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BDSM-Forum

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»Louisas Aufgabe (Teil 12)« von millamomud

millamomud

Autor.

10.07.2026 um 08:35 Uhr

Liebe Leser:innen,

 

Vielen Dank dafür, dass ihr Louisa bis hierher begleitet habt. Besonderen Dank gilt allen, die kommentiert, widersprochen, mitgedacht und mitgefühlt haben -- kritisch wie wohlwollend, analytisch, emotional oder im Hinblick auf SSC. 

 

Bei einer Geschichte wie dieser hier, wo eine ganze WG gefährlich nah an der Sonne fliegt, ist das nicht selbstverständlich. 

 

Für mich war Louisas Aufgabe nie als Beispiel für gelungenes BDSM gemeint. Vielleicht eher ein Drama mit BDSM-Hintergrund. Als Geschichte darüber, wie eine Neigung, ein Begehren und der Wunsch nach Hingabe in eine gefährliche Dynamik geraten können, wenn Sprache, Erfahrung, Grenzen und Verantwortung fehlen.

 

Wichtig war mir auch, dass Louisa ihr Begehren am Ende nicht verwirft oder verwerfen muss. Was ihr passiert ist, macht ihre Neigung nicht falsch. Falsch war, wie mit ihrer Unerfahrenheit, ihrem Vertrauen und ihren Grenzen umgegangen wurde.

 

Danke noch einmal. Euer Feedback hat meine Erwartungen bei weitem übertroffen. Die nächste Einreichung wird mit Sicherheit etwas weniger düster.

 

millamomud

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»Blindes Vertrauen« von dienerin

Rote Blume

Förderer.

10.07.2026 um 08:24 Uhr

geändert: 10.07.2026 um 08:38 Uhr

Hallo Dienerin,

 

wie gut kann ich die Protagonistin verstehen, dass sie nach einer arbeitsreichen Woche mit mir einem freien Tag Lust auf Müßiggang hat. 

Mir gefällt wie erzählt wird, was sie tut und was sich gedanklich in ihrem Kopf abspielt. 

Ihr Dom führt sie gut und sie kann ihm vertrauen. Und nun überwindet sie sich zur verordneten Bewegung und denkt über seinen Wunsch und ihre Ängste nach. Es geht um die Überwindung, aber auch um die Akzeptanz seinerseits, nichts von ihr zu verlangen was sie nicht leisten kann. Ich kann seine Verstimmung nachvollziehen, habe aber gehofft das er sie diese nicht zu sehr hat spüren lassen. Denn für manches braucht es einfach etwas mehr Zeit, Mut und Entschlusskraft. Niemandem wäre geholfen wenn sie tatsächlich in Panik verfallen würde. 

Mir gefällt wie sie die Erinnerungen und Gedanken dazu gedanklich durchspielt und zu ihrem Entschluss kommt. 

Vielen Dank für eine kleine, feine Geschichte! 

Schöne Grüße, Rote Blume

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»Liebe Emilia« von Ophion

10.07.2026 um 06:48 Uhr

Eine sehr emotionale Geschichte.  Trauer und Freude für diesen Menschen der zufällig genau so heißt wie ich. 

 

Jeder einzelne Brief bewegt, ergreift einen und macht bewusst wie verlzbar jeder einzelne von uns ist.

 

Beeindruckend fand ich Kirsten - weil sie so Menschlich agierte und Thorsten den ganzen Abend zuhören. 

Es ist schön wenn doch irgendwann der Mensch zu einen findet der einfach passt. 

Das es so durch einen Einzug der neuen Mieterin zustande kommt ist doch schön und ich konnte mich gut in die Szene hineinversetzen. 

 

Danke schön für diese schöne Zeilen. 

 

Liebe Grüße Thorsten

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»Fenja (Teil 5)« von poet

10.07.2026 um 00:55 Uhr

Jetzt langsam scheint es ernster zu werden. Aus einem gehorsamen Diener wird nun eine Art beringtes Eigentum. Ich bin gespannt darauf zu erfahren, wie weit er sich selber aufgibt oder aufgeben muss, um die Nähe dieser für ihn faszinierenden Frau weiter spüren zu dürfen......

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»Fenja (Teil 4)« von poet

10.07.2026 um 00:42 Uhr

Der Clou ist geglückt: sie hat das Haus schon mit Domina-Studio gekauft und darüber erst ihre dominante Leidenschaft geweckt. Bis jetzt liest sich das alles eher spielerisch, fast ein wenig amüsant. Bin gespannt, ob das so bleibt, wenn es im Zuchtraum mal ernst wird.....

