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BDSM-Forum

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»Grenzen« von Hekate

Natty

Autorin. Förderer.

09.08.2026 um 09:57 Uhr

Liebe Hekate

ein weiterer Teil deiner Geschichte, der für mich ebenso flüssig und stark geschrieben ist, wie die, die ich bereits gelesen habe. 

 

Ich mag deine Art durch wenige Sätze die Stimmung einzufangen.

 

Draußen hat der Wind an Stärke zugenommen. Wie das gleichmäßige Rauschen eines nahen Meeres dringt er durch die fest geschlossenen Fenster zu ihr.

 

Und schon habe ich ein Bild vor Augen.

 

Thematisch finde ich diese Geschichte sehr interessant, da der Einblick in die Gefühlswelt, bzw. die Beweggründe des Majors so schön nüchtern erklärt werden und dennoch nicht den Charakter einer Geschichte verlieren.

 

VG Natty

Zum Thema.

»Gespiegelt« von poet

09.08.2026 um 05:39 Uhr

Lieber poet

 

das war die erste Geschichte hier, wo ich ganz absichtlich wartete was andere für Kommentare schreiben. 

 

Erst einmal vorweg bekommst Du von mir vier Sterne weil ich begeistert bin wie Du diese Szene beschrieben hast. 

Das ist finde ich große Leistung und Schriftstellerrisch eine schwere Arbeit. 

Gerade weil Du es in ganzer Linie durchgezogen hast.

 

Dazu dieses Titelbild. Ich musste gestern so lachen weil es genau dem Bild entspricht welches ich damals beim Lesen vor meinen inneren Augen hatte. 

 

Leider hatte mich die Geschichte in Thema Obsession weniger angesprochen. Was ich schade finde, weil Du so einige tolle Geschichten veröffentlicht hast. 

Aber mich stimmte die Geschichte traurig als ich sie das erste Mal lesen durfte. 

Vor weg möchte ich aber etwas sagen was mir wichtig erscheint. In deiner Geschichte ging es um einen Mann - der wenn ich es sagen darf, Probleme im Leben hat. 

Niemand wird so geboren und ich gehe so weit, daß niemand sich sein Leben so vorgestellt hat als er Jung war und seine Zukunft erträumte. 

Unsere Familie, Mitmenschen, Arbeitgeber und Freunde machen uns zu dem was wir sind. Gerade als Kind lernen wir viel von den Eltern wenn auch vielleicht unbeabsichtigt bzw ohne das die Eltern alles vorher Durchdenken. Denn auch sie sind nur Menschen. 

Ich möchte daher den Mann nicht bewerten oder über sein Leben etwas sagen, jeder kann in eine Lebenssituation gelangen die einen richtig tief fallen lassen. 

 

Traurig genug das er so ein Ende findet und ich glaube in dir hier wieder das Schlitzohr zu finden. Weil ich glaube viele so ihre "Obsession " ausleben und mehr nicht schaffen können. 

Mich hatte es als Jurymitglied nicht angesprochen - was aber nicht bedeutet das diese Geschichte schlecht ist

 

Das ist sie nämlich nicht. 

 

Liebe Grüße Thorsten

Zum Thema.

»Gespiegelt« von poet

G Schichtenrausch

Autor. Korrektor. Förderer.

08.08.2026 um 22:51 Uhr

Braves Mädchen

 Klar, es mag ja sowohl die pubertierenden Jugendlichen als auch die alten schmuddeligen Säcke geben, aber wtf, warum in Geschichten, die beim Lesen Spaß machen sollen...

Aus meiner Lektorensicht auf den Schattenzeilen habe ich über deine Aussage nachgedacht.

Ich würde nicht mehr lektorieren, wenn ich ausschließlich Geschichten auf dem Tisch hätte, die beim Lesen Spaß machen sollen.

