Profil erstellen Login

BDSM-Forum

Zuletzt geschriebene Beiträge im Forum

Mitglieder sehen auch Inhalte nichtöffentlicher Bereiche im Forum und haben mehr Auswahlmöglichkeiten.

Angezeigt werden die letzten .

»Gespiegelt« von poet

Natty

Autorin. Förderer.

10.08.2026 um 08:44 Uhr

Sorry liebe Schattengemeinde, aber nach Lachen oder Satire ist es mir da wahrlich nicht zu Mute..

 

Lieber Bär,daß muss es auch nicht, es geht für dich, wenn du eine Geschichte liest, um dein Gefühl, nicht um unseres

 

Für mich ist eine Sartire eine scharf überzogene Beschreibung der Wirklichkeit, in der oftmals Missstände angeprangert werden. Unter diesem Gesichtspunkt passt sie für mich nunmal in diese Kategorie. 

Und dadurch, dass er am Ende hinter den Spiegel rutscht, kommt auch noch eine phantastische Komponente dazu. 

 

Ich kann dein Gefühl nachvollziehen, auch ich kenne solche Lebensgeschichten aus dem Privaten und vor allen Dingen aus dem Beruflichen. Und viele davon haben harte Schicksalschläge hinter sich, keine Frage. Aber dennoch wollen viele keine Hilfe annehmen. Würden sie die Geschichte lesen, würden sie sich angesprochen fühlen? 

Hilfsangebote greifen nur, wenn der Betroffene dies will und der Wille wird leider allzu oft vom Alkohol betäubt. 

 

VG Natty

Zum Thema.

»Gespiegelt« von poet

Ruby

Förderer.

10.08.2026 um 08:28 Uhr

Lieber poet,

 

Phu, ich weiß gar nicht so recht was ich zu deiner Geschichte sagen soll. Sie hat mich zimlich mitgenommen da es bei mir Erinnerungen hochgeholt hat von einer Person die ich kenne die in einer ähnlichen Lage war.

Ich wollte oft aufhören zu lesen aber es hat mich dann doch bis zum Schluss gezogen. 

Es ist wohl eine Geschichte aus dem Leben und es gibt bestimmt genug Menschen denen es so geht, was wirklich traurig ist. 

Geschrieben hast du die Geschichte sicher gut aber ich konnte mich nicht so darauf konzentrieren da sie mich doch zimlich mitgenommen hat.

Das muss ich jetzt erstmal verdauen!

 

Liebe Grüße Ruby

Zum Thema.

»Gespiegelt« von poet

10.08.2026 um 05:28 Uhr

Hallo Bär !

 

Vielen Dank für dein Kommentar und deiner Ehrlichen Meinung.

 

Ich muss hier aber differenzieren  - Literatur ist Kunst.

Egal ob mit erotischen Inhalt oder nicht, von bekannte große Schriftsteller:innen oder von denen die es aus Hobby machen, weil es denen Spaß macht. 

 

Selbst wenn jemand etwas wahres über sein Leben veröffentlicht in Form einer Geschichte, so ist es dennoch auch Kunst - anders sehe ich es, wenn jemand eine Geschichte als "wahre begebenheit" deklariert. Bei letzteren kommt es da ganz auf den Kontext an über was berichtet wird. 

 

Das Bild welches ich beim Lesen hatte, entsprach dem Bild der Ki - das ist nicht abwertend gegenüber dem Mann oder gar der ganzen Männlichkeit gemeint. 

Sondern doch einfach mein Bild im Kopf welches der Schriftsteller in meinen Kopf gemalt hat. 

 

Ich glaube wir müssen das abgrenzen. 

Natürlich finde ich es nicht zum lachen wenn jemand im Leben falsch abbiegt und unter Drogen und Alkohol immer tiefer in Schwierigkeiten kommt. 

Natürlich finde ich echte gewallt auch nicht toll und natürlich ist echte Sklaverei auch nicht unter dem Namen BDSM erlaubt und doch liest man oft darüber in Krimis, in Bdsm Geschichten. 

