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Madame Sybille. Beim Betrachten ihrer Anzeige war vieles hochgekommen, seine jahrelangen Sehnsüchte, seine wilden Fantasien, seine Erregung. Die Tür, durch die er hier eintreten würde, war lauernd, drohte mit einem Eintritt ohne Zurück. Sollte er wirklich?

Eine BDSM-Geschichte von poet.

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

Natty

Autorin. Förderer.

08.07.2026 um 12:34 Uhr

 Lieber poet, 

leider habe ich die Bewertungen vor der Geschichte gelesen. Wusste also um das Ende. Dennoch hat es mich dann, als es kam, zum Schmunzeln gebracht.

Anfangs fand ich deinen Schreibstil in dieser Geschichte zu abgehackt, zu hektisch, aber genau so sollte es vielleicht auch sein. Meine Lesegeschwindigkeit wurde dann nämlich immer schneller und am Ende fühlte ich eben genau diese Hektik, die wohl im Protagonisten gewütet hat. Vielen Dank, für's lesen lassen.

VG Natty

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02.07.2026 um 04:17 Uhr

Die Phantasie ist am besten.

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21.06.2025 um 07:02 Uhr

Ja so war es auch bei mir damals beim ersten mal. 

Nervös bis in die Haarspitze.

Klamme Hände, ein erhöhter Pulsschlag. 

Heute ist das noch immer geblieben. 

 

Ich finde die Geschichte toll. Es ist amüsant zu erfahren was in einem so jungen Mann im Kopf vorgeht, was Texte doch auslösen können. 

Was ich nicht verstehe, warum glauben hier alle das es sich um eine Wahrsagerin handeln könnte? 

Viele professionelle schreiben etwas wie Fotostudio oder Lebensberatung oder ähnliches auf deren Klingelschildern. 

 

Liebe Grüße 

 

Thorsten

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08.03.2025 um 04:09 Uhr

Fast genauso waren meine Erfahrungen bei meinen ersten Herrinnen - nur gab es damals noch keine Handys.

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25761

Gelöscht.

20.12.2021 um 00:30 Uhr

Eine großartige Story, fast bis zum Schluss! Das Ende fand ich enttäuschend, obwohl witzig. Bis dahin war der Spannungsaufbau allerdings erstklassig. Wer jemals eine Herrin besucht hat, kann gut nachvollziehen, was sich bei Jürgen im Kopf aufgebaut hat...

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26040

Gelöscht.

25.11.2021 um 23:46 Uhr

Nichts Genaues weiß man nicht! Wer lesen kann, komplett bis zum Ende, wird klüger. Wir hätten dann allerdings nie erfahren was es alles für Klischees, Halbwahrheiten, Erwartungshaltungen und unbefriedigte Wünsche im Hirn eines Zwanzigjährigen gibt. Die Enttäuschung mag groß sein, aber Geld kann er auch da loswerden. Ob die zu erwartende Gegenleistung adäquat ist? Man weiß es nicht. Zukunft aus Händen und Sternen vorherzusagen erfordert ähnliche Beobachtungsgabe, Menschenkenntnis und Intuition wie sie eine Domina braucht. Beide leben von den Illusionen ihrer Kunden. Die Geschichte gefällt mir, gute Idee, gute Sprache und in sich schlüssig. Danke

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Xentaur

Profil unsichtbar.

04.11.2021 um 17:50 Uhr

Einerseits ist die Geschichte witzig und detailreich wie sich der junge Mann von Station zu Station überlegt was die Domina wohl mit ihm macht.

Aber machen Astrologinnen wirklich sooo Werbung?

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Fremde Angst

Autor.

28.10.2021 um 17:12 Uhr

Großartig! Dein Stil gefällt mir, Du hast mich richtig mitgerissen, ich verschmolz mit der Figur, und die Pointe ist spitze, auch wenn ich etwas Ähnliches schon geahnt hatte.

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Nachtasou

Autor.

21.10.2021 um 00:07 Uhr

Mir gefällt handwerklich so einiges an der Geschichte. Das Rattern der Gedanken über den Rädern der Straßenbahn, das Tempo, das sich dabei ergibt. Einerseits die für den jungen Mann sich in der Eigenwahrnehmung quälend langsam hinziehende Fahrt, demgegenüber mein schnelles Lesen; irgendwie war ich getrieben. Von der Lesegeduld her hätten es gern zwei Stationen weniger sein können, aber genau diese Ungeduld deckt sich ja mit dem Inhalt der Geschichte. Also, das Spiel mit der Zeit in der Geschichte erzeugt "Suspension", und ist ein Beleg dafür, dass sie funktioniert auch ohne überraschende Pointe. Pointen gehören ins Kabarett. Das Klingelschild am Ende ist dann gut genug, um auch dieses zu bedienen. Und so nebenbei erhalten wir ein ziemlich vollständiges Perversogramm eines jungen Mannes, dem die Triebe das Hirn hochjubeln. Und das so herzig, dass man fast Mitleid bekommt.

Ich find, er sollte jetzt auch klingeln und die Gelegenheit nicht auslassen, sich seine Zukunft weissagen zu lassen *g. Für diese Prognosen muss die Dame nicht mal über wirklich übersinnliche Begabungen verfügen.

 

Übrigens, auch Poets Profiltext ist mehr als lesbar. Und erklärt auch, warum dieser junge Mann in der Geschichte nicht vorgeführt wird. Fehlleistungen ja, Allzumenschliches ja, aber keine Bloßstellung. Diese Gratwanderung ist in dieser Geschichte unternommen worden.

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27764

Gelöscht.

19.10.2021 um 13:11 Uhr

Ein wunderschönes Werk, Poet!

Es war spürbar, wie sich die Erwartung weiter und weiter aufgebaut hat.

Die Geschichte steht zu Recht auf dem 1. Platz.

LG Gunner

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