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BDSM-Forum

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»Sklavendienste« von Neugierde

Herzenswunsch

Autor. Förderer.

31.05.2026 um 14:39 Uhr

Eine interessante und unterhaltsame Geschichte, bei der ich zunächst mit dem Protagonisten gelitten habe. Ob das so der tiefere Sinn einer D/s Beziehung ist, hoffentlich nicht. Das erinnerte mich eher an so manche Vanilla-Ehe in meinem Umfeld. Nach der überraschenden Wendung fand ich es schon sehr amüsant, dass sie beim erfüllen ihrer eigenen Wünsche so ein Kopfkino hat.

Zum Thema.

»Private Secretary I: Vorstellungspoker (Teil 1)« von Sisa

Rote Blume

Förderer.

31.05.2026 um 14:05 Uhr

Hallo Sisa,

 

da mir Teile dieser Reihe immer wieder vorgeschlagen werden, sie mir aber bisher sehr unübersichtlich erschienen, aufgrund der vielen verschiedenen Folgen, habe ich mich nun daran gemacht den Beginn zu suchen. 

Dieser gefällt mir gut. Obwohl diese Chefsekretäretage auch für mich eine fremde Welt darstellt, und ich aufgrund der Story mächtiger, reicher Mann und mittellose Frau, die sich dann aus der Not auf sein Angebot einlässt, etwas unbehaglich fühlen lässt, weil es zunächst wie eine sehr ungleiche Verhandlungsebene wirkt, ( auf unsere Welt bezogen leider nur zu realistisch, aber es stellt sich die Frage: Geht so Consens?),   fällt es mir durch den lebendigen Schreibstil leicht mich in sie und die Geschichte hineinzuversetzen, und Sisa kommt sehr sympathisch und authentisch rüber. Er gefällt ihr ja auch und sie kann es nun kaum erwarten wie es weitergeht. Auch ich bin darauf gespannt,  wahrscheinlich ist es wichtig von Anfang an zu lesen, um alles gut erfassen zu können, mal sehen wie weit ich komme… Die Spielregel, die nur er auferlegt, ganz oder gar nicht, macht auf jeden Fall schon einiges klarer, aber aktuell hat sie ja nichts zu verlieren 😁

Schöne Grüße, Rote Blume

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»Einfach nur Knien« von Yuria

Herzenswunsch

Autor. Förderer.

31.05.2026 um 13:52 Uhr

Liebe Yuria,

 

einfach nur Knien, so wenig braucht es für ein Wechselbad der Emotionen. 

 

Der Blick von unten in die Augen des Doms, das Zeitgefühl verlieren, durchhalten, den Schmerz ertragen, sich hingeben, jedes kleine Geräusch erfassen, sich in Gedanken verlieren, auf Erlösung hoffen und doch durchhalten wollen, stolz und stur sein und am Ende aufgefangen werden. Ein treffender Einblick in das Seelenleben des submissiven Parts.

Sehr schön geschrieben und für mich ist dieser Reigen der Gefühle absolut nachzuempfinden. 

 

Vielen Dank für diese schöne Geschichte!

Zum Thema.

»Klicke auf Senden« von Yuria

Herzenswunsch

Autor. Förderer.

31.05.2026 um 08:20 Uhr

Liebe Yuria,

 

vielen Dank für diese wunderbar geschriebene Geschichte. Nur zu gut kann ich nachvollziehen, wie es sich anfühlt, wenn ein Teil des Puzzles fehlt. Obwohl alles andere perfekt zu sein scheint, ist da diese unstillbare Sehnsucht nach dem was fehlt. Und der Kampf zwischen Vernunft und Verlangen beginnt. Das Liebgewonnene nicht verlieren und niemand verletzen wollen und doch immer wieder mit der Sehnsucht nach dem Unbekannten konfrontiert zu sein. Nicht zu wissen, was richtig oder falsch ist. Ich konnte Lias Gefühle beim Lesen mitfühlen und ich hoffe Lia hat ihre Entscheidung am Ende nicht bereut.

