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BDSM-Forum

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»Als Sub Grenzen setzen« von Clu

Cid

Förderer.

16.05.2026 um 11:51 Uhr

Liebe Clu,

danke für einne sehr interessantes Essay, bei dem ich mir auf den ersten Blick dachte:"Ja klar, ist doch logisch. Warum muss man das überhaupt sagen."

Auf den zweiten Blick ist mir dann aber klar geworden, woher mein erster Gedanke rührt und warum es natürlich Sinn macht hier explizit zu werden.

Bei mir selbst war zuerst die Partnerschaft da, die sich dann entsprechend entwickelt hat und so war/ist das natürlich auch mit dem Vertrauen, dass absolut nötig ist. Hinzukommt, dass ich meinen Kick zwar aus der Kontrolle, dem Ausgeliefertsein meiner Sub und ihrer Benutzung ziehe, er aber sehr eng an ihrer lustvollen Reaktion darauf gekoppelt ist. Daher versuche ich, dies immer im Blick und "unter Kontrolle zu haben". Seitdem wir offen darüber sprechen, ist es noch besser geworden, Grenzen zu erkennen, an die Grenzen zu gehen und sie auch gemeinsam zu verschieben. Entsprechend bei all dem Genannten ist wohl das Gemeinsame.

Nun ist es wohl so und heutzutage umso mehr, dass eben nicht zuerst das echte Kennenlernen im Fokus steht und vielleicht auch gar nicht gewünscht ist und es demnach häufiger zum reinen Umsetzen des Kopfkinos geht, was durchaus, wenn nicht explizit besprochen, in der Realität sehr weit auseinanderklaffen kann; sowohl in einem selbst, als auch mit dem Gegenüber.

 

Von daher, ein sehr gelungenes Essay.

 

LG Cid

Zum Thema.

»Als Sub Grenzen setzen« von Clu

Meister Y

Autor. Förderer.

16.05.2026 um 11:32 Uhr

Hallo Clu, Du hast es mal wieder auf den Punkt gebracht und ich kann wirklich nur hoffen, dass viele Frauen und Männer, die sich mit dem Gedanken tragen, erste Schritte in unserer Welt zu wagen, lesen und verinnerlichen, was Du geschrieben hast. Leider, ich durfte das auch schon erleben, schalten manche ja wirklich schon beim, oder gar vor dem ersten Mal den Verstand aus. Ich wurde mal ungläubig gefragt, ob ich das ernst meine, als ich verlangt habe, dass sie sich covern lässt .

Danke für einen Beitrag, den ich wirklich sehr gern gelesen habe!

Zum Thema.

»Als Sub Grenzen setzen« von Clu

16.05.2026 um 05:29 Uhr

Liebe Clu !

 

Ich danke Dir für diesen tollen Beitrag - der gerade für BDSM Einsteiger:innen geeignet ist. 

Du sprichst mir so unfassbar aus der Seele, auch wenn Du jetzt nur von FemSub geschrieben hast. 

 

Ja das liebe Kopfkino kann einen schon gehörig durcheinander wirbeln.  

Verstärkt an diesen Punkt ist es wichtig sich genau zu hinterfragen wie weit möchte ich gehen und wo ist die Linie überschritten. 

 

Weil es ist so wie Du geschrieben hast. Ein Verantwortungsvoller Dom aber auch die Veantwortungsvolle Domme lassen gerade bei Neulingen aber auch zu Beginn einer jeden Beziehung (und da ist es egal ob man erfahren oder unerfahren ist) ein Safeword zu. 

Ich möchte so weit gehen - zu sagen das man niemals ohne Safeword, BDSM bestreiten sollte. Jeder ist Menschlich und perse möchte ich einem Menschen keine Bösen Absichten absprechen - schnell ist im Spiel auch Dom/me so erregt oder auch vom Kopfkino überwältigt das schnell mal die Zeichen des Subs übersehen werden

 

Was mir vermehrt auffällt ist der Punkt den Du ansprichst über das einhalten vom sofortigen Machtgefälle. 

War mir nicht so bewusst das es den weiblichen Subs auch so ergeht aber mir gehen die Fußnägel hoch wenn ich schon sehe das Damen sofort von einem vor Schleim triefende Demut erwarten. 

Das finde ich auch, macht es so schwer jemanden kennenzulernen.  

Mittlerweile denke ich - nicht jede Domme hat meine Demut verdient, nicht jede Domme hat mein Vertrauen verdient. 

Schon garnicht Rede ich von meinem Herzen. 

Was mir aber wichtig ist zu sagen: "respektvolles Verhalten hat jeder Mensch verdient und da ist es egal wer, was und wie jemand ist!" 

