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»Podcast: Wie ist es, submissiv zu sein« von Jona Mondlicht und Devana

Ruby

Förderer.

10.06.2026 um 21:36 Uhr

Veröffentlichung zuvor nicht gelesen.

Lieber Jona, Liebe Devana,

 

Danke für diesen überaus spannenden Podcast.

Er hat einiges in meinem Kopf in bewegung gesetzt und ich denke gerade viel über mich und meine Neigung nach, wie ich sie definieren würde oder kann. 

 

Einige hat das Thema mit der Tradwifes wohl sehr interessiert oder getriggert. Was mich viel mehr interessiert hat war das Thema Aftercare. 

Devana du hast erzählt das du nach einer Session gerne noch eine weile unten bist und einfach deine Zeit brauchst bis du da wieder raus kommst. Ich habe das letzte bei unserer intensiven Session im Club auch gespürt. Ich habe eine ganze Weile gebraucht bis ich da wieder raus kam, meine Hände haben noch leicht gezittert und ich habe mich wie aus Watte gefühlt (schwer zu beschreiben aber so könnte man es sagen) und ich wollte auch lieber in meiner Position unten bleiben bis ich gesagt bekommen habe ich soll wieder "rauf kommen" wie Jona zu dir sagt "gehe duschen".

Das fand ich spannend das du von diesem Gefühl erzählst hast, da ich das bei intensiven Session auch so fühle, (es ist jetzt schon an weiteren Session so gewesen).

 

Danke für dieses interessante und spannende Thema, ich höre euch immer gerne zu.

 

Liebe Grüße Ruby

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»Louisas Aufgabe (Teil 1)« von millamomud

kehinn

Autor.

10.06.2026 um 21:25 Uhr

Sehr erotisch, finde ich, und obwohl ich keine Frau bin und deshalb über keine entsprechenden Erfahrungen verfüge, habe ich die Lektüre wirklich genossen. Bin sehr gespannt darauf, wie es weiter geht.

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»Louisas Aufgabe (Teil 1)« von millamomud

Cid

Förderer.

10.06.2026 um 21:20 Uhr

Lieber millamomud,

 

vielen Dank für eine wirklich gelungene Geschichte bzw. den Auftakt einer Reihe, der mir Lust auf mehr macht.

 

Der Text gefällt mir aus verschiedenen Gründen ausnehmend gut. Ich werde zu Beginn in ein Szenario mitgenommen, dass für mich absolut authentisch und nachvollziehbar ist, da ich es zumindest so ähnlich selbst erlebt habe; Wahrheit oder Pflicht mit speziellem Kontext und einer daraus resultierenden Gruppendynamik. Auch die weitere Rahmenhandlung ergibt sich folgerichtig und ist mit vielen kleinen, aber nicht übertriebenen Details so bildhaft beschrieben, dass ich mich nicht nur mitgenommen sondern sogar hineinversetzt fühle. Dies ermöglicht das Lesen in einem Fluss, das mich zudem wirklich gut unterhält. Die Charaktere sind auf eine indirekte und subtile Art eingeführt worden, sodass man denkt, sie selbst Stück für Stück zu entdecken, wobei gleichzeitig Raum für weitere Fragen und mögliche Entwicklung bleibt. Darüber hinaus sind die Charaktere auch so gewählt, dass verschiedene Konstellationen der Interaktion stattfinden und sich in der Zukunft auch noch weiter entwickeln können. Sowohl die dominante und gleichzeitig natürliche Ergreifung der Initiative, als auch die unerfahrene Entdeckung der eigenen fremdgesteuerten

sexuellen Neigung, wie auch die devot erscheinende Besorgtheit und die kühle aber beobachtende Unbekümmertheit der Charaktere überzeugen mich. Auch das eigentliche sexuelle Spiel ist sehr reizvoll geschrieben und steigert sich Stück für Stück bis zur Erkenntnis am Schluss.

 

Meiner Meinung nach wirklich toll und ich freue mich auf die Fortsetzung(en). Könnte es mir auch sehr gut als Horbach vorstellen. 

 

LG Cid

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»Podcast: Wie ist es, submissiv zu sein« von Jona Mondlicht und Devana

Rote Blume

Förderer.

10.06.2026 um 20:37 Uhr

Hallo Herzenswunsch,

 

kurz zu Deiner hier aufgeworfenen Frage, ob es auch “ Tradguys” gibt. Nein, denn im sehr konservativen und oftmals auch christlich fundamentalistischen Weltbild der „ Tradwifes“, und ihren Männern ( Trad Husbands) sind submissive Männer ganz sicher „ krank“ und müssen geheilt werden, genauso wie homosexuelle Menschen, oder alles was über die heterosexuelle „Vanilla-Norm“ hinausgeht. Hier ist ganz klar eine politische Ausrichtung erkennbar, durch die Darstellung der „heilen Familie“, mit der sich aufopfernden Frau am Herd und zuhause, wird auf Social Media meines Erachtens ( bewusst?) versucht Einfluss auf junge Menschen zu nehmen. 

