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BDSM-Forum

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»Louisas Aufgabe (Teil 12)« von millamomud

Bär

Förderer.

28.07.2026 um 01:04 Uhr

Hallo millamomud,

 

'Seminar 10:15 … „Die ist's wirklich“ … ihr Ton … scharf wie Glas' Teil 12 kommt ähnlich gut wie Teil 9, Rachegöttin – passender geht’s nicht. Helena ist wirklich Gold wert, schade, dass sie so spät ins Spiel kam. Aber zu zeitig hätte wohl die ansteigende Dynamik der Geschichte gebremst. Auch hätte ich Ben am Anfang nie so eingeschätzt, aber als ich jetzt die älteren Teile nochmal überflogen habe, kommt es schon durch. Ben war trotz aller Erniedrigungen, die Louisa auch von ihm zu spüren bekam, irgendwie immer noch ein Stück weit Mensch mit Gefühl. Das habe ich damals so nicht rausgelesen, aber von Teil 12 zurückblickend erscheint es in einem anderen Licht. Bei der Übergabe des Halsbandes hätte ich fast feuchte Augen bekommen - die erste wirklich vom Gefühl zweier Menschen bestimmte romantische Szene; fast ein wenig zu sentimental, aber nach den ganzen 'Haudrauf-Szenen' tut es richtig gut, auch mal sowas zu lesen. Am Ende doch noch alles gut – ich hätte es nicht gedacht. Trotzdem habe ich wieder was zu nörgeln: Louisas Selbstfindung hätte sich auch gerne über ein, zwei Teile erstrecken können. Für diese quasi finale Pointe des Ganzen war es mir einfach zu kurz. Aber das ist wie immer Lamentieren auf hohem Niveau.

 

Lieber millamomud, vielen Dank für diese Geschichte, es war durchweg spannend und es gab auch einige Wendepunkte und Aha-Effekte. Es war teilweise sehr erotisch, manchmal schmerzhaft, zwischendurch auch immer wieder etwas menschlich.

 

Alles in allem 4 Sterne von mir.

 

Gruß vom Bär.

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»Event« von Teufelchen

Free Dom

Neues Mitglied.

27.07.2026 um 23:10 Uhr

Was für eine Freude diese Geschichte nach 20 Jahren noch einmal zu lesen und damit die Ereignisse noch einmal ins Gedächtnis zu rufen. Wie heißt es so schön? ... ein Hoch auf alte Freunde und neue Abenteuer!

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»Podcast: Wie ist es, dominant zu sein« von Jona Mondlicht und Devana

Ronja

Autorin. Förderer.

27.07.2026 um 17:07 Uhr

Veröffentlichung zuvor nicht gelesen.

Hallo Devana und Jona,

 

hab mir euren Podcast auch wieder sehr gerne angehört. Danke für eure Einblicke zu dem Thema. Ich höre euch beiden im Zwiegespräch so gerne zu, mag ebenfalls die Untertöne sehr und kann mir oft auch das Lachen ( bei bestimmten Anekdoten) nicht verkneifen. 

 

Mir ist diese leise ruhige Dominanz im Hintergrund total wichtig und wie im Podcast erwähnt die Seriosität meines Gegenübers. Ich liebe das...

 

Viele Grüße 

 

Ronja

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»Louisas Aufgabe (Teil 6)« von millamomud

27.07.2026 um 14:45 Uhr

Bis auf die Szene mit dem Edding hat mich dieser Teil endlich mal wieder abgeholt, es waren schöne Gefühle zu spüren, dass Louisa jetzt auch irgendwo angekommen ist

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»Februar« von Gregor

Rote Blume

Förderer.

27.07.2026 um 11:40 Uhr

Hallo Gregor, 

herzlichen Glückwunsch zum 3. Platz! 🎊

 

Deine Geschichte hat auch mich durch ihren Aufbau, die Bilder die Du gemalt hast mit der Ausgangsszene mit Toni am Fenster und seinem „Kopfkino“, das er auf Wunsch seiner Herrin laufen lassen hat, und dem eindeutigen Bezug zum Thema Obsession, beeindruckt. 

