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El - Zweiter Teil (Kapitel 3: Spielchen)

Hast du keine Angst davor, dass ich dein schlechtes Benehmen an deine Herrin melde? Du hast sie doch gehört, ich soll jede noch so kleine Frechheit an sie weitermelden. Also?

Eine BDSM-Geschichte von Rumsch.

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

25.08.2026 um 16:09 Uhr

Herrlich erotisch und spannend

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04.03.2026 um 20:46 Uhr

Gefällt mir sehr gut!

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Sesemie

Autorin. Förderer.

01.12.2025 um 04:04 Uhr

Die Nummer mit dem Halsband ist wirklich fies. Und ich finde es schön, wie Du in den Kapiteln vorher schon mit kleinen Andeutungen Spuren legst.

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Cid

Förderer.

12.11.2025 um 23:06 Uhr

Nach der eindrücklichen Einführung des Etablissements im vorherigen Kapitel, ist dir hier eine tolle Weiterentwicklung gelungen, die die Spannung nicht nur hält, sondern noch steigert. Die Spielchen, die El zunächst verunsichern und dennoch ihren Geist anregen, die Mühe, die sich Johann macht und die von El gewertschätzt wird und die Sicherheit, die er ihr gegen Ende schenkt, stehen in perfektem Einklang. 

 

LG

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Natty

Autorin. Förderer.

11.11.2025 um 17:56 Uhr

Okay, hat man einmal angefangen, kann man nicht aufhören zu lesen, weil man wissen will, wie´s weitergeht. Naja, ich will das wissen 🙄 Und weil ich das ganz schnell wissen will, pese ich über die Zeilen, was wahrscheinlich dazu führen wird, dass ich nochmal von vorne anfangen muss, um zu schauen, was ich beim ersten Mal alles überlesen habe 

Aber jetzt schnell weiter zum nächsten Teil.....

VG Natty

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Meister Y

Autor. Förderer.

31.10.2025 um 15:26 Uhr

Hallo Rumsch, ich will doch zunächst mal von den vielen Nebenschauplätzen, die es hier in den Kommentaren gegeben hat, weg und doch zur Story zurück.

Ich muss sagen, dass mir der Teil tatsächlich gefallen hat! Du hast es geschafft, mich auf eine völlig falsche Fährte zu locken, ich hatte schon Überlegungen angestellt, was Tessa denn so vor hat und darf dann erleben, dass tatsächlich Johann die Fäden zieht.

Wenn ich Geschichten wie diese lese, versuche ich immer so vorurteilsfrei wie möglich zu lesen. Bezogen auf die Protagonisten der Story versteht sich. Klar könnte ich darüber nachdenken, wie naiv, manchmal sozusagen dummchenhaft sich El gibt. Klar könnte ich darüber nachdenken, wie "komisch" Johann ab und an agiert. Aber will ich als Leser das? Die meisten Leserinnen und Leser hier wollen unterhalten werden und mein Gefühl sagt, dass das auch Dein Ziel beim Schreiben war. Ich kann für mich sagen: Ziel erreicht!

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G Schichtenrausch

Autor. Korrektor. Förderer.

30.10.2025 um 09:01 Uhr

lizzy lu

Ich kenne das anders, also die klassischen Teile einer Geschichte, Spannungsbogen, Konflikt, Konfliktlösung. Mir hat man mal eingetrichtert, dass eine Geschichte ohne das alles gar keine Geschichte ist. Aber... VHS-Wissen, Kurs "Kreatives Schreiben". War wahrscheinlich Kleinstadtniveau.

Das ist ein interessantes Thema.

Für mich aus Lektorensicht hat jeder schreibende Mensch hier auf den Schattenzeilen meinen Respekt, wenn er mit Fleiß, Ausdauer, Genauigkeit und Arbeit an seinem Text Kleinstadtniveau erreicht.

Ich mache dazu ein neues Thema auf.

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30.10.2025 um 03:35 Uhr

Liebe lizzy lu 

 

nach dem ich heute hier deine Antwort gelesen habe möchte ich Dir etwas sagen - da es mir wichtig ist und ich mich irgendwie auch angesprochen fühle.

