BDSM-Geschichten und andere erotische Texte und Literatur

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Sofies Traum

BDSM-Geschichte von sinna

Die überfüllten Straßen mit der stimmungsvollen Beleuchtung und den stilvoll dekorierten Auslagen der Geschäfte verhinderten das Aufkommen jeden besinnlichen Gefühls. Meine Nase lief, die Finger taten trotz meiner Handschuhe vor Kälte weh. Ein Blick auf die Uhr sagte mir, dass ich noch Zeit hatte bis zu meiner Verabredung, aber die Kälte und meine schweren Taschen erstickten jeden Keim der Lust in mir.

Zielgerichtet steuerte ich auf das Cafe zu, in dem ich später meinen Herrn treffen wollte. Die uralte Fassade und die flackernden Kerzen in den Leuchtern, die von der Decke hingen, luden bereits von draußen zum Verweilen ein. So stieg ich die ausgetretenen Stufen empor, vorsichtig, um nicht auszurutschen auf der Eisbahn, die sich hier inzwischen gebildet hatte.

Stimmengewirr und Wärme schlugen mir entgegen, während ich noch die leisen Töne eines Weihnachtsliedes vom Kinderkarussell des überfüllten Weihnachtsmarktes hörte.

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

Jona Mondlicht

Autor. Teammitglied. Vereinsmitglied.

20.10.2017 um 07:49 Uhr

geändert am 20.10.2017 um 07:51 Uhr

Oberwegner K

Eine konsequente Erziehung kann sicher auch ein solches Resultat haben. Was zu akzeptieren ist!

Das hätte ich gern erläutert. Vor allem, was an diesem Resultat zu akzeptieren sein soll.

Viele Grüße

Jona

20.10.2017 um 06:27 Uhr

Interessant zu lesen. Eine konsequente Erziehung kann sicher auch ein solches Resultat haben. Was zu akzeptieren ist!

19.07.2016 um 08:34 Uhr

geändert am 19.07.2016 um 08:35 Uhr

Zugegebenermaßen bin ich ziemlich erschüttert. 

Dennoch finde ich gerade so eine Geschichte extrem wichtig. Geht sie doch tief wie wenige andere und zeigt uns eine besonders dunkle, um nicht zu sagen grausame Seite, dieser, unserer Welt.

Sicher überlegt jede(r) der diese Zeilen gelesen hat, was er hier gerade "miterleben" durfte (musste). Totale Selbstaufgabe, Missbrauch in Reinkultur, absolute Abhängigkeit? Aus meinem Empfinden heraus jedenfalls eine absolute no go Situation in der die Protagonistin nur eines braucht, Hilfe! Scheinbar ist sie wirklich hörig, gebrochen, willenlos. Was mich nicht verwundert ist ihre Reaktion auf die Fragen, die der Herr ihrer Freundin stellt. Ganz oft ist dies eine typische Opferreaktion. Abwehrhaltung, sich selbst die Schuld geben, den eigentlichen Täter in Schutz nehmen...

Wirklich Klasse fand ich die Art, wie die Geschichte geschrieben ist. Diese erschreckende Situation in eine Zufallsbegegnung in einem Cafe zu packen, wirklich toll. Dazu die Momentaufnahmen, die beschäftigte Kellnerin, die neugierige Tischnachbarin, die am Hörgerät herumnestelt... Einfach toll und vor allem absolut glaubhaft beschrieben.

Am Ende jedenfalls bleibt die Hoffnung, dass die Erzählerin, die das Verbot ihres Herrn missachtet ihren Schrecken überwindet und das Richtige tut (getan hat).

Danke für Zeilen, die mich überaus mitgenommen, ja aufgewühlt haben. Für Zeilen, die hoffentlich ganz viele hier auf den lesen, nicht nur, weil sie es absolut verdient haben, gelesen zu werden!

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Niemand ist gut genug, einen anderen ohne dessen Zustimmung zu regieren (Abraham Lincoln).

eileen

Autorin.

04.05.2015 um 13:14 Uhr

Die Geschichte geht sehr tief, ich hatte Bauchschmerzen beim Lesen. Unter dem Deckmantel von BDSM misshandelt er seine Freundin, was Anderes ist es für mich nicht. Sie reagiert genauso, wie leider viele misshandelte Frauen. Nach außen spielt sie die heile Welt vor und versucht, während der Übergriffe seelisch nicht anwesend zu sein. 

Ein sehr ernstes Thema, das für mich auch zeigt, wie wichtig es auch in einer BDSM-Beziehung ist, selbst Verantwortung zu übernehmen und die eigenen Grenzen zu respektieren. Danke für die zum Nachdenken anregende Geschichte.

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Das Leben ist viel lustiger, wenn man sich selbst nicht so ernst nimmt.

