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»Pia« von Eisvogel

Eisvogel

Autor. Förderer.

31.07.2026 um 19:26 Uhr

Liebe Onmymind,

 

vielen Dank für Deine sehr netten Worte, über die ich mich sehr gefreut habe! 

 

Lieber Gregor, 

 

danke für Dein freundliches Urteil. Was Deinen Tipp für Karl angeht – auch dafür danke (ich nehme es jetzt einfach mal als Tipp für mich, weil ich – psychologisch geschult – denke, es war auch so gemeint...). Tatsächlich habe ich wirklich längere Zeit mit dem Gedanken gespielt, es einfach mal auszuprobieren... aber solange ich Single war, fehlte mir ganz entschieden der Mut, und  sobald ich mit jemandem zusammen war (wenn auch nur  “normal”), wäre es mir immer wie ein Verrat vorgekommen, zu jemand anderem zu gehen, um sie anzubeten... (und ist ja irgendwie dann auch nicht im Sinn des Erfinders, denke ich). Das letzte Mal längere Zeit allein war ich vor rund zehn Jahren, und damals habe ich dann tatsächlich beschlossen, wenigstens mal zu einer Prostituierten zu gehen... (ich wollte mich langsam an das Thema herantasten), aber das ist, schätze ich, Stoff für eine eigene Geschichte (man muss ja haushälterisch mit seinen Ideen umgehen... (-: ) . 

 

Lieber Meister Y, 

 

auch Dir vielen Dank für Dein Urteil. Mir  geht das natürlich häufig sehr ähnlich wie Dir (spiegelverkehrt) - ich lese eben lieber Geschichten über devote als über dominante Männer, aber es freut mich sehr, dass ich Dich zum Lachen bringen konnte. 

 

Liebe Yuria,

 

ehrlich,  ich weiß gar nicht, was ich sagen soll: Ganz vielen lieben Dank! Ich musste lachen, als Du von Schleimspur geredet hast – aber Du bist ja auch eine wunderbare Autorin, und ich schätze mal, da ticken wir alle gleich... es kann im Urteil gar nicht schleimig genug sein... nein, im Ernst: Ich hab mich unglaublich darüber gefreut, dass Dir die Geschichte gut gefallen hat, wenngleich mir persönlich Olla tausendmal wichtiger ist (weil ich mich da wirklich sehr bemüht habe, allen Personen gerecht zu werden, während Pia ja von vorneherein als Projektion angelegt war – und die Obsession Karls mir selbst  auch nicht gerade normal vorkommt). 

 

Ganz liebe Grüße! (-:

Zum Thema.

»Pia« von Eisvogel

Yuria

Autorin. Förderer.

31.07.2026 um 18:39 Uhr

Lieber Eisvogel,

 

herzlichen Glückwunsch auch von mir zu deiner Platzierung!

 

Nach Olla im letzten Jahr ist dir mit Pia hier ein weiterer herausragender Text gelungen. Der Fokus lag dieses Mal weniger auf Pia, vielmehr auf Geschichte und Gedankenwelt rund um Karl. Dass Pia eher eindimensional bleibt, empfinde ich nicht als Schwäche der Geschichte. Für mich unterstreicht es eher, dass auch Karl ja in erster Linie Pias äußerem Erscheinungsbild (und natürlich den Stiefeln) verfällt und sie eigentlich an keiner Stelle wirklich als Mensch mit Charakter kennenlernt.

Tatsächlich habe ich auch den Schluss erst missverstanden und dachte, dass es nach dem Treffen im Cafe keinen weiteren Kontakt mehr gab. Aber so oder so blieb ein rosarotes Happy End aus, das ich aber auch nicht vermisse, sondern was eher in die Tragikomik der Geschichte passt. Zu happy wäre irgendwie seltsam gewesen.

 

Der feine Humor, treffsichere Formulierung und diese vielen kleinen Spitzfindigkeiten überzeugen mich vollends, wie es auch schon bei Olla der Fall war. Ich glaube fast, dass ich dir diesen Text auch richtig zugeordnet hätte, hätte ich nicht gewusst, wer der Autor ist. Der Stil ist schon irgendwie besonders.

