BDSM-Geschichten und andere erotische Texte und Literatur

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Spuren

Bondage-Geschichte von Alma

Die winzigen blonden Härchen, sonst unsichtbar, kaum fühlbar, sind durch das gleißende Sonnenlicht genau, einzeln erkennbar. Gegen die leicht gebräunte, schimmernde Haut bilden sie einen ungewohnten Kontrast.

Nur selten verirrt sich ihr Blick auf ihren Bauch, selten genug liegt sie wie jetzt gemächlich in der Sonne, wohlig, katzengleich mit keinem Buch, keinem Plan, keinem Ziel.

Die zart getönte Haut bietet auch Kontrast zu den kleinen, hellen Narben, die rechts und links zu sehen sind. Versonnen streicht sie darüber. Kaum spürbar für die Hand, diese feine Naht, die einen Abschied bedeutete, einen traurigen Schmerz. Ein Teil von ihr.

Ohne hinzusehen weiß sie, dass noch andere Spuren auf ihrem Bauch zu finden sind. Spuren ihrer Fruchtbarkeit, ihres Einsseins mit einem Kind in ihrem Bauch, von Strapazen, von Staunen, Wunder, Schmerzen und Glückseligkeit. Unvergessen. 

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

hanne lotte

Autorin. Fördermitglied.

02.02.2017 um 23:18 Uhr

Mehrere Erinnerungsebenen verleihen der Geschichte Lebendigkeit, niemand erinnert sich geradlinig. Sprache aus Bildern lässt mich eintauchen in die Szenerie, nimmt mich mit an den Strand, ins Cafe. Lässt mich eigenen Spuren nachfühlen.

Danke für Vanilleeis mit ganz viel mehr

hanne

Signatur

Tue was du willst, aber schade keinem dabei.

26.11.2016 um 20:08 Uhr

Verwirrung hin oder her - am Ende weiß man doch wie's gemeint war. Und das Ende ist der Anfang, wie so oft. Und der Anfang das Ende der Geschichte vorher )als würde ich die Klammern so setzen(. Warum nicht? Ein Bild, ein paar Einzelbilder aus einem Film, ein Filmschnipsel, ein paar Worte im Vorübergehen aufgeschnappt. Die Geschichte fordert ganz freundlich die Vorstellungskraft heraus, das Vor und Danach zu ergänzen. Sie beschreibt eine Beziehung, die Handlung findet im Kopf statt. Mag ich.

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

04.05.2016 um 02:23 Uhr

Irgendwie ist die Geschichte schon zu Ende, bevor sie überhaupt richtig beginnt. Schade!

10.04.2016 um 20:57 Uhr

sehr gefühlvoll geschrieben. Danke.

Nachtasou

Autor.

07.03.2016 um 01:39 Uhr

Zwei Szenen in brütender Hitze. Ein, zwei Gesten und Spuren: Der Fingerzeig auf den Unterleib, das weiße Laken. Wenn ich die Geschichte lese, habe ich den Eindruck, geblendet zu sein vom Sonnenlicht. Alle Sinne werden angesprochen, und wenn Söldner von „Gemälde“ spricht, kann man das nicht treffender nennen. (ich kann mich gerade nicht mehr von seinem Kommentar lösen )

Und mit einem einzigen Wort ist die Vorgeschichte beschrieben: Zugriff. Schon lautmalerisch die kantigste Vokabel im ansonsten pastelligen Text.

Ein sehr dezenter Text, mit verborgener Leidenschaft und viel Sinnlichkeit. Von einer Augenmenschin geschrieben?

Signatur

Die Zunge hat keine Knochen

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

25.11.2015 um 23:12 Uhr

Die Geschichte strahlt so viel Intimität aus, eine greifbare Nähe voller Vertrauen. Vielen Dank dafür.

Kaoru

Autor.

13.11.2015 um 15:43 Uhr

An sich eine sehr schöne, kurze und kurzweilige Geschichte.

Allerdings war das letzte Drittel für mich ein wenig holprig zu lesen, da es durch die Knappheit und ein paar Formulierungen sehr schwer wurde im Blick zu behalten wer jetzt mit wem spricht oder wer was tut und wie mit wem in Beziehung steht. Dadurch ist der Lesefluss etwas ins Stocken geraten und ich konnte mich nicht mehr so intensiv auf die Handlung konzentrieren.

Signatur

The sexiest thing a man can do to his woman - is crawl inside her mind and make her imagination run wild.

poet

Autor.

12.11.2015 um 21:19 Uhr

Ehrlich gesagt, komm ich nicht so richtig mit, was da passiert, wenn denn was passiert. Eine Geschichte kann ich nicht erkennen, beende die Lektüre verwirrt - da die meisten begeistert scheinen, liegt das vielleicht an mir.

Signatur

poet

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

10.11.2015 um 23:44 Uhr

Es War ein sehr schöner Anfang. Hätte mir vielleicht noch ein bisschen mehr gewünscht. 

Alles liebe und liebe Grüße

Leslie 

sapira

Autorin.

08.11.2015 um 23:25 Uhr

Sehr sinnlich, anmutig, schön geschrieben - ich war nur etwas erstaunt über das plötzliche Ende. Es kam mir vor, als würde es jetzt erst richtig losgehen irgendwie eigenartig...

Signatur

"Wenn der Wind der Veränderung weht - bauen die Kreativen Windmühlen, die Furchtsamen Mauern." Chinesisches Sprichwort

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