Schön geschrieben. Nachvollziehbar und sicher ein gutes Stück Wahrheit enthalten. Vermutlich ist es die Mischung aus Psychopathen und dem Sich-selbst-im-Weg-stehen, das hier eine Lösung deutlich erschwert.
BDSM-Forum
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»Podcast: Mit dem Kink hadern« von Jona Mondlicht und Devana
Förderer.
»Der Rose Dorn mag Lieb‘ entspringen« von Tek Wolf
Förderer.
07.05.2026 um 05:04 Uhr
Als Nachgelesen betitelt und angepriesen.
Die Geschichte ist aus dem Jahre 2018 und immer noch so aktuell wie eh und je.
Leider geht es vielen so. Was man zu lesen bekommt auf bestimmten Portalen ist gruselig - in Geschichten wird oft von Vertrauen und Akzeptanz, gegenseitigen Einvernehmen geschrieben. Alles was BDSM so besonders macht nur die Wirklichkeit ist oft anders.
Das lese ich auch hier in dieser Geschichte.
Eine Geschichte einer jungen Frau, voller Gefühle , Hoffnung und Träume. Dazu die Gier der eigenen Erotik.
Phantasien die einen erregen und doch auch so viel Schrecken bieten.
Schön fand ich den treuen Kater, der sie immer wieder nach Hause holt, Ruhe schenkt und deutlich macht, das dass Leben aus mehr besteht als das was man sich manchmal wünscht.
Danke schön für diese Geschichte die wie ich finde - schön geschrieben ist.
Liebe Grüße Thorsten
»Podcast: Mit dem Kink hadern« von Jona Mondlicht und Devana
Autor. Korrektor. Teammitglied.
06.05.2026 um 22:03 Uhr
Hallo Korrekt,
vielleicht könntest Du ein wenig konkreter werden, damit wir wissen, was Du besser gemacht hättest?
Vielen Dank,
Jona
»Podcast: Mit dem Kink hadern« von Jona Mondlicht und Devana
»Podcast: Fünfundzwanzig Jahre« von Jona Mondlicht und Devana
06.05.2026 um 13:04 Uhr
Danke mal wieder für die Folge. Das war auch für mich eine schöne Zeitreise. 2001 war auch mein erster "praktischer Kontakt" mit BDSM.
Zarthart war auch für uns eine Anlaufstelle. Lustschmerz kann ich mich auch noch erinnern. Eine Weile gab es auch noch eine Plattform namens Bizarre Talk oder so. Dafür habe ich tatsächlich - da musste ich auch noch mal lachen - eine Grußkartenfunktion dafür programmiert. Der Betreiber hat aber dann auch irgendwann die Seite eingestellt.
Die Sklavenzentrale war sicher mal eine wichtige Plattform. Mein Profil dort stammt aus 2006. Aber ich habe den Eindruck, dass die Plattform nur noch ein Schatten seiner selbst.
Aber es war ja auch ein wenig so eine Art Goldgräberstimmung und ich habe mich immer sehr gefreut, wenn neue Seiten oder Portale aufgetaucht sind.
Datenbanken, ja, das war auch eine Zeit sicher Raketentechnik.
Wenn ich auch spät zur Party komme: Glückwunsch zu den 25 Jahren!
»Podcast: Mit dem Kink hadern« von Jona Mondlicht und Devana
Förderer.
06.05.2026 um 11:57 Uhr
Liebe Devana, lieber Jona!
Wieder ein sehr interessanter und Informativer Podcast. Ich habe in dieser Folge einiges für mich mitnehmen können. Mein Kink ist BDSM, und ich habe sehr lange gebraucht um es zu akzeptieren. Das man ein Trauma in der Kindheit erlebt hat um so zu werden, halte auch ich für ein Gerücht. Ich hatte eine ganz normale Kindheit, dennoch wusste ich schon sehr früh, daß ich anders war, aber man konnte es noch nicht artikulieren.
Auch für mich hat Gewalt nichts mit BDSM zu tun, BDSM ist so viel mehr an Nähe, Zuneigung, Fürsorge und Liebe, wie ich es in "normalen" Beziehungen nie gekannt hatte.
Dankeschön für diesen tollen Podcast und dafür, dass ich wieder mit euch lachen durfte!
Herzliche Grüße Queeny 
Hast du jemals mit deinem Kink gehadert?
»Podcast: Mit dem Kink hadern« von Jona Mondlicht und Devana
05.05.2026 um 16:59 Uhr
Eine gute Folge. Da habe ich mich in vielen Themen wiedergefunden. Das Über-Analysieren, woher "das" denn nun kommt, fand ich schon immer etwas eigen. Der Rückgriff auf die ach so schwere Kindheit scheint wirklich bei manchen ein Trend zu sein, den ich so gar nicht teilen kann.
Und wie ihr auch sagt: Der Begriff Kink hat sich irgendwann eingeschlichen. Früher war mir der nur als Teil von der Abkürzung RACK geläufig und da genutzt. Sonst hätte ich jetzt auch eher immer von Neigungen oder Vorlieben gesprochen, auch wenn das natürlich deutlich neutraler ist.
Ich glaube, dass es gut ist, dass wie zum Beispiel von Euch hier auch im Podcast ein entspannter und natürlicher Umgang mit dem Thema BDSM durchaus auch hilfreich ist. Wir hatten damals lange gezögert, den ersten Stammtisch zu besuchen. Dann war es ein durchaus tolles Erlebnis, in einem Raum voller "Perverser" zu sein, bei denen das alles völlig normal war.
