BDSM-Geschichten, erotische Texte und Literatur

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Sechs unter Null

Eine BDSM-Geschichte von Jona Mondlicht.

Joline streicht ihr Röckchen glatt. Legt ihre Handflächen vorsichtig auf den Stoff, der ihr nur bis knapp unter den Hintern reicht. Beißt sich auf die Unterlippe. Wie lange hat sie darauf gewartet. Ihr größter Wunsch. Zu Weihnachten, wenn es draußen kalt ist, wenn Scheite im Kaminfeuer platzen. In einer einsamen Blockhütte. Vanilleplätzchen auf Papierservietten. Buchseiten im Kerzenlicht. Und eben dieser Wunsch.

Draußen hört sie Schritte. Schwere Schuhe knirschen über eiskalten Schnee. Das Licht des Mondes projiziert einen flüchtigen Schatten auf Fensterglas. Erst im Wohnzimmer, dann im Flur.

Auf dem Absatz poltert es. Sohlen werden abgeklopft. Quietschend öffnet sich die Tür. »Ho ho ho! Bin ich hier richtig?«

Sie tritt lachend beiseite, lässt ihn mit den dicken, kantigen Holzscheiten im Arm passieren. »Dass du so frierst ...« Lange war er doch gar nicht draußen, denkt sie. Dann schließt sie die Tür.

»Sechs unter Null«, stellt er sachlich fest. Hockt sich neben den Kamin und schichtet das Holz auf. Ein Scheit rutscht zu Boden. Mit klammen Fingern schiebt er ihn zurück. »Draußen hat die Schneelast den Stapel mit Holz und Reisig gekippt. Ich musste den Weg wieder freiräumen.« Er reibt sich die Hände, legt sie aneinander, bläst warme Luft zwischen die Handflächen.

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

15.03.2018 um 13:20 Uhr

geheimnisse des universums... wer weiß?

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Was du nicht willst, das man dir tu', das füg auch keinem Anderen zu! So wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es heraus. Wie man sich bettet....... Na ihr wisst schon, was ich meine!! ;-)

hanne lotte

Autorin. Fördermitglied.

01.03.2018 um 22:46 Uhr

Was weiß man schon von Weihnachtswundern, großen und kleinen, die ganz unverhofft geschehen, als wäre die Zeit, wo das Wünschen noch geholfen hat, doch noch nicht vorbei.

Vielleicht war es ja doch der Weihnachtsmann, oder Knecht Ruprecht. Wer weiß. Ist das wichtig? Es gibt eben Geschenke, die lassen sich nicht in Schleifenpapier einwickeln. Und hinterlassen doch einen tieferen Eindruck, weil sie etwas bedeuten.

So ist das.

Danke für die Glut im Kamin und davor.

hanne

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Tue was du willst, aber schade keinem dabei.

18.02.2018 um 19:34 Uhr

Es gibt ihn also doch, den Weihnachtsmann.

Eine feine Geschichte mit zwiespältigen Gefühlen für Joline - Weihnachten ist halt nur einmal im Jahr.

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Viele Grüsse, Kater M

19.01.2018 um 14:15 Uhr

geändert am 19.01.2018 um 15:46 Uhr

Der Sturm hat sich gelegt, draußen schneit es heftig und soeben habe ich eine wunderbare Geschichte gelesen.

Lieber Jona,

wieder hast Du es geschafft, mit Worten zu zaubern, aus Sätzen eine Traumwelt zu schaffen. 

Es stimmt, Jolines Wunsch ist in Erfüllung gegangen. Nicht nur sie fragt sich wohl, wessen Stiefelspur sie da im Schnee gesehen hat. Vom Gartentor bis zur Haustür. Und zurück. Fragt sich, was es wohl mit dem Stapel mit Holz und Reisig auf sich hat. War er es, oder war es er nicht? Gibt es ihn, oder gibt es ihn nicht?

Eine schöne Glut gab es offensichtlich, im Kamin und auf Joline. Wunderbare Gedanken bei mir auch.

Danke für diese tollen Zeilen.

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Niemand ist gut genug, einen anderen ohne dessen Zustimmung zu regieren (Abraham Lincoln).

Gregor

Autor.

18.01.2018 um 18:26 Uhr

geändert am 18.01.2018 um 18:28 Uhr

Hier liegt eine interessante Fragestellung. Da leben sie, weiß Gott wie lange, zusammen und sie hat einen Wunsch. Und er erfüllt ihn. Dafür begibt er sich in die Rolle des Weihnachtsmannes. Die Erfüllung ihres Wunsches ist nicht die Erfüllung seiner Wünsche. 6 unter Null.

So vermute ich. 

Habe ich die Darstellung eines inneren Konfliktes gelesen? Ich glaube schon.

Ich denke, die Zeit wird es richten. Vielleicht.

Subtil, konzentriert, Emotionen in Handlungen dargestellt.

Kunststück.

18.01.2018 um 08:55 Uhr

Finde ich richtig gut geschrieben. Den Titel technisch abstrakt  gewählt. Kurze aber prägnante Sätze die eine besondere Stimmung entstehen lassen, kein Geplänkel.  Ein Spiel mit den Elementen heiß und kalt.  Und trotzdem oder gerade deswegen intensiv berührend. Schön.

Gruß Le papillon

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