Naja, dieser Typ ist wohl jammerlappig, aber dann doch nachvollziehbar. Schüchtern hätte das mal früher genannt. Arg schüchtern. Wenn da nicht das Zusaufen wäre, wäre er durchaus sympathisch. Ich kann die Gedanken und Gefühle deines Protagonisten nachvollziehen, weil du sie authentisch beschreibst. Und das ist die Hauptsache! Kopf hoch, sag es ihr, und dann schreib weiter!
BDSM-Forum
Zuletzt geschriebene Beiträge im Forum
Mitglieder sehen auch Inhalte nichtöffentlicher Bereiche im Forum und haben mehr Auswahlmöglichkeiten.
»Im Kerker meines Herzens« von DeIna
»Der lange Weg nach Hause« von Valérian Bourreau
»Der lange Weg nach Hause« von Valérian Bourreau
12.05.2026 um 05:24 Uhr
Hallo Valérian Bourreau !
Vielen Dank für deine Erklärung zu deiner Geschichte. 
Ich muss sagen das ich Deine Geschichte genau so auch empfunden habe wie Du es erklärst.
Das dein Protagonist, frustriert ist über seinen fehlenden Mut.
Vielleicht auch etwas in Selbstmitleid verfällt - vor allem aber seinen Frust heruntertrinkt.
Das wollte ich auch nicht bewerten und natürlich hat es der ein oder andere auch genau so selber durchlebt.
Mich persönlich hat vor allem "Brudi" vom Tankstellenverkäufer getriggert - vielleicht auch weil ich aus dem Ruhrpott komme und das, wie beispw. auch "Bro" oder "Digga" gefühlt an jeder Straßenecke zu hören ist.
Mich persönlich stört diese verunglimpfung der deutschen Sprache. Das aber wollte ich dir nicht als negatives Ereignis in deiner Geschichte bewerten.
Hast Du ja auch garnicht benutzt sondern viel mehr nur angedeutet.
zu deinem Kommentar möchte ich sehr gerne den Punkt mit der eigentlich vorhandenen Intimität hervorheben.
Für mich persönlich ist das Sprechen über Sex etwas sehr Triviales und Oberflächliches.
Da muss ich sagen bin ich vielleicht kein Maß der Dinge und deswegen kam vielleicht bei mir der Eindruck zu stande.
Für mich ist das Gespräch über Sex, etwas sehr intimes und niemals oberflächlich. Kann es ja auch nicht, weil es unter anderem auch mich betrifft wie auch einer möglichen Partnerin.
Das liegt aber auch vielleicht daran das ich zu dem ganzen Thema eine ganz andere Sichtweise habe als viele andere und wenn ich mit einer Frau so weit spreche und ihr erkläre das ich asexuell bin, dann kenne ich sie schon besser. Dann kennt sie mich auch besser.
Wenn ich dann mit einer Frau solche Gespräche führe dann hat sie es auch vielleicht schon bemerkt das ich devot bin - bestimmt aber hätten wir schon über bdsm gesprochen.
Von daher darfst Du mich da nicht als Maß der Dinge nehmen und möchte ich auch gar nicht sein. War ich ja auch nicht, weil das ja nur ich angemerkt hatte unter deiner Geschichte.
Liebe Grüße Thorsten
Hast du jemals mit deinem Kink gehadert?
Autor. Förderer.
11.05.2026 um 08:56 Uhr
Ich habe schon sehr lange akzeptiert, wer oder was ich bin.
Aber das macht es nicht unbedingt leichter.
Oftmals wünsche ich mir, ich hätte keine Vorlieben oder zumindest andere.
In meiner Welt, aufgrund meiner Erfahrungswerten, denke ich mir, es würde mir vieles erleichtern. Vielleicht würde eine andere Rolle auch besser zu mir passen?
Aber leider kann man es sich nicht aussuchen..
»Victor und Tilda (3) - Die Wette (Teil 3)« von Natty
Autorin. Förderer.
10.05.2026 um 15:06 Uhr
Liebe Natty,
ich habe heute deine Geschichte von Victor und Tilda gelesen. Normalerweise versuche ich Mehrteiler in ihrer Gesamtheit auf mich wirken zu lassen, aber ich muss sagen, das fällt mir diesmal schwer. Mir gefällt dein Spiel mit den Farben und ihren Gefühlen gut. Das zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte.
