Es hat länger gedauert als gedacht, bis ich mich mit meinen(m) Kink(s) arrangieren konnte. Mittlerweile ist es mit ziemlich egal, was andere denken, solange sie mich in Ruhe lassen. Aber es war ein langer Weg
Hast du jemals mit deinem Kink gehadert?
Kinks weichen von der gesellschaftlichen Normalvorstellung ab. Allein dieser Umstand kann sie problematisch erscheinen lassen.
Eine Umfrage in der BDSM-Community.
Info: Gestartet am 02.05.2026. Noch nicht beendet.
Teilnahme: Du hast noch nicht teilgenommen.
Diese Umfrage ist Teil des »Podcast: Mit dem Kink hadern« von Jona Mondlicht und Devana.
Kinks weichen von der gesellschaftlichen Normalvorstellung ab. Allein dieser Umstand kann sie problematisch erscheinen lassen. Schnell stellt sich die Frage, ob das eine Fehlprägung ist, etwas Kaputtes oder Perverses. Findet man darauf keine Antwort, kann man schon mal mit der eigenen Neigung hadern.
Wie ist das bei dir? Hast du das bereits erlebt?
Hast du jemals mit deinem Kink gehadert?
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Kommentare zu dieser Abstimmung
Autorin. Förderer.
15.05.2026 um 19:00 Uhr
Ich war mir nicht so sicher, was ich ankreuzen soll, denn im Grunde genommen habe ich mich mit meinem Kink arrangiert, aber ich habe oft das Gefühl, das die Aussenwelt nicht so frei denkt.
Es gibt ein sehr schönes Lied (für mich) von Melanie. "I really loved Harold", das beschreibt mein ewiges Dilemma. Dazu den Kink von BDSM und schon ist das (Liebes) Leben niemals einfach. Aber, es ist immer sehr spannend und das ist allemal besser als Langeweile.
Aber vielleicht habe ich auch einfach noch nie den Richtigen gefunden, da ich mich lange selbst nicht akzeptieren konnte und nicht zugeben konnte, was ich eigentlich will.
Wie in dem sehr schönen Lied, am Ende von dieser Podcast-Folge.
Das heutige Zitat passt sehr gut dazu, wie es eigentlich sein sollte.
"Verstecke niemals deine schlechte Seite, nur damit jemand bleibt. Zeig sie - und sieh, wer trotzdem bleibt." - Johnny Depp -
Ich musste Ü50 werden, um dass zu begreifen und freue mich sehr darüber, dass es bei jüngeren Menschen anscheinend nicht mehr diese starken gesellschaftlichen Zwänge gibt und es so möglich machen, von Anfang an zu der eigenen Sexualität zu stehen.
VG Natty
Autor. Förderer.
11.05.2026 um 08:56 Uhr
Ich habe schon sehr lange akzeptiert, wer oder was ich bin.
Aber das macht es nicht unbedingt leichter.
Oftmals wünsche ich mir, ich hätte keine Vorlieben oder zumindest andere.
In meiner Welt, aufgrund meiner Erfahrungswerten, denke ich mir, es würde mir vieles erleichtern. Vielleicht würde eine andere Rolle auch besser zu mir passen?
Aber leider kann man es sich nicht aussuchen..
09.05.2026 um 16:56 Uhr
Wenn, dann Korsetts, ansonsten fühle ich mich ziemlich unkinky... 🙄
Probleme damit hatte ich aber noch nie und andere auch nicht.
Viele Grüße
lizzy lu
Förderer.
05.05.2026 um 15:33 Uhr
Mein Kink begleitet mich seit den Teenagern-Tagen. „Problematisch"wurde es erst, als ich in einer langjährig festen Beziehung war und meine Partnerin mein Interesse nicht geteilt hat, sondern ablehnte. Damit war es automatisch etwas, das ich alleine und im Verborgenen erleben musste, beim Lesen von Heften und Büchern, später mit Videos und Internet. Das führte dann fast automatisch dazu, mein Interesse als un-normal oder abwegig zu empfinden, etwas „Schmutziges“. es gab Phasen, in denen ich versucht habe, davon „loszukommen“. Phasen, in denen ich Hefte weggeworfen habe oder auch Spielzeug. Aber es ist immer wieder ans Licht gekommen. Erst mit rund vierzig hatte ich genügend Selbstvertrauen, diesen Teil dann auch mit anderen auszuleben, gelegentlich, weil mir klar war, dass es ein Teil meines Wesens ist, dass auch nach langen Phasen des Verdrängens immer wieder ans Licht wollte.
Heute habe ich es Glück, dass meine Partnerin meinen Kink teilt – gelegentlich spielen wir zusammen, reden darüber und ich muss mein Interesse nicht mehr verstecken. Das war ein langer Weg. Aber ich bin angekommen.
Eintagsfliege.
05.05.2026 um 14:42 Uhr
Ich bin verheiratet, meine Frau weiß von meiner Neigung, doch sie kann nichtsdamit anfangen. Also bleibt es fantasie für mich
04.05.2026 um 07:06 Uhr
Gehadert ist so nicht richtig. Man hat sich Gedanken dazu gemacht und ICH wurde das schwarte Schaf der Familie,. In meinem Umfeld habe ich mir Menschen gesucht die ich der Materie zufügen, und es auch mit Ihnen gemeinsam ausleben konnte. Eigentlich war es mir egal was andere dachten. Heute wissen viele meiner Familie und auch ein paar Freunde davon was ich lebe/auslebe. Die EINEN kennen mich - die ANDEREN können mich mal ...
03.05.2026 um 19:41 Uhr
Es gab sicher Zeiten in jungen Jahren, in denen mich manche Fantasien verstört hatten oder ich auch niemanden hatte, mit dem ich das hätte sinnvoll teilen können. Aber durch die Entwicklung, die ich über die vielen Jahre in meiner Beziehung erlebt habe, habe ich da nie wieder damit gehadert. Ich empfinde es eher als eine Bereicherung, da ich das Gefühl habe, dass auch durch den Austausch mit anderen Menschen sich hier eine viel offener Kommunikation zum Thema Sexualität etabliert hat als wenn ich nicht in die Kink- oder BDSM-Ecke tendieren würde. Neben dem, dass ich da einige tolle Menschen wohl nicht kennen gelernt hätte.
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24.05.2026 um 14:20 Uhr
Leider hadere ich nach all den Jahren immer noch mit mir und meinen Kink`s.
Meine Selbstakzeptanz ist noch nicht da wo sie sein sollte.....
Obwohl ich nicht Christlich Erzogen wurde kämpfe ich innerlich mit Schuld und Sühne.