Eine supergeschriebene Geschichte, humorvoll und reizvoll. Einfach klasse
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»Ich kann nicht mehr!« von Herzenswunsch
»Das Mängelexemplar (Teil 6)« von Mirador
03.02.2026 um 20:13 Uhr
So ruhig und friedlich wird zu Beginn der gemeinsame Ausflug voll inniger Zweisamkeit in die Natur der bayerischen Alpen beschrieben. Und dann beginnt es aufregend zu werden, als der Freund von einer Minute auf die andere zum Dom wechselt, das hat mir sehr gut gefallen und auch der weitere Verlauf der Geschichte, in der eine Fantasie zur Wirklichkeit wird. Gut nachempfinden kann ich die Gedanken und Sorgen, ob es möglich ist sich da draußen fallen lassen zu können, wo jederzeit jemand vorbeikommen könnte. Das es dann zusammen mit den beiden anderen Personen, in der vom Dom und Geliebten gestalteten „ sicheren“ Umgebung und Situation funktioniert, dafür braucht es ganz viel Fürsorge, Vertrauen und Liebe.
Dankeschön fürs Mitnehmen in diese Geschichte.
Autor. Förderer.
03.02.2026 um 13:29 Uhr
Lieber #poet,
danke für Deine Kritik! Es freut mich, dass Du meinen Stil magst – Du schreibst so flüssig und so tolle Geschichten, dass ich immer bloß erfreut meinen Hut ziehe, ist mir also wirklich wichtig. (-:
Dass ich Dir in dieser Geschichte zu viel personifiziert habe, tut mir leid, vor allem, wenn es Dir „krampfhaft gesucht“ vorkam. Stimmt schon, dass ich immer versuche, meinen Erzählern eine bestimmte Stimme zu geben, und vielleicht hab ich beim „Wir-sind-jetzt-mal-Freunde-der-Metapher“ übers Ziel hinausgeschossen – andererseits mag ich persönlich Bilder in Geschichten sehr gern (keine Überraschung (-; ), deshalb bin ich mit meinem Text, so, wie er ist, ganz glücklich – aber ich habe Deine Worte im Kopf und werde meine nächste Geschichte darauf (am besten vor der Abgabe) kritischer überprüfen.
Förderer.
03.02.2026 um 09:23 Uhr
Eine Sessionbeschreibung der mal ganz anderen Art. Der Titel ließ zwar darauf schließen, dass es sich um eine Outdoorszene in der Öffentlichkeit handelt, aber die ausgiebige und teils ins Extreme gehende Fremdbenutzung und offensichtliche Überschreitung ihrer Grenzen kam dann doch sehr überraschend und hat es mir persönlich nicht leicht gemacht weiterzulesen, da es mich teilweise angewidert hat. Der Schreibstil hat diese, wohl beabsichtigte Stimmung, weiter befeuert, da er klare Bilder erzeugt hat, die bedingungslose Folgsamkeit von ihr, trotz widrigster Umstände und Gefühlslagen, in den Vordergrund stellte und seine unnachgiebige Dominanz klarstellte. Von daher ist dies eine durchaus sehr gelungene Geschichte, die mich vom Inhalt zwar persönlich nur am Anfang und am Schluss mitnimmt, aber sehr detailliert beschreibt, was für manch anderen vielleicht die Erfüllung im Kontext Sklaventum ist.
LG Cid
Neues Mitglied.
02.02.2026 um 23:20 Uhr
Hallo Gregor,
Toll geschrieben! Ich war komplett in dem „Film“, bis zum Wendepunkt mit Sicht auf die „Realität“ . Da musste ich erst einmal schlucken. Nicht nur die KI kann einen linken. Man erwartet es nur nicht, bis es (hoffentlich nicht) passiert.
Vielen Dank für die tolle Story
Autor. Förderer.
02.02.2026 um 21:25 Uhr
Eine sehr interessante Story, gerade in ihrer Nichterfülltheit. Habe ich gerne gelesen. Was ich etwas übertrieben finde, sind die ständigen Personifizierungen von Gegenständen, das geht schon fast in Richtung Manie und passt beileibe nicht immer, etwa gleich im ersten Absatz: Edelstahl verzeiht nichts und sieht trotzdem nicht weg, Trinkhalme müssen sich nicht mehr fürchten und so weiter und so weiter, das wirkt auf mich ein bisserl zu krampfhaft gesucht. Ohne diese Stellen finde ich deinen Stil allerdings passend und geschickt!
