BDSM-Geschichten, erotische Texte und Literatur

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Wildgulasch

Eine BDSM-Geschichte von Jona Mondlicht.

Es regnet. Millionen kalter grauer Wasserlinsen stürzen über uns aus einem unendlich tiefen Nachthimmel. Rauschen voll schwerer Nässe hinab. Im Moment ihres Aufschlags auf dem Asphalt verspritzen sie ihre Existenz nach allen Seiten. Und verschwinden.

Du lehnst neben mir mit dem Gesicht gegen eine raue Hauswand. Stützt dich leicht mit den angewinkelten Unterarmen ab, die Handflächen zu dir gedreht, als wolltest du dich schützen. Deine Bluse ist durchweicht. Der zarte Blümchenstoff umhüllt dich nicht mehr, er klebt sinnentstellt durchlässig auf deiner Haut.

Ich atme schwer. Hole weit aus mit der flachen Hand. Spüre die in ihr ruhende Schwere, als ich am höchsten Punkt verharre. Und lasse sie dann wieder sinken. 

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

04.03.2018 um 05:00 Uhr

Eindeutig Lieblingstext. Es ist eine Geschichte die mich sogartig lesen lässt und ich sie somit erst einmal „ parke“. Jetzt habe ich sie mehrfach mit Ruhe gelesen und sie wird mich immer wieder auf‘s Neue ansprechen. Den Wechsel zwischen den kursiven Erinnerungen und dem was daraus entsteht, war für mich besonders aufwühlend. Ich bin immer wieder fasziniert, wie die vom Autor gewählte Sprache die Geschichte so intensiv erlebbar macht. Ich bin mehr als beeindruckt, auch weil ich für mich daraus etwas verstanden habe, womit ich mich bisher noch nicht wirklich beschäftigt habe.

Vielen Dank für diese Erzählung.

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

28.02.2018 um 21:33 Uhr

Danke für diese ergreifende und berührende Geschichte. Einmal mit dem Lesen angefangen, konnte ich nicht mehr aufhören sie zu lesen.

23.12.2017 um 01:41 Uhr

Vielen Dank für diese sehr berührende Geschichte!

hanne lotte

Autorin. Fördermitglied.

10.03.2017 um 22:14 Uhr

geändert am 27.06.2017 um 21:19 Uhr

Schon wieder randaliert Wut in meiner Seele

Was für ein Bild. Ich kann mir gut vorstellen, dass die ganze Geschichte nur geschrieben wurde, um diesen Satz angemessen zur Wirkung zu bringen. Das Gefühl, der eigenen Wut hilflos ausgeliefert zu sein, neben sich zu stehen und zusehen zu müssen ohne eingreifen zu können.

Ich könnte mir ohnehin vorstellen Geschichten zu schreiben, um ausdrucksstarken Formulierungen gerecht zu werden, sie mit einer tiefen Verbeugung zu präsentieren.

So gesehen ist diese Geschichte schon fast eine Verschwendung, denn ich finde noch einige solcher starken Formuliernungen.

Wut weicht Grenzen auf.

Zorn blockiert Besorgnis.

 ... um nur einige Beispiele zu nennen.

Aber andererseits gehört alles auch zusammen und erklärt seine Handlungsweise, die zwangsläufig zunächst darin mündet, dass er ihr das Halsband abnimmt.

Genauso folgerichtig hat er  Randale und Situation wieder in den Griff bekommen. 

Standing Ovations.

hanne

Signatur

Tue was du willst, aber schade keinem dabei.

08.03.2017 um 21:41 Uhr

Die Geschichte hat mich in ihren Bann gezogen!

Sie ist ergreifen Sie ist fühlend und sie ist echt und sie ist menschlich!

Ich konnte mich richtig in beiden Persönlichkeiten hineinversetzen und sowohl in sie als auch in ihn, selbst die drei Damen vom Nachbartisch waren präsent waren immer anwesend in der Geschichte und haben sie die ganze Zeit mit begleitet und beeinflusst. Weil die Gefühle die in diese Geschichte stecken sich so echt lesen und so nachvollziehbar für mich als Leser sind muss ich wirklich sagen das ist eine der schönsten Geschichten. Es wird auch die ganze Ehrlichkeit hinter einer BDSM-Maske ausgedrückt und benannt und alles zusammen ist so ergreifend und so schön, dass diese Geschichte einfach nur ein großes Lob verdient hat.

