BDSM-Geschichten, erotische Texte und Literatur

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Hans im Glück

Eine BDSM-Geschichte von Söldner.

Ich wohne im Souterrain. Das klingt nach Schloss. Man könnte denken, ich habe viel Geld. Souterrain erinnert an Paris oder Nizza. Alles Unfug! Ein Souterrain ist eine Kellerwohnung.

Mein Souterrain hat neun Räume und liegt direkt neben der Tiefgarage. Ich bin Hausmeister. Mein Chef ist eine Frau. Zu meiner Einstellung hat sie mir kurz und knapp meine Aufgaben erklärt. Die Außenanlagen und die gesamte Technik des Bürohauses sind meine Sache.

Hausmeister ist kein richtiger Beruf, sondern eine Tätigkeit. Ich bin gelernter Gärtner. Um das Bürohaus der Chefin musste ich vor zwei Jahren Rabatten anlegen. Jetzt wächst hier eine Mischung aus Sträuchern und Rosen. Ich habe die Pflanzen so ausgesucht, dass zu jeder Jahreszeit etwas blüht. Die Büromieter freuen sich darüber. Für Rasen, Wege und Zufahrt nutze ich einen kleinen Traktor. Den kann ich mit Rasenmäher, Kehrgerät oder Schneeschieber kombinieren. Das Ding steht in einem Abteil in der Tiefgarage.

Der Name meiner Chefin ist Berthold. Sie geht mir mit ihrer feinen Art auf die Nerven. Meinen Hausmeisterbereich nennt sie immer wieder Souterrain. Ich kann es nicht mehr hören.

Frau Berthold gehört nicht zu den lockeren Chefs, die sich von ihren Mitarbeitern duzen lassen. Noch nie habe ich gehört, dass jemand Britta zu ihr sagt. So etwas traut sich keiner. 

 

Als meine Chefin damals die Feuerschutztür zu meinem Souterrain öffnete, erklärte sie mir, dass alles hinter der Tür ab sofort mein Hausmeistergebiet ist. Auf der linken Seite des Korridors zeigte sie mir eine kleine Wohnung mit zwei Zimmern und großen Fenstern. Von wegen Kellerwohnung. Der kleine Park an der Rückseite des Gebäudes liegt tiefer als die Straße, bildet einen Hang. Durch eine Terrassentür kann ich den Rasen hinter dem Haus betreten.

In den Räumen auf der anderen Seite des Flurs gibt es nur kleine Fenster, ganz oben an den Wänden. Hier, zur Straßenseite hin, sind Lager und Werkstatt untergebracht.

Zu meinem Reich gehören noch drei weitere Räume, hinten, an der Wand zur Tiefgarage. Die haben keine Fenster, nur eine Lüftungsanlage.

 

Ich bin sexuell dominant. Es hat mir Freude gemacht, die drei dunklen Räume neben der Tiefgarage für mich einzurichten. Sie sind richtig gut ausgestattet. Ich nutze sie in meiner Freizeit. Dominante Spiele sind mein Hobby. Ich bin sehr gern mit einer Frau in meinem kleinen Reich.

Meine Chefin sieht gut aus. Sie ist bestimmt zehn Jahre älter als ich. Mich reizt ihre besondere Art zu sprechen. Wenn sie redet, unterstreicht sie ihre Worte mit dem ganzen Körper. Ihr Gang und ihre Bewegungen haben etwas von einer Katze.

 

Das Bürohaus ist nachts meist leer. Kanzleien und Agenturen arbeiten am Tag. Ab zwanzig Uhr ist kaum jemand da, nur manchmal irgendwelche Kreative. Aber in meinem Souterrain habe ich Ruhe. Die Leute stören mich nicht und ich störe sie nicht.

Bei intensiven Spielen sind meine Frauen meist ein wenig lauter. Darauf stehe ich. Ich mag das Stöhnen, stehe auf leises Jammern und besonders auf überraschte Schreie. Beim Einzug hatte ich Bedenken. Aber meine drei Räume sind schalldicht. Ich habe es getestet, meine Musik voll aufgedreht. Dann bin ich nach draußen gegangen, in die Tiefgarage und nach oben in die Besprechungsräume. Kein Ton war zu hören.

