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BDSM-Forum

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»Victor und Tilda (3) - Die Wette (Teil 3)« von Natty

Leo Me

Autorin. Förderer.

10.05.2026 um 15:06 Uhr

Liebe Natty,

 

ich habe heute deine Geschichte von Victor und Tilda gelesen. Normalerweise versuche ich Mehrteiler in ihrer Gesamtheit auf mich wirken zu lassen, aber ich muss sagen, das fällt mir diesmal schwer. Mir gefällt dein Spiel mit den Farben und ihren Gefühlen gut. Das zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte.

 

Aber ich nehme einen Bruch in der Beziehung zwischen Victor und Tilda wahr. Anfangs wird die Geschichte davon getragen, dass Victor ihr Zeit gibt, nach und nach Vertrauen zu entwickeln, um ihre schrecklichen Erlebnisse ein Stück weit hinter sich zu lassen. Dieses Vertrauen, seine sanfte Führung gehen für mich im weiteren Verlauf aber mehr und mehr verloren. Was bleibt ist die Aneinanderreihung sexueller Handlungen. Fast habe ich das Gefühl, das ihre Beziehung keine dauerhafte Basis finden kann.

 

Ich bin mir nicht sicher, ob ich es mir einbilde, aber auch sprachlich nimmt die Geschichte für mich zum Ende hin ab. Nichts desto trotz mag ich deine, sehr authentische Art zu schreiben und freue mich auf mehr.

 

Liebe Grüße

Leo 

Zum Thema.

»Der lange Weg nach Hause« von Valérian Bourreau

Valérian Bourreau

Förderer.

10.05.2026 um 14:42 Uhr

geändert: 10.05.2026 um 15:03 Uhr

Hallo an alle, die meine erste Geschichte hier gelesen und kommentiert haben.

Ich freue mich sehr über Lob, Kritik und Verbesserungsvorschläge.

 

Ich möchte hier nur ein paar Worte verlieren, um manche Sachen vielleicht etwas verständlicher zu machen.

 

Für mich stand bei dieser Geschichte in erster Linie die Authenzität im Vordergrund.

Hat nicht jeder von uns schonmal am Boden einer Alkoholflasche nach Antworten gesucht?

 

Und das Thema Sprache, mir persönlich liegt eine elegante und »schöne« Ausdrucksweise auch mehr.

Aber in Momenten tief empfundenen Haderns und Selbsthasses drückt sich die eigene, innere Stimme doch nicht gehoben aus? Also bei mir zumindest nicht.

Und wer Nachts an eine Tankstelle in einem eher sozial schwachem Viertel geht, wird dort kaum mit »guten Abend werte/r Dame/Herr« empfangen.

 

@sklave thorsten:

zu deinem Kommentar möchte ich sehr gerne den Punkt mit der eigentlich vorhandenen Intimität hervorheben.

Für mich persönlich ist das Sprechen über Sex etwas sehr Triviales und Oberflächliches. 

BDSM wiederum ist ein sehr intimes Thema, da man seinem Gegenüber damit einen sehr tiefen Einblick in die eigene Seele gewährt. 

Insbesonders als Sub legt man eine tiefe Verletzlichkeit dar und wenn man diesbezüglich schon auf Ablehnung und Zurückweisung gestoßen ist, möglicherweise in Kombination mit Spott, macht es dies nicht unbedingt leichter, sich zu öffnen.

Vielleicht wird es dadurch ein wenig verständlicher, warum es dem Protagonisten so schwer fällt, über seine tiefsten Gefühle zu sprechen.

Möglicherweise hätte ich das innerhalb der Geschichte etwas besser herausarbeiten können.

Man lernt nie aus.

Und es freut mich sehr, dass du der Meinung bist, ich könne sehr gut schreiben. 

Ich gebe mein Bestes und stecke sehr viel Herzblut in jede meiner Geschichten.

 

Ihr werdet definitiv nicht das letzte Mal von mir gelesen haben.

 

Abschließend möchte ich mich bei euch allen für eure ehrlichen Worte bedanken, ich verstehe sie als Ansporn und Anregung.

 

Liebe Grüße,

V.

Zum Thema.

»Der lange Weg nach Hause« von Valérian Bourreau

10.05.2026 um 08:20 Uhr

Lieber Valérian Bourreau ,

 

ersteinmal Herzlichen Glückwunsch zu deiner ersten Geschichte hier auf den Schattenzeilen und damit verbunden, auch ein Herzlich Willkommen in den Kreis der Autor:innen. 

