Lieber Valérian,
ich konnte so gut mit deinem Protagonisten mitfühlen. Die Zweifel zwischen seinen Wünschen sich zu öffnen und gleichzeitig die Angst, der für ihn so wichtigen Freundschaft einen Schaden zuzuführen. Auch seinen Selbsthass konnte ich gut nachvollziehen. Sowohl seinen Hass für seine Schwäche, als auch seinen Hass über seinen Versuch es mit Wut und Alkohol zu betäuben. Wie Herzenswunsch schon sagte, gut, dass Farid da war. Aber noch besser, dass Sabine im richtigen Moment da war.
»Im Moment ja, so ein Häufchen Elend zu sein, steht dir nicht.«
Mir hat gefallen, wie er sie immer wieder vor seinem Auge gesehen hat. Das hat für mich die Spannung in der Geschichte getragen. Ich war, genauso überrascht wie er, als sie plötzlich auf der Mauer saß.
Und auch den Titel, in seiner Doppeldeutigkeit finde ich perfekt gewählt.
Lieber Valérian Bourreau, herzlichen Glückwunsch zu deiner ersten Geschichte auf den Schattenzeilen. Schön, dass du hierher gefunden hast und danke, dass du sie mit uns geteilt hast!
Liebe Grüße
Leo 
09.05.2026 um 13:44 Uhr
Hallo Valérian Bourrau,
danke für das Teilen Deiner ersten Geschichte hier auf den Schattenzeilen!
Auch ich kann das Dilemma Deines Protagonisten gut nachempfinden.
Und ja, auch mir ist seine Art mit sich selbst zu sprechen, „Maul“ und „Fresse“, unangenehm aufgestoßen, gleichzeitig passt dies zu seinen Ängsten, Zweifeln und seinem Selbsthass und einfach zu seiner Lebensrealität.
Schön, dass er jemanden hat wie Farid, der
ihm ins Gewissen redet.
Spannend, dass Farid, der ja nicht weiß das es bei ihm nicht nur darum geht Sabine seine Liebe zu gestehen, davon spricht das er seinen „ Mann stehen muss“. Was er wohl dazu sagen würde, wenn er mehr wüsste? Aber glücklicherweise muss der Protagonist sich ja nicht an weiteren Stellen outen, aber um seine Phantasien mit Sabine real werden lassen zu können, muss er den Schritt wagen ihr alles zu „ gestehen“.
Ich kann mir vorstellen wie schwer so etwas sich anfühlen mag.
Auf mich wirkt die Geschichte authentisch und ich freue mich für Deinen Protagonisten, dass der innere Schweinehund die Oberhand gewonnen, und er es geschafft hat die Nachricht abzuschicken.
Liebe Grüße, Rote Blume
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