BDSM-Geschichten und andere erotische Texte und Literatur

Social Bondage: Textnummer: 643 | Kurz-Url http://szurl.de/t643 | Facebook | Twitter

Urheberrecht Achtung, Urheberrecht! Der nachfolgende Text wurde uns freundlicherweise von Jean Philippe zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Die Urheberrechte liegen jedoch weiterhin bei Jean Philippe, so dass eine weitere Veröffentlichung, Vervielfältigung oder Verwendung nur nach persönlicher Zustimmung erfolgen darf! Das unerlaubte Wiedergeben oder Weitergeben dieses Textes wird sowohl von Jean Philippe als auch von uns als Urheberrechtsverletzung angesehen und entsprechend verfolgt. Mehr dazu...

Achtung, Hinweise beachten Bitte beachte die Hinweise zu diesem Text! Alle im Text erwähnten Namen, Orte und Begebenheiten sind, soweit nicht anders angegeben, fiktiv. Erwähnte Handlungen und Techniken sind nicht zwingend vollständig beschrieben, insbesondere fehlen möglicherweise Sicherheitshinweise. Daher raten wir dringend von einer Nachahmung ab, so lange Du Dich nicht umfassend informiert hast. Mehr dazu...

 

Vertrau mir

BDSM-Geschichte von Jean Philippe

"Spürst Du den Wind auf Deiner Haut?" Diese Worte, mit leiser Stimme gesprochen, hörte Sie ohne wirklich zu verstehen, denn andere Dinge waren im Moment wichtiger. Hände zum Beispiel, und Nähe, seine Nähe! Nähe, welche er Ihr schon seit langem geschenkt hatte, doch die Sie nicht wahr haben wollte, bis zum heutigen Tag. Nun sprach er weiter, und noch immer war seine Stimme keine Spur lauter. "Wie sanft er Dich berührt, wie zärtlich er doch sein kann. Seine Umarmung lässt Dich ebenso leidenschaftlich erzittern, wie die meiner Finger, und doch folgst Du ihnen in Deinen Gedanken mit der Lust auf mehr." Wovon sprach er da nur, und in Ihrem Kopf schrie eine wohl bekannte Stimme immer lauter ja, ja, jaaa... .

Egal war es gefesselt zu sein, von diesem Liebesspiel, oder auch von den im Mondlicht silbern glänzenden Ketten, welche Ihren Körper auf dem weichen Sandboden gefangen hielten, wenn er nur weiter machte! Sie berührte, liebkoste, und von all dem gab, wonach Ihre Sehnsucht schon seit Jahren verlangte. Einmal nur seine Lippen zu spüren, bedeutete Ihr heute viel mehr, als vielleicht noch gestern, vorgestern, oder an jedem anderen Tag, den sie sich kannten. Es war höchste Zeit gewesen, seinen eindeutigen Angeboten nachzugeben.

Du willst diese BDSM-Geschichte weiterlesen?

Natürlich ist die Handlung hier nicht zuende. Das Weiterlesen erotischer Geschichten ist aber den angemeldeten Nutzern vorbehalten.

Wenn Du bereits einen Nutzernamen hast, melde Dich bitte vor dem Lesen am System an. Andernfalls kannst Du Dich in unserer SM-Community kostenlos registrieren oder Dir zunächst weitere Vorzüge von angemeldeten Nutzern ansehen.

Du möchtest Dich nicht anmelden? Dann stehen Dir nur die ohne Anmeldung lesbaren SM-Geschichten zur Verfügung.

 

Kommentare von Leserinnen und Lesern

hanne lotte

Autorin. Fördermitglied.

05.05.2017 um 19:23 Uhr

Ich bin mir nicht sicher, ob er nicht am Ende mehr bekommen hat, als er haben wollte. Sie hat ihm vertraut. Darauf, dass er nicht um jeden Preis Grenzen zu überschreiten verlangt, dass er rechtzeitig die Ketten löst.

Ist das nicht mehr wert, als jedes beliebige Lippenbekenntnis?

Die dichte, eindringliche Sprache hat mir gut gefallen.

Danke

hanne

Signatur

Tue was du willst, aber schade keinem dabei.

02.05.2017 um 00:37 Uhr

Kann und muss man das gegenseitige Vertrauen durch immer spektakulärere Aktionen steigern?

Die Geschichte ist handwerklich OK.

Meiner Meinung nach ist es aber kindisch, vom Partner immer nachhaltigere Belege für grenzenloses Vertrauen zu verlangen. Wenn ich mir des Vertrauens meines Partners bewußt bin, ist es unnötig, immerzu aufs ganze zu gehen.

