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BDSM-Forum

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»Die Drosselgrube« von Natty

Natty

Autorin. Förderer.

22.08.2026 um 20:12 Uhr

Liebe Ambiente

ich war regelrecht ängstlich, ob diese Geschichte nicht vielleicht "zuviel" ist. Zuviel Gefühl, zuviel Drama. Umso glücklicher bin ich über diese erste Rezension von dir, ich danke dir von Herzen 

 

Liebe Black Cat ich danke dir und freue mich über ein weiteres Kompliment für meine Hörvariante

Und ja, du hast Recht, es hätte auch Klettern oder Wildwasserrafting werden können, eben irgendwas, was kickt. Mich z.B. kickt BDSM ungemein

 

Lieber Herzenswunsch auch dir danke ich ganz herzlich

Es freut mich so sehr, dass diese Geschichte dich berührt und zu diesem Kommentar geführt hat. 

 

Mit den letzten Kommentaren zur Hexenprobe bin ich jetzt quasi zu Tode betrübt und für die zur Drosselgrube Himmelhoch jauchzend, und das gleichzeitig 

 

VG Natty

Zum Thema.

»Die Hexenprobe« von Natty

Natty

Autorin. Förderer.

22.08.2026 um 19:51 Uhr

Lieber Tek Wolf

Ich danke dir für dein nochmaliges Lesen unter anderen Gesichtserpunkten. Ein guter Punkt, den ich auch für mich manchmal stärker in den Fokus nehmen sollte, um nicht nur mein Gefühl zu spiegeln, sondern um vielleicht auch das Gefühl des Autos begreifen zu können.

 

Lieber poet, ich danke dir für deine Worte. Auch wenn ich anfangs etwas Wehmut ob deiner Wertung verspürte, ist es doch wunderbar ehrlich 

 

Lieber Nachtasou

vielen Dank für deine umfangreiche Rezension.

Die gewählte  Thematik von dieser Geschichte ist natürlich auch auf den Wettbewerb zurückzuführen und die Form auf den, für mich entstanden, Zeitdruck. Mag sein, dass ich mit mehr Zeit die von dir beschriebenen Aspekte besser betrachtet hätte , ich weiß es nicht. Aber so sind sie wunderbar zusammengefasst und können für mich für die nächsten Geschichten nur hilfreich sein.

VG Natty

Zum Thema.

»Die Drosselgrube« von Natty

Herzenswunsch

Autor. Förderer.

22.08.2026 um 19:23 Uhr

Liebe Natty,

 

ich habe nun zum ersten Mal überhaupt eine Geschichte angehört und bin begeistert. Zeitgleich habe ich sie mitgelesen. Ich kann nicht sagen, ob dieses Vorgehen den Effekt verstärkt, aber ich wurde von deinen Zeilen und deiner Erzählung komplett mitgerissen. Das war eine emotionale Achterbahnfahrt.

 

Die Geschichte ist wundervoll, ich weiß gar nicht, wie ich meine Gedanken auf den Punkt formulieren soll.

Einen solchen Text verfasst man meiner Meinung nach nicht mal eben so. Nicht mit ein wenig Recherche über dieses Krankheitsbild. Ich vermute, dass viel Erlebtes in deinen Zeilen steckt, vielleicht von dir selbst erlebt oder aus deinem nächsten Umfeld. Mag sein, dass ich damit falsch liege, aber deine Geschichte hat so eine durchdringende Tiefe und Ehrlichkeit, das kann man sich doch nicht ausdenken.

Wenn ich mit meiner Vermutung falsch liege, dann ziehe ich umso mehr den Hut vor dir, diese Geschichte so zu verfassen.

 

Wirklich ganz große Klasse, mitreißend, traurig, Mut machend, große Gefühle und ein wunderbar romantisches Ende dank dem Fels in der Brandung!

 

Vielen lieben Dank für die Aufklärungsarbeit, die tiefen Einblicke und diese tolle Geschichte!

Zum Thema.

»Die Drosselgrube« von Natty

22.08.2026 um 17:43 Uhr

Hi Natty,

danke für das einlesen der Geschichte! Du beschreibst die Symptome so unglaublich treffend! Man könnte meinen du bist Fachfrau....

Für mich eine sehr schöne Geschichte mit sehr realistischem Bezug. Vor allem für weibliche Betroffene. Das ihre sexuelle Orientierung echt ist nur wie soviele andere Situationen von ADHS 'lern übertrieben ausgelebt wird um zu kompensieren erspart das traurige "BDSM entsteht immer irgendwie aus Trauma"..... 

 

Vielen Dank dafür

Liebe Grüße Cat

Zum Thema.

»Die Drosselgrube« von Natty

Ambiente

Autorin. Förderer.

