ich finde Jules Verhalten dreist. Am Ende nutzt sie Paul als Sündenbock. Bens Geschenk finde ich auch echt eher irre.
Ich habe irgendwie nicht das Gefühl, dass Jule sich über ihre Verantwortung bewusst ist.
Ich bin sehr gespannt, wie sich das noch auflöst.
Helenas Rolle ist mir auch nicht klar. Sie ist schon fast zu perfekt.

06.07.2026 um 15:43 Uhr
geändert: 06.07.2026 um 17:30 Uhr
Grüß Dich millamomud, ich habe es oft gesagt, wiederhole es aber gern. Schreiben, erzählen, begeistern kannst Du und das hast Du auch im letzten Teil geschafft!
Trotz allem bleibt für mich der bittere Nachgeschmack eines düsteren Missbrauchszenarios, eines Beispieles dafür, wie man Menschen brechen, ja zerbrechen kann. Okay, Louisa will einen neuen, ihren Weg gehen. Nimmt sogar ein Halsband von Ben an, obwohl sie selbst sagt:
Ich habe es gewählt. Nicht, weil ich ihm wieder vertraue. Sondern weil ich mir selbst wieder vertraue.
Eine Aussage, die für mich im BDSM-Kontext gar nicht geht. Gegenseitiges Vertrauen ist für mich die wichtigste Grundlage jeglichen BDSM.
Was aus Paul und Jule wird, lässt Du völlig offen, das finde ich tatsächlich schade. Man könnte meinen, sie kommen ungeschoren davon und haben somit die Chance, sich ein neues Opfer für ein neues perfides Spiel zu suchen. Louisa hingegen, ist klar ein Opfer, braucht eine Therapie und wohl sehr viel Zeit. Allein das beweist mir, dass ich hier keine BDSM-Geschichte sondern die Entwicklung und ausführliche Schilderung von Sexualstraftaten gelesen habe. Deswegen bleibe ich auch bei meiner Meinung, dass so etwas auf den Schattenzeilen nichts zu suchen hat!
Danke für´s Lesenlassen.
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