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BDSM-Forum

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»Am Ende der Tage« von Herzenswunsch

08.06.2026 um 17:38 Uhr

Herzenswunsch,

 

Deine Geschichte hat mich sehr gerührt und an meine Frau erinnert, die nach langer Herzerkrankung gestorben ist und bis zum letzten Tag versucht hat ein möglichst „normales“ Leben, mit allem was das Herz will und zulässt, zu leben.

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»BDSM als Therapie?« von Clu

08.06.2026 um 16:56 Uhr

Ich kann Dir da nur zustimmen (meine Frau hatte eine schwere Psychische Störung, die bis in der vollständige Erwerbsunfähigkeit geführt hat).

Es war für Sie zwar wichtig, das Leben in eine Struktur zu kriegen und bestimmte Situationen zu erkennen und dann zu meiden bzw. rauszukommen. Aber das hatte nichts mit BDSM zu tun.

Es wäre nach Aussage der Therapeutin sogar Kontraproduktiv gewesen, wenn sie die Kontrolle vollständig abgegeben hätte.

Sie hat einen liebevollen Mann gebraucht, der mit ihren Stimmungsumschwungen umgehen kann und diese kamen von jetzt auf gleich. Der sie auffängt, wenn sie fällt, ihr aber auch die Möglichkeit gibt, sich im Bad einzuschliessen.

Von daher kann BDSM vielleicht für einen schwachen Menschen eine Stütze sein, bei einer ernsthaften Erkrankung kann es aber nicht die Therapie sein.

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Hast du BDSM-Freundschaften?

08.06.2026 um 14:56 Uhr

Regelmäßig ist ein großes Wort, aber wir haben einige BDSMler im Freundeskreis. Und der enge Kreis, der keine BDSMler sind, wissen zumindest darüber in verschiedenen Abstufungen Bescheid.

Wir haben erst vorletzte Woche bei einem Wochenendausflug Menschen wieder getroffen, die wir vor gut 20 Jahren auf einem Stammtisch kennengelernt hatten und dann eine lange Zeit auch jetzt nicht mehr gesehen haben.

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Kommt der Kauf von BDSM-Möbeln für dich infrage?

08.06.2026 um 14:12 Uhr

Wir haben ein kleines dediziertes Spielzimmer. Da haben wir auch schon das eine oder andere Möbelstück rein- und auch wieder rausgenommen, wenn es nicht zu uns gepasst hat. Auch wenn es sicher kein dediziertes SM-Möbel ist, hat sich ein Gynstuhl sehr bewährt. Was auch sehr vielseitig ist, ist eine Massageliege. Wir hatten mal ein Andreaskreuz, aber das haben zwischenzeitlich durch eine selbstgebaute Wand ersetzt, die umlaufend Ösen zum fixieren hat und damit etwas flexibler ist.

Der Raum ist abschließbar und direkt neben dem Schlafzimmer. Somit ist für Besuchende in der Vergangenheit nicht verwunderlich gewesen, wenn die Tür bei der Tour durchs Haus hier geschlossen blieb.

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Welche hauptsächliche Bedeutung hat für dich ein Halsband?

08.06.2026 um 14:04 Uhr

Ich habe mich für die Option "Besitzzeichen" entschieden.

Wie ja schon mal an anderer Stelle erwähnt, trage ich ja einen verschlossenen Edelstahlreif dauerhaft. An den kann zur passenden Gelegenheit ein Ring angebracht werden. Ansonsten ist als eine Art Schmuck ein Stahlzylinder, auf dem meine Madame das Wort "Meins" eingraviert hat, dauerhaft auf dem Reif.

Der Ring kommt eher zu Parties dran. Im Alltag eher nicht.

Ich war überrascht, wie wenige Reaktionen ich da bis jetzt drauf bekommen habe. Über die lange Zeit waren es exakt drei.

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»Victor und Tilda (2): Geteilte Herrschaft« von Natty

08.06.2026 um 04:15 Uhr

liebe Natty, für mich ist es eine ware Freude deine Geschichten zu lesen, sie sind so schön detailreich und ich hoff du schreibst ganz viele Fortsetzungen von Tilda und Victor.

 

liebe Grüße

Marc

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Welche hauptsächliche Bedeutung hat für dich ein Halsband?

07.06.2026 um 19:58 Uhr

Für mich ist es immer der schöne Beginn einer Session.

