BDSM-Geschichten und andere erotische Texte und Literatur

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Gefangen in der (Do-it-yourself) SM-Hölle

Satire von lightshadow

Erschrocken drehte ich mich um. Ich hatte nicht erwartet, dass R. so rasch die Tür öffnen würde. Üblicherweise öffnete er sie immer mit Bedacht. Insgeheim hatte ich R. im Verdacht, dass er dies heimlich am Sonntagnachmittag trainierte, wenn alle anderen Familien aus seinem Stockwerk ihre Ausflüge absolvierten, damit es gelassen, souverän und unglaublich abgeklärt erscheint. Zugegeben, seine Anstrengungen waren definitiv nicht von Erfolg gekrönt, aber bei einem Dom zählt wohl auch bei solchen Handlungen: Der Weg ist das Ziel. Dass wir auch bedingt durch meine Einstellung „Das Ziel ist das Ziel“ nicht auf einen gemeinsamen Nenner kamen, konnte ich ihm leider nie begreifbar machen. Vielleicht tat ich ihm aber auch einfach nur unrecht.

Dieses Mal jedoch war alles anders. Ich stand weder im Rock, noch in hohen Stiefeln und auch nicht umhüllt von meinem geliebten Ledermantel vor seiner Tür, sondern in Casual-Wear. Und das war ganz absichtlich so gewählt. R. sollte gleich sehen, dass ich zwar zu einem letzten Treffen bereit war, aber dass die Titulierung „Ex-Dom“ für ihn ungeachtet des heutigen Treffens gerechtfertigt war. Geglaubt, so befürchtete ich, hatte er es mir bis dato nämlich nicht. Oder ich tat ihm auch hierbei unrecht.

Seine dünne Tenorstimme versuchte mich wie schon öfter mit einem „Oh, du bist es. Komm doch herein.“ klein zu halten. Heute sollte es wohl besonders unverbindlich mit einem Touch von Abfälligkeit klingen. Durch seine augenscheinliche Nervosität aber schlich sich ein aufgeregter Unterton in seine Stimme. Zu allem Überfluss verschluckte er plötzlich die Hälfte seiner Buchstaben, sodass bei mir nur ein „Oh, du isst es. Rein.“ ankam.

Ich blickte ihn daraufhin einige Sekunden recht verständnislos an und überlegte mir gerade, wer von uns beiden nun der größere Trottel ist, bis meine natürliche Demut Oberhand gewann und mich meine Augen niederschlagen ließ. Ich säuselte: „Danke für die Einladung.“ 

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

Nachtasou

Autor.

07.12.2015 um 22:27 Uhr

Die ´Idee´ zu dieser Geschichte liefert so viele Möglichkeiten, dass Du in die Vollen gegriffen hast? Ich habe darin etliche Perlen gefunden, bei denen ich herzlich lachen musste. Zum Beispiel bei "Es stimmte schon, der Blick auf die Stadt war hinreißend. Der Wind war es jedoch leider auch, was mich vermuten ließ, dass Selbstmord durch einen Sprung vom Balkon aufgrund des Auftriebs de facto unmöglich sein würde." Der Humor kommt auch an anderen Stellen nicht zu kurz. Und dieses SM-Ikea-Dingens ist auch herrlich ausgeweidet, um diese ... Satire? ... zu steigern.

Irgendwann weit vorher kippt der Text. Für mich war es da, wo Ironie in vernichtenden Spott übergeht (nach meinem Geschmack); da bekommt der Humor eine andere Färbung und verliert an Leichtigkeit. Die Ex wird zur Hex´, und wird zum Musterbeispiel für Schäbigkeit, während der Ex sogar bemitleidenswert wirkt. Dieser Sympathieverlust macht die Geschichte interessant, erscheint aber eher unabsichtlich passiert.

Lightshadow, ich könnte es nicht besser machen, deswegen habe ich etwas Hemmungen "Ratschläge" zu geben; aber ich glaube, mit etwas Straffung, Verbleiben in Ironie (also nicht ab der Mitte Wechseln in vernichtenden Spott), und das sind gar keine großen Veränderungen, würde dieser Text seine starken Seiten zeigen.

Signatur

Die Zunge hat keine Knochen

11.10.2015 um 17:56 Uhr

Liest sich wie der letzte Teil einer Geschichte, das davor fehlt mir irgendwie.

15.09.2015 um 08:51 Uhr

*lacht schallend*

Bis heute habe ich wirklich nicht gewusst, das man so viel Slapstick in Worte packen kann. Fast wollte ich "der Ärmste" sagen, wobei eigentlich doch sie zu bedauern sein müsste. Wie konnte sie ihm nur verfallen...

