Liebe Devana,
es gefällt mir sehr gut, wie du den Bogen von der anfänglichen Session über seinen inneren Konflikt, seinen scheinbaren Verlust, bis hin zum Happyend spannst.
Schon während der Session ahnt man, dass da mehr ist als schieres sexuelles Agieren zwischen Dom und Sub. Du beschreibst ein Miteinander aus Nähe, Fürsorge, Einfühlsamkeit, Weitertreiben, Schmerz, Lust und Verantwortungsübernahme, in der beide ihre Erlösung finden und durch ihre Blicke Ehrfurcht entsteht. Auch das Aftercare, das zwar situationsbedingt kurz ist, ist so punktgenau, dass klar wird, wie genau er sie kennt und wie wichtig es ihm ist, dass es ihr gut geht.
In der folgenden Abschiedsszene hat mir das eingesetzte Stilmittel gut gefallen. Du hast ihn zwar zu ihr sagen lassen, dass sie den Mut aufbringen muss ihr Leben zu ändern, aber dadurch ist auch klar geworden, dass er diesen Mut nun aufbringt, vielleicht für sich selbst aufbringen muss und eine Entscheidung getroffen hat. In der Folge setzt er alles auf eine Karte und auch das holt mich absolut ab. Er überschreitet eine vorher klar von beiden gesetzte Grenze und auch das ist ein schön gesetztes Stilmittel, um sowohl ihr als auch dem Leser seine Entschlossenheit zu veranschaulichen.
Kurz dachte ich dann, alles eingesetzt, alles verloren, aber dennoch richtig entschieden. Als sich dann allerdings die auf mich etwas gekünstelte Abschlussszene aufbaute, ahnte ich schon, dass jetzt doch noch ein Happyend zum Vorschein kommt. Die Art und Weise, wie es dann aber dazu kommt, hat mich nochmals überrascht und zwar sehr positiv.
Danke für eine schöne Geschichte, die das Leben durchaus so oder so ähnlich schreiben könnte.
LG Cid

25.03.2026 um 09:16 Uhr
Lieber Obscurius Optissimus,
eine Geschichte der etwas anderen Art, die ich hier lesen durfte. Ich musste sehr nachdenken, ob er es mit einem Safeword überhaupt bis zum Ende hätte durchstehen können. Er war ja im Prinzip nur Erfüllungsgehilfe für ihr sadistisches Spiel. Und doch hat er sich, vielleicht etwas leichtfertig, in ihre Hände begeben. Diese Zwangsernährung ist nicht mein Kink, aber trotzdem eine aufregende Erfahrung diese Geschichte lesen zu dürfen.
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