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»Pia« von Eisvogel

skl lo

Gesperrt.

19.07.2026 um 15:22 Uhr

naja, im konfirmationsunterricht

wie sagt der Masochist? "Na gut, bevor Ich mich schlagen lasse")

Zum Thema.

»Pia« von Eisvogel

Natty

Autorin. Förderer.

19.07.2026 um 10:15 Uhr

Lieber Eisvogel, herzlichen Glückwunsch zum 2. Platz

 

In der Geschichte ist für mich deine Art zu schreiben und dein Humor ganz wunderbar mit den Thema des Wettbewerbs vereint. Allerdings habe ich auch den Vorteil, von vorneherein gewusst zu haben, wer der Autor ist. Als Jurymitglied hätte ich mit Sicherheit auch Schwierigkeiten gehabt, die Texte den richtigen Verfassern zuzuordnen. Hinterher "ja, stimmt, das passt" zu sagen, ist immer leicht.

 

Ich empfand Karl als unsicheren jungen Mann, der, wie so viele von uns, erst damit umzugehen lernen musste, wie und was er fühlt. Da er sich dessen früh bewusst war, ist seine Entwicklung für mich stetig gewesen. Pia hingegen scheint ihn über die Jahre ja ebenfalls nicht vergessen zu haben und hat vielleicht sogar noch einen größeren Entwicklungsschub gemacht. Mir erscheint sie so, als ob sie sich bewusst geworden ist, dass die Situation von früher, in der sie sich noch mit ihren Freundinnen über Karl lustig gemacht hat, auch etwas mit ihr gemacht hat. Begriffen hat, wie ernst ihm dieser Wunsch war und ihm nun die Gelegenheit gibt, diesen Traum wahr werden zu lassen, ohne sich über ihn lustig zu machen. Statt dessen noch ihre eigene Erregung zulässt, finde ich ganz wunderbar. 

Es gibt zwar nicht das typische Happyend mit " und sie lebten glücklich, bis an ihr Lebensende", aber dennoch haben beide Einfluss auf das Leben des anderen genommen. Manchmal sind es eben nur die einzelne Situationen und Bilder, die wir zum Schatz unserer Erinnerungen hinzufügen, der uns ausmacht. 

Vielen Dank für deine Gedanken

VG Natty

Zum Thema.

»Blindes Vertrauen« von dienerin

19.07.2026 um 08:01 Uhr

Hallo dienerin 

 

Danke schön, für diese tolle Geschichte, die mir so bekannt vorkommt. 

 

Nicht nur wegen dem:

 

Anschließend gönnte sie sich das Sonntagsvormittag-Fortbildungsprogramm im Fernsehen - bestehend aus »Löwenzahn« und der »Sendung mit der Maus«, gefolgt vom Sonntagsmärchen.

 

Es gibt also auch noch andere Menschen die wie ich, das Sonntäglichen Fortbildungsprogramm, gerne sehen 

 

Ich reagiere selber auch so feinfühlig auf die kleinsten Aussagen wie "Du wirst schon wissen, wie Du dich erholst!"

und so etwas kann für mich härter sein als ein hieb mit dem Rohrstock.  

Es trifft mich dann persönlich weil ich tief in mir, in meiner Seele spüre, den Menschen enttäuscht zu haben.

Gerade enttäuscht zu haben weil dieser Mensch mir helfen möchte, glücklich zu sein. 

Sei es durch das Radfahren aber auch ein Spaziergang, Hauptsache an der frischen Luft. 

Es ist bewiesen das beim Spazierengehen oder Radfahren der Mensch am besten abschalten kann. Das Gehirn ist durch die optische Veränderungen beim gehen/fahren beschäftigt und damit abgelenkt an stressige oder negative Ereignisse nachzudenken. Die frische Luft dabei, hilft enorm dabei, das dass Gehirn schneller die Eindrücke verarbeiten kann. 

 

Und wie in deiner kleinen Geschichten auch, hilft es mir, mich dann auf das wesentliche zu konzentrieren. 

Nämlich auf das hier und jetzt

Geht es doch immer, um Vertrauen. 

In deiner Geschichte um das sprichwörtliche "blinde Vertrauen" was durch die Aufgabe bildlich wird da dein Dom möchte, das Du eine Maske trägst. 

Bei mir ging es schon darum, das ich auf die Herrin Vertraue, da sie mir gutes möchte. Lerne mit Stress umgehen zu können, das ich innerlich stärker werde. Ja auch gesünder Lebe. 

 

Das liebe dienerin ist eine schöne Geschichte von Dir über eine D/S - Dynamik in der man sich gerne hineinbegibt. 

 

Liebe Grüße Thorsten

Zum Thema.

»Frieden - kein Krieg?« von dienerin

19.07.2026 um 07:17 Uhr

Hallo liebe dienerin !

 

Aufmerksam geworden durch deinen Kommentar, habe ich deine Geschichte gelesen. 

Danke schön erst einmal, das ich diese lesen durfte.

