Lieber poet,
an der Geschichte haben mir besonders der sprachliche Stil, der Aufbau und die Charaktere gefallen.
Der Stil besticht durch eine gekonnte und gezielte Wortwahl, die eine enorme Spannweite hat und jeweils wie angegossen zur jeweiligen Situation passt. Dadurch wird man mitgenommen, kann eintauchen und es kommt keine Langeweile auf. Der Aufbau erklärt einerseits das Zustandekommen dieses Arrangements sowie dessen Steigerung, andererseits lässt er immer wieder kurz Platz für Vermutungen zur weiteren Entwicklung und überrascht dann doch durch Unerwartetes, aber durchaus Mögliches. Die Charaktere sind gut gewählt, bildhaft dargestellt und geschickt aufeinander abgestimmt, wodurch bei mir eine gewisse, wenn auch nicht vollständige Glaubhaftigkeit erreicht wird.
Kritikpunkte sehe ich im zeitlichen Rahmen, der mir für die aufgezeigte Entwicklung deutlich zu kurz scheint, im Aussparen von erzieherischen Details, was aber sicherlich von dir so gewollt ist und im Pokerspiel, da nach Regelwerk sie diejenige sein müsste, die blank zieht, da ein Full House (Full Hand würde ich noch durchgehen lassen) einen Flush schlägt (sie hatte nämlich keinen Straight Flush).
LG und danke fürs lesen lassen.
Cid
15.09.2026 um 19:13 Uhr
Hi Cid,
mea culpa, mea maxima culpa - tatsächlich hast du natürlich Recht, sie hätte einen besseren Flush benötigt. Zum Glück beherrscht Bernd die Regeln ebensowenig wie die meisten Leserinnen und Leser! Und wir sagens keinem, ja?
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