Eine sehr schöne Geschichte. Gefällt mir ausgezeichnet und die Art von Fenja trifft auch deinen Held, der von seiner Neigung vermutlich nichts wusste.
BDSM-Forum
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Wo versteckt Ihr Euer Spielzeug?
Förderer.
09.01.2026 um 04:58 Uhr
Lieber Robert S ,
was nicht alles so passieren kann.
Ich muss sagen das mich deine Geschichte anspricht auch wenn sie wenig Gefühle in sich beschreibt.
Die Dame, Frau Nachbarin, wirkt kalt, distanziert, ehr wie sie Domina, was auch zu der Tätigkeitsbeschreibung ihrer Firma passt.
Aber ich mag die Idee hinter deiner Geschichte und wie Du diese geschrieben hast.
Es bewirkt, daß ich anfange zu träumen und das ist schön.
Vielen Dank für deine Geschichte.
Liebe Grüße Thorsten
Welches BDSM-Konzept sagt dir zu?
08.01.2026 um 22:26 Uhr
geändert: 08.01.2026 um 22:31 Uhr
Hallo Vidarius,
danke für die Darlegung deiner Wahrnehmung und Einwertung hinsichtlich des Verständnisses der Mehrheit und der Newbies bzgl. der Konzept-Begriffe, woraus sich teilweise dein Standpunkt entwickelt hatte.
Mein Standpunkt beruht auf meinem eigenen Verständnis der Begriffe, und nicht auf dem vermeintlichen Verständnis einer anonymen Mehrheit.
Das „Ergänzend“ in meiner Frage an dich, meinte ich nicht im Sinne von situativer Gleichwertigkeit/-gewichtung oder Gleichzeitigkeit, weshalb meines Erachtens beide Konzepte innerhalb einer Beziehung im bdsm-Kontext praktikabel und sinnvoll wären.
Sinnvoll, weil ich im ssc ein positives Mindset erkenne, welches wohlwollende Verantwortung beinhaltet und nicht destruktiv orientiert ist.
Das Akronym beinhaltet außerdem nicht einmal den Begriff „kink“, ist also perse nicht nur dem bdsm-Kontext zuzuordnen, sondern eher als menschliches Grundverständnis auch in anderen Zusammenhängen anwendbar.
Wer als Top/Dom nur ein Rack präferiert und solches bewirbt/anbietet, schert sich vielleicht nicht allzu sehr um etwaige destruktive Folgen bei subs oder um etwaige strafrechtliche Konsequenzen.
Wenn aber auf der Basis des positiven Mindsets ssc auch mal high-risc-Spiele präferiert werden, bei denen mehr Augenmerk auf etwaige Konsequenzen zu richten ist, dann kann das Konzept Rack in den Vordergrund rücken. Wobei Rack oftmals nicht nur als risk-aware, sondern auch als risk-accepting“ verstanden und angewendet wird.
Meiner Beobachtung nach sind aber high-risc-settings wie beispielsweise ein overcome-Play mit Fremden, nicht sehr verbreitet oder werden selten wiederholt als Standard-Praktik erwünscht.
Deshalb sehe ich für mich innerhalb einer bdsm-Beziehung ein ssc+rack oder ein ssc+cnc (bei Bedarf) als praktikable Ergänzung und Kombination. Auch wenn sich hierbei ein Spannungsfeld zwischen beiden Konzepten zeigen kann.
Wer ein Problem damit hat, mit Spannungsfeldern und Widersprüchlichkeiten umzugehen, diese auszutarieren oder auszuhalten, der sollte nicht nur die Finger von bdsm lassen, sondern hat wahrscheinlich noch ganz andere Probleme im Alltagsleben und außerhalb von bdsm.
Welches Konzept auch immer in Communitys oder beim Dating kommuniziert werden - es sind theoretische Konstrukte; wie damit umgegangen wird, und was beim Ausleben von bdsm erfahrbares Ergebnis wird, ist die Realität aus Praxis - nach bestem Wissen und Gewissen, oder nicht. Ich denke, darin können wir uns einig sein. Ebenso darin, dass Menschen nicht berechenbar sind, dass es menschliches Versagen und Fehleinschätzungen gibt, und dass Vertrauen missbraucht werden kann.
Nur gegenseitiges intensives Kennenlernen mit Erforschen der Bedürfnisse, Grenzen, Einschränkungen und Befähigungen, verbunden mit einem Herantasten bei bdsm-Interaktionen und wiederholtem Reflektieren, berechtigt Vertrauen und ein gewünschtes Maß an Sicherheit.
SSC mit oder ohne RACK:
mit mehr oder weniger Näherung an Sicherheit.
