Ein schöner Tagtraum, fantasievoll und anregend.
Vielen Dank für die Geschichte!
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Autor. Förderer.
12.06.2026 um 12:19 Uhr
Ein schöner Tagtraum, fantasievoll und anregend.
Vielen Dank für die Geschichte!
»Louisas Aufgabe (Teil 1)« von millamomud
Förderer.
12.06.2026 um 10:18 Uhr
geändert: 12.06.2026 um 10:35 Uhr
Hallo Millamomud,
auch mit hat Deine erste Veröffentlichung hier gut gefallen, herzlichen Glückwunsch auch von mir! 🎉😊
Vor allem Dein wortgewandter Schreibstil gefällt mir, und die Geschichte baut einen Spannungsbogen auf und macht neugierig auf mehr.
Gleichzeitig hinterlässt das Erzählte auch bei mir einige unangenehme Gefühle und Fragezeichen. Das ist selbstverständlich ok, Literatur soll ja auch Denkanstöße geben und Horizonte erweitern.
Die WG hast Du auch aus meiner Sicht authentisch beschrieben, auch bei uns gab es wilde Parties, allerdings gab es zu meiner Zeit keine sexuellen Spielchen dieser Art, Wahrheit oder Pflicht spielen hatte ich zuletzt mit 14 in der Schulzeit hinter mir gelassen… , das heißt ja nicht das sowas nicht realitätsnah ist. Vielleicht waren wir einfach auch verklemmter damals, oder „ erwachsener“, wie auch immer 😁🙃
Jule kommt für mich schon sehr unsympathisch rüber, daher fällt es mir auch etwas schwer mich in Louisa und ihre Beweggründe bei diesem Spiel mitzuspielen reinzuversetzen. Wobei sie insgesamt eher so wirkt als würde sie das Leben eher unbeteiligt über sich ergehen lassen, daher passt es dann doch wieder ganz gut. Vielleicht gibt es ja für sie die Chance durch die Entdeckung ihrer Neigung zu mehr Selbstbestimmtheit zu gelangen. Der Text wirkt aufgrund des vorher beschriebenen auch schwermütig auf mich, da geht’s mir anscheinend ähnlich wie Yuria und Sklave Thorsten. Aufgrund dieser Gefühle bei mir trat für mich die Erotik eher in den Hintergrund.
Unter dem Aspekt das sich hier ein Spiel mit Kontrolle und Unterwerfung anbahnt, sehe ich schon einen BDSM Bezug. Die jungen Leute haben ihre Neigung noch nicht entdeckt und es passiert auf diesem Wege. Dabei ist die Konstellation finde ich doch sehr unkonventionell, ich bin gespannt darauf wie es weitergeht mit den dreien und vor allem natürlich mit der Hauptfigur. Daher das ich schon weiß, das es ein Mehrteiler ist ist da bestimmt noch viel Raum für die Entwicklung der Charaktere.
Vielen Dank fürs Teilen der Geschichte und schöne Grüße, Rote Blume
»Louisas Aufgabe (Teil 1)« von millamomud
12.06.2026 um 05:06 Uhr
Hallo millamomud
Herzlichen Glückwunsch zum erfolgreichen Start deiner ersten Geschichte hier.
Was soll ich sagen. Ich habe Deine Geschichte gleich Morgens am Tag der Veröffentlichung gelesen und war hin und weg.
Du hast einen Stil zu schreiben der aufgeweckt und lebendig klingt.
Hast dabei die Gefühle und Gedanken der Protagonisten mit einbezogen und mich mit Ihnen die Szene durchleben lassen.
Allein die Idee der Geschichte hat mir gefallen und ich zitterte mit Louisa im Club mit.
Was ich mich frage ist warum hatte Louisa bis dato noch nie kommen können?
Warum lässt sie sich auf dieses Spiel ein?
So wie ich es aus der Geschichte verstehe ist Louisa recht neu in der Wg.
Auch Paul war recht zurückhaltend und reagierte eingeschüchtert als er aufgefordert wurde jemanden zu schreiben.
Mir ist klar das Junge Menschen manchmal und gerade angetrunken sehr offen bzw ist Direktheit auch manchmal hart und das WG leben sehr Wild, aber das lies mich wie die liebe Yuria auch schrieb etwas nachdenklich wirken, ja wie nach einen schlechten Traum.
Das aber ist keine negative Kritik weil das wäre unfair. Ich finde deine Geschichte klasse geschrieben und einfach auch interessant und ja auch wenn nicht jeder das WG Leben erlebte, so kann es sich glaube ich jeder vorstellen wie es ablaufen könnte.
Ich hoffe ich finde bald wieder mehr Zeit - zur Zeit ist es stressig bei mir
Liebe Grüße Thorsten
»Der Mann im Kleid« von T Lagemann
Autor. Korrektor.
