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Dieser Text besteht aus mehreren Teilen.

Vorheriger Teil: Einladung zum Abendessen.

Erinnerungen

Eine BDSM-Geschichte von Ambiente

Ambientes Gedanken kreisen. Die Erzählung von Xentaur, vorgetragen mit einer weichen, dunklen Stimme, hat sie ergriffen. Zwischen den Anderen vor dem Kamin sitzend, hat sie ihre Arme um die Beine geschlungen und das Kinn auf den Knien abgestützt. Ihre Augen sind geschlossen. Es war aufregend, nein erregend erzählt. Auf eine Art vorgetragen, die ihr das Gefühl gab, dabei gewesen zu sein.

Da es plötzlich still um sie wird, schaut sie auf. Alle Augen sind auf sie gerichtet.

Sie sammelt sich und versucht, das soeben Gehörte in ihren Gedanken zurückzudrängen. Dann seufzt sie leise und beginnt.

 

»Wir alle, die hier zusammensitzen, leben oder erleben Lust, wenn es um BDSM geht. Da ich jetzt etwas erzählen soll, berichte ich von einem Erlebnis, welches ich zu Beginn meiner neu entdeckten sexuellen Ausrichtung erlebte. Ich nenne die Episode ...«

 

 

 

Erinnerungen

 

Wir - mein damaliger Freund und ich, beide noch am Anfang unserer Erforschungsphase - waren einer Einladung eines befreundeten Pärchens nach Hessen gefolgt. Sie taffe Geschäftsfrau, selbständig und selbstbewusst. Er eher unscheinbar, sehr um sie bemüht und aufmerksam. Die zwei hatten für einige Tage eine Ferienwohnung gebucht. Wir hatten zugesagt, für ein Wochenende dazuzustoßen. Unter anderem war auch eine Weinprobe zu viert geplant.

 

Als wir eintrafen, begrüßten uns die Zwei in der hübschen, durch viele Fenster erhellten Wohnung. Unauffällig schauten wir uns um, aber nichts SM-lastiges war zu erblicken. Wir fuhren gemeinsam zur Weinprobe und trennten uns danach. Wir checkten in unserem Hotel ein und die Beiden fuhren zurück zur Ferienwohnung. Wir vereinbarten noch, dass wir in etwa zwei Stunden wieder zu ihnen kommen würden.

 

Als wir den großen Raum in der vorher hellen und freundlichen Wohnung betraten, staunten wir nicht schlecht. Das sollte der gleiche Raum sein, den wir vor einigen Stunden gesehen hatten? Er hatte sich in ein SM-Studio verwandelt. Zumindest hatte ich mir damals ein Studio so vorgestellt.

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

26.01.2023 um 14:33 Uhr

Wenn man durch den Schmerz zu sich selbst und zueinander findet....Hat auch etwas, dass der Moment in dem Sub aus ihrem Kokon neugeboren entschlüpft als Cliffhanger verbleibt.

26.01.2023 um 14:03 Uhr

Ehrlich gesagt berührt mich das so tief, dass mir die Tränen kommen...

24.01.2023 um 22:53 Uhr

Die ersten Male von bestimmten Erlebnissen und Erfahrungen sind schon besonders. Sind sie positiv haben diese noch zusätzliche Kraft für den eigenen Weg. Schön beschrieben und dargestellt, noch ein wenig mehr Tiefe in deren Skizzierung wäre vielleicht möglich gewesen. Doch "meckere" ich da auf sehr hohem Niveau. 4 Sterne.

kitty

Autorin. Förderer.

24.01.2023 um 11:52 Uhr

Solch einen innigen Moment zwischen zwei Menschen erleben zu dürfen, erfüllt mich mit Demut und Respekt. Eine sehr schöne Geschichte, die Erinnerungen weckt. Vielen Dank dafür!

Robert S

Autor.

23.01.2023 um 14:49 Uhr

Die Geschichte passt für mich gut in den Rahmen der Weihnachtserzählungen, ist eine Erzählung am Kamin. Interessant sind die möglichen Wechsel von Persönlichkeiten zwischen Alltag und Privatem, häufig konträr. Es ist ein Vertrauensbeweis, an solchen Spielen teilnehmen zu dürfen und ich glaube auch, dass Erlebtes letztlich stärker prägt als Erdachtes.

Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

Zu allen Beiträgen im Forum zu dieser Veröffentlichung.

 
 

Alle veröffentlichten Teile dieses Textes

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