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BDSM-Forum

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»Die Muschelsammlerin« von Jona Mondlicht

13.02.2026 um 06:03 Uhr

Hallo Jona,

 

ich habe gerade deine Geschichte gelesen und bin berührt.

 

Das ist ein sehr gefühlvoller Text, der mir Bilder dieser Szene malte. Die Haare die im Wind um das feine Gesicht dieser Frau, wehen. Das Kleid im Sonnenlicht der Untergehenden Sonne über dem Wasser ganz weit hinten im Bild, dazu die Möve, die voller Leichtigkeit dem Wind trotzt. Am Bildrand der Mann im Sand.

 

Dazu höre ich immer wieder in meiner Vorstellung das Meeresrauschen, das lachen der frechen Möve.  

 

Du hast diese Szene so Gefühvoll beschrieben. Der Geschichte somit leben eingehaucht.  

 

Ich habe es sehr gern gelesen wie diese Frau den Strand entlang schlenderte, das Kleid im Wind weht, die Haare immer wieder die Schultern streicheln. 

 

Dieser Moment des Entdecken.  Blicke treffen sich, Sekunden zwischen zwei Menschen die um Sympathie oder Abneigung entscheiden, ein lächeln. 

 

Das Gespräch zwischen den beiden fand ich realistisch. 

Ihre Wettervorhersage klingt beiläufig, wie ebend eine normale Unterhaltung und erst zum Ende beflügelt es die Phantasienmit ihrer Antwort:

 

»Es gibt Menschen, die zahlen dafür, auf diesen Scherben zu knien. Vor mir.«

 

Danke schön Jona für diese wirklich schöne Geschichte - den Tag am Meer.

 

Liebe Grüße Thorsten

Zum Thema.

»Freier Weg« von Gregor

Gregor

Autor. Förderer.

12.02.2026 um 22:28 Uhr

Rote Blume Allein für deine Gedanken lohnt sich (unabhängig von meiner eigenen Freude) das Schreiben der Geschichte. Eine Sache möchte ich kommentieren. Du schreibst, dass du überzeugt bist, dass »echte« Kunst, Literatur und Musik niemals mit einer KI erreicht werden kann. Ich fürchte, es ist nur eine Frage des gekonnten Promptens. Aber das macht nichts. Unabhängig von KI kann jeder Mensch seine Kunst, Literatur und Musik machen. Vielleicht kommt irgendwann ein Gütezeichen »menschgemacht«. Ich mache meine Sachen weiter ohne KI.

 

Subbysub Ich danke für dein Lesen und Bewerten. Es freut mich, dass du den Film in der Geschichte gesehen hast. Auf den Fortgang der Dinge habe ich nur wenig Einfluss, denke, es passiert, in welcher Form auch immer. Wenn ich beispielsweise an die Sauereien mit Rentnertricks denke, kocht mir üble Wut hoch. Dagegen ist die KI-Domina ein Herzchen.

 

hanne lotte Ja, es macht mir Angst – so wie vieles. Ich sag dir – ein Garten hilft, am Meer langgehen, bei Regen aus dem Fenster schauen, Kaffee trinken, den Kamin anzünden, und bei all den Dingen die schöne neue Welt nicht sehen. Ich könnte jetzt fragen, ob es im derzeitigen System auch nur eine einzige perspektivisch klare Vision für nur eines der existenziellen Probleme der Menschheit gibt, aber da bin ich gleich wieder bei den Ängsten. Frische Luft! Und was noch hilft – Geschichten schreiben.

 

poet Danke für deine Analyse, deine Gedanken zur Geschichte. Ich habe mich darüber gefreut. Ich fürchte nur, wir werden den Stecker nicht ziehen. Ich denke darüber nach, ob das übel oder folgerichtig ist. Wann wurden im Lauf der wissenschaftlich-technischen Entwicklung der Menschheit konsequent Stecker gezogen?

 

Leo Me Ich bedanke mich für dein Lesen der Geschichte. Häufig lesen Frauen keine Femdom-Geschichten, die Gründe sind vielfältig (wäre ein interessantes Thema).

