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Schattenzeilen

BDSM-Geschichten lesen und schreiben

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Fremder Mann

Eine BDSM-Geschichte von Maren.

Ich stellte mir vor, dass er es ist. Am Freitag bemerkte ich ihn, rechts vom Haupteingang, neben einer Bank, auf der die süchtigen Kollegen ihre Zigaretten rauchten. Dort stand er, an einen Baum gelehnt, scheinbar entspannt, sah mir entgegen. Wartete er auf mich? Ich stellte es mir vor. An diesem Abend übernahm er in meinen Gedanken. Ich benutzte nicht meinen schwarzen, geäderten Vibrator.

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

20.09.2020 um 12:49 Uhr

Die Geschichte gefällt mir gut. Vor mir wurde geschrieben, sie wirke wie am Reißbrett konstruiert, dem stimme ich zu, um Wiederholungen zu vermeiden. Eine perfekte Inszenierung, bei der jedes Detail passt.

Nachtasou

Autor.

17.09.2020 um 01:20 Uhr

Ich habe mal gehört, dass Romanciers am ersten Satz so lange feilen wie an einem ganzen Kapitel. In der vorliegenden Geschichte hatte der Text bei mir mit dem Eingangssatz schon gewonnen.

Der Text ist durchkonstruiert wie von einem Ingenieur am Reißbrett. Das Ende empfinde ich nicht als Cliffhanger. Was dann noch folgen könnte, ist in Marens Fantasie schon vorgeschrieben. Diese submissive Maren ist alles andere als passiv, obwohl sie bei Lichte nicht mehr beizutragen scheint als genau eine Woche ihre Arbeitsstätte zu betreten, oder zu verlassen. Es ist geheimnisvoll, wie ihre Fantasien am Abend die Realität bei Licht formen, machen. Es geschieht nach Marens Vorstellung, … und so wird es wohl auch weiter gehen.

Wirklich toll, wie die ganze Geschichte sich aus einem einzigen Satz entlädt.

Treibholz

Autor.

16.09.2020 um 01:44 Uhr

Der Wechsel zwischen lebendiger Phantasie und trockener Realtität ist eigentlich gelungen. So abrupt mit einem Cliffhanger abzubrechen ist aber nicht so nach meinem Geschmack..

poet

Autor.

15.09.2020 um 21:42 Uhr

Klasse: Kurz, steigernd, spannend. Erinnert an die Uhr in High Noon. Und der Showdown kommt und passt. Gerne gelesen!

Lanika

Lektorin.

14.09.2020 um 12:41 Uhr

Eine schöne Geschichte voller Lust, die zu einem unerwarteten Ende führt. Ein gekonnter Spannungsaufbau, der mit einem interessanten ersten Satz beginnt. "Ich stellte mir vor, dass er es ist." Damit bekommt die Geschichte von Anfang an eine weitere Dimension. Neben den Begegnungen und der darauffolgenden Phantasie von einem Fremden, kommt hier im ersten Satz hinzu, dass hinter der Vorstellung von dem Fremden noch eine weitere Schicht ist, die dem Leser aber erstmal nicht genannt wird. Also in etwa: Ich stellte mir vor, dass er (der Partner)  es (der begehrte Fremde) ist. Mit dem Ende wird dieser erste Satz wieder aufgenommen.

Vielen Dank für das Lesevergnügen.

Lanika

Meister Y

Autor. Förderer.

12.09.2020 um 11:00 Uhr

geändert am 12.09.2020 um 11:01 Uhr

Liebe Maren, das nenne ich mal lustgeprägt!

Ein wirklich toller Spannungsaufbau, kurz, deutlich ohne zu übertreiben und wirklich so, dass auch beim Lesen Lust spürbar wird. Du steigerst, zeigst uns das immer noch mehr geht und lässt schließlich am Ende die Beiden wirklich zueinander finden und uns als Leser mitträumen, wie es denn weitergehen könnte.

Danke für Lustlektüre, dich ich wirklich gern gelesen habe.

Maren

Autorin.

03.09.2020 um 08:54 Uhr

Für euer Lesen meiner Geschichte danke ich, freue mich über eure Kommentare.

03.09.2020 um 01:27 Uhr

Ohne Zuckerguss, intensiv, aufs Wesentliche reduziert. Wie der Extrakt einer Geschichte, aus der Andere vielleicht einen ganzen Roman gemacht hätten. Aber etwas ist eben dann perfekt, wenn man nichts mehr weglassen kann, nicht wahr...?!

Vielen Dank! Habe mich exquisit unterhalten gefühlt und auch ich muss sagen, dass ich wirklich Lust auf eine Fortsetzung habe!

29.08.2020 um 15:16 Uhr

Klasse!

Ein erregender Traum, deine Geschichte, liebe Maren.

Von Söldner habe ich hier den Begriff "Lustleser" gelernt. Bei dir bin ich ganz Lustleserin.

Dankeschön und sehr gerne mehr von dir.

Tek Wolf

Autor.

29.08.2020 um 09:37 Uhr

Du verstehst es Spannung aufzubauen. Hier ist die langsame Annäherung, der vermeintliche Paarungstanz, bereits Teil des abgesprochenen Spiels. Eine sehr schöne Variante sich zu nähern und erst mal der Fantasie viel Raum zu lassen sich zu entfalten. Mir ist aufgefallen, dass du sehr viel mit Verneinungen arbeitest. Das regt einerseits zum Überlegen an, weil der Leser natürlich erst mal im Gegenteil denken muss und sich dann fragt, was du gemeint hast. Manchmal bremst es aber auch den Lesefluss und lenkt von dem, was du sagen willst ab. Bei dieser Geschichte ist die Strategie aber passend, weil das Thema ja Andeutungen, Unsicherheiten und die darauf entspringenden Fantasien sind. Danke für diesen schönen Text.

Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

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