 

Nenn mich zu sensibel oder..... aber ich empfinde deine Antworten alles andere als "dumm" schon garnicht dich.

Ganz im Gegenteil, Du bereicherst uns - aber zumindestens mich mit deinen Beiträgen und den Gedanken die Du uns vermittelst. 

 

Ich habe das Gefühl das Du durch meine Antwort hier oder auch im Forum über das Thema TPE glaubst, das deine Antworten falsch sind. 

Dieses Gefühl wollte ich dir nicht vermitteln liebe lizzy lu.

Ich wollte das Gegenteil damit erzielen. 

Diskussionen sind doch etwas gutes finde ich. Dabei geht es nicht darum wer Recht und Unrecht hat - Nein vielmehr geht es doch darum voneinander zu lernen.

Ich finde es eine große Bereicherung für mich andere Meinungen hier aber auch sonst wo, zu lesen 

Daraus kann ich persönlich doch nur lernen und durch deine Antworten kann ich auch lernen.

 

Ich finde beispielsweise deine Antworten und Kommentare zu El wirklich toll. 

 

Sollte ich dir ein anderes Gefühl vermittelt haben, tut es mir leid und möchte mich entschuldigen aber ich kann auch daraus dann lernen das ich mir viel mehr Zeit nehmen muss für Antworten und Kommentare. 

 

Liebe Grüße Thorsten

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29.10.2025 um 21:05 Uhr

Hallo Rumsch,

 

wow, so eine lange Antwort. Vielen lieben Dank, du hast dich echt mit meiner Kritik befasst. Du hättest das nicht tun müssen, du hättest mich auch einfach wegignorieren können. Ich sehe es in anderen Beiträgen zu anderen Geschichten nicht oft, dass sich Autoren so ausführlich äußern. Nochmal... danke!

 

Ich schreibe jetzt noch eins zwei Dinge dazu, um auf deine Antwort einzugehen. Das heißt aber nicht, dass ich jetzt wieder eine Antwort erwarte. Sind nur meine Gedanken, ob sie richtig sind, ist ja dann auch immer eine andere Frage. Ich habe sowieso schon das Gefühl, ich habe das Thema hier überbeansprucht.

 

Grundsätzlich muss eine Geschichte meiner Meinung nach gar kein Ziel haben.^^ Ich möchte dir trotzdem drei Ebenen anbieten:

 

Jetzt weiß ich, warum ich in deiner Geschichte das Gefühl habe, sie plätschert vor sich hin. Wenn du gar kein Ziel hast, sind es ja eher aneinandergereihte Episoden aus dem Leben, die nicht irgendwie auf ein Ende oder was auch immer hinarbeiten. Ich kenne das anders, also die klassischen Teile einer Geschichte, Spannungsbogen, Konflikt, Konfliktlösung. Mir hat man mal eingetrichtert, dass eine Geschichte ohne das alles gar keine Geschichte ist. Aber... VHS-Wissen, Kurs "Kreatives Schreiben". War wahrscheinlich Kleinstadtniveau.

 

diese Geschichte ist prinzipiell mein Anfang neben Beruf und Alltag als Autor amateurhaft tätig zu werden

 

Amatuerhaft finde ich deine Geschichte überhaupt nicht... Du schreibst doch richtig toll. Ich habe es glaube ich schonmal geschrieben, im Leben nicht würde ich so einen langen Text hinbekommen, mit all den Zusammenhängen und das am Ende logisch alles stimmt. Mir hat ja, wie man sieht, nichtmal der Kurs geholfen. Bitte schreib also weiter, ich wollte dich gar nicht runtermachen oder dir das versauern!

 

falls dir die Entwicklung der Hauptperson zu langsam fortschreitet, kann ich dich gut verstehen. Das ist für mich bei meiner ersten langen Geschichte sehr schwierig zu verdeutlichen und ich sehe das auch als eine der größeren Schwächen bzw. Herausforderungen an, dies in ein vernünftiges Tempo zu bekommen.

