BDSM-Geschichten und andere erotische Texte und Literatur

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Dieser Text besteht aus mehreren Teilen.

Vorheriger Teil: Tresor: 21.12.2010. Folgender Teil: Tresor: 23.12.2010.

Tresor: 22.12.2010

BDSM-Geschichte von Lady Silva

Der Morgen taucht unser Aufwachen in ein glitzerndes Inferno - lässt die Schneeberge draußen vor dem Fenster in kleine kristalline Wunder mutieren und schickt uns so eine Unmenge an Lichtreflexen ins Zimmer, an dem wir uns gar nicht satt sehen können.

Ein gleißender Lichtbogen aus diversen Farben bricht sich an unserer Schlafzimmerdecke und einen Moment lang komme ich mir nach dem Öffnen meiner Augen vor, als hätte man mich des Nachts in ein verzaubertes Märchenland entführt.

 

Ich fühle mich so wohl, dass ich am liebsten Schnurren möchte.

Mein Geliebter, ich habe so herrlich gut auf dir geschlafen. Du bist die beste Matratze der Welt, und nichts kann mich so sehr in den Traum wiegen, wie das Gleichmaß deines Atems. Und nichts so sehr behüten, wie die Stärke deiner Umarmung.

 

Mit einem Seufzer räkle ich mich auf dir, und lächle dich dann an. 

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

hanne lotte

Autorin. Fördermitglied.

24.01.2017 um 14:52 Uhr

Endlich, endlich ein erster Anfall von Schwäche, nicht nur als launische Überlegung, sondern als gefühlte Machtlosigkeit. Sie hat also doch ein Herz.

Danke für diesen Orgasmus.

hanne

Signatur

Tue was du willst, aber schade keinem dabei.

15.06.2015 um 01:09 Uhr

Sehr einfühlsam geschrieben und die Gefühlswelt der Dame ganz toll beschrieben.

Werde gleich den nächsten Teil noch lesen

Signatur

Mit freundlichen Grüssen

24.07.2014 um 23:25 Uhr

eine wunderschöne Geschichte, erzählt mit großer Ausdruckskraft

Rote Sonne

Profil unsichtbar.

09.01.2014 um 00:32 Uhr

Ich stelle nun zu später Stunde eine Ferndiagnose,

für Ihre Gefühle und Gedanken gibt es wahrscheinlich nur eine Ursache: DIE LIEBE!

Riverdance tanzende Schmetterlinge, mmh eine wundervolle Beschreibung.

Danke

Signatur

Auch wenn wir alle ähnlich sind, so lernt, denkt, fühlt und handelt jeder Mensch auf seine ganz eigene Art und Weise!

Reisender

Autor.

26.05.2013 um 09:16 Uhr

Schon sehr magisch, aber schön. Danke dafür!

26.03.2013 um 04:59 Uhr

klasse und macht neugierig auf die Fortsetzung

Signatur

Liebe Grüße Sigi

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

02.07.2011 um 23:35 Uhr

Diese Geschichte liest sich sehr schön!

dienerin

Autorin.

02.07.2011 um 16:43 Uhr

mmmh, das ist mir nun fast ein bisschen zuviel Magie

oder ich habe sowas einfach noch nie erlebt

Schöne Vorstellung

Danke

Und trotzdem frage ich mich, warum wir das leiden so brauchen

Signatur

"Ich denke in Lösungen, es lohnt sich!"

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

02.07.2011 um 04:04 Uhr

Wunderschöner Text, poetisch, schön geschrieben, kann die Fortsetzung kaum erwarten

hexlein

Autorin.

02.07.2011 um 00:26 Uhr

geändert am 02.07.2011 um 00:28 Uhr

ist dieser Teil erregend...und dann muss man auch noch so viel Geduld aufbringen, um den nächsten lesen zu dürfen......das ist sadistisch...

Danke LAdy Silva für einen wunderschönen Text,,,dieser Teil gefällt mir bisher am Besten...aber....frau weiss ja nie, was noch so von Dir zu dieser Geschichte erscheint

Signatur

das hexlein "Macht was Ihr wollt. Die Leute reden sowieso"

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Tresor: 18.12.2010

Man sollte schon vorsichtig sein mit dem, was man sich wünscht. Es sollte unbedingt der Latowski sein. Dieser Keuschheitsgürtel aus Edelstahl, der deine Lenden vollständig umschließt, wie ein Slip aus Stahl. Tresor. Gefängnis. Ja, sei vorsichtig mit dem, was du dir wünscht. Denn sonst bist du schneller hinter Edelstahl als du dir träumen lässt.

Tresor: 19.12.2010

Frühstück und der Partner ist hinter einem Keuschheitsgürtel aus Edelstahl versperrt. Schön und gut. So sollte es sein. Aber warum dann diese erotische Spielerei mit dem Honigspender? Und schon gerät das ganze - fast - außer Kontrolle.