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»Navigation« von poet

31.05.2026 um 06:36 Uhr

Lieber poet

 

das ist eine wirklich phantasievolle, schöne Geschichte. 

Es war spannend zu lesen wohin Martha entführt wurde. 

Dazu dieses Spiel, zwischen Unterwerfung, Ohnmacht, liebevolle Führung und doch dieses harte Blind sein und Halsband tragen. 

 

Ja das hat mich kurz schockiert - in der Öffentlichkeit so realistisch blind zu stellen - aber ich hatte kaum Zeit weiter darüber nachzudenken weil die Geschichte mich weiter fesselte. 

 

Danke schön für diese kleine Reise.

 

Liebe Grüße Thorsten

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»Victor und Tilda (1): Die Farben der Seele« von Natty

31.05.2026 um 00:05 Uhr

super Geschichte, sehr facettenreich

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Hast du jemals mit deinem Kink gehadert?

30.05.2026 um 14:53 Uhr

Den Podcast anzuhören, werde ich noch nachholen. :)

So kann ich ganz unvoreingenommen meine Erfahrung und Meinung zum Thema schreiben.

 

Mit seinem Kink hadern bedeutet für mich,

im inneren Widerstand sein und mit seiner Neigung zu ringen,

unzufrieden damit zu sein, sich ein anders-sein zu wünschen.

 

Derlei innere Kämpfe hatte ich vor meinem inneren und äußeren Coming-Out nicht, sondern hatte meine Fantasien zugelassen, aber nie die Realität gesucht, und Bedürfnisse verdrängt; weil damals derlei Neigungen als pathologisch oder gar gefährlich galten.

 

Als ich dann im Internet auf die Begriffe bdsm und ssc gestoßen bin, hatte das für mich etwas befreiendes und es ging sehr zügig ins real live mit Besuch von Stammtischen, Events. Mit meinem damaligen Freund gab es experimentelle Erfahrungs- und Findungs-Interaktionen, die reflektierend sehr aufschlussreich für mich waren.

Gehadert hatte ich dann eher damit, dass danach - gerade für mich als demi- und greysexuell orientierte - die Partnersuche problematisch wurde. Auch oder gerade innerhalb der bdsm-Szene.

 

Die Zeit dieses Haderns war aber kurz, weil ich über sehr viele Jahre hinweg mit ganz anderen existenziellen Problemen konfrontiert war/bin, als mit meiner Art der sexuellen bzw. Intimitäts-Neigung. Deshalb bin ich nicht einmal mehr sicher, ob und in wieweit meine Neigungen noch vorhanden sind, getriggert werden könnten und auslebbar wären; was eine Frage der Sexual Identity wäre. Zu beklagen und behadern ist für mich eher, dass ich für mich keine Möglichkeiten mehr sehe, das für mich herauszufinden.

 

Ich denke, dass man in der heutigen aufgeklärten und toleranteren Zeit nicht mehr damit hadern müsste, derlei Kinks zu haben, sofern diese nicht extremer destruktiver Natur sind. Ein Hadern mit bdsm-Neigungen könnte aber entstehen, wenn sich beim realen Ausleben Probleme ergeben – welcher Art und warum auch immer.

 

Grüße an die Community

Salimera

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»Gesten« von kitty

Cid

Förderer.

30.05.2026 um 11:36 Uhr

Liebe Kitty,

 

vielen Dank für eine Geschichte, die einen Nerv getroffen hat und mich noch weiter und aus einem anderen Blickwinkel über eine Thematik nachdenken lässt, die uns gerade eh beschäftigt, auch wenn es sich um eine andere Situation handelt. 

Du beschreibst sehr realistisch und nachvollziehbar, dass auch in einer D/S-Beziehung nichts als selbstverständlich erwartet werden kann, auch wenn es beide im Innersten fühlen und wollen. Es sind die kleinen alltäglichen Gesten, die Gespräche und auch die Initiative, derer es von beiden Seiten bedarf, damit es über den Alltag hinweg trägt.