Der Wechsel zwischen der „ realen“ Szene am Fenster zu den Vorstellungen in der Phantasie und dem Schluss, wo Toni und Luna real aufeinandertreffen, fand ich sehr gelungen beschrieben und gut geschrieben. Gut gefallen hat mir inhaltlich, wie Toni sich in seine extremen Wünsche hineinphantasiert hat, und dann zuletzt von seiner Herrin auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt wurde, sie ihm aber trotzdem ein Stück weit entgegen gekommen ist. Denn ein bisschen unfair fand ich schon, dass er ja ihrem Befehl exakt nachgekommen war, ungefiltertes Kopfkino zu liefern, dann aber dafür gerügt zu werden, dass das alles ja nichts mit der Realität zu tun hätte, weil er sich maßlos überschätzt habe. Aber auch das gehört wohl zum Arrangement zwischen den beiden, und zeugt gleichzeitig von der Übernahme von Verantwortung von Seiten Lunas. 

 

Deine Geschichte kam in meiner Wertung weiter hinten, das lag einfach daran, dass sie für mich persönlich etwas langatmig zu lesen war, und das mir die Dialoge zwischen Toni und Luna, auch in der „ Realität“ der Geschichte etwas hölzern und  unnatürlich vorkamen. 

Es war aber für mich einfach auch insgesamt gar nicht so einfach eine Abstufung bei all den Geschichten vorzunehmen. Je öfter ich „ Februar“ gelesen habe, desto besser hat mir die Geschichte gefallen, und ich finde sie hat den Platz auf dem Treppchen verdient.  Ehrlicherweise hätte ich wahrscheinlich vorher, ohne in der Jury gewesen zu sein eher drüber gelesen, weil die Beschreibungen der „ Sessions“ auf den ersten Blick weit weg von meinem Empfinden sind, und diese ja hauptsächlich die Geschichte ausmachen. 

 

In der Geschichte wurde gut herausgearbeitet, wie ich finde, das es (eigentlich) egal ist was die Herrin tut, sondern es vor allem um die Umsetzung von Tonis Obsession geht, ein „Schatten unter ihren Stiefeln“ zu sein.

Ich hatte nicht mit einer Domina als Herrin gerechnet anfangs, aber wahrscheinlich passt das hier gut, weil Toni gar nicht als menschliches Wesen wahrgenommen,  sondern wirklich nur benutzt und beherrscht werden möchte. 

 

Mich selbst regt das auch zum Nachdenken darüber an, wo ziehe ich die Grenze für mich was meine Phantasien angeht, wenn es um die Umsetzung für die Realität geht? Was sollte lieber Kopfkino bleiben, wo könnten Wünsche nach Unterwerfung, Erniedrigung und Benutzung in destruktive, selbstzerstörerische Dynamiken umschlagen? Und wo ist es in Ordnung, auch wenn es anderen (zu) extrem erscheint, weil es beiden Seiten gut damit geht? Das ist wohl immer ein Abwägen im BDSM und da braucht es Selbst- und Fremdverantwortung. 

 

Weiteres dann unter Deinem unter anderer Stelle aufgemachten Thread. 

 

Schöne Grüße, Rote Blume

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»Februar« von Gregor

Valérian Bourreau

Autor. Förderer.

27.07.2026 um 11:06 Uhr

Hallo Gregor,

 

erstmal auch dir herzlichen Glückwunsch zum dritten Platz 🥳

Deine Geschichte ist sehr spannend aufgebaut, die Verwobenheit der Gedanken hat mir sehr gut gefallen. Und ganz besonders die Erdung des Subs, wenn er mit der Realität konfrontiert wird, absolut großartig. In nseren Gedanken und Fantasien neigen wir gerne mal zu maßloser Selbstüberschätzung, vieles klingt besser oder »romantischer«, aber in Wirklichkeit wollen Körper und Geist nichr unbedingt das, was uns die Fantasie suggeriert.

Deswegen finde ich es auch gut, das Luna hier Vernunft vertritt und nicht einfach ihre Chance auf schnelles Geld wittert. Allgemein auch ein Punkt, unabhängig von deiner Geschichte, dass an unsere Fantasien, wünsche und Bedürfnisse Preisschilder gehängt werden.

Deine Geschichte hat das Thema des Wettbewerbs hervorragend von hinten aufgezäumt, ich mag diesen Ansatz. 

Jetzt, wo ich die ersten drei Plätze kenne, kommt mir mein eigener Beitrag zu sehr wie »Wohlfühlliteratur« vor, aber das nur am Rande.

»Februar« bestärkt mich auf jeden Fall in meiner Entwicklung, unbequemer und unangepasster werden zu wollen, dafür möchte ich dir danken.

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»Februar« von Gregor

Gregor

Autor. Förderer.

26.07.2026 um 19:56 Uhr

Zu allen Geschichten des Schreibwettbewerbes werde ich mich mit einigen Gedanken melden, gratuliere Tek Wolf und Eisvogel herzlich zum ersten und zweiten Platz.

