BDSM-Geschichten, erotische Texte und Literatur

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Nach Hause

BDSM-Geschichte von hanne lotte

Mit der Arbeitstasche in der Hand trete ich ins Freie, die Tür fällt hinter mir ins Schloss. Die Sonne steht schon tief und wie so oft verlasse ich das Büro erst spät am Nachmittag.

Feierabend. Jetzt muss ich nur noch nach Hause fahren.

Während ich die Tasche auf dem Beifahrersitz verstaue, durchflutet mich Vorfreude, dringt bis in die Zehenspitzen, lässt den anstrengenden Arbeitstag verblassen. Die Kinder sind beide bei den Großeltern, wir haben den Abend und das Wochenende für uns. Summend setze ich mich hinters Lenkrad. Meine Assoziationen beim Anschnallen sind nicht mal mehr entfernt jugendfrei. Mich packt Sehnsucht nach dir, nach deinen Händen, deiner Stimme und den vielen schlimmschönen Dingen, die du mit mir nachher anstellen wirst. Ich lasse das Auto vom Parkplatz rollen, die Straße ist frei, kann mir nur recht sein. Ich will nach Hause. Schnell.

Etwa zwanzig Kilometer trennen mich von dir, die Hälfte davon enge Landstraßen und Kleinstadt. Das ist oft genug eine Herausforderung, gerade ist ausnahmsweise keiner mit dem Trecker vor mir unterwegs. Was haben die mich schon an Nerven gekostet. Manche Traktorfahrer bekommen den Führerschein wahrscheinlich als Weihnachtsgratifikation! Man könnte ja auch mal rechts ran fahren. Kennen die nicht. Gift und Galle! Klar, ich, wer sonst? Geduld gehört nicht zu meinen Tugenden. Aber um diese Zeit sind bereits alle zu Hause.

So wie ich in Kürze. Am Morgen hast du noch lapidar gemeint, dass du ein Päckchen erwartest. Du hättest was Feines bestellt. Immerhin haben wir ein freies Wochenende, da könnte man ja etwas Neues ausprobieren. Deine Augen leuchteten wie bei  einem kleinen Jungen, so voller Tatendrang und Vorfreude. Ich hatte daraufhin über den Tag immer wieder dieses Kribbeln zwischen den großen Zehen. Jetzt bin ich gespannt, was du dir diesmal ausgedacht hast. Nicht dass uns mit den vorhandenen Mitteln zu wenig einfallen würde. Doch der Reiz des Ungewissen gibt dem Spiel eine besondere Würze. Ich höre besser auf zu träumen, schließlich will ich sicher ankommen.

 

»Hey, du Depp!« Gut, dass ich rechtzeitig bremsen konnte. So ein Idiot, fährt aus der Ausfahrt ohne ... Ich beiße mir auf die Zunge. Na super. Ich habe dir vor kurzem versprochen, dass ich mir die Verbalinjurien beim Fahren abgewöhne. Zu meinem Pech hast du kürzlich festgestellt, dass unseren Kindern anzuhören ist, mit wem sie meistens unterwegs sind.

Seitdem fragst du jeden Abend, wie die Fahrt war, und wenn du mich so verhörst, kann ich schlecht schwindeln. Ich muss dann immer lachen und das mühsam erarbeitete Pokerface geht zu Bruch. Du hast noch nicht einmal vergessen, dich zu erkundigen. Zudem hast du beschlossen, die Nachhaltigkeit der Anforderung durch unangenehme Konsequenzen zu erhöhen. Als Erziehungsmaßnahme sozusagen.

Es gibt durchaus schöne Strafen. Die für von dir eingeplante Vergehen sind immer reizvoll, manchmal grenzwertig, aber doch prickelnd, erregend, geil. Da bist du sehr kreativ.

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

07.12.2017 um 20:24 Uhr

Das mit dem Temprament beim Autofahren kommt mir sehr bekannt vor. Unsere kids kannten meine Lieblingsworte auch recht bald

Gut geschrieben. Danke

07.11.2017 um 02:59 Uhr

Danke für diese schöne Geschichte. Sie ist sehr humorvoll und interessant geschrieben.

