BDSM-Geschichten und andere erotische Texte und Literatur

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Ohrfeigen

BDSM-Geschichte von Inspiration

Wie immer, wenn du mich zu dir befohlen hast, betrete ich dein Haus still und leise. Ich lege meine Kleider im Flur ab und gehe nackt in die Küche, um mir einen Kaffee zu machen. Das ist irgendwie zum Ritual geworden. Das mit dem Kaffee. Ohne Kleidung - so hattest du mir gesagt - finde ich mich leichter in die Rolle der Sub ein, wenn ich bei dir bin. Ich bin ja noch „neu“ und weiß daher nicht, was hilfreich ist. Dafür habe ich ja dich, den erfahrenen Dom, der mir in allem zur Seite steht, erklärtest du mir.

Ich höre den Klang deiner Schritte hinter mir und wende den Kopf, in meiner Hand noch die leere Kaffeetasse. Du kommst auf mich zu und du wirkst anders auf mich als sonst. Nicht greifbar anders, gefühlt anders. 

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

Gregor

Autor.

24.10.2016 um 21:45 Uhr

Ohrfeigen sind herrlich.

Ein besonderer Kuss.

Allerdings nur im gelebten BDSM.

Den gab es in dieser Geschichte nicht, er war tot, erschlagen.

Die Darstellung der abgestorbenen Beziehung hat mir gefallen.

Da war gar nichts mehr. Was für eine Kälte.

In diesem Zusammenhang ist eine Ohrfeige ein Leichenkuss.

30.05.2016 um 15:56 Uhr

Anspruch und Wirklichkeit driften leider manchmal auseinander.

Das ist in einer Beziehung gleich welcher Art genauso.

Verlorenes Vertrauen ist schlimm und zerstört alles was mühsam aufgebaut wurde.

Wenigstens reagiert die Sub sehr gesund...

Ich finde diese Problematik ist auf den Punkt getroffen.

Signatur

Viele Grüße, Subsi

30.05.2016 um 06:44 Uhr

Wenige, wahrhaft treffende Zeilen.

Zunächst ein Lob an die Autorin, die es geschafft hat, mich mit der Protagonistin leiden zu lassen. Mit kurzen Zeilen, in denen viel steckt. 

Ja, auch ich denke darüber nach, ob es tatsächlich ist, wie hier beschrieben. Das scheinbar Lebenserfahrung und gesunder Menschenverstand außer Kraft sind, wenn sie sich in die Rolle der (Neu)Sub finden möchte. Ein bisschen viel Angehimmele gegenüber dem doch so erfahrenen Dom, hatte ich den Eindruck. Da spielten die Ohrfeigen an sich (ich mag Ohrfeigen nicht!) keine entscheidende Rolle mehr. Unabgesprochen so grenzüberschreitend zu handeln, kann nur eine Reaktion hervorrufen, die, die es auch hier gab.

Alles in allem eine kurze Momentaufnahme zu einem Thema, das nachdenklich macht. Eine Szene, die passiert, ohne das wir viel über das davor wissen, wenig über das danach erfahren. Danke, dass ich sie lesen durfte.

Signatur

Niemand ist gut genug, einen anderen ohne dessen Zustimmung zu regieren (Abraham Lincoln).

Nachtasou

Autor.

18.05.2016 um 01:07 Uhr

Die Geschichte bereitet vor auf ein Ereignis, das in der Luft liegt. Die vielen Bemühungen tragen in ihrer Aufzählung ihr Scheitern schon in sich, weshalb denn sonst dieser verwundete Tonfall.

Ich find den Text minimalistisch aufgebaut. Wie bei einer allereinfachsten Melodie auch ist das überhaupt kein Makel, weil´s gar nicht erst schwafelig werden kann. Das erkennt man immer daran, wenn Kommentare länger sind als die Geschichten selbst.

Und was mir bleibt, ist ein nachdenkliches Gesicht. Und Fragen:

Warum unbedingt Ohrfeigen, und warum heben die sich so von anderem ab?

Und warum denken Anfängerinnen in Geschichten so anders als im Alltag und bekommen Dinge erklärt, als gingen sie in die zweite Schulklasse?

Sind sie in ihrem Berufsleben auch so naiv, und welche außersexuelle Tätigkeit kommt überhaupt noch in Frage?

Haben sie noch nie ein bdsm-Buch gelesen? Oder wenigstens die Brigitte?

Glauben sie wirklich jeden Scheiß, den man ihnen erzählt, um sich so „besser in die Rolle einer Sub“ einzufinden?

Muss man die Prügelstrafe wieder einführen?

Warum sind immer alle Frauen, die ich kenne, so ganz anders? Und warum wünsche ich mir, dass es auch so bleiben möge; bin ich belämmert?

Okay, die Geschichte stellt mir viele Fragen. Und solche Geschichten merke ich mir.

Danke, Inspiration, für diese gerade Geschichte.

Ich fand sie gefühlvoll, und mitgelitten hab´ ich mit der Protagonistin auch (warum das denn, bin ich etwa Mädchen? Ne, das hat die Autorin bewirkt)

Signatur

Die Zunge hat keine Knochen

09.08.2015 um 16:29 Uhr

Ups,

erschreckend deine Geschichte.

Aber sicher kein Einzelfall in der Szene und deshalb wird es auch immer schwieriger sich auf jemanden Neues einzulassen mit diesem Wissen im Hinterkopf.

LG

xenja

Signatur

~~~ bdsm fängt im kopf an und endet im kopf und dazwischen gibt es HERRlich viel platz für fantasie ~~~

03.07.2015 um 02:08 Uhr

Die Geschichte ist kurz ja, aber gute geschrieben und auf den Punkt gebracht. Sie stimmt mich nachdenklich...

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

02.07.2015 um 19:15 Uhr

Ihre Gefühle sind nachvollziebar, aber die Geschichte ist insgesamt zu kurz um richtige Spannung aufkommen zu lassen.

02.07.2015 um 04:45 Uhr

Das bleibt die große Kunst, die passenden Grenzen zu finden.

Auf er einen Seite für sich selbst die Klarheit zu schaffen, was ich will, was ich akzeptiere und wo oder zu was sage ich nein. Und auf der anderen Seite die Grenzen zwischen den Partnern.

Die maximale Panne, wenn die Erfahrungen schon am Anfang in solcher Art und Weise "eingebläut" wird.

Bleibt zu hoffen, daß bei der Erzählerin dieses D/S-Ding anderswo eine weitere Chance bekommt.

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

30.06.2015 um 21:31 Uhr

Eine tolle Geschichte, die deutlich zum Nachdenken und -fühlen anregt

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

23.06.2015 um 06:05 Uhr

Ich finde diese Geschichte sehr berührend, da sie besonders aufgrund ihres unerwarteten Endes nachdenklich macht. Sie spricht auf wunderbare Art ein heikles Thema an: Den schmalen Grad zwischen Gewalt und Lust. Wirklich toll!

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