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Schattenzeilen

BDSM-Geschichten lesen und schreiben

BDSM-Forum

Zuletzt geschriebene Beiträge im Forum

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Spruch des Tages

Queeny

Förderer.

25.06.2022 um 08:45 Uhr

"Höre nie auf zu träumen während deines Lebens. Denn niemand kann dir deine Träume nehmen."

                - Tupac Shakur -

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„Urlaubsbeginn” von Rosanna

okto

Förderer.

24.06.2022 um 23:48 Uhr

Sehr interessant geschrieben man kann sich gut hineinversetzen.

Bitte mehr davon.

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„Nicht nachdenken. Handeln.” von Devana

24.06.2022 um 15:01 Uhr

Die meisten Verfasser von Kommentaren haben schon viel von dem geschrieben, was mich an dieser Kurzgeschichte fasziniert. Ich will nicht alles wiederholen, trotzdem:

Einfühlsam, melancholisch, klare Charaktere, durchaus erregend und knisternd, logisch aufgebaut.

Ach, ich wollte, ich könnte so gut, präzise und flüssig schreiben.

Deine Geschichte ist wie ein Konzentrat ... je weniger man davon nimmt und je länger man damit haushaltet, desto größer ist der Genuss damit. Niemand zwingt mich, deine Kurzgeschichte in einem Zug zu lesen, obwohl sie interessant und flüssig geschrieben ist, und die Neugier auf den nächsten Absatz groß ist.

Ob der devote Gerald ins Szenario passt, ist Geschmackssache, vielleicht gibt es eine Fortsetzung, da kann man das sicher besser beurteilen.

Danke für diese tolle Geschichte.

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Spruch des Tages

Queeny

Förderer.

24.06.2022 um 07:05 Uhr

"Der Schmerz ist der große Lehrer der Menschen. Unter seinem Hauche entfalten sich die Seelen."

          - Marie von. Ebner Eschenbach -

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„Druckpunkt” von Timothy Truckle

23.06.2022 um 22:27 Uhr

Moin.

Zu den letzten beiden Kommentaren muss ich etwas sagen, geht gar nicht anders. Da sind also zwei Leser, denen meine Geschichte nicht gefallen hat. Trotzdem bleiben sie sachlich, werden nicht persönlich und schreiben, warum die Geschichte ihre Erwartungen nicht erfüllt hat. Das ist ... beeindruckend, finde ich, gerade in der heutigen Zeit, in der Missfallensäußerungen so oft in Form eines verbalen Knüppels ausgeteilt werden, der auch noch möglichst tief unter der Gürtellinie treffen soll. Danke, dass Ihr Euch Zeit genommen habt, zu schreiben, warum ich Euch nicht mitnehmen konnte.

Aus der Schule geplaudert, finde ich es sehr schwierig, hier zu schreiben. Ich liebe Geschichten und finde die Entwicklung von Menschen spannend. Wie sie sich in Konflikten verhalten und warum sie sich so verhalten, wie sie es tun.

Jede erotische Szene ist schon tausendmal in Millionen Varianten geschrieben worden und das einzige, was sie authentisch machen kann, ihr Einmaligkeit verleiht, sind die Menschen. Werden Menschen austauschbar, werden sie zu Objekten, sind wir beim Porno - Sex um des Sex willen.

Strumpfhose, Lederrock, Stiefel, Peitsche, Fessel - wer da drinsteckt, ist egal - das ist nicht mein Ding und so kann ich auch keine Geschichte schreiben. Ich liebe Frauen in Nylons, in Lack, in Leder - aber ich muss die Frau lieben, sonst kann ich das Zeug auch einer Puppe anziehen. Bitte nicht falsch verstehen - das ist keine Verurteilung oder Abwertung von Menschen, die es genau so mögen. Jeder muss das für sich entscheiden und es ist auch die Privatsache eines jeden. Es ist nur die Feststellung, dass ich nicht so bin und deshalb auch nicht so schreiben kann. Nein, falsch - können vielleicht, aber ich will es nicht.

