Lieber poet
das war die erste Geschichte hier, wo ich ganz absichtlich wartete was andere für Kommentare schreiben.
Erst einmal vorweg bekommst Du von mir vier Sterne weil ich begeistert bin wie Du diese Szene beschrieben hast.
Das ist finde ich große Leistung und Schriftstellerrisch eine schwere Arbeit.
Gerade weil Du es in ganzer Linie durchgezogen hast.
Dazu dieses Titelbild. Ich musste gestern so lachen weil es genau dem Bild entspricht welches ich damals beim Lesen vor meinen inneren Augen hatte.
Leider hatte mich die Geschichte in Thema Obsession weniger angesprochen. Was ich schade finde, weil Du so einige tolle Geschichten veröffentlicht hast.
Aber mich stimmte die Geschichte traurig als ich sie das erste Mal lesen durfte.
Vor weg möchte ich aber etwas sagen was mir wichtig erscheint. In deiner Geschichte ging es um einen Mann - der wenn ich es sagen darf, Probleme im Leben hat.
Niemand wird so geboren und ich gehe so weit, daß niemand sich sein Leben so vorgestellt hat als er Jung war und seine Zukunft erträumte.
Unsere Familie, Mitmenschen, Arbeitgeber und Freunde machen uns zu dem was wir sind. Gerade als Kind lernen wir viel von den Eltern wenn auch vielleicht unbeabsichtigt bzw ohne das die Eltern alles vorher Durchdenken. Denn auch sie sind nur Menschen.
Ich möchte daher den Mann nicht bewerten oder über sein Leben etwas sagen, jeder kann in eine Lebenssituation gelangen die einen richtig tief fallen lassen.
Traurig genug das er so ein Ende findet und ich glaube in dir hier wieder das Schlitzohr zu finden. Weil ich glaube viele so ihre "Obsession " ausleben und mehr nicht schaffen können.
Mich hatte es als Jurymitglied nicht angesprochen - was aber nicht bedeutet das diese Geschichte schlecht ist
Das ist sie nämlich nicht.
Liebe Grüße Thorsten

09.08.2026 um 09:57 Uhr
Liebe Hekate,
ein weiterer Teil deiner Geschichte, der für mich ebenso flüssig und stark geschrieben ist, wie die, die ich bereits gelesen habe.
Ich mag deine Art durch wenige Sätze die Stimmung einzufangen.
Draußen hat der Wind an Stärke zugenommen. Wie das gleichmäßige Rauschen eines nahen Meeres dringt er durch die fest geschlossenen Fenster zu ihr.
Und schon habe ich ein Bild vor Augen.
Thematisch finde ich diese Geschichte sehr interessant, da der Einblick in die Gefühlswelt, bzw. die Beweggründe des Majors so schön nüchtern erklärt werden und dennoch nicht den Charakter einer Geschichte verlieren.
VG Natty
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