 

Was ich aber wirklich feiere -und jetzt muss ich aufpassen, dass die Schleimspur nicht zu rutschig wird- ist deine Umsetzung des Themas Obsession. Dieses Wort ist so schön und so groß und so verführerisch gefährlich und trotzdem schmeckte es für mich persönlich von Beginn an zu sehr nach etwas Pathologischem, weshalb ich einfach selbst keinen Zugang zu der Thematik gefunden habe. Du aber hast diesen Grenzgang nahezu meisterlich und formschön vollbracht. Karls Obsession für Pia samt Stiefeln hat sich immer genau richtig nach „etwas mehr als nur ein Fetisch“ angefühlt und wirkte trotzdem zu keiner Zeit „krank“. Zugegebenermaßen lese ich mich gerade erst nach und nach durch die Wettbewerbstexte und habe noch nicht so viel Vergleich, aber ich lehne mich mal so weit aus dem Fenster, dass ich sagen kann, ich wüsste nicht, wie man es noch besser hinkriegen sollte. Hut ab dafür!

 

Grüßchen

Yuria

Zum Thema.

»Mein Schuft« von Tek Wolf

31.07.2026 um 17:45 Uhr

Eine Wundervolle ins kleinste Detail beschriebene Geschichte einfach toll. 

 

Danke Tek Wolf

Zum Thema.

»Verloren« von Herzenswunsch

31.07.2026 um 05:39 Uhr

Lieber Herzenswunsch ,

 

ich war gestern früh überrascht als ich deine Geschichte hier lesen durfte. Ich hatte es nicht mitbekommen das unter der Woche auch veröffentlicht wird. 

Um so mehr freute ich mich darüber!

 

Ich habe deine Geschichte sehr gerne gelesen und das sage ich nicht nur so.

Als ich sie das erste Mal in der Jury gelesen hatte war mir klar, das ist Platz eins für mich. 

 

Ich war hin und weg! Ich fühlte mich mitten in den Schottischen Highelands, ich fuhr mit Connor auf dem Hochseetroler und Ertrug die raue See. Spürte das Salz in der Luft. 

Auch was zwischen Freya und Connor war, fühlte ich und war für mich sehr spannend. 

Allein die Tage auf der Insel waren für mich wunderschön.

Voller Gefühle aber auch der nötigen Strenge. 

 

Also schreiben kannst Du und das sehr gefühlvoll. 

 

Ich musste mich damals entscheiden und das sah so aus 

 

"Verloren" setze ich auf Platz 2. Eigentlich war mir beim Lesen dieser Geschichte klar "diese setze ich auf den 1ten platz"

 

Wie das Ergebnis nun ist, sehen wir ja. Platz 2.

 

Ich fand die Geschichte, die Quintessenz dieser Geschichte und auch Freya super, authentisch,  realistisch und in allen Belangen nachvollziehbar. Die Obsession war deutlich. Egal aus welcher Sichtweise und von welchen Protagonisten. Sei es der Taxifahrer,  der Kapitän, Connor oder Freya..

 

Das Ende war nicht vorhersehbar ,  Freyas Handlung und der Abbruch ihres Vorhabens nach dem Öffnen ihrer Gefühle und Ängste, verständlich . Auch das Connor aufeinmal am Ende bei seiner Herrin zurück ist.

 

Es war rund um eine schöne, nachvollziehbare und gefühlvolle Geschichte. Eigentlich Platz 1. aber was mich dazu bewogen hatte die Geschichte auf Platz 2 zu setzen war die Tatsache daß ich es zu sehr einen Männertraum oder männlichen Sub Traum finde, das eine Domina so einen Schritt geht vor allem, ohne das Sub das vorher bemerkt.

 

Lieber Herzenswunsch, das viel mir wirklich sehr schwer und ich finde es seit der Bekanntgabe der Ergebnisse auch immer noch, kaum nachvollziehbar aber die vier eingereichten Geschichten sind nun mal wirklich sehr sehr gut wie ich finde.

 

Und Du siehst ja anhand der vielen positiven Kommentare, wie gut deine Geschichte ankommt.

 

Ich hatte zwei kleine Stellen an denen ich über den Text stolperte. 

 

Das war einmal zu Beginn,  als Connor in der ersten Nacht von Freya im Bett gefesselt wurde, morgens aber aufstehen konnte.

