früher, in der sie sich noch mit ihren Freundinnen über Karl lustig gemacht hat, auch etwas mit ihr gemacht hat. Begriffen hat, wie ernst ihm dieser Wunsch war und ihm nun die Gelegenheit gibt, diesen Traum wahr werden zu lassen, ohne sich über ihn lustig zu machen. Statt dessen noch ihre eigene Erregung zulässt, finde ich ganz wunderbar. 

Es gibt zwar nicht das typische Happyend mit " und sie lebten glücklich, bis an ihr Lebensende", aber dennoch haben beide Einfluss auf das Leben des anderen genommen. Manchmal sind es eben nur die einzelne Situationen und Bilder, die wir zum Schatz unserer Erinnerungen hinzufügen, der uns ausmacht. 

Vielen Dank für deine Gedanken

VG Natty

Zum Thema.

»Blindes Vertrauen« von dienerin

19.07.2026 um 08:01 Uhr

Hallo dienerin 

 

Danke schön, für diese tolle Geschichte, die mir so bekannt vorkommt. 

 

Nicht nur wegen dem:

 

Anschließend gönnte sie sich das Sonntagsvormittag-Fortbildungsprogramm im Fernsehen - bestehend aus »Löwenzahn« und der »Sendung mit der Maus«, gefolgt vom Sonntagsmärchen.

 

Es gibt also auch noch andere Menschen die wie ich, das Sonntäglichen Fortbildungsprogramm, gerne sehen 

 

Ich reagiere selber auch so feinfühlig auf die kleinsten Aussagen wie "Du wirst schon wissen, wie Du dich erholst!"

und so etwas kann für mich härter sein als ein hieb mit dem Rohrstock.  

Es trifft mich dann persönlich weil ich tief in mir, in meiner Seele spüre, den Menschen enttäuscht zu haben.

Gerade enttäuscht zu haben weil dieser Mensch mir helfen möchte, glücklich zu sein. 

Sei es durch das Radfahren aber auch ein Spaziergang, Hauptsache an der frischen Luft. 

Es ist bewiesen das beim Spazierengehen oder Radfahren der Mensch am besten abschalten kann. Das Gehirn ist durch die optische Veränderungen beim gehen/fahren beschäftigt und damit abgelenkt an stressige oder negative Ereignisse nachzudenken. Die frische Luft dabei, hilft enorm dabei, das dass Gehirn schneller die Eindrücke verarbeiten kann. 

 

Und wie in deiner kleinen Geschichten auch, hilft es mir, mich dann auf das wesentliche zu konzentrieren. 

Nämlich auf das hier und jetzt

Geht es doch immer, um Vertrauen. 

In deiner Geschichte um das sprichwörtliche "blinde Vertrauen" was durch die Aufgabe bildlich wird da dein Dom möchte, das Du eine Maske trägst. 

Bei mir ging es schon darum, das ich auf die Herrin Vertraue, da sie mir gutes möchte. Lerne mit Stress umgehen zu können, das ich innerlich stärker werde. Ja auch gesünder Lebe. 

 

Das liebe dienerin ist eine schöne Geschichte von Dir über eine D/S - Dynamik in der man sich gerne hineinbegibt. 

 

Liebe Grüße Thorsten

Zum Thema.

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