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»Blindes Vertrauen« von dienerin
»Victor und Tilda (1): Die Farben der Seele« von Natty
06.07.2026 um 23:29 Uhr
Ehrlich gesagt weiß ich nicht, wie ich mit dieser Geschichte umgehen soll. Schöne Sprache, aber zu viel Psychologie. Aber anderen hat sie gefallen. Also: Nicht alles ist für jede(n).
06.07.2026 um 21:36 Uhr
Ganz schön subtil, diese Geschichte. Auch wenn man schon am Anfang ahnt, wer die Drohne lenkt. Erinnert mich ein wenig an eine Szene aus dem Film "The Wolf of Wallstreet" mit Margot Robbie und einem Teddybären.....
»Hinter den sieben Bergen« von Meister Y und Katika
06.07.2026 um 21:21 Uhr
Hallo Meister Y,
um es mal so zu sagen ... Das geht gar nicht, dass Karla unbeobachtet in dem Mundloch angekettet ist, ohne dass Uwe direkt neben ihr steht und eingreifen kann, wenn was passiert. Was wenn sie Panik bekommen hätte oder ohnmächtig geworden wäre und sich in dem Halseisen stranguliert hätte? Dann hätte sie, wenn sie es übersteht, unter Umständen auch einen therapiebedürftigen, psychischen Schaden erleiden können. Und was wäre gewesen, wenn der Sauerstoff knapp wird, C0², Schwefelwasserstoff, weiß man doch nie... Wie kann man da jemanden alleine anketten und weggehen? Sowas ist für mich kein BDSM, sondern gefährlich. So eine Geschichte hat darum auch nichts auf den Schattenzeilen zu suchen!
Das wäre jetzt der Maßstab, den du bei einzelnen anderen anlegst, fettgedruckt und permanent wiederholend... und dann habe ich mich echt gewundert, als ich dann deine Geschichte las...
Ich finde, dass Geschichten auch dann BDSM-Geschichten sind, wenn sich aus einem einvernehmlichen Anfang was falsch entwickelt. Warum soll man darüber nicht schreiben dürfen, solange es das, was falsch läuft, nicht verherrlicht, sondern richtig einordnet... Sonst dürfte es nur noch weichgespülte Geschichten geben, in denen alles toll tuffig und rosarot ist. Mal so gesagt: Lesen bildet, und vielleicht lernt auch manche(r), was passieren kann, wenn es so läuft, wie es nicht laufen soll.
Für deine Geschichte gebe ich dir trotzdem 3 tolle Sternchen, weil ich eben nicht so denke. 🙂
Viele Grüße
Braves Mädchen
»Louisas Aufgabe (Teil 9)« von millamomud
Förderer.
06.07.2026 um 18:56 Uhr
Hallo Millamoud,
Deine Geschichte ist spannend und mitteißend geschrieben, weckt Emotionen und wirft Fragen auf…
Mir gefällt Dein Schreibstil auch sehr gut, gleichzeitig kann ich, besonders in diesem
Teil Gedanken oder Motive immer wieder nicht richtig greifen.
Was Du nun noch klarer herausgestellt hast in dieser Folge ist das Lou immer mehr bemerkt, dass sie nur alleine dadurch sexuell zu dienen und zu gehorchen, und benutzt und bewertet zu werden nicht glücklich sein kann. Das sie auch das Bedürfnis nach Zuneigung, Fürsorge, Zärtlichkeit, ( Liebe?) hat.
Ich habe mich gefragt welches Gefühl in ihr gewachsen ist, zart und “ gefährlich”. Etwas das entsteht und das sie nicht mehr kontrollieren könne… ? Meint sie damit das sie Gefühle für Ben wahrnimmt? Weshalb sollten diese gefährlich sein, abgesehen davon das sie aktuell allen „ gehört“ und nicht nur ihm? Ich habe versucht es einzuordnen, aber es bleiben Fragezeichen was sie damit gemeint haben könnte.
Die Einleitung der Szene mit Helena finde ich interessant beschrieben. Louisa sieht sich selbst hier als „Studentin“ mit „leichten Realitätsverlusten“ mit einer ungewöhnlichen Selbstironie: „Ich war ein laufendes Fallbeispiel für betreutes Erkennen…“, das fand ich sogar ziemlich witzig, passt aber für mich gar nicht so sehr zu der lethargisch und melancholisch wirkenden Louisa.
Helena hat bemerkt das Lou sich verändert hat, tippt aufs Verliebt sein und warnt sie dann vor den Männern… „Pass auf dich auf«, sagte sie dann. »Nicht alle Männer, die dich ansehen, wissen, was sie da eigentlich sehen.«“
Helena scheint mehr zu wissen, oder selbst zu schlussfolgern?
Jule hat mitbekommen, dass das was Paul mit Louisa getan hat mehr als nicht mehr im Ordnung war. Das es gewalttätig war und nichts mehr mit gegenseitiger Lust zu tun hatte. Und ja, ich denke das Wort Vergewaltigung trifft es, auch wenn Louisa weiter keine Grenze zieht und nicht Nein sagt, da Paul genau weiß was er tut. Er will seine Macht demonstrieren und Louisa gefügig machen. Er droht ihr. Es ist ihm völlig gleichgültig wie sie sich dabei fühlt. Ich finde das hat sich schon deutlich in der letzten Küchenszene abgezeichnet, in der auch Jule treibender Part war. Sie versorgt, sie tröstet. Aber sie verhält sich irgendwie wie jemand der Missbrauch und Gewalt mitträgt, weil sie keine Möglichkeit sieht etwas zu ändern. Sie verhält sich weiter eher undurchsichtig für mich als Leserin. Das wirkt insgesamt nicht stimmig auf mich. Ich kann ihre Rolle in der ganzen Geschichte nicht ganz nachvollziehen.
