BDSM-Geschichten und andere erotische Texte und Literatur

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Ansprache an meine Geliebte

BDSM-Geschichte von Gryphon

Ein Brief, vor etwa zwanzig Jahren geschrieben, war die Inspiration zu dieser Geschichte.

 

Du bist heute zum ersten Mal bei mir. Darum werde ich Dir einige Verhaltensmaßregeln geben, die Dir helfen, Dich zurechtzufinden. Also knie Dich vor mich hin und höre genau zu.

 

Du sollst nicht auf den Boden schauen! Ich weiß, dass Du wahrscheinlich gelesen oder gehört hast, dass eine gute Sklavin ihren Herrn nicht unaufgefordert ansieht, doch das gilt hier nicht. Ich will, dass Du nach oben schaust, denn ich finde es wichtig, Deine Augen zu sehen, wenn ich Dich bestrafe, belohne oder andere üble Dinge mit Dir anstelle. In Deinen Augen kann ich lesen. Wenn ich wirklich einmal will, dass Du zu Boden schaust, dann werde ich es Dir befehlen, und wenn Du nichts sehen sollst, dann werde ich Dir die Augen verbinden.

 

Du sollst nicht ungefragt sprechen. Wenn ich möchte, dass Du mir antwortest, werde ich Dich dazu auffordern. Ungefragtes Sprechen bedeutet Strafe. Es kann allerdings sein, und das ist nicht selten, dass ich Dich zu Deiner Meinung frage. In diesem Falle sollst Du klar und deutlich und in ganzen Sätzen antworten. Satzfetzen wie "ja" oder "nein" sollst Du mir ersparen.

Das bedeutet natürlich, dass Du mir gut zuhören musst. Bemerke ich, dass das nicht der Fall ist, werde ich Dich bestrafen. Und - um mir antworten zu können, musst Du eine Meinung haben. Dazu musst Du über Dich und Deine Leidenschaft nachdenken. Mit einer Frau, die nicht aktiv über ihre Meinung nachdenkt, sondern ausschließlich passiv meine Geschenke der Unterwerfung und der Schmerzes annimmt, kann und will ich nichts anfangen.

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

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Gelöscht.

24.07.2017 um 23:41 Uhr

Für mich perfekt beschrieben, mit klaren Worten, die Strenge und auch Respekt Sub gegenüber widerspiegeln.

Hat mich berührt!

03.05.2017 um 21:42 Uhr

Sehr einprägsam und klar. Ich mag die Sprache und auch den Inhalt sehr!

15.02.2017 um 00:08 Uhr

Sehr gut geschrieben.

Weiter so!

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Gelöscht.

07.09.2016 um 18:15 Uhr

Wenn ich mich inspiriert fühle, Kommentar zu schreiben, lese ich nie was meine Vorgänger geschrieben haben. 

Somit bleibt meiner Ansicht nach mein Kommentar unbeeinflusst und pur.

Bei diesem Brief war das anders. Zum ersten Mal, dass meine innere Stimme sagte: "lies was hier untengeshcrieben steht."

Oh, das ist neu für mich: die Erkenntnis dass eine Geschichte plus ein Kommentar wie zwei Hände auf einem Bauch sind.

Das ist ja sackstark was die Mai an Kommentar schreibt.

Was ist das Schleifpapier in dieser Geschichte? 

Ich lese was Gryphon schreibt, nehme wahr wie meine Jugend war, lese den Kommentar von Mai

und nehme was für mich wahr ist.

Was ist am Angel? Mai, ein geeigneter Name für ein Signalwort. Mein Signalwort!

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Gelöscht.

03.08.2016 um 00:53 Uhr

... bis auf das 2. codewort - dass, wenn es ausgesprochen wird, die Beziehung zu Ende ist  - sehr gelungen !

25.12.2015 um 20:47 Uhr

Sehr gut.

Danke dafür.

Herrin Eva

Signatur

Viele Grüße Herrin Eva

24.12.2015 um 09:17 Uhr

Die Zeilen zeugen von einem sehr respektvollen Umgang mit der Sklavin, sie erfährt klar und eindeutign was von ihr verlangt wird. Das ist leider nicht jedem Herrn gegeben, so eindeutig zu formulieren, was er von seiner Sklavin erwartet. Vielleicht können sich hier einige dominante Zeitgenosse ein klitzekleines Scheibchen abschneiden...

03.12.2015 um 07:10 Uhr

Klare, eindringliche Worte.

Mir gefällt diese Deutlichkeit sehr gut. Sie gibt Regeln, vor, setzt Grenzen und deutliche Zeichen, lässt Raum für Entscheidungen. Ist gleichzeitig fürsorglich, nicht überfordernd, dennoch klar dominant. Für mich ein guter Beginn.

Danke für diese "Ansprache", die ich sehr gern gelesen habe.

Signatur

Niemand ist gut genug, einen anderen ohne dessen Zustimmung zu regieren (Abraham Lincoln).

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

10.11.2015 um 23:50 Uhr

Sehr schön um über die eigenen Regeln in der Beziehung nachzudenken. 

Danke und liebe Grüße

Leslie

Inspiration

Autorin.

23.04.2015 um 22:02 Uhr

Es ist einfach schön zu lesen und hat für mich eine Klarheit, die ich gut finde

Signatur

Zum Bitten gehört beides: die Gewissheit der Erhörung und der Verzicht, nach eigenem Wunsch erhört zu werden

Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

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