BDSM-Geschichten und andere erotische Texte und Literatur

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Zu spät

BDSM-Geschichte von Möhrchen

"Zieh Dich aus!"

Kalt hallen seine Worte in mir wider. Völlig verdattert stehe ich im Flur, habe gerade erst die Haustür hinter mir geschlossen. Seine knallharte Aufforderung schallt mir frontal entgegen.

"Du bist zu spät."

Eine Feststellung. Es stimmt. Leider. Beinahe eine halbe Stunde. Nicht so viel, aber lange, wenn man warten muss. Und sich dabei ärgert.

Ich werfe ihm einen raschen Blick zu. Er ist wütend. Oh je, das wollte ich bestimmt nicht.

Dieses kleine Zögern gefällt ihm nicht. "Mach schon", schnauzt er mich an, "leg' Deine Sachen einfach auf den Boden und komm' zu mir in die Küche."

Er setzt sich auf einen Stuhl, den er mitten im Zimmer bereit gestellt hat. 

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

03.11.2016 um 04:38 Uhr

Unterhaltsam.

Möhrchen

Autorin.

29.03.2016 um 10:22 Uhr

Lieber Nachtasou!

Wow, was hat der kleine Text für eine Gedankenwelle ausgelöst. Der Pfad zwischen Spiel und Ernst kann durchaus mal schmal werden ... Und Gefühlswörter können tatsächlich verwirrend daherkommen. Wut kann ein hervorragender Motivator sein, für alles Mögliche und in viele Richtungen. Und Angst, Angst vor der eigenen Courage kennt sicher auch jede/r!

Interessanter Ansatz, vielleicht mal einen Blogbeitrag wert.

Nachtasou

Autor.

26.03.2016 um 01:27 Uhr

Hallo Möhrchen,

Mir begegnet eine nicht zu trennende Fülle von „authentischen“ und „nichtauthentischen“ Gefühlen. Befinden sich die beiden Personen in einer Spielsituation, oder habe ich sie wörtlich zu nehmen?

Zum Beispiel: er ist zornig, schnauzt sie an. Sie hat Angst, flucht und schreit. Wie authentisch soll das sein? Er soll doch nicht als jähzorniger Schläger beschrieben sein? Und sie nicht als Opfer von häuslicher Gewalt? Also doch Spiel-Situation?

Wenn ritualisierte Spielsituation, können die beschriebenen Affekte aber nicht wörtlich gemeint sein.

Ich weiß schon, dass auch in Spielsituationen Gefühle „echt“ daherkommen. Spiel heißt nicht gespielte Gefühle. Aber dann sind die verwendeten Vokabeln nicht wörtlich zu nehmen, bzw. zu hoch gegriffen. Sie stehen aber da (Zorn, Angst). Wenn er zornig ist, wieso freut er sich gleichzeitig. Wenn sie tatsächlich Angst und Wut verspürt, wieso läuft sie nicht weg? Vor Angst und Wut wird sie sicher nicht feucht zwischen den Beinen.

Bedeuten Gefühlswörter im D/S nicht das, was sie bedeuten? Sind sie ein Code, für die ich eine Übersetzungshilfe (D/S-deutsch; deutsch D/S) benötige? Insbesondere dann, wenn die Handlungen, die darauf folgen, so völlig harmlos sind? (Aus Zorn, Angst wird Popoklatsch und Geilheit). Er ist nicht wirklich zornig. Und sie hat nicht wirklich Angst.

Möhrchen, diese Gedanken hat gerade Deine Geschichte ausgelöst. Und auch das gefällt mir an Deinem Schreibergebnis.

Ich stelle mir im Moment vor, wie es auch anders ginge: Affekte und Gefühle umschreiben (sprachlich einkreisen, ohne darauf zu landen). Oder sie nicht selbst benennen, sondern sie aus den Handlungen erschließen lassen. Oder metaphorisch bebildern.

Aber es löst sich alles in Wohlgefallen auf, und vielleicht ist das die eigentliche Botschaft und ich heute zu pingelig.

Besten Gruß, und war anregend und spannend zu lesen.

Signatur

Die Zunge hat keine Knochen

20.10.2015 um 13:53 Uhr

Wozu doch eine gut sortierte Küche so alles wert ist  .

Mir haben diese Zeilen richtig gut gefallen. Schnörkellos erzählt, ohne großartige Erklärungen auskommend. Besonders die sich stetig steigernde Lust, getrieben bis zu gegegseitigen Erlösung. Einfach toll.

Vielen Dank für diese intensiven Zeilen und die Anregung. 

Signatur

Niemand ist gut genug, einen anderen ohne dessen Zustimmung zu regieren (Abraham Lincoln).

Rote Sonne

Profil unsichtbar.

04.07.2014 um 19:23 Uhr

Anregende Geschichte und würde auch erklären warum man mehr als einen Kochlöffel besitzen sollte...

Realistisch, vorstellbar und sehr gefühlvoll und mit schönen Worten erzählt.

Danke für Deine Zeilen.

Signatur

Auch wenn wir alle ähnlich sind, so lernt, denkt, fühlt und handelt jeder Mensch auf seine ganz eigene Art und Weise!

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

22.04.2014 um 23:15 Uhr

Scharfe Geschichte mit scharfen Worten

dienerin

Autorin.

19.05.2013 um 19:31 Uhr

oh, schön

das klingt so richtig nach Alltag

nach machbar,

nach erregend

nach weh tun

nach Strafe

nach gemeinsamer Lust

Danke für das schöne Kopfkino, das ich dabei haben durfte.

Signatur

"Ich denke in Lösungen, es lohnt sich!"

Reisender

Autor.

16.05.2013 um 12:33 Uhr

Eine schöne Szene. Ich geh mal eben eine Schublade in der Küche durchsortieren...

26.02.2011 um 02:39 Uhr

spanking pur,

Devana

Autorin. Teammitglied.

02.08.2010 um 00:16 Uhr

Diese Geschichte kann man wohl nicht lesen, ohne im Geiste den heimischen Kochlöffelbestand durchzugehen. Ich glaube, wir haben auch viel zu viele.

Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

Zu allen Beiträgen im Forum zu dieser Veröffentlichung.

 

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