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BDSM-Forum

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»Der lange Weg nach Hause« von Valérian Bourreau

Rote Blume

Förderer.

09.05.2026 um 13:44 Uhr

Hallo Valérian Bourrau,

 

danke für das Teilen Deiner ersten Geschichte hier auf den Schattenzeilen!

 

Auch ich kann das Dilemma Deines Protagonisten gut nachempfinden. 

Und ja, auch mir ist seine Art mit sich selbst zu sprechen, „Maul“ und „Fresse“, unangenehm aufgestoßen, gleichzeitig passt dies zu seinen Ängsten, Zweifeln und seinem  Selbsthass und einfach zu seiner Lebensrealität. 

Schön, dass er jemanden hat wie Farid, der 

ihm ins Gewissen redet. 

Spannend, dass Farid, der ja nicht weiß das es bei ihm nicht nur darum geht Sabine seine Liebe zu gestehen, davon spricht das er seinen „ Mann stehen muss“. Was er wohl dazu sagen würde, wenn er mehr wüsste? Aber glücklicherweise muss der Protagonist sich ja nicht an weiteren Stellen outen, aber um seine Phantasien mit Sabine real werden lassen zu können, muss er den Schritt wagen ihr alles zu „ gestehen“. 

Ich kann mir vorstellen wie schwer so etwas sich anfühlen mag. 

 

Auf mich wirkt die Geschichte authentisch und ich freue mich für Deinen Protagonisten, dass der innere Schweinehund die Oberhand gewonnen, und er es geschafft hat die Nachricht abzuschicken. 

 

Liebe Grüße, Rote Blume

Zum Thema.

»Der lange Weg nach Hause« von Valérian Bourreau

Leo Me

Autorin. Förderer.

09.05.2026 um 11:24 Uhr

geändert: 09.05.2026 um 11:26 Uhr

Lieber Valérian,

 

ich konnte so gut mit deinem Protagonisten mitfühlen. Die Zweifel zwischen seinen Wünschen sich zu öffnen und gleichzeitig die Angst, der für ihn so wichtigen Freundschaft einen Schaden zuzuführen. Auch seinen Selbsthass konnte ich gut nachvollziehen. Sowohl seinen Hass für seine Schwäche, als auch seinen Hass über seinen Versuch es mit Wut und Alkohol zu betäuben. Wie Herzenswunsch schon sagte, gut, dass Farid da war. Aber noch besser, dass Sabine im richtigen Moment da war.

»Im Moment ja, so ein Häufchen Elend zu sein, steht dir nicht.«

Mir hat gefallen, wie er sie immer wieder vor seinem Auge gesehen hat. Das hat für mich die Spannung in der Geschichte getragen. Ich war, genauso überrascht wie er, als sie plötzlich auf der Mauer saß.

 

Und auch den Titel, in seiner Doppeldeutigkeit finde ich perfekt gewählt.

 

Lieber Valérian Bourreau, herzlichen Glückwunsch zu deiner ersten Geschichte auf den Schattenzeilen. Schön, dass du hierher gefunden hast und danke, dass du sie mit uns geteilt hast!

 

Liebe Grüße

Leo 

Zum Thema.

»Der lange Weg nach Hause« von Valérian Bourreau

09.05.2026 um 09:14 Uhr

Hallo Valerian Bourrau,

 

blöd saufen ist nie die Lösung. 🤔

 

So richtig abgeholt hat mich deine Geschichte ehrlicherweise nicht... Da ist ein jammernder (jämmerlicher?) Typ, der sich nicht traut, seiner Liebe seine Liebe zu gestehen, der mit Kraftausdrücken und Gossenjargon denkt (...ich hatte das letztens schonmal irgendwo kommentiert, ich stehe mehr auf Geschichten mit schöner Sprache...), der rumsäuft, Dosen gegen Hauswände ballert, dann aber wieder rumheult und ängstlich rumstottert. So ein bisschen armselig wie Liebeskummer achte Klasse. 🙄 Ich weiß jetzt nicht, ob du einen Bezug zum letzten Podcast mit dem Hadern wolltest und ob es deswegen schnell gehen musste? Was mir in der Geschichte auch fehlt ist Spannung, das Ende war doch schon arg vorhersehbar.

 

Trotzdem danke für den kleinen Lesemoment am Morgen! 🌞

 

Viele Grüße

Braves Mädchen

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»Der lange Weg nach Hause« von Valérian Bourreau

Herzenswunsch

Autor. Förderer.

09.05.2026 um 07:18 Uhr

Lieber Valérian Bourreau,

 

vielen Dank für diese schöne Geschichte. Ich konnte mich sehr gut in deinen Protagonisten hineinversetzen. Zu gut kenne ich die Angst vor Zurückweisung, das Schamgefühl und die Verzweiflung. Dieser stetige Kampf mit sich selbst, gefangen in den eigenen Gedanken, die Angst davor lieb gewonnenes zu verlieren durch einen Moment der Schwäche. Wirklich schön geschrieben, dieser vielleicht alles entscheidende Moment der Überwindung dieser Ängste. Oder hat da die Verzweiflung gesiegt? Wie auch immer, gut, dass Farid Dienst hatte, habe ich mir gedacht. So einen Farid hätte ich in jungen Jahren auch gerne gehabt.