Wo war ich? Ach ja, bei der Schwierigkeit, hier zu schreiben *schmunzel*. Solche verständnisvollen Kritiken wie die von Hari und poet machen es aber leichter. Ihr habt mir tatsächlich eine Idee für die nächste Geschichte eingeimpft. Herzlichen Dank und einen schönen Abend.

TT

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„Ehrlich währt am längsten! Oder?” von Chezjulia

23.06.2022 um 18:21 Uhr

Eine mutige Aufarbeitung, total offen und ehrlich, du lässt uns ganz weit in dein Innerstes rein blicken.

Wir alle sind Menschen mit Gefühlen, Sehnsüchten und Enttäuschungen, aber wir sind niemals unfehlbar.

Viele mühen sich ein Leben lang ab, aber erreichen nie eine menschliche Größe, einen standhaften Charakter oder Weisheit.

So sehe ich deine Zeilen nicht als Eingeständnis eines persönlichen Scheiterns, sondern als gut gelungene und brilliant ausgeführte Darstellung von nur allzu menschlichen Schwächen.

Chapeau !

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Private Bereiche im Forum

Jona Mondlicht

Autor. Lektor. Teammitglied.

23.06.2022 um 18:15 Uhr

geändert am 23.06.2022 um 19:39 Uhr

Ihr Lieben,

wir haben festgestellt, dass die Möglichkeit zur Verwendung privater Bereiche im Forum seit Jahren nahezu ungenutzt bleibt. Darum haben wir beschlossen, diese Optionen mitsamt ihren Einstellungen zu entfernen.

Diejenigen, die tatsächlich einen solchen Bereich geöffnet haben und nutzen (nach unserer Recherche sind das lediglich 7 Nutzer), werden wir kontaktieren.

Viele Grüße

Jona

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„Druckpunkt” von Timothy Truckle

23.06.2022 um 17:54 Uhr

Geehrter Verfasser,

du hast dir viel Mühe gegeben, an Sätzen lange gefeilt, Stimmung aufgebaut, Spannung erzeugt, hast viel Raum für das  Kopfkino des Lesers gelassen, aber leider hatte ich - als Neuling hier -  eine andere Erwartungshaltung.

Ich hatte Erotik, wenn auch gepaart mit Spannung, erhofft, leider wurden meine Hoffnungen auf wenige Momente - dem des Öffnens der Eingangstüre und ein paar Sekunden von Sylvie am Glastisch - reduziert.

Vielleicht bin ich zu sehr auf Fetische fixiert, aber nur die Beschreibung von Sylvie und ihrem Outfit holt mich ab.

"Poet" hatte vor mir gemeint, er könne die Krimi-Elemente nicht so recht einordnen - nichts gegen knisternde, spannende Beschreibungen, aber mir geht es leider genauso. Und die von dir ausführlich beschriebenen firmen-internen Macht- und Intrigen-Spiele faszinieren mich leider auch nicht so sehr. Diese Ausflüge ins beinharte Business sind sicher deinem Beruf geschuldet, mich freut, dass es dir gut gefällt.

Gut, dass Geschmäcker und Vorlieben verschieden sind, und nochmals danke, dass du dir mit deiner Erzählung richtig viel Mühe gegeben hast. Ich als Leser konnte meine eigenen Kopfbilder zwischen deine Zeilen einfügen, danke für diesen Freiraum.

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„Nicht nachdenken. Handeln.” von Devana

poet

Autor. Förderer.

23.06.2022 um 15:58 Uhr

Klarer Stil ohne Schnörkel, zielstrebig vorangetrieben, das nimmt mit. Sicher, alles geht ein wenig arg schnell, wie in einem Zeitraffer, der Text hätte mehr Länge verdient, so wirkt er ein wenig unfertig auf mich, eher wie eine Studie. Aber vielleicht hast du ja genau das gewollt?

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„Druckpunkt” von Timothy Truckle

poet

Autor. Förderer.