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»Fenja (Teil 2)« von poet

10.07.2026 um 00:23 Uhr

Na, hier geht's ja gleich ordentlich zur Sache - sehr amüsant und locker geschrieben, macht Appetit auf mehr.

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»Fenja (Teil 1)« von poet

10.07.2026 um 00:13 Uhr

Ein sehr unterhaltsamer Anfang. Man fragt sich bei solchen Geschichten manchmal: kann es das wirklich geben? Da rutscht jemand unter den Tisch und wird von einer wildfremden Frau dort unten gehalten, weil sie glaubt, ihn bereits durchschaut zu haben? Oder lässt man das mit sich machen, weil man einfach so perplex ist? Ist aber eigentlich auch egal, denn es ist der Grundstein für eine Geschichte, auf deren Fortsetzung ich mich freue.

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»Louisas Aufgabe (Teil 10)« von millamomud

09.07.2026 um 23:57 Uhr

Irgendwie hat sich dieser Gau in den letzten Teilen etwas angedeutet. Pauls anfängliche Vorsicht und Zuneigung schlugen zuerst in Eifersucht um und verwandelten sich dann immer mehr in Hass - Hass gegenüber Lou und wohl auch Jule und Ben, dass er sie nicht für sich alleine beanspruchen konnte. Auf der anderen Seite: nach Lous Bestrafung durch Paul in Teil 9 wirkt Jules Ausrede nicht glaubwürdig (ich dachte, er wolle etwas für Lou vorbereiten, ein Geschenk oder so). Das war mindestens naiv und fahrlässig, und deswegen hat Jule eine gewaltige Mitschuld an dem Drama.

 

Dann folgt der letzte Satz: "Und das Gefühl: Jetzt war es vorbei.". Eigentlich denkt man: hier hört die Geschichte auf, Lou hat ihre Lektion gelernt und zieht einen Schlussstrich. Aber es gibt noch Teil 11 und Teil 12. Was kann da jetzt noch kommen?

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»Louisas Aufgabe (Teil 9)« von millamomud

09.07.2026 um 23:46 Uhr

In diesem Teil kippt aber eine ganze Menge. Da lese ich auf der einen Seite etwas von Bens "Besitzanspruch", und doch empfindet Lou seine Nähe als wohltuend. Das ist der inzwischen rasend eifersüchtige Paul, der Lou für ihre Nähe zu Ben bestraft und sie in der Tat nur noch als WG-Spielzeug zu sehen scheint, das beliebig herumgereicht  werden und mit dem man machen kann, was man will. Da lese ich aber auch zum ersten Mal etwas von Widerspruch in Lous Gedanken - auch sie scheint zu merken, dass das Spiel inzwischen zu weit geht. Und von Seiten Jules ist plötzlich von Fürsorge die Rede - einerseits scheint sie sich immer wieder besorgt zu geben, gleichzeitig ist sie es, die immer neue, verschärfende Regeln aufgestellt hat. Hier scheint sich jetzt eher ein schlechtes Gewissen durchzusetzen, weil auch sie merkt, dass Paul zu weit gegangen ist. Und ich frage mich natürlich: besitzt Lou noch die Kraft, jetzt endlich die Kurve zu kriegen und diese WG zu verlassen? Ich bin gespannt.

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»Louisas Aufgabe (Teil 8)« von millamomud

09.07.2026 um 23:28 Uhr

Beim Lesen dieses Teils frage ich mich: wie weit kann ein Mensch sich demütigen lassen, um sexuelle Anerkennung oder Befriedigung zu erlangen? Man hat den Eindruck, die drei WG-Mitbewohner lassen sich bei ihrem Austausch über (und niemals mit) Lou immer wieder neue Demütigungen einfallen und wollen herausfinden, wie weit sie gehen können. Sie degradieren Lou zu einem willenlosen Stück Fleisch. Ben, der immer nur fordert und Anweisungen gibt, als erteile er Befehle an einen Hund. Paul, der zuerst vorsichtig war, dem das Spiel nicht geheuer zu sein schien und der nun immer fordernder wird, wohl auch aus Eifersucht zu Ben. Und da ist Jule, der ich inzwischen nicht mehr abnehme, dass sie ehrlich an Lous Gefühlslage interessiert ist. Wie weit werden sie noch gehen? Es geht nur noch um Befehlen, Erniedrigen, psychische Kontrolle. Das hat mit BDSM im Grunde nicht wirklich viel zu tun, denn es fehlt der gegenseitige Respekt und die Achtung voreinander. Trotzdem bin ich gespannt, wie es weitergeht.

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