BDSM-Geschichten, erotische Texte und Literatur

Social Bondage: Textnummer 646 | Facebook | Twitter

Urheberrecht Achtung, Urheberrecht! Der nachfolgende Text wurde uns freundlicherweise von Tek Wolf zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Die Urheberrechte liegen jedoch weiterhin bei Tek Wolf, so dass eine weitere Veröffentlichung, Vervielfältigung oder Verwendung nur nach persönlicher Zustimmung erfolgen darf! Das unerlaubte Wiedergeben oder Weitergeben dieses Textes wird sowohl von Tek Wolf als auch von uns als Urheberrechtsverletzung angesehen und entsprechend verfolgt. Mehr dazu...

Achtung, Hinweise beachten Bitte beachte die Hinweise zu diesem Text! Alle im Text erwähnten Namen, Orte und Begebenheiten sind, soweit nicht anders angegeben, fiktiv. Erwähnte Handlungen und Techniken sind nicht zwingend vollständig beschrieben, insbesondere fehlen möglicherweise Sicherheitshinweise. Daher raten wir dringend von einer Nachahmung ab, so lange Du Dich nicht umfassend informiert hast. Mehr dazu...

 

Das neue SM

Eine Science-Fiction-Geschichte von Tek Wolf.

Cyrril van der Cloppen lehnte sich über die Brüstung und spuckte in die Tiefe. Der Wind zerzauste sein langes Haar auf der Seite, auf der es nicht abrasiert war und sein lilaner Lackmantel knisterte dazu. Er blickte seiner Körperflüssigkeit nach und stellte enttäuscht fest, dass der Wind sie zerstreut hatte, lange bevor sie auf den unteren Terrassen der Kobayashi-Arkologie auftreffen konnte. Selbst ein Geldstück hätte mehr als zwei Minuten für diesen Weg gebraucht.

„Sag mal...“ begann Mirebell gedehnt, „warst du eigentlich schon mal wo anders? Ich meine in einer ganz anderen Arkologie?“

„Hach, was du schon wieder fragst!“ antwortete Cyrril und versuchte seine gebleichte Frisur zu ordnen. „Ich war mal da drüben.“ Er wedelte in Richtung der nächsten Arkologie, die sich in ein oder zwei Kilometern Entfernung erhob, wie ein bewaldeter Berg aus Glas und intelligenten Verbundstoffen. „In Urlaub. War witzig, den eigenen Wohnhügel mal zu sehen. Für ’ne Sekunde ungefähr. Nur Holländer da drüben. Echte Spießer.“

Du willst diese Science-Fiction-Geschichte weiterlesen?

Wenn Du bereits einen Nutzernamen hast, melde Dich bitte vor dem Lesen am System an. Andernfalls kannst Du Dich in unserer BDSM-Community kostenlos registrieren oder Dir zunächst weitere Vorzüge von angemeldeten Nutzern ansehen.

Du möchtest Dich nicht anmelden? Dann stehen Dir nur die ohne Anmeldung lesbaren BDSM-Geschichten zur Verfügung.

 

Kommentare von Leserinnen und Lesern

16.10.2018 um 20:02 Uhr

Was soll ich schreiben was nicht schon geschrieben steht.

Macht nachdenklich und es ist doch schön.

Quälgeist

Autor.

07.02.2018 um 21:13 Uhr

Ich habe diese 'Utopie' mit Vergnügen gelesen, allein der Satzteil  'X ist das neue Y' zeigt das manches schon fast real ist, auch wenn die 15 Stunden Woche noch nicht erreicht ist. Auch laufen wir auf eine Welt ohne Gefühle und Leidenschaft zu und das schon bald mit kalorienlosen Crepes in lila Umgebung.

Zwar schon 'alt', aber immer noch 'Barbarella'haft schön.

Signatur

Pure Vernunft darf niemals siegen! Quälgeist

hanne lotte

Autorin. Fördermitglied.

07.02.2018 um 19:36 Uhr

Das hätt ich ja auch ganz gerne mal, dass mir jemand den Erregungszustand in Nanometer ausmisst und die perfekte Erregungskurve liefert.

Dagegen, lieber Tek Wolf, ist deine Halloween Geschichte der reinste Kindergarten. Das hier ist echt hard core. Grusel pur. Und gar nicht so abwegig. Vielleicht überlege ich mir das noch mal mit dem alt werden.