Danke auch für die "Pennergranate", man lernt ja nie aus, hat mich zum lachen gebracht, passte aber in dem Kontext gut.

 

Lieben Dank für den emotionalen Flashback-Start ins Wochenende!

Zum Thema.

»Podcast: Mit dem Kink hadern« von Jona Mondlicht und Devana

Jona Mondlicht

Autor. Korrektor. Teammitglied.

08.05.2026 um 22:54 Uhr

Hallo Misha,

 

wenn Du auf dieser Seite dem Link zu Youtube folgst, findest Du auch die Musik, die wir verwendet haben.

 

Viele Grüße

Jona

Zum Thema.

»Podcast: Mit dem Kink hadern« von Jona Mondlicht und Devana

Misha

Neues Mitglied.

08.05.2026 um 22:42 Uhr

Liebe Devana, lieber Jona,

Super Podcast vielen Dank

Darauf habe ich mich hier angemedet. Stehe noch am Anfang meiner Reise.

Was mich sehr interresieren würde von welchem Küstler ist der Song am Ende des Podcast.

 

Herzliche Grüße Misha

Zum Thema.

»Podcast: Mit dem Kink hadern« von Jona Mondlicht und Devana

Ruby

Förderer.

08.05.2026 um 22:07 Uhr

Veröffentlichung zuvor nicht gelesen.

Lieber Jona, Liebe Devana,

 

Wieder ein super Podcast und ein tolles Thema das sicher bei vielen ein großer Punkt ist und nicht immer ganz einfach damit umzugehen.

Ihr habt das Thema super beleuchtet und toll wie Devana immer recherchiert 😉 und sich mit dem Thema auseinander setzt.

Ihr macht das einfach klasse, danke dafür, macht weiter so.

 

Habe ich mit meinem kink gehadert? Ja lange lange Zeit, wo ich es auch noch nicht benennen konnte und mir weder das Wort Kink noch BDSM ein Begriff waren. 

Doch jetzt wo ich es kenne, viel darüber gelernt und gelesen habe, gemerkt habe das ich mit solch einem Kink nicht alleine bin und das wichtigste mein Mann akzeptiert es und passt mit seinem Kink auch noch perfekt als Gegenstück, da habe ich es für mich auch akzeptiert, habe mich so akzeptiert wie ich nun mal bin, habe den Teil von mir den ich Jahrelang in einer Schublade gesteckt habe rausgeholt und kann ihn endlich leben, mich als ganzes fühlen. 

Ich kann mir gut vorstellen das Beziehungen in denen BDSM oder ein Kink eine Rolle spielt, glücklicher sind. Nicht das ich sagen möchte wir waren zuvor unglücklich, nein überhaupt nicht, aber Sex spielt nun einfach doch eine Rolle in der Beziehung und so intensiv haben wir nie über sexuelle Wünsche gesprochen, und BDSM geht einfach so sehr unter die Haut, es hat unsere Beziehung auf ein ganz anderes Level gehoben was unglaublich toll ist, und das nach so vielen Jahren.

 

Danke mein Herr das wir diesen Weg gemeinsam gehen und du mich so akzeptierst wie ich bin 😘

 

Liebe Grüße Ruby

Zum Thema.

»Podcast: Mit dem Kink hadern« von Jona Mondlicht und Devana

Rote Blume

Förderer.

08.05.2026 um 11:19 Uhr

Liebe Devana, lieber Jona,

 

ich habe Euch wieder gerne zugehört in dieser Folge! Vielen Dank dafür!😊 💐

 

Ich weiß ja erst seit ca einem Jahr durch die Begegnung mit meinem Partner und Herrn, dass ich kinky bin, bzw. submissiv. Diese Wörter kannte ich auch alle vorher überhaupt nicht. Das ich es mag mich hinzugeben hat sich im Vorfeld schon herausgestellt, jedoch konnte ich dies irgendwie nicht bewusst greifen. 

Das Wort „kinky“ mag ich wirklich gerne, es klingt so positiv und verspielt. 

„ Einen Kink“ in dem Sinne habe ich nicht, es ist mehr das Ganze im Miteinander das ich mag und worauf ich stehe. Zumindest sehe ich das so. Vielleicht könnte ich es auch so bezeichnen: Ein Kink von mir ist, dass…., aber da sage ich eher ich mag das, ich stehe drauf, es erregt mich usw… 

 

Ich hatte schon mal angefangen was zu Eurer Folge zum Thema „ Rollenverständnis versus BDSM“  aufzuschreiben, denn manchmal beschäftigte mich das schon, wie ich als emanzipierte Frau und auch als Feministin, die sich im realen Leben nicht gerne etwas sagen lassen hat und vor allem Personen, die schlecht führen können und die ihre Macht missbrauchen und ausnutzen, nicht leiden kann, nun im Beziehungs- und sexuellen Kontext darauf stehe ganz unten zu sein, mich hinzugeben, zu unterwerfen, benutzen, bestrafen zu lassen usw..