Bei uns hat sich die Alltagssituation derart geändert, dass wir relativ plötzlich deutlich mehr Zeit für zweisame Momente haben, was wir uns oft ersehnt haben. Vorher standen immer nur wenige Zeitfenster und gelegentlich mal ein ganzes Wochenende zur Verfügung, um unsere Leidenschaft auszuleben und auf diese haben wir dann hingefiebert und sie exzessiv genossen. Jetzt müssen wir uns quasi erstmal neu einfinden und gemeinsam herausfinden, wie wir diese "gewonnene" Zeit gestalten wollen, denn Kopfkino und Realität sind halt nicht wirklich das gleiche. 

 

Danke für den Denkanstoß. 

 

LG Cid

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»Victor und Tilda (3) - Die Wette (Teil 3)« von Natty

Rote Blume

Förderer.

30.05.2026 um 11:02 Uhr

Liebe Natty,

 

im Finale, finde ich, sind einige Themen untergebracht, die es sich lohnen kann genauer anzuschauen. Unter anderem die Gewalt innerhalb der BDSM Beziehung zwischen Ivi und ihrem unsäglichen „ Herrn“. Das Dinge die für eine/n Sub mit dem Dom/ Herrn gehen im sexuellen Kontakt mit anderen trotzdem ein Tabu sind, und wie wichtig es insgesamt ist das die Grenzen gewahrt werden, und Tabus nicht übergangen werden…., 

Die Möglichkeit der Auslebung von Phantasien (innerhalb der Sicherheit einer Beziehung?)  und das Aufgehen in sexueller Lust ohne Grenzen von „Scham“ oder anderen „Zwängen“…

 

Von der Schreib- und Erzählweise her, hat mir auch vor allem der erste Teil am besten gefallen, ich finde das die Gefühle von Tilda und die Beziehung zu Victor dort am tiefgründigsten und facettenreichsten ausgeleuchtet wurden, und auch Dein Schreibstil hat mich dort am meisten berührt und hat mir dort am besten gefallen. Zum Schluss hin las es sich für mich immer mehr wie ein ( phantastischer) Erlebnisbericht, denn eine Geschichte oder Erzählung. 

 

Vor allem Victors Charakter konnte ich ab dem dritten Teil nicht mehr erkennen. Das deckt sich etwas mit der Wahrnehmung von Leo Me und Yuria. Ich empfand auch einfach das die Beschreibung der Beziehung zwischen Tilda und Victor ab dem Teil mit der Wette eher an der Oberfläche geblieben ist. 

 

Dagegen finde ich es an sich völlig in Ordnung von Gruppensexphantasien zu erzählen, bzw. als Sub von mehreren Männern benutzt zu werden mit einem Herrn im Hintergrund. Klar muss es dem eigenen Geschmack entsprechen, inwieweit das doch sehr spezielle Arrangement einem etwas taugt. Das fast spirituelle Miteinander vor der „Fleischschau“ bekomme ich mit dieser aber auch etwas schwer zusammen. 

 

Vielleicht war es ja wirklich das, wie Du nun auch geschrieben hast, das Dein Kopfkino und Deine Phantasie sehr viel reingepackt haben an inhaltlichen Schilderungen, und dafür ging die „ Substanz“ der Geschichte etwas verloren. Daher wurde wsh von vielen der Zusammenhang zwischen dem „Richtigen Herrn gefunden“ und mit ihm auch sexuelle Phantasien mit anderen erleben nicht mehr so zusammengebracht. Bzw. das Tilda trotz ihres traumatischen Erlebnis in der Vergangenheit ihre Phantasien vom Benutztwerden mit ihrem Herrn im Hintergrund ausleben konnte. 

Ein Gedanke von mir dazu: Vielleicht braucht es gar nicht so sehr, dass Du Deine Phantasie zügelst, dafür aber die Überlegungen was alles in eine Geschichte reinsoll, und was die Kernaussage(n) darstellen soll? 

 

Was ich ja schon sehr witzig fand war die Begegnung mit Daniel und Nick…, die beiden kannte ich ja schon 😁

Freue mich auf weitere Geschichten von Dir! 🫶

Schöne Grüße, Rote Blume

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»Verspätung« von Darkknight

30.05.2026 um 05:00 Uhr

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