BDSM-Geschichten und andere erotische Texte und Literatur

Social Bondage: Textnummer: 1497 | Kurz-Url http://szurl.de/t1497 | Facebook | Twitter

Urheberrecht Achtung, Urheberrecht! Der nachfolgende Text wurde uns freundlicherweise von Jona Mondlicht zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Die Urheberrechte liegen jedoch weiterhin bei Jona Mondlicht, so dass eine weitere Veröffentlichung, Vervielfältigung oder Verwendung nur nach persönlicher Zustimmung erfolgen darf! Das unerlaubte Wiedergeben oder Weitergeben dieses Textes wird sowohl von Jona Mondlicht als auch von uns als Urheberrechtsverletzung angesehen und entsprechend verfolgt. Mehr dazu...

 

Anton, Berta, Hühnersuppe: Über die Notwendigkeit eines Safewords

von Jona Mondlicht

Du willst im BDSM-Blog weiterlesen?

Natürlich ist der Beitrag aus unserem erotischen Blog hier nicht zuende. Das Weiterlesen ist aber den angemeldeten Nutzern vorbehalten.

Wenn Du bereits einen Nutzernamen hast, melde Dich bitte vor dem Lesen am System an. Andernfalls kannst Du Dich in unserer SM-Community kostenlos registrieren oder Dir zunächst weitere Vorzüge von angemeldeten Nutzern ansehen.

Du möchtest Dich nicht anmelden? Dann stehen Dir nur die ohne Anmeldung lesbaren SM-Geschichten zur Verfügung.

 

Kommentare von Leserinnen und Lesern

09.12.2016 um 01:50 Uhr

Ich habe mir viele Gedanken zu diesem Text gemacht und er ist wirklich gut, denn er tut was er an dieser Stelle wohl soll...zum Nachdenken anregen. 

So lange ich mich auch bemüht habe, ich selbst kann mich nicht erinnern je eines verwendet zu haben. Ich habe schon immer die Beobachtung vor ein simples Wort gestellt. Ist das vermessen? Nun, das kann ich nicht sagen, aber ich finde wenn man jemanden in Situationen bringen könnte, in denen es, warum auch immer, zu brenzlig werden könnte, sollte man auch Augen, Ohren und mehr noch, Herz und Verstand offen halten, für den Menschen den man seiner Führung unterlegt. Ich denke das auch "Hühnersuppe" nicht hilft, wenn das Gegenüber nicht all diese Dinge für sich und mehr noch, für seine Sub anzuwenden versteht. 

Ich persönlich finde ein Safewort nur erforderlich/sinnvoll, wenn beide Neulinge auf dem Bereich sind, denn dann hilft es vielleicht beiden sich Schritt für Schritt vorwärts zu tasten auf einem Gebiet was für sie neu sind. 

In diesem Sinne, danke für die Anregung meines Geistes 

Signatur

Urteile nicht über andere, ehe du nicht in deren Schuhen den gleichen Weg gegangen bist.

Rote Sonne

Profil unsichtbar.

13.05.2014 um 17:13 Uhr

Danke für diese nachdenklichen Worte, hier und im wahren Leben geht es um viele Aspekte die immer berücksichtigt werden müssen, ich finde die wichtigsten sind Vertrauen, Respekt, Verantwortung und Sicherheit. Ich finde in ganz vielen Situationen hilft eine einfache Frage mehr um etwas zu klären, wobei aber Safewörter und/oder körperliche Reaktionen nicht außer acht zu verlassen sind.

Signatur

Auch wenn wir alle ähnlich sind, so lernt, denkt, fühlt und handelt jeder Mensch auf seine ganz eigene Art und Weise!

01.11.2012 um 16:32 Uhr

Erst wollte ich dem Eintrag uneingeschränkt zustimmen.

Einfach weil ich bisher immer nur mit Männern 'gespielt' habe, denen ich vertraue und die sich ihrer Verantwortung sehr bewusst waren.

