BDSM-Geschichten, erotische Texte und Literatur

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Domina anonyma

Eine Fetisch-Geschichte von Timothy Truckle.

Als hätte ein Bildhauer der Skulptur eines voll austrainierten Boxers Brüste modelliert, Leben eingehaucht und sie auf die Männerwelt losgelassen - das ist Sabrina. Genauso bewegte sie sich auch durch die Menschenmenge, die an diesem Freitagnachmittag den Schweriner Marienplatz verstopfte. Zum Feierabend nimmt das chaotische Ausmaße an, und wer sich dann hier verabredet, riskiert immer eine Verspätung. Es sei denn, er ist mit meiner Freundin verabredet.

Zehn Zentimeter hohe Absätze plus ein Meter achtzig Körpergröße machen Orientierungsschwierigkeiten zu einem Fremdwort für sie und so fand Sabrina mich eher als ich sie.

Mit dem strengen Knoten, in den sie ihre langen blonden Haare immer zwang, und den fest zusammengepressten, vollen Lippen würde sie mit ihrer Figur die Zierde in jedem Sadomasoschuppen sein. Dazu noch eng anliegendes, schwarzes Leder, ein paar Ketten an den richtigen Stellen und eine Peitsche in den kräftigen Händen - fertig wäre die perfekte Domina. 

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

28.01.2018 um 22:27 Uhr

Danke, lieber Gregor,

für die freundlichen Worte. In der Tat hat jeder Verlag abgelehnt. Allerdings hat mich das nicht gewundert. Kein Verlagsprüfer von unverlangt eingesandten Manuskripten schaut sich das Expose eines unbekannten Autors an, der auf die Sechzig zugeht. Ausnahme Politiker, bankrotte Sportler, Dschungelcampbewohner oder andere Skandalnudeln. Ist tatsächlich so. Nicht nur das. 

Auch in Buchhandlungen denkt das Personal nicht mehr selbstständig, sondern lässt von Verlagen denken. Soll heißen (Originalzitat einer Verkäuferin von Hugendubel in Schwerin): "Das haben Sie geschrieben? So etwas nehmen wir hier nicht." Dabei hatte sie das Buch noch nicht einmal angesehen.

Nun ja, irgendeiner meiner Helden sagt zu diesem Thema: "Die Zeit der Aufklärung war seit zweihundertfünfzig Jahren vorbei. Die Menschen schickten Raumsonden zum Mars, luden ihre High-Tech-Autos an der Steckdose und ihr Gehirn am Fernseher. Selbst denken, sich selbst eine Meinung bilden, war aus der Mode, ja, gefährlich."

Ist nicht so schlimm. Ich schreibe nicht für Buchhandlungen. Ich schreibe nicht einmal für Leser. Ich schreibe für meine Frau und die Stunden, in denen ich ihr vorlesen kann. Und für den Glanz in ihren Augen ...

Eine atomschlagfreie Woche wünsche ich.

Signatur

-- My name is Timothy Truckle - but i don't like to truckle --

Gregor

Autor.

28.01.2018 um 15:19 Uhr

"Eine Million Tropfen Leben" gefällt mir noch besser als die "Domina Anonyma". Wir haben in unserer großen Familie dein Buch. Es sticht durch seine Sorgfalt, Gestaltung sowie der hohen schriftstellerischen Qualität aus der Masse der BoD-Veröffentlichungen weit heraus. Dafür gab es keinen "richtigen" Verlag?

Freundlicher Gruß, Gregor

06.11.2017 um 15:42 Uhr

Nur "Dankeschön" für mein Kopfkino.

11.05.2017 um 23:56 Uhr

geändert am 12.05.2017 um 00:34 Uhr

Ich bin gerührt. Jemand kennt meinen Lieblingshelden. Danke dafür, liebe hanne. Gert Prokop war ein visionärer Meister und mittlerweile schäme ich mich fast, bei ihm mein Pseudonym "geklaut" zu haben. "Mittlerweile" bedeutet, dass ich das Schreiben nicht aufgegeben habe und vielleicht gerade deswegen verstehe, wieviel mir noch fehlt. Doch sei es drum - es macht Spaß und offenbar nicht nur mir.