 

Ist das nicht gerade genau das, was Kunst ausmacht? Das man darüber spricht, an Grenzen kommt, emotional reagiert und vielleicht auch mit einem Augenzwinkern über das gelesene Nachdenkt? 

 

Liebe Grüße Thorsten

Zum Thema.

»Gespiegelt« von poet

Bär

Förderer.

10.08.2026 um 00:49 Uhr

Hallo Natty,

 

die Geschichte passt perfekt in den Bereich Satire.

 

Da ich Deine Antwort tagsüber nicht lesen konnte, kommt erst jetzt in nächtlicher Stunde eine Kritik von mir. Ich finde diese Geschichte so depressiv und tragisch, dass mir weder ein 'Lachen' noch eine 'Satire' dazu in den Sinn kommt. Mag sein, dass ich mich hier ein wenig unbeliebt mache, aber sei's drum. Ich kenne zu viele Schicksale von Menschen, die sich selbst im Strudel ihrer Alkohol- oder Drogensucht verloren haben. Ein junger Kerl zum Beispiel, der im Winter ein Feuer in der Bahnhofshalle gemacht hat, um nicht zu frieren, der ständig (inoffiziell aus Mitleid geduldet) in unseren Zügen mitgefahren ist, um auf jeder Station die Papierkörbe zu durchwühlen. Ein junges, eigentlich hübsches Paar, völlig verwahrlost mit zerrissenen Lumpen um die ausgemergelten Körper. Ein Geschäftsfreund meines Vaters, der seinen Betrieb, seinen Führerschein, seine Ehe und am Ende sich selbst dem Alkohol geopfert hat.

 

Sorry liebe Schattengemeinde, aber nach Lachen oder Satire ist es mir da wahrlich nicht zu Mute... 😢

Zum Thema.

»Gespiegelt« von poet

Bär

Förderer.

09.08.2026 um 15:56 Uhr

Hallo Thorsten,

 

Dazu dieses Titelbild. Ich musste gestern so lachen ...

 

Ich schätze Deine Kommentare immer sehr, aber hier finde ich aus meiner Sicht eine Kritik angebracht. Wenn mich diese KI-generierte Bild zu sämtlichen Reaktionen bringen kann, ein 'Lachen' ist definitiv nicht darunter.

 

Ansonsten gleichen sich ja unsere Beurteilungen in Bezug auf den Protagonisten weitgehend. Erwähnen möchte ich noch, das dies die erste Geschichte von Poet ist, die ich gelesen habe. Dabei wird es sicher nicht bleiben...

 

Dir noch einen schönen Sonntag und Gruß vom Bär.

Zum Thema.

»Februar« von Gregor

09.08.2026 um 13:01 Uhr

Das war wirklich packend

Zum Thema.

»Verloren« von Herzenswunsch

Gregor

Autor. Förderer.

09.08.2026 um 11:39 Uhr

Danke für deine gut lesbare, romantische Liebesgeschichte. Der landschaftliche Hintergrund, die Ausstattung, Anlage der Charaktere empfand ich als sehr gelungen, das sind volle Punkte.

 

Wenn dir Schreiben Freude macht, möchte ich dir weitere meiner Eindrücke nach dem Lesen und der Analyse deines Textes schildern, rein persönlich, technisch, ohne Anspruch auf die große Wahrheit.

Die Außenperspektive des Erzählers auf zwei Protagonisten verringert meine Identifikationsmöglichkeit mit den Figuren. Außenperspektive wirkt intensiver, wenn sie sich auf die Hauptfigur konzentriert und aus ihr heraus weitere Figuren beschreibt.

Beschreibungen sind hervorragend, wenn Natur, Umgebung, Dinge beschrieben werden. Wenn Handlung beschrieben wird, verschwindet das Lebendige aus dem Text. Handlung muss passieren, sonst bekommt der Text Längen.

Das Geschichtenende wirkt wie ein Resümee nach einer Weglassung, ist gefühlt eine Verkürzung im Ablauf deiner Geschichte.

Die Stärke deines Textes liegt in der Romantik. Ich kann mir den Inhalt bei intensiverer Darstellung der emotionalen Welten deiner Protagonisten und einem Entwicklungsprozess als längeren Text, ja, Kurzroman im BDSM-Kontext sehr gut vorstellen.

