BDSM-Geschichten und andere erotische Texte und Literatur

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Vorspeise: Erbsensuppe

von Volupia

Erbsensuppe! Ausgerechnet heute. Er hatte sich extra früher von der Arbeit gemacht, um einen schönen Abend mit ihr zu verbringen, und nun kredenzte sie ihm Erbsensuppe! Er schaute auf die unansehnliche Schale. Meine Güte, sie hatte tatsächlich den ältesten Teller ausgegraben.

 

Die Erbsensuppe war eine Botschaft: Sie hatte die Nase voll vom täglichen Einerlei und verlangte nun einige Tage (wenn er Pech hatte: Wochen) absoluter Enthaltsamkeit seinerseits.

"Holst Du mir bitte einen Löffel?" Sie setzte sich aufreizend neben ihn und lächelte geheimnisvoll. Dann streckte sie süffisant Mittel- und Zeigefinger der rechten Hand aus, rührte gedankenverloren im Eintopf und leckte sich genussvoll die Finger: "Kann man durchaus auch ohne essen".

Schön, jede Erbsensuppe wurde unappetitlicher gereicht, hoffentlich musste er die nächste nicht vom Boden schlürfen. Er würde seine Bedenken dahingehend ungeäußert lassen, wollte er sie nicht auf Gedanken bringen, mit denen sie sicherlich sowieso schon kokettierte. Umständlich machte er sich daran, den Teller zu leeren, sinnierte dabei unglaublich erregt darüber nach, wie die weiteren Tage verlaufen würden. 

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

05.04.2016 um 08:48 Uhr

Das nenne ich mal souverän...

Obwohl die Rollenverteilung so gar nicht die meine ist, diese Geschichte hat mich in ihren Bann gezogen. In wirklich gelungenen Bildern lässt Du uns hier an den Gedanken und Empfindungen Deines Protagonisten teilhaben. Ihn, der ihre Souverenität, ihre Art des Umgangs mit ihm spüren darf, ja, spüren will. Der sie genau dafür liebt, der genau dafür leidet. Auch wenn sie eher im Hintergrund agiert, hat mir auch ihre Art, die Spannung allein durch Andeutungen zu steigern wirklich gut gefallen. Vor allem am Ende, als er mehr in sich als an sich fühlt.

Danke für klasse Zeilen.

Signatur

Niemand ist gut genug, einen anderen ohne dessen Zustimmung zu regieren (Abraham Lincoln).

03.04.2016 um 02:05 Uhr

Kopfkino pur: Beim Leser und beim männlichen Protagonisten.

Eine wunderschöne Kombination aus Steigerung und Andeutung, bzw. Steigerung der Andeutung

und eine wirklich souveräne Sie.

Mich hat die Geschichte sehr angeregt.

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

25.02.2015 um 00:52 Uhr

Gefällt mir sehr gut, kann ich mitfühlen

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

07.12.2014 um 00:00 Uhr

Hier fehlt mir der Kontext etwas..

Rote Sonne

Profil unsichtbar.

31.05.2014 um 12:14 Uhr

Also der Titel Deiner Geschichte ist schon eine Folter für sich, aber Du hast mit Deinen Zeilen geschafft diese Folter noch ins fast unermessliche zu steigern. Ich empfand Deine Geschichte nicht körperlich hart, sondern seelisch bestrafend. 

Danke für diese interessante Erzählung

Signatur

Auch wenn wir alle ähnlich sind, so lernt, denkt, fühlt und handelt jeder Mensch auf seine ganz eigene Art und Weise!

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

14.11.2012 um 20:40 Uhr

Er hat mir schon sehr leid getan, sehr spannend geschrieben , einfach klasse.

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

24.10.2012 um 23:29 Uhr

Seine Gedanken und Ängste kommen gut herüber...Sie bleibt eher undeutlich für mich

poet

Autor.

07.08.2012 um 15:19 Uhr

reizende Psychostory, gut geschrieben, aber mir doch etwas zu sehr Pitsch-Patsch-SM in Plüschhandschellen. Mann kauft ihr die Herrin nicht ab, eher so eine Art Mama für ein Muttersöhnchen, das er offenbar ja auch ist!

Signatur

poet

Cire

Fördermitglied.

29.01.2012 um 21:22 Uhr

Hi Volupia,

der arme Kerl, ein wenig leid tut er mir schon.

Aber nun zu deiner Geschichte. Sie hat mir gut gefallen, der Titel hat mich zunächst gar nichts vermuten lassen.

Ich finde das du Seine Gedanken schön beschreiben hast, insbesondere den Teil mit dem schwarzen Kästchen.

Nach dem "Höhepunkt" fehlte mir aber irgendwie ein klein wenig ein Ausklang.

lg

Cire

Signatur

Ein Langweiler ist ein Mensch, der redet, wenn du wünscht, dass er zuhört. (Ambrose Bierce)

dienerin

Autorin.

18.12.2011 um 17:00 Uhr

uuuih

Eine tolle Geschichte

Danke für dieses spannende und anregende Kopfkino

Schön erzählt, mit großer Spannung und überraschendem aber schönem Ende

Signatur

"Ich denke in Lösungen, es lohnt sich!"

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