Die gemerkt haben wenn ich an eine Grenze kam und vorsichtig ausgelotet haben, ob diese überschritten werden kann und wie weit.

Doch dann habe ich den Kommentar von Ambiente gelesen und bin nachdenklich geworden.

Oft genug ist es schon vorgekommen, das ich mir lieber die Zunge abgebissen hätte bevor ich sage das es zuviel des Guten ist.

Ich weiss, das ist keine Stärke sondern eine Schwäche und ich versuche daran zu arbeiten, weit bin ich aber dabei noch nicht gekommen *seufz.

Zum Glück wurde es immer bemerkt wenn ich an diesen Punkt kam, eben weil sehr aufmerksam beobachtet wurde und meine Reaktionen bekannt waren.

Natürlich sind Dom's keine Übermenschen und können Fehler machen, keine Frage.

Aber ein aufmerksamer, sich seiner Verantwortung bewusster Dom übersieht vielleicht das erste Anzeichen doch keinesfalls das zweite.

Zumindest in einer vertrauten Beziehung und anders kommt es für mich eh nicht in Frage.

Und somit stimme ich doch wieder uneingeschränkt zu

Signatur

Den Respekt das ich meine Knie vor jemandem beuge muss erst verdient werden.

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

16.10.2012 um 13:11 Uhr

Auch mir gefällt der Beitrag wirklich sehr gut!

Am schönsten ist es doch, wenn es ein Safewort gibt, es aber nicht oder selten benutzt werden muss, weil man genau aufeinander achtet.

Sehr gut gefällt mir auch der Kommentar von Ambiente. Man sollte als Sub nicht nur stark genug sein, alles mitzumachen, sondern auch stark genug, im Ernstfall das Spiel zu unterbrechen. Das heißt ja nicht gleich, dass man es ganz abbrechen muss. Je nach Situation kann man auch eine kleine Pause machen und sich dann wieder hineinfinden, wobei diesmal einfach die Grenze klar ist.

Ich persönlich finde es gut, wenn das Wort auch gelegentlich bei harmlosen Spielen wie z.B. Kitzeln ausprobiert wird. Dann fühlt man sich noch sicherer.

Um die Atmosphäre nicht gleich mit "Hühnersuppe" völlig zu zerstören, mag ich z.B. "Gnade" oder "Stop" als Safewörter.

Die Frage, die sich immer wieder stellt, ist die mit dem Knebeln... welche Zeichen eignen sich gut für Situationen, in denen man nicht sprechen kann? Ich denke auch, dass man sich auf so etwas erst einlassen sollte wenn man sich gut kennt. Aber wie viele hier schon gesagt haben, auch ein/e Dom kann keine Gedanken lesen, auch wenn er/sie noch so aufmerksam ist.

Ambiente

Autorin. Fördermitglied.

16.09.2012 um 12:22 Uhr

Es ist das zweite Mal, dass ich diesen wunderbar verfassten Text gelesen habe. Eigentlich wollte ich sofort antworten, aber ein Gedanke der aufkam hinderte mich daran. Dieser Gedanke ist immer noch da: Wer denkt an den Stolz und den Willen der Sub?

Cubi und ich haben von Anfang an mit Safeword gespielt - und es sogar ab und an eingesetzt.

Ich erinnere mich an Sessions in denen er mich toppte - mich an meine Grenzen führte. Ich schwebte - getragen von seiner Lust aber auch Fürsorge - wollte mehr, spürte aber, es geht nicht mehr viel weiter - wollte aber trotzdem mehr. Ich wußte das Safewort - brachte es aber nicht über die Lippen. Ich wollte nicht das es aufhört - aber mein Wille reichte nicht - dann blitzte Scham in meinen Gedanken auf - abbrechen? Schwäche zeigen? Ich wollte doch, dass er stolz auf mich ist.

Erst der Gedanke, dass ich nicht nur mir schade, wenn ich weitermache, sondern auch ihm, wenn er merkt, er hat meinen inneren Kampf nicht richtig bemerkt und gedeutet - gab mir die Kraft, unser STOP auszusprechen.