Nein, mal ernsthaft. Ich fand diese Zeilen wunderbar humorvoll, ständig augenzwinkernd geschrieben. Eine Abrechnung der besonderen Art, nicht nur mit ihm als Dom sondern auch mit seiner (mehr oder weniger) handwerklichen Begabung.

Zeilen, die mich zum Lachen gebracht haben und an deren Ende ich nur sagen kann: welch Glück, das sie nicht gesprungen ist.

Signatur

Niemand ist gut genug, einen anderen ohne dessen Zustimmung zu regieren (Abraham Lincoln).

lightshadow

Autorin.

24.11.2014 um 00:59 Uhr

Liebe Peking,

danke für deinen Gedankenanstoß. Hm, ja, möglich, sie ist aber deswegen auch in der Rubrik "Satire" und nicht in der Rubrik "SM" erschienen

Einen lieben Gruß

lightshadow

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

19.11.2014 um 16:04 Uhr

Mir fehlt ein bißchen das erotische Knistern...

lightshadow

Autorin.

29.10.2014 um 12:09 Uhr

Lieber Schneeleopard, vielen Dank für deine äußerst amüsante Kritik! Sie hat mich ehrlich erheitert Ich wollte jedoch keinesfalls, dass du dich erschlagen fühlst.

Ich möchte nur kurz replizieren:

ad 1. Man unterstellt keinem Dom (auch keinem Ex-Dom), dass er inkontinent sei. Dessen ungeachtet, stelle ich mir vor, dass "R" Mitte 40 ist, da ist man doch nicht inkontinent. Die Autorin hat dies daher nicht aus Versehen ausgelassen.

ad 2. Nun ja, sie scheint ja niemals die "liebende" Sub gewesen sein, wenn ich mir den Text so vor Augen halte.

ad 3. Der Supermarktwein wird wohl danach geschmeckt haben - da die Protagonistin ihr volles(!) Glas jedoch auf dem Balkon zurückgelassen hat und mir in diesen Dingen die Erfahrung und die Fantasie fehlen, wollte ich mich über den möglichen Ungeschmack des Weines nicht auslassen. Aber ich nehme für eventuell weitere Geschichten auf, dass die gustatorische Sichtweise nicht vernachlässigt werden sollte *lächel*

Einen ganz lieben Gruß

lightshadow

29.10.2014 um 02:36 Uhr

Das Szenario an sich gefällt mir schon ... ABER zuviel 'Kritik'

am Ex-Dom wird als Tatsache und nicht als die Wahrnehmung

der von ihm grundsätzlich enttäuschten Ex-Sub dargestellt.

Die Masse der ihn negativ beschreibenden Adjektive erschlägt

den Text und mich und mir bleiben nur 3 Fragen:

Habe ich die Stelle mit Körpergeruch und Inkontinenz überlesen

oder hat der Autor aus Versehen einen Bereich ausgelassen?

Was ist das für eine erbärmliche Frau, das sie die liebende Sub

dieses Mannes war? 

Warum schmeckt der schlechte, billige, lauwarme Supermarktwein

nicht nach Kork und Spülmittel?

Signatur

Jeder sollte in der Beziehung seine wildesten Träume und Wünsche äußern können, ohne das der Partner ihn dafür verurteilt und der Partner sollte dazu 'nein' sagen können, ohne das man selber ihn verurteilt. ------------------------ „Hass gehört nicht ins Stadion. Solche Gefühle soll man gemeinsam mit seiner Frau daheim im Wohnzimmer ausleben.“ Berti Vogts

lightshadow

Autorin.

20.10.2014 um 22:08 Uhr

Liebe Ilonca, danke sehr. Schön, dass dir der Text gefallen hat

Einen ganz lieben Gruß

lightshadow

lightshadow

Autorin.

20.10.2014 um 22:07 Uhr

Liebe Joja, vielen lieben Dank für das ausführliche Feedback und die Tipps. Schön, dass dich der Text zumindest zeitweise amüsieren konnte

Einen ganz lieben Gruß

lightshadow

lightshadow

Autorin.

20.10.2014 um 22:04 Uhr

Lieber Patrizier, vielen lieben Dank für deine Gedanken und deine Rückmeldung. Ich habe mich sehr gefreut darüber, dass du dich so sehr damit auseinander gesetzt hast

Einen ganz lieben Gruß

lightshadow

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