 

Danke schön liebe Clu für deinen Beitrag. Ich finde es toll wie Du ihn geschrieben hast und trotz des Themas, sachlich geblieben bist. 

Das Thema ist heute leider immer wichtiger geworden und kann nicht oft genug erwähnt werden. 

 

Viele Liebe Grüße Thorsten

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Hast du jemals mit deinem Kink gehadert?

Natty

Autorin. Förderer.

15.05.2026 um 19:00 Uhr

Ich war mir nicht so sicher, was ich ankreuzen soll, denn im Grunde genommen habe ich mich mit meinem Kink arrangiert, aber ich habe oft das Gefühl, das die Aussenwelt nicht so frei denkt. 

Es gibt ein sehr schönes Lied (für mich) von Melanie. "I really loved Harold", das beschreibt mein ewiges Dilemma. Dazu den Kink von BDSM und schon ist das (Liebes) Leben niemals einfach. Aber, es ist immer sehr spannend und das ist allemal besser als Langeweile.

Aber vielleicht habe ich auch einfach noch nie den Richtigen gefunden, da ich mich lange selbst nicht akzeptieren konnte und nicht zugeben konnte, was ich eigentlich will. 

Wie in dem sehr schönen Lied, am Ende von dieser Podcast-Folge.

Das heutige Zitat passt sehr gut dazu, wie es eigentlich sein sollte.

"Verstecke niemals deine schlechte Seite, nur damit jemand bleibt. Zeig sie - und sieh, wer trotzdem bleibt."            - Johnny Depp -

Ich musste Ü50 werden, um dass zu begreifen und freue mich sehr darüber, dass es bei jüngeren Menschen anscheinend nicht mehr diese starken gesellschaftlichen Zwänge gibt und es so möglich machen, von Anfang an zu der eigenen Sexualität zu stehen. 

VG Natty

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»Podcast: Mit dem Kink hadern« von Jona Mondlicht und Devana

Natty

Autorin. Förderer.

15.05.2026 um 18:44 Uhr

Hallo ihr Beiden, 

wieder einmal vielen Dank für die neue Folge. Es macht Spaß euch zuzuhören und stimmt zu Nachdenken und diskutieren an und genau das soll ein Podcast ja auch tun, nicht wahr?

 

Und das Lied am Ende

Da ich mich grade in einer emotional aufwühlenden Phase befinde, hat es mich heftig getriggert, aber wundervoll. Ich liebe Dinge, die starke Gefühle in mir erwecken können. Dieses Lied ....

VG Natty

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Schreibwettbewerb: Obsession

Jona Mondlicht

Autor. Korrektor. Teammitglied.

15.05.2026 um 18:40 Uhr

Ihr Lieben,

 

das ist eine kleine Erinnerung: Bis zum 31.05.2026 verbleiben noch zwei Wochen Schreibzeit. ✍🏻

 

Einige Wettbewerbsbeiträge haben uns schon erreicht. Wer noch dabei sein möchte, sollte allmählich zu Stift oder Tastatur greifen.

 

Viele Grüße

Jona

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»Im Kerker meines Herzens« von DeIna

15.05.2026 um 06:52 Uhr

"The Show mus't go on!" sang Queen. 

 

"Die Spiele müssen weiter gehen!" sagte der damalige Olympia Präsident nach den Attentaten in München. 

 

Hape Kerkeling sang "Das ganze Leben ist ein Quit und wir sind nur die Kandidaten !" in kein Padong. 

 

Ist es nicht so? Oft spielen wir etwas vor. 

Wie hier in dieser Geschichte. 

Claudia - eine Schlagersängerin, als Domina die wenn sie nach Hause kommt......(nein ich Spoiler nicht) , aber wie so ist das so? 

Männliche Subs werden in Geschichten oft als Erfolgreiche Menschen dargestellt. Oft liest man auch in den Kommentaren das man es nicht gerne liest, wenn Sub als erfolglos betitelt wird oder in Situationen dargestellt werden in denen sie mitleidig erscheinen. Im Gegenzug werden Doms als Erfolgreiche Menschen dargestellt. 

Privat wie Beruflich haben die alles im Griff. 

 

Ich glaube daran nicht. Das Leben ist da etwas anders. Ehrlicher und auch schonungsloser.  

Die Kassiererin an der Kasse vom Discounter kann eine Herrin sein, genau wie der CEO eines Dax notierten Unternehmen. 

Sub kann auch Beruflich Erfolgreich sein, alles im Griff haben, genau so aber auch nicht. Vielleicht auch Arbeitslos sein oder gar in einer verdreckten Wohnung leben.

 

Ich glaube das Leben ist da anders, ehrlicher und ich finde auch viel schöner und spannender weil wir im Leben alle wahr sind. 

