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Hast du jemals mit deinem Kink gehadert?

Kinks weichen von der gesellschaftlichen Normalvorstellung ab. Allein dieser Umstand kann sie problematisch erscheinen lassen.

Eine Umfrage in der BDSM-Community.

  • Info: Gestartet am 02.05.2026. Noch nicht beendet.

  • Teilnahme: Du hast noch nicht teilgenommen.

© KI-generiert, Midjourney (2025)

Diese Umfrage ist Teil des »Podcast: Mit dem Kink hadern« von Jona Mondlicht und Devana.

Kinks weichen von der gesellschaftlichen Normalvorstellung ab. Allein dieser Umstand kann sie problematisch erscheinen lassen. Schnell stellt sich die Frage, ob das eine Fehlprägung ist, etwas Kaputtes oder Perverses. Findet man darauf keine Antwort, kann man schon mal mit der eigenen Neigung hadern.

Wie ist das bei dir? Hast du das bereits erlebt?

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Kommentare zu dieser Abstimmung

Valérian Bourreau

Autor. Förderer.

11.05.2026 um 08:56 Uhr

Ich habe schon sehr lange akzeptiert, wer oder was ich bin. 

Aber das macht es nicht unbedingt leichter.

Oftmals wünsche ich mir, ich hätte keine Vorlieben oder zumindest andere. 

In meiner Welt, aufgrund meiner Erfahrungswerten, denke ich mir, es würde mir vieles erleichtern. Vielleicht würde eine andere Rolle auch besser zu mir passen?

Aber leider kann man es sich nicht aussuchen..

09.05.2026 um 16:56 Uhr

Wenn, dann Korsetts, ansonsten fühle ich mich ziemlich unkinky... 🙄

 

Probleme damit hatte ich aber noch nie und andere auch nicht.

 

Viele Grüße

lizzy lu

Mirador

Autor.

05.05.2026 um 20:57 Uhr

beinahe täglich stehe ich konflikt mit mir selbst

Joker eren

Förderer.

05.05.2026 um 15:33 Uhr

Mein Kink begleitet mich seit den Teenagern-Tagen. „Problematisch"wurde es erst, als ich in einer langjährig festen Beziehung war und meine Partnerin mein Interesse nicht geteilt hat, sondern ablehnte. Damit war es automatisch etwas, das ich alleine und im Verborgenen erleben musste, beim Lesen von Heften und Büchern, später mit Videos und Internet. Das führte dann fast automatisch dazu, mein Interesse als un-normal oder abwegig zu empfinden, etwas „Schmutziges“. es gab Phasen, in denen ich versucht habe, davon „loszukommen“. Phasen, in denen ich Hefte weggeworfen habe oder auch Spielzeug. Aber es ist immer wieder ans Licht gekommen. Erst mit rund vierzig hatte ich genügend Selbstvertrauen, diesen Teil dann auch mit anderen auszuleben, gelegentlich, weil mir klar war, dass es ein Teil meines Wesens ist, dass auch nach langen Phasen des Verdrängens immer wieder ans Licht wollte.

 

Heute habe ich es Glück, dass meine Partnerin meinen Kink teilt – gelegentlich spielen wir zusammen, reden darüber und ich muss mein Interesse nicht mehr verstecken. Das war ein langer Weg. Aber ich bin angekommen.

Tato

Eintagsfliege.

05.05.2026 um 14:42 Uhr

Ich bin verheiratet, meine Frau weiß von meiner Neigung, doch sie kann nichtsdamit anfangen. Also bleibt es fantasie für mich

04.05.2026 um 07:06 Uhr

Gehadert ist so nicht richtig. Man hat sich Gedanken dazu gemacht und ICH wurde das schwarte Schaf der Familie,. In meinem Umfeld habe ich mir Menschen gesucht die ich der Materie zufügen, und es auch mit Ihnen gemeinsam ausleben konnte. Eigentlich war es mir egal was andere dachten. Heute wissen viele meiner Familie und auch ein paar Freunde davon was ich lebe/auslebe. Die EINEN kennen mich - die ANDEREN können mich mal ...

03.05.2026 um 19:41 Uhr

Es gab sicher Zeiten in jungen Jahren, in denen mich manche Fantasien verstört hatten oder ich auch niemanden hatte, mit dem ich das hätte sinnvoll teilen können. Aber durch die Entwicklung, die ich über die vielen Jahre in meiner Beziehung erlebt habe, habe ich da nie wieder damit gehadert. Ich empfinde es eher als eine Bereicherung, da ich das Gefühl habe, dass auch durch den Austausch mit anderen Menschen sich hier eine viel offener Kommunikation zum Thema Sexualität etabliert hat als wenn ich nicht in die Kink- oder BDSM-Ecke tendieren würde. Neben dem, dass ich da einige tolle Menschen wohl nicht kennen gelernt hätte.

Dominus Nox

Förderer.

03.05.2026 um 19:15 Uhr

Sagen wir mal so. Ich zweifle oft noch innerlich an meiner Rolle als Dominus Nox. Aber ich zweifle nicht am Kink selbst, da bin ich komischerweise auf Events etc. sehr selbstbewusst und habe ein Auftreten, wo die Leute sagen wenn ich entgegne, dass ich erst seit knapp 2 Jahren in der Szene bin "Waaaaas, das kann ja nicht sein.". Warum auch immer sie das meinen, ich weiss es nicht.

03.05.2026 um 18:54 Uhr

Nein, habe ich nicht. Jedenfalls nicht in einem Maß, dass ich das als ernsthaftes Hadern empfunden hätte.

 

Viele Grüße

Braves Mädchen

Katika

Autorin. Förderer.

03.05.2026 um 17:13 Uhr

Oh ja, das hatte ich auf alle Fälle. 

Ich habe sehr mit mir gehadert und mit meinen Fantasien.

Mit Mitte 50 habe ich mich überhaupt erst mit meinem Kink auseinandergesetzt. 

Zum Glück bin ich dabei auf die Schattenzeilen gestoßen.

 

Es ist genau gewesen, wie du gesagt hast, liebe Devana. Als emanzipierte Frau kann man doch nicht „devot sein und sich jemandem unterwerfen?…Jemand anderen über sich bestimmen lassen…“

 

Doch genau darin liegt meine Erfüllung und seit ich mich so akzeptiere, wie ich bin, fühle ich mich wohl in meiner Haut. Im wahrsten Sinne des Wortes. 

Dabei trägt zum großen Teil Mein Meister bei.

 Durch ihn und mit ihm habe ich meinen Weg gefunden.

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