 

Mmh wie soll ich anfangen. Ich hatte Deine Geschichte gestern in der Früh schon gelesen und auch heute noch mal und kann mich nicht richtig zu einer deutlichen Meinung äußern. 

Was Deine Geschichte nicht besser oder schlechter macht.

 

Ganz klar hast Du mich mit genommen mit diesem Jungen Mann der nach dem Treffen mit Sabine durch die Straßen zieht. Mit sich hadert und unzufrieden ist. Unzufrieden mit sich weil er gegenüber Sabine nicht sprechen kann was er fühlt. 

 

Ich fand es toll wie Du seine Gefühle beschrieben hast, wie ihm seine Unsicherheit fertig macht, wie er durch die Gassen wandert und sich selber so fertig sieht.  

 

Das erinnert glaube ich jeden mal an sich selbst, wenn man nach einen Date nach Hause geht und man sich ärgert weil man sich wieder mal dumm angestellt hat oder weil man schiss hatte mit der ganzen Wahrheit herauszubekommen. 

 

Das war sehr toll von Dir in dieser Geschichte herausgeschrieben. 

 

Was mich irritiert hatte, war die erträumte Sabine auf der Mauer. Das war für mich zu viel Phantasie - vielleicht ist es so weil ich das von mir nicht kenne aber ich muss sagen das ich die stelle zwei mal lesen musste. Ich dachte zu erst das Sabine aufeinmal da war. 

 

Was mich auch irritiert hatte war dieser Farid. 

"Ach Brudi!" Das erinnert mich so an Bro! Ich weiß nicht aber das war und ist nicht meine Sprache und ich bin ehrlich aber ich kann solche Menschen auch nicht verstehen. 

Auch ich gehöre der GenX Generation an und auch mir wurde auf Familienfeiern vorgelebt, das Alkohol trinken schick ist, das nach dem Familienessen am Sonntag bei Oma die Erwachsenen immer einer Kümmerling oder einen Fernet-Branca mit Pfefferminze Geschmack tranken. 

Auch ich unterlag dem Gesellschaftlichen Druck abends in die Kneipe zu gehen am Wochenende auch über den durst zu trinken aber ich persönlich habe es nie verstanden in Bus und Bahn, auf der Straße oder beim Laufen in einer Gruppe, Alkohol zu trinken. 

Das war für mich etwas in dieser Geschichte was den Typen zu etwas armen machte. 

Warum muss er sich unbedingt betrinken nur weil er sich ärgert? 

 

Das alles macht Deine Geschichte nicht schlecht - nicht falsch verstehen, das ist keine Kritik an Dich, aber triggert mich persönlich. 

 

Was ich leider aber sagen muss ist die Tatsache: 

 

Wir sprachen unbeschwert, wie schon so oft. Kaum ein Wort blieb und bleibt zwischen uns unausgesprochen. Wir erzählen uns alles. Ich kenne all deine Geheimnisse, worauf ich unheimlich stolz bin. Aber du kennst nicht jedes meiner Geheimnisse. Na ja gut, du kennst nur ein einziges nicht,

 

Das verstehe ich nicht weil es ja eigentlich genau darum in dieser Geschichte ging. 

Ich meine, wenn man sich so gut versteht und so viel miteinander redet, alles vom anderen weiß dann kann es doch auch nicht so schwer sein auch über BDSM zu sprechen. 

Zu mal Sabine ja auch die Sexgeräusche des Typen bewertet hatte so wie umgedreht auch. 

Also war man ja schon sehr intime untereinander. 

 

Das lieber Valérian Bourreau hat mich etwas irritiert und ließ die Geschichte für mich unglaubwürdig klingen. 

 

Schade eigentlich weil ich glaube das Du sehr gut Geschichten schreiben kannst. Du nimmst Gefühle auf, kannst diese gut formulieren und wiedergeben. Du hast mich mit deinem Text auf die Straße mitgenommen und konnte mich auch gut in die beschriebene Situation hineinversetzen. 

Also sehe meinen Kommentar bitte nicht als Kritik an so das Du die Lust am Schreiben verlierst - nein es ist nur meine Meinungen und damit muss ich fertig werden.  

Ich freue mich sehr, wenn ich von Dir noch mehr lesen dürfte als diese Geschichte denn schreiben kannst Du. 

 

Viele liebe Grüße, 

 

Thorsten

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»Du« von kitty

10.05.2026 um 04:45 Uhr

Sehr innig, vielen Dank!

