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Schattenzeilen

BDSM-Geschichten lesen und schreiben

Social Bondage: Textnummer 1752 | Facebook | Twitter

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Hinweise beachten Namen, Orte, Handlungen: Im Text erwähnte Namen, Orte und Begebenheiten sind, soweit nicht anders angegeben, fiktiv. Handlungen und Techniken sind nicht vollständig beschrieben, es fehlen Sicherheitshinweise. Mehr dazu ...

 

Spuren

Eine Bondage-Geschichte von Alma.

Die winzigen blonden Härchen, sonst unsichtbar, kaum fühlbar, sind durch das gleißende Sonnenlicht genau, einzeln erkennbar. Gegen die leicht gebräunte, schimmernde Haut bilden sie einen ungewohnten Kontrast.

Nur selten verirrt sich ihr Blick auf ihren Bauch, selten genug liegt sie wie jetzt gemächlich in der Sonne, wohlig, katzengleich mit keinem Buch, keinem Plan, keinem Ziel.

Die zart getönte Haut bietet auch Kontrast zu den kleinen, hellen Narben, die rechts und links zu sehen sind. Versonnen streicht sie darüber. Kaum spürbar für die Hand, diese feine Naht, die einen Abschied bedeutete, einen traurigen Schmerz. Ein Teil von ihr.

Ohne hinzusehen weiß sie, dass noch andere Spuren auf ihrem Bauch zu finden sind. Spuren ihrer Fruchtbarkeit, ihres Einsseins mit einem Kind in ihrem Bauch, von Strapazen, von Staunen, Wunder, Schmerzen und Glückseligkeit. Unvergessen. 

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

Meister Y

Autor. Förderer.

03.04.2020 um 16:44 Uhr

Ein Glück, dass es die schöne Funktion der Nachlese hier auf den Schattenzeilen gibt, ich wäre sonst sicher nicht so schnell in den Genuss gekommen, diesen wunderbaren Text ein zweites Mal zu lesen.

Ein Text liebe Alma der mir an einem tristen Apriltag mit Schnee- und Graupelschauern ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Ein Text, der mich zunächst an einen wunderschönen Strand entführt, miterleben lässt, wie wunderbar sich Erinnerungen anfühlen können. Lebenserinnerungen genau so, wie Erinnerungen an besondere Momente. Ein Text, der mich dann rasant in ein überfülltes Café mitnimmt, in dem man den Duft von Vanilleeis, Kaffee und Sonnencreme riechen kann, wenn man kurz die Augen schließt. Wo man miterleben darf, wie auch dort Erinnerungen in den Vordergrund treten obwohl es voll und laut ist.

Sinnliche Zeilen, die ich sicher nicht zum letzten Mal gelesen habe!

28.05.2019 um 12:48 Uhr

Hier bleibt so viel Luft für die Schatten der eigenen Gedanken.

Gefühlvoll, mittragende und inspirierend.

Dankeschön für den kurzen Gedankenflug.

hanne lotte

Autorin. Lektorin.

02.02.2017 um 23:18 Uhr

Mehrere Erinnerungsebenen verleihen der Geschichte Lebendigkeit, niemand erinnert sich geradlinig. Sprache aus Bildern lässt mich eintauchen in die Szenerie, nimmt mich mit an den Strand, ins Cafe. Lässt mich eigenen Spuren nachfühlen.

Danke für Vanilleeis mit ganz viel mehr

hanne

26.11.2016 um 20:08 Uhr

Verwirrung hin oder her - am Ende weiß man doch wie's gemeint war. Und das Ende ist der Anfang, wie so oft. Und der Anfang das Ende der Geschichte vorher )als würde ich die Klammern so setzen(. Warum nicht? Ein Bild, ein paar Einzelbilder aus einem Film, ein Filmschnipsel, ein paar Worte im Vorübergehen aufgeschnappt. Die Geschichte fordert ganz freundlich die Vorstellungskraft heraus, das Vor und Danach zu ergänzen. Sie beschreibt eine Beziehung, die Handlung findet im Kopf statt. Mag ich.

Gelöscht.

04.05.2016 um 02:23 Uhr

Irgendwie ist die Geschichte schon zu Ende, bevor sie überhaupt richtig beginnt. Schade!

Gelöscht.

10.04.2016 um 20:57 Uhr

sehr gefühlvoll geschrieben. Danke.

Nachtasou

Autor.

07.03.2016 um 01:39 Uhr

Zwei Szenen in brütender Hitze. Ein, zwei Gesten und Spuren: Der Fingerzeig auf den Unterleib, das weiße Laken. Wenn ich die Geschichte lese, habe ich den Eindruck, geblendet zu sein vom Sonnenlicht. Alle Sinne werden angesprochen, und wenn Söldner von „Gemälde“ spricht, kann man das nicht treffender nennen. (ich kann mich gerade nicht mehr von seinem Kommentar lösen )

Und mit einem einzigen Wort ist die Vorgeschichte beschrieben: Zugriff. Schon lautmalerisch die kantigste Vokabel im ansonsten pastelligen Text.

Ein sehr dezenter Text, mit verborgener Leidenschaft und viel Sinnlichkeit. Von einer Augenmenschin geschrieben?

Gelöscht.

25.11.2015 um 23:12 Uhr

Die Geschichte strahlt so viel Intimität aus, eine greifbare Nähe voller Vertrauen. Vielen Dank dafür.

Knurrwolf

Autor.

13.11.2015 um 15:43 Uhr

An sich eine sehr schöne, kurze und kurzweilige Geschichte.

Allerdings war das letzte Drittel für mich ein wenig holprig zu lesen, da es durch die Knappheit und ein paar Formulierungen sehr schwer wurde im Blick zu behalten wer jetzt mit wem spricht oder wer was tut und wie mit wem in Beziehung steht. Dadurch ist der Lesefluss etwas ins Stocken geraten und ich konnte mich nicht mehr so intensiv auf die Handlung konzentrieren.

poet

Autor.

12.11.2015 um 21:19 Uhr

Ehrlich gesagt, komm ich nicht so richtig mit, was da passiert, wenn denn was passiert. Eine Geschichte kann ich nicht erkennen, beende die Lektüre verwirrt - da die meisten begeistert scheinen, liegt das vielleicht an mir.

Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

Zu allen Beiträgen im Forum zu dieser Veröffentlichung.