BDSM-Geschichten, erotische Texte und Literatur

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Dieser Text besteht aus mehreren Teilen.

Vorheriger Teil: Blackwater & Toy: Die drei Prüfungen (Teil 1). Dies ist der letzte bislang veröffentlichte Teil.

Blackwater & Toy: Die drei Prüfungen (Teil 2)

Eine BDSM-Geschichte von Tek Wolf.

Das Wort aus meinem Mund zu hören war ein Schock, brannte wie Säure auf meinen Lippen und schien im nächsten Moment auch meine Seele zu verätzen. Aber dann, zu meiner Überraschung, verwandelte es sich in schmutzige, perverse, widerwärtige Lust, mit einem Stück Erleichterung im Nachhauch. Ich hatte es tatsächlich über mich gebracht, es wirklich gesagt! Ich blinzelte und fühlte kleine Tränen über meine Wangen davon kullern. Ich war jetzt eine Fotze. Ich hatte es zugegeben. Eine furchtbare Demütigung, die mir da aufgezwungen wurde. Aber was fand ich unter diesem gemeinen, widerwärtigen Wort? Eine riesige Ader aus purem, sexuellem Vergnügen, wie ein üppiger Schatz aus funkelnden Juwelen. Ich verstand nicht warum, aber mein Körper war plötzlich ein Gefäß, bis zum Rand mit glitschiger, heißer, brodelnder Erregung gefüllt. Etwas, dass ich nie zuvor gefühlt hatte. Ja ich hatte nicht einmal geahnt, dass man so extrem empfinden konnte.

Meine Herrin ließ mich zufrieden los, lehnte sich nach vorne und kuschelte sich auf mich, wie auf eine lebendige, weiche, leicht verschwitzte Matratze, die zum Bersten mit Lust und Leidenschaft vollgestopft war. Ihre festen Brüste kamen auf meinen zu liegen und sofort bedeckte meine brodelnde, vulgäre Lust eine warme, sanfte Erregung, wie Himbeersoße auf einem Sorbet. Ihre seidene Bluse trennte uns noch und die Knöpfe drücken sich in meine Haut, aber selbst diese Hindernisse waren Teil dieses wundervoll spannungsreichen Moments.

"War das jetzt so schwer?", flüsterte sie mir zu, mit zufriedener, liebevoller Stimme. Der Schall dieser Worte wurde durch unsere Busen übertragen, die aufeinandergedrückt waren. Sie kitzelten, als sie in meinem Brustkorb vibrierten.

"Nein", gestand ich leise und genoss gelöst die Wellenbewegungen, die durch unseren gemeinsamen Atem entstanden, weil wir so dicht aufeinanderlagen. Ich hatte es tatsächlich gesagt! Gezwungenermaßen, natürlich, aber ich hatte es über mich gebracht. Jetzt konnte ich mich selbst demütigen. Wie paradox das klang! Ich musste unwillkürlich grinsen. Aber ich fühlte Stolz, einen Stolz, den selbst mein ständiges Duckmäusertum nicht ankratzen konnte. Nicht jetzt jedenfalls. Vielleicht bald wieder, wenn dieser aufregende Höllentrip zu Ende war und ich mir vollends klar darüber wurde, was geschehen war und ich getan hatte. Aber nicht jetzt, denn in diesem Augenblick gehörte mir der Triumph.

Und es auszusprechen hatte sich so verdammt gut angefühlt. Schmerzvoll erregend. Ein Stein, nein ein Fels, nein ein ganzes Gebirge war von meinem Herzen gerutscht. Vermutlich hätte ich vor Erleichterung und Erschöpfung gezittert, wenn ich nicht so stramm auf dieses Bett gespannt gewesen wäre.

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

26.11.2017 um 23:23 Uhr

Eine absolut Top Geschichte wie man sie stelze zu lesen bekommt. Glückwunsch

20.06.2017 um 00:14 Uhr

Fesselnde Geschichte.. man wird hineingezogen, als ob man dicht daneben stünde, und von allem deutlich mitbekommt.. Die Protagonistin Henriette blüht auf, eine dunkle, schöne Rose. Zugleich ist es intensiv, wie ein Gemälde von Van Gogh. Fein und doch kräftig.

hanne lotte

Autorin.

24.02.2017 um 22:08 Uhr

Die kleine graue Maus gleichsam entfesselt - verbal und in ihrer Leidens- und Genussfähigkeit. Lady Lilith hat ganze Arbeit geleistet, hat das Mauerblümchen erblühen lassen. Und der Autor hat Blatt für Blatt aufgeblättert. 

Danke für die Metamorphose zur Rose

hanne

Signatur

Tue was du willst, aber schade keinem dabei.

20.11.2016 um 02:04 Uhr

Tolle, anregende Geschichte! Teil 3? Freue mich schon drauf...

17.11.2016 um 23:47 Uhr

Grossartig.

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

05.11.2016 um 23:08 Uhr

Des is doch net dein Ernst...?

So geht des aber net...!

Wie geht's jetzt weiter...?

Du kannst uns net so sitzen lassen...!

"Also bitte die weiteren Teile...!"

Des ist jetzt a Eins minus, die willst doch sicher auf a Eins ändern oder net,

komm Bayer an Bayer "Smile...!"

Gib Dir "Bitte" an Ruck...!

"Smile...!"

A herzliches Grüß Gott

sendet Dir

Eisenschmied

sapira

Autorin.

05.11.2016 um 10:20 Uhr

Welche Worte soll ich dafür nehmen...einfach gut! Einfach Tek Wolf eben! Eine wunderbare Geschichte, die Lust auf eine Fortsetzung macht!

Signatur

"Wenn der Wind der Veränderung weht - bauen die Kreativen Windmühlen, die Furchtsamen Mauern." Chinesisches Sprichwort

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Alle veröffentlichten Teile dieses Textes

Blackwater & Toy: Die drei Prüfungen (Teil 1)

Die schüchterne, von Selbstzweifeln geplagte Henrietta kann ihr Glück kam fassen, als sich Lady Lilith Blackwater ihrer annimmt. Sie verführt sie zu einem spannungsgeladenem Liebesspiel um Dominanz und Unterwerfung. Heute unterzieht Lilith sie drei harten Prüfungen, jede herausfordernder als die letzte. Wird Henrietta die Lektionen lernen oder aber an ihnen zerbrechen?

Blackwater & Toy: Die drei Prüfungen (Teil 2)

Es auszusprechen hatte sich so verdammt gut angefühlt. Schmerzvoll erregend. Ein Stein, nein ein Fels, nein ein ganzes Gebirge war von meinem Herzen gerutscht. Vermutlich hätte ich vor Erleichterung und Erschöpfung gezittert, wenn ich nicht so stramm auf dieses Bett gespannt gewesen wäre.

 

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