BDSM-Geschichten und andere erotische Texte und Literatur

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Dieser Text besteht aus mehreren Teilen.

Dies ist der erste Teil. Folgender Teil: Blackwater & Toy: Die drei Prüfungen (Teil 2).

Blackwater & Toy: Die drei Prüfungen (Teil 1)

BDSM-Geschichte von Tek Wolf

Ich war in einem elendigen Zustand, werte Leser! Das Leben der Henrietta Mouse taumelte dem Abgrund entgegen. Gestern hatte ich, verschämt und mit hochroten Ohren, die Sun gekauft, weil ich einen schlüpfrigen Artikel über eine - ich wage es kaum auszusprechen - Sex-Domina darin vermutete. Heute Morgen dann holte ich mir auf dem Weg zur Arbeit aus reinem Übermut statt eines Tees einen Kaffee! Dies war nicht nur äußerst unbritisch, nein, dem Koffein werden auch eine Menge schädlicher Eigenschaften nachgesagt, einschließlich eines - man stelle dich das vor - Suchtpotenzials! Meine Zügellosigkeit gipfelte dann vor einem Geschäft für Damenunterbekleidung. Ich zog tatsächlich in Erwägung, mir vielleicht eines Tages einen BH mit Blumenmuster zuzulegen, womöglich auch noch mit verspielter Spitze am Saum oder gar einem aufpolsternden Kissen ausgestattet! Eine skandalöse Anwandlung, die noch vor kurzem undenkbar für mich gewesen wäre!

Meine ach so respektable Existenz löste sich auf und zerfiel vor meinen Augen zu Staub und Asche. Ich war immer so peinlich auf einen untadeligen Ruf und geordnete Lebensführung bedacht. Drogen, Alkohol und Tabak hatte ich stets weit von mir gehalten. Doch ich kleine, willensschwache Person war unvorsichtig gewesen, hatte für fantastische Geschichten geschwärmt und meiner Vorstellungskraft Ausflüge in ferne, mitunter sogar frivole Welten erlaubt. Oh, es war ein großer Fehler, hier nicht mehr Disziplin walten zu lassen, und mir selbst strickte Verbote aufzuerlegen.

Ich traf die so anbetungswürdige Lady Lilith Blackwater und verfiel sofort ihrem starken und bestimmenden Wesen. Sie war es, von der ich mich zu ungeheuerlichen Spielen um Dominanz und Unterwerfung verführen ließ und mich süchtig machte nach der dunklen, gewalttätigen und so unglaublich machtvollen Seite der Erotik.

Und nun, wie von einem Zauberbann verhext, kehrten meine Gedanken immer wieder zu diesen Stunden voller extremer, grausamer Ausschweifungen zurück. Ich konnte nichts dagegen unternehmen, mein Verlangen zersetzte unaufhaltsam mein wohlgeordnetes und züchtiges Leben.

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

16.04.2017 um 18:58 Uhr

Finde vor allem den Anfang sehr gut, ich musste teilweise wirklich schmunzeln ob Henriettas Beschreibung von sich.

Was mir sehr gut gefällt, ist der Wechsel zwischen ihrwn Gefühlen und der äußeren Handlung. Nichts davon kommt verhältnismäßig zu kurz - beide Seiten werden ausreichend beleuchtet, sodass man sich die Situation sehr gut vorstellen kann und ihr Empfinden nachvollziehen kann. 

hanne lotte

Autorin. Fördermitglied.

22.02.2017 um 20:28 Uhr

Jetzt sind die Zopfschnecken also aufgelöst und Henrietta hat Farbe bekannt. Herrlich, dieservWechsel zwischen Prüderie und Schamlosigkeit. Rückblicke n ihre Vergangenheit zeigen, dass sie ganz folgerichtig in Lady Liliths Schlafzimmer gelandet ist.

Danke für "bange Erwartung mariniert in latenter Erregung" - besser könnte ich die Geschichte nicht zusammenfassen.

hanne

Signatur

Tue was du willst, aber schade keinem dabei.

