Lieber millamomud,
endlich, habe ich ich mir gedacht, endlich ist es vorbei. Endlich ist Louisa raus aus dieser unhaltbaren Situation. Die Veröffentlichung des Bildes ist der Supergau, ein absolutes No-Go. Du hast es mit deiner Geschichte geschafft, dass man mit Louisa mitfiebert und vor allem mit ihr Leide, sich um sie sorgt. Wie oft ich mir beim Lesen der einzelnen Teile gedacht habe "oh nein, nicht ernsthaft". Jetzt kann man sich für die Fortsetzung nur wünschen, dass alles ein gutes Ende nimmt. Was mit den drei anderen WG Bewohnern passiert würde mich jetzt, nachdem ich die Geschichte frisch gelesen habe, überhaupt nicht mehr interessieren, da ist gerade nur Unverständnis und Wut bei mir.
Schon interessant, welche Emotionen deine Geschichte auslöst. Das macht sie für mich wirklich gut, sie bewegt mich, wühlt mich auf, macht mich nachdenklich. Auch wenn es nicht die klassische BDSM Geschichte ist.
Nach Teil 9, der ja teilweise zu sehr deutlichen Kommentaren geführt hat, habe ich einen Moment lang den Gedanken gehegt, ob wir hier Teil eines psychologischen Experiments sind. Als ob man darauf warten würde, dass der oder die erste Leser/in die weiße Fahne schwenkt und sagt, es ist genug. Als ob ausgelotet werden sollte, wo die vertretbaren Grenzen einer Geschichte auf den Schattenzeilen sind.
Wie die vorherigen Teile, so war auch dieser spannend, schön zu lesen und hat mich zwischen Wut und Erleichterung taumeln lassen. Jetzt brauche ich erst mal einen Kaffee.
Vielen Dank für die Geschichte!

30.06.2026 um 21:44 Uhr
Hallo millamomud!
Shocked! Jetzt ist aber so ziemlich alles gekippt. Louisas Überforderung, die Sache mit den Bildern ist aufgeflogen. Das kann sich jetzt nicht noch mehr zuspitzen... sollte es auch nicht, denn ich finde, jetzt ist es Zeit zum Auflösen.
Helena (die hast du nicht zufällig so genannt, oder?) entpuppt sich als leuchtender Stern am schwarzen Himmel und räumt jetzt auf. Louisa allein hätte das wohl nicht hinbekommen. Da muss ich ehrlich sagen, so sehr ich auch ihre Beweggründe verstehe und auch den Kick, den sie beim sexuellen Dienen spürt, muss man die Grenzen kennen oder merken, wenn es toxisch wird. Sie hat sich da ziemlich verloren, war irgendwie im Rausch, aber da hätte ich erwartet, dass sie spätestens jetzt nach diesem Bilderschock auch selber aktiv beendet.
Was mir nicht so gut gefallen hat, war die Gleichgültigkeit von Paul... und seine Begründung habe ich auch nicht verstanden. Wieso war alles "echt und unecht zugleich"? Warum denkt er, es hätte niemand ernst genommen? Das hat für mich nicht so richtig gepasst, fühlte sich irgendwie unrealistisch an. Hätte er sich rauszureden versucht oder aus dem Staub gemacht... das hätte ich verstanden.
Trotzdem... Du hältst die Spannung immernoch extrem hoch, jetzt schon über so viele Folgen... Deine Handlung dreht sich nicht im Kreis, wie ich das bei anderen Serien schon erlebt habe, sondern geht immer geradeaus vorwärts. Das gefällt mir an deiner Geschichte!
Bin gespannt, wie du das in der nächsten Folge alles auflöst.
Viele Grüße
Braves Mädchen
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