BDSM-Geschichten, erotische Texte und Literatur

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Schmerzenskälte

Science-Fiction-Geschichte von Antje Ippensen

Er wusste, dass Shezara ihm seinen Verrat nie verzeihen würde. Und im Grunde genommen konnte er sie verstehen. Zwei dürre, kalte Sätze. Gedankenleichen. Sie gaben nichts preis von seinem Zustand. Seine Empfindungen hingegen kamen plötzlich, wie eine Springflut. Immer wieder war das so.

Die Sterne erschienen ihm wie Frostsplitter im Samt der Finsternis. Splitter, aus kosmischem Schmerz kristallisiert. Qual hatte die Sterne geformt, der durchdringende Biss der Reue folterte sie. ... Sterne, in Eis gehüllt, schreiende Sterne, die ...!

Soron schrak hoch. Um ein Haar wäre er so tief in sein ureigenes düsteres Tagtraumreich, sein Seelen-Gefängnis, abgedriftet, dass er eine Kollision mit einem Asteroiden nicht mehr hätte verhindern können. Gerade noch rechtzeitig drückte er den violetten Ausweichen-Knopf. Puh. Er hatte sich ohnehin schon zu weit vom Raumer entfernt. Seufzend aktivierte er seine eiförmige Arbeitskapsel, indem er den orangegelben „Home“-Schalter betätigte, und flog zurück, während die bitteren Gefühle sich in ihn einätzten wie mit Säurestempeln. 

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

Gregor

Autor.

26.01.2018 um 19:53 Uhr

Eine Geschichte wie eine Sternschnuppe. Hell, überraschend. BDSM-Poesie feiner Art. --- Wenn ich einen Meteor sehe, freue ich mich. Und wenn er weg ist, freue ich mich auf den nächsten.

20.06.2017 um 00:53 Uhr

Interessante Geschichte.Kräftige Farben, die Protagonisten machen es spannend. Gibts eine Fortsetzung ? :)

Gruss Silberlicht

steeldoc

Autor.

08.01.2017 um 17:25 Uhr

Soron und die Kapitänin, ja, da entwickelt sich doch etwas Wunderbares! Wenn ich diese Geschichte u.a. auch düster finde, dann betrifft das nur den - für meine Begriffe etwas zu lang geratenen - Einleitungsteil. Aber ab der Begegnung in der Herrentoilette trifft diese absolut gefühlvoll, stimmig, erregend, inspirierend geschriebene Story voll meinen Geschmack! Der Text endet auch genau dort, wo er auch enden sollte: die Gefühlswelt des Protagonisten wendet sich von "bitter" zu "ungemein süß" ... Ende Kapitel eins, würde ich sagen. Und jetzt wäre ich sehr, sehr neugierig auf die weiteren Abenteuer der süßen Lustschmerz spendenden Domina mit ihrem ihr zutiefst ergebenen Gespielen!

Signatur

Bist Du bereit ... bereit für das Außergewöhnliche?

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Gelöscht.

13.09.2016 um 03:53 Uhr

Fantasy bietet immer viel Raum für Fantasie, daher mag ich solche Geschichten allgemein. Diese ist gut erzählt, nur leider sehr kurz. Eigentlich endet sie da, wo sie richtig beginnt. Wäre toll, wenn sie irgendwann noch weiter ginge.

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

11.03.2016 um 09:07 Uhr

mit gerissen in die Leidenschaft liest man es mit immer grösser werdenden Augen und fühlt den Schmerz fast körperlich ...schöne Zeilen danke

09.03.2016 um 11:18 Uhr

Ich finde die Geschichte in sich sehr stimmig.

Ich liebe offene Enden. Eigentlich ist es ja kein offenes Ende, sondern eine Verheißung von mehr.

Gerade das macht sie sehr erotisch.

22.02.2016 um 07:11 Uhr

Eine Momentaufnahme?

Zunächst bekenne ich mal, großer Fan des Genres zu sein. Schon von daher habe ich die Zeilen gern gelesen.  Der kleine Ausflug auf die CENTRALIS hat mich sofort mitgenommen, besonders der letzte Abschnitt macht ihn dann auch Schattenzeilen tauglich.

Dennoch ist und bleibt es für mich eine Momentaufnahme von der ich gerne mehr gelesen hätte. Mehr über CAM-LO im Pferdekopfnebel (ihr wisst schon, gleich um die Ecke  ), mehr über den bevorstehenden Urlaub.

Danke für die kurzen Zeilen.

Signatur

Niemand ist gut genug, einen anderen ohne dessen Zustimmung zu regieren (Abraham Lincoln).

07.10.2015 um 10:59 Uhr

Nett geschrieben, aber der Funke springt nicht leider über.

Kaoru

Autor.

26.04.2015 um 00:07 Uhr

Eine Interessante Geschichte die meiner Meinung nach unbedingt eine Fortsetzung verdient hätte.

Zu Beginn hatte ich kurz meine Zweifel, warum diese Geschichte überhaupt hier auf der Schattenzeile steht, aber das letzte Drittel hat diese Frage hinreichend beantwortet. Mir hat vor allem die Einbindung der, nennen wir sie Weltraumbegriffe, gefallen. Auch wenn der eine oder andere etwas erzwungen wirkte und ich mir am Ende eine Spur mehr Subtilität von der Kapitänin gewünscht hätte.

Signatur

The sexiest thing a man can do to his woman - is crawl inside her mind and make her imagination run wild.

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

10.03.2015 um 19:35 Uhr

Überladen in der Ausdrucksweise. Aber das gefällt wohl einigen. Sci Fi und Erotik gehen bei mir nicht wirklich zusammen.

Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

Zu allen Beiträgen im Forum zu dieser Veröffentlichung.

 

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