Rote Sonne

Profil unsichtbar.

22.04.2014 um 14:12 Uhr

Es gibt ganz viele Dinge auf dieser Welt, die ich nicht verstehe, grauenvoll finde und/oder für unvorstellbar sind/wären. Das Leben der Sophie gehört für mich dazu! Sei es ob sie es wirklich will oder dazu gezwungen wird, es bleibt für mich unvorstellbar, seine Rechte, seine Würde und sich selbst aufzugeben, bzw. in fremde Hände zu geben. Ich hoffe, keine von meinen Freundinnen einmal in so einer Situation vorzufinden, denn ich wüsste nicht wie ich reagieren würde. Mein Herz und vor allem mein Verstand würden mich dazu zwingen, sie da heraus zuholen, aber wäre das der richtige Schritt? 

Deine Geschichte erzählt von einer ganz harten, unvorstellbaren und traurigen Facette des BDSM, sehr berührend und nachdenklich geschrieben. Du hast dieses Grauen in einen ganz alltäglichen und normalen Rahmen gepackt, so das es sich noch erschreckender anfühlt (bin in einer Stunder mit einer Freundin in einem Kaffee verabredet...)

Danke für Deinen Mut, über dieses zu Schreiben und mir bewusst zu machen, wie kostbar und wunderschön die Freiheit sein kann...

Signatur

Auch wenn wir alle ähnlich sind, so lernt, denkt, fühlt und handelt jeder Mensch auf seine ganz eigene Art und Weise!

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

27.11.2013 um 21:32 Uhr

Super geschrieben.

Der Text regt mich auf ... also wirkt er.

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

24.11.2013 um 16:22 Uhr

So gut der Text geschrieben ist , so wenig mag ich ihn.

 

Einen Menschen so sehr zu verändern, ihn in jeglicher Hinsicht unter Kontrolle zu haben. Egal wo oder in welcher Situation er sich gerade befindet, finde ich krank.

Erzählt finde ich es super auch wenn mich Mitleid und Wut plagte bei jedem gelesenen Wort.

Nein so sollte es sicher nicht sein. Hingabe ist eine Sache aber totale Selbstaufgabe?

24.11.2013 um 11:37 Uhr

Weil für mich die dargestellte Beziehung, genau das ist, was ich einen Alptraum nenne.

Weil ich genau solche Herrn nicht verstehen kann.

Als ich es lass, wurde es für mich plastisch. Die Art und Weise, wie erzählt wird, gefällt mir.

Ist für mich ansprechend.

Signatur

Dumm war ich nie. Aber jetzt bin ich schlauer.

Rasputinka

Autorin.

22.11.2013 um 11:58 Uhr

Macht nachdenklich. CIS mußte ich erst mal googeln, mit so extremen Dingen hab ich mich bisher nicht beschäftigt... Ich weiß nicht, wie ich reagieren würde. So sehr ich die Freiheit des Menschen schätze (wozu auch die Möglichkeit gehört, eben diese Freiheit aufzugeben), manches kann man doch um der Liebe zu dem Menschen in sich nicht einfach hinnehmen.

sinna

Autorin.

30.08.2013 um 00:15 Uhr

Ihr Lieben,

Eure rege Diskussion zeigt mir dass ich etwas bewirkt habe mit meiner Geschichte.

Und das allein freut mich.

All dies sind auch Fragen die mich beschäftigt haben und immer wieder beschäftigen.

Carl habe ich ein paar private Zeilen hierzu geschrieben wie es zu dieser Geschichte kam denn sie scheint ihn sehr berührt zu haben.

Aus welchen Gründen dies so ist wissen wir nicht und es ist auch okay so.

Im Bereich des Ruhrgebietes wird diese Geschichte derzeit heiss diskutiert.

Eine junge Frau ist verschwunden.

Sie ging zu einem "Herrn" der von ihr verlangte eine Burka zu tragen.

Vor ihm wird nun gewarnt.

Öffentlich...

So bat man mich ob man meine Geschichte auf den Stammtischen verbreiten dürfte um sie dort zu diskutieren.

Es ist wirklich schwer zu entscheiden wo das Recht des eine aufhört, das des anderen beginnt.

Wo Sorge und Intervention richtig sind, wo nicht...

Wo sie vielleicht verpflichtend sind...

Jeder beantwortet diese Fragen vielleicht anders.

Dennoch halte ich es für unerlässlich sich Gedanken zu machen und Stellung zu beziehen.

Es ist ein schwieriges Thema und es ist sicher keine Geschichte die man zum schlafen gehen mal eben konsumieren kann. Und schon gar nicht sollte.

Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

Zu allen Beiträgen im Forum zu dieser Veröffentlichung.

 

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