BDSM-Geschichten, erotische Texte und Literatur

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Seltener Edelstein

Eine BDSM-Geschichte von Antje Ippensen.

Ich bin nervös, und doch fühlt sich selbst diese Nervosität wie Lust an: dunkel, schwer und süß.

Immer sind sie meine geheime Kraftquelle gewesen, die Treffen mit Euch, meine Vorfreude darauf, mein Bild, das mich begleitet, überallhin, in die Niederungen des Alltags, auf die Höhen des Erfolges: das Bild eines Rohrstockes auf Samt.

Einmal ist ein Treffen karg und düster verlaufen, aber auch das habe ich genossen, von der ersten bis zur letzten Minute, wie bittere Heilkräuter.

Nein, ich bin nicht abhängig von Euch.

Es ist anders.

Ich habe mir eigens für diesen Anlass ein neues schwarzes Minilackkleid gekauft. Es wird Euch bestimmt gefallen - es reicht knapp über den Po, ist ärmellos, glänzt wunderbar und lässt sich mit einem durchgängigen Zipper herrlich leicht öffnen. Dazu trage ich die ebenfalls schwarzen Pumps, die Ihr schon kennt von unserer Januarsession. Es ist ganz schön heftig, dieses Outfit an einem solch heißen Augusttag zu tragen, aber ich genieße es, in Vorfreude und Gehorsam zu schwitzen. Nur Strümpfe lasse ich weg, mit leicht schlechtem Gewissen. Ich bin tadellos glatt rasiert, die paar Mückenstiche an meinen Schenkeln und auf dem Venushügel werden Euch sicher nicht stören, eher im Gegenteil. Vielleicht werden es Zielpunkte für Rohrstock und Gerte sein. Bei dieser Vorstellung - und bei dem Gedanken, dass es gleich tatsächlich wieder real wird - werde ich sehr, sehr feucht. Ein schönes Gefühl in dem Lackslip, der im Schritt offen ist und dort nur ein Goldkettchen aufweist. 

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

Meister Y

Autor.

16.01.2016 um 07:31 Uhr

Ich bin beeindruckt.

Dicht geschrieben, mit stetig steigender Spannung beschreibst Du uns hier eine wirklich außergewöhnliche Beziehung. Eine gewollt harte Session, die sie nur ein mal im Jahr erlebt, auskostet. Nachvollziehbar lässt Du uns an ihren Gedanken, Gefühlen, Empfindungen teilhaben. Zeigst uns, was sie fürchtet und dennoch liebt. Mit welchen Gedanken sie spielt. Das Geschenk, dass er ihr am Ende macht, an einem Ende, an dem er schon gegangen ist, zeigt, wie nah die Beiden sich auch in dieser Hinsicht sind.

Danke für diese Zeilen voller Prickeln und Erotik, die ich wirklich gern gelesen habe. 

Signatur

Niemand ist gut genug, einen anderen ohne dessen Zustimmung zu regieren (Abraham Lincoln).

27.09.2015 um 23:49 Uhr

ist mir zu krass , aber lebendig und in Farbe beschrieben, wie sie es erlebt hat

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Gelöscht.

17.02.2015 um 02:52 Uhr

sehr heftig und lustvoll, echt klasse. danke schön.

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Gelöscht.

21.12.2014 um 00:36 Uhr

aus Sicht der Sub ganz gut rübergebracht

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Gelöscht.

15.12.2014 um 00:27 Uhr

aber andersrum - er , von ihr gepeinigt...

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Gelöscht.

14.12.2014 um 23:56 Uhr

Wow! Was für eine Hingabe! Toll geschrieben.

12.12.2014 um 23:29 Uhr

Mir gefällt die langsame Steigerung mit Pausen. Er kostet ihre Leidenschaft kunstvoll aus. Und steuert sie, mit Verstand nd Gefühl.

Signatur

Viele Grüsse, Skorpion

Rote Sonne

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07.12.2014 um 23:04 Uhr

Ich empfand Deine Geschichte sehr mitreißend und kunstvoll geschrieben, man sah fast den leuchten Edelstein in seiner schönsten Form glänzen. Es hatten sich zwei gesucht, gefunden und gaben sich gegenseitig, was jeder suchte. Ich mochte auch die Begebenheit, das es kein Paar war und ihre Treffen etwas ganz besonderes waren.

Danke für diese intensive, sehr berührende und stilvoll geschriebene Geschichte.

Signatur

Auch wenn wir alle ähnlich sind, so lernt, denkt, fühlt und handelt jeder Mensch auf seine ganz eigene Art und Weise!

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Gelöscht.

07.12.2014 um 11:13 Uhr

Hier werde ich neidisch, dass nicht ich derjenige bin, der Dir dabei hilft, solch eine wunderschöne Geschichte ins Netz zu stellen.

Herzlichen Glückwunsch, Du hast Fantasie

Quälgeist

Autor.

30.11.2014 um 13:53 Uhr

Schön und intensiv aus ihrer Sicht, auch aus seiner?

Ich finde die Beschreibung dieser 'seltenen' Session sehr direkt und nah aus der Sicht der Sklavin beschrieben, sehr spannend auch in kurze und längere Absätze zerteilt.

Sie genießt ihre 'Behandlung' und am Schluss dann, als sie allein ist: "Alles, was mir bleibt, ist mein Begehren." und..."und ein Teil von mir will, dass das Feuer ewig brennt." Also ist ein ( auch noch filigranes ) Brandeisen eine schöne Brücke für sie.

Die vermeintliche Härte ist ja gewollt, in Übereinkunft. Was mir etwas fehlt, ist ist 'seine' Gefühlswelt.

Signatur

Pure Vernunft darf niemals siegen! Quälgeist

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