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BDSM-Forum

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Hast du jemals mit deinem Kink gehadert?

Aquilegia

Neues Mitglied.

01.06.2026 um 21:50 Uhr

Nein, ich habe noch nie mit meiner Neigung gehadert. Ich war (und bin) froh sie gefunden zu haben. Es war befreiend, sie ist ein wichtiger Teil von mir und komplettiert mich. 

Auch wenn ich gerade nicht weiß, ob und wie ich sie noch ausleben will, hadern tue ich mit ihr nicht.

Zum Thema.

»BDSM als Therapie?« von Clu

Natty

Autorin. Förderer.

01.06.2026 um 20:44 Uhr

Liebe Clu, 

 

Die Diskussion um BDSM als Therapie-Form ist für mich insofern spannend, als dass vielleicht zuerst definiert werden müsste, was denn überhaupt genau "therapiebedürftig" ist und woher die Gründe dafür kommen. 

Wir Menschen, egal ob Vanilla oder BDSM, sind alle die Summe aus unseren Genen, unserer Erziehung und unserer Erfahrungen. Hier gehören ab einem bestimmten Alter Freunde, Partner oder einfach Menschen zu, die uns auf unserem Weg begegnen. Sie alle haben Einfluss, ob nun aktiv mit Lebensweisheiten oder passiv, weil wir uns durch sie oder mit ihnen verändern. 

Viele von uns erleben Dinge, die wir noch lange in Erinnerung behalten. Sind es schlechte Erfahrungen, können sie als lehrreich oder als Trauma empfunden werden. Das wiederum liegt an den anderen Komponenten unseres Gesamtkonstruktes.

Ich habe auch oft überlegt, welche Erfahrungen in jungen Jahren meine sexuellen Phantasien ausgerichtet haben und gleichzeitig überlege ich, ob es eine angeborene Neigung ist und beobachte meine Tochter dabei, mir, mit völlig anderen Vorraussetzungen des Aufwachsens, immer ähnlicher zu werden. 

Aber ob nun durch Gene oder Erfahrung, wir alle haben eine Vergangenheit, die, wenn wir wachsen wollen, verarbeitet werden will. Je nachdem, wie schwer unsere Psyche unter einer Erfahrung leidet, desto weniger hilft wohlmöglich die Selbsttherapie und desto wertvoller wird die Hilfe durch den richtigen Menschen, ob nun vom Fach oder ein Naturtalent im Stellen der richtigen Fragen. 

Ob sich Kinks nun verändern, weil wir sie auf eine Art fertig verarbeitet haben oder einfach nur, weil wir uns insgesamt verändern, je älter wir werden, bleibt für mich dabei offen. 

Vielen Dank für das Teilen deiner Gedanken 

VG Natty

Zum Thema.

»BDSM als Therapie?« von Clu

01.06.2026 um 13:11 Uhr

Spannende Gedanken. In vielen Fällen stimme ich Dir auch vorbehaltlos zu.

Der Abschnitt über die Eignung fachfremder Therapeuten halte ich allerdings in meinen Augen als zu kurz gedacht.

Aus eigener Erfahrung im sehr engen Umfeld habe ich bei verschiedenen Personen, die entsprechende psychische Erkrankungen haben, miterlebt, was hier eben nicht ausgebildete Therapierende anrichten konnten. Es ist sicher richtig, dass ein guter Freund, der die Person gut kennt, zur Seite stehen kann. Aber für mich war es eine sehr wichtige Erkenntnis, dass ich zwar Teil eines Therapieerfolges sein kann, aber eben nicht Anteil an der Therapie an sich habe. Jemanden bei der Selbstreflexion zu unterstützen oder zu helfen, Gedanken in Worte zu bringen, ist für mich da eben noch keine Therapie, zumindest in dem Sinne, wie ich es in meinem Umfeld als Freund oder auch Angehöriger erlebt habe.

Anekdotisch, aber für mich auch sehr bezeichnend war in der Hinsicht auch die Aussage einer Besucherin auf einem Stammtisch, die sinngemäß etwas sagte wie: "Ein gutes Spanking erstetzt bei mir mehrere Therapiestunden."

Fand ich damals befremdlich und verwirrt mich Jahre später immer noch, wenn ich daran zurückdenke.

Dem letzten Satz deines Blogartikels stimme ich vollkommen zu.

Vielen Dank für Deine Gedanken.

Zum Thema.

»Gemeinschaftsbild« von Hekate

Michaelsharko

Förderer.

01.06.2026 um 00:37 Uhr

Das ist hoffentlich noch nicht das Ende. Die Geschichten sind super geschrieben und jetzt möchte ich auch wissen wie die dritten Freitage ablaufen

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Schreibwettbewerb: Obsession

Jona Mondlicht

Autor. Korrektor. Teammitglied.

31.05.2026 um 23:32 Uhr

geändert: 01.06.2026 um 07:16 Uhr

Ihr Lieben,

 

über die Einsendungen zum Wettbewerb haben wir uns sehr gefreut.

