BDSM-Geschichten, erotische Texte und Literatur

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Suche

Eine BDSM-Geschichte von Sub Anna.

Und wieder drehe ich meine Runden durch die Stadt. Meine Schritte sind fest, die Augen lauernd auf der Suche. In mir brennt eine Sehnsucht, die danach schreit, befriedigt zu werden. Seit Jahren weiß ich von ihr, seit Monaten bin ich mir gewiss, dass ich sie wirklich werden lassen möchte. Ebenso lange rätsele ich daran, wie das gehen kann.

Ich suche einen Mann, der mir wehtun möchte, der mich unterwerfen möchte und mich sadistisch und lustvoll benutzt, wann immer es ihm beliebt. Aber er soll nichts machen, was mir gegen den Strich geht, nur dass ich noch nicht so genau weiß, was das ist. Erfahrungen habe ich keine, Wünsche genug und Ängste jede Menge. Angst vor mir und meiner Lust und vor dem Mann, der es dann sein wird, gleichen Teils gefürchtet und geliebt. Suche ich die eierlegende Wollmilchsau? Einen mit Empathie geladenen Supermann, der mit telepathischen Mitteln meine Gedanken lesen kann, aber nach außen als der harte und unbeugsame Typ erscheint, den ich eigentlich erleben will? Utopie.

Aus den Geschichten weiß ich, dass es solche Männer geben könnte. Doms. In den entsprechenden Portalen begegneten mir nur scheinbare Psychopaten, Notgeile oder Weicheier. Die echten Doms sind wohl vergeben.

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

01.08.2018 um 22:57 Uhr

Wau, Anna, eine wunderbar ausgemalte Innensicht...

Wie wohl die Innensicht eines Doms aussehen würde?

Damit gehe ich jetzt mal schlafen - und träumen

Danke!

30.07.2018 um 22:12 Uhr

Hallo Anna,

die Geschichte gefällt mir sehr gut, weil sie die Komplexität der Gefühle und das Ringen mit sich selbst beschreibt. Eines ist sicher - wir leben in keiner 100 % Welt und der Wunsch nach absoluter Perfektion ist unrealistisch. 

Trotzdem darf man nicht aufgeben, denn grundsätzlich halte ich es für möglich, einen Menschen zu finden, der zu einem passt. Ich hatte dieses Glück auch schon. 

Katzen sind wunderbare und anmutige Tiere - ich hatte selbst welche und es gibt Deiner Geschichte eine schöne Note. 

Henri

29.06.2018 um 17:49 Uhr

Wow die Geschichte ist super.

Die beschriebene Sehnsucht war vor Monaten noch meine.

Und die Suche nach dem passenden Dom ist leider wirklich schwer.

Selbstwenn man weiss was man will, das passende Gegenstück kaum findbar.

Auch ich bin jetzt noch verschreckt von manchen Zuschriften, die ich von Männern bekomme.

Als Anfängerin ists besonders schwer, wenn der Kopf voller Fantasie, das Herz voller Sehnsucht, der Körper voller Verlangen ist.Und da ist dann so viel Angst das man glaubt daran zu vergehen

Wunderschön geschrieben, das mit der Katze einmalig gut und genial eingebastelt

Dankeschön fürs lesen düfen du bringst so herrlich viel Emotionen rüber

 

Signatur

Hochachtungsvoll Safira

25.06.2018 um 19:44 Uhr

Eine schöne Geschichte über die schwierige aktive Suche einer unerfahrenen Sub nach einem passenden Dom um die Sehnsucht nach ersten Erfahrungen zu stillen.

Den Einfall mit der Katze fand ich grandios! Ich hatte schon innerlich die Augenbrauen hochgezogen als alles zu glatt zu verlaufen schien...wenn das so einfach wäre:).

12.06.2018 um 13:06 Uhr

Diese Geschichte beschreibt wunderbar wie sich die Suche nach dem Richtigen gestaltet wenn man vor sich selbst erst einmal die Erkenntnis erlangt hat dass man überhaupt suchen will.

Leider kommt da schnell dieser beschriebene Frust auf.

Habe ich sehr gerne gelesen.

Liebe Grüße

Katniss

Lucia

Autorin. Fördermitglied.

06.05.2018 um 20:44 Uhr

Gut beschriebenes Substrat dieser Sehnsucht!

Mit Wendungen und Poente! Dank dafür!

Signatur

Erfülle deine Träume, damit du Platz für neue hast!

04.05.2018 um 10:25 Uhr

das mit dem sich selbst im weg stehen, hat die protagonistin ja schon mal glasklar erkannt

kurz und packend!

Signatur

Was du nicht willst, das man dir tu', das füg auch keinem Anderen zu! So wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es heraus. Wie man sich bettet....... Na ihr wisst schon, was ich meine!! ;-)

03.05.2018 um 17:42 Uhr

Wow, eine Geschichte wie ein Mikroskop: Die Innenwelt rückt in den Fokus, wird in ihrer Komplexität sehr klar. Die Aussenwelt dagegen wird am Rand in vielen Facetten erahnbar, bleibt aber schwer zu fassen. Die Gefühswelt bleibt auf der Suche, ohne, dass ein klar erkennbares Ziel Perspektive schafft. Und doch geht es immer weiter, wie das Ende zeigt. So komplex, so kurz, so auf den Punkt.

Die eigenen Gedanken hängen der Geschichte deutlich länger nach, als das Lesen gedauert hat.

Danke!

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Love it, change it or leave it ... Nylonlover

Quälgeist

Autor.

28.04.2018 um 21:28 Uhr

Es gibt von der Gruppe 'Tocotronic' einen schönen Titel: 'Im Zweifel für den Zweifel'.

Nicht alle, die suchen, wollen oder können auch etwas finden. Dieses Problem hast du sehr gut beschrieben, zwar sehr kurz und sehr schmerzfrei, aber echt!

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Pure Vernunft darf niemals siegen! Quälgeist

22.04.2018 um 21:30 Uhr

Am besten gefällt mir diese Beobachtung dass die Sehnsucht so deutlich aus den Augen schreien kann, dass es den Männern unangenehm ist und sie schnell wegschauen. Ich kenn das nur zu gut. Ich hab so mitgefühlt mit der Protagonistin und die Wendung mit dem Kater ist ein liebevolles Detail. Danke für diese viel zu kurze wunderbare Geschichte!

Signatur

"Fantasie ist die einzige Waffe im Krieg gegen die Wirklichkeit." Denis Gaultier

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