Jede Geschichte hat einen Auslöser. Mir begegnet auf meinen Gängen hin und wieder eine Frau, die ihre Umwelt beim Gehen komplex ausblendet. Sie weicht tatsächlich nicht aus, das ist selten, ich kann das nicht begründen, aber sie war die Idee zur Geschichte.

Ich versuche mich an deiner Frage zu Texten ohne Gefühle und Emotion. Mir geht es in der Geschichte nicht um große Liebe, tiefe Verbundenheit und Achtsamkeit eines vertrauten Paares, sondern (lediglich) um Befriedigung männlich-submissiver Geilheit. Dazu kommt kalte, sachliche KI, und die Verkörperung künstlicher Intelligenz in einer Domina hat mit Gefühl und Emotion nach meiner Auffassung nichts zu tun.

Zu deiner Frage zur Anzahl der menschlichen Wesen in der Geschichte: Es gibt zwei. Den Protagonisten, getrieben von submissiv-masochistischer Geilheit. Vielleicht ist da noch mehr in ihm, aber nicht in der Geschichte. Das führt mich zu dem Gedanken, ob reine Triebbefriedigung nicht menschlich ist.

Der Mann hinter der KI ist ebenfalls menschlich. Treiben ihn Gier, Karriere, Geltungsdrang? Wie viel steckt davon in uns Männern, wie viel in Frauen und welche Werte werden von Müttern an ihre Kinder vermittelt? Und von Vätern, klar. Der Mann ist Spiegel unserer Zeit, früherer Zeit, kommender Zeit und er ist gleichzeitig Ursache und Wirkung.

 

Danke, ich freue mich über das KI-freie Forum. Und wir können alle KI-frei lesen.

Zum Thema.

»Freier Weg« von Gregor

Leo Me

Autorin. Förderer.

12.02.2026 um 19:53 Uhr

Respekt. Wie schaffst du es einen Text, so ganz ohne Gefühle und Emotionen zu schreiben?

Die Frage, die bei mir am Ende bleibt: wie viele menschliche Wesen gibt es in der Geschichte wirklich?

Danke, dass du sie mit uns geteilt hast. 

Leo Me

Zum Thema.

»Rot« von Meister Y

Katika

Autorin.

12.02.2026 um 19:34 Uhr

Oh weh!

Das ist wirklich eine Herausforderung. 

Corinna ist bestimmt mehr als stolz und glücklich, dass sie gehorcht hat.

Ein Lob von Ihrem Dom zu erhalten ist das Größte.

 

Toll geschrieben und absolut nachvollziehbar. 

Ich habe ganz fest mit Corinna mitgefiebert. 

Wobei ich ziemlich lange gerätselt habe, vor welch schlimmer Herausforderung Corinna gestanden hat.

Danke!

Zum Thema.

»Podcast: Eine Frage der Disziplin« von Jona Mondlicht und Devana

Cid

Förderer.

12.02.2026 um 18:17 Uhr

Veröffentlichung zuvor nicht gelesen.

Liebe Devana, lieber Jona,

 

vielen Dank für die sehr gelungene Podcastfolge, die wir gemeinsam genossen haben und über die wir, wie eigentlich immer, ins Gespräch gekommen sind.

 

Gerade dieses Thema fand ich sehr interessant und aufschlussreich, da es ein zentrales Element in unserem Verständnis von BDSM ist, aber gleichzeitig auch einen Reibungspunkt in der Art der Umsetzung darstellt.