 

Ich behaupte jetzt einfach mal das Menschen, die reflektiert BDSM praktizieren, egal ob hier auch alltägliche Aufgaben bzw. Haushaltsaufgaben übernommen werden vom devoten Part, eher weniger mit dieser Bewegung zusammenpassen, bzw. zu tun haben. 

Ich hoffe das war ok, dass hier zu schreiben.

 

Schöne Grüße, Rote Blume

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Unterscheidest du zwischen ›Devot‹ und ›Submissiv‹?

Rote Blume

Förderer.

10.06.2026 um 20:15 Uhr

Hallo allerseits,

sehr interessant wie unterschiedlich die zwei Begriffe ausgelegt werden, aber sich dann auch wieder Parallelen finden 

Es scheint eher eine Auslegungssache zu sein. 

 

Ich persönlich konnte vor der Podcastfolge eher weniger mit dem Begriff „ devot“ anfangen, wahrscheinlich weil ich mich selbst nicht als durchgehend devote Person betrachte, im „ normalen“ Leben abseits des BDSM hatte ich lange Schwierigkeiten mich anderen „ unterzuordnen“ vor allem wenn ich keine Legitimation dazu gesehen habe bzw. diese Personen nicht als zu respektierende Vorbilder angesehen habe. ( siehe Schule aber dann auch erste, in meinen Augen „ schlechte Chef*innen). Glücklicherweise habe ich heutzutage im beruflichen Kontext eher mit Menschen zu tun, die sich bemühen gut zu führen und damit komme ich dann auch dementsprechend gut zurecht 😊🙃

 

Für mich war es dann hier völlig in Ordnung das andere sich so bezeichnen, ich habe lieber den Begriff „ submissiv“ verwendet, der hat mir besser gefallen, (auch dieser Begriff ist ja relativ neu für mich, da ich erst vor etwas über einem Jahr entdeckt habe, zumindest vollkommen bewusst, dass ich submissiv bin), dass kam wohl auch durch meine Vorprägung durch die alltagssprachliche Verwendung des Begriffes „ devot“. 

Ich kannte den Begriff früher eher aus dem alltagssprachlichen Kontext, und da wird der Begriff nach meinem Empfinden oft eher abwertend verwendet für jemanden der sich unterwürfig und „ kriecherisch“ verhält ( aus welchen Gründen auch immer) verwendet. 

 

Ich bin definitiv nicht von Grund auf „ devot“, ich persönlich glaube auch nicht das das eine angeborene Charaktereigenschaft ist. Wie wir uns innerhalb sozialer Beziehungen, Gruppen und Gesellschaften verhalten hängt denke ich zwar auch mit Charaktereigenschaften bzw. mit individuellen Fähigkeiten, Stärken und Schwächen zusammen, aber auch viel mit Sozialisation, und dann natürlich mit der Verteilung von „ Macht“, Prestige, Status usw., anders ausgedrückt können devote Verhaltensmuster als  gewisse “Überlebens- und Anpassungsstrategien” gesehen werden, die erlernt wurden, weil Anpassung und Unterordnung Sicherheit bedeutete, oder eben umgekehrt ( hab hier meine Meinung aus meinem vorhandenen Wissen aus Psychologie und Soziologie formuliert, ohne Anspruch auf Korrektheit oder Vollständigkeit. Ähnliches haben ja einige vorher auch geschrieben. Falls jemand hier interessante Quellen oder wissenschaftliche Studien kennt würde ich mich auch über Hinweise freuen). 

 

Nun habe ich auch durch KI Abfrage die  Erklärung gefunden, dass beide Begriffe im Grunde ein und das Selbe bezeichnen, submissiv(e) aber aus dem englischen kommt. Oftmals wird aber “devot” wohl eher als Eigenschaft betrachtet und “ submissiv” eher dem

Verhalten einer Person gegenüber zugeordnet. 

 

Bei mir beschränkt sich das „devot oder submissiv sein“ auf meine Beziehung, und hier auch über das rein sexuelle hinaus, da unsere D/S Dynamik auch über die Sessions hinausgeht und in den Alltag mit hineinspielt. 