Tresor: 20.12.2010

Es kann so erregend sein, dich wie einen Tiger im Käfig eingesperrt hin und her wandern zu sehen. Deine Unruhe, deinen Frust. Und es ist doch erst der dritte Tag. Wie gut, dass wenigstens ich mir Erlösung verschaffen kann - im Gegensatz zu dir.

Tresor: 21.12.2010

Der vierte Tag - und der Tresor raubt dir den Schlaf. So ein Pech, du bist so unruhig und ich kann auch nicht schlafen. Warum also sollte ich dich nicht ein wenig benutzen und mir Erleichterung verschaffen? Da liegt auch noch dieses Kästchen auf meinem Nachttisch.

Tresor: 22.12.2010

Der fünfte Tag und ich merke, wie sehr es doch erregen kann, dich ungesehen beim duschen zu beobachten. Immer noch trägst du den Keuschheitsgürtel aus Edelstahl - und doch finde ich dich erotischer denn je.

Tresor: 23.12.2010

Der sechste Tag - und die Keuschheit quält dich so sehr in deinem Edelstahltresor. Da hilft nur Ablenkung. Und was lenkt am ehesten ab? Shoppen! Doch ob du das ganz genau so siehst, wenn du dich mit Tüten beladen durch die überfüllte Stadt kämpfen musst?

Tresor: 24.12.2010

Eine Woche ist nun voll. Es ist Heilig Abend. Soll ich mein Geschenk heute auspacken? Ich weiß es nicht. Um uns beide auf andere Gedanken zu bringen, fahren wir in die Berge mit dem Hund. Spazieren gehen ist angesagt. Aber bei so viel aufgestauter Geilheit wird das kein normaler Spaziergang.

Tresor: 25.12.2010

Eigentlich wollten wir beide groß Essen gehen - wie man es halt macht am Weihnachtsfeiertag. Aber irgendwie kippt die Stimmung. Mich verlangt es so sehr nach dir, ich begehre dich mindestens so sehr wie du mich - und doch bringe ich es nicht fertig, dich aufzuschließen. Verzeih mir, Geliebter. Aber ich kann nicht. Ich kann einfach nicht.

Tresor: 26.12.2010

Der zweite Weihnachtsfeiertag und diesmal haben wir es tatsächlich bis ins Restaurant geschafft. Du wirkst so entspannt. Noch ahnst du nicht, dass ich eine kleine Überraschung für dich parat habe... Und bald krabbeln tausend Ameisen unter dem Edelstahl deines Latowskis.

Tresor: 27.12.2010

Mir ist langweilig, ich will spielen. Und geil bin ich auch. Die Möglichkeiten sind etwas beschränkt, wenn du hinter Edelstahl versperrt bist. Aber trotzdem. Mir fällt etwas ein. So kommt endlich das neue Spielzeug zum Einsatz.

Tresor: 28.12.2010

Ich bin Langschläfer. Und ich mag es gar nicht, wenn man mich so früh aus dem Bett wirft. Mir ist es doch egal, ob der Hund raus muss. Geh du doch. Na gut, dann gehen wir. Aber der Spaziergang fällt anders aus, als du es dir jetzt vorstellst. Auch wenn du einen Keuschheitsgürtel trägst, habe ich so meine Möglichkeiten!

Tresor: 29.12.2010

Zusammen Aufwachen kann wunderschön sein. Und wenn die Hormone explodieren, dann gibt es kein Halten mehr. Wie gut, dass du - trotz Keuschheitsgürtel - Manns genug bist, um trotzdem Herr über meine Lust zu sein!

Tresor: 30.12.2010

Es heißt immer, mexikanisches Essen brennt zweimal. Einmal, wenn man es isst, und einmal, wenn es wieder kommt. Aber dass man das noch ganz anders interpretieren kann, das erfährst du heute, am Tag 13 hinter Edelstahl.

Tresor: 31.12.2010

Der letzte Tag des Jahres. Wir genießen die Zweisamkeit und dann steht unverhofft unangemeldeter Besuch in der Tür. Was dann geschieht, hättest du dir in deinen heißesten Träumen nicht zu hoffen gewagt. Aber seltsam, du genießt es gar nicht. Vielmehr bist du eifersüchtig.

Tresor: 31.12.2010 - Silvesterabend

Wenn du wüsstest, wie sehnsüchtig mein Herz in diesem Moment, als ich deine Hingabe und Geilheit in deinem Gesicht sehe, dir entgegen fliegt. Du würdest sofort das Ruder wieder herumreißen und die Zügel in die Hand nehmen. Aber mir gefällt es gerade selbst zu gut, das Sagen zu haben.

Tresor: 01.01.2011 - Jahreswechsel

Das neue Jahr hat begonnen. Jetzt ist es Zeit, dich zu befreien. Deine Gesichtszüge entgleisen, als du den Schlüssel für den Latowski in meinen Fingern erkennst. Komm, mein Geliebter, lasse uns das Jahr zusammen beginnen. Auf unsere ganz persönliche, spezielle Weise. Voller Lust eben.

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