BDSM-Geschichten und andere erotische Texte und Literatur

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Nieselregen im November

BDSM-Geschichte von lucyinthesky

Das herrschaftliche Haus liegt dunkel und ruhig. Nur ab und zu knackt es im alten Gebälk, noch seltener und noch leiser das Plink eines Tropfens, der von der Regenrinne auf das Geländer der Veranda hinten tropft.

Genau dieselbe Stille und Dunkelheit herrscht in dem kleinen Zimmer, am Ende des Korridors im ersten Stock. Nur wer sehr genau hinhört und nahe genug ist, sich etwa über das Bett zu ihr hinunter beugt oder neben dem Bett kniet, könnte die sanften Atemgeräusche der jungen Frau hören. Ruhig und gleichmäßig, so wie nur ein Schlafender atmet. Das Weiß der Laken ist in der Dunkelheit kaum auszumachen, ein heller Fleck, unmöglich zu erkennen, wo die Baumwolle endet und nackte Haut beginnt.

Ein Rascheln, eine kurze Pause zwischen zwei Atemzügen; die Frau ist erwacht, liegt still im Bett auf dem Rücken, starrt in die Dunkelheit über ihr. Minutenlang ist nichts weiter zu hören, dann, plötzlich, schlägt sie die Decke zurück, setzt sich auf, streckt sich und gähnt. Niemand sieht, wie sich die kleinen, festen Brüste mit den in der Kühle des Zimmers gereckten Nippeln über ihren Brustkorb spannen, bis sie kaum mehr als Brüste zu erkennen sind. Die Frau schon gar nicht. Und selbst wenn es genügend hell wäre, würde es sie keinen Deut interessieren. Erstens trägt sie die Dinger schon seit gut anderthalb Jahrzehnten mit sich herum, zweitens hat sie sich schon Tausend Mal vor einem Spiegel gereckt, die Hände im Nacken verschränkt, die Brust herausgedrückt, die Beine gespreizt, ihren ganzen Körper sich selber - und noch viel häufiger anderen - zur Schau gestellt. Nein, nackt zu sein, und sei es inmitten fremder, bekleideter Menschen, macht ihr kaum mehr etwas aus. 

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

19.10.2015 um 14:27 Uhr

Sehr, sehr intensive Zeilen, die total unter die Haut gehen. Ich muss gestehen, dass sie mich wirklich getroffen haben. In schön gemalte Bilder verpackt, beschreibst Du uns hier einen traurigen, wohl aber absolut notwendigen Lebensschritt. Dies so intensiv, dass ich wirklich dieses Szenario vor Augen hatte. Den Abschiedsschmerz, die Trauer, die Enttäuschung, den Mut.

Eines zeigen diese Zeilen auch. Nämlich, dass es manchmal nötig ist, harte Schritte zu gehen um sich selbst zu helfen. Auch wenn der Weg dort hin oft mühsam und steinig ist, man ihn eigentlich gar nicht gehen will.

Mich haben Deine Zeilen beeindruckt, vielen Dank, das ich sie hier lesen durfte.

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Niemand ist gut genug, einen anderen ohne dessen Zustimmung zu regieren (Abraham Lincoln).

Rote Sonne

Profil unsichtbar.

17.03.2014 um 21:52 Uhr

*schluck*

unheimlich bewegend und mitfühlend diesen gewaltigen Schritt beschrieben,

da es anscheinend keine Geschichte ist, sondern ein Teil von Deinem Leben 

bewundere ich gerade Deinen Mut und Stärke mit dieser traurigen Situation umzugehen.

Ich hoffe, dass Du inzwischen einen Weg gefunden hast, es positiv für Dich zu verarbeiten.

Danke für diese offenen Worte, die zu einem großartigen Text verfasst wurden.

PS: Mir hat mal eine ganz besondere Frau in meinem Leben gesagt: "Wenn es Dich stört, ändere es!",

wenige Worte, die aber schwer in die Tat umzusetzen sind, ich arbeite noch daran...

Signatur

Auch wenn wir alle ähnlich sind, so lernt, denkt, fühlt und handelt jeder Mensch auf seine ganz eigene Art und Weise!

lucyinthesky

Autorin.

11.03.2013 um 11:28 Uhr

@ m sigi & @ Turbobaer

Die Neugierde kann ich nachvollziehen. Die Geschichte war ein Versuch für mich, mit der Sache abzuschliessen. Hat nicht funktioniert. Trotzdem oder gerade deswegen: mehr über die Herrin wird's nie geben.

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If it makes me happy, it can't be that bad.

11.03.2013 um 05:13 Uhr

Die Herrin macht neugierig...

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Liebe Grüße Sigi

Reisender

Autor.

07.02.2013 um 00:10 Uhr

Stark geschrieben finde ich und sehr dicht. Schön zu lesen, zum Mitfühlen und nach-denken.

dienerin

Autorin.

27.01.2013 um 23:47 Uhr

Ein Auszug

wie lange leidet man, bevor man es ändert

bevor man nicht mehr kann

Danke für diese gefühlvolle Geschichte

die mich nachdenklich macht

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"Ich denke in Lösungen, es lohnt sich!"

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

27.01.2013 um 00:41 Uhr

Ich hwüde gerne ein wenig mehr von der Herrin erfahren.

lucyinthesky

Autorin.

24.01.2013 um 08:58 Uhr

Vielen Dank für die Feedbacks. Freut mich, wenn das Geschichtlein gefällt.

Signatur

If it makes me happy, it can't be that bad.

Lucia

Autorin.

22.01.2013 um 11:44 Uhr

Tolle intensive Geschichte!

Soviel Leben, Emotionen...

Danke!

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Erfülle deine Träume, damit du Platz für neue hast!

Söldner

Autor. Fördermitglied.

19.01.2013 um 15:22 Uhr

Ich bin ins Kino gegangen und habe mir einen Film angesehen. Eine Frau hat ein Haus verlassen, eine Sache von zehn Minuten. Aber wie sie das getan hat, welche Fülle an Leben und Erleben in den angerissenen Rückblenden lag, wie lebendig diese dichten, vollen Bilder eine Abschiedsstimmung gezeichnet und dabei emotional begründet haben, empfand ich als Kunststück. Ich kann den Film nur empfehlen, der lebt. Und jetzt bekomme ich so einen alten Cure-Titel nicht mehr aus dem Kopf.

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