BDSM-Geschichten, erotische Texte und Literatur

Social Bondage: Textnummer 843 | Facebook | Twitter

Urheberrecht Achtung, Urheberrecht! Der nachfolgende Text wurde uns freundlicherweise von Sü Sü zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Die Urheberrechte liegen jedoch weiterhin bei Sü Sü, so dass eine weitere Veröffentlichung, Vervielfältigung oder Verwendung nur nach persönlicher Zustimmung erfolgen darf! Das unerlaubte Wiedergeben oder Weitergeben dieses Textes wird sowohl von Sü Sü als auch von uns als Urheberrechtsverletzung angesehen und entsprechend verfolgt. Mehr dazu...

Achtung, Hinweise beachten Bitte beachte die Hinweise zu diesem Text! Alle im Text erwähnten Namen, Orte und Begebenheiten sind, soweit nicht anders angegeben, fiktiv. Erwähnte Handlungen und Techniken sind nicht zwingend vollständig beschrieben, insbesondere fehlen möglicherweise Sicherheitshinweise. Daher raten wir dringend von einer Nachahmung ab, so lange Du Dich nicht umfassend informiert hast. Mehr dazu...

 

Verkauf - Eine Rückblende

Eine BDSM-Geschichte von Sü Sü.

Fast im Dunkeln, lediglich von ein paar Kerzen in einer Ecke beleuchtet, lag sie regungslos in der Badewanne und starrte an die Decke. Hätte jemand ihren Blick sehen können, so hätte er erkannt, dass dieser leer und apathisch war. Sie blinzelte kaum und je mehr die Wärme aus dem Wasser wich, desto mehr Wachs verteilte sich von den Kerzen auf dem Fliesenfußboden. Ihr war schon länger das Gefühl für Zeit und Raum entglitten und so vermochte sie auch nicht zu beurteilen, wie lange sie hier schon lag. Sie konnte ihre Erinnerungen einfach nicht mehr aus dem Kopf bekommen, egal, was sie tat. Auch jetzt, wo sie so abwesend, kühl und ruhig wirkte, tobte es doch in ihrem Inneren und zerfraß sie förmlich.

 

Es war heute genau zehn Tage her, dass sie ihn das letzte Mal gesehen hatte. Es fing alles so harmlos und fast spielerisch an. Er ließ sie ihre Koffer packen und mit all ihren wenigen Habseligkeiten eine Ewigkeit auf dem kalten Boden im Flur warten. Er sprach irgendetwas von einer Versteigerung, einer Auktion und davon, dass er sie ja verkaufen könne, wenn man ihm eine entsprechende Summe bieten würde. Sie wusste, nein, sie war sich sicher, dass er das nur sagte, um ihr Angst einzujagen. Es war Teil des Spiels, eine Androhung, die es interessanter und realistischer machen sollte, ebenso, dass er von ihr verlangte, all ihre Sachen einzupacken. Kontrollierend lief er nun von Zimmer zu Zimmer, um zu überprüfen, ob sie auch nichts zurückgelassen hatte und ohrfeigte sie dann, weil sie noch etwas im Bad vergessen hatte, nachdem er ihr den Lippenstift und einen Kamm vor die Füße geworfen hatte. In dem Moment ahnte sie noch nicht, dass dieses das letzte Mal gewesen sein sollte, dass er sie berührte. 

Du willst diese BDSM-Geschichte weiterlesen?

Natürlich ist der erotische Text hier nicht zuende. Das Weiterlesen ist aber den angemeldeten Nutzern vorbehalten.

Wenn Du bereits einen Nutzernamen hast, melde Dich bitte vor dem Lesen am System an. Andernfalls kannst Du Dich in unserer BDSM-Community kostenlos registrieren oder Dir zunächst weitere Vorzüge von angemeldeten Nutzern ansehen.

Du möchtest Dich nicht anmelden? Dann stehen Dir nur die ohne Anmeldung lesbaren BDSM-Geschichten zur Verfügung.

 

Kommentare von Leserinnen und Lesern

11.05.2018 um 12:01 Uhr

Eine Geschichte, ja, möglicherweise. Nein, eben nicht!!.

Es gibt leider abertausende Frauen, die genau so etwas erdulden müssen tagtäglich... HEUTE!! 

Sei es durch Blauäugigkeit  "selbst verschuldet" oder von Anfang an erzwungen. 

Und ich finde es äußerst befremdlich, zu lesen "ist ja nur eine Geschichte, nur Kopfkino" ... "das ist doch nur eine Geschichte, hoffentlich?".

So viel Naivität? 