Aber ich nehme einen Bruch in der Beziehung zwischen Victor und Tilda wahr. Anfangs wird die Geschichte davon getragen, dass Victor ihr Zeit gibt, nach und nach Vertrauen zu entwickeln, um ihre schrecklichen Erlebnisse ein Stück weit hinter sich zu lassen. Dieses Vertrauen, seine sanfte Führung gehen für mich im weiteren Verlauf aber mehr und mehr verloren. Was bleibt ist die Aneinanderreihung sexueller Handlungen. Fast habe ich das Gefühl, das ihre Beziehung keine dauerhafte Basis finden kann.
Ich bin mir nicht sicher, ob ich es mir einbilde, aber auch sprachlich nimmt die Geschichte für mich zum Ende hin ab. Nichts desto trotz mag ich deine, sehr authentische Art zu schreiben und freue mich auf mehr.
Liebe Grüße
Leo 
»Der lange Weg nach Hause« von Valérian Bourreau
Autor. Förderer.
10.05.2026 um 14:42 Uhr
geändert: 10.05.2026 um 15:03 Uhr
Hallo an alle, die meine erste Geschichte hier gelesen und kommentiert haben.
Ich freue mich sehr über Lob, Kritik und Verbesserungsvorschläge.
Ich möchte hier nur ein paar Worte verlieren, um manche Sachen vielleicht etwas verständlicher zu machen.
Für mich stand bei dieser Geschichte in erster Linie die Authenzität im Vordergrund.
Hat nicht jeder von uns schonmal am Boden einer Alkoholflasche nach Antworten gesucht?
Und das Thema Sprache, mir persönlich liegt eine elegante und »schöne« Ausdrucksweise auch mehr.
Aber in Momenten tief empfundenen Haderns und Selbsthasses drückt sich die eigene, innere Stimme doch nicht gehoben aus? Also bei mir zumindest nicht.
Und wer Nachts an eine Tankstelle in einem eher sozial schwachem Viertel geht, wird dort kaum mit »guten Abend werte/r Dame/Herr« empfangen.
@sklave thorsten:
zu deinem Kommentar möchte ich sehr gerne den Punkt mit der eigentlich vorhandenen Intimität hervorheben.
Für mich persönlich ist das Sprechen über Sex etwas sehr Triviales und Oberflächliches.
BDSM wiederum ist ein sehr intimes Thema, da man seinem Gegenüber damit einen sehr tiefen Einblick in die eigene Seele gewährt.
Insbesonders als Sub legt man eine tiefe Verletzlichkeit dar und wenn man diesbezüglich schon auf Ablehnung und Zurückweisung gestoßen ist, möglicherweise in Kombination mit Spott, macht es dies nicht unbedingt leichter, sich zu öffnen.
Vielleicht wird es dadurch ein wenig verständlicher, warum es dem Protagonisten so schwer fällt, über seine tiefsten Gefühle zu sprechen.
Möglicherweise hätte ich das innerhalb der Geschichte etwas besser herausarbeiten können.
Man lernt nie aus.
Und es freut mich sehr, dass du der Meinung bist, ich könne sehr gut schreiben.
Ich gebe mein Bestes und stecke sehr viel Herzblut in jede meiner Geschichten.
Ihr werdet definitiv nicht das letzte Mal von mir gelesen haben.
Abschließend möchte ich mich bei euch allen für eure ehrlichen Worte bedanken, ich verstehe sie als Ansporn und Anregung.
Liebe Grüße,
V.
»Der lange Weg nach Hause« von Valérian Bourreau
10.05.2026 um 08:20 Uhr
Lieber Valérian Bourreau ,
ersteinmal Herzlichen Glückwunsch zu deiner ersten Geschichte hier auf den Schattenzeilen und damit verbunden, auch ein Herzlich Willkommen in den Kreis der Autor:innen.
Mmh wie soll ich anfangen. Ich hatte Deine Geschichte gestern in der Früh schon gelesen und auch heute noch mal und kann mich nicht richtig zu einer deutlichen Meinung äußern.
Was Deine Geschichte nicht besser oder schlechter macht.