Vielleicht könnte ich das alles auch als sich im Grunde logische Fortsetzung von Nicht-Kommunikation und fehlender Übernahme von Verantwortung von allen Seiten deuten.
Dieses Mal gibt Louisa eine Antwort darauf weshalb sie auch hier keine Grenze zieht, weshalb sie Paul machen lässt, weil sie „… nicht wusste, wie ich Nein sagen sollte. Weil ich es nie gelernt hatte“.
So wirkt sie ja von Anfang an, diese Kombination die sie mitbringt ist natürlich sehr schwierig um in einer solchen unreflektierten Dynamik mit mehreren Personen als einziger devoter Part zu bestehen.
Und hatte mich weiter gefragt, was die Geschichte am Ende sagen will.
Denn auch mir ist die Geschichte zu wenig BDSM bezogen, ich finde es schwer auszuhalten erotische Inhalte über lange Strecken hinweg in diesem missbräuchlichen und „ toxischen“ Kontext zu lesen.
Viele Grüße, Rote Blume
»Louisas Aufgabe (Teil 12)« von millamomud
Autor. Förderer.
06.07.2026 um 15:43 Uhr
geändert: 06.07.2026 um 17:30 Uhr
Grüß Dich millamomud, ich habe es oft gesagt, wiederhole es aber gern. Schreiben, erzählen, begeistern kannst Du und das hast Du auch im letzten Teil geschafft!
Trotz allem bleibt für mich der bittere Nachgeschmack eines düsteren Missbrauchszenarios, eines Beispieles dafür, wie man Menschen brechen, ja zerbrechen kann. Okay, Louisa will einen neuen, ihren Weg gehen. Nimmt sogar ein Halsband von Ben an, obwohl sie selbst sagt:
Ich habe es gewählt. Nicht, weil ich ihm wieder vertraue. Sondern weil ich mir selbst wieder vertraue.
Eine Aussage, die für mich im BDSM-Kontext gar nicht geht. Gegenseitiges Vertrauen ist für mich die wichtigste Grundlage jeglichen BDSM.
Was aus Paul und Jule wird, lässt Du völlig offen, das finde ich tatsächlich schade. Man könnte meinen, sie kommen ungeschoren davon und haben somit die Chance, sich ein neues Opfer für ein neues perfides Spiel zu suchen. Louisa hingegen, ist klar ein Opfer, braucht eine Therapie und wohl sehr viel Zeit. Allein das beweist mir, dass ich hier keine BDSM-Geschichte sondern die Entwicklung und ausführliche Schilderung von Sexualstraftaten gelesen habe. Deswegen bleibe ich auch bei meiner Meinung, dass so etwas auf den Schattenzeilen nichts zu suchen hat!
Danke für´s Lesenlassen.
»Louisas Aufgabe (Teil 11)« von millamomud
06.07.2026 um 09:24 Uhr
ich finde Jules Verhalten dreist. Am Ende nutzt sie Paul als Sündenbock. Bens Geschenk finde ich auch echt eher irre.
Ich habe irgendwie nicht das Gefühl, dass Jule sich über ihre Verantwortung bewusst ist.
Ich bin sehr gespannt, wie sich das noch auflöst.
Helenas Rolle ist mir auch nicht klar. Sie ist schon fast zu perfekt.
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07.07.2026 um 05:38 Uhr
Liebe hanna lotte ,
Danke schön für das Teilen Deiner Geschichte und dem nicht ausgesprochenen Warnhinweis der über diese Geschichte schwebt.
Ja tatsächlich ist es so - die tollsten Namen - sind oft dem nicht Wert was sie in einem Auslösen.
Aber es ging hier um mehr.
Die liebenswerte Thea ist hier einem Schmarotzer auf dem Leim gegangen und kann es Ihr nicht mal übel nehmen.
Phantasien werden angesprochen, die innere Spannung steigt.
Es werden Dinge angesprochen die einen Bewegen. Dazu dieser Name eines Aristokraten - ja herrschaftlich.
Was man ihm zugute halten muss ist es wohl das er Theas Körper gekonnt erregte und ihr seine Hände große Lust bereiteten.
Dann aber setzte die Vernunft ein. Es war früh am Morgen als sie geflohen war.
Ich gebe hier meiner Vorrednerin Lanika recht.
Es ist nicht das Problem das Sir Richard in einem alten Haus wohnt, vielleicht arm ist. Nein oft mache ich die Erfahrung, das Menschen aus ärmlicheren Verhältnissen, eine stärkere Sozialkompetenz besitzen, reifer sind.
Hier ist es der Fakt, daß sie, also Thea ihr Leben aufgibt, das Geld abgeben muss, Taschengeld erhalten soll.
Dazu soll sie Kochen, Putzen usw.
Die Geschichte ist von 2018 und heute um so aktueller wenn man die vielen Annoncen im Internet durchliest .
Liebe Grüße Thorsten
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