Lieber kehinn
Ich bin wirklich etwas unsicher, wie ich diese Geschichte bewerten will. Ich verwende in meinen Geschichten ebenfalls oft deftige Sprache, störe mich daran also nicht, obwohl ich trotz der zwischen den Zeilen liegenden Thematik eines unsicheren jungen Mannes, die ganze Zeit das Gefühl hatte, es sei eine sehr, sehr lange Session-Beschreibung.
Ich habe mich davon dann aber gelöst und mir Gedanken darüber gemacht, welche Themen dich beim Schreiben umgetrieben haben mögen. Feministische Rachephantasien für die Jahrhundertelange Unterdrückung durch das Patriarchat, oder die Schwierigkeiten der Jugend gleich welcher Generation, Bedürfnisse einzugestehen, die nicht der gesellschaftlichen Norm entsprechen, oder der Beginn einer Liebesgeschichte mit Happyend. In welcher Dekade mag sich deine Phantasie beim Schreiben bewegt haben? Ob es heutzutage wirklich einfacher für Männer ist, submissive Neigungen zuzugeben oder ob die Veränderung der Geschlechterrollen dazu beiträgt, das mehr Männer so fühlen, bezugnehmend auf die Thematik, das Frauen zur Zeit am besten "alles richtig" machen müssen, um Anerkennung zu erhalten 🤔
Eine zum Nachdenken anregende Session-Beschreibung also ...
Vielen Dank dafür. 
VG Natty

23.09.2026 um 09:16 Uhr
Eine richtig schöne, im besten Sinne des Wortes ruhige Geschichte.
Die Wahrheit in eine ironische Bemerkung zu verpacken kann oft zu ganz spannenden Situation führen. Das kann ich gut nachvollziehen.
Schön finde ich auch den Perspektivenwechsel. Und auch den Kniff, die Geschichte zu einer Geschichte zu machen, die im Internet veröffentlicht wird.
Vielen Dank!
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