 

Es gibt sie, die alten Säcke, diese gescheiterten Existenzen, die nichts weiter haben als ihr Versagen, ihre Lüste, die sich durch den Suff zu wahnhaften Obsessionen steigern. In "Gespiegelt" habe ich für den Protagonisten nur einen traurigen Seitenblick, schätze aber die literarische Fähigkeit von poet, diesen Kerl so wunderbar unsympathisch und real darzustellen.

 

Müssen Geschichten Spaß machen?

Es gibt den immer weiter wachsenden Anteil psychisch kranker Menschen, die am Maßstab unserer Spaßgesellschaft scheitern, ebenso wie die vielen Menschen, denen die Spaßgesellschaft die eiserne Fratze zeigt, weil sie nicht jung, intelligent und gesund sind. Ich sehe die pubertierenden Jugendlichen, die in der Spaßgesellschaft keine greifbaren Werte, keine Perspektiven finden, die Crystal-Gesichter, immer mehr arme Alte und ich sehe 95 Prozent der Weltbevölkerung, die liebend gern in unserer Spaßgesellschaft leben würden, die aber nicht mal hier für alle reicht.

Es ist eine interessante Frage, die Sache mit dem Spaß beim Lesen. Den will ich auch, aber viel mehr Konflikt, Spannung, Handlung. Ich will Nachdenken, Gedanken, Ansichten, Einsichten, Vorschläge, Utopien und etwas aus einer Geschichte mitnehmen in mein Leben, bei dem Spaß nur ein geringer Teil ist.

Zum Thema.

»Gespiegelt« von poet

Natty

Autorin. Förderer.

08.08.2026 um 18:18 Uhr

Der Inhalt dieses Beitrags ist aus Gründen des Jugendschutzes nicht frei einsehbar.

Bitte melde dich zunächst am Altersverifikationssystem an.

Zum Thema.

»Gespiegelt« von poet

Eisvogel

Autor. Förderer.

08.08.2026 um 16:59 Uhr

Lieber poet,

eine tolle Studie, meiner Meinung nach ein wirklich großartiger Text, der mich sehr an Bukowski erinnert - nur eben nicht lustig (und dass wir uns richtig verstehen: Das ist für mich ein Riesenkompliment, weil ich Bukowski sehr gerne lese). Die Verzweiflung und Einsamkeit des Protagonisten hast Du wirklich perfekt eingefangen und ich wollte unbedingt wissen, wie es jetzt ausgeht. Von mir bekommst Du dafür natürlich wohlverdiente vier Sterne. Allerdings kann ich sehr wohl auch nachvollziehen, wenn diese Geschichte a) ziemlich frustriert und b) ein positiver Held in ihr vermisst wird, denn so wirklich präzise und wortgewaltig Du auch den Helden schilderst - richtig kennenlernen möchte ich ihn dann eben doch eher ungern, ehrlich gesagt. Das unterscheidet ihn jetzt von den meisten anderen Helden mit Obsession, die wir in dem Wettbewerb bislang hatten, die dann eben doch alle eher sympathisch rübergekommen sind (nur bei meinem eigenen bin ich mir nicht ganz so sicher, wenngleich ich ihn jetzt doch deutlich liebenswerter als Deinen finde) und definitiv auch von den Helden Deiner anderen Geschichten. Macht andererseits diesen Text natürlich noch mal extra zu etwas ganz Besonderem!

Zum Thema.

»Podcast: Herausforderungen - nicht nur für Bottom« von Jona Mondlicht und Devana

Devana

Autorin. Teammitglied. Förderer.

08.08.2026 um 16:17 Uhr

Hallo Braves Mädchen,

 

vielen Dank für das Lob für den aktuellen Podcast!

 

Doch, natürlich sind wir vorbereitet und das ist auch kein großes Geheimnis.

 

Ein kleiner Einblick ins Nähkästchen:

 

Ganz zu Beginn hatten wir meist nur einen kleinen Notizzettel. Das ergab aber dann meist eine Dauer von unter 30 Minuten. Mittlerweile sind unsere Notizen etwas ausführlicher geworden bzw. zu manchen Themen recherchieren wir vorab auch intensiv. 