23.06.2022 um 12:24 Uhr

Mir gefallen die Sprache und die sich steigernde Spannung. Ich bin aber wohl zu begriffsstutzig um zu kapieren, worum es denn nun eigentlich geht, wer da was will und wieso und warum es dazu diese Mischung aus Krimielementen, 50er-Jahre-Erotik und Dominagehabe braucht, die mir zu wirklichkeitsfern ist. So stelle ich mir nach dem Lesen der letzten Zeilen die Frage, was ich da nun eigentlich gelesen habe - vielleicht die Zerlegung des Mr Bond, James Bond...

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Spruch des Tages

Queeny

Förderer.

23.06.2022 um 11:56 Uhr

Eine schmerzliche Wahrheit ist besser als eine Lüge.

                    - Thomas Mann -

Danke für eure Wertschätzung! 

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Spruch des Tages

Luna Ery

Förderer.

23.06.2022 um 10:19 Uhr

"Mit der Furcht fängt die Sklaverei an, 

aber auch mit Zutrauen und Sorglosigkeit."

-Johann Gottfried Seume-

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Spruch des Tages

22.06.2022 um 20:21 Uhr

Ich kann mich der lieben Yuria nur anschließen...irgendwas fehlt wenn Queeny ihren Tagesspruch nicht an die digitale Pinnwand heftet.

Aber Dein Spruch ist auch nicht schlecht,Yuria...Na jaaaa

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„Nicht nachdenken. Handeln.” von Devana

22.06.2022 um 12:18 Uhr

Es gibt Menschen im Leben, denen man sich nicht entziehen kann.

Lena ist in deiner Geschichte so einem Menschen begegnet und ich bin es in der Realität auch. So gehen oft Phantasie und Realität ineinander über.

Die Geschichte ist sehr schön geschrieben, man kann sich in die Situation hinein versetzen.

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„La Bête” von Campanula

Nachtasou

Autor. Lektor.

21.06.2022 um 22:56 Uhr

Für mich stand der entscheidende Satz nicht einmal im Ausgangsposting, sondern in Campanula Nachschlag:

„Dieser Text - er wollte unbedingt in Gedichtform gegossen werden, weiß der Himmel, warum.“

Wenn weder die Autorin selbst, noch der Himmel die Antwort auf die Frage weiß, warum eine Prosafetischistin, und keine Jüngerin Eratos´, sich für diese Form entscheidet, schreit die Warum-Frage desto lauter.

Um gut oder böse geht es ja gar nicht. Sondern: „Manchmal ist der Moment, in dem ein Wunschtraum sich zu erfüllen droht, furchteinflösender als alles andere.“

„Solche Inseln sind lebensnotwendig, um sich im Spiel der Leidenschaft nicht völlig aufzulösen.“

Die Angst vor der Auflösung des Ichs ist uns als Kreatur eingebaut, und es gibt keinen Weg daran vorbei. Das begegnet in guten Zeiten in der Sexualität, in schlechten Zeiten geht´s um die gesamte Existenz; zum Beispiel bei Krankheit oder unbarmherzig fortschreitendem Altern und dessen Begrenzung.

Das Zauberwort nennt Amadeus: Ambivalenz. Es kann eben nicht Ziel sein, das Spagat zwischen  Verschmelzung in der Liebe und Kontrollversuchen aufzulösen. Der Preis, eine eindeutige Entscheidung herbeizuführen, ist zu hoch. Sondern: einfach aushalten.

Tricky am BDSM ist, dass er diese Aufgabe auf zwei Personen aufteilt, indem er eine Rollenaufteilung vornimmt. Motto: Wenn man sich die Beine ausreißt und nebeneinander legt, hat man auch einen Spagat.

Etwas ganz anderes:

Bei „Lyrik“ begegnet man einem Reflex: Man fühlt sich ins 9. Schuljahr zurück gebeamt. Das Zerpflücken von Gedichten. Das ist aber nur die erste Reaktion. Die zweite ist: Dankbarkeit denjenigen Gegenüber, die einem die „Worte“ und „Wortbilder“ nahebrachten. Damit waren sie mit die wichtigsten und prägendsten Personen im Leben, was man aber erst spät merkt. Die „Worte“ sind´s, mit denen wir uns begreifen und andere berühren. Wovon man keinen Begriff hat, kann auch nicht begriffen werden.