Danke Jona

Signatur

wir lesen uns Ambi

16.09.2012 um 00:03 Uhr

Der Text stimmt nachdenklich.Ja, natürlich sollten Reaktionen bemerkt werden.Trotzdem kann viel passieren völlig ohne Arg und Wissen.Doch, ein Safeword ist nötig und sei es als letzte Versicherung.

Signatur

Lebe deine Träume,sie sind es wert

Sukkubus

Autorin.

13.09.2012 um 17:49 Uhr

Lieber Jona,

danke für diesen Text, der mich sehr zum Nachdenken angeregt hat. Grundsätzlich sollte man sich wirklich so gut kennen, dass man die Schwächen des anderen kennt und seine Reaktionen einschätzen kann. Und ganz wichtig für mich: Wenn Sub Angst vor etwas hat (Feuer, Wespen, Höhen- oder Raumangst, um nur einige Beispiele zu nennen), dann ist es UNABLÄSSLICH, dass sie dies dem Partner mitteilt.

Ich denke aber auch, dass es gefährlich werden kann, verlässt Sub sich nur darauf, dass Dom an ihren Reaktionen erkennt, ob es ihr gut geht. Denn wie bereits gesagt wurde, Dom ist auch nur ein Mensch und Menschen machen Fehler.

LG

Sukkubus

Signatur

Ich will nichts MÜSSEN, sondern alles DÜRFEN

cam

Autorin.

11.09.2012 um 17:55 Uhr

Auf der einen Seite finde ich hast du Recht. Man sollte sich immer gut überlegen, wie sehr man dem gegenüber vertrauen kann. Kenn ich denjenigen sehr gut und vertraue ihm sehr, kann man bestimmte Dinge auch ohne Safeword. Auf der anderen Seite: Gerade wenn Sub auch mal gezwungen werden will, etwas zu tun, finde ich ein Safeword wichtig. Denn was ist, wenn plötzlich etwas gefordert wird, was eine absolute Tabugrenze sprengt. Dann will ich dem anderen schon mitteilen können, pass auf, das ist jetzt keine Widersetzlichkeit, sondern das werde ich auch keinen Fall tun. Schnell, ohne da eine emotionale Situation draus zu machen. Bei solchen Dingen würde ich ein Safeword vereinbaren. Ansonsten, bei Schmerzlevel etc, vertraue ich meinem Partner sehr. Denn auch die Erfahrung zeigt, er ist lieber 100 mal zu vorsichtig, als das er riskiert, zu weit zu gehen. Und das gibt mir ein besseres Gefühl als jedes Safeword.

hexlein

Autorin.

11.09.2012 um 15:38 Uhr

geändert am 11.09.2012 um 15:40 Uhr

grundsätzlich bin ich selbt eine Verfechterin des Safewords.

Auch und gerade bei ersten Treffen.

Doch,wie so wunderbar beschrieben...was nutzt ein Safeword, wenn die sonstigen Umstände nicht berücksichtigt werden.

Was nutzt es, wenn sub gar nicht weiss, dass sie es benutzen sollte?

Nein Jona, Du hast schon Recht...vieles andere ist noch wichtiger.

*lächelt*

Signatur

das hexlein "Macht was Ihr wollt. Die Leute reden sowieso"

Lucia

Autorin.

10.09.2012 um 19:16 Uhr

Danke für diese sehr kurzweilig verfasste und dennoch tiefsinnige Einsicht...

Signatur

Erfülle deine Träume, damit du Platz für neue hast!

Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

Zu allen Beiträgen im Forum zu dieser Veröffentlichung.

 

Bewertung und Kommentar

Du kannst Texte nur dann bewerten, wenn Du sie voll einsehen kannst.

 

Weitere Möglichkeiten

Du kannst:

Weitere Veröffentlichungen

Wir empfehlen Dir:

 

Um die Schattenzeilen voll nutzen zu können, solltest Du Dich anmelden oder kostenlos registrieren.