Ganz klar hast Du mich mit genommen mit diesem Jungen Mann der nach dem Treffen mit Sabine durch die Straßen zieht. Mit sich hadert und unzufrieden ist. Unzufrieden mit sich weil er gegenüber Sabine nicht sprechen kann was er fühlt.
Ich fand es toll wie Du seine Gefühle beschrieben hast, wie ihm seine Unsicherheit fertig macht, wie er durch die Gassen wandert und sich selber so fertig sieht.
Das erinnert glaube ich jeden mal an sich selbst, wenn man nach einen Date nach Hause geht und man sich ärgert weil man sich wieder mal dumm angestellt hat oder weil man schiss hatte mit der ganzen Wahrheit herauszubekommen.
Das war sehr toll von Dir in dieser Geschichte herausgeschrieben.
Was mich irritiert hatte, war die erträumte Sabine auf der Mauer. Das war für mich zu viel Phantasie - vielleicht ist es so weil ich das von mir nicht kenne aber ich muss sagen das ich die stelle zwei mal lesen musste. Ich dachte zu erst das Sabine aufeinmal da war.
Was mich auch irritiert hatte war dieser Farid.
"Ach Brudi!" Das erinnert mich so an Bro! Ich weiß nicht aber das war und ist nicht meine Sprache und ich bin ehrlich aber ich kann solche Menschen auch nicht verstehen.
Auch ich gehöre der GenX Generation an und auch mir wurde auf Familienfeiern vorgelebt, das Alkohol trinken schick ist, das nach dem Familienessen am Sonntag bei Oma die Erwachsenen immer einer Kümmerling oder einen Fernet-Branca mit Pfefferminze Geschmack tranken.
Auch ich unterlag dem Gesellschaftlichen Druck abends in die Kneipe zu gehen am Wochenende auch über den durst zu trinken aber ich persönlich habe es nie verstanden in Bus und Bahn, auf der Straße oder beim Laufen in einer Gruppe, Alkohol zu trinken.
Das war für mich etwas in dieser Geschichte was den Typen zu etwas armen machte.
Warum muss er sich unbedingt betrinken nur weil er sich ärgert?
Das alles macht Deine Geschichte nicht schlecht - nicht falsch verstehen, das ist keine Kritik an Dich, aber triggert mich persönlich.
Was ich leider aber sagen muss ist die Tatsache:
Wir sprachen unbeschwert, wie schon so oft. Kaum ein Wort blieb und bleibt zwischen uns unausgesprochen. Wir erzählen uns alles. Ich kenne all deine Geheimnisse, worauf ich unheimlich stolz bin. Aber du kennst nicht jedes meiner Geheimnisse. Na ja gut, du kennst nur ein einziges nicht,
Das verstehe ich nicht weil es ja eigentlich genau darum in dieser Geschichte ging.
Ich meine, wenn man sich so gut versteht und so viel miteinander redet, alles vom anderen weiß dann kann es doch auch nicht so schwer sein auch über BDSM zu sprechen.
Zu mal Sabine ja auch die Sexgeräusche des Typen bewertet hatte so wie umgedreht auch.
Also war man ja schon sehr intime untereinander.
Das lieber Valérian Bourreau hat mich etwas irritiert und ließ die Geschichte für mich unglaubwürdig klingen.
Schade eigentlich weil ich glaube das Du sehr gut Geschichten schreiben kannst. Du nimmst Gefühle auf, kannst diese gut formulieren und wiedergeben. Du hast mich mit deinem Text auf die Straße mitgenommen und konnte mich auch gut in die beschriebene Situation hineinversetzen.
Also sehe meinen Kommentar bitte nicht als Kritik an so das Du die Lust am Schreiben verlierst - nein es ist nur meine Meinungen und damit muss ich fertig werden.
Ich freue mich sehr, wenn ich von Dir noch mehr lesen dürfte als diese Geschichte denn schreiben kannst Du.
Viele liebe Grüße,
Thorsten
»Die Herausforderung« von Cata Bina
10.05.2026 um 04:28 Uhr
Schöne Idee, da hatte ich gleich was zum Weitergoogeln und -lesen - danke sehr! 🙏
»Victor und Tilda (3): Die Wette (Teil 2)« von Natty
Förderer.
