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Schattenzeilen

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Mondmädchen

Eine Fantasy-Geschichte von sinna.

Die Erde schrie in stummer Qual...

Sie konnte es noch, im Gegensatz zu seinen Bewohnern. Diese hatten nicht mehr genug Kraft dazu. Das Leben im Schatten der schwarzen Berge war hart und der Herr dieses Landes unbarmherzig. Die Landschaft wirkte wie tot. Nur an wenigen Stellen schafften es ein paar braune, trockene Halme, sich ihren Weg durch Steine und Staub zu bahnen, doch sie waren kein Zeichen des Lebens. Das gesamte Land schien im Sterben zu liegen.

Die finsteren Berge waren voller Löcher und Stollen. Nicht wenige der Bergbaustollen waren eingestürzt und hatten jenen, die das Pech hatten, darin zu fronen, ein dunkles, staubiges Grab beschert. Die Sonne, die unbarmherzig auf die staubige Ebene schien, verbrannte die Leiber, wenn sie von Zeit zu Zeit ans Tageslicht kamen, denn die Haut der Menschen war das grelle Licht nicht gewöhnt. Die Menschen gruben nicht nur in den Stollen, sie lebten darin. Häuser zu bauen war nicht möglich. Weder hatten sie Zeit noch Material dafür. Sie schufteten den größten Teil des Tages, ohne jemals etwas anderes zu haben als die Aussicht auf eine Mahlzeit am Tag und eine Schale voll Wasser.

Hatte es in diesem Tal jemals Hoffnung gegeben, war sie vor langer Zeit geschwunden. Es gab kein Entrinnen, keine Träume mehr und nur selten wurde gesprochen. Das Lachen war verstummt. Die Hände der Menschen waren blutig und voller Schwielen, die Haut schmutzig und die Gestalt jedes einzelnen krumm. Schon die Säuglinge, wenn es denn welche gab, husteten und keuchten, denn der Staub und die Trockenheit quälte jeden. Es fiel allerdings nicht ins Gewicht, denn Säuglinge gab es selten. 

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

Mississippi

Förderer.

05.07.2020 um 11:20 Uhr

Sehr schön geschrieben.  Danke dir für

Deine wunderbare Phantasie

28.12.2018 um 22:52 Uhr

wunderschön zum träumen

Danke dafür

Meister Y

Autor. Förderer.

22.10.2015 um 10:38 Uhr

geändert am 22.10.2015 um 11:26 Uhr

Ja, da bleibt wohl nur eines: Und wenn sie nicht gestorben sind, dann...

Wirklich märchenhaft schöne Zeilen, die mich zum Träumen gebracht haben. Mitgenommen haben, in eine, zu Beginn des Märchens, düstere, leidvolle Welt. Eine Welt, die sich wandelt, die zu einer lebenswerten/liebenswerten Welt wird. Zeilen, die aber auch eines deutlich zeigen, tiefe, innige Liebe. Die deutlich machen, welch hohen Stellenwert gelebte Fürsorge haben kann. 

Danke für diese berührenden Worte, danke, dass ich diese wundervolle Geschichte hier auf den Schattenzeilen lesen durfte. 

Gelöscht.

18.09.2014 um 20:24 Uhr

Ich habe die Geschichte sehr aufmerksam gelesen und muss sagen spitze geschrieben und den roten Faden nicht verloren.

Vielen Dank

14.09.2014 um 18:13 Uhr

wirklich gut geschrieben, auch wenn ich anfangs etwas komplett anderes erwartet hatte :)

Rote Sonne

Profil unsichtbar.

02.04.2014 um 01:08 Uhr

Ein Traum von einer Geschichte, so bewegend, wahnsinnig berührend, mit so einer starken Aussage, liebevoll und mit ganz viel Hingabe geschrieben, einfach zum dahin träumen.

Danke und ein riesengroßes Kompliment für dieses wundervolle Werk!

† strengverschmust

Gelöscht.

21.02.2014 um 21:28 Uhr

Ich möchte nicht bei "Weltreisender" abschreiben.

Aber ich stimme ihm 100%ig zu.

Und ich werde die Geschichte sicher noch einmal lesen.

Rasputinka

Autorin.

22.11.2013 um 11:39 Uhr

Eine wunderschöne Geschichte. Erinnert mich an einen Traum, den ich als Vierzehnjährige mal hatte... Vielen Dank dafür!

22.11.2013 um 11:18 Uhr

Weil sie mich an etwas erinnert, das ich längere Zeit vergessen hatte.

Gelöscht.

22.11.2013 um 06:55 Uhr

Eine sehr  berührend und spannende Geschichte die du geschrieben hast.

Manche Texte verdienen es öfter gelesen zu werden.

Dieser ist einer davon.

       

Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

Zu allen Beiträgen im Forum zu dieser Veröffentlichung.