Das war wirklich packend
BDSM-Forum
Zuletzt geschriebene Beiträge im Forum
Mitglieder sehen auch Inhalte nichtöffentlicher Bereiche im Forum und haben mehr Auswahlmöglichkeiten.
Förderer.
Autor. Förderer.
09.08.2026 um 11:39 Uhr
Danke für deine gut lesbare, romantische Liebesgeschichte. Der landschaftliche Hintergrund, die Ausstattung, Anlage der Charaktere empfand ich als sehr gelungen, das sind volle Punkte.
Wenn dir Schreiben Freude macht, möchte ich dir weitere meiner Eindrücke nach dem Lesen und der Analyse deines Textes schildern, rein persönlich, technisch, ohne Anspruch auf die große Wahrheit.
Die Außenperspektive des Erzählers auf zwei Protagonisten verringert meine Identifikationsmöglichkeit mit den Figuren. Außenperspektive wirkt intensiver, wenn sie sich auf die Hauptfigur konzentriert und aus ihr heraus weitere Figuren beschreibt.
Beschreibungen sind hervorragend, wenn Natur, Umgebung, Dinge beschrieben werden. Wenn Handlung beschrieben wird, verschwindet das Lebendige aus dem Text. Handlung muss passieren, sonst bekommt der Text Längen.
Das Geschichtenende wirkt wie ein Resümee nach einer Weglassung, ist gefühlt eine Verkürzung im Ablauf deiner Geschichte.
Die Stärke deines Textes liegt in der Romantik. Ich kann mir den Inhalt bei intensiverer Darstellung der emotionalen Welten deiner Protagonisten und einem Entwicklungsprozess als längeren Text, ja, Kurzroman im BDSM-Kontext sehr gut vorstellen.
»Das sinnliche Geständnis« von Chezjulia
09.08.2026 um 11:38 Uhr
Liebe Chezjulia ,
in der Rubrik **Nachlese** wurde mir deine kleine aber feine Geschichte vorgestellt.
Finde ich die Gedanken doch schön, aufregend und einfach toll.
Latex finde ich schön anzusehen, würde ich für meine Herzdame auch tragen, wäre aber kein Fetisch von mir.
Daher fand ich es in deiner Geschichte toll, da man mit solch gummierten und mit Noppen übersehnten Handschuhen so viel schöne Sachen machen kann.
So wie es auch deine Lady mit dem Grünen Daumen, erlebt hat.
Dazu sind schöne Füße immer absolut hingebungsvoll.
Was ich leider zu einfach fand, war das eingestehen des Ehegatten der Hausdame.
Zu mal ich überlegte warum er das tat da sie ja nur schulos mit Handschuhen da saß.
Das aber liebe Julia war eine Geschichte nach drei Monaten der Anmeldung hier auf den Schattenzeilen.
Heute mag ich deine Geschichten und auch in diese hier weil ich die Idee gerne habe.
Danke das Du diese Geschichte hier online gelassen hast.
Liebe Grüße Thorsten
Autor. Förderer.
09.08.2026 um 11:33 Uhr
Danke Leo Me, und genau so ist es, so vielfältig und facettenreich wie BDSM ist, gibt es Protagonisten wie Toni und den hast du in seinen krassen emotionalen Welten im Kontext der Geschichte bestens analysiert. Die Domina ist letztlich Erfüllungsgehilfin von Tonis Obsession.
(Ein ausgezeichnetes Beispiel ähnlicher Veranlagung in der weiblich-submissiven Welt habe ich in »Was sie mag« von Jona Mondlicht gelesen, bei der die Männer aus meiner Sicht ebenfalls als Erfüllungsgehilfen dienen, was für beide Seiten völlig in Ordnung ist.)
Ich danke für Beschäftigung und deine Gedanken zu meiner Geschichte Rote Blume. So wie im BDSM Wünsche nach Unterwerfung, Erniedrigung und Benutzung in destruktive, selbstzerstörerische Dynamiken umschlagen können, ist es mit jeder Obsession. BDSM bietet noch den Vorteil des Spiegelns im Partner und damit verbundener Kontrolle von freidrehenden Dynamiken.
