Für mich ist die Geschichte zu fiktional - soll heißen: Erkennbar nicht real oder realisierbar. Aber das ist mein persönlicher Geschmack, ich stehe eher auf die Geschichten, die real erscheinen ... Zumindest halte ich diese Story so für unrealistisch im echten Leben - was ja nicht negativ sein muss, aber es ist eben nicht ganz mein Geschmack ... Und es ist eine riesige Fleißarbeit, so lang ... schon dafür Lob und Anerkennung .. Und es liest sich geschmeidig ...
BDSM-Forum
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»Louisas Aufgabe (Teil 9)« von millamomud
»Louisas Aufgabe (Teil 11)« von millamomud
Autor. Förderer.
02.07.2026 um 09:30 Uhr
Guten Morgen millamomud, ich muss gestehen, dass mir Helena mehr und mehr gefällt. Sie ist es, die Louisa davor bewahrt, in einem schwarzen Loch zu enden. Ihren tiefen Fall kann sie zwar nicht verhindern, abmildern schon.
Jule hingegen zeigt zwar den Mut, zu erklären, sich zu entschuldigen, zu rechtfertigen. Das alles mildert aber nicht den Fakt, dass sie diejenige war, die das perfide Spiel begonnen und in Teilen auf die Spitze getrieben hat. Dominanz ist das für mich nicht, die nämlich sollte immer mir Verantwortung und Fürsorge verbunden sein.
Ich hoffe, dass der seelische Schaden, den die Drei in Louisa verursacht haben, sie nicht auffrisst. Als Fazit bisher, für mich war das kein BDSM sondern nichts anderes als Mißbrauch!
»Ich kann nicht mehr!« von Herzenswunsch
02.07.2026 um 07:22 Uhr
Wow, wie kann man in so "wenig" Handlung soo extrem viel Gefühl rein bekommen. Es ist der absolute Wahnsinn. Hut ab
»Louisas Aufgabe (Teil 11)« von millamomud
02.07.2026 um 05:33 Uhr
Hallo millamomud !
Vielen Dank für das Teilen dieser Geschichte.
Was soll ich sagen? Ich sitze hier und habe geband deinen Zeilen gelauscht die mich berührten.
Ich habe diese leere gefühlt die Louisa erlebte. Die Tage voller Leere, nicht nur innerlich auch die, die ganze Tage unerträglich machen. Tage die sich ziehen, an denen man ohne antrieb da sitzt und nicht vorwärts kommt.
Ich habe mit Begeisterung Helena bewundert. Sie ist eine wahre Freundin, ein Schatz.
Das hat mich am meisten berührt - wie Sie da war. Selbstlos hat sie Lou zusich genommen. Sie war da wenn Lou reden wollte. Sie bewerte Lou nicht dafür was sie tat oder nicht tat.
Ich war dann auch von Jule beeindruckt.
Das erste Mal übernahm sie die Verantwortung.
Sagte was sie dachte und fühlte.
Auch das Sie sah, wie sich Louisa positiv veränderte in ihrem Spiel. Das sie stolz war.
Sie entschuldigte sich dafür das sie und Ben es nicht sahen wie das Spiel kippte.
Das macht es auch so schwer BDSM real in dieser Intensität Auszuleben.
Um so wichtiger ist das, dass man Möglichkeiten einräumt um eine Situation verlassen zu können. Gerade in so einer Konstellation ist es wichtig das man auch frei reden kann miteinander über dinge die einen bedrücken.
Was mir hier aber aufgefallen ist. Das es niemals eine 100% Sicherheit gibt. Klar kann man jetzt klug daherreden - im Nachhinein ist man immer klüger aber was kann man gegen einen Menschen tun der Phantasie und Realität so sehr verwechselt und in sich verschwimmt.
Reden, okay. Das ist immer gut und das hätte Louisa tun müssen aber auch hier war auch ihre Erregung mit dabei und vorallem Unerfahrenheit.
Klar hätten es auch Jule und Ben sehen müssen als Paul sie so misshandelte vielleicht auchin der Situation direkt handeln müssen aber ja auch hier ist es nicht immer leicht weil der Faktor Paul niemals bedacht wurde.
BDSM ist eine Sache zwischen Menschen. Gefühle, Extase, Lust und dieses Fliegen der inneren Gefühle macht es nicht immer einfach.
Gerade dann nicht wenn Unerfahrenheit dabei ist.