Zuaert möchte ich mich für die Kommentare zu meiner Geschichte bedanken und freue mich über:

Braves Mädchen, (Obsession ist, denke ich, nicht die einzelne Handlung, der einzelne Gedanke, sondern meist ein Komplex aus Fantasie, Wünschen, Leidenschaft);

Tek Wolf, (Dank für Lob und deine Gedanken zur Kombination aus kühlem Szenario und Erotik in extremen Fantasien);

Natty, (Dank für Nachdenken über strengere Fantasie, deren mögliche Realität und deren Wertung im Kontext von Geschichten, speziell hier auf den Schattenzeilen);

Eisvogel, (Dank für das Schreiblob, die anderen Punkten deines Kommentars sind ein Thema wert, dass ich in einem gesonderten Thread aufmache);

sklave thorsten, (Danke für deine tiefgehende Beschäftigung mit meiner Geschichte und ich lese deine ausführlichen Kommentare zu anderen Geschichten ebenfalls gern. Und nein, ich hätte nicht gedacht, dass ich mit dem harten Text einen guten Platz belege);

Ambiente, (Danke für dein sehr freundliches Lob und deine Worte zur Gratwanderung. Ich hatte ein wenig Bedenken, ob die Geschichte zu den Schattenzeilen passt, ein paar Zentimeter nach links, dann fällt sie …);

Herzenswunsch, (Deine Worte aus neigungsgleicher Sicht freuen mich, dein Lob ebenfalls. Dein Gedanke, ob finanzielle Absichten Gefühllosigkeit bedingen und unehrlich sind, können nur im Kontext der Beziehung des Protagonisten beantwortet werden. Dienstleistung ist meiner Auffassung nach ehrlich.);

kehinn (Danke für deine Meinung, für direkte, ehrliche Worte. Ich kann nachvollziehen, was du meinst. Aber sollen BDSMler keine Peitsche mehr anfassen, weil damit in früheren Zeiten auf amerikanischen Plantagen ausgewanderte Europäer afrikanische Sklaven totgeschlagen haben? Die ganze BDSM-Sache war, ist und bleibt eine Gratwanderung. Sie ist immer einvernehmlich und sie hat so gar nichts, wirklich und absolut gar nichts mit Menschenverachtung, Folter und Unmenschlichkeit zu tun.)

Don Blech, (Dank für dein Durchhalten im Wechselspiel zwischen Realität und Fantasie).

Ich wünsche allen Geschichtenfreundinnen und Geschichtenfreunden eine gute Zeit!

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»Louisas Aufgabe (Teil 5)« von millamomud

26.07.2026 um 15:52 Uhr

Puh, das ist mal wieder harter Stoff. Louisas Gedanken am Ende, fühlen sich für mich extrem ungesund an. Es erinnert mich an die Handlung von Borderlinern, die Ritzen, um sich zu spüren. Da bin ich raus, werde die Story aber trotzdem häppchenweise weiter lesen

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»Februar« von Gregor

26.07.2026 um 15:40 Uhr

Lieber Gregor,

ich habe die Geschichte die Toni sich ausgedacht hat gelesen und hab nur gedacht, dass ist zuviel für mich, nee das will ich nicht. Und hab die Geschichte dann nur noch überflogen.

Mit dem Ende hast Du mich abgeholt, die Phantasie die man hat und wie das dann im echten Leben aussieht.

Nachdem ich dieses Ende kannte konnte ich die Geschichte, beim zweiten Lesen, doch noch geniessen.

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»Februar« von Gregor

kehinn

Autor.

26.07.2026 um 15:30 Uhr

Gern will ich glauben, dass solche Phantasien über realsadistische Folterszenen für viele reizvoll, vielleicht sogar höchst erregend sind. Ihnen gönne ich dieses Vergnügen von Herze. Die Gedanken sind frei, und ich möchte niemandem seinen Spaß verderben. 

 

Mich selbst hat die Handhabung des Feldtelefons allerdings allzu sehr an Berichte aus dem Algerienkrieg (und andere) erinnert. Da gibt es dann nichts Erotisches mehr, nur noch Entsetzliches, ausgelebte Unmenschlichkeit.

 

Angesichts derart konkret ausphantasierter Menschenverachtung, dem völligen Fehlen von Empathie und der gezielten Zerstörung des Gefühls von Würde ist bei mir die Lust an der Lektüre verloren gegangen. Schade. Aber vielleicht stellt sie sich bei einer nächsten Geschichte wieder ein?

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