 

Wir haben aber nie ein vorformuliertes Skript, sondern immer nur stichpunktartige Notizen, an denen wir uns entlanghangeln. Dadurch hoffen wir, einen gesunden Mix aus Spontanität und Struktur zu erhalten. Manchmal machen wir während des Podcasts ein paar ungeplante Exkurse, wenn es sich ergibt, kehren dann aber zu der Struktur zurück.

Ich glaube, ohne die Gliederung würden wir sonst öfter während des Podcasts ins Stocken geraten. 

Ein "Äh, was können wir jetzt noch dazu erzählen? Fällt dir noch etwas ein?" wollt ihr bestimmt nicht alle zwei Minuten hören.

 

Liebe Grüße

Devana

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»Gespiegelt« von poet

Bär

Förderer.

08.08.2026 um 15:32 Uhr

Hallo Poet,

 

diese sehr traurige und depressive Geschichte hat mich ganz schön mitgenommen. Vielleicht auch deshalb, weil mir diese oder ähnliche Geschichten, allerdings aus dem wahren Leben, nicht fremd sind. Ich kenne oder leider kannte einige Leute, die Sklaven der Flasche waren und nicht jeder hat es überlebt. Natürlich ist es ein verbreitetes Klischee vom 'pornoglotzendem' Alkoholiker, der nie eine Frau abbekommen hat und sich ständig 'einen runterholen' muss, wenn er an den für sich unerreichbaren Sex denkt. Das ändert aber nichts an der Tragik der Situation. Unterm Strich sehe ich da auch eine gewisse Sozialkritik, welche ich zwar nicht immer, aber meistens angebracht finde und hier ist es definitiv so. Leider kenne ich die Vorgeschichte des Protagonisten nicht. In der Regel wird man nicht so geboren und auch das soziale Umfeld muss diese Entwicklung nicht zwingend hervorrufen. Ich kenne auch genügend ähnliche Schicksale von mir nicht persönlich bekannten Menschen. Zum Einen wahr ich schon oft, meist dienstlich als Fahrgast mit dem Zug, in Frankfurt am Main und hatte auch mal einen absolut nicht dummen Freund, der dort studiert hat. Er ist leider im Drogensumpf untergegangen, ich weiß nicht mal, ob er überhaupt noch lebt. Dann habe ich auch in der Heimat schon viele mehr als traurige Schicksale erleben müssen. Ich habe ein knappes Vierteljahrhundert als Lokführer im Nahverkehr gearbeitet und habe nicht nur gewisse 'Stammgäste' gehabt, die mittags in Stadt gefahren sind und nachts mit dem letzten Zug und einem Rucksack leerer Pfandflaschen wieder auf dem Heimweg warn, was auch immer man unter 'Heim' verstehen kann. Im Innenspiegel habe ich auch gesehen, wie aus einem Häufchen Kippen aus irgendwelchen Aschenbechern auf dem Fensterbrett versucht wurde, sich 'neue' Zigaretten zu drehen. Natürlich hatte ich auch ab und zu mal Polizei- und Rettungsdiensteinsätze erlebt. Aber nicht nur Alkohol: Ein Zug nach Tschechien und zurück hieß bei uns intern "Crystal-Express". Dieser Name braucht sicher keine weitere Erläuterung.

 

Für mich hat diese Geschichte nichts mit BDSM zu tun, aber das stört mich nicht im Geringsten. Ich bitte auch meine Weitschweifigkeit zu entschuldigen, die ebenfalls nichts mit BDSM zu tun hat.

 

Lieber Poet, Du willst wissen, warum man Dir "gelegentlich eine 4 zukommen" lässt. Der obenstehende Text ist meine Begründung für die vier Sterne, die ich Dir gegeben habe.

 

Vielen  Dank und Gruß vom Bär.

Zum Thema.