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08.05.2026 um 11:19 Uhr
Liebe Devana, lieber Jona,
ich habe Euch wieder gerne zugehört in dieser Folge! Vielen Dank dafür!😊 💐
Ich weiß ja erst seit ca einem Jahr durch die Begegnung mit meinem Partner und Herrn, dass ich kinky bin, bzw. submissiv. Diese Wörter kannte ich auch alle vorher überhaupt nicht. Das ich es mag mich hinzugeben hat sich im Vorfeld schon herausgestellt, jedoch konnte ich dies irgendwie nicht bewusst greifen.
Das Wort „kinky“ mag ich wirklich gerne, es klingt so positiv und verspielt.
„ Einen Kink“ in dem Sinne habe ich nicht, es ist mehr das Ganze im Miteinander das ich mag und worauf ich stehe. Zumindest sehe ich das so. Vielleicht könnte ich es auch so bezeichnen: Ein Kink von mir ist, dass…., aber da sage ich eher ich mag das, ich stehe drauf, es erregt mich usw…
Ich hatte schon mal angefangen was zu Eurer Folge zum Thema „ Rollenverständnis versus BDSM“ aufzuschreiben, denn manchmal beschäftigte mich das schon, wie ich als emanzipierte Frau und auch als Feministin, die sich im realen Leben nicht gerne etwas sagen lassen hat und vor allem Personen, die schlecht führen können und die ihre Macht missbrauchen und ausnutzen, nicht leiden kann, nun im Beziehungs- und sexuellen Kontext darauf stehe ganz unten zu sein, mich hinzugeben, zu unterwerfen, benutzen, bestrafen zu lassen usw..
Ich hatte mal an anderer Stelle von einer Frau, die sich auch als Feministin bezeichnet gehört, das das für sie etwas befreiendes hätte, wenn sie in ihrer submissiven Rolle die Kontrolle abgeben könnte und nicht wie sonst „ kämpfen“ muss an allen Fronten. Ich denke das ist auch ein Aspekt der für mich eine Rolle spielen könnte. Zusätzlich zu dem tiefen Vertrauen, der Sinnlichkeit und Intimität, die ich in meiner D/S Beziehung sehr schätze.
Hadern tu ich trotzdem mit manchen Bildern oder Geschichten, oder Darstellungen in denen mich sozusagen partriarchal geprägte Rollenstereotype und degradierende, objektifizierende, und sexistische Muster und Strukturen, an die sie mich erinnern, „triggern“.
Vielleicht können sie durch BDSM eine Umdeutung und sozusagen auf Metaebene eine Selbstermächtigung erfahren, ich glaube das, aber nur, wenn dies bewusst geschieht und immer wieder überprüft wird, ob wirklich Freiwilligkeit und Consens besteht. Denn genauso wie auch im Vanillabeziehungskosmos gibt es überall Menschen, die unreflektiert und unempathisch oder schlimmeres, agieren. Ich persönlich weiß das BDSM nichts mit Gewalt und auch nichts mit einer gestörten Persönlichkeit oder psychischen Erkrankungen zu tun hat! Auch wenn es natürlich Überschneidungen geben kann. Habe sogar schon an mehrfachen Stellen gelesen, dass Menschen, die BDSM praktizieren, typischerweise sozial gut angepasst und sicher gebunden sind, glückliche Beziehungen führen und über weniger psychischen Stress als andere Menschen berichten. 😌
Gewalt kann in allen Beziehungen vorkommen, und wie wir leider sehen können ist Beziehungsgewalt und häusliche Gewalt ein ernsthaftes Thema und Problem in unserer Gesellschaft.
Wer weiß, vielleicht hätte ich schon viel früher glückliche Beziehungen führen können, wenn ich meine Neigung früher entdeckt hätte…
Manches, was ich dann so gelesen und gesehen habe hat mir auch gerade anfangs Angst gemacht, oder bei mir ein ungutes Gefühl hinterlassen, wenn für mich nicht ganz klar war ob eine gute Basis im Sinne von z.b. SSC oder Rack dahinter erkennbar ist. Auch die vielen Warnungen vor bestimmten Praktiken haben dies bei mir ausgelöst, auch wenn es wichtig ist sich darüber zu informieren, inwieweit Risiken bestehen können.
Diesen Widerspruch und diese Ambivalenzen auszuhalten, dass empfand ich hin und wieder als anstrengend und dachte dann, es wäre ja evtl. noch viel besser wenn ich entdeckt hätte, das ich auf Blümchen-Tantrasex stehen würde, und dann evtl dabei zur spirituellen Erleuchtung finden würde ( ok, ich übertreibe gerade etwas 😉). Meinem Partner ging es übrigens auch immer mal wieder so, gerade noch in unseren Anfangsmonaten, wir wollten beide aber „unser BDSM“ nicht aufgeben und können es uns „ ohne“ miteinander nicht vorstellen… wir haben anlässlich des Anhören des Podcasts darüber geredet, dass wir so viel dadurch gewonnen haben und es echt langweilig wäre nur noch „ Vanilla“ zu sein 😄😎
Und ich hatte es als ich mich hier vorgestellt hatte bereits geschrieben, ihr habt mit Eurer lockeren, sympathischen Art
die verschiedenen Themen innerhalb des BDSM anzugehen sehr dazu beigetragen, sich ok und „ normal“ zu fühlen, bzw kinky und fröhlich pervers, oder so…. 😁
Liebe Grüße, Rote Blume
Zum Thema.