BDSM-Geschichten und andere erotische Texte und Literatur

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Ihre geschenkten Flügel

von hexlein

Leselupe

Gedankenverloren greift sie sich in die Halsbeuge. Dort liegen, angewärmt durch ihre Haut, zwei klitzekleine Flügelchen. Ihre Flügel. Immer wieder wandern ihre Gedanken zurück an den Abend, als er ihr ihre Flügel verlieh und an den Morgen, als sie ihre wahre Bedeutung erfuhr.

Sie waren ein Weihnachtsgeschenk. Eines, mit dem sie nicht gerechnet hatte.

Sie kam, müde von der Arbeit und der langen Fahrt zu ihm, denn es würde vor Weihnachten ihr letzter gemeinsamer Abend sein können. Sie musste arbeiten und ihr Urlaub war gestrichen worden, denn in der Firma ging mal wieder alles drunter und drüber. Er würde nicht da sein. Es war schon länger geplant, dass er ins Ausland fliegen würde und erst im neuen Jahr wieder in Deutschland sein würde. Sie hatte eigentlich in ihrem Innersten ein klitzekleines bisschen gehofft, dass er nicht wieder so lange fort sein würde. Doch es ließ sich nicht vermeiden. Sie wollten diesen Abend in Ruhe und stiller Zweisamkeit genießen und am nächsten Morgen würde sie ihn zum Flughafen bringen und dann wieder nach Hause fahren.

Doch erst einmal war sie angekommen. Sie stieg die Stufen zu seiner Wohnung hinauf. Tasche und Beauty Case in der Hand. Er stand lächelnd in der Tür und erwartete sie. Sie stellte Beides auf den Boden und er nahm sie in seine Arme. Ruhe und Geborgenheit umfingen sie. Und das Gefühl des Ankommens. Ankommen bei ihm. Bei jedem ihrer Besuche war es das Gleiche. Fast schon ein Ritual. Sie brauchte diese Momente, um seine Kraft und Stärke auf sich wirken zu lassen. Dieser ruhige Augenblick verwandelt sie. Macht aus ihr Sein. Alles fällt von ihr ab und sie spürt, wie seine Gelassenheit sich auf sie überträgt. Wie sie in seinen Armen zu der wird, die sie so gerne ist.

Doch diesmal war etwas anders. Nach einem kurzen Moment schob er sie von sich, schaute sie zärtlich lächelnd an und meinte: „Irgendwie hast Du zu viel an.“ Er nahm ihr den Mantel ab und brachte ihn zur Garderobe. Schob sie ins Schlafzimmer und wiederholte seine Worte. Sie schaute ihn verständnislos an. Das war neu. Noch nie hatte er sie so gebeten, sich zu entkleiden. Sie wusste zwar nicht, was das in diesem Augenblick bedeuten sollte, doch sie gehorchte widerspruchslos. So, wie sie bei allem, was er von ihr verlangen würde, gehorchen würde. Denn sie ist Sein. Ihr kurzes Kleid war schnell ausgezogen und der Body, den sie darunter trug, ebenfalls. Er stand in der Schlafzimmertür und beobachtete sie mit zärtlichem lächelndem Blick. Als sie beginnen wollte, ihre Strümpfe ebenfalls auszuziehen, unterbrach er sie. „Nein, das reicht!“.

So stand sie also vor ihm. Den Oberkörper entblößt und die Beine in Strümpfen. Ihre Scham war sorgfältig frisiert, so, wie er es gerne mag. Er umfasste ihr rechtes Handgelenk und zog sie mit sich ins Wohnzimmer. Zwar unsicher, aber willig folgte sie ihm.

„Was hat er nur vor?“, dachte sie. Sie konnte sich nicht erklären, was sein Verhalten zu bedeuten hatte. Im Wohnzimmer angekommen, stellte er sie mitten in den Raum und hieß sie, die Augen zu schließen. Folgsam tat sie, was er von ihr verlangte. Ein seltsames Gefühl. Doch sie wagte nicht zu fragen, was er denn nun mit ihr vorhabe. Sie hörte, dass er an den Schrank gegangen war und dort herumkramte. Sie spitzte ihre Ohren, um herauszufinden, was da auf sie zukommen möge. Doch sie konnte die Geräusche nicht einordnen. Sie vernahm seine Schritte und spürte, wie er hinter sie trat.

Da. Sie konnte seinen Atem in ihrem Nacken spüren. Ihre Nasenflügel bebten, als sie den Duft von ihm wahrnahm. Sein Duft, der Duft, der sie immer schwach werden ließ. Sein Arme umfassten sie, streichelten zärtlich über ihre Schlüsselbeine... und da... da war noch etwas... etwas Kleines, Kaltes. Sie nahm es fast nur am Rande wahr, dass er ihr in diesem Augenblick eine Kette um den Hals legte, denn sie war viel zu gefangen von der seltsamen Stimmung, die sie umgab. Ein besonderer Zauber.

