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Eros ist alt geworden

Eine BDSM-Geschichte von Nubes.

– Jaques, meinen Tee! Und stellen Sie ein Gläschen hinzu, vom guten 1903.

Sanft flogen die Worte durch die Räume; körperlos, als hätten sie sich von selbst auf die Reise gemacht; und schmeichelten sich im Ohr des Adressaten ein.

Kraftvoll stachen die Sonnenstrahlen in die Stille des frühen Nachmittags. Sie fuhren zwischen die welken Blätter, von denen die Fensterbank bedeckt war – da, ein Rascheln? Sie streichelten über den dunklen, stumpfen Lack der alten Anrichte: Staub, der auf hellen Bahnen der Sonne entgegen tanzte...

Ein letzter schwacher Geruch, von der Mittagsmahlzeit übrig geblieben, lag über dem Speisezimmer.

– Und Jaques: sagen sie dem Koch mein grand compliment, das Geflügel war délicieux -.

Der filigrane Schwung der Stühle wirkte noch zerbrechlicher, seitdem der rissige Lack von den Beinen abblätterte. 

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

11.06.2018 um 11:24 Uhr

Die Bilder entstehen sogleich vor dem inneren Auge. Eine so schöne Detail verliebte, bildhafte Erzählung.

Und auch ein wenig traurig und melancholisch. 

Wunderschön. 

Meister Y

Autor. Förderer.

09.11.2015 um 08:02 Uhr

geändert am 09.11.2015 um 11:21 Uhr

 Fast hätte ich gesagt: ich bin sprachlos.

Detailverliebter, facettenreicher konnte man diese wundervolle Geschichte nicht erzählen. Voller Hingabe, stiller und zugleich kraftvoller Erotik. In Bildern, die jeder Galerie gut zu Gesicht stünden. Tanzende Staubkörner, Fliegen, die ihre Runden drehen, Sonnenstrahlen und ein Paar, das auf zauberhafte Weise miteinander verbunden ist. Einfach nur klasse.

Danke für diese andere und doch so wunderbare Geschichte.   

poet

Autor.

07.12.2014 um 09:22 Uhr

Stilvolle Erzähltechnik, genaues Beobachten, sehr schönes Einfangen von Situationen. EIn Text der gehobenen Klasse!

Rote Sonne

Profil unsichtbar.

22.05.2014 um 00:09 Uhr

Eine absolut berührende und großherzige Tat am Ende dieser zeitlich langen Geschichte. Mit tiefsinnigen Gedanken und so vielen kleinen Details geschmückte Erzählung aus vergangener Tage, einfach stilvoll und nachdenklich beschrieben. 

Danke für diese ganz andere Geschichte.

hexlein

Autorin.

10.08.2013 um 09:16 Uhr

wieder einmal gelesen und wieder einmal in der Seele berührt

es gibt hier leider nur wenige Geschten, die sich mit dem Alter und / oder Krankheit auseinandersetzen.

Diese entspricht nicht einer klassischen Auseinandersetzung mit dem Thema.

Aber vielleicht ist es gerade dieser Nachmittag in geordneten Bahnen, der das vertraute Zusammenspiel, das über Jahre gewachsen ist, so bewundernswert beschreibt. Ich als Leser bekomme nur einen kleinen Ausschnitt des Lebens zu Gesicht und versinke doch in der Hingabe.

Danke

Schattenwölfin

Autorin. Lektorin.

26.08.2011 um 10:13 Uhr

man sieht förmlich die Staubkörner tanzen - und doch ist die Geschichte voll Hingabe und wunderbarer Tiefe

Auch bei mir bleiben die tanzenden Staubkörner vor dem inneren Auge und halten mich in der Geschichte gefangen, die mir gut gefallen hat.

Gelöscht.

26.08.2011 um 08:38 Uhr

man sieht förmlich die Staubkörner tanzen - und doch ist die Geschichte voll Hingabe und wunderbarer Tiefe

Gelöscht.

25.08.2011 um 23:56 Uhr

Schöner Text, ruhig und besonnen. Und ich mag diese Art Geschichten.

hexlein

Autorin.

24.05.2011 um 22:30 Uhr

eine Grand Dame und ihr Diener......

im ersten Augenblick kommt in meinem Kopf "Dinner for one"

doch diese Geschichte ist wesentlich subtiler und sehr sehr gefühlvoll

Sklavin Sisa

Autorin.

03.08.2009 um 07:40 Uhr

whow.... whow... whow... ich hab gänsehaut vom lesen und ein kribbeln im nacken.

ich liebe solche geschichten voll unterschwelliger, subtiler erotik und hingabe...

einfach nur wunderschön! vielen dank dafür!

lg

sisa

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