 

Okay. Also hast du doch irgendwie eine Entwicklung geplant, aber die ist so langsam, dass sie bis jetzt quasi nicht zu merken ist. Für mich hat sich El eher rückwärts entwickelt als vorwärts. Dann gebe ich dir das Feedback, dass ich die Entwicklung einfach zu langsam finde.

 

ich habe bewusst einige affektive bzw. subversive Elemente bzw. Themen eingebaut; man könnte sie "Stolpersteine für den/die Leser/in" nennen. Jede/r reagiert da ganz unterschiedlich drauf und nicht jede/r bemerkt das überhaupt, das hängt von eigenen Erwartungen, stereotypen Vorstellungen, moralischen Wertungen, persönlichen Erlebnissen etc. ab. Diese Elemente sollen damit eine individuelle (emotionale) Wirkung erzielen. Es gibt deshalb auch bewusste Leerstellen (z.B. offenbare ich nicht alle Gedanken von Ellie/El), die der/die Leser/in selbst zu füllen hat bzw. jede/r für sich quasi automatisch ergänzen muss. Ich mute da dem/der Leser/in einiges zu; ich stelle gewissermaßen dauernd Fragen an ihn/sie, mit denen er/sie sich auseinandersetzen darf; vielleicht etwas frech von mir, das muss ich zugeben. Ich hoffe, das nimmst du mir als Leserin nicht krumm?

 

Da entgegne ich jetzt trocken: Ich bin zu doof dazu. Really! ... Affektiv, subversiv, stereotyp, bewusste Leerstellen... ich weiß nicht, welche Stellen oder was genau im Text du damit meinst. Ich kann auch keine Gedanken von El selbst erfinden, wobei ich dann halt schade finde, dass sie die nicht äußert. Ihre Gedanken sind jedenfalls immer recht einfach. (Wenn du mich jetzt vorführen wolltest, dass die intelligenteren Dinge, die sie denkt, genau die sind, die ich mir selbst dazudenken hätte müssen, und weil ich keine gefunden habe, mangelt es eher an meiner Intelligenz... okay, Punkt für dich.)

 

Hier hätte ich wohl deutlicher machen sollen, dass sie nicht wirklich geschockt wird

 

Oh, dann habe ich das missverstanden. Ich habe es tatsächlich so gelesen, dass er das Ding verwendet hat. Entschuldige!

 

empfinde ich es als befremdlich, Werk (bzw. Figuren) und Autor gedanklich so aufeinander zu beziehen.

 

Hm... ich habe mir gedacht, dass du El so schreibst, wie du dir eben eine submissive Frau vorstellst. Ich habe oft gemerkt, dass es Männern schwer fällt, über weibliche Submissivität zu schreiben, wenn es tiefer gehen soll. (Genauso wie sich Frauen in Geschichten über submissive Männer schwertun, da kommt immer ganz schnell Komisches bei raus.) Ich wollte dich nicht persönlich ausfragen.

 

Ich werde sicherlich auch noch völlig andere (Kurz-)geschichten außerhalb der El-Teile schreiben, vielleicht gefallen die dir dann besser.

 

Gespannt drauf! El werde ich in Ruhe lassen, ist ja auch okay, Bücher lege ich genauso weg, wenn sie mich annerven. Heißt ja auch nicht, dass ich auch nur annähernd eine Literaturgröße wäre. Ich quäke nur meine bescheidene, ganz persönliche Meinung raus. Du hast auch viele super Kommentare erhalten, und die sind was wert, darauf kannst du stolz sein.

 

Liebe Grüße und nochmal danke für deine Mühe

lizzy lu

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29.10.2025 um 05:45 Uhr

Hallo lieber Rumsch ,

 

erst einmal möchte ich Dir danken für deine Erklärungen. 

Es ist für mich interessant zu erfahren warum Du was in deiner Geschichte einbaust. Das es nicht zwangsläufig auch deiner Phantasie entspricht oder gar deinen Ansichten. 

Ich finde das einfach Spannend. 

 

Nun gut, ich möchte aber gerne auch was zu manchen Szenen sagen. 