 

Für mich persönlich kann ich mir schon vorstellen, dass mein „submissiv sein“ eine Art Kompensation und Entlastung für mich bedeutet , weil ich hier die Kontrolle abgeben und mich fallen lassen kann. Aber ich habe auch das Gefühl das da so eine Art Urinstinkt mitschwingt. Wie auch immer, es ist ein spannendes Thema. 

 

Ich glaube auch, dass sich hinzugeben (im

BDSM Kontext ?) mit Stärke zu tun hat, ich fühle mich seitdem ich dies ganz bewusst tue nicht „schwach“, es fühlt sich frei gewählt und selbst bestimmt an, ich „ schenke” mich und gebe mich hin, bekomme aber auch genauso viel (es) zurück. 

 

Schöne Grüße, Rote Blume

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Unterscheidest du zwischen ›Devot‹ und ›Submissiv‹?

Meister Y

Autor. Förderer.

10.06.2026 um 16:05 Uhr

Im Gegensatz zu Mirador halte ich devot nicht für eine angeborene Charaktereigenschaft, im Gegenteil. Ich habe 95% meines langen Berufslebens in Jobs verbracht, in denen hierarchische Strukturen vorhanden, zum Teil unabdingbar waren. Immer wieder habe ich erlebt, dass man devotes Verhalten erlernen und es zum eigenen Vorteil anwenden kann.

Submissiv sein hingegen, hat für mich etwas mit Stärke zu tun und ich glaube wirklich, dass viel Stärke dazu gehört, sich freiwillig jemandem hinzugeben.

Zum Thema.

»Podcast: Wie ist es, submissiv zu sein« von Jona Mondlicht und Devana

Meister Y

Autor. Förderer.

10.06.2026 um 15:57 Uhr

Liebe Devana, lieber Jona, danke für diese neue, für mich wirklich spannende Folge. Spannend, weil sich jetzt tatsächlich Fragen in mir auftun, bei denen ich hoffe, auch wirklich Antworten zu finden.

Toll war, dass Ihr wieder tiefe Einblicke in Eure Beziehung gegeben habt, es ist immer wieder Klasse wenn Ihr ins plaudern kommt!

Ganz kurz etwas zur Tradwifediskussion. Natürlich kann man eine solche Entwicklung für bedenklich halten. Ich halte aber mal dagegen, dass wir doch in einer Zeit leben, in der Toleranz ganz groß geschrieben wird! Bevor ich falsch verstanden werde, ich möchte kein Tradwife in meiner D/S-Beziehung.

 

Danke für eine tolle neue Folge, ich freue mich schon auf das nächste Mal.

Zum Thema.

»Podcast: Wie ist es, submissiv zu sein« von Jona Mondlicht und Devana

09.06.2026 um 19:37 Uhr

Braves Mädchen

Einigen wir uns doch bitte darauf, dass jeder sein BDSM leben soll, wie er es möchte, solange es konsensuell ist.

 

Alles gut.

 

Der Consens allein macht nicht alles per se richtig und gut, und nicht für jeden.

Egal um welche Lebens- oder Lust-Bereiche es sich handelt.

Ein Consens heiligt zum Beipsiel keine Destruktivität, 

und kann gesetzliche Schranken der Zulässigkeit nicht aufheben.

 

Auch das ist meine grundsätzliche Meinung aus Kenntnis und Erfahrung.

 

Grüße

Salimera

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»Podcast: Wie ist es, submissiv zu sein« von Jona Mondlicht und Devana

09.06.2026 um 19:27 Uhr

Salimera

Weil jene, die eine (bdsm) Beziehung auf D/s gründen wollen, nicht selten darauf abzielen, lehne ich D/s-Beziehung grundsätzlich ab. 

Ich finde, D/s sollte nur Teil einer Beziehung sein, der die intimen oder erotischen Bedürfnisse erfüllt, aber nicht für Alltags-Nützlichkeit mißbraucht werden soll.

 

Ergänzend möchte ich anmerken:

"...lehne ich FÜR MICH grundsätzlich ab...")

 

Außerdem unterscheide ich zwischen:

 

D/s als Basis für die gesamte Beziehung,  

benannt als D/s-Beziehung

 

oder

 

D/s nur als Anteil der Beziehung, 

welcher nicht die gesamte Beziehung bestimmt.

 

Salimera

Zum Thema.

»Podcast: Wie ist es, submissiv zu sein« von Jona Mondlicht und Devana

09.06.2026 um 19:24 Uhr

Hallo Salimera,

 

ich frage jetzt nicht zum dritten Mal, wo Du das nun herhast, die Antwort willst Du scheinbar nicht geben. Einigen wir uns doch bitte darauf, dass jeder sein BDSM leben soll, wie er es möchte, solange es konsensuell ist.

 

Alles gut.

 

Grüße

Braves Mädchen

Zum Thema.

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