Registrieren Login

Schattenzeilen

BDSM-Geschichten lesen und schreiben

BDSM-Forum

Zuletzt geschriebene Beiträge im Forum

Angemeldete Nutzer sehen auch die Themen nichtöffentlicher Bereiche im Forum.

„Der vergessene Wald” von Red Lily

28.07.2021 um 23:38 Uhr

vielleicht zum Schluss ein einig offener halten.ob es wieder passiert, andes, auf einer anderen Wirklichkeitsebene - wer weiß es - das Leben ist nie abgeschlossen, solange wir leben.

Thema aufrufen.

Späte Meldung

Meister Y

Autor. Förderer.

28.07.2021 um 14:34 Uhr

Robert S

Und noch was. Ich empfinde Gendersprache und Genderschrift als missbräuchlichen Sadismus an der deutschen Sprache.

Lieber Robert S., Dich hier willkommen zu heißen, wäre Wasser in die Elbe schütten . Für den zitierten Satz möchte ich Dir aber wirklich danken. Da bin ich voll bei Dir! In einer Diskussion über dieses Thema musste ich mir kürzlich anhören, Sprache müsse sich schließlich entwickeln. Genau das muss, soll, kann und tut sie. Aber nicht, in dem man ihr künstlich etwas überstülpt!

Thema aufrufen.

„Jackie & Sam in: Dreckskerl” von the dark poet

28.07.2021 um 04:10 Uhr

Die Geschichte hat sicherlich Potenzial, leider dieses wurde leider nicht voll genutzt.

Der Schreibstil allerdings hat mir gefallen. 

Danke für´s Teilen.

Thema aufrufen.

„Der einzig wahren Dominanz” von Gaukler

Lareine

Autorin.

27.07.2021 um 16:05 Uhr

Der Blick in den Spiegel, ein strenges "So nicht!" und der Körper als gar nicht unterwürfiger Sub, der sagt: "Is' aber so..." Sehr amüsante Schilderung der größten Domina von allen, der Zeit ...

Thema aufrufen.

„Engelhaft” von Tilbake Holdenhet

27.07.2021 um 03:45 Uhr

Einfach schön zu lesen, ein echter Genuss. Vielen Dank für die Geschichte

Thema aufrufen.

„Der einzig wahren Dominanz” von Gaukler

26.07.2021 um 03:36 Uhr

Musste schmunzeln beim Lesen dieser Zeilen...

Wie wahr...Danke.

Thema aufrufen.

„Vom Einengen und Befreien - Ein Mann und seine Hassliebe zu Latex” von Chezjulia

poet

Autor.

25.07.2021 um 17:41 Uhr

Erstaunlich wie gut die Ambivalenz der Stimmungen des Mannes hier dargestellt wird - die Freude an seinem Augenblick der Selbstbefriedigung durch seinen Fetisch, und die Angst vor dem Entdecktwerden. Latex ist nicht meins, aber das kann man ja ersetzen durch alles mögliche andere. Ich denke, dass wohl hauptsächlich Männer in solche Situationen geraten, daher finde ich es umso erstaunlicher, dass eine Frau dieses gequälte Innenleben so hervorragend trifft! Gratulation!

Thema aufrufen.

„Zweite Chance (Teil 2)” von Timothy Truckle

25.07.2021 um 09:51 Uhr

Keine flotten Sprüche,  kein Sarkasmus - Missverständnis se, Ängste und sehr viel Ernsthaftigkeit stecken im zweiten Teil.

Schade ums Ende,  eine zweite Chance wäre vllt zu Hollywoodmässig gewesen,  hätte aber auch was spezielles gehabt

Thema aufrufen.

„Zweite Chance (Teil 1)” von Timothy Truckle

25.07.2021 um 09:25 Uhr

Selten über solche scharfen und spitzen Worte gelacht,  hab die Story henossen und freue mich,  gleich den zweiten Teil zu lesen

Thema aufrufen.

