Hallo zusammen,
ich habe bereits während der Pubertät bemerkt, dass ich irgendwie nicht der "Norm" entspreche, da war irgendwas anderes als bei den Anderen. Durch ein Erlebnis mit etwa 16 Jahren war mir dann relativ klar, dass ich eine submissive Neigung habe. Danach habe ich diese Neigung weitere 34 Jahre für mich behalten, versucht sie zu verstehen aber auch ständig zu verdrängen. Ich war rastlos, habe ständig Ablenkung gesucht, musste immer irgendetwas machen, kam irgendwie nie zur Ruhe. Und doch ist die Neigung geblieben und im Laufe der Jahre gereift.
Heute, da ich meine Neigung endlich akzeptiert habe und sie ausleben darf, bin ich viel ausgeglichener, habe sozusagen zu mir selbst gefunden, brauche mich nicht mehr vor meinen Gedanken zu verstecken, im Gegenteil, ich kann sie offen kommunizieren.
Ich bin gespannt wie es bei euch war.

07.03.2026 um 19:27 Uhr
Lieber Jona,
ich habe gerade diese wirklich schöne Geschichte gelesen. Irgendwie bedrückend, die Stimmung, der tobende Sturm, ihre Verfehlung, die Last der Kette. Und am Ende doch so liebevoll. So richtig schön zum mitfühlen, danke dafür.
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