 

Die Geschichte lässt mich gewissermaßen, traurig zurück. 

Zwei Menschen, die sich mögen, vielleicht auch lieben, aber sicherlich gern haben. 

Es aber leider nicht schaffen aufeinander zuzugehen. Vielleicht auch den anderen nicht wirklich sehen. 

Natürlich verstehe ich die Regel des Dom's  <immer genau das nicht zu machen, was Sub sich wünscht> 

Ich meine wirklich das ich es verstehe das Dom so handelt, aber dieses so knallhart durchzuziehen, verstehe ich nicht. 

Topping from the Button, ja das will kein Dom - vielleicht zählte der Erwerb der Rosshaarpeitsche schon dazu. Aber warum kommt er mir so kalt vor, fast gefühllos. 

 

Das ist eine Geschichte die mir schwer fällt und ja wie schon gesagt, traurig zurück lässt. 

Aber es hat ja auch etwas gutes. Aus allem im Leben, lernen wir. 

 

Danke schön fürs lesen lassen deiner Geschichte.

 

Liebe Grüße Thorsten

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»Der Maskenball« von Unique

18.07.2026 um 23:47 Uhr

Leider kein richtiges Ende

Zum Thema.

»Frieden - kein Krieg?« von dienerin

dienerin

Autorin. Förderer.

18.07.2026 um 20:34 Uhr

Danke Wintermond

für deinen Kommentar und die Bewertung

 

Dienerin

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»Blindes Vertrauen« von dienerin

dienerin

Autorin. Förderer.

18.07.2026 um 20:33 Uhr

Danke Rote Blume

für deinen schönen Kommentar, der deutliche zum Ausdruck bringt, was dich in der Geschichte bewegt

 

Dienerin

Zum Thema.

»Pia« von Eisvogel

Ambiente

Autorin. Förderer.

18.07.2026 um 18:58 Uhr

Hallo Eisvogel,

Auch dieser Text besticht durch die sehr sensible Wortwahl. Es war einfach ein Genuss, ihn lesen zu dürfen.

ich freue mich sehr für Dich, dass Du den zweiten Platz in diesem Schreibwettbewerb bekommen hast.

 

Auch ich durfte meine Meinung kundtun und Du glaubst es nicht: Er kam bei mir auf Platz 2!

 

Hier meine Bewertung:

 

Platz 2: Pia               

Diese Story hat den Sinn der Aufgabe vollends getroffen.

Obwohl einige der Storys dem Fetisch Stiefel verfallen sind, sticht diese Geschichte hervor. 

Der Protagonist Karl ist ein wahrer Anbeter von Stiefeln, besser gesagt, von den Füßen, 

die in den Stiefeln stecken.

Dieser Text besticht durch die sehr sensible Wortwahl. Es war einfach ein Genuss, ihn lesen zu dürfen.

 

wir lesen uns

Ambi

Zum Thema.

»Pia« von Eisvogel

Eisvogel

Autor. Förderer.

18.07.2026 um 17:04 Uhr

Lieber Valérian Bourreau,

vielen Dank für Deine sehr freundlichen Worte! (-: 

Ich freue mich sehr, dass ich Deinen Geschmack treffen konnte. Obwohl: So richtig sympathisch ist mir Karl ehrlich gesagt nicht (selbst, wenn ich ihm wahrscheinlich ähnlich bin, oder vielleicht auch deshalb...). Es fällt mir schwer zu akzeptieren, was ich mir oft wünsche... naja. Deshalb fand ich das Thema "Obsession" ja auch so schön, weil ich diesmal nicht das Gefühl hatte, der Held müsse unbedingt gemocht werden. (-: 

Wie auch immer. Dass Du meine Metaphern und Vergleiche magst, macht mich stolz, denn ich habe (in Deiner Präsentation, Deiner ersten Geschichte und einigen Deiner Kommentare) ja schon feststellen dürfen, dass Du auf einen gepflegten Stil viel Wert legst. Ganz vielen lieben Dank! 

 

Lieber Herzenswunsch,

auch Dir natürlich ganz vielen Dank! 

Seit ich Deinen ersten Text gelesen habe, beneide ich Dich ziemlich, weil Du Dich getraut hast, zu Deinen Wünschen zu stehen - etwas, das ich mir bis heute ziemlich versagt habe, was sich wohl auch nicht mehr ändern wird. Vermutlich kann ich deshalb wirklich nur noch mit Humor auf mein Leben schauen; andererseits habe ich festgestellt, dass es deutlich gesünder ist, sich selbst nicht allzu wichtig zu nehmen (und ich fühle mich auch nicht wirklich unwohl dabei). Ich freue mich aber sehr darüber, dass der Humor bei Dir angekommen ist. (Es gibt nichts Traurigeres als einen misslungenen Witz...) Wenn man zu obsessiv wird (und das drohte mir ganz bestimmt , stelle ich mir vor, wenn ich die Bremse löste und anfinge, so zu leben, wie ich es mir erträume) , besteht jedenfalls die Gefahr (meine Meinung), dass man an gar nichts anderes mehr denken kann und sein ganzes restliches Leben vernachlässigt; das werde ich sicher nicht riskieren - aber ich bewundere wirklich aufrichtig, wenn man es schafft, über seinen Schatten zu springen und dabei sein Glück zu finden. 

