Trotz oder gerade wegen der Anonymität eines Chats sollte man sich gut überlegen, was man dort schreibt. Zwei Frauen treffen auf einer SM-Party ihre virtuellen Gegenüber im realen Leben wieder, die sich bei dieser Gelegenheit für kleine Lästereien schmerzvoll rächen.
Sie trafen sich wie immer im Chat. Dort wurde nach Herzenslust herumgealbert. Jeder wurde auf die »Schippe« genommen. Sabine und Sanne kannten sich nun schon von einer gemeinsamen Party und hatten dort mächtigen Spaß miteinander. Diese gemeinsame Erfahrung schweißte sie zusammen und machte sie zu »Schwestern im Geiste«.
Nun hatte jede für sich schon ein Mundwerk zum Erschlagen, aber im Doppel waren sie kaum zu ertragen. Sie provozierten jeden im Chat und hatten ihren Spaß dabei, wenn ihnen was angedroht wurde. Es waren ja alle weit weg, ihnen konnte ja nichts passieren. Sanne hatte zwar keinen festen Partner, aber mit Sebastian hatte sie doch so was wie eine Fernbeziehung. Christian, der Mann von Sabine, war am Chatten nicht interessiert.
Nun kam es, wie es kommen musste: Ein Chattreffen stand an. Sanne und Sabine freuten sich schon sehr darauf. Sanne sollte endlich ihren Sebastian wiedersehen und Sabine sah auch wieder mal eine Möglichkeit, ohne häusliche Störungen zu spielen. Es wurde geplant und verworfen, beide Frauen waren aufgeregt und freuten sich. Bald stand auch das Outfit fest und das Treffen konnte kommen.
Wegen dieser Vorbereitungen, waren die beiden sehr beschäftigt und im Chat deswegen mal eine Zeit lang nicht zu sehen. Deshalb vergaßen die beiden auch, dass sie einige Unruhe dort verbreitet hatten. Aber andere vergaßen es nicht. So fuhren sie arglos in Christians Auto zum Treffen.
Freitagabend kamen sie dort an. Sanne freute sich, ihren Sebastian wiederzusehen. Sie fielen sich in die Arme und zogen sich ins Hotelzimmer zurück. Christian und Sabine gingen auch auf das Zimmer und duschten erst einmal ausgiebig, um dann erneut in die Halle zu gehen. Dort waren schon andere, die sie schon kannten, mit denen gingen sie gemeinsam zum Essen. Sebastian und Sanne kamen etwas später, aber dann waren die beiden Frauen wieder in ihrem Element. Sie foppten einige am Tisch und lachten viel. Sie flüsterten und lästerten über alles und jeden. Sie waren richtig albern und überhaupt nicht in der Lage, das dünne Eis wahrzunehmen, auf dem sie sich bewegten. Es war einfach zu schön, hier mit Freunden zu sitzen und sie auf den Arm zu nehmen.
Du erhältst Zugriff auf kostenlose BDSM-Geschichten, Hörtexte und Podcasts. Du kannst im Forum und im Chat andere Mitglieder kennenlernen. Und wir bieten dir viele weitere Vorteile.
Da hätte ich wirklich gern zugesehen, auch wenn die Lektion wohl doch nicht viel genutzt hat. Aber so sind sie wohl, die typischen "Tratschtanten". Sie lästern eben.
Toll und mit dem Schalk im Nacken geschrieben, einfach köstlich.
Wie heißt es so schön, "kleine Sünden bestraft der liebe Gott sofort" und große? Die werden meistens von den Erdenbürgern gerächt
Einfach klasse geschrieben, es hat Spaß gemacht über die beiden Lästermäuler zu lesen, die anscheinend noch einiges übers Lästern und Tratschen zu lernen haben. Aber ich vermute, das wollen die Beiden vielleicht gar nicht.
08.04.2017 um 21:12 Uhr
Danke für diese schöne Geschichte.
Da würde ich bei der einen oder anderen Tratschtante auch gerne nachhelfen
Zu diesem Beitrag im Forum.