In jeder vertrauten Partnerschaft wird in einer Situation schwerlich Angst und Tränen aufkommen. Noch nicht einmal ein kaum bekannter Spielpartner wird in Deutschland vermuten, dass der Dom ihn in Lebensgefahr bringt. Wieviel weniger wird der vertraute, zärtliche Partner aus der Geschichte wirklich Angst bereiten. 

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

14.08.2016 um 23:05 Uhr

"Wie sieht dein Sterbensbett aus?" Oder anders formuliert: "Auf welche Manier wünschst Du Deinen Hinschied?" das wird mir aus dieser Geschichte ersichtlich. Auch wie er nicht geschriebene Worte so zum Ausdruck bringt. Auch wie eine Botschaft: "Du kannst soviel vertrauen aber du kannst nie voll und ganz vertrauen was der Körper betrifft ( Hirnblutung, Herzinfarkt, Epileptischer Insult...). Und das finde ich genial, er spielt mit mir als Leser! Weil er benennt es nicht aber es geht durch meinen Kopf, wie schön Wellen, See, Luft, Sand, die drei L's und meine stille Frage: kann sie sich selbst befreien? Und später in der Geschichte wie ein Schlag: "Sie kann ihn nicht reanimieren!" Und darauf folgend erhält sie beinahe eine Beinahtoderfahrung.

09.12.2015 um 11:09 Uhr

geändert am 10.12.2015 um 09:51 Uhr

 Einander zu vertrauen ist wirklich ein hohes Gut.

Gerade in der Welt von BDSM immens wichtig, ich würde sagen unabdingbar. Hier fordert er ihr Vertrauen heraus, führt sie nicht an, sondern über eine Grenze, erreicht dennoch nicht alles, was er will. Ihr scheinbar unendliches Vertrauen ist klasse beschrieben, auch der Moment, in dem sie sich entscheidet, nichts zu sagen, sich ihm zu überlassen. Das er Ende weint zeigt, dass auch er eine Grenzerfahrung hatte, sein Ziel nicht erreicht hat.

Ich danke für Zeilen, die ich klasse geschrieben fand. Zeilen, die mich nachdenklich gemacht haben.  

Signatur

Niemand ist gut genug, einen anderen ohne dessen Zustimmung zu regieren (Abraham Lincoln).

Rote Sonne

Profil unsichtbar.

07.07.2014 um 22:43 Uhr

Das nenne ich wirklich mal eine Grenzerfahrung. Ich finde Deine kleine Geschichte ganz klasse geschrieben, inhaltlich kippe sie bei mir, als die Flut kam, aus dem schönen Südseestrand in meiner Vorstellung wurde der kalte und raue Nordseestrand mit der eisigen Nordsee die sich ihren Weg zurück zum Land suchte. Er wollte sie auf diese Weise zum reden bringen und hat durch seine eigenen Worte es nicht erreicht. Aber er kann dankbar sein, dass sie solch ein immenses Vertrauen zu ihm hat. Was mir die Geschichte aber noch sagt, das Frauen und Männer anders kommunizieren und man sollte öfters nachfragen, ob man wirklich das Gleiche meint.

Danke für Deine nachdenklichen und lehrreichen Worte. 

Signatur

Auch wenn wir alle ähnlich sind, so lernt, denkt, fühlt und handelt jeder Mensch auf seine ganz eigene Art und Weise!

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

08.10.2012 um 12:15 Uhr

Vertrauen...sehr schwer...und zu oft nicht gerechtfertigt.

Wunderschön geschrieben und lädt zu einer Reise in die eigene Seelenwelt ein.

dienerin

Autorin.

02.01.2012 um 18:55 Uhr

mmmh

der Text macht mich nachdenklich

ein wenig betroffen

Danke für diese Geschichte

Signatur

"Ich denke in Lösungen, es lohnt sich!"

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

29.12.2011 um 21:03 Uhr

Ich find es eine sehr schöne Geschichte zum Thema.

Vertrauen fordern ist eine Sache, diesem dann aber gerecht zu werden, eine andere.

01.04.2011 um 14:48 Uhr

ergreifend, aber auch beunruhigend , dennoch ist in der Geschichte viel Gefühl

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

25.03.2011 um 19:50 Uhr

Ich werde durch diese Art von Posie in meiner eigenen Welt gedanklich auf die Reise geschickt und in meinem eigenen Kopfkino entwickeln sich wunderschöne neue Geschichten,... danke dafür

Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

Zu allen Beiträgen im Forum zu dieser Veröffentlichung.

 

Bewertung und Kommentar

Du kannst Texte nur dann bewerten, wenn Du sie voll einsehen kannst.

 

Weitere Möglichkeiten

Du kannst:

Weitere Veröffentlichungen

Wir empfehlen Dir:

 

Um die Schattenzeilen voll nutzen zu können, solltest Du Dich anmelden oder kostenlos registrieren.