Es ist keine Schande, „verzagt zu haben“ (oder zu sein). Der Versuch zählt.

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." oder ".

Hekate

Autorin.

21.06.2022 um 15:02 Uhr

Gemein ist das Thema. Ihr habt alle Recht, jeder auf seine Art, denke ich.

Als theoretisch empfinde ich diese bösen Beispiele. Alle klingen recht arg und so schreibt doch niemand, der ein Gefühl für Sprachmelodie hat.

Sagte sie. Was ist das für ein Satz?

Ja, bis auf die Dudenregeln kann ich nichts zum Thema beitragen. Ich denke, alles ist richtig.

Und jetzt kommt mein Aber.

Wenn ich einen Text schreibe, schaue ich, dass ich so schreckliche Formulierungen und Zeichensetzungen schon beim Schreiben lasse. Es mag korrekt sein oder nicht, aber lese ich diese Beispiele in einer sonst guten Story, empfinde ich sie wie die Trillerpfeife in der kleinen Nachtmusik.

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." oder ".

hexlein

Autorin.

21.06.2022 um 12:15 Uhr

Nachtasou

Ich stolpere immer wieder über die Reihenfolge beim Schließen des Gänsemarsches:

Ein böses Wort ist »Möse«.

»Du Möse!«, sagte er.

»Du Böser!« Sagte sie.

»Ich heiße Möse-Böse«, sagte sie.

In der Anzeige sagte er: »Böser sucht Möse.«

Der Anzeigentitel war: »Böser sucht Möse«.

Welche sind falsch?

1. vielleicht bin ich jetzt völlig falsch, aber hier gehören mMn um die Möse gar keine Gänsefüßchen

2. das ist auch falsch, denn, wenn er das sagt, dann ist das "!" fehl am Platze, aber von den Gänsefüßchen richtig

3. siehe  oben bzgl des "!" und falsch, weil nach der wörtlichen Rede klein weitergeschrieben wird

4. das ist mMn richtig

5. ich diskutiere jetzt nicht, wie man in einer Anzeige etwas "sagen" kann, aber wie schon ein lustiger Buchtitel sagt: "Es fängt damit an, dass am Ende ein Punkt fehlt".

6. hier finde ich nichts auszusetzen

und hoffentlich habe ich mich jetzt nicht als völliges Gänsefüßchendummchen bewiesen...

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Spruch des Tages

21.06.2022 um 10:59 Uhr

Wenn der Hahn kräht auf dem Mist,

ändert sich das Wetter, oder es bleibt wie es ist.

- stets zutreffende Bauernweisheit (auch für Städter anwendbar) -

Es war so ruhig hier. Queeny, bist du im Urlaub? =)

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„Noch ohne Titel” von high time

19.06.2022 um 06:41 Uhr

Eigentlich eine sehr traurige Geschichte, finde ich... Tiefgang, das hat sie wohl, ja. Und auf sein Bauchgefuhl ist meiner Meinung nach das Beste, was man tun kann...

Sehr schön geschrieben.

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." oder ".

18.06.2022 um 19:48 Uhr

Manchmal übersehen auch Lektoren Fehler. Deswegen würde ich mich nicht darauf verlassen, dass alles richtig ist, was man so als Druckerzeugnis vorgesetzt bekommt. Aber du hast absolut recht: Die obigen Beispiele sehen schlimm aus - und im Zweifel würde ich eher eine andere Konstruktion verwenden als eine, die zwar richtig, aber ästhetisch unbefriedigend ist. 

Was die künstlerische Freiheit im Zusammenhang mit wörtlicher Rede ohne Anführungszeichen angeht: "Kein Ort. Nirgends." von Christa Wolf, ein Dialog zwischen Kleist und Günderrode, verzichtet konsequent darauf. Das ist zwar anfangs befremdlich und nicht eben leicht zu lesen, erzeugt als Stilmittel aber eine interessante Stimmung.

Kann man also machen, wenn man seiner Sache sicher ist (und Christa Wolf heißt).

Thema aufrufen.

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