Beim ersten Lesen fand ich sie verstörend, dann hab ich mich drin gefunden
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»Podcast: Wie ist es, submissiv zu sein« von Jona Mondlicht und Devana
Autor. Förderer.
»Ich und ich oder die zwei Seiten einer Medaille« von Natty
»Podcast: Wie ist es, submissiv zu sein« von Jona Mondlicht und Devana
06.06.2026 um 20:52 Uhr
geändert: 06.06.2026 um 20:57 Uhr
Hallo Devana, hallo Jona,
Euer Podcast hat mich wieder einmal dazu motiviert, meine Gedanken und Meinungen zu einem bdsm-Thema niederzuschreiben.
Ich bin mir nicht sicher, ob ich dafür dankbar sein soll, hat es mich doch wieder sehr viel Mühe auch mit Korrekturlesen und Verbesserungen gekostet ^^. Und niemals bin ich wirklich zufrieden mit meinem Geschreibsel.
Ich höre Euch aber immer wieder gerne 
Grüße
Salimera
»Podcast: Wie ist es, submissiv zu sein« von Jona Mondlicht und Devana
Autor. Förderer.
06.06.2026 um 17:11 Uhr
Hallo ihr beiden,
vielen Dank für die neue Podcastfolge.
Wie immer, sehr informativ und durch euer charmantes Miteinander sehr unterhaltsam.
Trotzdem komme ich für meine Neigung zu keinem klaren Ergebnis. Ich fühle mich meiner Partnerin gegenüber als devot und in meinem Verhalten ihr gegenüber empfinde ich mich als submissiv. Ich kann es schwer einordnen.
Die Möglichkeit die Neigung in der Beziehung ausleben zu dürfen wirkt sich in meinem Alltags- und Berufsleben inzwischen sehr positiv aus. Auf sehr vielen Ebenen sehe ich die Neigung inzwischen als großen Gewinn für meine persönliche Entwicklung an, egal ob man es nun devot oder submissiv nennen mag.
Den Trend mit den Tradwifes kannte ich bislang nicht, fand es von daher sehr interessant davon zu hören.
Aber, zurück zu diesem eingestaubten Rollenbild? Lieber nicht. Und wo bleiben dann die devot-submissiven Männer? Gibt es auch Tradguys?
Lieben Dank fürs hören lassen!
Herzenswunsch
»Podcast: Wie ist es, submissiv zu sein« von Jona Mondlicht und Devana
06.06.2026 um 14:57 Uhr
Hallo Devana und Jona!
Immer, wenn ihr in Smalltalk fallt, macht es am meisten Spaß euch zuzuhören. ☺️ Das ist in der neuen Folge ganz oft so gewesen, manchmal musste ich auch richtig lachen... will aber jetzt nicht spoilern.
Ich unterscheide "devot" und "submissiv" glaube ich auch, nicht erst seitdem ich den Podcast gehört habe, und ich fühle mich klar zur devoten Gruppe zugehörig. Danke für die vielen Denkanstöße und vor allem Devana für deine Offenheit. Man merkt es euch an, wie eng und harmonisch ihr mit dem Thema verbunden seid.
Das neue Intro ist klar schöner als das alte und auf dem Outro für diese Folge liegt schon ein Bookmark bei Youtube. 🎶
Viele Grüße und Dankeschön
lizzy lu
Förderer.
06.06.2026 um 09:59 Uhr
Lieber Poet,
die grundlegende Idee, einer Freundin von einer Fantasie in Form einer Geschichte zu erzählen, was durch das Ende klar wird, finde ich schön und hat mich dann auch Schmunzeln lassen.
Allerdings ging es mir während der Geschichte wohl so wie der Freundin, die es nicht glauben konnte und Details vermisst hat. Auch hat mir bei beiden Protagonisten, aber vor allem bei ihr, der Blick ins Innere gefehlt, wodurch ich einiges nicht nachvollziehen konnte. Dies bezieht sich auch und vorallem auf die Entstehung und den Ablauf der letztendlich stattfindenden "Session".
Die gewählte Form des Gesprächs passt gut zur Grundidee, aber da gelesene Sprache anders wahrgenommen wird als gesprochene, wurde mir das Lesen erschwert.