„Du darfst ins Schlafzimmer zum Spiegel... und anschauen“ hauchte er ihr zärtlich ins Ohr.

Sie lief, nein, sie rannte fast dort hin, denn mit einem solchen Geschenk hatte sie wirklich nicht gerechnet. Sprachlos stand sie vor dem großen Spiegel. „Flügelchen... Engelsflügelchen“, fast plapperte sie... Sie fing immer an zu plappern, wenn sie aufgeregt war. Doch dann war sie sprachlos. Nur der Glanz ihrer Augen, den sie selbst im Spiegel sehen konnte, verriet noch, wie gefangen sie von diesem Geschenk war. Ihre Hand berührte die Flügelchen und sie sah im Spiegel ihn hinter sich treten.

Er nahm sie in den Arm und küsste sie zärtlich in den Nacken. Sie drehte sich um und schaute ihm verliebt und dankbar in die Augen. Seine Augen, die so blau und oftmals unergründlich wie das Meer sind. Er nahm sie schweigend in seine Arme und dirigierte sie in Richtung des Bettes. Sie legten sich gemeinsam hin und kuschelten sich liebevoll aneinander.

„Ich bin doch gar kein Engel... Ich habe doch gar keine Flügelchen verdient“, raunte sie beschämt in seiner Halsbeuge.

„Es sind auch keine Engelsflügel“, meinte er leise und fügte fragend hinzu: „Wozu sind Flügel denn noch da?“

Einen Augenblick war Stille. Dann antwortete sie leise und traurig: „Zum Fliegen. Zum Wegfliegen.“ Und hatte den Abschied am nächsten Tag wieder in ihrem Kopf. Den Abschied, den sie doch eigentlich vergessen wollte an diesem Abend. An den sie nicht denken wollte, sondern nur daran, ihm Lust zu schenken und zu bereiten.

„Ja, zum Fliegen. Doch nicht nur. Finde es heraus“, antwortete er und begann, sie nun nicht mehr nur zärtlich, sondern fordernd und fast gierig, zu küssen. Gesicht, Mund, Augen, Hals, Brust - alles auf einmal und überall. So kam es ihr zumindest vor. Immer noch halb gefangen von dem traurigen Moment konnte sie seine Küsse und seine Begierde nur schwer in diesem Moment ertragen. Doch es waren sein Wille und sein Zauber, den er auf sie ausübte, dass sie sich ganz schnell zu der lustvollen und hingebungsvollen Dienerin seiner Lust wandelte.

 

Jugendschutz bei BDSM-Geschichten

Jetzt wird's heiß: Brust, Augen, Lust und mehr...

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

01.09.2015 um 07:06 Uhr

Bewegende Zeilen, die ein äußerst emotionales, aussagekräftiges Ende haben. Tiefe Verbundenheit ausdrücken und zeigen, dass dieses Geschenk eine Lebensbedeutung für sie hat. Es kommt einer großen Liebeserklärung gleich.

Geschrieben fand ich die Zeilen mitreißend, so, das sie mich wirklich gepackt haben.

Vielen Dank.

Signatur

Niemand ist gut genug, einen anderen ohne dessen Zustimmung zu regieren (Abraham Lincoln).

Rote Sonne

Profil unsichtbar.

13.06.2014 um 16:30 Uhr

Was für eine bedeutendes Geschenk! Und wie er es am Ende erklärt hat, treffender konnte man es nicht schreiben. Ich möchte auch Flügelchen geschenkt bekommen...

Danke für Deine berührenden und traumhaften Worte!

Signatur

Auch wenn wir alle ähnlich sind, so lernt, denkt, fühlt und handelt jeder Mensch auf seine ganz eigene Art und Weise!

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

14.10.2012 um 01:41 Uhr

Das ist so romantisch und gefühlvoll geschrieben,danke hab ich sehr gerne gelesen.

kijana

Autorin.

07.06.2012 um 13:52 Uhr

Nicht nur eine wundervolle Geschichte sondern auch noch wunderschön in Worte gefasst. Danke hexlein!

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

15.01.2012 um 23:49 Uhr

einfach nur schön

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

14.01.2012 um 02:45 Uhr

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Gelöscht.

07.01.2012 um 00:29 Uhr

schööööön... schnief, schnief... da kommt man so richtig ins träumen...

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

07.01.2012 um 00:11 Uhr

Hübsche Geschichte. Fast zu schön, um wahr zu sein.

06.01.2012 um 23:41 Uhr

Sehr gut , ich bin ein großer Fan, deiner Geschichten!

lg. Gismo

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

06.01.2012 um 02:44 Uhr

so viel Gefühl - vor allem seine Worte zum Schluss... Gefällt mir!

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