Ich kann Dir da nur zustimmen (meine Frau hatte eine schwere Psychische Störung, die bis in der vollständige Erwerbsunfähigkeit geführt hat).
Es war für Sie zwar wichtig, das Leben in eine Struktur zu kriegen und bestimmte Situationen zu erkennen und dann zu meiden bzw. rauszukommen. Aber das hatte nichts mit BDSM zu tun.
Es wäre nach Aussage der Therapeutin sogar Kontraproduktiv gewesen, wenn sie die Kontrolle vollständig abgegeben hätte.
Sie hat einen liebevollen Mann gebraucht, der mit ihren Stimmungsumschwungen umgehen kann und diese kamen von jetzt auf gleich. Der sie auffängt, wenn sie fällt, ihr aber auch die Möglichkeit gibt, sich im Bad einzuschliessen.
Von daher kann BDSM vielleicht für einen schwachen Menschen eine Stütze sein, bei einer ernsthaften Erkrankung kann es aber nicht die Therapie sein.
08.06.2026 um 17:38 Uhr
Herzenswunsch,
Deine Geschichte hat mich sehr gerührt und an meine Frau erinnert, die nach langer Herzerkrankung gestorben ist und bis zum letzten Tag versucht hat ein möglichst „normales“ Leben, mit allem was das Herz will und zulässt, zu leben.
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