„Vom Einengen und Befreien - Ein Mann und seine Hassliebe zu Latex” von Chezjulia

25.07.2021 um 08:48 Uhr

Ich kann mir den innerlichen Kampf gut vorstellen, ich vermute, dass diesen Kampf viele immer wieder in mehr oder minderer Stärke führen.

Ich finde es sehr spannend,  wie real sich die Geschichte liest

Thema aufrufen.

„Mohnblumen” von Onmymind

Campanula

Autorin.

25.07.2021 um 00:07 Uhr

Ich bin mir nicht sicher, ob ich es wagen kann, mich dieser Geschichte mit etwas analytischem Abstand zu nähern, denn sie ist tatsächlich überaus anrührend, bewegend und beklemmend. Der Schmerz über das verlorene Glück ist für mich als Leserin nahezu körperlich spürbar, und zwar von Anfang an.

Für mich war klar, dass ihre Liebe gestorben ist. Das war schon im ersten Absatz spürbar und erlebbar. Der Schmerz, der sich da durch die Zeilen zog, war ein anderer als der nach einer Trennung. Umso irritierter war ich dann, als er, den ich tot geglaubt hatte, plötzlich seine Stimme erhob. Wie - jetzt erzählt er weiter? Ist er dann gar nicht tot? Hat er sie doch verlassen? Als dann das Gewitter über die kurvige Küstenstraße peitschte, ahnte ich dann doch wieder, was kommen würde, wobei ich vorübergehend noch dachte, er sei nach dem Unfall womöglich dauerhaft vom Hals abwärts querschnittsgelähmt oder etwas ähnliches. ("Breaking the Waves" lässt grüßen.) Aber nein, da hatte tatsächlich ein Toter aus dem Jenseits gesprochen.

Der Schmerz, den sie am Schluss durchlebt, hat auch etwas Befreiendes in all seinem Zorn. Aber kann das wirklich sein, dass eine Mutter in der Trauer ihr eigenes Kind vergisst, ihr eigenes Fleisch und Blut? Ich maße mir nicht an, das zu beurteilen, am Ende ist wahrscheinlich alles möglich, aber erstaunt hat es mich doch. Ich hätte vermutet, dass die Liebe und die Bindung an das Kind trotz allem stärker wären als jene an ihren Herrn. Dennoch und trotz allem: eine wunderbar erzählte Geschichte, die den Atem raubt und die Kehle eng werden lässt.

Thema aufrufen.

Ich schreibe, weil ich eine Geschichte hab ...

Gregor

Autor.

24.07.2021 um 22:54 Uhr

Campanula

Es sind die Bilder und Geschichten in meinem Kopf, die mich zum Schreiben drängen, und diese Geschichten scheren sich leider nicht um Nutzungsbedingungen, Erwartungen des Lesers oder die deutsche Gesetzgebung. Sie sind einfach da und wollen erzählt werden.

Genau so ist es, und stets mehr Geschenk als Dilemma.

Beste Grüße und Willkommen auf den Schattenzeilen.

Thema aufrufen.

Ich schreibe, weil ich eine Geschichte hab ...

Jona Mondlicht

Autor. Lektor. Teammitglied. Förderer.

24.07.2021 um 22:44 Uhr

Hallo Campanula,

sei willkommen auf den Schattenzeilen und entdecke für Dich das, was Dich berührt und inspiriert.

Viele Grüße

Jona

Thema aufrufen.

Ich schreibe, weil ich eine Geschichte hab ...

Campanula

Autorin.

24.07.2021 um 17:26 Uhr

geändert am 24.07.2021 um 22:39 Uhr

... könnte frei nach Konstantin Wecker mein Motto lauten. Und zwar tue ich das schon, seit ich ein junges Mädchen war. Es sind die Bilder und Geschichten in meinem Kopf, die mich zum Schreiben drängen, und diese Geschichten scheren sich leider nicht um Nutzungsbedingungen, Erwartungen des Lesers oder die deutsche Gesetzgebung. Sie sind einfach da und wollen erzählt werden.

