BDSM-Geschichten, erotische Texte und Literatur

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Suche

Eine BDSM-Geschichte von Sub Anna.

Und wieder drehe ich meine Runden durch die Stadt. Meine Schritte sind fest, die Augen lauernd auf der Suche. In mir brennt eine Sehnsucht, die danach schreit, befriedigt zu werden. Seit Jahren weiß ich von ihr, seit Monaten bin ich mir gewiss, dass ich sie wirklich werden lassen möchte. Ebenso lange rätsele ich daran, wie das gehen kann.

Ich suche einen Mann, der mir wehtun möchte, der mich unterwerfen möchte und mich sadistisch und lustvoll benutzt, wann immer es ihm beliebt. Aber er soll nichts machen, was mir gegen den Strich geht, nur dass ich noch nicht so genau weiß, was das ist. Erfahrungen habe ich keine, Wünsche genug und Ängste jede Menge. Angst vor mir und meiner Lust und vor dem Mann, der es dann sein wird, gleichen Teils gefürchtet und geliebt. Suche ich die eierlegende Wollmilchsau? Einen mit Empathie geladenen Supermann, der mit telepathischen Mitteln meine Gedanken lesen kann, aber nach außen als der harte und unbeugsame Typ erscheint, den ich eigentlich erleben will? Utopie.

Aus den Geschichten weiß ich, dass es solche Männer geben könnte. Doms. In den entsprechenden Portalen begegneten mir nur scheinbare Psychopaten, Notgeile oder Weicheier. Die echten Doms sind wohl vergeben.

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

Lucia

Autorin.

06.05.2018 um 20:44 Uhr

Gut beschriebenes Substrat dieser Sehnsucht!

Mit Wendungen und Poente! Dank dafür!

Signatur

Erfülle deine Träume, damit du Platz für neue hast!

04.05.2018 um 10:25 Uhr

das mit dem sich selbst im weg stehen, hat die protagonistin ja schon mal glasklar erkannt

kurz und packend!

Signatur

Was du nicht willst, das man dir tu', das füg auch keinem Anderen zu! So wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es heraus. Wie man sich bettet....... Na ihr wisst schon, was ich meine!! ;-)

03.05.2018 um 17:42 Uhr

Wow, eine Geschichte wie ein Mikroskop: Die Innenwelt rückt in den Fokus, wird in ihrer Komplexität sehr klar. Die Aussenwelt dagegen wird am Rand in vielen Facetten erahnbar, bleibt aber schwer zu fassen. Die Gefühswelt bleibt auf der Suche, ohne, dass ein klar erkennbares Ziel Perspektive schafft. Und doch geht es immer weiter, wie das Ende zeigt. So komplex, so kurz, so auf den Punkt.

Die eigenen Gedanken hängen der Geschichte deutlich länger nach, als das Lesen gedauert hat.

Danke!

Signatur

Love it, change it or leave it ... Nylonlover

Quälgeist

Autor.

28.04.2018 um 21:28 Uhr

Es gibt von der Gruppe 'Tocotronic' einen schönen Titel: 'Im Zweifel für den Zweifel'.

Nicht alle, die suchen, wollen oder können auch etwas finden. Dieses Problem hast du sehr gut beschrieben, zwar sehr kurz und sehr schmerzfrei, aber echt!

Signatur

Pure Vernunft darf niemals siegen! Quälgeist

22.04.2018 um 21:30 Uhr

Am besten gefällt mir diese Beobachtung dass die Sehnsucht so deutlich aus den Augen schreien kann, dass es den Männern unangenehm ist und sie schnell wegschauen. Ich kenn das nur zu gut. Ich hab so mitgefühlt mit der Protagonistin und die Wendung mit dem Kater ist ein liebevolles Detail. Danke für diese viel zu kurze wunderbare Geschichte!

Signatur

"Fantasie ist die einzige Waffe im Krieg gegen die Wirklichkeit." Denis Gaultier

Söldner

Autor. Fördermitglied.

22.04.2018 um 10:09 Uhr

Du triffst den Punkt, Sub Anna. Hinter deiner Geschichte hast du ganz subtil eine Analyse der Ursache des Scheiterns einer immer währenden Suche beschrieben. 

Die Frau weiß nicht genau genau was sie wirklich will, erwartet aber, dass ihr Wunschpartner genau das erspürt und umsetzt.Es gibt sie nicht, die eierlegende Wollmilchsau. Es gibt keine hundert Prozent. Es ist so wie in allen Dingen des Lebens. Letztlich weiß sie es ja. Sie stand und steht sich im Wege, auch das weiß sie. Aber da ist immer die Sehnsucht. Deshalb denke ich, entspannte siebzig Prozent sind besser als nichts und können sehr glücklich machen.

Ganz direkt auf den Punkt geschrieben.

Tek Wolf

Autor.

21.04.2018 um 08:35 Uhr

Deine Geschichte ist klein aber fein liebe Anna. Eine wirklich schöne Innenansicht. Die Sehnsucht nach einem Partner oder Partnerin, die um unsere Bedürfnisse wissen und sie zu stillen vermögen kennen wir wohl alle. Ich wünsche mir, deine Protagonistin möge in ihrem geheimnisvollen Nachbarn jemanden finden, der sie in jeder Hinsicht binden kann. Danke für diese Zeilen.

Kaoru

Autor.

20.04.2018 um 15:55 Uhr

Eine wirkliche gute Geschichte, die es trotzt der Kürze schafft gleich mehrere Wendungen in die Handlung einzubauen. Man hätte natürlich mit einem Happy End rechnen können, doch du schaffst es gekonnt dieses wieder in (erreichbare) Ferne rücken zu lassen.

Dein Hauptcharakter kennt zwar ihre eigenen Vorlieben, erliegt am Ende dann jedoch erneut der Decke, unter der sie sich versteckt.

Es wirkt aber zugleich auch mehr wie eine Einleitung für etwas größeres, wie das Anfangskapitel einer längeren Geschichte.

Signatur

The sexiest thing a man can do to his woman - is crawl inside her mind and make her imagination run wild.

20.04.2018 um 11:08 Uhr

Was für eine schöne Geschichte, die mit Spannung aufhört – wie gemacht für eine Fortsetzung

Signatur

"Peace is the result of retraining your mind to process life as it is, rather than as you think it should be." -Wayne Dyer

20.04.2018 um 10:01 Uhr

Hach, schön...

Liebe Sub Anna,

wenige, dafür sehr intensive Zeilen, die tiefe Sehnsucht spürbar, ja fühlbar werden lassen. Die zeigen wie emotional und eben schwer die Suche nach "dem  Richtigen" sein kann, wie oft sie enttäuschend endet. Man kann ein wenig mit leiden, mag helfen.

Vielleicht ist es aber auch so, dass man nicht sieht, was man eigentlich sehen will, das man dem Anderen nicht zutraut, eben "dieser Richtige" zu sein.

Danke für Zeilen, die mich wirklich mitgenommen haben und besonderen Dank für den treuen Kater .

Signatur

Niemand ist gut genug, einen anderen ohne dessen Zustimmung zu regieren (Abraham Lincoln).

Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

Zu allen Beiträgen im Forum zu dieser Veröffentlichung.

 

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