Meine Liebste hat mir heute Morgen eine Strafe angekündigt. Eine Strafe für meine gestrige Verfehlung, so sagte sie. Ungeduldig schaue ich auf die Uhr. Noch zwei Stunden, bis sie heimkommt. Sie, meine Königin, meine Göttin, meine Eheherrin. Sie glücklich zu machen, ist meine Aufgabe.
Ungeduldig schaue ich schon wieder auf die Uhr. Es ist erst 14:30 Uhr. Immer noch zwei Stunden, bis sie heimkommt. Sie, meine Königin, meine Göttin, meine Eheherrin. Ich sitze nervös am Schreibtisch, müsste eigentlich noch ein paar E-Mails an Kunden beantworten. Ein Angebot ist auch erst halbfertig. Aber stattdessen kreisen meine Gedanken um den heutigen Abend. Ich bin aufgeregt in Erwartung dessen, was heute geschehen wird, endlich wieder geschehen wird ...
Meine Liebste hatte mir heute Morgen am Frühstückstisch eine Strafe angekündigt. Eine Strafe für meine gestrige Verfehlung, so sagte sie. Ich hätte die Gartenarbeit nur unzureichend ausgeführt, die Tomaten vergessen zu düngen. Ich gehe den gestrigen Morgen gedanklich durch. Im Bad stand sie unter der Dusche. Während ich mit dem Handtuch wartete, trug sie mir auf, den Rasen zu mähen, sobald ich mit meiner Arbeit für die Firma fertig wäre. Kein Wort sprach sie von Tomaten. Ich bin mir sicher. Sehr sicher, denn ich höre ihr immer genaustens zu. Schließlich ist es meine Aufgabe, sie glücklich zu machen.
Weil sie es so will.
Weil ich sie liebe.
Und weil ich es liebe, ihr zu Diensten zu sein. Ich bin ihr Ehesklave, und ich bin es gern. Durch und durch.
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ich habe deine Geschichte gerade gelesen und habe die Szene der Ehe-Herrin und ihres Ehe-Sklaven genossen.
Es hatte so viel Vertrauen und Vertrautheit in sich, das sich in mir ein wärmendes Gefühl breit machte.
Ich mag deine Art zu schreiben. Wie Du aus Sicht des Ehe-Sklaven, über seine Tagträumerei schreibst.
Schmunzeln musste ich, wie sehr er sich in seine Gedanken verloren hatte an seine Göttin.
So viel Liebe, diese Hingabe die er besitzt zu seiner Frau, berührt mich.
Allein die Szene:
Schuhe klackern bis zur Haustür. Der Schlüssel rasselt im Schloss. Ich merke meine innere Anspannung, bin aufgeregt. Heute wird wieder einer der von mir ersehnten Abende sein. Als sie vor mir steht, küsse ich ihre Schuhspitzen, begrüße meine liebste Eheherrin angemessen. Sie lächelt mich an, streicht mir über den Kopf, hält ihre andere Hand an meine Wange. Ob ich sie vermisst habe, fragt sie und ob mein Tag schön war. Natürlich habe ich sie vermisst. Ich bekunde es mit allen schönen Worten, die mir einfallen, küsse erneut ihre Schuhe. Sie blickt vom Flur aus durch die offene Tür ins Wohnzimmer, lächelt mit Blick auf die bereitliegenden Spielzeuge.
hinterläst in mir ein warmes Gefühl weil es so deutlich wird wie sehr er, sie liebt und wie beide vertraut miteinander umgehen.
Mmh, ich vermute mal, das sie das am Morgen schon wusste, dass ihre Freundin zu Besuch kommt und hat ihn absichtlich in so schöne Tagträumerein geschickt.
Ich liebe diese Art der Bestrafung und zu Quälen.
Ihre Dominanz ist im Alltag da, jeden Tag und allgegenwärtig. Aber dennoch bestraft sie subtil.
Das mag ich einfach.
Danke schön für deine Geschichte, für deine Phantasie. So startet mein Tag doch mit etwas schönen auch wenn in nicht ganz zwei Stunden der berufliche Wahnsinn beginnt.
wow, eine story aus dem blickwinkel des anderen geschlechts so überzeugend in form zu bringen: meinen allergrößten respekt! ich war total in seinen gedanken, konnte jedes sehnen und jedes ausmalen so gut nachvollziehen. und schließlich die "strafe" der nichtbestrafung. super gelungen!
