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So Blind

Hier hingen Liliths Trophäen. Ehrfurcht erfasste mich. Aber auch die Erkenntnis, dass ich nur eine unter vielen war. Ein Stück Wild, das man jagt und erlegt und schließlich an die Wand hängt. Lilith ist ein Raubtier, und wenn sie genug mit mir gespielt hat, wird sie mich für die Nächste verlassen.

Eine BDSM-Geschichte von Tek Wolf.

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

Tek Wolf

Autor. Förderer.

22.03.2025 um 09:15 Uhr

Warum Lilith und Henrietta nicht direkt darüber reden? Gute Frage. Es fühlte sich so richtiger für mich an. Henrietta stellt ihre Herrin auf ein Podest und erniedrigt sich selbst. Es passt nicht in ihr Selbstverständnis, mit ihrer Göttin über Bedürfnisse und ihren Platz in der himmlichen Welt zu reden. Sie ist hier in einem Zwiespalt. Ihre Selbsterniedrigung hält sie davon fern, Neues zu versuchen und dabei schmerzhaft zu versagen. Sie möchte unwichtig sein und ignoriert werden. Aber das ist natürlich falsch, so funktioniert eine gesunde Seele nicht und deshalb sehnt sie sich auch nach Anerkennung, Liebe, einen besonderen Platz im Leben ihrer Freundin und Herrin. Das ist der zentrale Konflickt in dieser Geschichte.

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21.03.2025 um 04:55 Uhr

Lieber Tek Wolf,

 

ich habe so mit der lieben Henrietta gelitten.

Ihre Enttäuschung gespürt und wahrgenommen - war es doch ein Stich in ihr Herz.

Du hast es aber sehr gut in deinem Text deutlich gemacht das man in so einer Bindung dennoch auf diese Reize reagiert die der Dominante Part ausstrahlt und als devoter Part nur reagiert.

 

Mit dem Absatz wo Mary, der Henrietta erklärt was in Lady Lilith vor sich geht hast Du die Situation wieder in ruhiges Fahrwasser gebracht. Frage mich aber warum beide darüber nicht persönlich reden

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Sizilia Luber

Autorin.

21.02.2021 um 18:47 Uhr

Lieber Tek Wolf,

vielen Dank für diese wundervolle Geschichte! Ich liebe Deine Art zu schreiben, das Alte, Verschnörkelte, es ist einfach wunderschön.

Die Bilder, die Du damit malst, reißen mich mit in eine andere Zeit, in die Pfantasie, weit fern der Realität. Ein Genuss!

Die Handlung hat mir sehr gefallen, obwohl ich mir gedacht habe, dass Henrietta nicht sieht, wie sehr Lilith sie mag. Da stand ihr das fehlende Selbstbewusstsein im Weg. Die Figuren sind sehr authentisch und machen hier eine interessante Entwicklung durch. Bin gespannt auf mehr!

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18.02.2021 um 14:18 Uhr

Schön, wieder von den beiden Damen zu lesen.

Man darf gespannt sein, ob Henrietta noch den ganzen Raum im Keller kennenlernen wird und ob sie den Leser daran teilhaben läßt. Zu wünschen wäre es.

Man kann die Geschichte genießen, in allen Punkten.

Der Titel paßt ebenso wunderbar. Viele Menschen sind in ihren eigenen Angelegenheiten blind, erkennen die Wirklichkeit nicht, bis man ihnen die Augen öffnet.

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Meister Y

Autor. Förderer.

02.01.2021 um 15:09 Uhr

Lieber Tek Wolf endlich wieder eine Geschichte mit Henrietta Mouse und Lilith Blackwater und was für eine...!

Mein erstes Kompliment gilt der Erzählweise, mit der man sich tatsächlich in eine Zeit vor mindestens hundert Jahren zurückversetzt fühlt. Trotzdem oder gerade deswegen fühlt man sich aber sofort in der Welt der Beiden heimisch.

Mein zweites Kompliment gilt den Bildern, die Du beim Schreiben malst. Bilder die man sofort vor Augen hat, die Atmossphäre schaffen, die uns die Welt der Beiden erlebbar erscheinen lässt.

Mein drittes Kompliment gilt der Story an sich. Okay Henrietta und Lilith sind keine neuen Figuren für mich, diesmal offenbarst Du aber etwas, was es so von Beiden noch nicht gegeben hat. Es ist Liebe im Spiel, im wahrsten Sinne des Wortes. Henrietta durchläuft (mal wieder) ein Gefühlschaos, sieht sich als Opfer, ist kurz davor sich aufzugeben, sich als wenig geachtete Trophäe zu sehen. Bis, ja bis...

 

Das Lesen lohnt, ich war und bin begeistert und gratuliere zu Platz 1 der aus meiner Sicht absolut verdient ist!

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Rebecca Loumé

Profil unsichtbar.

07.12.2020 um 09:47 Uhr

Man fühlt sich (mal wieder) intrapsychisch ertappt. Das hast du erschreckend gut drauf.

Mehr Show-don't-Tell und/oder pointierteres Tell würde ich mir wünschen. Das mag einfach persönlicher Geschmack sein.

 

Herzlichen Glückwunsch zum 1. Platz des Wettbewerbs!

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Treibholz

Autor.

06.12.2020 um 02:57 Uhr

Hatte den Text beim Wettbewerb gelesen und war mir als besonders Gelungen aufgefallen - hatte den nochmal schnell überflogen, um mich zu erinnern, was an der Geschichte besonders gut war. Der Sprachstil ist sehr ausgefeilt und absichtlich klassisch gehalten, dazu gelungene Metaphern - das ist ebenso experimentell, wie als Mann über eine Dom-Sub-Beziehung zwischen Frauen zu schreiben.

Experimente, was das Schreiben betrifft, finde ich spannend.

Eine gefühlvolle Geschichte über Zweifel, Hingabe, Eifersucht, Harmonie und sehr abwechslungsreich.

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04.12.2020 um 22:00 Uhr

Eine Grenzwanderung zwischen Fiction und Realität... Die Vorstellung hilflos den Schlägen ausgeliefert zu sein, bringt in mir eine Saite zum schwingen.

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Onmymind

Autorin.

30.11.2020 um 23:46 Uhr

Henrietta scheint direkt aus dem viktorianischen England entsprungen zu sein. Das mag auf den ersten Blick nicht in die Gegenwart zu passen, aber es passt! Schließlich ist sie eine schüchterne Archivarin. Ein kleines Epos über eine Frau, die sich in der Opferrolle sieht und eines besseren belehrt wird. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt. Prickelnd und romantisch zugleich. Danke, dafür.

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hanne lotte

Autorin. Förderer.

25.11.2020 um 23:00 Uhr

Lieber TEk,

 

einmal mehr bin ich hingerissen von dieser Geschichte. Mir ist ja die kleine Henrietta Mouse schon lange so recht ans Herz gewachsen und ich sehe mit Freude, wie sie immer wieder neuen Lebensmut schöpft und sich ihres Wertes bewusst wird.

Diese Geschichte ist ein Festmahl an Bildern und Gefühlen. Du verstehst es, die geneigte Leserin in die Welt von Lilith und Henrietta zu entführen. Ich habe mit großem Vergnügen gelesen.

 

Danke für den Garten der Zuversicht und Hoffnung.

hanne

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