22.08.2026 um 15:51 Uhr

Liebe Natty,

 

Du hast mich zum weinen gebracht. Diese aneinander gereihten Worten waren so tief, so berührend. Mir fehlen die Worte um es zu beschreiben. 

 

soviel Gefühl, soviel Angst - sich immer im Kreis zu drehen, sich selbst zu schaden - Du hast es so intensiv geschildert. Eine sehr beeindruckende Geschichte.

 

Danke, dass ich diese lesen durfte.

 

wir lesen uns

Ambi

Zum Thema.

»Die Hexenprobe« von Natty

Nachtasou

Autor. Korrektor.

22.08.2026 um 15:23 Uhr

Beste Natty,

Deine frische und impulsive Art zu schreiben gönne ich mir hin und wieder. In dem hier vorliegenden Text bleibst Du hinter Deinem schon bewiesenen Können zurück.

Ich begründe mal meinen Eindruck. Wobei ich mir gar nicht sicher bin, ob ich Dir damit gerecht werde, weil es vielleicht nur Geschmacksfragen sind, die eigentlich kein Kriterium für Beurteilung sein sein sollten. (Naja, ich beurteile ja nicht).

 

1.) Rollenspiele zu beschreiben ist sauschwierig. Genauso rutschig wie Bettgeflüster. Das geht in fast allen Fällen daneben und scheitert schon an den Dialogen.

Das gilt auch für Filme; nichts ist ´fremdschämiger´ als das Geschwätz eines Doms zu hören oder zu lesen, der in eine historische Rolle schlüpft. Weswegen man es nach meiner Meinung besser weder filmt noch aufschreibt. Es funktioniert, wenn überhaupt, nur für die, die selbst IN der Session sind.

Vielleicht liegt es aber an meinem Problem mit „gespielten Gefühlen.“ Denn entweder es ist Ernst, oder es ist Ulk, dazwischen gibt es keine Grauzone. Es wäre interessant gewesen, sie aufzumachen und zu beleuchten. Die Personen in der Geschichte haben jedoch von Dir überhaupt keine Individualität erhalten, womit dieser Weg verschlossen blieb.

 

2.) Dein Szenarium hätte einen besseren Einstieg verdient. Dein Einstieg steht leider bis zu den Knien im Klischee. So, „wie man“ sich halt ein 16. Jahrhundert vorstellt. Das geht bei viel Fantasie vielleicht im Schlafzimmer, nicht aber in einer Geschichte durch, die gut werden will.

 

3.) Die Pointe funktioniert nicht. Als Leser weiß ich von Beginn an, dass es laut den SZ-Regeln nur gespielt, und nicht authentisch sein kann. Wer ist da am Ende überrascht, dass es ein Rollenspiel ist? Viel besser wäre z.B. gewesen, das Rollenspiel als solches iwi zum Thema zu machen.

 

4.) Deinen Schreibstil habe ich als flott bezeichnet und wirkt authentisch. Die vielen kleinen Ein- und Nachschübe (Bsp. „Ein Mann kam herein, in Leder gekleidet, der Oberkörper nackt.“ erinnert an eine am Lagerfeuer erzählte Gruselgeschichte, wo der Erzähler immer erst die Reaktionen der Hörer abwartet, um dann nachzulegen. Das passt zur Story. Dieses Mittel ist zu oft angewendet nach meinem Geschmack, und wirkte auf mich sowieso nicht, weil kein Grusel aufkommt (weil, s.o.).

 

5.) Das Gespielte, das Szenische in Deinem Text kommt nah ans Darstellende (Dramatische) heran. Find ich sehr interessant. Dann solltest Du aber auch die Mittel der Bühnendarstellung nutzen, und dann werden Pausen mit das Wichtigste. Das Nichtgesagte. Das Aneinandervorbei. Dazu passt die Geschwindigkeit Deines Stils aber nicht mehr und das spielerische Gerede der Personen schon gar nicht. Ist´n Dilemma. Und da fiele mir auch keine Lösung ein.

 

Dass ich so kritisch heute bin im Umgang mit einem Text, liegt vielleicht daran, dass ich den Inhalt der Geschichte interessant finde und vielleicht dann besonders viel erwartete. Unterhalten hat sie auf jeden Fall. Zur vollen Zufriedenheit fehlte mir also entweder der Ernst (hier Härte), oder das Gebrochene (Rollenspiel selbst als Thema).

Damit streife ich das von einigen anderen erwähnte ethische Problem. Dazu sage ich: Alle BDSM-er zehren irgendwie vom Leiden anderer (oder ihrem eigenen). Daran ändert auch die Einvernehmlichkeit grundsätzlich nichts, die nur eine Tarnkappe der Zulässigkeit darüber schmeißt.