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

16.02.2017 um 13:29 Uhr

super schön geschrieben, könnte ich nur meine träume und Fantasien so in worte fassen

bitte mehr davon

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

16.02.2017 um 12:15 Uhr

Lieber Tek,

bekomme Lust in Fotzelschnitte. Hast schon mal gegessen? Vielleicht eine Idee in Teil 7 eine Szene wobei diese zwei Damen Fotzelschnitten essen. Mal suchen nach einem zuckerfreien Fotzelschnittenrezept. Und nach der zuckerfreien Fotzelschnittenmahlzeit Teil 2 Deiner Geschichte lesen. 

Wiederum lesen mit einem Dominant als Observator welcher der sub den Auftrag gegeben hat sich dieser Domina hinzugeben. Und somit..-.ja darfst mir gratulieren und Du ein Schuss in die Rose. 

Wiederum während der Nacht, nach lesen Deiner Geschichte eine Auswirkung. Diesmal nicht in meinem Körper aber in meinem Traum.

Danke, lieber Tek für Deine besondere Autoren-Kwaliteit.

Groetjes, 

xxx

23.12.2016 um 00:36 Uhr

Zwei Welten - die Vergangenheit mit Erlebnissen, die noch keinen Namen hattenund die Gegenwart, die allihrer Gefühle und Neigungen real erleben lassen. Jetzt beginnt sie zu erkennen, wozu sie bestimmt ist .Klasse geschrieben! Wie gehtesweiter?

18.12.2016 um 00:22 Uhr

Tolle Geschichte und Handlung

04.12.2016 um 09:06 Uhr

Der Aufbau ist durch das Wechseln zwischen verschiedenen Lebensabschnitten, innerem Empfinden und äusseren Handlungen spannend und gut geschrieben. 

05.11.2016 um 20:22 Uhr

So ganz wohl fühle ich mich bei der Erwähnung dieser "Mädchenclique" nicht.

Denn da handelt es sich doch eher um echte Demütigung ohne den Schutz einer BDSM-Beziehung.

Ansonsten ist es wieder ein grandios geschriebener Text. Das Innenleben Henriettas, all ihr Wollen und ihre inneren Widerstände haben mich sehr berührt.

sapira

Autorin.

05.11.2016 um 10:08 Uhr

Deine Wortakrobatik ist faszinierend, schön, wieder von dir zu lesen, eine tolle Geschichte.

Signatur

"Wenn der Wind der Veränderung weht - bauen die Kreativen Windmühlen, die Furchtsamen Mauern." Chinesisches Sprichwort

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Gelöscht.

04.11.2016 um 23:31 Uhr

Wunderbar geschrieben,

bitte weiter so und lass uns net so lang warten...

Freue mich auf die Fortsetzungen...

A herzliches Grüß Gott,

sendet Dir der

Eisenschmied

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Alle veröffentlichten Teile dieses Textes

Blackwater & Toy: Die drei Prüfungen (Teil 1)

Die schüchterne, von Selbstzweifeln geplagte Henrietta kann ihr Glück kam fassen, als sich Lady Lilith Blackwater ihrer annimmt. Sie verführt sie zu einem spannungsgeladenem Liebesspiel um Dominanz und Unterwerfung. Heute unterzieht Lilith sie drei harten Prüfungen, jede herausfordernder als die letzte. Wird Henrietta die Lektionen lernen oder aber an ihnen zerbrechen?

Blackwater & Toy: Die drei Prüfungen (Teil 2)

Es auszusprechen hatte sich so verdammt gut angefühlt. Schmerzvoll erregend. Ein Stein, nein ein Fels, nein ein ganzes Gebirge war von meinem Herzen gerutscht. Vermutlich hätte ich vor Erleichterung und Erschöpfung gezittert, wenn ich nicht so stramm auf dieses Bett gespannt gewesen wäre.

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