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Gummibärchenzeit

Eine BDSM-Geschichte von sinna.

Leise klopfte es an die Tür. Sehr leise.

Fast zaghaft. Verwundert, aber freundlich antwortete ich mit einem HEREIN.

Langsam senkte sich die Türklinke ohne ein Geräusch zu machen und die Tür öffnete sich in Zeitlupe.

„Mama, kann ich mit Dir reden?“ fragte mein Sohn leise mit geröteten Wangen...

Etwas schien ihm wirklich unter den Nägeln zu brennen.

Ich schaute von meinem Buch auf und lächelte ihn an, klopfte dann auf den freien Platz neben mir auf der Bettkante. „Komm, setz dich zu mir“, forderte ich ihn auf und sah ihn aufmerksam an.

Abwartend legte ich das Buch zur Seite und schwieg.

„Ich muss Dir was sagen, aber bitte schimpfe nicht!“ kam es fast kläglich von ihm.

Nun war ich wirklich gespannt.

So etwas geschah nun wirklich selten. Ich hatte keine Ahnung, was er wohl angestellt hatte. 

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

21.07.2023 um 20:39 Uhr

Mutter zu sein ist nicht immer einfach und in solchen Momenten die richtigen Worte zu finden noch schwieriger. Eine schöne, sehr realistische Geschichte. Voller Wärme und Verständnis. Danke !

Gelöscht.

06.01.2022 um 22:04 Uhr

"Wie sag ich's meinem Kind?" Eine praktikable Lösung für ein Problem, wofür die meisten Erwachsenen keine plausible Erklärung parat haben. Gefällt mir sehr gut!

06.01.2022 um 20:30 Uhr

Liebe Sinna,Du hast eine sehr einfühlsame und verständnisvolle Geschichte geschrieben,die die vielen ungelösten Lebensfragen eines Kindes behutsam aufgreift. So eine Mama hätte ich als Junge auch gerne gehabt...

Nur der Spruch mit der Träne,das kann ich nicht unterschreiben,weil es Tränen gibt,die nicht an ein Ufer tragen. Denn irgendwann gibt es kein Ufer mehr.

Ina

06.01.2022 um 15:24 Uhr

Sehr liebevoll geschrieben.

Die Mama hat es so gut ihrem Sohn erklärt...dass er es verstand.

Ein süßer Fratz bestimmt der Sohnemann...

Gelöscht.

17.10.2020 um 14:30 Uhr

Also von der Auswahl zum ankreuzen passt nichts! Kompliment für Autorin, so ein heißes Eisen anzufassen!

Nachtasou

Autor. Lektor.

05.02.2016 um 00:51 Uhr

Ich kann Eure Begeisterung nicht teilen.

 

Die Szene ist so beschrieben, dass ich die beiden plastisch vor Augen habe, auch das Vertrauensverhältnis ist glaubwürdig in Szene gesetzt. Der Text ist anrührend geschrieben, und der Junge weckt Beschützerinstinkte.

 

Inhaltlich: für diese Art "Orientierungsgespräch" ist der Junge zu unreif.

Das Anliegen des Jungen ist zudem ein anderes: "Mama, warum hast Du mich für ein halbes Jahr im Stich gelassen? Liegt's an mir, der in der Schule auch schon gemieden wird, oder weil Ihr Euch weh tut?"

 

Vielleicht habe ich mich auch verrannt im Text. Sie beschäftigt mich nun schon länger als mir lieb ist. Danke, sinna. Das hab ich lieber als zum einen Auge rein und zum anderen wieder raus.

Meister Y

Autor. Förderer.

04.02.2016 um 13:30 Uhr

Ich bin wirklich begeistert.

Mal ehrlich, kann das nicht den meisten von uns passieren? Auf irgendeine Weise erwischt zu werden? Ich fand die Situation total real beschrieben. Vor allem ihr souveräner Umgang mit den Fragen des verunsicherten Kindes hat mir absolut gefallen. Ich wüsste nicht, wie ich reagiert hätte. Gelungen fand ich vor allem ihr ruhige, unspektakuläre Art des Erklärens, die Sache mit der Feder, wie sie ihm Geborgenheit schenkt.

Danke für eine Geschichte, die es wirklich in sich hat, auch wenn sie ohne Sex auskommt.

14.07.2014 um 20:20 Uhr

!0 Punkte von 100 Möglichen...

 

Das geht ins/ans Herz und JA , jeder von uns kennt Ähnliche, bist fast gleiche Situationen hie und da .

 

Toll

Gelöscht.

30.06.2014 um 21:08 Uhr

Sehr gut geschriebene Geschichte. Danke dafür, denn ich könnte nicht so offen mit meinem Sohn über dieses Thema sprechen.

Gelöscht.

30.06.2014 um 20:36 Uhr

Herrlich ! Hat nicht jede(r) von uns genau diese Situation, das "erwischt werden" im Kopf schon einmal durchgespielt. Schön wie es hier gelungen ist, Realität zu erklären.

Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

Zu allen Beiträgen im Forum zu dieser Veröffentlichung.