BDSM-Geschichten und andere erotische Texte und Literatur

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Als Monster und Schmetterlinge starben.

BDSM-Geschichte von Jona Mondlicht

Dunkelheit. Alles erscheint verschwommen und verwaschen. Farben tauchen auf, halluzinieren herum und verschwinden wieder. Sich drehend. Überall.

Fallen...

Atme, John. Ruhig. So ein schöner Traum. Wach nicht auf. Nicht jetzt. Schließe die Augen.

Sanftes Auffangen im Rücken. Warmes Kissen. Weiches Bett. Würziger Geruch. Regungslos und schwer liegen. Müde. Matt. Benommen. Ohne Kraft.

Es ist Nacht. Schlaf weiter, John.

Ein Fleck aus milchweißem Nebel. Irgendwo ein paar Armlängen voraus. Tanzt vor den Augenlidern. Sammelt seine Konturen. Kommt näher. Entfernt sich. Kommt näher. Entfernt sich. Rhythmisch.

Verschlankt sich. Was immer es ist. Schön sieht es aus.

Näher. Farbiger. Haut! Erst ebenmäßig, rein. Dann aufklarend. Ein Arm. Übersät mit kleinen Zipfeln und Härchen. Gänsehaut. Sie hat Gänsehaut.

Sie... Dieses Mädchen. Weichgezeichnet. So vertraut. Vor mir stehend, die Arme langsam hin und her schlenkernd. Hin. Her. Lachen huscht um sie, steigt hinauf, glockenhelle Töne drehen sich um sie, ziehen immer weitere Kreise, tollen in den Wald hinein, verschwinden in der Dunkelheit. 

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

14.01.2017 um 13:15 Uhr

leni

Ich habe noch nie etwas so Katastrophales in so schönen Worten erzählt bekommen. 

Danke für die Formulierung. Die trifft es supergenau auf den Punkt.

Viele Grüße

tina

leni

Autorin.

14.01.2017 um 00:42 Uhr

Dein Text gefällt mir sehr gut, auch wenn er inhaltlich sehr beunruhigende Ereignisse schildert. Dein Schreibstil ist wunderschön. Ich bewundere es, wie du mit Worten umgehst. Ich stelle mir vor, dass du sie wie ein Dirigent oder Zauberer mit dem Stab anstupst und dann formen sich die Buchstaben zu Wörtern und die Wörter springen an die passenden Stellen. Ich habe noch nie etwas so Katastrophales in so schönen Worten erzählt bekommen. Vielen Dank für diese Geschichte.

hanne lotte

Autorin. Fördermitglied.

12.01.2017 um 14:29 Uhr

Ich habe den Text nicht als Stakkato empfunden, sondern eher als Ausdruck eines Schwebezustandes, als Ringen um etwas Greifbares, durchbrochen von kurzen Momenten der Bodenhaftung. Ich konnte den Nebel spüren und Johns Versuche sich zu erinnern. In den Momenten der Klarheit habe ich beim Lesen richtiggehend aufgeatmet - allerdings nur beim ersten Mal.

Bleibt die Frage, ob und wie man sich vor solch einer Situation schützen kann. Darüber habe ich schon manches Mal nachgedacht, aber mir fällt nix Praktikables ein.

Aber ganz egal, ob Albtraum oder Realität, es war ein Genuss, diese Geschichte zu lesen.

Gruß

hanne

Signatur

Tue was du willst, aber schade keinem dabei.

11.01.2017 um 22:05 Uhr

Die Handlung ist ein grauenvoller Albtraum! Aber der Stil, wie der erzählt ist, ist für mich ein Meisterwerk.

Ich habe wegen eines deiner Bücher auf die Seite hier gefunden und muss sagen: Wenn du jemals aufhörst, erotische Romane zu schreiben, dann schreibe Horrorthriller. Ich kauf sie sofort!

Viele Grüße

tinchen

29.10.2016 um 17:35 Uhr

Wow, das ist wieder mal eine Meisterleistung. Hut ab ich bin begeistert, sprachlich und inhaltlich sehr interessant und super spannend geschrieben. Vielen Dank

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

15.03.2016 um 08:43 Uhr

Verwirrend..ist es jetzt Traum oder Wirklichkeit ? Egal jedenfalls sehr bildlich erzählt.

14.03.2016 um 07:11 Uhr

Schön...

Wieder eine fein erzählte Geschichte, die dem Leser ein klein wenig Spielraum gibt, sich sein Ende zu gestalten. Davor eine Szene, die gekonnt erzählt, eine Mischung aus Herausforderung, genauem Kennen, Nervenkitzel, dem Durchbrechen von Angst, Sorge und Stärke wiedergibt. Besonders hat mir das Erzähltempo gefallen. Gut gewählt, nicht zu forsch, einfach toll.

Danke für eine Gedchichte, die ich wirklich gern gelesen habe.

Signatur

Niemand ist gut genug, einen anderen ohne dessen Zustimmung zu regieren (Abraham Lincoln).

Jona Mondlicht

Autor. Teammitglied. Vereinsmitglied.

01.03.2016 um 21:06 Uhr

geändert am 01.03.2016 um 21:07 Uhr

Lieber Nachtasou,

den Rahmen hast Du richtig erkannt - und er ist Absicht. Denn die ganze Geschichte im Stakkato wäre schwer lesbar gewesen. So, dachte ich, gleitet der Leser nach dem Beginn der Geschichte in eine Erzählebene, in deren schreckliches Ende er später wieder entlassen wird. Ohne lichte Momente wäre die Geschichte - jedenfalls aus Sicht des Protagonisten - nicht mehr erzählbar gewesen. Auch wenn es ihm nicht dazu reichte, zu handeln.

Und ja, natürlich interessiert es auch nach Jahren, was über den Text gedacht wird. Dankeschön also.

Viele Grüße

Jona

Nachtasou

Autor.

29.02.2016 um 21:46 Uhr

Da ist Mimi in ihrem Maskenkokon und ihr Leben hängt am seidenen Faden. Während John offenbar nicht nur eine Hirnerschütterung erlitten hat, sondern eine offene Kopfverletzung, wie das ins Moos rinnende Blut verrät. Das Outdoor-Spiel mit inszeniertem Angstkitzel ist dort gewählt, wo niemand unversehens vorbeikommt. Was ist die Steigerung von Monster? Ein totes Monster. Diese Fantasie entgleitet zur Totgeburt. Selbst im günstigsten Fall, dass John das Bewusstsein nach Stunden wiedererlangen würde und handlungsfähig, Mimi bliebe ein psychisches Wrack.

In dieser Geschichte ist nicht das Schicksal allein, das als Unfall daherkommt, Ursache. Ich lese die Frage, ob es in diesem Setting nicht sogar herausgefordert worden ist. Und ob ein Aktiver bei der übernommenen Verantwortung nicht zwanghaft genug sein kann, oder Sicherheits-Beauftragter-Mentalität genug haben.

Aber gilt das nicht für jeden Skifahrer, Mexikourlauber? … Dass es meistens gut geht, wiegt in (falscher) Sicherheit.

Bester Jona Mondlicht,

falls es Dich nach 3 Jahren noch interessiert: Eine Unklarheit in der Erzählperspektive habe ich noch bei dem ansonsten fein konstruierten Text. Die ersten und letzten vier (Ab)Sätze sind identisch, rahmen also die Geschichte ein, die also gänzlich im Zustand einer Kopfverletzung berichtet wird; weshalb die Wahrnehmungen/Erinnerungen sich auch traumartig verfremden. Eine handvoll Absätze, die für das Verständnis des Handlungsablaufs wichtig sind, fallen dabei völlig aus dem Rahmen (das Rückwärtsgehen, stolpern z.B., wissen zu träumen z.B.). In diesen wird auch die Stakkato-Sprache verlassen. Absicht? Sind das kurze klare Momente? Und warum reicht die Klarheit nicht, die Situation zu begreifen?

Die Stakkato-Sprache finde ich übrigens überhaupt nicht musikalisch oder gar lyrisch, sondern eher Ausdruck Johns verletztem Kopf, und damit sehr passend.

Signatur

Die Zunge hat keine Knochen

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

24.01.2015 um 23:45 Uhr

Dein Schreibstil ist emotional so dicht und insensiv das es mich immer noch gruselt. Der Anfang so verwirrend, die Mitte klar und das Ende unverhofft und schockierend. Wow.

Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

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