Ich glaube jetzt nach diesem Teil, das diese Geschichten mit allen Teilen auch denen die einen Aufschrei verursacht haben, genau richtig ist. Gut ist.
Wie gesagt, klar kann man sagen: "das war falsch," , "hätten sie mal gesprochen!" oder: "BDSM geht anders!" aber trotzdem , waren es Junge Menschen. Auch Sub oder Sklave/in hat Verantwortung, auch Dom muss lernen mit seinen Gefühlen und der Euphorie umgehen zu können die eine devote Sub in ihn auslösen kann.
Ich glaube hieraus wird es deutlich, wie wichtig es ist, niemals die Realität aus den Augen zu verlieren.
Oft suchen Menschen eine/n richtige/n Sklaven/Sklavin oder umgekehrt eine/n Dom der sie als echten Sklaven hält. Oft auch, wo man etwas extrem erleben möchte oder auch wo es um Ausliefern geht und die ganze Kontrolle abgeben möchte.
Alles hat seine Berechtigungen und fühlt sich toll an aber wir sind Menschen und das fordert von uns allen auch Menschlichkeit und Empathie.
Weil auch ein "Ja ich will die komplette Kontrolle über mein Leben abgeben!" Ist nur eine Momentane Zusage und kann im nächsten Moment ins Negative übergehen.
Daher finde ich diese Geschichte in all seinen Teilen gerade so gut weil sie uns Zeigt wie wichtig es ist, sich, sein Handeln, sein Tun und vor allem sein Gegenüber immer zu hinterfragen, offene Gespräche zu führen, Grenzen zu spüren und zu kennen, Möglichkeiten einzuräumen aus Situationen entkommen zu können die man nicht möchte.
Klar hätte Lou nur schreien müssen als Paul sie so behandelte und ich bin mir sicher, das Jule und Ben da gewesen wären um zu helfen aber das tat Lou nicht weil sie unerfahren war um auf sich zu achten. Vielleicht auch Unsicherheit.
Das hatte ich selbst schon erlebt das wenn man Stopp sagt weil man etwas nicht möchte, das man nur belächelt wird oder gar fehlende Demut untersagt wird, eine Dom empfinden es sogar als nicht devot wenn man klar formuliert was man nicht möchte.
Und genau da ist es so wie in dieser Geschichte, es ist eine Straftat wenn Grenzen überschritten werden und gerade beim Thema BDSM verschwimmen diese oft ineinander.
Danke schön das ihr meine Gedanken so aushalten und akzeptiert wenn ich diese aufschreiben.
Liebe Grüße Thorsten
»Einkauf, kurz und schmerzlos« von Robert S
»Louisas Aufgabe (Teil 5)« von millamomud
01.07.2026 um 23:19 Uhr
fantastisch wie sich deine Story steigert, es ist elektrisierend weiterzulesen.
Hast du jemals mit deinem Kink gehadert?
charlyx
Gelöscht.
01.07.2026 um 14:25 Uhr
ich mag meine Kinks, auch wenn diese für manche etwas "strange" sein sollten aber ich stehe dazu.
»Louisas Aufgabe (Teil 10)« von millamomud
Autor. Förderer.
01.07.2026 um 13:07 Uhr
Grüß Dich millamomud, eine Entwicklung, die für mich ein bisschen vorhersehbar war. Paul, der sich ja schon im letzten Teil strafbar gemacht hat, geht einen weiteren Schritt. Ich muss gestehen, dass ich ja anfangs auf ihn gesetzt hatte, da hast Du mich tatsächlich auf´s Glatteis geführt.
Ich habe das schon einige Male gesagt, Du schreibst fesselnd, die Story mag man nicht weglegen, man will wissen, wie es weitergeht.
Trotz allem sage ich das auch heute, das was ich gelesen habe, hat nichts, aber auch gar nichts mit BDSM zu tun. Im Gegenteil, es ist ein Festessen für Sexualstrafrechtler. Paul erfüllt gleich drei Straftatbestände, Jule ist sich bestimmt ihrer Schuld nicht wirklich bewusst, hat sich aber genau so strafbar gemacht! Ich frage mich ernsthaft, ob so etwas hier auf die Schattenzeilen gehört.
Gut, dass es die aufmerksame Helena (Der Name ist Programm, richtig?) gibt, die Louisa erst mal aus der Schusslinie nimmt.
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02.07.2026 um 13:32 Uhr
Ein schöner Tagtraum, sowas habe ich auch immer wieder. Und dann wache ich in der langweiligen Realität auf
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