Du wirst sehen, du weißt noch gar nicht, wozu du wirklich bereit bist. All deine noch unbekannten, noch verbotenen Begierden werde ich aus dir heraus schälen. Und all deine wunderbaren Ängste.
Vorwort: Die Idee zu diesem Text entstand beim Hören der Geschichte »Die Muschelsammlerin« von Jona Mondlicht, vor allem durch das Wort ›vorüberziehen‹, daher der Titel. Mein Text ist ein möglicher anderer Blick auf seine Szene. Wegen des Zusammenhangs und der von Jona Mondlicht wunderbar beschriebenen Stimmung sollte man ›Die Muschelsammlerin‹ vor meinem Text (nochmal) lesen oder sich anhören.
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Ich werde morgen wieder an den Strand gehen, mit nackten Füßen im warmen, weichen Sand, und mich von den Wellen umspülen lassen, von denen des Meeres, und von den anderen. Ich werde langsam gehen, noch langsamer als sonst. Vielleicht werde ich ein kürzeres und engeres Kleid anziehen. Oder das eine, das ein wenig durchsichtig ist. Darunter nichts. So wie heute. Und ich werde mich ausgiebig bücken. Für dich.
Denn natürlich wirst du wieder da sein, so wie an jedem der fünfzehn Tage bisher. Vielleicht wirst du nicht mehr glauben, dass ich dich nicht sehe, jetzt, wo du mich ja heute gesehen hast und deshalb glaubst, mich anschauen zu dürfen, auch, weil ich dir gesagt habe, was ich bin.
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Ja der Text fesselte mich bis zu einem bestimmten Punkt.
Danach war mir alles zu viel Wiederholung.
Ich muss zugeben das ich bei dieser Geschichte das Gefühl habe das hier die Frau das Objekt ist - Sexismus passt da glaube ich gut. Damals noch relativ unbekannt, heute in aller Munde.
Er der Mann der unkontrolliert, das Gehirn zwischen seinen Schenkeln trägt.
Sie das Objekt, die schöne Frau, erotische Kleidung, Geld, Erotik.
Ich habe hier das erste Mal in einer Geschichte das Gefühl das ich nicht angesprochen bin.
Ist ja auch in Ordnung, schließlich geht es nicht um mich sondern um eine breite Leserschafft.
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Was damals langsam begann ist heute alltäglich. Selbst Frauen, verkaufen ihre Seele. Egal durch Bilder, Treffen oder was auch immer. Hauptsache etwas Geld.
Dennoch muss ich sagen, das der Text, gut geschrieben ist, das er mich bis zu einem Punkt mitgenommen hat auf eine besondere Art.
Interessant über weite Passagen, dieser Monolog - ich finde, er zieht sich aber zu lang hin, dreht sich dann im Kreis. Ich gestehe, dass ich vor dem Ende ausgestiegen bin.
Rote Sonne „Dieser zweite Teil war hart, kalt und gierig.“ Besser kann ich meinen Eindruck nicht beschreiben. Die Muschelsammlerin als Anregung könnte ich mir vorstellen. Allerdings nicht, dass dies die Muschelsammlerin ist. Da stimme ich Devana zu.
Die Story an sich, alleinstehend, ohne den Bezug zum anderen Text fand ich gut. Allein die Vorstellung ihn zu reizen, anzumachen und sich dabei zu überlegen, was denn alles passieren könnte, war für mich gut umgesetzt. Auch das Bild der beiden am Strand hat mir gut gefallen.
Danke für diese Zeilen, die ich gern gelesen habe und die mir als solche gut gefallen haben.
Zwei Geschichten, die unterschiedlicher nicht sein können, die Erste, "Die Muschelsammlerin" war romantisch, traumhaft und hatte so eine wunderschöne Sehnsucht. Dieser zweite Teil war hart, kalt und gierig. Ohne Deinen Hinweiß hätte ich diese beiden Geschichten nicht zusammen gebracht. Aber so wie diese zwei Teile sind, sind auch die zwei verschiedenen Hauptdarsteller, er träumt von dieser bezaubernden Frau und sie hat vollkommen andere Gedanken.
ich möchte darauf hinweisen, dass dieser Text keine Fortsetzung und auch kein zweiter Teil der Geschichte „Die Muschelsammlerin“ ist, sondern lediglich eine Art Interpretation. Das hat Delphyn auch klar so kommuniziert.