 

Vielen Dank, Natty, für Deinen Geschichtenbeitrag,

Zum Thema.

»Jubeltag« von Ambiente

22.08.2026 um 13:03 Uhr

Liebe Ambiente ,

 

ich danke Dir für deine Nachricht und den ehrlichen Worten.

 

Schade das wir die erste Version niemals lesen werden, was ich aber durchaus verstehe nach dem was Du geschrieben hattest.

Ambiente

 

Ich war blockiert, weil ich vor rund 3 Jahren bei der Kripo angezeigt wurde, wegen Verbreitung von pornografischem Material. Ich hatte alle meine Geschichten auf meiner Webseite öffentlich gemacht (sie wurden direkt an dem Tag von mir vom Netz genommen). Es war eine heftige Zeit. Es gelang meinem Anwalt, dass ich ohne Strafe aus dieser Anzeige heraus kam, mit meiner Zusage, dass ich meine Geschichten nicht mehr auf meiner Website veröffentlichte.

Seitdem schaffte ich es nicht mehr zu schreiben. 

 

Erst mit dieser Story habe ich mich wieder getraut und danke Jona für seine hochgezogenen Augenbrauen.

 

Das muss schlimm gewesen sein und ich kann mir vorstellen das es ein großer Schock war, aber so was hattest Du schon mal unter einem Tread geschrieben und hast angedeutet das Dir da mal etwas schlimmes passiert ist. 

ICh finde das mit diesem Hintergrund noch viel schöner das Du etwas wieder geschrieben hast. Toll das Du dich wieder daran getraut hast und versuchst deine Ängste zu besiegen. 

 

Du kannst da stolz auf dich sein und die Geschichte ist Dir doch sehr gut gelungen.

Liebe Grüße Thorsten

Zum Thema.

»Jubeltag« von Ambiente

Ambiente

Autorin. Förderer.

22.08.2026 um 11:14 Uhr

Hej Valérian,

 

vielen Dank für die netten Worte. Ich habe beim schreiben, viele der Dinge die ich skizzierte miterlebt.

Mehr als einmal musste ich eine Pause machen, um in Ruhe weiterschreiben zu können.

 

Ich bin froh, dass ich diese Schreibblockade los geworden bin, ich kam mir schon wie geknebelt vor.

 

danke für Deine einfühlsamen Worte.

 

wir lesen uns

Ambi

Zum Thema.

»Jubeltag« von Ambiente

Valérian Bourreau

Autor. Förderer.

22.08.2026 um 09:43 Uhr

Hallo Ambiente,

 

erstmal, mit den Informationen, die ich hier aus dem Forum habe, freut es mich, dass du nach dem Erlebnis und der langen Zeit wieder die Kraft gefunden hast, eine Geschichte zu schreiben.

Und, meiner Meinung nach, hat sich das mehr als gelohnt.

Ich habe deinen Text sehr genossen, ich konnte ihn regelrecht spüren.

Ganz besonders haben mir die Gefühle und Empfindungen von Jessy gefallen. Für mich persönlich war es sehr schön zu lesen, was Chris Leidensfähigkeit in ihr auslöst, mal so nahe an der konträren Seite dieser Emotionswelt sein zu dürfen, war ein großartiges Erlebnis.

Von mir bekommst du volle Punktzahl.

 

Liebe Grüße,

V.

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»Pia« von Eisvogel

Nachtasou

Autor. Korrektor.

22.08.2026 um 05:02 Uhr

Bester Eisvogel,

so manche werden es kennen: die Wehmut über die erste Liebe. Gerade dann, wenn man Blut geleckt hat (hier Stiefel). Zwanzig Jahre sind dann kein genügend großer Abstand. Da regrediert man schnell in jugendliche Art zu sprechen. Die beschriebene Obsession trifft ins Schwarze der Aufgabenstellung.

Toll fand ich die Szene im Konfirmanden-Unterricht mit dem Satz „Selbstentblößung ist leichter, wenn man nicht so viel hat, das man verstecken muss.“

 

Neulich sah ich eine Youtuberin (Japanerin), die über den in Deutschland so beliebten Sarkasmus erschreckte. Der geht bis zur Selbstzerfleischung. Ich glaub, wenn man „trotzdem“ lacht, macht man es sich nicht leichter, nur den anderen.

Und das, wo es doch so viele Stiefel gibt; neulich erst in Aachen. Aber was nutzen irgendwelche Fetische, wenn es um Pias Stiefel geht. Die gibt es nur einmal. Das muss man halt erst mal verstehen.

 

Danke für das Lehrstück in Obsession und versteckter große Gefühle.

 

ab und zu

Nachtasou

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