BDSM-Geschichten und andere erotische Texte und Literatur

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Das berühmte erste Mal

von eileen

Leselupe

Martin brachte den Wagen erleichtert zum Stehen. Zumindest um eine Parkmöglichkeit mussten sie sich keine Sorgen machen. Er und Nadine traten in den sonnigen Tag hinaus. Nadine wandte ihr Gesicht kurz zum Himmel und genoss die Wärme auf ihrer Haut. Dann gingen sie über die Straße und auf den Erotikmarkt zu.

Nadine spürte freudige Erwartung in sich aufsteigen, endlich war es soweit. Alles hatte angefangen, als sie "Shades of grey" im Kino gesehen hatten. Sie fanden den Film zwar größtenteils eher lustig als lustvoll, doch ein paar der visuellen Reize hatten sie beide angesprochen. Die Aufnahmen des Spielzimmers zum Beispiel oder die ans Bett gefesselte Frau. Sie hatten viel über eine mögliche Session geredet, sich im Internet belesen und dort eine nette Community gefunden, wo sie ebenfalls beraten wurden. Auch, dass das große erste Mal unmittelbar bevorstand, hatten sie dort bereits verkündet. Jetzt fehlte es nur noch an der richtigen Ausstattung. 

"Hoffentlich finden wir hier überhaupt etwas", sagte Martin zweifelnd.

"Auf ihrer Homepage stand, sie haben eine große Auswahl an SM-Artikeln."

"Naja, wir werden ja sehen", er klang nicht überzeugt.

"Wir hätten auch was im Internet bestellen können", erinnerte sie ihn stirnrunzelnd. "Aber das wolltest du nicht."

"Ich will mir die Sachen vor Ort ansehen, ihre Qualität prüfen", sagte er möglichst würdevoll.

Er hielt ihr die Tür auf und sie betraten den Laden. Es war ein zweistöckiges Gebäude, aber wesentlich kleiner, als Nadine sich vorgestellt hatte. Der erste Stock bestand aus einem Raum, der mit Porno-DVDs vollgestopft war. Es gab einen Empfangstresen, hinter dem ein bebrillter Mann mittleren Alters saß. Er war in den Computer vertieft, der vor ihm auf der Arbeitsfläche stand, und nickte den beiden nur kurz zu, als sie an ihm vorbeigingen. Sie waren momentan die einzigen Besucher. 

Nadine dachte erst, diese große SM-Sammlung müsste sich im zweiten Stock befinden, doch dann sah sie ein fast verstecktes Regal, in dem ein paar Schlaginstrumente, Klemmen und andere Utensilien lagen. 

"Fürs Protokoll“, sagte sie zu Martin, "große Auswahl bedeutet ein kleines Regal voll."

Dann siegte ihre Neugierde und sie sahen sich den Inhalt des Regals näher an. Ganz oben lagen Rohrstöcke und Peitschen einzeln verpackt nebeneinander. Sie wollten auf jeden Fall eine Lederpeitsche, nur welche war für Anfänger geeignet?

"Weißt du, was davon ein Flogger ist?", fragte sie Martin etwas ratlos.

"Lies doch mal das Etikett."

Sie nahm sich eine der Verpackungen. "Peitsche", sagte sie mit erhobener Augenbraue. "Also das hätte ich auch gewusst."

"Nehmen wir einfach irgendeine mit", schlug Martin nach kurzem Zögern vor.

"Kannst du im Zweifelsfall einen Flogger von einer neunschwänzigen Katze unterscheiden?"

"Also eigentlich ... vermutlich eher nicht."

"Dann nehmen wir auch nicht einfach irgendeine Peitsche mit."

"Okay, dann fragen wir den Verkäufer."

Nadine sah in unbehaglich an. "Das muss doch nicht sein, dass er weiß, was wir hier suchen."

"Wir stehen seit fünf Minuten vor dem Regal, er wird sich denken können, was wir suchen."

"Vermutlich weiß er selbst nicht, was geeignet ist."

"Er verkauft die Sachen immerhin."

"Deshalb muss er noch lange keine Ahnung davon haben."

"Na, irgendwie müssen wir uns ja mal entscheiden."

Sie zögerte kurz. "Na gut, aber du fragst."

"Ist schon klar", sagte Martin und steuerte auf die Theke zu. Er kam mit dem Verkäufer im Schlepptau zurück. Dieser sah sich kurz die Peitsche an, die Nadine in der Hand hielt. 

"Ja, die ist gut, die können Sie nehmen."

"Ist sie auch für Anfänger geeignet?"

"Ja, die können Sie nehmen, ist eine Gute."

Nadine packte die Peitsche aus und gab sie Martin.

"Und was soll ich jetzt damit machen?", fragte er verwirrt. 

"Du wolltest doch die Qualität prüfen."

"Hier hat alles eine gute Qualität", sagte der Verkäufer brüskiert. 

"Die ist schon in Ordnung", Martin wirkte jetzt etwas verlegen. "Schauen wir weiter."