Ich habe schon mal versucht, einen klassischen BDSM-Roman zu schreiben. Es hat nicht funktioniert. Die Bilder in meinem Kopf schlagen eine völlig andere Richtung ein. So wurde auch bei meiner ersten hier veröffentlichten Geschichte bereits kritisch angemerkt, dass es gar keine "richtige" BDSM-Geschichte sei. Das ist nicht ganz von der Hand zu weisen, denn die wenigsten meiner Geschichten sind "echte" BDSM-Geschichten. In erster Linie interessieren mich in der Erotik die menschlichen Regungen, Begierden, Sehnsüchte und Leidenschaften. Meine Geschichten handeln von wildem Begehren, Besessenheit und besitzergreifender Liebe, von tiefer, unwiderruflicher Bindung und Abhängigkeit und von den Dramen, die sich daraus ergeben. Dadurch sprengen sie bisweilen auch den Rahmen des SSC, sodass nur ein Teil meines literarischen Schaffens hier Platz finden wird. Andere Erzählungen wiederum sind zwar juristisch unbedenklich, enthalten aber wohl zu wenig explizite SM-Erotik für dieses Forum.

Ich hoffe, dass trotzdem noch genügend Texte übrig bleiben, um sie mit euch zu teilen. Und natürlich freue ich mich auch darauf, eure Geschichten zu lesen und mich davon berühren und inspirieren zu lassen.

Thema aufrufen.

„Vom Einengen und Befreien - Ein Mann und seine Hassliebe zu Latex” von Chezjulia

Gregor

Autor.

24.07.2021 um 14:01 Uhr

geändert am 24.07.2021 um 14:02 Uhr

Deine Geschichte wirkt auf mich wie eine Charakterstudie.

Sie zeigt den inneren Konflikt eines Mannes, der in dem Bewusstsein lebt, einer geheimen, verbotenen sexuellen Präferenz verfallen zu sein. Er wertet seine Liebe zu Latex als etwas so Ungeheuerliches, dass er bei Offenbarung familiären und gesellschaftlichen Absturz erwartet. (Es ist außerhalb seiner Vorstellungskraft, dass man ihm beim Coming-Out wahrscheinlich verständnisvoll-lächelnd auf die Schulter klopfen würde).

Wie sich eine Autorin in den Fetisch eines älteren, gehemmten Mannes hineinversetzt und ihn so authentisch beschreibt, beeindruckt mich. Sie zeigt Gedanken, Gefühl, Angst und Erwartung des Mannes in großer Dichte.

Noch etwas. Die Geschichte zeigt die Intoleranz eines Mannes, der sich ausgeschlossen fühlt. Nicht er ist verklemmt. Alle anderen sind Spießer. Ich denke, von solchen Leuten gibt es ganz viele. Danke für einen besonderen Einblick.

Thema aufrufen.

„Tabu” von Onmymind

Nachtasou

Autor.

24.07.2021 um 02:40 Uhr

Beste Onmymind

Mir imponiert an dem Text, dass er unbemüht wirkt: Es gibt nämlich sprachlich/handwerklich gute Texte, in denen ich beim Lesen die Mühe spüre, die ein Autor oder Autorin investierte, um einen Text gelingen zu lassen. Schlimmstenfalls reicht das bis zur Künstlichkeit. Im Gegensatz dazu gewinne ich beim Lesen Deiner Texte den Eindruck, dass Du schneller wahrnimmst, als Du schreiben kannst. Als benütztest Du einen Füller, aus dessen Feder die Tinte herausquillt. Die Sprachbilder sind einfach klasse, und reichlich.

Mit Wahrnehmung hat das zu tun. Da funktionieren Hirne verschieden. Manchen fehlen »Filter«. Sie nehmen nebenbei noch die Ameise wahr, und schon suchen die Gedanken die Kolonie. Da läuft es manches Mal innen heiß und muss irgendwie wieder raus. Überschuss-Schreiben? Bulimisches Schreiben?

Was so hervorquellend scheint, passt am Ende dann doch zusammen, so wie aus vielen Holzschnitzeln eine ordentliche Spanplatte entsteht.