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»Die Herausforderung« von Cata Bina

10.05.2026 um 04:28 Uhr

Schöne Idee, da hatte ich gleich was zum Weitergoogeln und -lesen - danke sehr! 🙏

Zum Thema.

»Victor und Tilda (3): Die Wette (Teil 2)« von Natty

Rote Blume

Förderer.

09.05.2026 um 19:48 Uhr

geändert: 09.05.2026 um 19:52 Uhr

Die Geschichte geht spannend weiter, 

eine von Tildas langgehgtesten Phantasien wird hier Wirklichkeit. 

Ich habe das gerne gelesen und auch die Umschreibung der Umwandlung von Schmerz in Farben und Bilder fand ich spannend. Tatsächlich kenne ich die Bearbeitung von Schmerz mit verschiedenen Sinneskanälen, und in visueller Hinsicht auch mit Farben und Formen aus dem „ NLP“. (= Neurolinguistisches Programmieren (NLP) ist eine Sammlung von Kommunikations- und Persönlichkeitsentwicklungstechniken, die darauf abzielen, Denkmuster, Gefühle und Verhalten durch Sprache positiv zu verändern). 

Was mir nicht so gut gefallen hat war die Aufhebung der Tabus von Tilda. Auch der ungeschützte Oralsex und das Schlucken von Sperma in so einer Runde. Haben da vorher alle nen Test gemacht? Sowas frage ich mich dann. Aber natürlich hatte mein Ekelgefühl auch mit Tildas, und ihrem schlechtem Erlebnis zu tun. 

Eigentlich hätte ich mir nach diesem noch mehr Kümmern von Victor gewünscht. Aber das war wohl in dem Kontext auch schwierig. Immerhin hat der nette Dom sich ja um sie gekümmert, und sie konnte dann wieder genießen. 

 

Ansonsten bietet die Geschichte mir viel „Kopfkino“, und es bleibt weiter spannend wie die Geschichte sich entwickelt.

Vielen Dank Dir, Natty ☺️

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In welchem Alter wurdest du dir deiner BDSM-Neigung bewusst?

Smartmica

Neues Mitglied.

09.05.2026 um 17:58 Uhr

Mein damaliger Lebenspartner hat mich Schritt für Schritt eingeführt. Ich kannte diese Welt nicht, er hat jedoch gemerkt, dass dieser Wunsch in mir lag. Ich bin froh diesen Weg gegangen zu sein und heute ein erfahrener masochistisch veranlagter sub zu sein. Einige Doms sind an mir gewachsen und haben ihren Weg erfolgreich fortgesetzt.

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Hast du jemals mit deinem Kink gehadert?

09.05.2026 um 16:56 Uhr

Wenn, dann Korsetts, ansonsten fühle ich mich ziemlich unkinky... 🙄

 

Probleme damit hatte ich aber noch nie und andere auch nicht.

 

Viele Grüße

lizzy lu

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»Der lange Weg nach Hause« von Valérian Bourreau

Meister Y

Autor. Förderer.

09.05.2026 um 16:56 Uhr

Hallo Valérian Bourreau, willkommen im Club der Autorinnen und Autoren.

Ich habe wirklich eine Weile gebraucht, bis ich mit Deinem Protagonisten einigermaßen warm geworden bin. Im Grunde ist er ja wirklich ein Jammerlappen, der sich nicht traut und der daher wohl auch bislang jegliche Chance verspielt hat.

Dem Alkohol verfallen, mit sich und der Welt unzufrieden, sieht er dann auch noch eine Doppelgängerin, die ihm auf die Sprünge hilft. Na ja, wer weiß, was er Sabine erzählt, wenn sie sich dann doch real sehen. Ob er dann wohl Mumm hat?

Sprachlich, da bin ich ehrlich, war ich nicht so begeistert. Ich mag diese prolligen Ausdrücke nicht. Dann noch die Bierflasche gegen eine Hauswand, das geht gar nicht!

Danke für´s Lesenlassen.

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»Der lange Weg nach Hause« von Valérian Bourreau

09.05.2026 um 16:46 Uhr

Hallo Valerie,

 

in Geschichten der Abteilung "männlich bottom" sind die meisten Personen immer so schwach, lost, wehleidig. Ich wünsche mir mal Geschichten mit selbstbewussten männlichen Bottoms, die gibt's doch bestimmt auch... wäre das nicht spannender?

 

Darum war ich beim lesen nicht ganz so begeistert wie meine Vorredner, aber macht ja nichts. 🙂

 

Viele Grüße

lizzy lu

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