12.06.2026 um 01:53 Uhr
geändert: 12.06.2026 um 01:58 Uhr
Für ganz so unglücklich halte ich den Protagonisten nicht, wie von vielen anderen Lesern empfunden. Immerhin kann er seinen Fetisch bedingt „leben“. Das ist ja ein Kennzeichen von Fetischisten, dass Dinge im Zentrum stehen und nicht Personen. Er sucht einige Attribute (Kleidung) einer Frau, ohne selbst eine sein zu wollen oder innerlich zu sein. Er hat eine Frau, die er als Frau liebt und sie ihn als Mann, der er ja ist: Seine Männerkontakte sind funktionell und nicht homosexuell motiviert.
Als Fetischist ist ihm die Beziehung zu Dingen wichtig. Was er vermisst, ist ein Gegenüber, die seinen Fetisch teilt. Immerhin teilt Agnes ansonsten ihr Leben mit ihm, und er mit ihr. Die Erfüllung wäre, dass sie sich seinem Fetisch anschließt. Beide drumherum tanzen.
Ich will die Trauer nicht kleinreden, aber der Protagonist ist noch relativ gut dran. Er kann seine Sexualität pflegen und selbst erleben. Er berichtet von diesen Glücksmomenten. Da sind Sexualitäten denkbar, die noch viel härter zu verkraften sind. In denen nicht mal das Selbsterleben möglich ist. Und echt einsam machen können, nicht nur sexuell sehnsüchtig. Ich mag mir nicht vorstellen, wie es zum Beispiel einem Pädophilen geht, dem ja nur Doppelleben bleibt, und dem alle Wege abgeschnitten sind. Denn dem geht´s um Beziehung.
Na gut, „schlimmer geht immer“ ist kein Argument. Es bleibt ein berührender Text.
Sprachlich hat mir das Satz-Stakkato auf Dauer nicht gefallen. Trotzdem (oder wegen?) liegt über dem Sprachrhythmus eine Melancholie. Ich hätte eher Singsang erwartet (und das wäre dann wohl misslungen). Das verblüfft mich. Sind die kurzen Sätze und zerhackten Sätze Ausdruck des Schweigens des Mann im Kleid? Dass durch etliche Wiederholungen eine Monotonie oder Tristesse entsteht, liegt dagegen auf der Hand.
Fein gemacht, find ich.
Übrigens: Die Bebilderung des Textes gefällt mir hier. Da gehört Liebreiz hin.
»Louisas Aufgabe (Teil 1)« von millamomud
11.06.2026 um 22:53 Uhr
Wow, was für ein toller Start in eine spannende Geschichte! 🤗
Mir gefallen sehr deine autentischen Charaktere, das wirkt alles sehr lebensnah! Dass Louisa an dem Spiel Freude findet, kann ich verstehen... 😁Wer hat nicht schonmal Wahrheit oder Pflicht gespielt und dabei einen roten Kopf bekommen...
Du erzählst übrigens wirklich gut, trotz des umfangreichen Teils gibt es keine Längen drin und ich war an keiner Stelle raus oder gelangweilt. Ich hoffe, du kannst das Tempo im nächsten Teil halten, ich jedenfalls bin gespannt darauf.
Viele Grüße
lizzy lu
»Der Mann im Kleid« von T Lagemann
11.06.2026 um 20:53 Uhr
Vielen Dank für die Geschichte, die erinnert mich an meine Kindheit und meine ersten Versuche mit Frauenkleidung. Zwischendurch hatte ich dann auch mal eine Freundin, die das reizend fand aber meistens war das immer ein Versteckspiel.
»Louisas Aufgabe (Teil 2)« von millamomud
Autor.
11.06.2026 um 20:16 Uhr
Herzenswunsch
Ich finde mehrteilige Geschichten bieten viel mehr Raum für die Details und das "Drumherum", verlangen mir aber auch mehr Geduld ab. In sich abgeschlossene (Kurz-) Geschichten kommen zwangsläufig schneller ans Ziel
Ich "fürchte", dass meine Geschichten alle etwas länger sind, meist in Novellenform, im Schnitt so 12 Kapitel. Das geht in den einzelnen Veröffentlichung des Handlungsbogens wegen natürlich manchmal auch zu Lasten der "Höhepunkte", aber ich möchte Geschichten erzählen und nicht bloß Aneinanderreihungen mechanischer Abläufe. :)
»Louisas Aufgabe (Teil 2)« von millamomud
11.06.2026 um 18:39 Uhr
Hallo millamomud!
Die Geschichte geht spannend weiter! 😊
Supergut finde ich, wie Lou immer reflektiert und ihre Situation analysiert, jeden Moment davon lässt du mich teilhaben an ihren Gedanken und irgendwie auch an einer Entwicklung, die ich gerade erahne (aber mal sehen...). Das unterscheidet deine Geschichte von anderen Geschichten, in denen es mehr um das Mitteilen von wer-mit-wem-und-was geht, finde ich. Dein Schreibstil finde ich auch enorm flüssig und gut zu lesen.