Der Anfang des Podcasts stellt schön dar, dass nicht nur von Sub sondern auch von Dom Disziplin von Nöten ist, um diesen Weg gemeinsam zu gehen. Auch die Unterscheidung von intrinsischer, die bei beiden eine Art Grundvoraussetzung darstellt, und extrinsischer Disziplin, die Sub hauptsächlich von Dom auferlegt und im besten Fall auch von Sub mit Hingabe erfüllt wird, ist sehr nachvollziehbar und facettenreich diskutiert worden, sodass ein Gesamtbild gezeichnet wurde, mit dem wir uns sehr identifizieren können. Der anschließende Teil zum Thema Disziplin und Training hätte für meinen Geschmack etwas ausführlicher sein können, da er für mich ein Hauptmotiv darstellt. Das Wort Erziehung ist in diesem Kontext etwas zu schlecht weggekommen, wie ich persönlich finde, da es dabei um Weiterentwicklung durch Übung, Kontrolle und Verbesserung auf Grundlage einer persönlichen, vertrauensvollen Beziehung geht, um Ziele zu erreichen und Grenzen zu überwinden. Es ist in meinen Augen also mehr als Training und keineswegs negativ besetzt. Den letzten Teil, in dem die verschiedenen Protokolle voneinander abgegrenzt wurden, fand ich besonders aufschlussreich, da er mir eine Idee davon gegeben hat, warum es gelegentlich zu Reibungspunkten zwischen uns kommt. Wir befinden uns irgendwo im Bereich des mid-protocols, da wir BDSM-Elemente in unseren Alltag einfließen lassen. Dies haben wir zwar gemeinsam vereinbart, aber die möglichen Situationen wahrscheinlich nicht genau genug voneinander abgegrenzt. Einige Dinge funktionieren daher zu meiner vollsten Zufriedenheit und Ihrer vollsten Hingabe, wodurch die D/S-Komponente deutlich an Tiefe gewonnen hat, aber über andere Dinge und Situationen müssen wir definitiv noch genauer sprechen, da wohl nicht wirklich klar ist, wo aus einer Grenze ein Tabu wird.

 

Vielen Dank für euer Engagement, eure Expertise, eure Offenheit und euren Humor.

 

LG

Cid

Zum Thema.

»Der lange Weg zum Prinzen« von Tek Wolf

Tek Wolf

Autor. Förderer.

12.02.2026 um 12:49 Uhr

Danke, (zweiter Teil) für eure Kommentare. Sie haben mir viel Stoff zum Nachdenken gegeben. Besonders Rote Blume: Deine ausführliche, tiefgehende und ehrliche Analyse fand ich sehr interessent. Ich habe sie mir mehrmals durchgelesen. Du hast völlig recht, mir ging es vor allem um die Stimmung. Das Aussehen der Charatere wollte ich nur anreißen, damit die Fantasie der Leser genügend Freiraum hat. Das ist immer ein Balanceakt, denn bei zu wenig kann man dem Leser auch zu viel aufbürden und das schmälert dann das Erlebnis. Das "Ja, ja, ja", habe ich gemacht, da ich die körperlichen Anzeichen der Ektase schon sehr ausgereitzt hatte. Erstaunlich fand ich, dass es unklar war, wie die Position der Gefesselten, bzw. der Fesselung war. Darauf muss ich bei zukünftigen Geschichten unbedingt besser achten. Das mit dem aufgerissenen Mund muss ich mir nochmal durch den Kopf gehen lassen. Im Prinzip hast du recht, aber wenn sie oder er nicht ganz genau hinter ihr steht oder sie den Hals leicht dreht, kann man das schon sehen oder erahnen. Aber wenn das irritiert, dann muss ich als Schreiber daran arbeiten. Zum Schluss fand ich es aufschlussreich, dass du die Session eher als "soft" eingestuft hast. Ich glaube, ich unterschätze nach all den Jahren immer noch, wie hart Sub es mag/ertragen kann. Du hast mir in jedem Fall sehr weitergeholfen, danke, Rote Blume.

 

Gut zu hören, lieber Cid, dass die Kopfgeburt auch in der Wirklichkeit funktionieren würde. Vielleicht habe ich auch mal Gelegenheit das zu testen, wenn ich meine nächste Partnerin finde.

 

Es freut mich, dass ich dein Kopfkino gut ankurbeln konnte, sklave thorsten. Demütigung scheint ein Faktor in deiner Fantasie zu sein. Meinst du, das hätte meiner Geschichte noch gefehlt?

 

hanne lotte:

Die Sprache ist Barock - handfest, derb, drall. Detailverliebt und sinnlich. Mag ich sehr.