Zum Beispiel die Szene als El in Panik ihr Safeword herausgeschriehen hatte. 

Das ist finde ich durchaus realistisch. Ja ein Safeword ist dafür da das Sub aber auch Dom umgehend aus der Situation zu befreien ist. Das man auf Augenhöhe Miteinander umgeht, sich auffängt und darüber auch gesprochen wird. 

Aber es ist auch wie Du es hier schön beschrieben hast 

 

Die Crux von Safewörtern ist nunmal, dass es sich in der Theorie (El, Teil 1 Kapitel 2) sehr eindeutig und einfach anhört; sich aber zur Durchführung in der Realität einige Problemstellen/Grenzen auftun (wie in El, Teil 2, Kapitel 2). Was ich u.a. zeigen will: Selbst das Safeword kann manche Gefühle (wie hier Wut bei Johann) nicht einfach wegzaubern, auch wenn er es wollen würde; und für eine (unsichere) Sub kann es gut sein, dass sie den rechten Moment für ein Safeword nicht findet.

 

Es kann auch für Top nicht immer leicht sein, sofort aus dem "Spiel" herauszufinden. Eventuellen Zorn ablegen und zu 100% die Courtenance zu bewahren. 

Das ist das schwierige dabei und auch genau ein Punkt wofür Sub mit verantwortlich ist. 

 

Es ist aber auch finde ich realistisch das es solche Momente gibt wo das Safeword fällt, das zeitgleich das drücken eines Knopfes passiert. Wie hier, wo ja jetzt nichts schlimmes passiert als nur das Halsband öffnet. 

Aber bei Tunnelspielen zum Beispiel, ist es doch möglich. 

Beispielsweise liest man oft etwas über Scharfes auf die Genitalien. Ein beliebtes Tunnelspiel glaube ich. Ist das Chilipulver einmal drauf, brennt es. Safeword hin oder her und so schnell kommt man da nicht raus. 

Ich habe Neurodermitis. Etwas Scharfes auf meiner Haut, ist nicht gut. Damals wusste ich es noch nicht und ich lief tagelang mit einer feuerroten Haut herum. Ja ungesund und ja auch tagelang sehr unangenehm und auch werden so Reize ausgelöst das sich die Neurodermitis über den gesamten Körper ausbreitet, aber hier ist doch der Punkt. 

Wir sind alle Menschen. Klar hätte ich das Safeword sagen müssen weil meine Gesundheit Vorrang hat, klar kann man Top Vorwürfe machen aber wie mein Beispiel zeigen sollte, wissen wir manche Reaktionen einfach nicht da jeder anders ist. 

 

Was ich sagen wollte ist, das ich die Situation sehr realistisch fand und es auch realistisch fand, das Johann nichts tun konnte nach dem er den Knopf drückte. 

Es war ein Tunnelspiel und so wie du es sagtest, war auch El in der Verantwortung das Safeword zu nennen. 

Beispielsweise schon im Fahrstuhl als sie Liz gesehen hat wie sie unter Schmerzen verkrampfte.

 

Diese Schwierigkeit hast Du gut beschrieben. 

 

Das Beispiel mit dem Outing vor der Familie, habe ich ja auch versucht etwas zu beschreiben. Klar ist ein Outing zu vermeiden gerade in der Familie und Inzucht ist verboten. 

Aber ich kannte eine Frau die Herrin ist und bei Ihrem Bruder Lebt. Im Haus wohnt auch die Mama da sie Pflegebedürftig ist so wie zwei Kinder.

Der Bruder ist auch Dom und seine Frau die Sub von ihm.

Auch hier hat sich durch Zufall gezeigt das diese Frau die ich kannte Herrin ist der Bruder Herr. Das meinte ich ja auch, dass es in manchen Konstellation einfach auch erleichtert sein kann und kein Tabu ist oder bricht. 

Ich glaube Johann wollte hier vielleicht auch der Elli etwas Hilfe geben zu sich zu stehen und mit jemanden außerhalb der Beziehung reden zu können. 

 

Liebe Grüße Thorsten

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