Insgesamt wurde ich nicht wirklich abgeholt und mitgerissen.
LG und Danke.
Cid
Autor. Förderer.
06.06.2026 um 08:07 Uhr
Da steckt mir leider zu wenig BDSM Bezug in der Geschichte. Auch den Bezug zum Titel finde ich nicht in der Handlung wieder. Es liest sich wie die Beschreibung eines intensiven Geschlechtsaktes, der einer Benutzung gleichkommt. Jedoch ohne dem Leser in irgendeiner Weise Fantasien zu eröffnen, was sich daraus entwickeln könnte. Trotzdem danke fürs lesen lassen.
Förderer.
06.06.2026 um 01:07 Uhr
Lieber Jona,
Was für eine tolle Geschichte.
Ich habe zimlich mitgefirbert, das einschnürren, das Drahtseil, das Messer und dann...wäre ich plötzlich gerne ein Weihnachtsbaum?
Ich habe gar nicht damit gerechnet, Weihnachten ist gerade noch so weit weg, was für ein überraschendes Ende, toll.
Liebe Grüße Ruby
Autor. Förderer.
05.06.2026 um 16:57 Uhr
Lieber Jona,
vielen Dank für diese schöne Geschichte.
Hätte ich sie zur richtigen Jahreszeit gelesen, wäre mir die Doppeldeutigkeit vielleicht aufgefallen, aber nur vielleicht. So musste das schelmische Ende dafür sorgen, dass mein Puls sich wieder normalisiert. Bei der folgenden Passage habe ich mich wirklich gefragt, wo die Reise hingeht:
Denkst du wirklich, ich könnte dir etwas antun? - Nein. Keine Sorge. Nicht jetzt. Noch nicht. Vielleicht in ein paar Tagen. Irgendwann aber bestimmt.
Eine tolle Idee, schön geschrieben, danke fürs lesen lassen!
04.06.2026 um 12:10 Uhr
Liebe community, hier also TEIL 2 meiner Texttapete, der in der Warteschlange geparkt war - falls das Thema euch interessieren sollte. 
BDSM als Erkenntnisweg mit negativer Konnotation und somit als „Therapie“?:
Therapeutische Intentionen und Ziele halte ich bei bdsm-Interaktionen für eben sowenig angebracht, wie in einem Vanilla-Sex-Kontext. Sexualität und erotische Praktiken sind keine Werkzeuge, die zweckentfremdet benutzt werden sollten.
Außerdem impliziert eine therapeutische Absicht im bdsm, dass Neigungen Problem bedingt wären, und diese sich durch das Wirken mit gezielten Aktionen auflösen könnten und sollten.
Negativ konnotierte Intention, mit mehr oder weniger bewusster Retraumatisierung, mag bei einem eher geringen Anteil von Kinkstern vorhanden sein, die Regel sind solche Motive sicher nicht.
Meiner Beobachtung nach ist es einfach eine Art der Sexualität, die durch vielerlei Einflüsse geprägt wurde – und meist positiv lustvoll orientiert ist, und nicht negative Erlebnisse fokussiert.
Die von Clu beschriebene Aufstellung, wie ich sie verstanden habe (Knoten – Kink – Jagd – Entschleunigung – Auflösung Knoten), vermute ich nicht bei der Mehrzahl der Kinkster.
Alles was mich an persönliche negative Erlebnisse und Erfahrungen erinnern könnte und dem zu ähnlich wäre, könnte ich nicht lustvoll im bdsm ausleben und würde entsprechende Inhalte im bdsm ablehnen.
Wenn die Sexualität bzw. Sexual-Identity stark mit bdsm-Neigungen vernetzt und verwoben ist, kann aufgrund intensiver und vielfacher negativer Erfahrungen im bdsm oder im Alltag späterer Lebensphasen, die ebenso prägend und nicht auslöschbar sind, die Neigung belastet werden. Wodurch ein Ausleben eigener (bdsm-)Sexualität verunmöglicht – oder zumindest sehr erschwert werden kann.
Überspitzt betrachtet, könnte außerdem beispielsweise die Erkenntnis der Gründe für eine homosexuelle Orientierung dazu führen, dass die Freude und Akzeptanz eigener Sexualität geschwächt oder beseitigt wird; ohne dass dadurch aus einer Homosexualität eine Heterosexualität werden könnte.