 

Wir haben eine Jury aus jenen Mitgliedern der Schattenzeilen eingeladen, die sich in den vergangenen Monaten mehrfach durch Kommentare zu Geschichten ausgezeichnet haben. Denn sie haben ihr Interesse an Geschichten und Feedback gezeigt.

 

Die Mitglieder der Jury werden in den kommenden Tagen die verschiedenen Geschichten lesen und bewerten. Dafür haben wir einen Zeitraum bis zum 21.06.2026 vorgesehen.

 

Anschließend werden wir aus den einzelnen Bewertungen eine Gesamtwertung erstellen und das Ergebnis bekanntgeben.

 

Bitte habt bis dahin etwas Geduld.

 

Viele Grüße

Jona

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»Teambuilding« von Leo Me

31.05.2026 um 23:30 Uhr

Vielen Dank für diese Geschichte, die die Spannung von Unterwerfung und Dominanz wunderschön deutlich macht und auch die Entwicklung in der Protagonistin gut sichtbar werden lässt.

Zum Thema.

»Sklavendienste« von Neugierde

Herzenswunsch

Autor. Förderer.

31.05.2026 um 14:39 Uhr

Eine interessante und unterhaltsame Geschichte, bei der ich zunächst mit dem Protagonisten gelitten habe. Ob das so der tiefere Sinn einer D/s Beziehung ist, hoffentlich nicht. Das erinnerte mich eher an so manche Vanilla-Ehe in meinem Umfeld. Nach der überraschenden Wendung fand ich es schon sehr amüsant, dass sie beim erfüllen ihrer eigenen Wünsche so ein Kopfkino hat.

Zum Thema.

»Private Secretary I: Vorstellungspoker (Teil 1)« von Sisa

Rote Blume

Förderer.

31.05.2026 um 14:05 Uhr

Hallo Sisa,

 

da mir Teile dieser Reihe immer wieder vorgeschlagen werden, sie mir aber bisher sehr unübersichtlich erschienen, aufgrund der vielen verschiedenen Folgen, habe ich mich nun daran gemacht den Beginn zu suchen. 

Dieser gefällt mir gut. Obwohl diese Chefsekretäretage auch für mich eine fremde Welt darstellt, und ich aufgrund der Story mächtiger, reicher Mann und mittellose Frau, die sich dann aus der Not auf sein Angebot einlässt, etwas unbehaglich fühlen lässt, weil es zunächst wie eine sehr ungleiche Verhandlungsebene wirkt, ( auf unsere Welt bezogen leider nur zu realistisch, aber es stellt sich die Frage: Geht so Consens?),   fällt es mir durch den lebendigen Schreibstil leicht mich in sie und die Geschichte hineinzuversetzen, und Sisa kommt sehr sympathisch und authentisch rüber. Er gefällt ihr ja auch und sie kann es nun kaum erwarten wie es weitergeht. Auch ich bin darauf gespannt,  wahrscheinlich ist es wichtig von Anfang an zu lesen, um alles gut erfassen zu können, mal sehen wie weit ich komme… Die Spielregel, die nur er auferlegt, ganz oder gar nicht, macht auf jeden Fall schon einiges klarer, aber aktuell hat sie ja nichts zu verlieren 😁

Schöne Grüße, Rote Blume

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»Einfach nur Knien« von Yuria

Herzenswunsch

Autor. Förderer.

31.05.2026 um 13:52 Uhr

Liebe Yuria,

 

einfach nur Knien, so wenig braucht es für ein Wechselbad der Emotionen. 

 

Der Blick von unten in die Augen des Doms, das Zeitgefühl verlieren, durchhalten, den Schmerz ertragen, sich hingeben, jedes kleine Geräusch erfassen, sich in Gedanken verlieren, auf Erlösung hoffen und doch durchhalten wollen, stolz und stur sein und am Ende aufgefangen werden. Ein treffender Einblick in das Seelenleben des submissiven Parts.

Sehr schön geschrieben und für mich ist dieser Reigen der Gefühle absolut nachzuempfinden. 

 

Vielen Dank für diese schöne Geschichte!

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»Klicke auf Senden« von Yuria

Herzenswunsch

Autor. Förderer.

31.05.2026 um 08:20 Uhr

Liebe Yuria,

 

vielen Dank für diese wunderbar geschriebene Geschichte. Nur zu gut kann ich nachvollziehen, wie es sich anfühlt, wenn ein Teil des Puzzles fehlt. Obwohl alles andere perfekt zu sein scheint, ist da diese unstillbare Sehnsucht nach dem was fehlt. Und der Kampf zwischen Vernunft und Verlangen beginnt. Das Liebgewonnene nicht verlieren und niemand verletzen wollen und doch immer wieder mit der Sehnsucht nach dem Unbekannten konfrontiert zu sein. Nicht zu wissen, was richtig oder falsch ist. Ich konnte Lias Gefühle beim Lesen mitfühlen und ich hoffe Lia hat ihre Entscheidung am Ende nicht bereut.

Zum Thema.

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