Das hast Du gut umschifft mit den Gedanken von Connor als ihm klar wurde, daß Freya in der Nacht bei ihm gewesen ist. 

 

Das Ende..... ich fand Freyas Gefühle und Gedanken, nachvollziehbar und auch gut. Ja ich hatte Respekt für sie aber ich fand es schade oder befremdlich ,  als Connor auf einmal bei ihr war und die Geschichte dann endete. 

Ich würde mir das nicht trauen und dafür wäre mir der Respekt vor der Privatsphäre von Freya zu groß und auch ihre Gefühle, das ausgelöste Chaos in ihr durch ihre Gedanken - ich hätte davor Respekt. Ihre Probleme sind erkennbar. Sie hat verlustängste und das macht Freya menschlich und liebenswürdig. Auch ihr Respekt vor Connor und dessen Leben welches sie bei einer Beziehung, beschlagnahmt ist sehr schön und eine tolle Erfahrung für mich. 

Aber ebend auch etwas zu schnell oder zu einfach was mich lange beschäftigte und zum Nachdenken brachte warum das Ende so schnell kam.

 

Das ist aber keine Kritik an dich Herzenswunsch! 

Das waren nur meine Gedanken und wie ich schon sagte, war deine Geschichte für mich Platz 2 weil sie so gefühlvoll war und wie ich finde, wirklich schön geschrieben wurde.

 

Liebe Grüße Thorsten

Zum Thema.

»Verloren« von Herzenswunsch

Rote Blume

Förderer.

30.07.2026 um 15:44 Uhr

Lieber Herzenswunsch,

 

Deine Geschichte, die aus meiner Sicht das Wettbewerbsthema auch bestens getroffen hat, hat mir auch sehr gut gefallen. Besonders die Stimmung die durch Deine malerisch beschrieben Bilder an der See bei mir erzeugt wurden, und durch den Bruch zum Gefühlvollen am Ende. Aufgrund dessen kam ich nach einiger Zeit auch darauf auf Dich als Autor zu tippen, als ich das noch nicht wusste in meiner Jury- Tätigkeit ☺️

Ich fand Du hast es gut beschrieben, wie Freyas Kontrollwahn die Geschichte einleitete, „ Ich erwarte deine völlige Hingabe und absoluten Gehorsam. Es wird kein Zurück geben und kein Safeword wird dich retten.“….und die Geschichte weiter durchzog. Von Connors Sehnsucht, aber auch seinen Zweifeln bezüglich Freyas Handlungen und ihrer Verfassung, und dann dem schönen Ende, nachdem sie erkannt hatte, dass sie zu weit gegangen war mit ihrer Obsession alles unter Kontrolle halten zu wollen. Für mich kam daher das Ende auch nicht zu plötzlich, sondern ganz stimmig.

Ginge die Geschichte weiter würde ich den beiden wünschen, dass sie es schaffen sich wirklich aufeinander einzulassen, und andererseits nicht alles Glück in der anderen Person suchen. Denn hier ist erst mal von einem Happy End zu lesen, ich habe mir aber gedacht, das die beiden  wahrscheinlich noch ganz schön an sich zu arbeiten hätten jeweils, damit sie langfristig gut miteinander auskommen. Auch wenn ich ( wieder) an Romantik und Liebe glaube, glaube ich, dass wir uns diese auch selbst schenken sollten. 

 

Weshalb Deine Geschichte es in meiner Wertung dann nicht auf Platz 3 sondern 4 geschafft hatte, lag daran, dass ich irgendwie werten musste, und ich habe dann sozusagen ein paar „ Punkte“ abgezogen, weil ich die Geschichte ein kleines bisschen langatmig fand, und weil mir auch hier die Dialoge, bzw. Monologe von Freya etwas hölzern und daher etwas unnatürlich erschienen, ich wüsste aktuell nicht wie ich es besser hinbekommen würde, ich fange ja gerade erst an mich aktiv mit „ Schreiben“ auseinandersetzen. 

 

Auf Deine nächste Geschichte bin ich schon gespannt, schöne Grüße, Rote Blume

Zum Thema.

»Februar« von Gregor

Meister Y

Autor. Förderer.

30.07.2026 um 15:15 Uhr

GeschätzterGregor, Glückwunsch zum dritten Platz!