In beiden Fällen könnte dies zu einer Art unerwünschter Asexualität und Verlust der sexual Identity führen, die psychotherapeutisch auch nicht wieder „geheilt“ werden könnte.
Allgemeine Alltagsbelastungen, nachhaltige Negativerfahrungen und auch Ursachen-Erkenntnisse einer Neigung können auf die zuvor befriedigende Sexualität destruktiv wirken.
Weniger zu hinterfragen und zu analysieren, statt dessen mehr zu genießen, sehe ich eher als glückbringenden Weg.
BDSM mit therapeutischer Absicht wäre unwirksam – und zudem ungeil!
Solch Ansinnen eines Tops fände ich anmaßend, übergriffig und ungeil. Einen Consens könnte es von mir hierfür niemals geben, und auf keiner Seite des Spiels würde ich daran mitwirken wollen.
Der Begriff „Therapie“ sollte dem medizinischen Bereich zugeordnet sein und vorbehalten bleiben, und alles was einem gut tut und befriedigt sollte nicht damit verknüpft werden - insbesondere nicht die eigene Art und das Ausleben von Sexualität. Gerade weil Therapiemaßnahmen immer auch der Anspruch einer „Normalisierung“ innewohnt. Das Andichten therapeutischer Effekte und die inflationäre Nutzung des Begriffs „Therapie“ finde ich abstrus.
Sicher gibt es bei manchen eine Prägung oder ein Sein, durch welches vor allem eine D/s-Neigung nicht nur der Lust, sondern auch der Psychohygiene, Kompensation, Substitution oder Beziehungsfähigkeit im Paarkontext dienen kann. Würde man diese Nebeneffekte allein durch Erkenntniswege beseitigen, dann wäre das eher kontraproduktiv. Denn Altlasten, Defizite oder charakterliche Prägungen würden ja bestehen bleiben, wodurch man vielleicht professionelle Psychotherapeuten als dauerhafte Auffangstation bräuchte; während man zuvor im bdsm das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden konnte.
Durch neuronale Verknüpfungen manches im D/s erotisieren zu können, was in der Alltagsrealität oder biografisch eher negativ zu bewerten wäre, schätze ich eher als positive Fähigkeiten mancher Kinkster.
Im Übrigen stehen masochistische Bedürfnisse und Befriedigungen
- sofern nicht psychologischer Natur -
im Zusammenhang mit rein physiologischen Funktionalitäten und anatomischen Gegebenheiten.
Grüße
Salimera
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07.06.2026 um 00:19 Uhr
Hallo Devana und Jona,
das war jetzt der erste Podcast, den ich mir von euch angehört habe und muss sagen, die Aufmachung sagt mir sehr zu.
Es war sehr angenehm, euch zuzuhören und es ist schön, wie offen ihr über die Dinge sprecht.
Ich war neugierig aufgrund der Thematik, weil sie mich selbst betrifft.
Es hat mich zum Nachdenken angeregt.
Persönlich hätte ich mir ein bisschen mehr Inhalt zum »Warum« gewünscht.
Es klang ein wenig nach »Ich bin devot und deswegen mach ich jetzt dies und jenes bzw lasse es mit mir machen«.
Die Differenzierung zwischen Submissiv und Devot fand ich ganz gut, habe ich mir so noch nie Gedanken darüber gemacht.
Durch euren Podcast musste ich mich selbst nach diesem »Warum« fragen und habe dann gemerkt, dass ich mich dann selbst wohl nicht rein in dieses Spektrum einordnen kann.
Denn unterwürfig sein um der Unterwerfung willen kann ich nicht. Ich muss Stärke und eine gewisse »Überlegenheit« bei meiner Gegenüber spüren. Andernfalls tanze ich ihr auf der Nase herum.
Aber woran ich diese Parameter genau festmache, muss ich noch eruieren.
Ich glaube, der korrekte Fachterminus dafür ist »Brat«, wenn ich mich recht entsinne?
Auf jeden Fall danke für den Podcast, er hat meine Gedankenwelt in Bewegung gesetzt.
Etwaige Rechtschreib- und Grammatikfehler bitte entschuldigen, ich feiere gerade mein Älterwerden.
Liebe Grüße,
V.
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