BDSM-Geschichten und andere erotische Texte und Literatur

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Der Lederkuss

Fetisch-Geschichte von Santanaleder

Wie in Zeitlupe kehrt Nele in die Wirklichkeit zurück. Wirklichkeit? Was um alles in der Welt ist denn die Wirklichkeit?

Ihre Lage wird ihr mit einem Mal wieder bewusst. Ein Bewegungsversuch ihrer Hände scheitert augenblicklich. Ihre Hände fühlen sich fast taub an. Die einzelnen Finger umfassen den Daumen und müssen so verharren. Bewegungslos, gefangen. Eingefangen und straff umwickelt in einem Kokon aus breitem, glänzenden Klebeband.

Die prallen Kunstwerke stecken zusätzlich noch in ledernen Fäustlingen, jeder einzelne noch abgeschlossen. Am großen, glänzenden Metallring, der an der Rückseite ihres breiten Ledergürtels, der sie stramm umschlingt, angebracht ist, begegnen sich die beiden Lederkugeln wieder.

Aber wie kommt es denn, dass...? Und warum kann sie denn nicht ihre Schulter...? Keinen der aufkommenden Gedanken kann Nele zu Ende bringen. Es ist, als würde all ihre Zeitvorstellung, all ihre Erinnerung, all ihr Denken andauernd abgelenkt.

Aber, wie lange...?

Nele schüttelt verzweifelt den Kopf, sagen wir lieber, sie versucht, ihn zu schütteln. Schon wieder ein neuer Reiz, der die zugrunde liegende Frage durch einen körperlichen Impuls löscht und sie in Vergessenheit geraten lässt.

Nele kann also nicht ihren Kopf schütteln, denn Nele ist starr fixiert. Ihre Gummihaube aus besonders festem, dickem Gummi hüllt sie bis zum Hals ein. Aus der kompletten, faltenlosen Verhüllung ist allein ihr tiefrot geschminkter Mund, der weit offensteht, zu erkennen. Unentwegt rinnt Speichel aus ihrer Mundhöhle, nässt das Gummi ihrer Trense und Tropfen um Tropfen hat sich schon eine Pfütze auf dem Boden gebildet. Das allein macht sie jedoch nicht so bewegungslos. 

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

19.10.2017 um 01:19 Uhr

gut und nachfühlbar beschrieben - dieser innere kampf um das fühlen des schmerzes und der lust...

danke dafür.

24.06.2017 um 00:17 Uhr

Kopfkino vom Feinsten...

Gregor

Autor.

08.11.2016 um 19:29 Uhr

Was ist Wirklichkeit? Nur Alltag?

Da ist doch oft diese Sehnsucht nach etwas Umfassenderem.

Wer möchte nicht aussteigen, auf Zeit raus aus der Alltagsidentität.

Sie darf das erleben, eingeschnürt und ausgeliefert, bis sie Empfinden ist, nichts weiter.

Dennoch, ein Stück Fallenlassen, ein Stück Hingabe und Vertrauen fehlt ihr noch.

So etwas ist nur mit einem passenden Partner möglich. Santanaleder hat das in seiner Geschichte gezeigt.

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

16.08.2016 um 00:34 Uhr

Sehr interesante Geschichte

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

08.11.2015 um 15:16 Uhr

sehr gute geschichte

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

29.10.2015 um 10:59 Uhr

gut geschrieben. Danke...

17.11.2014 um 14:48 Uhr

Das ist so eine Situation wo trotz allen Vertrauens, Zweifel bohren, auch teilweise Ängste hervorgerufen werden,

obwohl man es tief in Innern besser weiss, hat man Momente, wo man sich verloren vorkommt

10.11.2014 um 14:57 Uhr

Mir gefällt sehr gut die Schilderung der Abhängigkeit und Hilflosigkeit und der (Selbst-)Zweifel darüber und der Gegensatz  der vertrauensvollen Hingabe und der Erwartungen zukünftiger Sessions.

dienerin

Autorin.

06.09.2014 um 21:26 Uhr

Danke für diese Geschichte

Sie ist gefühlvoll geschrieben

Mir blieb sie ein wenig unklar

Signatur

"Ich denke in Lösungen, es lohnt sich!"

06.09.2014 um 16:19 Uhr

Wirklich gut geschrieben, ich hab ähnliche Fantasien, kann die aber leider nicht richtig formulieren, beides richtig zu kombinieren ist mMn. die hohe Kunst, die solch gute Geschichten ausmacht.

Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

Zu allen Beiträgen im Forum zu dieser Veröffentlichung.

 

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