 

Da ist die Lageristin im Logistigzentrum auch die Herrin, der Hilfsarbeiter der für den Maurerbetrieb im Ort auf der Baustelle fegt auch Sub. Mal hat man im Leben alles im Griff und mal garnicht. Wenn wir ehrlich sind ist auch das gelogen, weil wir nichts bestimmen können. 

Am Ende sind wir alle gleich und irgendetwas im Leben kann uns so gegen uns ausspielen das wir am Boden liegen. 

 

Und genau da in diesem Moment ist es so wunderbar wenn man einen Partner:in hat die einen abholt. Wo man Alltag, ablegen kann und in seiner Rolle aufgeht. 

Sein kann was man möchte, was einen das gibt, was man braucht so wie Claudia. 

 

Danke schön liebe Delna für die Geschichte. 2013 Geschrieben und Heute noch um so wahrhaftiger als damals.

 

Viele Grüße Thorsten

Zum Thema.

»Der lange Weg nach Hause« von Valérian Bourreau

poet

Autor. Förderer.

13.05.2026 um 21:55 Uhr

Naja, dieser Typ ist wohl jammerlappig, aber dann doch nachvollziehbar. Schüchtern hätte das mal früher genannt. Arg schüchtern.  Wenn da nicht das Zusaufen wäre, wäre er durchaus sympathisch. Ich kann die Gedanken und Gefühle deines Protagonisten nachvollziehen, weil du sie authentisch beschreibst. Und das ist die Hauptsache! Kopf hoch, sag es ihr, und dann schreib weiter!

Zum Thema.

»Der lange Weg nach Hause« von Valérian Bourreau

12.05.2026 um 05:24 Uhr

Hallo Valérian Bourreau !

 

Vielen Dank für deine Erklärung zu deiner Geschichte. 

 

Ich muss sagen das ich Deine Geschichte genau so auch empfunden habe wie Du es erklärst. 

 

Das dein Protagonist, frustriert ist über seinen fehlenden Mut. 

Vielleicht auch etwas in Selbstmitleid verfällt - vor allem aber seinen Frust heruntertrinkt. 

 

Das wollte ich auch nicht bewerten und natürlich hat es der ein oder andere auch genau so selber durchlebt. 

 

Mich persönlich hat vor allem "Brudi" vom Tankstellenverkäufer getriggert - vielleicht auch weil ich aus dem Ruhrpott komme und das, wie beispw. auch  "Bro" oder "Digga" gefühlt an jeder Straßenecke zu hören ist. 

Mich persönlich stört diese verunglimpfung der deutschen Sprache. Das aber wollte ich dir nicht als negatives Ereignis in deiner Geschichte bewerten. 

Hast Du ja auch garnicht benutzt sondern viel mehr nur angedeutet. 

 

zu deinem Kommentar möchte ich sehr gerne den Punkt mit der eigentlich vorhandenen Intimität hervorheben.

 

Für mich persönlich ist das Sprechen über Sex etwas sehr Triviales und Oberflächliches. 

Da muss ich sagen bin ich vielleicht kein Maß der Dinge und deswegen kam vielleicht bei mir der Eindruck zu stande. 

 

Für mich ist das Gespräch über Sex, etwas sehr intimes und niemals oberflächlich. Kann es ja auch nicht, weil es unter anderem auch mich betrifft wie auch einer möglichen Partnerin. 

Das liegt aber auch vielleicht daran das ich zu dem ganzen Thema eine ganz andere Sichtweise habe als viele andere und wenn ich mit einer Frau so weit spreche und ihr erkläre das ich asexuell bin, dann kenne ich sie schon besser. Dann kennt sie mich auch besser. 

 

Wenn ich dann mit einer Frau solche Gespräche führe dann hat sie es auch vielleicht schon bemerkt das ich devot bin - bestimmt aber hätten wir schon über bdsm gesprochen. 

 

Von daher darfst Du mich da nicht als Maß der Dinge nehmen und möchte ich auch gar nicht sein. War ich ja auch nicht, weil das ja nur ich angemerkt hatte unter deiner Geschichte.

 

Liebe Grüße Thorsten

Zum Thema.

Hast du jemals mit deinem Kink gehadert?

Valérian Bourreau

Autor. Förderer.

11.05.2026 um 08:56 Uhr

Ich habe schon sehr lange akzeptiert, wer oder was ich bin. 

Aber das macht es nicht unbedingt leichter.

Oftmals wünsche ich mir, ich hätte keine Vorlieben oder zumindest andere. 

In meiner Welt, aufgrund meiner Erfahrungswerten, denke ich mir, es würde mir vieles erleichtern. Vielleicht würde eine andere Rolle auch besser zu mir passen?

Aber leider kann man es sich nicht aussuchen..

Zum Thema.

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