 

Lieber sklave thorsten,

ganz vielen Dank für Deine freundliche Kritik - und sei bitte sehr beruhigt, dass ich Dir nicht übel nehme, wenn Du mich nicht auf das Treppchen gewählt hast - wieso sollte ich? Dass Du überhaupt immer zu allen Texten lange schreibst und Dich immer so freundlich und ehrlich äußerst, finde ich ganz ganz großartig. Überhaupt lebt man doch als Autor davon, dass einem andere sagen, was sie von Texten halten; ich finde das immer schön, wenn mir eine Kritik gegeben wird. (Immer? Nein, okay, nicht immer: Ich habe schonmal einem Mädchen Texte gegeben, die mir direkt aus dem Herzen gefallen sind, und sie hat mir gesagt, sie seien ihr einfach zu flach... das sind so die Momente, wo ich mir eigentlich wünschte, jemand würde einfach schweigen...) Aber grundsätzlich ist es doch ganz einfach: Wenn mir jemand schreibt, was er mag, bin ich stolz und wirklich glücklich, wenn mir jemand schreibt, was er nicht mag, bin ich zwar weder stolz noch glücklich, aber ich weiß dann zumindest, warum ein Text vielleicht nicht so gut angekommen ist, wie ich es mir erhofft hatte, kann es dann beim nächsten Mal anders probieren und kann für mich selbst schauen, ob ich die Kritik annehme oder auch nicht (denn ich muss ja nicht... das Schöne ist ja, dass jeder in der Regel eigene Bewertungskriterien hat, die er anlegt, und ich werde immer versuchen, den zu verstehen, der Kritik an meinen Texten übt, aber bin trotzdem nicht gezwungen, meinen Stil im Zweifelsfall zu ändern). Nur wenn jemand einfach so sagt, etwas sei blöd, ohne sich in Details zu vertiefen, kann ich damit in der Regel wenig anfangen, aber immerhin zeigt es ja trotzdem, dass sich der Schreiber Mühe gemacht hat, wenn er den Text bewertet. 

Kurz und gut (puh...), ich freue mich sehr über Dein Urteil und respektiere es in jedem Fall, weil ich weiß, dass Du darüber nachdenkst, was Du schreibst, und nicht bloß einfach nur so aus dem Bauch heraus, und das finde ich wirklich toll. 

 

Liebe(s?) Braves Mädchen,

jetzt habe ich gerade so ewig lange darüber philosophiert, wie offen ich gegenüber jeder Kritik bin, weil ich das gerne von mir denken möchte, aber wahr ist natürlich auch, dass ich mich wie ein kleines Kind freue, wenn jemand meinen Text mag - und deshalb möchte ich Dir gerne wirklich von ganzem Herzen danken, denn durch Deine Kritik bin ich tatsächlich einen Zentimeter gewachsen! 

Dass Du Deine hohen Stiefel jetzt anders betrachtest als früher, finde ich toll - und ich wette, Du machst bestimmt viele Leute glücklich, wenn Du sie trägst (ich glaube, das kann ich guten Gewissens verkünden; ich kenne kaum einen Mann, der bei hohen Stiefeln kalt bleibt, selbst wenn die meisten Leute vermutlich eine doch noch etwas gesündere Einstellung zu Schuhen haben als ich). 

 

Lieber Tek Wolf, 

vielen lieben Dank für Deine Worte! Vor Deinem Text hatte ich tatsächlich von Dir bloß Deine Japan-Geschichte gelesen, mit der Du schon einmal hier den Schreibwettbewerb gewonnen hattest (ich hoffe, die Regelmäßigkeit ermüdet Dich nicht... ((-; ), deshalb fand ich auch, dass Du einen ziemlich wandlungsfähigen Stil hast. Umso mehr freue ich mich, dass gerade Du mich auch Schriftsteller nennst... (-: (Vielleicht sollte ich solche Urteile sammeln und einfach mal mitschicken, wenn ich unter meinem Klarnamen schreibe, um damit etwas gegen mögliche frustrierende Absagen zu tun, denn irgendwie kann ich nicht behaupten, meine Karriere als Autor sei bislang groß ins Rollen gekommen...)

Zum Thema.

»Pia« von Eisvogel

Tek Wolf

Autor. Förderer.

18.07.2026 um 15:40 Uhr

Eine wirklich gelungene Geschichte, lieber Eisvogel! Trockener, zielsicherer Humor, genau wie ich ihn mag; schöne, tiefe Charaktere; eine spannende Entwicklung. Ich hatte beim Lesen viel Spaß. Gratulation zum zweiten Platz, der den Ersten genau so verdient hätte. Du bist ein toller Schriftsteller, bitte mach weiter so

Zum Thema.

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