Die Geschichte ist ja schon ein paar Jahre älter und hier wieder hochgeploppt.Ich hatte schon was geschrieben, hatte es aber noch nicht abgesendet, weil ich auch nicht wusste wie damit umgehen: Puh, diese Geschichte ist einfach nur schrecklich. BDSM mag die Ausgangslage sein, doch bereits ( lange?) bevor die Geschichte hier startete muss zwischen dem „ Herrn“ und seiner „ Sklavin“ der Pfad von Consens und Einvernehmlichkeit verlassen worden sein.
Sie reflektierte dann ja, dass sie abhängig von ihm und ihm hörig war, aber da war es bereits zu spät.
Auch ohne den Hintergrund von BDSM sind Frauen/ Menschen Opfer von ( sexueller) Gewalt, Menschenhandel, Zwangsprostitution. Also ich denke eher das ist der Normalfall, das dieser Hintergrund gar nicht gegeben ist. In dieser Geschichte wird das sehr drastisch dargestellt, und ich wünschte eigentlich ich hätte sie nicht gelesen. Ich habe auch irgendwo aufgehört und sie nur noch übersprungen.
Ekelhaft, mir wird wirklich schlecht, vor allem weil ich weiß das so etwas der Realität entsprechen kann, die Ausübung von Macht mittels Gewalt, ohne jegliche Emphatie.
Soll sie davor warnen sich zu sehr in Abhängigkeitsverhältnisse zu begeben unter dem Deckmantel BDSM? Ich denke ja, aber trotzdem finde ich nicht, dass zu diesem Zweck Gewaltdarstellungen so ausführlich beschrieben werden müssen. Oder wie wäre es mit einer Warnung davor, damit entschieden werden kann, ob man so etwas lesen möchte?
Für mich ist die Geschichte hier nicht bewertbar.
Kitschig trifft es voll 
28.04.2026 um 12:57 Uhr
Schöne Geschichte, die sehr aus dem Leben gegriffen wirkt.
Da kann ich mich gut hineinversetzen. Auch das Scheitern an vermeintlich einfachen Aufgaben.
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