Ich freue mich über den Lohn, den mir meine Geschichte eingebracht, weil du, Valérian Bourreau, schreibst, dass sie dich ermutigt, unbequemer und unangepasster zu sein.
Danke für deine freundlichen Worte Meister Y. Ich denke, jede Geschichte führt zu unterschiedlichen Bewertungen und das ist völlig normal, weil jeder lesende Mensch seine Erwartungshaltung oder Neigung oder Obsession in der Geschichte sucht und mehr oder weniger findet. Ich danke für deine Toleranz und sachliches Lob.
Autorin. Förderer.
09.08.2026 um 09:57 Uhr
Liebe Hekate,
ein weiterer Teil deiner Geschichte, der für mich ebenso flüssig und stark geschrieben ist, wie die, die ich bereits gelesen habe.
Ich mag deine Art durch wenige Sätze die Stimmung einzufangen.
Draußen hat der Wind an Stärke zugenommen. Wie das gleichmäßige Rauschen eines nahen Meeres dringt er durch die fest geschlossenen Fenster zu ihr.
Und schon habe ich ein Bild vor Augen. 
Thematisch finde ich diese Geschichte sehr interessant, da der Einblick in die Gefühlswelt, bzw. die Beweggründe des Majors so schön nüchtern erklärt werden und dennoch nicht den Charakter einer Geschichte verlieren.
VG Natty
09.08.2026 um 05:39 Uhr
Lieber poet
das war die erste Geschichte hier, wo ich ganz absichtlich wartete was andere für Kommentare schreiben.
Erst einmal vorweg bekommst Du von mir vier Sterne weil ich begeistert bin wie Du diese Szene beschrieben hast.
Das ist finde ich große Leistung und Schriftstellerrisch eine schwere Arbeit.
Gerade weil Du es in ganzer Linie durchgezogen hast.
Dazu dieses Titelbild. Ich musste gestern so lachen weil es genau dem Bild entspricht welches ich damals beim Lesen vor meinen inneren Augen hatte.
Leider hatte mich die Geschichte in Thema Obsession weniger angesprochen. Was ich schade finde, weil Du so einige tolle Geschichten veröffentlicht hast.
Aber mich stimmte die Geschichte traurig als ich sie das erste Mal lesen durfte.
Vor weg möchte ich aber etwas sagen was mir wichtig erscheint. In deiner Geschichte ging es um einen Mann - der wenn ich es sagen darf, Probleme im Leben hat.
Niemand wird so geboren und ich gehe so weit, daß niemand sich sein Leben so vorgestellt hat als er Jung war und seine Zukunft erträumte.
Unsere Familie, Mitmenschen, Arbeitgeber und Freunde machen uns zu dem was wir sind. Gerade als Kind lernen wir viel von den Eltern wenn auch vielleicht unbeabsichtigt bzw ohne das die Eltern alles vorher Durchdenken. Denn auch sie sind nur Menschen.
Ich möchte daher den Mann nicht bewerten oder über sein Leben etwas sagen, jeder kann in eine Lebenssituation gelangen die einen richtig tief fallen lassen.
Traurig genug das er so ein Ende findet und ich glaube in dir hier wieder das Schlitzohr zu finden. Weil ich glaube viele so ihre "Obsession " ausleben und mehr nicht schaffen können.
Mich hatte es als Jurymitglied nicht angesprochen - was aber nicht bedeutet das diese Geschichte schlecht ist
Das ist sie nämlich nicht.
Liebe Grüße Thorsten
Autor. Korrektor. Förderer.
08.08.2026 um 22:51 Uhr
Braves Mädchen
Klar, es mag ja sowohl die pubertierenden Jugendlichen als auch die alten schmuddeligen Säcke geben, aber wtf, warum in Geschichten, die beim Lesen Spaß machen sollen...
Aus meiner Lektorensicht auf den Schattenzeilen habe ich über deine Aussage nachgedacht.
Ich würde nicht mehr lektorieren, wenn ich ausschließlich Geschichten auf dem Tisch hätte, die beim Lesen Spaß machen sollen.