09.05.2026 um 19:48 Uhr
geändert: 09.05.2026 um 19:52 Uhr
Die Geschichte geht spannend weiter,
eine von Tildas langgehgtesten Phantasien wird hier Wirklichkeit.
Ich habe das gerne gelesen und auch die Umschreibung der Umwandlung von Schmerz in Farben und Bilder fand ich spannend. Tatsächlich kenne ich die Bearbeitung von Schmerz mit verschiedenen Sinneskanälen, und in visueller Hinsicht auch mit Farben und Formen aus dem „ NLP“. (= Neurolinguistisches Programmieren (NLP) ist eine Sammlung von Kommunikations- und Persönlichkeitsentwicklungstechniken, die darauf abzielen, Denkmuster, Gefühle und Verhalten durch Sprache positiv zu verändern).
Was mir nicht so gut gefallen hat war die Aufhebung der Tabus von Tilda. Auch der ungeschützte Oralsex und das Schlucken von Sperma in so einer Runde. Haben da vorher alle nen Test gemacht? Sowas frage ich mich dann. Aber natürlich hatte mein Ekelgefühl auch mit Tildas, und ihrem schlechtem Erlebnis zu tun.
Eigentlich hätte ich mir nach diesem noch mehr Kümmern von Victor gewünscht. Aber das war wohl in dem Kontext auch schwierig. Immerhin hat der nette Dom sich ja um sie gekümmert, und sie konnte dann wieder genießen.
Ansonsten bietet die Geschichte mir viel „Kopfkino“, und es bleibt weiter spannend wie die Geschichte sich entwickelt.
Vielen Dank Dir, Natty ☺️
Zur Übersicht des BDSM-Forums.
Als Lesezeichen hinzufügen:
15.05.2026 um 06:52 Uhr
"The Show mus't go on!" sang Queen.
"Die Spiele müssen weiter gehen!" sagte der damalige Olympia Präsident nach den Attentaten in München.
Hape Kerkeling sang "Das ganze Leben ist ein Quit und wir sind nur die Kandidaten !" in kein Padong.
Ist es nicht so? Oft spielen wir etwas vor.
Wie hier in dieser Geschichte.
Claudia - eine Schlagersängerin, als Domina die wenn sie nach Hause kommt......(nein ich Spoiler nicht) , aber wie so ist das so?
Männliche Subs werden in Geschichten oft als Erfolgreiche Menschen dargestellt. Oft liest man auch in den Kommentaren das man es nicht gerne liest, wenn Sub als erfolglos betitelt wird oder in Situationen dargestellt werden in denen sie mitleidig erscheinen. Im Gegenzug werden Doms als Erfolgreiche Menschen dargestellt.
Privat wie Beruflich haben die alles im Griff.
Ich glaube daran nicht. Das Leben ist da etwas anders. Ehrlicher und auch schonungsloser.
Die Kassiererin an der Kasse vom Discounter kann eine Herrin sein, genau wie der CEO eines Dax notierten Unternehmen.
Sub kann auch Beruflich Erfolgreich sein, alles im Griff haben, genau so aber auch nicht. Vielleicht auch Arbeitslos sein oder gar in einer verdreckten Wohnung leben.
Ich glaube das Leben ist da anders, ehrlicher und ich finde auch viel schöner und spannender weil wir im Leben alle wahr sind.
Da ist die Lageristin im Logistigzentrum auch die Herrin, der Hilfsarbeiter der für den Maurerbetrieb im Ort auf der Baustelle fegt auch Sub. Mal hat man im Leben alles im Griff und mal garnicht. Wenn wir ehrlich sind ist auch das gelogen, weil wir nichts bestimmen können.
Am Ende sind wir alle gleich und irgendetwas im Leben kann uns so gegen uns ausspielen das wir am Boden liegen.
Und genau da in diesem Moment ist es so wunderbar wenn man einen Partner:in hat die einen abholt. Wo man Alltag, ablegen kann und in seiner Rolle aufgeht.
Sein kann was man möchte, was einen das gibt, was man braucht so wie Claudia.
Danke schön liebe Delna für die Geschichte. 2013 Geschrieben und Heute noch um so wahrhaftiger als damals.
Viele Grüße Thorsten
Zum Thema.