Mahnend, die eigenen Grenzen zu achten und sich nicht etwas einreden zu lassen. (und das gilt für BDSM genauso wie für Vanilla)

Appellierend, die Augen offen zu halten und einzustehen für alle Menschen und ihre Freiheit. (es gibt auch versklavte Männer)

Signatur

Was du nicht willst, das man dir tu', das füg auch keinem Anderen zu! So wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es heraus. Wie man sich bettet....... Na ihr wisst schon, was ich meine!! ;-)

hanne lotte

Autorin. Fördermitglied.

28.09.2017 um 22:52 Uhr

Was schreibt frau zu so einer Geschichte?

Ich habe beim ersten Lesen bis zum Schluss darauf gewartet oder gehofft, dass sich die Situation auflöst, dass sie zurück kommt - Spiel vorbei, alles gut.

Aber war nicht. Einvernehmliches Handeln geht anders. Falls ich nichts übersehen habe.

Man könnte jetzt  den Realismusgehalt beleuchten - kann ein Mensch einfach so verschwinden, ohne dass es jemandem auffällt. Jeder hat doch Nachbarn, Bekannte, Freunde. Damit kommt man doch nicht durch.

Andererseits ist es reizvoll, eine solche Konstellation - kompromisslose Hörigkeit- zu Ende zu spielen und zu schauen, was daraus wird/ werden kann. Konsequent zu Ende gedacht.

Danke für die virtuelle Grenzüberschreitung

hanne

Signatur

Tue was du willst, aber schade keinem dabei.

03.09.2017 um 03:10 Uhr

Sehr spannende und gute Geschichte...

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

07.11.2016 um 04:09 Uhr

Gut geschrieben.

23.04.2016 um 23:45 Uhr

Eine sehr bewegende Geschichte, die mich abgeholt hat und mich emotional berührt und ja tatsächlich auch schockiert hat.

Im Gegensatz zu einigen anderen habe ich mich nie gefragt, ob diese Geschichte real ist. Warum sollte sie auch? Nur weil es die Autorin geschafft hat, eine Atmosphäre zu schaffen, die einem unter die Haut geht? Ein Autor, der sich eine nicht alltägliche Situation ausdenkt und dabei allein mit Worten solche Emotionen weckt, hat meinen höchsten Respekt verdient.

25.07.2015 um 21:41 Uhr

Zeilen die mich erschaudern ließen. In der Hoffnung, dass es "nur" eine Geschichte ist muss ich aber sagen, dass mich die Art wie sie geschrieben ist wirklich mitgenommen hat. 

Signatur

Niemand ist gut genug, einen anderen ohne dessen Zustimmung zu regieren (Abraham Lincoln).

Rote Sonne

Profil unsichtbar.

07.03.2014 um 00:33 Uhr

Traurig und sehr nachdenklich machend. Ich hoffe es ist nur eine fiktive Geschichte und keine Frau muss sowas in der Realität erleben. Aber wahrscheinlich ist das nur ein Wunschgedanke von mir...

Ich finde, Du hast ein sehr düsteres (Tabu)-Thema sehr emotional und berührend beschrieben, Ihre Gefühle und Ihre verletzte Seele waren so fühlbar und das Ende war einfach nur traurig, aber passte zu dieser Geschichte und erlöste Sie endgültig.

Danke für diese Geschichte

Signatur

Auch wenn wir alle ähnlich sind, so lernt, denkt, fühlt und handelt jeder Mensch auf seine ganz eigene Art und Weise!

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

20.12.2013 um 23:46 Uhr

Dieser Text kann einen nur traurig stimmen, iregendwo da draussen, gibt es sicherlich ähnliche Geschichten.

Söldner

Autor. Fördermitglied.

11.05.2013 um 19:49 Uhr

Eine Geschichte aus Heinrich Hoffmann`s Struwwelpeter.

Allerdings zur Belehrung für Erwachsene gedacht.

Hoffmann hat mich als Kind schwer beeindruckt.

Das meine ich als Kompliment.

Hoffmann war stark.

Sü Sü

Autorin.

11.05.2013 um 11:06 Uhr

Ich freue mich sehr, dass meine Geschichte nach sooo langer Zeit immer wieder gelesen wird und euch in Erinnerung bleibt. Auch ich kann mich immer wieder hineinfühlen, was ich beim Schreiben empfunden habe, was ich fühlte.. Dankeschön!

Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

Zu allen Beiträgen im Forum zu dieser Veröffentlichung.

 

Bewertung und Kommentar

Du kannst Texte nur dann bewerten, wenn Du sie voll einsehen kannst.

 

 

Diese Webseite verwendet Cookies. Bitte beachte unsere Datenschutzerklärung.

Um das BDSM-Forum, den Chat und mehr nutzen zu können, kannst Du Dich kostenlos registrieren.