Liebe, Hekate, hier gefällt mir die Verbindung zwischen den Gedanken über das Elend der Welt und dem Wunsch von Lars nach Schmerzen und Erniedrigung.
VG Natty
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»Die eiserne Acht« von Tek Wolf
Autor. Förderer.
Autorin. Förderer.
09.09.2026 um 07:39 Uhr
Liebe, Hekate, hier gefällt mir die Verbindung zwischen den Gedanken über das Elend der Welt und dem Wunsch von Lars nach Schmerzen und Erniedrigung.
VG Natty
»Schweigen ist Gold« von Hekate
Autorin. Förderer.
09.09.2026 um 06:43 Uhr
Ein weiteres Bild. Dieser Teil erinnert mich stark an die Bildbeschreibungen im Kunstunterricht und hat für mich die Geschichte dominiert.
VG Natty
Autor.
09.09.2026 um 01:09 Uhr
Die Geschichte greift ein Thema auf, das aus der BDSM-Fiktion in die schnöde Wirklichkeit hineinreicht. Insofern verdirbt sie die Laune eines Lesers, der ungetrübte Lust für sich erwartet hat. Vielleicht grade deshalb finde ich diese Darstellung ausgesprochen wertvoll, einmal jenseits der psychiatrischen Diagnose, die am Ende zu stellen wäre. Andererseits: haben Menschen mit ihren jeweiligen psychischen Dellen in ihrer Werdens-Geschichte nicht auch das Recht, sich trotzdem zu vergnügen? Erst recht, wenn sie sich dadurch erleichtert fühlen?
Klar, das BDSM-Glashaus, das durch vielerlei Fiktion gestützt wird, zerbricht bei dieser Gelegenheit klirrend. Wir landen in einer zwischenmenschlichen Wirklichkeit, in der BDSM-Aktivitäten ihren "ganz normalen Platz finden", zwischen all dem Anderen, was sich im unübersehbaren Feld der sexuellen Erregung alles abspielt.
Danke.
kehinn
»Die eiserne Acht« von Tek Wolf
Autor. Korrektor.
09.09.2026 um 00:40 Uhr
Bester Tek,
einen gut zu lesenden Text hast Du abgeliefert, der sich auch prima laut lesen lässt. Die Dialoge wirken realistisch. Dargestellt ist eine Extremsituation (für mich wäre es eine, wenn ich nach einer Schlägerei auf der Wache säße und begutachtet würde; aber wahrscheinlich läge ich eher im Krankenhaus *g). Auf den wenigen Seiten sind mehrere Themen verschachtelt hineingelegt, und doch habe ich ihn nicht überfrachtet empfunden. Die Obsession hat hier mal den Stellenwert, andere Hürden zu überwinden (Homophobie, Aggressionshemmungen, Selbstpathologisierung?). Sprachlich, wie gewohnt bei Dir, gelungen.
Noch eine sachliche Frage: U-Haft wird doch zur Sicherung des Strafverfahrens angeordnet, z.B. wenn Fluchtgefahr bestünde. Wenn Gabriel für sich oder andere eine Gefahr wäre - worüber der Psychiater ja begutachtet -, und vermindert schuldfähig (wie bei Gabriel eventuell), würde er doch erstmal in die Psychiatrie wandern. K.A., bin kein Jurist.
Wie kinky ist der Inhalt deines Reisekoffers?
08.09.2026 um 17:18 Uhr
Wenn wir in Urlaub fliegen, ist da nichts dabei was unserer Leidenschaft dienlich sein könnte. Mittlerweile verstehen manche Grenzkontrollen keinen Spaß mehr bei solchen Dingen ....Leider...
Autorin. Förderer.
08.09.2026 um 16:34 Uhr
Lieder Cid,
vielen Dank für Deine aufmunternden Worte.
Stimmt, es ist jetzt über 25 Jahre her, dass ich diesen Text geschrieben habe. Damals habe ich noch vieles übers Schreiben nicht gewusst, das kam erst mit der Übung.
Heute geh ich ganz anders an so etwas ran.
Aber es macht mir Spaß zu schreiben. Manchmal fließt es aus den Fingern und ein anderes Mal habe ich einen Topf Spagetti vor mir, den ich erst einmal auseinander friemeln muss.
Letzte Woche habe ich eine Geschichte geschrieben, die in unseren diesjährigen Adventskalender kommen soll.
Seit gestern habe ich da noch einen Gedanken, den ich auch noch für den Kalender schreiben möchte.
Also, nochmal ein herzliches Dankeschön.
wir lesen uns
Ambi
Förderer.
