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Schattenzeilen

BDSM-Geschichten lesen und schreiben

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Leonies Stimulanz

Eine BDSM-Geschichte von Onmymind

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Diese Geschichte erreichte den sechsten Platz im Schreibwettbewerb "Blindflug". (Link).

 

Leonie hatte so ihre Probleme mit BDSM-Pornos. Nicht, dass sie es verwerflich fand, es ließ sie einfach kalt. Dabei spielten sich in ihrem Kopf ganz ähnliche Handlungen ab. Ein Phänomen, das sie mit vielen Frauen teilte. Mangels realer Alternativen sah sie sich trotzdem von Zeit zu Zeit ein einschlägiges Filmchen an, in der Hoffnung, doch noch etwas Passendes zu finden. Eine Stimulanz, nicht mehr verlangte sie. Doch selbst wenn sie den Ton abstellte, damit sie sich nicht mehr Fremdschämen musste, änderte es nichts an der Tatsache, dass es sie langweilte. Geschriebenes hingegen konnte Macht ausüben. Wohl überlegte Zeilen mit dementsprechendem Inhalt versetzten sie in Verzückung. Sie regten ihre Fantasie an, beschleunigten ihren Puls und waren eine Möglichkeit, etwas über ihre Neigung zu erfahren, denn eine andere gab es für sie nicht. In gewisser Weise war sie eine altmodische Frau. Kurze WhatsApp-Nachrichten, die erotisch sein sollten, verunsicherten sie. Austauschbare Nachrichten, die im Bausch und Bogen zu jedem passten, machten sie selbst austauschbar. Dann war sie froh, dass es Emojis gab, die ebenfalls austauschbar waren.

Leonie hatte schon fast die Hoffnung aufgegeben, jemanden zu finden, der als „Briefpartner“ ihren Ansprüchen gerecht werden würde, da las sie in einem Forum einen fesselnden Beitrag. Sie schrieb den Herrn an und der anschließende Schriftverkehr war erfreulich. Mehr als erfreulich.

 

Wahrnehmung war alles, hatte Karol geschrieben und dabei einen Nerv bei ihr getroffen. Leonie nahm vieles wahr, was andere nicht sahen, und übersah manchmal das Offensichtliche. Erotik lag in der Luft, knisterte, auch wenn man es nicht gleich erkennen konnte.

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

Genitiv

Gelöscht.

08.08.2021 um 00:40 Uhr

nochmal gut. Danke

17.03.2021 um 23:34 Uhr

Interessanter Einblick in weibliche Phantasiewelt. Das ist es, was mich interessiert und ich denke auch andere. Über die eigenen Befindlichkeiten zu lesen ist nur halb so kurzweilig. Gut gemacht! Danke

Rebecca Loumé

Autorin.

24.02.2021 um 05:17 Uhr

geändert am 24.02.2021 um 05:29 Uhr

Den ersten kursiven Teil finde ich aus Lustlesersicht klasse.

Ansonsten kann ich persönlich leider zu der Protagonistin und einem Großteil des Contents keinen stabilen Zugang finden.

Für meinen kleinen Geist diesmal womöglich zu viele verschiedene Stil- und Inhaltsideen, in einer Kurzgeschichte 

Hans Bergmann

Autor.

10.02.2021 um 04:40 Uhr

Neben Karol  und Leonie, von denen es so viele gibt, denke ich über das Verhältnis zwischen Fantasie und realem Erleben nach, glaube, bei Menschen, die sich selbst im Kopf oder auf dem Papier Geschichten schreiben können, ist Fantasie stärker, weiter und umfänglicher als Erleben, weil Fantasie keine Grenzen gesetzt sind, und du gehst in deiner Geschichte einen Schritt weiter, verbindest beide Dinge, nimmst das, was Kopfkino genannt wird und setzt es mit deiner Leonie (sehr gut geschrieben) um.

10.02.2021 um 00:06 Uhr

Das waren noch Zeiten, als schwüle Briefe geschrieben und die Fantasie nicht durch Video-Telefonate abgewürgt wurde. Als noch Mutter Natur die Nippel reizte und nicht banale Klemmen. Da würde ich gerne eine Fortsetzung lesen.

Eleanor Rigby

Gelöscht.

04.02.2021 um 23:16 Uhr

Liebe Onmymind, 

eine wunderschöne Story, bewegend... emotional... mit dem Wunsch nach einer Fortsetzung.

Danke..

Meister Y

Autor. Förderer.

22.01.2021 um 14:58 Uhr

geändert am 22.01.2021 um 15:01 Uhr

Liebe Onmymind, ein wunderbarer Text!

Wie nah, wie real Virtualität sein kann, weiß ich sehr genau. Es kann eine hohe Innigkeit entstehen, vorausgesetzt, dass sich die Richtigen finden. Die, die einander verstehen. Die, die den jeweils Anderen wirklich lesen können. Die, die aus geschriebenen Worten herausfinden können, was den/die Andere(n) tatsächlich bewegt, wonach er/sie sich sehnt und die genau das dann umsetzen können. Auch wenn man das vielleicht nicht glauben mag, man kann auch virtuell sehr tief verbunden sein, kann Ziele erreichen, führen und geführt werden.

Genau dies, genau so eine Situation, so ein Geben und Nehmen hast Du eingefangen und aufgeschrieben. Es wird sicherlich viele geben, die sich, aus welchen Lebensumstände auch immer heraus, fühlen wie Leonie. Es wird nur wenige geben, die dann so ein Glück haben wie Deine Protagonistin und einen wie Karol finden. Sie gehören zu denen, die erleben dürfen und können, was virtuell alles möglich ist.

Zeilen, die mir außerordentlich gut gefallen haben weil sie eine Lebenssituation zeigen, die nicht außergewöhnlich ist, auch wenn sie außergewöhnlich erscheinen mag. Danke, dass ich sie lesen durfte.

Katika

Förderer.

17.01.2021 um 14:15 Uhr

Liebe Onmymind,

ein wunderschönes Kopfkino. Wie „real“ ein virtueller Dom doch sein kann

Ich hätte gerne mehr gelesen, das Ende kam so plötzlich...

Danke für diese schöne Geschichte, die ich sehr gerne gelesen habe.

Tek Wolf

Autor.

17.01.2021 um 09:10 Uhr

Sehr eindringlich und mit einer ganz eigenen Ästhetik, danke für diese Geschichte.

Michael

Förderer.

16.01.2021 um 23:35 Uhr

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