BDSM-Geschichten und andere erotische Texte und Literatur

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Glut

BDSM-Geschichte von Gryphon

Geliebte, schön, dass Du heute Abend bei mir bist. Ich genieße Deine Nähe, die Wärme in Deinen Augen, Deinen Kuss zur Begrüßung. Gib mir Deinen dünnen Sommermantel und erröte nicht, ich weiß, wie Du nackt aussiehst. War der Weg mit Zug und Bus hierher spannend?

So sehr wahrscheinlich nicht, denn Du hattest den Mantel zugeknöpft, und immerhin bedeckt er Deine Knie, so dass niemand mehr als den unteren Teil Deiner Strümpfe und Deine Pumps gesehen haben kann.

Dennoch, es hat eine Portion Mut erfordert, und das gefällt mir. Hole uns ein Glas Sekt aus der Küche, die Flasche steht geöffnet neben zwei Gläsern auf dem Tisch, dann folge mir ins Wohnzimmer...

 

Setz´ Dich zu mir und gib mir ein Glas. Ich muss mit Dir reden. Nein, ich möchte die Terrassentür nicht schließen, es wird schon niemand hereinschauen. Was das da draußen ist? Ein Holzkohlegrill.

Die Kohle muss noch gut durchglühen. Nein, wir werden nicht essen, schon gar nichts Gegrilltes, Du weißt, ich hasse diese Art ritueller Fleischverbrennung. Aber der Grill gehört durchaus zum Thema.

In letzter Zeit hast Du ziemlich oft über Deine Träume gesprochen, besonders über einen. Weißt Du, was ich meine?

 

Ja genau, Dein Traum davon, gezeichnet zu werden. Gezeichnet von mir als Deinem Herren. Schau nicht so erschrocken! Ich weiß, dass Du auf Deine körperliche Unversehrtheit großen Wert legst, zumindest was nicht reversible Dinge angeht. Aber Du hast mir in letzter Zeit so viel über ein Brandzeichen erzählt, dass ich heute beschlossen habe, Dir zu zeigen, wie das geht. Du musst keine Gänsehaut bekommen, es ist ziemlich warm hier im Raum. Schau, ich habe ein schönes Eisen anfertigen lassen, mit einem runden Stempelteil von zwei Zentimetern Durchmesser. Was darauf steht? Das musst Du jetzt nicht wissen. Ich lege es in die Glut.

 

Entspanne Dich, Geliebte, entspanne Dich! Vertraust Du mir? So sehr wie bisher oder - noch mehr? Vielleicht wird das heute notwendig sein. Nein, Du musst mich nicht daran erinnern, keine Narben, keine unwiederbringlichen Veränderungen an Deinem Körper. War das nicht so besprochen? Aber erinnere Dich, wie oft Du in letzter Zeit von einem Brandzeichen gesprochen hast! Willst Du mir vertrauen? Schön! Dann folge mir ins Schlafzimmer und lasse Dich ein auf das, was kommen wird. Dein Lächeln ist aber recht zaghaft heute.

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

hanne lotte

Autorin. Fördermitglied.

31.05.2017 um 21:15 Uhr

geändert am 11.06.2017 um 14:18 Uhr

Wieder eine Geschichte, die mir richtig gut gefallen hat. Klar war der Ausgang absehbar, aber das ist oft der Fall und das muss man auch hinbekommen. Bei mir stapelt sich so einiges, von dem ich genau weiß, wie es am Ende aussehen soll ... Und hier ist es so gut und detailgetreu geschrieben, dass ich jede Stimmung und Regung erfassen kann.

Als ich vorhin im Garten über das Gelesene nachgedacht habe, ist mir aufgefallen, dass mir die Schattengeschichten immer wieder Anregung geben, über mich und meine Vorstellungen nachzudenken und etwas über mich zu erfahren.

Vertrauen ist ein wesentliches Element und will immer wieder aufs Neue gefestigt werden. Wie weit darf man dabei gehen? Es ist zweierlei, sich immer wieder der Grenzen zu versichern und dann doch in einer scheinbar ausweglosen Situation zu sein. Immerhin weiß sie jetzt, wie sich ein Brandzeichen vielleicht anfühlen würde und dass sie das nicht will, ganz gleich wie intensiv der Traum ist.

...

Wie mich das ärgert, diese großherzigen, allwissenden Doms, die Sub in geduldiger Nachsicht ihre Wünsche unter die Nase reiben. Dieser hat wenigstens ein paar anständige Schrammen davon getragen. Jep.

Fazit: Es war mir ein Vergnügen

Danke für Eis mit heißen Kohlen

hanne

Signatur

Tue was du willst, aber schade keinem dabei.

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

15.08.2016 um 23:58 Uhr

Bis auf die Knochen erregt mich diese Geschichte. Zum zweiten Mal gelesen, kann ich viel mehr zulassen in wie es bei mir reinkommt und mein Inneres vibrieren lässt. Das ist wirklich eine "Change the mind"- 

Geschichte im Quadrat. Solch ein Dom würde akzeptiert als therapeutischer Dom durch gewisse Experten.

02.11.2015 um 10:01 Uhr

Mhm, 

zugebenermaßen fand ich es ein bisschen schwer zu lesen, da es as Monolog gefasst ist. Aber inhaltlich absolut toll. Ein Musterbeispiel für beide Seiten. Für unendliches Vertrauen auf der einen, für riesiges Verantwortungsbewusstsein auf der anderen Seite. Mit einem stimmig aufgebautem Spannungsbogen, einem klugen, vielsagendem Ende und detailverliebten Zwischentönen. 

Danke für diese, etwas andere Geschichte, die tief blicken lässt. 

Signatur

Niemand ist gut genug, einen anderen ohne dessen Zustimmung zu regieren (Abraham Lincoln).

17.09.2014 um 02:18 Uhr

warum? ganz einfach, weil es von Liebe zueinander und vor allem von ganz viel Vertrauen spricht

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Gelöscht.

23.04.2014 um 02:24 Uhr

Ganz gut. Aber auch bizarr. 

Rote Sonne

Profil unsichtbar.

08.01.2014 um 16:52 Uhr

Sie will es - Sie will es nicht - ...

Er nimmt Ihr die Entscheidung ab,

trifft den richtigen Entschluss

und am Ende trägt er die Zeichen.

Schönes Kopfkino mit Gänsehautfaktor, Dankeschön

Signatur

Auch wenn wir alle ähnlich sind, so lernt, denkt, fühlt und handelt jeder Mensch auf seine ganz eigene Art und Weise!

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

21.12.2013 um 00:09 Uhr

Der Text hat auf jeden Fall was. Manchmal holpert er ein wenig, aber es liest sich dennoch angenehm.

Danke für das nette Kopfkino!

04.05.2013 um 00:27 Uhr

Das ist Kopfkino.

Wie kann man die arme Sklavin nur so erschrecken... ---ggg---

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

18.10.2012 um 13:22 Uhr

Wirklich heftig der Text ,super geschrieben. Und ja, unser Gehirn hat mehr Macht als uns lieb ist.

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

12.10.2012 um 01:40 Uhr

Sehr viel Spannung, sehr viel Vertrauen...gerechtfertigtes.

Wunderschöner Gedanke...

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