 

Danke! Das ist toll ausgedrückt. Auf den Punkt und doch poetisch, dieses Lob freut mich ganz besonders.

 

Dank auch an dich Queeny. Auch deine Anerkennung ist mir runtergegangen wie Öl. Ich habe in letzter Zeit nicht viel geschrieben, aber ich bekomme wieder Lust darauf.

 

In diesem Sinne alles Liebe

Euer Tek

Zum Thema.

»Der lange Weg zum Prinzen« von Tek Wolf

Queeny

Förderer.

12.02.2026 um 12:16 Uhr

Lieber Tek,

Wow, ich fand deine Sessions Beschreibung heiß, sehr heiß. Durch deine Bildhafte Erzählung ist mein Kopfkino sofort angesprungen und ich hatte Bilder davon in meinem Kopf. Fühlte mich wie ein Voyeur, der heimlich diesem Spiel zugesehen hat. Für viele mag es "nur" eine Session Beschreibung sein, für mich war es viel mehr, mehr an Gefühl und Hingabe, was mir sehr gut gefallen hat. Ich habe deine Geschichte mit Vergnügen gelesen, Dankeschön das du sie mit uns geteilt hast! 

Ganz liebe Grüße Queeny 

Zum Thema.

»Toleranz« von poet

12.02.2026 um 05:31 Uhr

Eine Geschichte die zum Nachdenken anregt.

 

Eine Gesellschaft die sich gerne als sehr tolerant bezeichnet.

Doch ist dieses Gespräch so realistisch über Transfrau, Transmann, BDSM oder auch der gleichgeschlechtigen Liebe. 

 

Was das angesprochene Thema angeht über Divers oder auch der Gesschlechter angleichenden Operation ist so realistisch und weit verbreitet. 

Was ist noch normal und was übertrieben. Was kann und darf der Gesellschaft zugemutet werden und was ist übertrieben?

 

Ich glaube das es niemals zu einer Lösung kommen wird genau so wie es kein richtig oder falsch geben kann in deiner Geschichte, geschätzter poet als dein Protagonist die Polizei gerufen hat. 

 

Wo fängt häusliche Gewallt an, wo kann es eventuell wie beschrieben eine BDSM Session sein? 

Ist es die eigene Schuld des Pärchen weil die das Fenster offen ließen? Ist da nicht die Toleranz der Gesellschaft gefragt es zu ertragen? Oder ist es ein eindringen in die Privatsphäre weil dein Protagonist vor dem offenen Fenster lauschte? 

Wie tolerant war eigentlich das Pärchen? 

Schließlich konnte es ja nicht ertragen das sich der Nachbar gestört fühlte. 

 

Ich denke ja schon das wir als Gesellschaft einige Regeln zu beachten haben damit wir als Gesellschaft ein Leben führen können wo jeder glücklich und zufrieden ist. Wir sind zuviele Menschen das jeder machen kann was er will. 

 

Ich finde es aber wichtig als Gesellschaft auf jegliche Gewalt zu reagieren. Klar natürlich werden auch wie beschrieben solche Missgeschicke passieren aber dann habe ich persönlich es lieber hinterher darüber zu lachen als mir Vorwürfe zu machen nicht gehandelt zu haben. 

 

Ich möchte nicht wissen wie oft es zu Fällen kommt wo eine Session ausufert und Sub wirklich aufhören möchte, Stopp sagt und niemand reagiert. Wo es vielleicht auch niemand mitbekommt. Wo echte Angst reagiert.  

 

Vielen Dank lieber poet für deine Gedchichte die mich auch zum lachen brachte, aber auch zu sehr vielen Nachdenken, anregt.

 

Viele Grüße Thorsten

Zum Thema.

»Das Neue, das Alte und das Ende« von Tek Wolf

11.02.2026 um 23:59 Uhr

Wunderbar und so detailgetreu, dass man denken könnte, es sei so passiert... ist es das vielleicht?

Zum Thema.

»Kein Preis für Humphrey Bogart« von Hekate

11.02.2026 um 23:31 Uhr

Sehr schöne Geschichte. Danke dafür!

Zum Thema.

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