Diese Unbemühtheit fasziniert mich an Deinem Schreibstil. Derart wahrnehmen ist eins, dies dann auch noch zu versprachlichen etwas anderes. Das eine mag im Alltag eine Last sein, das andere ist ein Talent. Beides zusammen kommend sollte Dich verpflichten zu schreiben, Onmymind. Alles andere wäre Verschwendung.

Inhaltlich gibt es neben dem Haupttext noch eine Vorgeschichte eines »Betrugs«. Ich schreibe das in Anführungsstrichen, weil das von der an Moral ausgerichteten Hauptperson halt so empfunden wird. Und dann finde ich noch eine Ebene, die ich »Sucht« nenne. Nicht Sehnsucht. Sehnsucht ist süß. Sucht ist sauer. Im Essen, im Suchen nach Selbstbestrafung und nach der Zentripedalkraft, die alles zusammenhält. Z.B. im Schmerz. Er versichert zu existieren, gebietet dem anstrengenden Wahrnehmen in alle Richtungen einen Brennpunkt, er schafft Ordnung und, wenn menschengemacht in Aufmerksamkeit oder gar Zuneigung, auch ein Körperbild, das endlich Schönheit enthalten kann.

Das Textende (»alles nur ein Traum gewesen«) empfinde ich bei der sonstigen Qualität des Textes nicht als abgenudelten Missgriff. Ich muss ihn ja nicht wörtlich verstehen, sondern als Bild: Denn wie häufig mag die Ich-Erzählerin in diesem Zustand sein, wenn sie mit ihrem Mann spricht, ihn sieht, ihn auch würdigt, während sie im Innern ganz anders unterwegs ist/war. Im Halbschlaf ist es nämlich, dass ich nicht weiß, was realer ist: Das Entbehrte oder das Akzeptierte. So, wie man auf einem Foto auch nicht weiß, ob der Vogel auf der Hand gerade gelandet ist oder gerade davonfliegt.

Thema aufrufen.

„Tabu” von Onmymind

Campanula

Autorin.

23.07.2021 um 23:44 Uhr

Die schönste und sinnlichste Beschreibung der weiblichen Genitalien, die ich je gelesen habe! Ich bin völlig betört. Absolut hinreißend! Und der innere Konflikt deiner Protagonistin entfaltet sich mit einer beklemmenden Präzision, ich konnte ihre Ambivalenz förmlich mit Händen greifen.

Einzig der Schluss, so sehr auch dieser den Konflikt wieder aufgreift und ihn neuen Dimensionen zuführt (Zählt die Sehnsucht?), ließ mich etwas unbefriedigt zurück. Wie - das alles war nur ein Traum? Solche Dialoge, solche Formulierungen, solche Reflexionen - ein Traum? Das hinterlässt bei mir tatsächlich einen leisen Missmut.

Das tut aber der Qualität deiner Geschichte letztendlich keinen Abbruch. Ich bin dir liebend gern Zeile um Zeile gefolgt, habe mich zwischen deinen wunderbaren Worten verloren und habe mit der Frau gelitten, die ihre Liebe beschützen und dennoch ihre Sehnsucht leben möchte. Danke für diesen so besonderen Text!

Thema aufrufen.

„Der Wunsch” von Hekate

23.07.2021 um 23:36 Uhr

Der Inhalt dieses Beitrags ist aus Gründen des Jugendschutzes nicht frei einsehbar.

Bitte melde Dich zunächst am Altersverifikationssystem an.

Thema aufrufen.

„Tresor: 31.12.2010” von Lady Silva

23.07.2021 um 23:23 Uhr

Es bleibt gleichmäßig gut. Danke

Thema aufrufen.

„Tresor: 30.12.2010” von Lady Silva

23.07.2021 um 23:20 Uhr

Der Inhalt dieses Beitrags ist aus Gründen des Jugendschutzes nicht frei einsehbar.

Bitte melde Dich zunächst am Altersverifikationssystem an.

Thema aufrufen.

Hier geht zur Übersicht des BDSM-Forums.

 

Diese Seite als Lesezeichen

Hier gelangst Du zu Deinen Lesezeichen.