Mir gefällt die ruhige Erzählweise der Geschichte, und wie die Themen des Abschieds und Erinnerns, von einem Leben im Einklang mit sich und seiner besonderen Neigung, einer besonderen Verbundenheit und dem Bezug zum BDSM Literaturforum miteinander verbunden werden. Nicht so sehr hat mir gefallen, dass Klara von Matthias so lange im Unklaren darüber gelassen wurde worum es ihm tatsächlich ging und daher an seinen Absichten zweifeln musste.
Auf jeden Fall ist dies eine Geschichte voller origineller Ideen, und ich habe sie gerne gelesen, auch wenn das Ende mir persönlich etwas zu glatt erscheint. Aber weshalb sollte es nicht öfter auch „ Happy Ends” geben?


20.02.2026 um 20:14 Uhr
Hallo Rumsch,
sehr witzig und unterhaltsam ist diese Geschichte geschrieben.
Ich würde mich zwar gerne für Schach interessieren, tue es aber leider nicht, vielleicht hatte ich deswegen beim ersten Lesen keine Geduld den ganzen Text komplett zu lesen, sondern habe ihn nur übersprungen.
Aber solche Dialoge wie„ Ich bin heute weiß“ ….. „Das ist nicht zu übersehen“ gefallen mir wirklich gut.
Und mir gefällt die Idee der Küche als neutralem Ort, auf der sich auch auf Augenhöhe begegnet werden kann, aber eben auch „ gestritten“ und verhandelt wird.
Wenn beide eine dominante (und submissive) Seite haben ist es sicher eine gute Sache dies spielerisch positiv umzuwandeln und darum zu spielen wer die nächste Session „ gewinnt“ , statt sich tatsächlich ständig zu bekämpfen. Sollte man vielleicht so manchen Vanilla Paaren mal vorschlagen und ihnen die Geschichte zu lesen geben 😉
Dankeschön!
Zum Thema.