Ich hatte mal an anderer Stelle von einer Frau, die sich auch als Feministin bezeichnet gehört, das das für sie etwas befreiendes hätte, wenn sie in ihrer submissiven Rolle die Kontrolle abgeben könnte und nicht wie sonst „ kämpfen“ muss an allen Fronten. Ich denke das ist auch ein Aspekt der für mich eine Rolle spielen könnte. Zusätzlich zu dem tiefen Vertrauen, der Sinnlichkeit und Intimität, die ich in meiner D/S Beziehung sehr schätze. 

Hadern tu ich trotzdem mit manchen Bildern oder Geschichten, oder Darstellungen in denen mich sozusagen partriarchal geprägte Rollenstereotype und degradierende, objektifizierende, und sexistische  Muster und Strukturen, an die sie mich erinnern, „triggern“. 

Vielleicht können sie durch BDSM eine Umdeutung und sozusagen auf Metaebene eine Selbstermächtigung erfahren, ich glaube das, aber nur, wenn dies bewusst geschieht und immer wieder überprüft wird, ob wirklich Freiwilligkeit und Consens besteht. Denn genauso wie auch im Vanillabeziehungskosmos gibt es überall Menschen, die unreflektiert und unempathisch oder schlimmeres, agieren. Ich persönlich weiß das BDSM nichts mit Gewalt und auch nichts mit einer gestörten Persönlichkeit oder psychischen Erkrankungen zu tun hat! Auch wenn es natürlich Überschneidungen geben kann. Habe sogar schon an mehrfachen Stellen gelesen, dass Menschen, die BDSM praktizieren, typischerweise sozial gut angepasst und  sicher gebunden sind, glückliche  Beziehungen führen und  über weniger psychischen Stress als andere Menschen berichten. 😌

Gewalt kann in allen Beziehungen vorkommen, und wie wir leider sehen können ist Beziehungsgewalt und häusliche  Gewalt ein ernsthaftes Thema und Problem in unserer Gesellschaft. 

 

Wer weiß, vielleicht hätte ich schon viel früher glückliche Beziehungen führen können, wenn ich meine Neigung früher entdeckt hätte… 

 

Manches, was ich dann so gelesen und gesehen habe hat mir auch gerade anfangs Angst gemacht, oder bei mir ein ungutes Gefühl hinterlassen, wenn für mich nicht ganz klar war ob eine gute Basis im Sinne von z.b. SSC oder Rack dahinter erkennbar ist. Auch die vielen Warnungen vor bestimmten Praktiken haben dies bei mir ausgelöst, auch wenn es wichtig ist sich darüber zu informieren, inwieweit Risiken bestehen können. 

 

Diesen Widerspruch und diese Ambivalenzen auszuhalten, dass empfand  ich hin und wieder als anstrengend und dachte dann, es wäre ja evtl. noch viel besser wenn ich entdeckt hätte, das ich auf Blümchen-Tantrasex stehen würde, und dann evtl dabei zur spirituellen Erleuchtung finden würde ( ok, ich übertreibe gerade etwas 😉). Meinem Partner ging es übrigens auch immer mal wieder so, gerade noch in unseren Anfangsmonaten, wir wollten beide aber „unser BDSM“ nicht aufgeben und können es uns „ ohne“ miteinander nicht vorstellen… wir haben anlässlich des Anhören des Podcasts darüber geredet, dass wir so viel dadurch gewonnen haben und es echt langweilig wäre nur noch „ Vanilla“ zu sein 😄😎

 

Und ich hatte es als ich mich hier vorgestellt hatte bereits geschrieben, ihr habt mit Eurer lockeren, sympathischen Art 

die verschiedenen Themen innerhalb des BDSM anzugehen sehr dazu beigetragen,  sich ok und „ normal“ zu fühlen, bzw kinky und fröhlich pervers, oder so…. 😁

 

Liebe Grüße, Rote Blume

Zum Thema.

»Suche« von Sub Anna

07.05.2026 um 11:29 Uhr

Schön geschrieben. Nachvollziehbar und sicher ein gutes Stück Wahrheit enthalten. Vermutlich ist es die Mischung aus Psychopathen und dem Sich-selbst-im-Weg-stehen, das hier eine Lösung deutlich erschwert.

Zum Thema.

»Der Rose Dorn mag Lieb‘ entspringen« von Tek Wolf

Rote Blume

Förderer.

07.05.2026 um 06:25 Uhr

Die Flucht aus dem „Goldenen Käfig“, ein BDSM Märchen, schön 😌

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