Vielen Dank!
Gespannt darauf, wie es weitergeht und viele Grüße
Braves Mädchen
»Podcast: Wie ist es, submissiv zu sein« von Jona Mondlicht und Devana
Förderer.
11.06.2026 um 17:50 Uhr
Liebe Devana, lieber Jona,
liebe Schattenzeilen- Community,
nun zu meiner eigentlichen Rückmeldung, die ich gestern Abend nicht mehr fertig bekommen habe:
Vielen Dank für diese wieder sehr angenehm anzuhörende Folge, die auch mir und meinem Freund wieder einige Gelegenheiten zur Reflexion darüber was submissiv und devot sein eigentlich für mich/ uns bedeutet, gegeben hat…
Es hat wieder Spaß gemacht Euch zuzuhören und ich finde es toll, wie ihr immer wieder auch hier Denkanstöße und Reflektionen anregt.
Vielen Dank auch für Eure Offenheit und in dieser Folge vor allem Devanas sehr persönlichen Einblicken in ihr Empfinden.
Ehrlicherweise hat mir das alte Intro besser gefallen, vor allem wegen dem „ Stöhnlaut“, aber gut, ich komme klar damit, dass ihr Dinge verändert und das anders seht 🫶😊
Und nun zum Inhalt: Mir gefällt, dass ihr immer wieder betont das es kein „ richtig und falsch“ gibt was das submissiv oder auch dominant sein betrifft, weil es eben individuell verschieden ist, auch wenn es Parallelen im Erleben und Empfinden gibt und das finde ich auch immer wieder spannend zu hören ( oder hier im Forum zu lesen).
Mein Freund unterschied zu den Begrifflichkeiten spontan eher wie oben Herzenswunsch, aber ich fremdle immer noch mit dem Begriff devot und bezeichne mich einfach weiter als submissiv, zumindest aktuell. Es ist wohl auch eine persönliche Auslegungssache was die Unterscheidung und Verwendung der Begrifflichkeiten angeht. ( siehe Unterscheidung/ Umfrage)
Für mich ist es auf jeden Fall eine sehr erfüllende Sache die Sub und Sklavin meines Doms und Herrns sein zu können, was sicherlich auch mit seinen Eigenschaften als dominanter Part zu tun hat, aber auch an sich mit dem Menschen, der er ist.
Für mich gehen der Entdeckung meines/ unseres BDSM mit ihm Gefühle und Phantasien voraus, die mit Hingabe, Unterwerfung und Überwältigung zu tun hatten, weniger damit jemandem zu „ dienen“ was nun für mich innerhalb
der Beziehung dazugehört. Auch für mich ist es eher ein Dienen im sexuellen Kontext, bzw. auch etwas darüber hinaus auf die Beziehungsdynamik bezogen.
Ob das nun ein „ Vorteil“ ist so zu fühlen? Mmmh, naja zumindest passe ich da offensichtlich ziemlich gut zu meinem Partner. Ich kann mir vorstellen, dass es auch schwierig sein kann, wenn ich mir meiner Neigung bewusst werde, auf die Suche gehe und niemanden finde, mit dem es zusammen geht. Das kann natürlich auch an anderen Aspekten liegen als nur an meiner Neigung und an meinen ( sexuellen) Vorlieben, Bedürfnissen und Wünschen. Das läuft bei der Vanilla-Beziehungssuche ja auch ähnlich. Wobei es wsh schwieriger wird je „ spezieller“ meine Vorlieben sind bzw. wie viele andere Menschen diese teilen. Ich glaube das zu einem gelingenden Miteinander auch immer gehört das die Beteiligten sich aufeinander einstellen. Wenn ich nur Wünsche erfüllt bekommen möchte, ist das eine eingleisige Sache. Für mich hat Sexualität, ob BDSM oder nicht auch immer etwas mit Begegnung zu tun. Diese kann natürlich völlig unterschiedlich ausgestaltet sein und aussehen. Alles andere hinterließ zumindest bei mir einen schalen Nachgeschmack, oder war eben einfach keine schöne Sache.
Aber natürlich sehe ich es auch als sehr wichtig an, das auch als Sub meine Wünsche und Bedürfnisse mit berücksichtigt werden. Wenn ich das Gefühl bekommen würde das Dom nur an mir vorbei agiert, würde ich sicherlich die Lust verlieren.
An der Stelle frage ich mich gerade woher der Begriff „ Wunschzettelsub“ kommt… 😅, ich werde nachforschen…
Und auch ich freue mich schon wieder auf die nächste Folge 🤗
liebe Grüße, Rote Blume
Zur Übersicht des BDSM-Forums.
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12.06.2026 um 13:01 Uhr
Liebe/r Timbre,
interessant wie Du den Selbstversuch beschreibst, ich kenne dieses Gefühl sich selbst zu disziplinieren, durchzuhalten, bis es nicht mehr geht
Zum Thema.