Deine Geschichte hat mich abgeholt, vom ersten Moment an. Ich kenne diese Augenblicke, wenn die Gedanken aus der Realität fliehen und sich auf das bevorstehende Treffen konzentrieren wollen. Es ist so schwer, diesen Tagträumen zu widerstehen.
Und die Sache mit dem Foltern, ohne dass überhaupt Hand angelegt wird. O ja, und wie ich die aus eigener Erfahrung kenne. Auch die Enttäuschung, wenn sich die Träume auftürmen zu wahren Wolkenbergen - und dann passiert nix.
Ich mag deine Geschichte, sie ist ein kleiner Einblick in das Sklavendasein, wie alle Devoten es wohl kennen ... DANKE!
Vorhersehbare Wendung. Ob Alltag, Kalkül oder Gedankenlosigkeit ... allein darin läge für mich der springende Punkt. Ist nicht klar, also bleibt ein Geheimnis. Mir gefällt es so, da es Freiraum lässt. Das Denken macht uns zum Menschen.
Ganz egal von welcher speziellen Neigung man sich steuern läßt, für mich geht es in dieser Geschichte um einseitige Erwartungshaltungen. Vermeintliche Enttäuschungen sind vorprogrammiert. Als "Amboß" ist Leidensfähigkeit zwingend notwendig. Aber die gehört ja quasi zu den "Basics" und ist Teil des Agreements.
Die Geschichte suggeriert uns die Rollenverteilung: Dominante Frau - submissiver Mann und die Autorin versetzt sich in die Rolle des submissiven Mannes. Ich habe keine Hinweise auf diese Perspektive in dieser Geschichte gefunden. Jede andere Kombination ist auch möglich und macht das eingangs geschilderte Problem universal. Darin besteht die eigentliche Qualität dieser Geschichte, jedenfalls für mich. Mir gefällts! Danke
07.01.2026 um 05:14 Uhr
Liebe Sophie Amalia ,
ich habe deine Geschichte gerade gelesen und habe die Szene der Ehe-Herrin und ihres Ehe-Sklaven genossen.
Es hatte so viel Vertrauen und Vertrautheit in sich, das sich in mir ein wärmendes Gefühl breit machte.
Ich mag deine Art zu schreiben. Wie Du aus Sicht des Ehe-Sklaven, über seine Tagträumerei schreibst.
Schmunzeln musste ich, wie sehr er sich in seine Gedanken verloren hatte an seine Göttin.
So viel Liebe, diese Hingabe die er besitzt zu seiner Frau, berührt mich.
Allein die Szene:
Schuhe klackern bis zur Haustür. Der Schlüssel rasselt im Schloss. Ich merke meine innere Anspannung, bin aufgeregt. Heute wird wieder einer der von mir ersehnten Abende sein. Als sie vor mir steht, küsse ich ihre Schuhspitzen, begrüße meine liebste Eheherrin angemessen. Sie lächelt mich an, streicht mir über den Kopf, hält ihre andere Hand an meine Wange. Ob ich sie vermisst habe, fragt sie und ob mein Tag schön war. Natürlich habe ich sie vermisst. Ich bekunde es mit allen schönen Worten, die mir einfallen, küsse erneut ihre Schuhe. Sie blickt vom Flur aus durch die offene Tür ins Wohnzimmer, lächelt mit Blick auf die bereitliegenden Spielzeuge.
hinterläst in mir ein warmes Gefühl weil es so deutlich wird wie sehr er, sie liebt und wie beide vertraut miteinander umgehen.
Mmh, ich vermute mal, das sie das am Morgen schon wusste, dass ihre Freundin zu Besuch kommt und hat ihn absichtlich in so schöne Tagträumerein geschickt.
Ich liebe diese Art der Bestrafung und zu Quälen.
Ihre Dominanz ist im Alltag da, jeden Tag und allgegenwärtig. Aber dennoch bestraft sie subtil.
Das mag ich einfach.
Danke schön für deine Geschichte, für deine Phantasie. So startet mein Tag doch mit etwas schönen auch wenn in nicht ganz zwei Stunden der berufliche Wahnsinn beginnt.
Dafür danke ich Dir.
Liebe Grüße Thorsten
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