Liebe lizzy lu,
du, bzw. Nachtasou habt da eine wirklich wichtigen Aspekt herausgestellt, der mich zu langem Nachdenken angeregt hat. Eine (gesunde) Beziehung ist immer ein Geben und Nehmen, per definition ein Ausgleich. Die Fantasie devot zu sein und jemandem hörig zu sein, jemandem zu "gehören" ist in seiner Natur jedoch ein Machtgefälle. Beides zu vereinen ist sehr schwierig. Da hilft, und es ist hier oft aber offenbar auch noch nicht zu oft, erwähnt worden, reden, reden und nochmal reden. Mit ein Grund, weshalb ich gerne Partnerschaft und Spielsituationen trenne. Das heißt nicht, dass ich im gemeinsamen Alltag nicht dominant sein will oder kann, aber das ist dann eine Sache der Abstimmung. Aber wenn man sich kennt, aufmerksam ist, redet, erkennt man die Stimmung des anderen; fühlt, die Atmosphäre und kann ein mehr oder weniger in Betracht ziehen. Ist also ein Dom ein Souverän oder Wunscherfüller? Wenn es der Wunsch des/der Sub ist, beherrscht zu werden (in verschiedenen Abstufungen), dann zwangsläufig. Langer Rede - kurzer Sinn: Es ist kompiziert, aber wenn es klappt sehr schön!
In diesem Sinne
Euer Tek



14.01.2026 um 13:33 Uhr
Lieber Tek,
du sprichst mir aus dem Herzen. Das Machtgefälle kann meiner Meinung nach durchaus in verschiedenen Situationen unterschiedlich stark zu Tage treten und macht es dadurch weder besser noch schlechter, sondern halt nur individuell. Im Inneren wissen wir darum und auch die kleinsten Andeutungen verstehen wir untereinander. Das macht es möglich Partnerschaft und Machtgefälle im Alltag zu leben.
LG Cid
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