»Podcast: Herausforderungen - nicht nur für Bottom« von Jona Mondlicht und Devana

08.08.2026 um 15:14 Uhr

Hallo Devana und Jona,

 

das war so eine so unterhaltsame Folge, dass ich darüber komplett das Frühstück vergessen habe. 🤫 Schon bei dem Bungeespringen hattet ihr mich... ist man da nicht übrigens immer gefesselt, an den Füßen? Jedenfalls hoffentlich. 🙄

 

Mit Devanas Handfesseln...  nehmt doch mal einen Knebel als Herausforderung. 😀

 

Was ihr über Herausforderungen erzählt habt, war so umfangreich, dass ich die Folge nochmal hören werde, ohne dass es mir langweilig wird. Ich finde es immer erstaunlich, wie ihr im Gespräch so ein Thema abarbeitet, Stück für Stück, ohne dass man das Gefühl hat, ihr wärt irgendwie vorbereitet... (seid ihr doch, das hat Devana am Anfang unfreiwillig verraten, wegen dem Scrollen und so...) Jedenfalls höre ich euren Unterhaltungen immer gern zu.

 

Ich finde, die Herausforderungen für Bottom und Top halten sich die Waage. Sie sind teilweise recht unterschiedlich, aber jeder hat seine leichten und schweren Parts. Wie ihr es sagt... am Ende müssen beide Seiten ihren Spaß dran finden, dann passt es auch.

 

Was für eine supersuperschöne Folge. Danke übrigens auch für das Lied immer am Ende, ich liebs! 🥰🎶

 

Viele Grüße

Braves Mädchen

Zum Thema.

»Gespiegelt« von poet

08.08.2026 um 14:50 Uhr

Hallo poet,

 

herzlichen Glückwunsch zur Platzierung! 🙂

 

Ich merke immer wieder, dass ich mit Geschichten nicht klar komme, wenn die Protagonisten niveaulos, unreif oder so runtergekommen wirken. Mir versaut das jeden anregenden Gedanken. Klar, es mag ja sowohl die pubertierenden Jugendlichen als auch die alten schmuddeligen Säcke geben, aber wtf, warum in Geschichten, die beim Lesen Spaß machen sollen...

 

Ist nun die Frau im Spiegel oder das Bier seine Obsession... Weiß nicht genau... und ich weiß auch nicht, ob mit BDSM nun gemeint ist, dass er sich selber schadet mit seinem Lebenswandel... gibt es sowas wie Autosadismus? 😀

 

However, ich habs gelesen, es hat mich kurz unterhalten, dafür herzlichen Dank, aber für einen meiner oberen Plätze hat das leider nicht gereicht. Erraten habe ich dich auch, du schreibst meistens so im Altherren-Bierstammtisch-Style.

 

Viele Grüße

Braves Mädchen

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»Die Hexenprobe« von Natty

Tek Wolf

Autor. Förderer.

08.08.2026 um 10:46 Uhr

Liebe Natty, eine gruselige Geschichte zu Anfang. Das hat es wirklich gegeben und war eines von vielen dunklen Kapiteln der Menschheit. Natürlich kam dann die Auflösung am Schluss, aber bis dahin war ich mir nicht sicher, was ich bei der Geschichte fühlen sollte. Im Nachhinein kann man natürlich auch ein Verhör als erotisches Spiel inszenieren, aber das ist immer eine Gradwanderung. Ich habe mir deinen Beitrag dann unter dem neuen Gesichtspunkt nochmal durchgelesen und verstand dann den Reiz der starken Emotionen, das Spiel mit Angst, Zwang und schließlich dem Schmerz. Die Geschichte selbst fand ich sprachlich sehr solide aufgebaut und gut beschrieben. Mir fehlten etwas die Emotionen, aber von denen durftest du ja nicht zu viel verraten, um das überraschende Ende nicht vorweg zu nehmen. Jedenfalls habe ich mich gefreut, dass du an dem Wettbewerb teilgenommen und uns diese Geschichte zum Lesen überlassen hast. Vielen Dank.

Zum Thema.

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