Salimera
Förderer.
08.01.2026 um 06:52 Uhr
Der Aufbau der Geschichte und der Schreibstil gefallen mir an sich gut. Man wird abgeholt und mitgenommen, sodass man dem Fluss der Geschichte gut folgen kann. Die Szene im Café ist sehr reizvoll beschrieben und passt sich gut in dieses erste Treffen ein. Da sowohl zu Beginn als auch am Ende ihre Gefühle einen Hauptmotiv sind, hätte ich mir hier etwas mehr Tiefe gewünscht und die abschließende Szene hätte durchaus ausführlicher sein dürfen und nach der Bestrafung nicht so abrupt mit "er drang in mich ein" enden könnten.
Danke und LG
Cid
Autorin. Förderer.
07.01.2026 um 22:42 Uhr
hanne lotte
Also ich weiß nur, dass es Zöpfe hat, also das Monster … so mit Schleifens …
hanne
Ist das so?

Autorin. Förderer.
07.01.2026 um 20:22 Uhr
Ja, liebe Natty, dieses Monster ist in der Tat noch weitgehend unerforscht …
hanne 
»Eine Strafe und ihre Hermeneutik« von Sesemie
Förderer.
07.01.2026 um 20:20 Uhr
Liebe Sesemie,
die beschrieben Gedankengänge gefallen mir gut. Sie sind sehr schlüssig und nachvollziehbar beschrieben und aufgebaut und schön mit früheren Ereignissen verknüpft, sodass man ein Gefühl für diese Beziehung bekommt. Es lässt mich also spüren, welches Kopfkino gerade bei ihr abläuft. Von daher finde ich auch die Sprünge gut, da sie die Rasanz wiederspiegeln, die in ihrem Kopf herrscht.
Zu Beginn war mir nicht ganz klar, was es mit Hermeneutik zu tun hat, aber Ende konnte ich mir für mich einen Reim drauf machen, wobei ich mir nicht sicher bin, ob du es auch so gemeint hast.
Das Verstehen des Sinns der Bestrafung an sich oder auch allein der Möglichkeit einer Strafe als etwas, das man sich dann insgeheim herbeisehnt, um völlig in seiner Submissivität anzukommen und Dominanz völlig zu erleben.
Autorin. Förderer.
07.01.2026 um 20:10 Uhr
Ich liebe deine Art zu schreiben, immer wieder gerne, danke dir 
Der Stoff aus dem Alpträume sind, flüssiges Wort, welches quasi von ganz alleine die Kehle runter rinnt.
Ziemlich heftig im Abgang, aber dennoch würde ich einen Nachschlag nehmen.
VG Natty
Autorin. Förderer.
07.01.2026 um 19:49 Uhr
hanne lotte
Also ich weiß nur, dass es Zöpfe hat, also das Monster … so mit Schleifens …
hanne
Ich hätte deinen Beitrag einfach nur geherzt, aber mein Handy mag diese Funktion nicht. (Da wird doch nicht auch das Chat-Monster hinter stecken?)
Also: 
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10.01.2026 um 07:07 Uhr
Hallo zusammen,
also die letzte Frage von Natty finde ich sehr Interessant, ist Neigung erblich. Das würde mich in der Tat sehr interessieren.
Aber zum Thema, welches hier ja schon sehr kontrovers diskutiert wurde:
Wir verwahren unser Zubehör im Kleiderschrank. In einem von mir eigens dafür gebauten Schubladenschrank mit abschließbarer Türe. Die Gerten haben ihren Platz unter der Matratze gefunden, da kommt man bei Bedarf auch schnell dran und das Risiko das dort jemand nachschaut ist minimal, keiner macht freiwillig die Betten.
Mit Kindern im Haushalt finde ich es schon sehr wichtig diese Dinge zu verbergen. Für uns ist es tatsächlich wichtig, dass unsere Kinder behütet und frei aufwachsen. Ich möchte meine Neigung nicht nach außen tragen, auch das ist ja irgendwie ein Verstecken. Aber wir möchten das so und wir machen das so. Ich finde die Kinder haben ein Recht darauf selbst herauszufinden wer sie sind und wie sie ihr Leben gestalten möchten.
Schön verrückt, wie sehr man von unserer 08/15 Gesellschaft geprägt ist, denke ich mir ständig beim Schreiben dieser Zeilen. Aber so ist es nun mal. Vielleicht braucht es diese "Norm" als Basis und der Rest liegt im eigenen Ermessen.
Also, wir verstecken und stehen dazu.
Liebe Grüße
Herzenswunsch
Zum Thema.