BDSM-Geschichten und andere erotische Texte und Literatur

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Die Kette

BDSM-Geschichte von Jona Mondlicht

Freitag Abend. Sie sitzt am Tisch. Vor ihr liegt ein einzelnes Blatt Papier. Es ist leer. Noch. Das unruhige Flackern der Kerze färbt es mal gelb, mal grau. Mal hell, mal dunkel. Mal hoffnungsvoll, mal traurig.

Sie hat lange nachgedacht. Keine Zeile, die sie schreiben will, kein Wort, welches sie sagen muss, wird ihr leicht fallen. Aber sie kann nicht anders.

Draußen durchpflügt ein Sturm die Nacht. Die Fensterläden klappern.

Sie atmet tief ein, ruhig wieder aus. Dann greift sie zum Stift.

„Mein lieber Dom“, schreibt sie. Und schon wird es schwer. Ist es denn ihrer? Hat sie ein Recht darauf, ihn so zu nennen? Seit einem Monat hat sie ihn nicht mehr gesehen, haben sie nicht miteinander gesprochen. Wie kann sie sicher sein, dass es ihrer ist?

Doch nun steht es da. Sie hat nur dieses eine Blatt. Gesagte Dinge sind gesagt. Ein Umstand, der auch dazu führte, dass sie nun hier sitzt. Sie erinnert sich an diesen verhängnisvollen Abend vor vier Wochen. An einem dieser Freitage, an denen sie und er gemeinsame Gedanken pflegten. 

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

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23.04.2017 um 20:30 Uhr

Danke!

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Gelöscht.

03.08.2016 um 00:42 Uhr

27.01.2016 um 09:14 Uhr

Absolut beeindruckend!

Von der Tiefe dieser Zeilen bin ich wirklich getroffen. Für mich hast Du beide Protagonisten absolut stark dargestellt. Sie, die über Wochen einen Kampf mit sich selbst ausficht. In der die Erkenntnis über einen Fehler reift, die einen enormen Lernprozess durchmacht und sich am Ende entschließt, sich zu stellen. Er, der sich durch Konsequenz, Feinfühligkeit und scheinbar unendliche Geduld auszeichnet. Ständig präsent ist, sie formt ohne wirklich in diesen Prozess einzugreifen. Dies alles, ohne verletzt und zornig zu scheinen.

Ganz besonders fand ich auch das Bild, das Du für ihren schweren, langen Weg zurück für uns gemalt hast. Den Sturm, die Regentropfen, die die Haut wie Hiebe zu treffen scheinen. Die Kälte, die selbst beim Leser ankommt, das Klirren der Kette, von dem ich glaubte, es hören zu können.

Danke für diese Zeilen.

Signatur

Niemand ist gut genug, einen anderen ohne dessen Zustimmung zu regieren (Abraham Lincoln).

15.01.2016 um 06:02 Uhr

Tiefes Durchatmen. Berührend... Die Gedanken und Gefühle so gut beschrieben.

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11.11.2015 um 00:01 Uhr

Weil man sich selber stellen sollte und die Schuld nicht auf den anderen schieben soll. Eine sehr interessante und zum nachdenken anregende Geschichte. 

LG Leslie

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28.10.2015 um 01:37 Uhr

Du hast wunderbar die inneren Prozesse beschrieben und die Metapher mit der Kette des Verhaltens finde ich großartig. Beide Figuren sind stark auf ihre Art und glücklicherweise geht die Geschichte gut aus .

15.08.2015 um 23:54 Uhr

berührend, jede Sub kann stolz , glücklich   und dankbar sein, so einen Herrn zu haben

19.04.2015 um 17:50 Uhr

Ein Dom der überaus verantwortungsvoll seine Sub zu führen und zu fesseln versteht ... weit über ein Spiel hinaus.

Welche Sub wünscht sich das nicht...

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03.03.2015 um 13:43 Uhr

Mich beeindruckt der Dom, der sehr weise interveniert. Als sie ihn verletzt, ist er nicht kleinlich, jähzornig, strafend - sondern er wird einfach nur still. Souverän - big dogs don't bark! An dieser Stelle hätte sie durch sein Schweigen schon mitbekommen können, was gerade läuft. Aber sie ist derart in ihrem Film gefangen, dass sie diesen Sprung in die Selbstwahrnehmung nicht schafft. Grenzen, Scham, Abwehr: Sie flüchtet.

Ich stelle mir vor, wie er gründlich überlegt, wie er es erreichen kann, ihr a) Zeit zum Nachdenken b) eine Möglichkeit zur Rückkehr und c) das Zurechtzurren der Rollen zu ermöglichen, ohne viele Worte zu machen; die wurden ja bereits im Vorfeld gewechselt. Auch scheint es ihm klar zu sein, was für ein Prozess in ihr abläuft, er kennt sie sehr gut. Entweder schafft sie es, sich zu überwinden und ihren Stolz und ihre Ängste nieder zu legen oder die Sache ist gelaufen: Ihre Entscheidung. Ihre Überwindung.

Ganze vier Wochen quält sie sich herum, bis sie ihren Stolz und ihre Ängste überwinden kann. Der Weg zurück zu ihm ist so schwer: Wir können es mitfühlen mittels des Sturms, der Kälte, der Nässe und der Schwere und dem Klirren der Kette, die sie hinter sich herzieht, die ihre schrille und schroffe Abwehr ihm gegenüber symbolisiert. Sie ist reumütig. Freiwillig zieht sie das dünne Kleid an, das ihn an frühere innige Verbundenheit erinnern soll. Die Angst ist groß: Wird er sie wirklich zurücknehmen? Wird alles gut werden?

Vielleicht wird sie in Zukunft mehr Vertrauen zu ihm haben können, denn er war die ganze Zeit da und hat auf sie aufgepasst.

Ich mag happy endings

19.02.2015 um 02:00 Uhr

Ich mag die Geschichte, weil sie mich wirklich ergreift, aufhebt, mitnimmt, atemlos folgte ich dem so intensiv empfundenen, endlos langen Weg einer schillernden Sub, und obwohl das Ende vorhersehbar war, ließ die Spannung in keiner Zeile nach.  Besonders gut fand ich das Zusammenspiel von äußerlicher Kälte und Sturm und dem, was die Sub innerlich spürt; ein literarischer Kunstgriff, der bei Dir angenehm unaufdringlich "rüberkommt". Großartig geschrieben! 

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