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BDSM-Forum

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Angemessenes Vertrauen in zeitlich begrenzter Art?

Tiro

Neues Mitglied.

23.02.2026 um 23:34 Uhr

Ich kann gut nachvollziehen, was du beschreibst. Dieses Spannungsfeld zwischen Neugier, Bedürfnissen und gleichzeitigem Wunsch nach Unabhängigkeit kennen bestimmt viele, auch wenn kaum jemand offen darüber redet. 

 

Für mich fühlt sich das ähnlich an: Ich beobachte mich noch, ohne es sofort in eine feste Schublade zu stecken. Ob man das nun „dominant“, „Caregiver“ oder ganz anders nennt, ist vielleicht gar nicht so entscheidend am Anfang. Es geht eher darum, zu verstehen, was sich stimmig anfühlt und was nicht. Ich bin auch noch auf der Suche nach mir selbst, wenn man es so nennen möchte.

 

Was mir geholfen hat, ist der Gedanke, dass Vertrauen nicht automatisch an eine klassische Beziehung gebunden sein muss. Es kann auch in klar begrenzten, bewusst gestalteten Räumen entstehen - sei es im Austausch, im Schreiben oder in Begegnungen, die von Anfang an ehrlich definiert sind. Kontrolle oder Hingabe bedeuten ja nicht automatisch, sich selbst aufzugeben. Im besten Fall passiert sogar das Gegenteil: Man entdeckt neue Seiten von sich, ohne die eigene Stärke zu verlieren.

 

Und solange reale Schritte sich nicht richtig anfühlen, ist Schreiben ein völlig legitimer Weg. Fantasie, Worte und gedankliches Erkunden sind keine „Ersatzlösung“, sondern oft der sicherste Raum, um herauszufinden, was man überhaupt möchte. Manchmal entstehen daraus später Möglichkeiten, manchmal bleibt es einfach ein wertvolles Ventil. Beides ist in Ordnung.

 

Du bist mit diesen Fragen definitiv nicht allein.

Zum Thema.

Angemessenes Vertrauen in zeitlich begrenzter Art?

Schattenzeilen

Autorin. Teammitglied.

23.02.2026 um 20:15 Uhr

Hinweis: Kummerkasten-Thema

Dieser Beitrag wurde von einem Mitglied erstellt, das wegen des Themas und aus persönlichen Gründen anonym bleiben möchte, aber Antworten sucht und Hilfe benötigt.

Beachte bitte, dass das Mitglied keine Rückfragen beantworten kann, ohne die Anonymität aufzuheben.

 

 

Ich bin neu in diesem Bereich, schreibe aber eigene Geschichten und habe da kleine Phantasien in rein platonische Schreib- Partnerschaften ausgetestet...

 

Was mich eigentlich beschäftigt ist das ich bereits länger allein bin und ich mir keinen Wechsel in irgendeiner Form von Bindung vorstellen kann. - Es macht mir Angst und ich will meine Unabhängigkeit und persönliche Kraft nicht aufgeben, aber... Dominant zu sein... Das kann ich mir nicht vorstellen und macht mich auch nicht an. Aber in die andere Rolle zu gehen, das fühlt sich an als würde ich mich selbst entmündigen; aufgeben.

 

Und ich weiß nicht ob angemessenes Vertrauen in zeitlich begrenzter art bestehen kann. Schließlich ist das der Schlüssel, oder?

 

Was macht man also, wenn man Bedürfnisse und Neugier hat, aber kein Date- Material ist und erst recht kein Beziehungspotenzial hat?

Zum Thema.

»Glanz der Hingabe - Teil 1: Edelstahl« von Aurinko Nox

Natty

Autorin. Förderer.

23.02.2026 um 19:42 Uhr

Lieber Aurinko Nox, 

 

nach den ersten Zeilen dachte ich, oh wow, das wird bestimmt schön, denn der ganze erste Absatz von der Beschreibung der Stimmung im Raum und ihr, in ihrem Latexanzug, war total harmonisch geschrieben und das obwohl ich diese Spielart ja nur aus der Vogelperspektive betrachten kann. Und dann.. war irgendwie ein Knoten drin, ....hatte ich das Gefühl.

Da hörte es einfach auf und dann kamen merkwürdig platzierte Wiederholungen von: "du wirst lernen, das Zögern nicht toleriert wird" zweimal kurz hintereinander, dann: "lass uns diese Verbindung weiter vertiefen" und gleich danach "dann, lass uns diese Verbindung weiter vertiefen" oder gegen Ende hatte er sich dann dreimal "gut geschlagen" und total oft hingegeben. 

 

Ich finde du schreibst total "warm" und fand das sehr schade, dass es dann nicht so weiterging wie am Anfang. Also, wie ein Lied, in dem ein paar Instrumente nach dem ersten Absatz aufgehört haben, mitzuspielen. Weißt du, was ich meine?

 

VG Natty

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»Glanz der Hingabe - Teil 2: E-Stim« von Aurinko Nox

Yuria

Autorin. Förderer.