 

Die Geschichte habe ich gern gelesen, auch wenn sie so gar nicht meiner Konstellation und meiner Gedankenwelt entspricht. Du hast die obsessiven Wünsche Deines Protagonisten nachvollziehbar, detailiert und klasse beschrieben. Ich konnte mit Toni fühlen, fiebern, leiden und war am Ende überrascht, dass er all das für eine professionelle Domina tut. Wobei vielleicht gerade das, seinen obsessiven Drang noch mehr verstärkt hat. 

Wie immer hast Du sozusagen professionell geschrieben, wortgewandt erzählt, großartige Bilder erzeugt, es hat sich gelohnt, die Zeilen zu lesen.

 

In meiner persönlichen Jurywertung warst Du nicht unter den ersten drei, was der Qualität Deiner Story keinen Abbruch tut.

Zum Thema.

»Pia« von Eisvogel

Meister Y

Autor. Förderer.

30.07.2026 um 14:45 Uhr

Grüß Dich Eisvogel, ich hänge ein bisschen hinterher, daher erst heute Gratulation zu Platz 2!

Ich gestehe gern, dass Du es in meiner persönlichen Jurywertung nicht unter die ersten drei geschafft hast. Das lag sicher nicht an Deiner Art zu schreiben, sondern an meinem persönlichem Empfinden.

Du hast einen wirklich tollen Stiefelfetisch beschrieben, einen Karl, mit dem man ab und an Mitleid haben konnte  und eine Pia in der Du (aus meiner Sicht) viel Potential liegenlassen hast. Ein bisschen schade war, dass es die Schlussszene nicht wirklich gab, dass sie aus Karls Gedanken entsprungen ist. 

Ich habe mich beim Lesen gefragt, ob dieser Fetisch wirklich obsessiv wurde, oder ob es bei Karl tatsächlich "nur" das ewige Anhimmeln der ersten großen Begegnung war.

 

Vier Sterne bekommst Du dennoch, Du hast mich nämlich nicht nur zum Nachdenken, sondern damit:

 

Die Psyche sagt ja, der Bewegungsapparat fragt nach Ibu.

 auch zum Lachen gebracht!

 

Danke für sehr lesenswerte Zeilen!

Zum Thema.

»Rekrut und Offizier« von Hekate

Ambiente

Autorin. Förderer.

30.07.2026 um 14:00 Uhr

Liebe Hekate,

 

dieser Teil törnt so richtig an, zeigt mir aber auch, dass dieser Teil des SM zwischen Fremden intensiver ist.

 

Warum? Auch ich treibe mein Gegenüber gern in die Lust, aber nie so weit, wie hier der Major.

 

Ich liebe meinen Partner - ein Schmerz, der ihn nur noch schmerzt, aber keine Lust erzeugt - ist nicht das ,was ich ihm antun will. 

 

Mich persönlich hat es ziemlich angemacht - will mehr davon.

 

Dank für diesen Teil des Adventskalenders.

 

wir lesen und

Ambi

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»Die eiserne Acht« von Tek Wolf

Tek Wolf

Autor. Förderer.

30.07.2026 um 13:45 Uhr

Hallo Gregor und Rote Blume,

 

danke für den Hinweis. "Punk" war der Ausspruch des Charakters in einer Extremsituation. Der Begriff stand auch nicht für eine Musikrichtung oder Mode/Lifestyle/etc. Es sollte einfach ein Ausdruck für jemanden sein, der sich außerhalb gesellschaftlicher Normen aggressiv benimmt. In dieser Situation sollte es im tieferen Sinne die Auflösung von alltäglichen Denkmustern symbolisieren, auch beim Protagonisten. Ich entschuldige mich, wenn ich die Gefühle von jemandem verletzt habe. Das war nicht meine Absicht.

 

In diesem Sinne

 

Tek

Zum Thema.

»Die eiserne Acht« von Tek Wolf

Rote Blume

Förderer.

30.07.2026 um 13:25 Uhr

Hallo Gregor, 

danke für den Hinweis mit den „Punks“, das hatte ich mir auch gedacht m, es aber versäumt zu erwähnen. 

 

Schöne Grüße, Rote Blume

Zum Thema.

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