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Schmerzenskälte

Eine Science-Fiction-Geschichte von Antje Ippensen.

Er wusste, dass Shezara ihm seinen Verrat nie verzeihen würde. Und im Grunde genommen konnte er sie verstehen. Zwei dürre, kalte Sätze. Gedankenleichen. Sie gaben nichts preis von seinem Zustand. Seine Empfindungen hingegen kamen plötzlich, wie eine Springflut. Immer wieder war das so.

Die Sterne erschienen ihm wie Frostsplitter im Samt der Finsternis. Splitter, aus kosmischem Schmerz kristallisiert. Qual hatte die Sterne geformt, der durchdringende Biss der Reue folterte sie. ... Sterne, in Eis gehüllt, schreiende Sterne, die ...!

Soron schrak hoch. Um ein Haar wäre er so tief in sein ureigenes düsteres Tagtraumreich, sein Seelen-Gefängnis, abgedriftet, dass er eine Kollision mit einem Asteroiden nicht mehr hätte verhindern können. Gerade noch rechtzeitig drückte er den violetten Ausweichen-Knopf. Puh. Er hatte sich ohnehin schon zu weit vom Raumer entfernt. Seufzend aktivierte er seine eiförmige Arbeitskapsel, indem er den orangegelben „Home“-Schalter betätigte, und flog zurück, während die bitteren Gefühle sich in ihn einätzten wie mit Säurestempeln. 

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

Sisa

Autorin. Förderer.

17.02.2023 um 19:37 Uhr

Oh boy, als SF Fan liebe ich diese Geschichte. Wie in einem Kinofilm habe ich beim Lesen alles vor meinem geistigen Auge gesehen.

Was soll ich noch groß sagen? Ich wüsste so gerne, wie es mit Soron und seiner Gebieterin weitergeht. Was passiert auf COM-Lo?

Himmel, mein Kopfkino ist richtig befeuert - das macht für mich eine Wahnsinnsgeschichte aus! DANKE!

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Gelöscht.

15.10.2021 um 14:48 Uhr

Dieses Gefühl befällt mich auch immer, wenn ich beim Zahnarzt aus der Tür trete. Aber Spass beiseite. "Alter Wein in neuen Schläuchen" Automatisch drängen sich mir die "Vier Jahreszeiten" (nicht die von Vivaldi, sondern die vom Valentin, Karl) auf.

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Luna Ery

Förderer.

20.08.2021 um 11:28 Uhr

Eine schöne Story, die farbenreich beschrieben ist und somit eine gute Vorstellung von allem vermittelt.

Die kontinuierliche Steigerung hat es sehr spannend gemacht.

Vielen Dank für diese tolle Geschichte

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Aiko Schwarzmeier

Gelöscht.

28.06.2021 um 22:51 Uhr

Das glinngt naach mehr!

 

Spannend erzählt, weiter so

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04.05.2018 um 08:00 Uhr

am allerbesten gefallen mir diese vielen ungewöhnlichen, äußerst fantasievollen Beschreibungen.

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Gelöscht.

04.05.2018 um 03:07 Uhr

Ich liiiebe Sience-Fiction

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Gregor

Autor.

26.01.2018 um 19:53 Uhr

Eine Geschichte wie eine Sternschnuppe. Hell, überraschend. BDSM-Poesie feiner Art. --- Wenn ich einen Meteor sehe, freue ich mich. Und wenn er weg ist, freue ich mich auf den nächsten.

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Silberlicht

Gelöscht.

20.06.2017 um 00:53 Uhr

Interessante Geschichte.Kräftige Farben, die Protagonisten machen es spannend. Gibts eine Fortsetzung ? :)

 

Gruss Silberlicht

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steeldoc

Autor.

08.01.2017 um 17:25 Uhr

Soron und die Kapitänin, ja, da entwickelt sich doch etwas Wunderbares! Wenn ich diese Geschichte u.a. auch düster finde, dann betrifft das nur den - für meine Begriffe etwas zu lang geratenen - Einleitungsteil. Aber ab der Begegnung in der Herrentoilette trifft diese absolut gefühlvoll, stimmig, erregend, inspirierend geschriebene Story voll meinen Geschmack! Der Text endet auch genau dort, wo er auch enden sollte: die Gefühlswelt des Protagonisten wendet sich von "bitter" zu "ungemein süß" ... Ende Kapitel eins, würde ich sagen. Und jetzt wäre ich sehr, sehr neugierig auf die weiteren Abenteuer der süßen Lustschmerz spendenden Domina mit ihrem ihr zutiefst ergebenen Gespielen!

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Gelöscht.

13.09.2016 um 03:53 Uhr

Fantasy bietet immer viel Raum für Fantasie, daher mag ich solche Geschichten allgemein. Diese ist gut erzählt, nur leider sehr kurz. Eigentlich endet sie da, wo sie richtig beginnt. Wäre toll, wenn sie irgendwann noch weiter ginge.

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