Kinks weichen von der gesellschaftlichen Normalvorstellung ab. Allein dieser Umstand kann sie problematisch erscheinen lassen. Schnell stellt sich die Frage, ob das eine Fehlprägung ist, etwas Kaputtes oder Perverses. Findet man darauf keine Antwort, kann man schon mal mit der eigenen Neigung hadern.
Wie ist das bei dir? Hast du das bereits erlebt?
Hast du jemals mit deinem Kink gehadert?
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Ich war mir nicht so sicher, was ich ankreuzen soll, denn im Grunde genommen habe ich mich mit meinem Kink arrangiert, aber ich habe oft das Gefühl, das die Aussenwelt nicht so frei denkt.
Es gibt ein sehr schönes Lied (für mich) von Melanie. "I really loved Harold", das beschreibt mein ewiges Dilemma. Dazu den Kink von BDSM und schon ist das (Liebes) Leben niemals einfach. Aber, es ist immer sehr spannend und das ist allemal besser als Langeweile.
Aber vielleicht habe ich auch einfach noch nie den Richtigen gefunden, da ich mich lange selbst nicht akzeptieren konnte und nicht zugeben konnte, was ich eigentlich will.
Wie in dem sehr schönen Lied, am Ende von dieser Podcast-Folge.
Das heutige Zitat passt sehr gut dazu, wie es eigentlich sein sollte.
"Verstecke niemals deine schlechte Seite, nur damit jemand bleibt. Zeig sie - und sieh, wer trotzdem bleibt." - Johnny Depp -
Ich musste Ü50 werden, um dass zu begreifen und freue mich sehr darüber, dass es bei jüngeren Menschen anscheinend nicht mehr diese starken gesellschaftlichen Zwänge gibt und es so möglich machen, von Anfang an zu der eigenen Sexualität zu stehen.
Ich habe schon sehr lange akzeptiert, wer oder was ich bin.
Aber das macht es nicht unbedingt leichter.
Oftmals wünsche ich mir, ich hätte keine Vorlieben oder zumindest andere.
In meiner Welt, aufgrund meiner Erfahrungswerten, denke ich mir, es würde mir vieles erleichtern. Vielleicht würde eine andere Rolle auch besser zu mir passen?
Mein Kink begleitet mich seit den Teenagern-Tagen. „Problematisch"wurde es erst, als ich in einer langjährig festen Beziehung war und meine Partnerin mein Interesse nicht geteilt hat, sondern ablehnte. Damit war es automatisch etwas, das ich alleine und im Verborgenen erleben musste, beim Lesen von Heften und Büchern, später mit Videos und Internet. Das führte dann fast automatisch dazu, mein Interesse als un-normal oder abwegig zu empfinden, etwas „Schmutziges“. es gab Phasen, in denen ich versucht habe, davon „loszukommen“. Phasen, in denen ich Hefte weggeworfen habe oder auch Spielzeug. Aber es ist immer wieder ans Licht gekommen. Erst mit rund vierzig hatte ich genügend Selbstvertrauen, diesen Teil dann auch mit anderen auszuleben, gelegentlich, weil mir klar war, dass es ein Teil meines Wesens ist, dass auch nach langen Phasen des Verdrängens immer wieder ans Licht wollte.
Heute habe ich es Glück, dass meine Partnerin meinen Kink teilt – gelegentlich spielen wir zusammen, reden darüber und ich muss mein Interesse nicht mehr verstecken. Das war ein langer Weg. Aber ich bin angekommen.
Gehadert ist so nicht richtig. Man hat sich Gedanken dazu gemacht und ICH wurde das schwarte Schaf der Familie,. In meinem Umfeld habe ich mir Menschen gesucht die ich der Materie zufügen, und es auch mit Ihnen gemeinsam ausleben konnte. Eigentlich war es mir egal was andere dachten. Heute wissen viele meiner Familie und auch ein paar Freunde davon was ich lebe/auslebe. Die EINEN kennen mich - die ANDEREN können mich mal ...
Es gab sicher Zeiten in jungen Jahren, in denen mich manche Fantasien verstört hatten oder ich auch niemanden hatte, mit dem ich das hätte sinnvoll teilen können. Aber durch die Entwicklung, die ich über die vielen Jahre in meiner Beziehung erlebt habe, habe ich da nie wieder damit gehadert. Ich empfinde es eher als eine Bereicherung, da ich das Gefühl habe, dass auch durch den Austausch mit anderen Menschen sich hier eine viel offener Kommunikation zum Thema Sexualität etabliert hat als wenn ich nicht in die Kink- oder BDSM-Ecke tendieren würde. Neben dem, dass ich da einige tolle Menschen wohl nicht kennen gelernt hätte.
Sagen wir mal so. Ich zweifle oft noch innerlich an meiner Rolle als Dominus Nox. Aber ich zweifle nicht am Kink selbst, da bin ich komischerweise auf Events etc. sehr selbstbewusst und habe ein Auftreten, wo die Leute sagen wenn ich entgegne, dass ich erst seit knapp 2 Jahren in der Szene bin "Waaaaas, das kann ja nicht sein.". Warum auch immer sie das meinen, ich weiss es nicht.
15.05.2026 um 19:00 Uhr
Ich war mir nicht so sicher, was ich ankreuzen soll, denn im Grunde genommen habe ich mich mit meinem Kink arrangiert, aber ich habe oft das Gefühl, das die Aussenwelt nicht so frei denkt.
Es gibt ein sehr schönes Lied (für mich) von Melanie. "I really loved Harold", das beschreibt mein ewiges Dilemma. Dazu den Kink von BDSM und schon ist das (Liebes) Leben niemals einfach. Aber, es ist immer sehr spannend und das ist allemal besser als Langeweile.
Aber vielleicht habe ich auch einfach noch nie den Richtigen gefunden, da ich mich lange selbst nicht akzeptieren konnte und nicht zugeben konnte, was ich eigentlich will.
Wie in dem sehr schönen Lied, am Ende von dieser Podcast-Folge.
Das heutige Zitat passt sehr gut dazu, wie es eigentlich sein sollte.
"Verstecke niemals deine schlechte Seite, nur damit jemand bleibt. Zeig sie - und sieh, wer trotzdem bleibt." - Johnny Depp -
Ich musste Ü50 werden, um dass zu begreifen und freue mich sehr darüber, dass es bei jüngeren Menschen anscheinend nicht mehr diese starken gesellschaftlichen Zwänge gibt und es so möglich machen, von Anfang an zu der eigenen Sexualität zu stehen.
VG Natty