Zum Thema.

»Das sinnliche Geständnis« von Chezjulia

09.08.2026 um 11:38 Uhr

Liebe Chezjulia ,

 

in der Rubrik **Nachlese** wurde mir deine kleine aber feine Geschichte vorgestellt. 

 

Finde ich die Gedanken doch schön, aufregend und einfach toll.

Latex finde ich schön anzusehen, würde ich für meine Herzdame auch tragen, wäre aber kein Fetisch von mir.

Daher fand ich es in deiner Geschichte toll, da man mit solch gummierten und mit Noppen übersehnten Handschuhen so viel schöne Sachen machen kann.

So wie es auch deine Lady mit dem Grünen Daumen, erlebt hat.  

Dazu sind schöne Füße immer absolut hingebungsvoll. 

 

Was ich leider zu einfach fand, war das eingestehen des Ehegatten der Hausdame.  

Zu mal ich überlegte warum er das tat da sie ja nur schulos mit Handschuhen da saß.

 

Das aber liebe Julia war eine Geschichte nach drei Monaten der Anmeldung hier auf den Schattenzeilen. 

Heute mag ich deine Geschichten und auch in diese hier weil ich die Idee gerne habe.

 

Danke das Du diese Geschichte hier online gelassen hast.

Liebe Grüße Thorsten

Zum Thema.

»Februar« von Gregor

Gregor

Autor. Förderer.

09.08.2026 um 11:33 Uhr

Danke Leo Me, und genau so ist es, so vielfältig und facettenreich wie BDSM ist, gibt es Protagonisten wie Toni und den hast du in seinen krassen emotionalen Welten im Kontext der Geschichte bestens analysiert. Die Domina ist letztlich Erfüllungsgehilfin von Tonis Obsession.

(Ein ausgezeichnetes Beispiel ähnlicher Veranlagung in der weiblich-submissiven Welt habe ich in »Was sie mag« von Jona Mondlicht gelesen, bei der die Männer aus meiner Sicht ebenfalls als Erfüllungsgehilfen dienen, was für beide Seiten völlig in Ordnung ist.)

 

Ich danke für Beschäftigung und deine Gedanken zu meiner Geschichte Rote Blume. So wie im BDSM Wünsche nach Unterwerfung, Erniedrigung und Benutzung in destruktive, selbstzerstörerische Dynamiken umschlagen können, ist es mit jeder Obsession. BDSM bietet noch den Vorteil des Spiegelns im Partner und damit verbundener Kontrolle von freidrehenden Dynamiken.

 

Ich freue mich über den Lohn, den mir meine Geschichte eingebracht, weil du, Valérian Bourreau, schreibst, dass sie dich ermutigt, unbequemer und unangepasster zu sein.

 

Danke für deine freundlichen Worte Meister Y. Ich denke, jede Geschichte führt zu unterschiedlichen Bewertungen und das ist völlig normal, weil jeder lesende Mensch seine Erwartungshaltung oder Neigung oder Obsession in der Geschichte sucht und mehr oder weniger findet. Ich danke für deine Toleranz und sachliches Lob.

Zum Thema.

»Grenzen« von Hekate

Natty

Autorin. Förderer.

09.08.2026 um 09:57 Uhr

Liebe Hekate

ein weiterer Teil deiner Geschichte, der für mich ebenso flüssig und stark geschrieben ist, wie die, die ich bereits gelesen habe. 

 

Ich mag deine Art durch wenige Sätze die Stimmung einzufangen.

 

Draußen hat der Wind an Stärke zugenommen. Wie das gleichmäßige Rauschen eines nahen Meeres dringt er durch die fest geschlossenen Fenster zu ihr.

 

Und schon habe ich ein Bild vor Augen.

 

Thematisch finde ich diese Geschichte sehr interessant, da der Einblick in die Gefühlswelt, bzw. die Beweggründe des Majors so schön nüchtern erklärt werden und dennoch nicht den Charakter einer Geschichte verlieren.

 

VG Natty

Zum Thema.

Zur Übersicht des BDSM-Forums.

 

Als Lesezeichen hinzufügen: