Mit einem Ruck ziehe ich die Maske über Mimis Kopf. Die Nase ist frei, der Mund nicht. Mimi schwankt, ich greife an ihre Schultern. Lausche nach dem Knall eines platzenden Traums. Wie lange wird sich ihre Fantasie noch anfühlen wie zuvor? Wie viel Realität kann ihr Traum ertragen? Ich werde sehr aufmerksam sein müssen.
Dunkelheit. Alles erscheint verschwommen und verwaschen. Farben tauchen auf, halluzinieren herum und verschwinden wieder. Sich drehend. Überall.
Fallen ...
Atme, John. Ruhig. So ein schöner Traum. Wach nicht auf. Nicht jetzt. Schließe die Augen.
Sanftes Auffangen im Rücken. Warmes Kissen. Weiches Bett. Würziger Geruch. Regungslos und schwer liegen. Müde. Matt. Benommen. Ohne Kraft.
Es ist Nacht. Schlaf weiter, John.
Ein Fleck aus milchweißem Nebel. Irgendwo ein paar Armlängen voraus. Tanzt vor den Augenlidern. Sammelt seine Konturen. Kommt näher. Entfernt sich. Kommt näher. Entfernt sich. Rhythmisch.
Verschlankt sich. Was immer es ist. Schön sieht es aus.
Näher. Farbiger. Haut! Erst ebenmäßig, rein. Dann aufklarend. Ein Arm. Übersät mit kleinen Zipfeln und Härchen. Gänsehaut. Sie hat Gänsehaut.
Sie ... Dieses Mädchen. Weichgezeichnet. So vertraut. Vor mir stehend, die Arme langsam hin und her schlenkernd. Hin. Her. Lachen huscht um sie, steigt hinauf, glockenhelle Töne drehen sich um sie, ziehen immer weitere Kreise, tollen in den Wald hinein, verschwinden in der Dunkelheit.
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Meine Gedanken zu dieser Geschichte, die mir grade ziemlich chaotisch im Kopf herum "flattern"....
Innerhalb dieser Geschichte:
wunderschön gezeichnet
Außerhalb dieser Geschichte: Grauen und das Monster überlebt, denn welche möglichen Enden man sich auch vorstellen mag, ihr Monster, als Synonym für eine nicht der Phantasie entsprechende Realität, wird wachsen und bleiben.
Das ist die brutalste, schockierendste, härteste BDSM-Geschichte, die ich seit langem gelesen habe! Dass sie unschuldig wie ein schillernder und angenehm dahinfließender Traum daherkommt, macht das Grauen noch schlimmer, weil man in dieser Verpackung gar nicht damit rechnet, was auf einen zukommt.
Als ich kapiert habe, was da wirklich passiert, musste ich die Geschichte nochmal lesen, und nochmal, und plötzlich sieht man so viel, was man am Anfang einfach nicht wahrgenommen hat.
Sprachlich... so unfassbar bildgewaltig. Handlung... läuft wie ein Strang, mitreißend, keine unnötigen Details. (Wo man am Anfang gedacht hat, es wäre doch jetzt fast zu viel, wird am Ende klar, wie wichtig alles war.) Inhaltlich: Wie schnell was aus dem Ruder laufen kann, gut, dass auch sowas mal erzählt wird, und es ist nichtmal unrealistisch, das ist das schockierendste.
Diese Geschichte hat mich wahnsinnig schnell in ihren Bann gezogen.
Der Schreibstil total super, ich hatte jeden Moment klar vor Augen und konnte alles nachempfinden.
Ich bin der Typ der sich bei solch "offenen" Enden immer fragt was könnte passiert sein und stelle mir dann mehrere Szenarien vor... Das machen gute Geschichten aus!
Wow! Wow. Dein Text lässt mich gerade sprachlos zurück. Saugut geschrieben, einnehmend, verlockend, sinnlich, beunruhigend, beängstigend, wie Treibsand, wie ein verwirrendes Kaleidoskop. Was ist Traum, was ist Wirklichkeit? Welche Alpträume sind schlimmer, die der hilflosen Sub oder die des ohnmächtigen Doms?
Wunderbar eingefangen ihre Ambivalenz zwischen Wollen und Nicht-Wollen, Begehren und Vermeiden! Und seine Anteilnahme an ihrem Traum, einerseits als Beschützer und Ermöglicher, andererseits als unerbittlicher Hüter der Schwelle, der sie erst wieder freilassen wird, wenn sie ihre Reise vollendet hat.
Und dann das! Wie schnell alle Sicherheiten schwinden! Braucht es ein Back-up für solche Situationen? Jemanden, der Hilfe holt, wenn beide nicht mehr zurückkommen? Aber wer rechnet denn mit so was?
Wahnsinnsgeschichte, gerade weil sie die Erwartungen bricht!
Diese Situation ist beängstigend. Obwohl John scheinbar an alles gedacht hat, um Mimi ihren Wunsch zu erfüllen. Auf sie aufpassen will und ein falscher Schritt beide in ein Unglück stürzt. Mit ungewissem vernebeltem Ausgang. Da die Geschichte bereits traumartig beginnt, hoffe ich, dass es sich hierbei um einen schlimmen Albtraum handelt. Sehr spannend und mitreißend geschrieben. Vielen lieben Dank Jona.
Die Geschichte beginnt und endet wie eine Mischung aus verschwommene Fiebertraum und Drogenrausch. Ausgefüllt mit einer ruhigen und doch sinnlichen Erklärung, die im klassischen Stil der legendären Schocking-Shorts von einer einfühlsamen Geschichte in eine Horrorfantasie abgleitet.
Ich gebe zu es war interessant zu lesen, aber zugleich würde ich sie weniger als erotische Geschichte einordnen sondern mehr als Horrorgeschichte mit erotischem Touch. Danke auf jeden Fall für dieses doch recht intensive Gefühl, dass deine Zeilen vermittelten.
25.11.2025 um 06:52 Uhr
Meine Gedanken zu dieser Geschichte, die mir grade ziemlich chaotisch im Kopf herum "flattern"....
Innerhalb dieser Geschichte:
wunderschön gezeichnet
Außerhalb dieser Geschichte: Grauen und das Monster überlebt, denn welche möglichen Enden man sich auch vorstellen mag, ihr Monster, als Synonym für eine nicht der Phantasie entsprechende Realität, wird wachsen und bleiben.
VG Natty
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