Danke für den lilanen Lackmantel und echte holländische Spießer

hanne

Signatur

Tue was du willst, aber schade keinem dabei.

Meister Y

Autor.

07.02.2018 um 08:13 Uhr

Ein wahrer Schatz...

Ich muss gestehen, dass ich schon als Kind SciFi Geschichten verschlungen habe. Manches, was ich vor mehr als 40 Jahren gelesen habe, was damals nahezu unvorstellbar war, ist heute Realität, ja Normalität. Schon deswegen mag ich gewagte Ausblicke in die Zukunft auch heute noch sehr, habe diesen mit einem Schmunzeln gelesen. Eigentlich müsste es einem beim Lesen kalt den Rücken runter laufen, spätestens dann, wenn man die beschriebene Technisierung, die allumfassende Kontrolle, das totale Cyberleben innerlich hinterfragt. Wenn man sich fragt, ob wir von all dem wirklich noch so weit entfernt sind...

Hier aber, gewürzt mit Seitenhieben ins Heute und Jetzt hat es wirklich Spass gemacht. Vor allem, da Leserinnen und Leser erfahren dürfen, dass es tatsächlich noch mit Gefühl geht. 

Bei all dem, was man sich vielleicht gar nicht vorstellen mag, konnte ein Schlusssatz wie "Mirebell strich sich über ihre Brüste, wo sie zuvor ihr geheimnisvoller Herr berührt hatte. So schön... Dann fing sie an zu weinen." nicht besser sein.

Danke, dass ich diese Zeilen lesen durfte.

Signatur

Niemand ist gut genug, einen anderen ohne dessen Zustimmung zu regieren (Abraham Lincoln).

Rote Sonne

Profil unsichtbar.

21.09.2013 um 18:32 Uhr

Sehr detailreich unsere eventuelle Zukunft beschrieben!

Was ich besonders schön fand, dass Mirebell doch Ihren Weg ging, 

ohne sich mit der Masse mitreißen zu lassen.

Am Anfang, als die Personen und deren Körperveränderungen beschrieben wurden,

erinnerte mich sehr an die Tribute von Panem.

Ab wann kann man eigentlich seinen Namen limitieren lassen?

Signatur

Auch wenn wir alle ähnlich sind, so lernt, denkt, fühlt und handelt jeder Mensch auf seine ganz eigene Art und Weise!

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

01.04.2011 um 14:58 Uhr

les ich da ein klein wenig Satire? der Text gefällt mir, nein, nicht wegen der Technik, das wären ja zum Teil Alpträume , zumindest für mich, ich find die Sichtweise nur gut, denn nicht die Techniken sind ausschlaggebend, sondern das Vertrauen und das Gefühl zueinander und das würde in so einer automatisierten Zeit ja völlig fehlen, da bleib ich lieber in der jetzigen und geniess das was wir haben umso mehr

hexlein

Autorin.

26.01.2011 um 22:01 Uhr

bei dem Text bin ich ja heilfroh im Hier und Jetzt leben zu dürfen.

Wenn in der Zukunft Gefühle und Leidenschaft nicht mehr zählen...

na danke, da verzichte ich lieber und bleibe altmodisch

das hexlein

Signatur

das hexlein "Macht was Ihr wollt. Die Leute reden sowieso"

poet

Autor.

11.02.2010 um 20:00 Uhr

Geradezu widerliche Geschichte - und genau das macht sie auch noch so mitreißend!

Signatur

poet

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

20.03.2009 um 03:53 Uhr

eine fantastische, gefühlvoll erzählte Geschichte

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

23.01.2008 um 15:42 Uhr

Eigentlich stehe ich nicht auf Sci-Fi, aber mit dem Hintergrund sieht das schon ganz anders aus *g*. Pfiffige und glaubwürdige Story, auch gut geschrieben!

Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

Zu allen Beiträgen im Forum zu dieser Veröffentlichung.

 

Bewertung und Kommentar

Du kannst Texte nur dann bewerten, wenn Du sie voll einsehen kannst.

 

 

Diese Webseite verwendet Cookies. Bitte beachte unsere Datenschutzerklärung.

Um das BDSM-Forum, den Chat und mehr nutzen zu können, kannst Du Dich kostenlos registrieren.