Persönlich gefällt mir seine Geschichte kaum, denn wenn der Text schon die Figur der Muschelsammlerin verwendet, hätte ich eine Handlung erwartet, die zu ihr passt.
Aber es ist eben eine Interpretation aus Sicht des Autors dieser Geschichte – und keine Fortsetzung und kein zweiter Teil.
Ich tue mich gerade ein wenig schwer mit der Bewertung. Die Geschichte alleine für sich stehend gefällt, auch wenn sie mir zu "geschlechtsteilfixiert" ist, was meiner Meinung nach nicht nötig gewesen wäre.
Aber ich weiß nicht, ob sie mir im Zusammenhang mit der Muschelsammlerin gefällt, denn in diesem Text wird nun die Frau entmystifiziert und sogar herabgesetzt. Das nimmt ein ganzes Stück des Zaubers weg, das von ihr in der Muschelsammlerin ausging. Man könnte zwar nun sagen "Willkommen in der Realität", aber dennoch gefällt mir das nicht.
...ist es nicht egal, welches Geschlecht die Protagoniste haben..geht es denn nicht immer um die ´gleichen Gefühle und Denkweisen...
Denk ich auch, daß das egal ist. Andererseits natürlich interessante Frage: wo und wie unterscheiden sich vielleicht Gefühle von Männdern und Frauen? Man/frau kann's ja von sich aus eigentlich nie wirklich vergleichen, weil frau/man ja aus der eigenen Haut, der eigenen Identität, dem eigenen Geschlecht nicht rauskann --- kann sich nur vorstellen, wie das sein könnte --- ohne je zu wissen, wie es ist.
...was mich nur wirklich stört ist das Geld...das viele Geld...
Na ja, ich hab halt Jonas Konstellation verwendet, da tauchte das Geld auf, also hab ich auch das übernommen. Und ich denk mal, die meisten professionellen Doms nehmen Geld --- was auch legitim ist, wenn sie einen entsprechenden Zeit-, Material- und Raumaufwand betreiben. Wenn man zum Bäcker geht, erwartet man ja auch nicht, daß man die Semmeln umsonst bekommt
Aber was ich geschrieben hab, war nur das, was mir halt in dem Moment zu den Figuren eingefallen ist. Würde jemand anderer es probieren (oder ich nochmal), könnte man aus der Frau natürlich auch was ganz anderes machen.
Hm... 1001 Versionen zu zwei literarischen Figuren von Jona...
05.02.2026 um 05:34 Uhr
Mir fällt es schwer etwas zu schreiben.
Ja der Text fesselte mich bis zu einem bestimmten Punkt.
Danach war mir alles zu viel Wiederholung.
Ich muss zugeben das ich bei dieser Geschichte das Gefühl habe das hier die Frau das Objekt ist - Sexismus passt da glaube ich gut. Damals noch relativ unbekannt, heute in aller Munde.
Er der Mann der unkontrolliert, das Gehirn zwischen seinen Schenkeln trägt.
Sie das Objekt, die schöne Frau, erotische Kleidung, Geld, Erotik.
Ich habe hier das erste Mal in einer Geschichte das Gefühl das ich nicht angesprochen bin.
Ist ja auch in Ordnung, schließlich geht es nicht um mich sondern um eine breite Leserschafft.
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Was damals langsam begann ist heute alltäglich. Selbst Frauen, verkaufen ihre Seele. Egal durch Bilder, Treffen oder was auch immer. Hauptsache etwas Geld.
Dennoch muss ich sagen, das der Text, gut geschrieben ist, das er mich bis zu einem Punkt mitgenommen hat auf eine besondere Art.
Danke für diesen Text,
Viele Grüße Thorsten
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