08.09.2026 um 08:40 Uhr
geändert: 08.09.2026 um 08:43 Uhr
Liebe Ambi,
die Grundidee dieser Geschichte gefällt mir in mehrerlei Hinsicht sehr gut. Zum einen kann ich sehr gut nachvollziehen, dass die räumliche Trennung vom Partner neben der emotionalen Sehnsucht auch die sexuelle Begierde steigert, wodurch das Kopfkino immer kreativer wird. Zum anderen gehe auch ich mit ganz anderen Augen durch Geschäfte und Warensortimente als wohl der Großteil der anderen Kunden; es gibt so herrlich viel unperverses perverses, noch dazu wenn man handwerklich etwas geschickt ist (bei Badeölkugeln wäre ich allerdings zurückhaltender, da nicht jede Substanz für die innere Anwendung geeignet ist). Ein weiterer Punkt, der mich sehr angesprochen hat, ist das Verlagern des Spiels vom geschützten Raum in die unwissende Öffentlichkeit und zurück, wodurch die Lust der/des Sub angeregt und dann lange auf einem hohen Level gehalten werden kann, bevor es Erlösung gibt. Du kombinierst es noch wunderbar mit dem improvisierten Peniskäfig und ich überlege gerade, ob es methodisch wohl etwas ähnliches für das weibliche Geschlecht gibt.
Im Vergleich zu deiner zuletzt veröffentlichten Geschichte, die 25 Jahre später erschien, finde ich den sprachlichen Stil und Schreibfluss hier noch etwas hölzern, was mir das Eintauchen in die Szenerie etwas schwer gemacht hat und wodurch die emotionale Bindung und sexuelle Spannung zwischen beiden leider etwas zu kurz kommt.
Danke fürs lesen lassen.
LG Cid
PS: Gehört zwar nicht zur Geschichte, aber der Haarbürstenreiniger war ein toller Tipp von dir und führt zu wundervoll erregenden Schauern und Gänsehaut, nicht nur auf den abgebundenen Brüsten.
Auch dafür ein Danke.
Autorin. Förderer.
08.09.2026 um 07:00 Uhr
Liebe Hekate
Ein weiteres Bild in meinem Kopf entsteht. Ich liebe das, wenn es durch Sprache entsteht.
Diesmal jedoch habe ich im Nachgang mehr über Vera nachgedacht, ihr Gesichtsausdruck , ihre Motivation, ihre Chance, aus ihrem Alltag auszubrechen und diese zu nutzen.
Im Endeffekt vielleicht sogar noch wichtiger, das Vera in meinem Kopf entstanden ist und ich sie nur noch in das Bild einfügen müsste.
Danke auch für diesen Teil
VG Natty
»Yes, we can. Oder: Pizza Bizarr. Aus dem Handbuch für verzweifelte Geschäftsideen.« von Mirador
08.09.2026 um 05:04 Uhr
Hallo Mirador ,
beim Lesen deiner Geschichte hatte ich so viel Spaß und Tränen gelacht.
Hast Du mal überlegt diese Geschäftsidee zu vermarkten?
Einfach nur köstlich.
Von Anfang an, fühlte ich mich in deiner Geschichte und lid mit Biene.
Auch dein Schreibstil hat mich gleich mitgenommen. Der ist positiv und freundlich, offen, das man gerne immer weiter lesen möchte.
Wirklich tolle Geschichte und eine Story die Spaß macht.
Danke das ich deine Geschichte hier lesen durfte. Das war schön.
Liebe Grüße Thorsten
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09.09.2026 um 11:30 Uhr
Lieber Nachtasou, danke für dein Lob. Hat mich echt gefreut, dass die Geschichte bei dir Anklang gefunden hat. Und du hast recht, da sind viele Sachen versteckt, die man auf den ersten Blick gar nicht merkt. Als ich die Geschichte geschrieben hatte, war ich so richtig schön im Flow und alles hat wie von selbst ineinandergepasst.
Was die U-Haft, bzw. die Psychiatrie angeht, hier habe ich das wenige, was ich weiß mit dem gemischt, was ich in Krimis als glaubwürdig erachte und dann mit einer großen Portion "ist ja logisch" vermischt. Ich weiß also nicht, wie realistisch meine Schilderung war. Vermutlich würde man nur einen Psychiater hinzuziehen, wenn es auffälliges Verhalten gäbe und eine schwere Straftat vorliegt. Eine (relativ) kleine Prügellei auf dem Bahnsteig nicht das selbe wie ein bewaffneter Amoklauf. Aber als Gesprächspartner um die Geschichte im Dialog zu erzählen schien mir der Psychiater geeigneter als ein Polizist. Schließlich offenbart man ersterem viel leichter eine (vermeintlich perverse) Obession als dem Auge des Gesetzes
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