02.02.2026 um 18:50 Uhr
geändert: 02.02.2026 um 19:41 Uhr
Hallo Gregor,
sowohl die Marionette einer KI als auch eines oder mehrerer anderer Menschen zu sein, Stichwort Konsum und/oder Abhängigkeit in jeglicher Hinsicht, ist sehr sehr gruselig…
Diese Entwicklung der Story zum Ende hin kam für mich überraschend.
Prüfe lieber gut, wem Du Dich freiwillig in die Hände begibst und wem Du Deine Daten überlässt… , diese Gedanken hat die Geschichte bei mir ausgelöst, ansonsten fällt es mir schwer nachzuvollziehen, sich einer völlig fremden, unnahbaren Person auf diese Art und Weise tatsächlich hingeben zu wollen, vielleicht auch weil es eine Male-Sub-Geschichte ist. Wobei, geschickte Manipulation wirkt ja nicht nur beim Aufgreifen der Sehnsüchte von Lust, sondern auch von Gefühlen oder beidem. Immerhin hat Eva ihn gewarnt, indem sie ihm sagte das sie ihn süchtig mache…
Ich hatte noch vor kurzem gelesen, dass die KI einem sehr nach dem Mund redet.
Ich hoffe das echtes menschliches Miteinander nie vollkommen simuliert werden kann.
Und ich bin der Überzeugung das “ echte” Kunst, Literatur und Musik niemals mit einer KI erreicht werden kann. Und hoffe ich werde niemals eines Besseren belehrt.
Dankeschön für das Teilen dieser Geschichte!
Autor. Förderer.
02.02.2026 um 16:36 Uhr
Hallo Lady Silva,
ich bin von meiner Neigung her eher an Femdom Geschichten interessiert. Auch wenn ich schon oft in den Kommentaren anderer Geschichten gelesen habe, dass Femdom Geschichten grundsätzlich nicht so gut sind und nur Aufzählungen von Handlungen einer Session oder das Klischee bedienen.
Aber diese Geschichte finde ich wahnsinnig gut geschrieben. Die Gefühle von Macht, Unterwerfung und Liebe aus Perspektive von Dom und Sub so wundervoll zusammengefasst. Und dazu in dieser anregenden Handlung verpackt. Jeder Satz so treffsicher und emotionsgeladen.
Das entspricht zu hundert Prozent meiner Vorstellung einer D/s Beziehung. Gegenseitiger Respekt und Liebe trotz Macht und Unterwerfung oder gerade deswegen.
Deine Geschichte hat mir wirklich extrem gut gefallen.
Vielen Dank dafür!
02.02.2026 um 14:03 Uhr
Eine wunderschöne Sprache, und eine wie ich finde gelungene Verwebung der verschiedenen „ Spuren des Lebens“, mit dem „Ankommen zuhause“, gefällt mir sehr gut. Dankeschön!
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04.02.2026 um 05:43 Uhr
Lieber Herzenswunsch ,
jetzt sitze ich hier emotional ergriffen von deiner Geschichte.
Ich kann dich, was Du geschrieben hast mitfühlen und ich muss zugeben, daß ich vor Spannung nicht aufhören konnte, weiter zu lesen.
Ja diese Unsicherheit - man weiß das man andere ist. Das einen im Job alles zuviel wird manchmal. Das man nicht wie erwartet immer der starke, selbstsicherer Mann ist, das man auch gerne einfach mal los lassen möchte von dieser selbstbestimmtheit, Kontrolle abgeben will.
Da kommen dann aber auch selbstzweifel - man wäre kein Mann, ich muss stark sein, diszipliniert. Oft wünscht man sich diese Neigung aus seinen eigenen Körper schlagen zu können - das es aufhört.
Man verzweifelt daran es zu unterdrücken aber auch an die Konsequenzen.
Lieber Herzenswunsch, ich fand es total ergreifend wie liebevoll Du und deine Frau Herz Dame miteinander umgeht und gemeinsam dieses tief, umschifft habt.
Ich fand es sehr emotional wie deine Frau dich am Schluss in den Arm nahm. Völlig selbstlos und doch, bitte entschuldige mich, habe ich aus deiner Geschichte entnommen, daß sie schon länger in eurer Ehe, führt. Vielleicht unbewusst, vielleicht weil Du es in deinem Text so wolltest aber das lese ich hieraus.
Liebe Herz Dame , lieber Herzenswunsch , ich spüre so sehr eure Liebe, erkenne zwei Menschen die sich gerade selbst entdecken - erkennen was vielleicht schon lange in einem schlummert. Es ist so unfassbar wertvoll gemeinsam diesen Weg zu gehen und zu erkunden.
Ich danke Euch für diese wirklich schöne Geschichte, für eure Offenheit. Danke das ihr hier seid.
Liebe Grüße Thorsten
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