Man kann sich so richtig in die Lage der Autofahrerin hineinversetzen.

Viele Grüße

Dr Steven

16.10.2017 um 23:02 Uhr

Sehr schön zu lesen. Besonders gefallen hat mir das Kribbeln zwischen den großen Zehen :)

Ich konnte schmunzeln, nicken und nachdenken. Eine sehr gute Geschichte. Gerne mehr davon 

LG Trumped

Signatur

Ein Buch, das man liebt, darf man nicht leihen, sondern muss es besitzen. - Friedrich Nietzsche

18.09.2017 um 20:09 Uhr

Ich musste beim Lesen ständig schmunzeln, denn eine Identifizierung mit der Protagonistin fällt hier wirklich leicht. Diese Geschichte hat wirklich Spaß gemacht!

Margaux Navara

Autorin. Fördermitglied.

14.09.2017 um 22:26 Uhr

Deine Geschichte, HanneLotte, gefällt mir sehr gut.

Genau genommen der innere Konflikt, den du sehr gut zu beschreiben weißt und ihn mit den äußeren Konflikten während einer Autofahrt verbindest.

Willst du/will die Frau erzogen werden? Ja, sie weiß, dass sie unbeherrscht ist, und dass es ihr nicht guttut, aber wie so oft steht sie sich selbst im Weg. Ist es nicht schön, jemanden zu haben, der da helfen kann? Wenn dann die Methoden, die er dafür wählt, nicht nur Strafe bedeuten, sondern auch Lust bringen können, so dass sogar das verhasste Bügeln seine guten Seiten bekommt, dann können sie nicht per se schlecht sein.

Dazu der Faktor Liebe. Keine Erziehung um der Erziehung willen, sondern um den Menschen, den man liebt, zu verbessern, ihn und sich, die Familie damit glücklicher zu machen.

Gut geschrieben.

Ich möchte mehr von dir lesen!

Signatur

komm küss mich rief ich der Muse zu da wurde sie pampig (PAMPELMUSE v. GERHARD C. KRISCHKER)

09.08.2017 um 00:27 Uhr

Eine spannende Idee, die BDSM mal ganz anders umsetzt. Danke.

Quälgeist

Autor.

27.05.2017 um 19:40 Uhr

Tja, ich habe eine Kurzgeschichte gelesen, sie hat einen abrupten Anfang und auch einen offenen Schluss. Dazwischen lese ich von einer ziemlich unbeherrschten Fahrerin, die ihre erlebten Erniedrigrigungen genussvoll und erregt Revue passieren lässt. Typisch dafür ist der Text: "Mein ganzer Körper gibt Gas.* und am Schluss nach vielen Erinnerungen ans Unterworfen werden: "Gefällt mir das? Wenn ich ehrlich bin, ja. Es tut mir gut. Es tut uns gut."

Mir tat es gut, diese Geschichte zu lesen, denn sie erinnert mich sehr ans private, da meine Lebensgefährtin so ähnlich Auto fährt und auch so ähnlich empfindet. Danke für diesen Text, ob er nun eigenständig daher kommt oder Beginn einer längeren Story werden könnte. Er ist sehr lebendig geschrieben.

 

Signatur

Pure Vernunft darf niemals siegen! Quälgeist

09.05.2017 um 22:54 Uhr

Nett geschrieben und guter Spannungsaufbau. Das Ganze sehe ich als Vorspeise. Wo bleibt die Hauptmahlzeit?

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

07.05.2017 um 12:37 Uhr

Vielen Dank ...

02.05.2017 um 20:42 Uhr

Die Geschickte ist gut zu lesen, die Gedanken der Frau erscheinen sehr realistisch und nachvollziehbar. In mir bewirkt die Geschickte eher Nachdenken als Kopfkino. Ist die Frau wirklich zufrieden mit ihrem Leben? Oder redet sie sich das, was sie hat nur schön? Und will ich darüber überhaupt nachdenken...

Danke für diese Geschichte.

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