Der Verkäufer verzog sich und sie wandten sich den Brustklemmen zu.

"Wie wäre es mit denen?", fragte Martin. "Die sind verstellbar." 

"Die Federn sehen total albern aus. Ich dachte an welche, die mit so einer süßen, silbernen Kette verbunden sind."

"Ich sehe aber keine, mit einer süßen, silbernen Kette. Warte ... hier", er hielt triumphierend eine Packung hoch. "Nicht verbunden, aber zwei süße, silberne Ketten."

"Von hart bis zart", las Nadine vor, "klingt gut."

Sie fanden auch noch Ledermanschetten und schwarze und weiße Kerzen. Martin wollte die schwarzen einpacken. 

"Ich hab gelesen, weiße Kerzen werden nicht so heiß und die Verletzungsgefahr ist geringer", wandte Nadine ein.

"Das sind spezielle Kerzen, die werden sowieso nicht so heiß." Nach einem Blick in ihre hübschen Augen, packte er die weißen ein.

Zum Schluss fand er noch eine Augenbinde aus Leder. 

"Die Nieten sehen ja blöd aus", murmelte Nadine leise.

"Du siehst sie doch sowieso nicht, also kann es dir doch egal sein."

Mit dieser doch passablen Grundausstattung machten sie sich zufrieden auf den Heimweg. 

 

Nadine kam nackt zu Martin ins Wohnzimmer. Er begrüßte sie mit einem langen, intensiven Kuss.

"Beug dich über die Lehne des Sessels", befahl er dann leise.

Sie tat wie geheißen und wartete mit Herzklopfen. Erst spürte sie seine Hände, die sanft ihren Rücken und die Seiten ihrer Oberschenkel streichelten, dann seine Lippen, die ihr einen Kuss auf den Po gaben. Er nahm etwas vom Tisch und sie bekam vor Nervosität feuchte Hände. Er begann, mit der Peitsche auf ihren Hintern zu schlagen. Dabei war er sehr vorsichtig und Nadine ließ das Gefühl der kurzen Riemen, die ihre Haut leicht trafen, auf sich wirken. Martin steigerte die Intensität ganz langsam, jetzt spürte Nadine einen ziehenden Schmerz, den sie aber gut verarbeiten und ertragen konnte. Erfreut stellte sie fest, dass sich zwischen ihren Beinen tatsächlich eine gewisse Nässe bildete.

'Super', dachte sie. 'Also bin ich masochistisch.' Noch ein paar leichte Schläge folgten, dann spürte sie wieder die streichelnden Hände auf ihrer jetzt empfindlichen Haut. 

"Wie wäre es jetzt mit den Klemmen?"

"Ich dachte, der Sinn des Ganzen ist, dass du entscheidest, was wir machen."

"Ich habe nur laut gedacht", gab er zurück. "Stell dich hin und verschränk‘ die Arme hinter dem Rücken."

Sie gehorchte und sah ihn an. Plötzlich musste sie sich zusammenreißen, um nicht zu kichern, während er die Klemmen holte. Sie fühlte sich aufgedreht, wie noch nie, Adrenalin strömte durch ihren Körper und sie schaffte es kaum, stillstehen zu bleiben. 

'Jetzt zeig mal ein bisschen Demut, Sklavin', schalt sie sich selbst. 'Wenn du weiter so zappelst, verordnet er noch eine Töpfchenpause.' Das Lachen stieg ihren Hals hinauf und wollte unbedingt raus. Aber sie wollte nicht, dass er dachte, sie mache sich über ihn lustig. Darum grub sie hinter dem Rücken ihre Nägel in den Arm, bis sie sich wieder unter Kontrolle hatte. Martin stellte sich mit den Klammern vor sie, er hatte sie weit auseinander gestellt. Er begann, mit der Zunge einen ihrer Nippel zu umspielen und brachte dann die Klemme an. Sie hielt ungefähr zwei Sekunden, dann fiel sie unspektakulär auf den Boden. Auch beim zweiten Versuch hielt sie nicht und Martin wurde rot. Stirnrunzelnd stellte er den Verschluss etwas fester und positionierte sie sorgfältig. Als sie diesmal abschnippte, klemmte sie ein Stück Haut von Nadine ein.

"Aua!", rief sie erschrocken, wich zurück und die Klemme fiel runter.

"Entschuldige." Er schaute die Klammer düster an und stellte den Verschluss noch mal um einiges enger. Erneut legte er sie an.

"Zu fest, zu fest, zu fest!", schrie Nadine, "Mach mir das Ding ab!"

Er befreite sie davon und warf die Klemmen auf den Tisch. "Soviel dazu", war sein Kommentar. 

"Und wie geht es jetzt weiter?"

 

Jugendschutz bei BDSM-Geschichten

Jetzt wird's heiß: Peitsche, Klemmen, Kerzen und mehr...