23.02.2026 um 13:20 Uhr

Lieber Aurinko Nox,

 

manchmal liegt ja in der Kürze die Würze. Hier hat sich mir nicht ganz erschlossen, warum es diese kurze Fortsetzung in Form eines zweiten Teils gebraucht hat. Mir wäre es nicht negativ aufgefallen, wäre dieser Text einfach Bestandteil des ersten Teils gewesen.

 

Mir drehen sich bei dieser Geschichte (also auch im ersten Teil) Dianas Ankündigungen zu sehr im Kreis. Ihre Formulierungen sind fast immer die selben. Jetzt machen wir dies, jetzt machst du das, jetzt werde ich dir zeigen, wie, jetzt werden wir sehen, ob. Je häufiger sich das wiederholt hat, desto mehr ließ bei mir die Spannung nach. 

 

Auch wenn so eine kleine Portion heile BDSM-Welt immer toll ist, für mich bleibt die ganze Handlung leider etwas zu flach. Die Abläufe finde ich auch stellenweise ein bisschen nebulös im Sinne von: wo findet was und wie statt. Wobei du die Gefühlswelt des Protagonisten hier wirklich schön eingefangen hast. Freue mich (trotz meines Gemeckers ) auf deinen nächsten Text.

 

Grüßchen

Yuria

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»Fräulein Felis Gespür für Strafe« von Tek Wolf

Tek Wolf

Autor. Förderer.

23.02.2026 um 12:50 Uhr

Vielen lieben Dank für deine netten Worte Tiro. Es freut mich sehr, dass dir die vielen kleinen Details aufgefallen sind – genau darin verliere (und finde) ich mich beim Schreiben oft. Für mich entstehen Geschichten tatsächlich aus diesen unscheinbaren Momenten: einem Blick, einer Geste, einem Geräusch im Hintergrund. Wenn es gelingt, dadurch eine Atmosphäre zu schaffen, in der man sich als Leserin oder Leser wirklich „mitten im Geschehen“ fühlt, dann ist das für mich das schönste Kompliment. Dass dich die Feinheiten berührt haben und der Text bei dir nachklingt, bedeutet mir viel. Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, so aufmerksam zu lesen – und mir das auch so wertschätzend zurückzumelden.

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»Ich und ich oder die zwei Seiten einer Medaille« von Natty

Crazy Joker

Neues Mitglied.

23.02.2026 um 11:06 Uhr

Der Inhalt dieses Beitrags ist aus Gründen des Jugendschutzes nicht frei einsehbar.

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»Fräulein Felis Gespür für Strafe« von Tek Wolf

Tiro

Neues Mitglied.

23.02.2026 um 09:07 Uhr

Sehr schöne Geschichte. Ich mag besonders, wie viele kleine Details du eingefangen hast. Das zeigt nicht nur eine gute Beobachtungsgabe, sondern auch, dass du dir Zeit nimmst, wirklich hinzusehen. Dadurch wirkt alles lebendig und nahbar, fast so, als wäre man selbst dabei. Genau solche Feinheiten sind es, die einen Text lange im Kopf behalten lassen.

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»Teambuilding« von Leo Me

23.02.2026 um 05:04 Uhr

Liebe Leo Me ,

 

eine wunderschöne Geschichte, die phantasievoll geschrieben ist. 

Ich habe diese mit Spannung gelesen im Chaos meiner Küchenrenovierung.

 

Ich mag deine Art wie Du schreibst. Viele kleine liebevoll beschriebene Details, Gedanken die deine Protagonisten Beschäftigen. 

Ich fand es toll, wie Du die Hauptprotagonistin beschrieben hast. Man spürte Ihren Stolz und ja, ich sah sie vor mir.

 

Ich war zuerst irritiert. Ist sie zu ihrem Herrn, unterwürfig und zu der Ex, dominant. 

Aber nein, das fand ich spannend. 

Auch die eigentliche Hauptdarstellerin der Geschichte, die dritte im Bunde, konnte ich so gut verstehen. 

Ist es auch nicht einfach sich gleich einem Paar - wo die Dame, mal die unterwürfige und mal die dominante Person ist, zu unterwerfen. 

 

Ich habe es sehr gerne gelesen und es hat mich etwas abgelenkt. 

 

Vielen Dank für deine Geschichte.

 

Liebe Grüße Thorsten

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»Fenja (Teil 1)« von poet

23.02.2026 um 04:52 Uhr

Wunderbare Geschichte und ein starker, fesselnder Anfang.

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Hast du BDSM-Klassiker gelesen?

Cid

Förderer.

22.02.2026 um 21:59 Uhr

Nach dem Hören des Podcasts zu dem Thema habe ich mir gedacht, ich sollte vielleicht mal einige der genannten Klassiker lesen. Angefangen habe ich also mit "Geschichte der O". Von anregend über faszinierend bis übertrieben und gar nicht meins hat es in mir ein großes Spektrum an Gedanken und Gefühlen erzeugt. Als dann aber die 15jährige Natalie Teil der Geschichte wurde, habe ich das Buch ad acta gelegt und mich entschieden nicht weiterzulesen. Weiß nicht, ob ich noch weitere lesen werde.

 

LG Cid

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