Danke allen, die sich die Mühe gemacht und ihre Zeit geopfert haben, um mir diese Kommentare zu schreiben. Ich freue mich sehr darüber. Was kann ich Euch sagen? Gerne würde ich neu Geschichten schreiben, doch diese Phase in meinem Leben ist vorbei. Ich arbeite an einem romantischen Thriller, der all meine knappe Zeit verschlingt.

Signatur

-- My name is Timothy Truckle - but i don't like to truckle --

Jona Mondlicht

Autor. Teammitglied. Vereinsmitglied.

11.05.2017 um 23:56 Uhr

geändert am 12.05.2017 um 00:34 Uhr

Hallo Timothy,

da wir das Forum nicht als Werbeplattform verstehen, habe ich Deinen Beitrag um die Erwähnung des Buches, um die positiven Rezensionen sowie um den Amazon-Verkaufslink gekürzt. Der hier entfernte Teil findet sich dort wieder, wo er hingehört.

Ich bitte Dich um Verständnis. Bei Fragen kannst Du mich gern kontaktieren.

Viele Grüße

Jona

hanne lotte

Autorin. Fördermitglied.

11.05.2017 um 16:31 Uhr

Genau genommen habe ich die Geschichte wegen dem Nick des Autors gelesen. Und mich gefragt, ob sich die gestohlenen Unterschenkel unterbringen lassen. Ein vierarmiger Dom ...

Oder Napoleon, der seinen Sadismus mit perfektem Oxford Englisch auslebt.

Aber nein, Tiny hat seine Vorliebe für extravagantes und öffentlichkeitswirksames Outfit in die Geschichte geschmuggelt. Da wäre ich vielleicht selbst drauf gekommen, wenn ich die Visitenkarte eher angeschaut hätte. Freilich ist ein neuzeitliches Einkaufscenter ein schlechter Tausch, wenn man eine "Styling-App" mit Farbgeber in der extravaganten Wohnung über dem Smog hat.

Andererseits ist es sicher ein Ort, an dem man davon träumt weit weg zu sein, an den Schweriner See oder auf ein Metallbett mit Kerzen und in die Hände und die Lust der Schneekönigin.

Sabrina würde dem Napoleon alle Ehre machen, sie hat im Handumdrehen eins und eins zusammengezählt und ihre Schlüsse gezogen. Chapeau!

Danke für das Lächeln der Tigerin.

hanne

Signatur

Tue was du willst, aber schade keinem dabei.

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

20.04.2017 um 17:22 Uhr

es muss weitergehen!

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

03.09.2016 um 16:49 Uhr

Super geschrieben. Klasse Storyline ! Gefällt mir sehr gut! 

29.07.2016 um 10:09 Uhr

Wow...  Ganz großes Kino...

Eine unaufdringliche Geschichte voller wundervoller, klasse beschriebener Details, die man immer wieder auch selbst sehen kann. Die Hektik eines Einkaufszentrums, der überaus aufmerksame Kellner der genau weiß, wovon er redet. Der Schnösel, der auf "Opfer" wartet und so genial abblitzt. Die Kreditkartenszene, die mir ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

Zu all dem ein Tagtraum, der für ihn überaus erregend scheint, ihn so tief mitnimmt, dass er nicht einmal seine Freundin bemerkt. Dann dieses wunderbare Ende, dass uns die Chance lässt, die Geschichte fortzuspinnen, aus dem Tagtraum Kopfkino werden zu lassen.

All dies in gekonnt geschriebene Worte gepackt, wahrlich datailverliebt geschrieben, einfach wunderbar.

Danke für wirklich überaus gelungene Zeilen, die ich sehr gern gelesen habe. 

Signatur

Niemand ist gut genug, einen anderen ohne dessen Zustimmung zu regieren (Abraham Lincoln).

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

29.09.2014 um 11:46 Uhr

Es hat mich sehr gefreutvdiese Geschichte zu  lesen. Sehr schön geschrieben.

Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

Zu allen Beiträgen im Forum zu dieser Veröffentlichung.

 

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