Natürlich ist die BDSM-Geschichte nicht an dieser Stelle zuende. Im Gegenteil: Ab hier geht es zur Sache. Darum dürfen wir Dir die weitere Handlung im Moment nicht frei zugänglich machen. Wir bitten Dich um Verständnis, dass wir den Jugendschutz ernst nehmen.

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

hanne lotte

Autorin. Fördermitglied.

03.02.2017 um 18:49 Uhr

Zwei junge Leute, die gern ein bisschen mehr Spaß im Bett haben wollen. BDSM ist grad in. Muss doch irgendwie funktionieren.

Ich möchte nicht wissen, in wie vielen Schlafzimmern sich ähnliche Szenen abspielen. Aber ganz egal, ob die beiden irgendeine Neigung ausleben oder einfach nur ihr Liebesleben bereichern wollen, es hat Spaß gemacht, ihnen dabei zuzuschauen.

Danke für den Blick durch's Schlüsselloch

hanne

Signatur

Tue was du willst, aber schade keinem dabei.

18.11.2016 um 00:29 Uhr

Ich kann mir gut vorstellen, dass es so abgelaufen ist ... neugierig, ziemlich unbeholfen und man merkt, dass beide noch nicht wirklich in ihrer Rolle zu Hause sind ... hat mir gefallen ... Danke fürs Teilen

02.01.2016 um 00:10 Uhr

Klingt wie eine Tatsachenschilderung der Autorin.

Inzwischen können sie es hoffgentlich besser.

10.12.2015 um 00:25 Uhr

Alle waren mal "das erste Mal" in einem Sexgeschäft und alle haben irgendwann zum ersten Mal neue Utensilien ausprobiert. Hier wurden diese Erfahrungen auf witzige Weise weitergegeben. Machte Spaß zu lesen.

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

08.12.2015 um 00:24 Uhr

Die Geschichte war echt wie aus dem Leben. Wer hat nicht schon einmal bei einer Session Schiffbruch erlitten. Ich dachte eigentlich als er Nadine losmachte, übernimmt Sie die Dominante Seite und zeigt Ihm wo es lang geht. Danke für die schöne und unterhaltsame Geschichte, hat echt Spaß gemacht zu lesen.

Nachtasou

Autor.

05.12.2015 um 01:53 Uhr

Mit Pannen hat die Geschichte nicht das geringste zu tun.

Ohne mich in die Beziehung von Martin und Nadine einmischen zu wollen: sie sollten sich vielleicht ein gemeinsames Hobby suchen, oder mal eine Weile enthaltsam sein?

Die Geschichte ist die brutalste, die ich bisher hier gelesen habe, und absolut nicht jugendfrei: mit Sex Zeit totschlagen.

Am Beginn steht ein verräterischer Satz: "Zumindest um eine Parkmöglichkeit mussten sie sich keine Sorgen machen".

Und an Eileen: soviel Langeweile in wenigen Zeilen unterzubringen, ist bestimmt nicht einfach gewesen. Die passende Form zum Inhalt gewählt. Wenn man wenigstens lachen könnte, oder etwas bemitleiden, oder, oder ... aber nicht einmal das gönnst Du den beiden. Ganz schön hart. Gelungen find ich auch die Namenswahl. N und M. So mitten aus dem Alphabet; mittelwertiger geht´s nicht; nicht alt, nicht jung (Das gilt nicht für alle Martins und Nadines, aber in dieser Geschichte schon).

Immerhin: ein Parkplatz war frei. Ich hab zynisch angekreuzt.

Signatur

Die Zunge hat keine Knochen

28.11.2015 um 23:13 Uhr

Spannend und auch sehr witzig geschrieben,mir hat es Spaß gemacht zu lesen!

poet

Autor.

12.11.2015 um 21:01 Uhr

Ist ja ganz lustig -  nur zeigen die Helden wenig echte Erregung und sie wirken eher etwas vertrottelt - sorry, ist halt mein Eindruck!

Signatur

poet

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

10.11.2015 um 23:39 Uhr

Es War einfach mal ehrlich. Und deswegen sowohl amüsant als auch lehrreich. Danke dafür :)

Patrizier

Autor.

09.11.2015 um 23:49 Uhr

"Ach wie gut, dass niemand weiß...", was hinter verschlossenen Türen, in deutschen Schlafzimmern so alles vor sich geht. Die dömlich-subbigen Missgeschicke öffentlich zu machen, ist ein großes Verdienst, eileen. Dafür gebührt Dir eigentlich ein Orden.

Irgendwie hatte ich schon lange den Verdacht, die meist herrlich perfekte Welt der Sessions und vor allem die Berichte darüber seien nicht immer so ganz wirklich wahr. Danke für den vergnüglichen Blick hinter die Kulissen, den Du gekonnt in spannendes und unterhaltsames Gewand gekleidet hast.

Signatur

Freundliche Höflichkeit und Dominanz schließen einander nicht aus, aber von mir aus kann jeder machen, was ich will!

Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

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