Es gibt sie, die alten Säcke, diese gescheiterten Existenzen, die nichts weiter haben als ihr Versagen, ihre Lüste, die sich durch den Suff zu wahnhaften Obsessionen steigern. In "Gespiegelt" habe ich für den Protagonisten nur einen traurigen Seitenblick, schätze aber die literarische Fähigkeit von poet, diesen Kerl so wunderbar unsympathisch und real darzustellen.
Müssen Geschichten Spaß machen?
Es gibt den immer weiter wachsenden Anteil psychisch kranker Menschen, die am Maßstab unserer Spaßgesellschaft scheitern, ebenso wie die vielen Menschen, denen die Spaßgesellschaft die eiserne Fratze zeigt, weil sie nicht jung, intelligent und gesund sind. Ich sehe die pubertierenden Jugendlichen, die in der Spaßgesellschaft keine greifbaren Werte, keine Perspektiven finden, die Crystal-Gesichter, immer mehr arme Alte und ich sehe 95 Prozent der Weltbevölkerung, die liebend gern in unserer Spaßgesellschaft leben würden, die aber nicht mal hier für alle reicht.
Es ist eine interessante Frage, die Sache mit dem Spaß beim Lesen. Den will ich auch, aber viel mehr Konflikt, Spannung, Handlung. Ich will Nachdenken, Gedanken, Ansichten, Einsichten, Vorschläge, Utopien und etwas aus einer Geschichte mitnehmen in mein Leben, bei dem Spaß nur ein geringer Teil ist.
Autorin. Förderer.
08.08.2026 um 18:18 Uhr
Der Inhalt dieses Beitrags ist aus Gründen des Jugendschutzes nicht frei einsehbar.
Bitte melde dich zunächst am Altersverifikationssystem an.
Autor. Förderer.
08.08.2026 um 16:59 Uhr
Lieber poet,
eine tolle Studie, meiner Meinung nach ein wirklich großartiger Text, der mich sehr an Bukowski erinnert - nur eben nicht lustig (und dass wir uns richtig verstehen: Das ist für mich ein Riesenkompliment, weil ich Bukowski sehr gerne lese). Die Verzweiflung und Einsamkeit des Protagonisten hast Du wirklich perfekt eingefangen und ich wollte unbedingt wissen, wie es jetzt ausgeht. Von mir bekommst Du dafür natürlich wohlverdiente vier Sterne. Allerdings kann ich sehr wohl auch nachvollziehen, wenn diese Geschichte a) ziemlich frustriert und b) ein positiver Held in ihr vermisst wird, denn so wirklich präzise und wortgewaltig Du auch den Helden schilderst - richtig kennenlernen möchte ich ihn dann eben doch eher ungern, ehrlich gesagt. Das unterscheidet ihn jetzt von den meisten anderen Helden mit Obsession, die wir in dem Wettbewerb bislang hatten, die dann eben doch alle eher sympathisch rübergekommen sind (nur bei meinem eigenen bin ich mir nicht ganz so sicher, wenngleich ich ihn jetzt doch deutlich liebenswerter als Deinen finde) und definitiv auch von den Helden Deiner anderen Geschichten. Macht andererseits diesen Text natürlich noch mal extra zu etwas ganz Besonderem!
Zur Übersicht des BDSM-Forums.
Als Lesezeichen hinzufügen:
09.08.2026 um 15:56 Uhr
Hallo Thorsten,
Dazu dieses Titelbild. Ich musste gestern so lachen ...
Ich schätze Deine Kommentare immer sehr, aber hier finde ich aus meiner Sicht eine Kritik angebracht. Wenn mich diese KI-generierte Bild zu sämtlichen Reaktionen bringen kann, ein 'Lachen' ist definitiv nicht darunter.
Ansonsten gleichen sich ja unsere Beurteilungen in Bezug auf den Protagonisten weitgehend. Erwähnen möchte ich noch, das dies die erste Geschichte von Poet ist, die ich gelesen habe. Dabei wird es sicher nicht bleiben...
Dir noch einen schönen Sonntag und Gruß vom Bär.
Zum Thema.