 

Meiner Chefin gehört das Haus mit exakt achtzig Büros. Sie nennt die Dinger Einheiten. Für mich sind es Büros, die vermietet werden. Manche haben nur einen Raum, andere belegen eine halbe Etage. Die großen Einheiten verfügen über Küchenzeile und Toiletten. Für die kleinen Büros gibt es gemeinsame Teeküchen und Sanitärräume. Wir haben eine Cafeteria und mehrere Konferenzzimmer. Sogar ein Trakt mit Sportraum, Tischtennis, Pool und Sauna ist im Haus untergebracht. So etwas ist heute ganz modern. Die Mitarbeiter sollen sich während der Arbeit wohl fühlen. Das gibt ihnen Kraft. Meine Motivation funktioniert anders. Cafeteria und Sporttrakt nutze ich nicht. Ich gehe in ein großes Fitnessstudio. Dort stehen mir etliche Sportgeräte zur Verfügung. Ich mag eine feine Saunalandschaft und besonders die vielen sportlichen Frauen.

 

Bis auf mich und meine Mädels weiß niemand, was ich in meinen drei Räumen eingebaut habe. Eine Menge Arbeit steckt drin. Während meiner gesamten Freizeit werkle ich an der Ausstattung der Räume. An das viele Geld darf ich nicht denken. Schon ein gynäkologischer Behandlungsstuhl kostet ein paar Tausender.

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

26.08.2018 um 21:21 Uhr

Etwas weniger Hausmeisterbeschreibungen und mehr detaillierte Handlubgen hätte die Geschichte noch interessanter gemacht. Dennoch musste man am Ball bleiben bei der Geschichte. und Klara Wahrheit wurde schon früh enttarnt.

15.08.2018 um 15:50 Uhr

Kurze Sätze, kurze Handlung. Wenig Spannung.

03.08.2018 um 17:25 Uhr

Eine wunderbare nachvollziebare Geschichte.

02.08.2018 um 14:55 Uhr

Fast hätte ich gesagt: sehr gut, denn sehr gut finde ich den Stil,die kurzen abgehackten Sätze, die trotzdem Energie verheißen. Auch behauptet die Geschichte nicht, realistisch zu sein, sondern kommt witzig daher. Das Ende ist zwar überraschend, aber ich bin kein allzu großer Freund eines  happy ends, zumindest nicht in Geschichten.

01.08.2018 um 21:44 Uhr

Eine schöne Geschichte auch wenn der Schluss vorhersehbar war.

Klara Wahrheit hat ein interessantes Element in die Geschichte gebracht.

Henri

24.07.2018 um 21:09 Uhr

Die Geschichte ist nicht schlecht, allerdings fehlt mir noch etwas Action,

08.07.2018 um 20:15 Uhr

Die Geschichte ist jetzt zwar schon etwas älter, aber sie gefällt mir. Vor allem dass man sich jetzt selbst überlegen kann, was er genau mit seiner Britta anstellt.

17.06.2018 um 22:39 Uhr

Die Geschichte gefällt mir, weil ich mir gut vorstellen kann, wie der Wunsch die Chefin zu unterwerfen, zur Obsession wird. Sie bleibt unerreichbar - und doch kommt das quasi "Happy End". Carlo

Devana

Autorin. Teammitglied.

02.05.2018 um 23:41 Uhr

Lieber Söldner,

jetzt bin ich auch endlich dazu gekommen, deine neue Geschichte zu lesen. Sage mir, wie viel Mühe kostet es, den eigenen Schreibstil, gegen diesen simplen Stil mit kurzen Stakkatosätzen auszutauschen?

Ich mag durchdachte Geschichten, auch wenn das Ende mich ehrlich gesagt nicht überrascht hat. Wahrscheinlich, da ich es auch so geschrieben hätte. Ich bin noch immer am Überlegen, ob mir die Geschichte denn eigentlich gefällt. Es ist kein klassisches Gefallen, eher eine schmunzelnde Anerkennung einer Geschichte der etwas anderen Art.

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Quälgeist

Autor.

02.05.2018 um 20:35 Uhr

Ich habe dreimal überlegt, was ich sage.

1. ich habe mehrmals fast belustigt gelesen.

2. ich finde das Ende köstlich

3. manchmal dachte ich: irgendwie deutsch das ganze. Dieser Hans als kleiner Geist seine sexuellen Wünsche minutiös planend und durchführend, bitte keine unvorhergesehenen Dinge!!

Und so habe ich am Ende dieses 'Innneren Monologs' eines mir eher unsympathischen Hausmeisters gedacht, gut dass Briita 'passt'. Was würde passieren, wenn nicht?

Lieber Söldner, also habe ich am Schluss erleichtert aufgeatmet - drei Wochen können lang werden!

Signatur

Pure Vernunft darf niemals siegen! Quälgeist

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