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Fenja (Teil 3)

Meine Wohnung soll ich aufgeben, eine To-do-Liste abarbeiten, mich neu orientieren, ohne Versicherung, Rückhalt, Netz und doppeltem Boden. Was treibt mich dazu?

Eine BDSM-Geschichte von poet.

Bild: KI-generiert, Midjourney (2025)

 

Halb sechs abends – es klingelt. Mit zusammengebissenen Zähnen ziehe ich mich an der Tischplatte hoch. Schon nach zwei Schritten höre ich einen Schlüssel. Hat Fenja sich den wohl mitgenommen gestern?

»Hi Primus. Na, wie geht es dir heute?«

Wie immer sieht sie umwerfend aus – das stimmt wörtlich, denn ich lasse mich gleich zurück in meinen alten Sessel fallen. Streng schwarzes Kostüm mit Streifenmuster heute, weiße Bluse. Ihre rote Mähne fällt weit über die Schultern. Die Augen blitzen den für sie fast typisch süffisanten Blick.

»Danke, besser. Das Kreuz macht noch Kummer, sonst geht es aufwärts.«

Sie stemmt eine Hand in die Hüften und sieht mich mit schmaler gezogenen Augen an.

»Du meinst, das ist die richtige Art, deine Herrin zu begrüßen, ja?«

»Entschuldigung, Madam.«

»Blödsinn, ich brauche keine Entschuldigungen, merk dir das. Ich will fehlerlose Perfektion. Ah, da liegt ja mein Fragebogen, offenbar ausgefüllt, brav, Primus. Und die To-do-Liste hast du abgearbeitet?«

»Ich, also ich denke, ich meine, da müssten wir …«

»Was jetzt - du denkst, du meinst? Glaubst du, mich interessiert, was mein Sklave denkt oder meint? Du hast nicht zu meinen, sondern zu parieren! Also, was ist mit der Liste?«

Wie sage ich ihr das jetzt? Mein Gott, da steht sie wie ein Racheengel aus einem Fantasyfilm. Wie mache ich das, ohne sie zu provozieren?

»Ich kann doch nicht mein ganzes bisheriges Leben wegwerfen, ohne zu wissen, wohin die Reise geht und wie lange, wo ich Sie noch nicht mal kenne!«

Habe ich das soeben gesagt? Uff! Nein, es kam einfach heraus aus mir.

Gespannt darauf, wie es weitergeht?

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

18.01.2026 um 10:38 Uhr

geändert: 18.01.2026 um 23:31 Uhr

Spannend, ich mag die Geschichte. 

Ich bin neugierig, wie es weitergeht.

Und ich kann gut verstehen, dass es für Protagonisten eine große Herausforderung ist, sein altes Leben aufgeben.

Zu diesem Beitrag im Forum.

09.01.2026 um 16:15 Uhr

Eine sehr schöne Geschichte. Gefällt mir ausgezeichnet und die Art von Fenja trifft auch deinen Held, der von seiner Neigung vermutlich nichts wusste.

Zu diesem Beitrag im Forum.

dienerin

Autorin. Förderer.

26.12.2025 um 20:49 Uhr

Danke Poet,

du lädst mich mit deiner Geschichte ein, auf eine rasante Reise.

Ich bin gespannt, wie es weiter geht.

Zu diesem Beitrag im Forum.

Meister Y

Autor. Förderer.

26.12.2025 um 08:35 Uhr

Bester poet, das mit dem aufrechten Gang ist ja so eine Sache, vor allem nach einem Crash wie ihn Dein Protagonist hingelegt hat.

Dennoch gibt er auf, was er bisher war und verspricht:

 

»Ich werde es versuchen, Madam!«

Ich bin tatsächlich gespannt wie es weitergeht und gebe gern zu, dass ich die ruhige Art mit der Du erzählst überaus mag!

Zu diesem Beitrag im Forum.

21.12.2025 um 06:25 Uhr

Lieber poet 

 

jetzt hast Du mich völlig überrascht. 

Heute Teil 3 und morgen Zeil 4. 

 

Ich mag deine Art zu schreiben. 

Du hast viel Phantasie, kannst dabei sehr gut die Gedanken, Gefühle, Ängste und auch die Hoffnung des Protagonisten beschreiben.  

 

Deine Geschichte ist völlig frei von sexuellen Inhalt und doch sprüht es nur so von erotik. 

Die Lust steigt von Teil zu Teil immer mehr zu lesen um zu erfahren wie es weiter geht. 

 

Lieber poet, 

zu dem Inhalt deiner Geschichte möchte ich etwas sagen. 

Ich kann die Ängste und Sorgen deines Protagonisten gut verstehen. Auch sehe ich den Stress in ihm, die die Aufgabe in ihm auslöst, mit dem ausfüllen der Fragebögen, Lebenslauf und der To-do Liste.

Ist doch die Angst nicht zu wissen was die Zukunft bringt. 

 

Aber ich glaube das ich so viel Menschenkenntnis besitze und  Fenjas fürsorgliche Art und Hilfsbereitschaft richtig einschätze. 

Ich glaube das Sie eine Domme ist der man vertrauen kann. 

 

Ja vielleicht ist es überspitzt. Er der kleine Mann, keine Freunde, keinen richtigen Job, unsaubere Bude und sie die Domme die ihn erkennt, Erfolgreich die ihn zu sich nimmt, aus ihm einen Mann macht.

 

Viele werden sagen, Typisches Bild eines Sklaven die Frau nicht möchte.

 

Viele Damen werden nun meckern aber sind wir doch ehrlich, Männer die keine Frau haben, leben anders als mit Frau in ihrem Leben.

Es muss ja nicht unsauber bedeutet aber anders. Einfacher, oft nur auf das nötige, auf das funktionelle. 

Auch wenn sich viele dominante Männer nun evozieren aber ist es nicht so, daß erst eine Frau im Leben, einen Mann ordnet, besser leben lässt, ihn auf sich mehr achten lässt? 

Wenn ich in meine Familie schaue und auf die Erzählungen zurück blicke, war das bei meinen Eltern, Onkel und Tante selbst Oma und Opa so. 

 

Nun lieber poet, bin ich auf den nächsten Teil sehr gespannt. 

Wie wird es enden? 

Happyend, Badend oder gar ein offenes Ende? 

 

Ich mag die Storry sehr, schon im ersten Teil. 

 

Liebe Grüße Thorsten

Zu diesem Beitrag im Forum.

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