Ich werde damit abgeholt, in Besitz genommen und das Spiel kann beginnen, fast der schönste Moment, große Vorfreude auf das was wohl kommen wird.

Sehr oft auch in Verbindung mit dem anlegen meiner Maske, beide Stücke sind Maßanfertigungen mit zusätzlichen Funktionen und passen wie angegossen, ich trage beides sehr sehr gerne und mit stolz.

 

Nach dem ablegen bin ich wieder zurück in der alltäglichen Welt, oft viel zu schnell, geschafft, dankbar fürs erlebte...

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»Blue Moon« von poet

Herzenswunsch

Autor. Förderer.

07.06.2026 um 17:18 Uhr

Lieber poet,

 

diese Geschichte hat mich leider nicht wirklich abgeholt. 

Den langen Dialog der Freundinnen fand ich etwas befremdlich, würden zwei Frauen in dieser Art, über solch ein Thema, so relativ nüchtern sprechen? 

Mir fehlte dabei Leidenschaft, ein tieferer Einblick in ihre Motivation und ihre Gefühle sich dem fremden Herrn derart auszuliefern. Geld, Luxusauto und Villa waren es ja scheinbar nicht, fände ich auch sehr klischeehaft, wenn sie nur auf das Materielle angesprungen wäre.

Das aufklärende Ende rettet es für mich leider auch nicht so wirklich. Auch wenn sie ihrer Freundin nur von einer Geschichte erzählt, die sie aus ihrer Fantasie heraus verfasst hat, so hätte sie dabei im realen Leben sicher mehr Gefühl an den Tag gelegt.

 

Danke fürs lesen lassen!

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»Podcast: Wie ist es, submissiv zu sein« von Jona Mondlicht und Devana

07.06.2026 um 15:59 Uhr

geändert: 07.06.2026 um 16:02 Uhr

Herzenswunsch

Trotzdem komme ich für meine Neigung zu keinem klaren Ergebnis. Ich fühle mich meiner Partnerin gegenüber als devot und in meinem Verhalten ihr gegenüber empfinde ich mich als submissiv. Ich kann es schwer einordnen.

 

Hallo Herzenswunsch, 

 

Deine Erklärung finde ich sehr interessant und irgendwie herzerwärmend. Sie zeigt auf, dass man diese Begriffe unterschiedlich und individuell zuordnen kann: dem Gefühl, oder dem Verhalten, oder der erotischen Neigung, oder dem Charakter. Die Frage ist, in welchem Kontext und aus welcher Perspektive die Begriffe verwendet werden (können).

 

Ein devotes Fühlen gegenüber dem Partner (m/w/d) kenne ich als ein situatives deutliches Gefühl der Liebe und Hingabe außerhalb des bdsm-Kontext. Unabhängig von der Neigungs-Aufstellung im erotischen Miteinander, ist das auf beiden Seiten möglich.

Unterscheiden würde ich das aber von einem devoten Verhalten oder Fühlen im bdsm-Spiel, das ich der (sexuellen) Neigung zuordnen würde.

Die Grenzen sind natürlich oftmals fließend. 

Weil sich das ziemlich ähnlich anfühlen kann, kann das eine mit dem anderen auch mal verwechselt oder gleichgesetzt werden, und damit zu fehlerhaftem Verständnis führen. 

 

Einfach nur meine spontanen Überlegungen zu obigem Zitat.

 

Grüße

Salimera

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»Podcast: Wie ist es, submissiv zu sein« von Jona Mondlicht und Devana

Cid

Förderer.

07.06.2026 um 15:05 Uhr

Liebe Devana, lieber Jona, 

vielen Dank für diesen absolut gelungenen Podcast. Wir haben ihn, wie immer, gemeinsam gehört und konnten uns in sehr vielen der geschilderten Ansichten und Gefühle wiederfinden. Das hat sich diesmal besonders darin gezeigt, dass die Pausetaste über die Maßen strapaziert wurde, weil wir uns sehr häufig abgeholt gefühlt haben und direkt in ein meist zustimmendes Gespräch darüber gekommen sind, in welchen Situationen dies auch bei uns zum Tragen kommt.

Eure offene, lebensnahe, vertraute und auch gelegentlich amüsante Art der Gesprächskultur empfinden wir als sehr bereichernd.

 

LG und Danke 

Cid&May

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