Es regt zum nachdenken an und das finde ich wirklich bemerkenswert vielen Dank für diese schöne Geschichte!

Signatur

Auch die kleinen Dinge im Leben möchten gesehen werden!

16.12.2016 um 16:46 Uhr

Lieber Jona,

wenn ich einen Hut aufhätte, würde ich ihn jetzt ziehen! Einfach nur großartig.

Du hast es in dieser Geschichte wieder geschafft eine ganz besondere, ja vielleicht gefährdende Situation grandios zu beschreiben. Mit Stilmitteln, die ihresgleichen suchen. Dem kalten Regen, den man förmlich spüren konnte. Dem Getuschel am Nachbartisch, von dem man meint, dass es beim Lesen stört...

Ja, die Protagonistin spielt da ein gewagtes Spiel, tut etwas, was wohl gegen jegliche Regeln verstösst, das aufgebaute Vertrauen, so wie das Regenwasser in die Gosse spült. Kurz hatte auch ich den Gedanken, dass er es beenden würde. Das Ende hingegen spricht für ihn. Spricht für gelebte Dominanz, dafür, das Versprechen Sub zu beschützen egal was passiert, nie zu brechen.

Danke für eine Geschichte, die in vielerlei Hinsicht überzeugt. Sprachlich, inhaltlich, stilistisch großartig! Danke, dass ich sie hier lesen durfte.

Signatur

Niemand ist gut genug, einen anderen ohne dessen Zustimmung zu regieren (Abraham Lincoln).

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

07.12.2016 um 13:08 Uhr

Meiner Meinung nach sind die zwei Antipoden einfach toll dargestellt, herausgearbeitet: Unterwerfung mit allen Konsequenzen und Beherrschen mit allen Konsequenzen. Prima! Danke!

15.11.2016 um 19:50 Uhr

Dieser Text wühlt mich sehr auf. Sprachlich wunderbar - meine Vorredner haben schon ausführlich darauf hingewiesen.

Ich befürchtete wirklich, er beendet die Beziehung. So total enttäuscht, so fremd ihr gegenüber. Ich war gefangen.

Was hat sie zu dieser Handlung getrieben? Es fällt keine vernünftige Motivation ein. War es mädchenhaftes Herumgeflachse? "Ich habe einen Dom und der ist toll? Soll ich euch das mal beweisen?" Sehr schwer verständlich! Aber es ist alles, was mir an scheinbaren Gründen einfällt.

Signatur

“ Die Schönheit brauchen wir Frauen, damit die Männer uns lieben,die Dummheit, damit wir die Männer lieben.” - Coco Chanel

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

29.09.2016 um 10:56 Uhr

CONTAINEN.

Ich kann es nicht unterlassen, um hier wiederholt Kommentar zu geben.

Das Kernwort hier ist: Containen. Ich hab geschaut auf vertalen.nu und unter ein anderes Wort für...aber leider fehlt mir das richtige Deutsche Wort.

Diese Geschichte ist eine Muster-Geschichte was die Frage betrifft: "was versteht man unter containen?"

Er weiss unglaublich gut seine Gefühle, seine Emotionen zu containen. 

Hole weit aus mit der flachen Hand. Spüre die in ihr ruhende Schwere, als ich am höchsten Punkt verharre. Und lasse sie dann wieder sinken. Hier wird zum ersten Mal in dieser Geschichte sichtbar, wie er das containen beherrscht. Diese Geschichte ist durchspeckt mit dieser Lebensqualitätbefördernden Fähigkeit. 

Im Interview von Sklavin Sisa kommt das containen als Thema auch zum Vorschein. 

Ein wichtiger Baustein für gutes Fundament eines bdsm-"Gebäude", diese Geschichte, so scheint mir. 

28.09.2016 um 23:34 Uhr

Wow. Was für eine einmalige, reichhaltige Wortwahl und dann noch der Inhalt. Ich bin begeistert. Danke schön.

Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

Zu allen Beiträgen im Forum zu dieser Veröffentlichung.

 

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