BDSM-Geschichten, erotische Texte und Literatur

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Nummer 1: Der Weihnachtsmann

Fantasy-Geschichte von Rasputinka

Auf meiner „Liste der Männer, mit denen ich noch schlafen muss“ steht unter Punkt 1: „Der Weihnachtsmann.“ Mein Freund (der meine zahlreichen Listen ohnehin etwas gewöhnungsbedürftig findet), muss bei dieser Entdeckung natürlich gleich mal wieder einen dummen Kommentar abgeben: „Der Weihnachtsmann? Stehst Du auf alte Männer, oder was?!“ „Wieso, der Weihnachtsmann ist doch ein überaus attraktiver Partner“, erwidere ich sachlich. „Er kann Dir alles schenken, was Du Dir wünschst!“ Mein Freund schneidet eine Grimasse. „Da es ihn nicht gibt, kannst Du ja so oder so nicht mit ihm schlafen, oder?“ Ich werfe den Kopf zurück. „Kann ich eben doch! Tatsachenbericht folgt übermorgen!“ „Na, da bin ich mal gespannt!“ „Ha! Das kannst Du auch sein!“, erwidere ich mokant.

 

Hier folgt also das Corpus Delicti.

 

Irgendetwas piekste. Ich erhob mich halb von den Fersen und bog einen niedrig hängenden Zweig des Weihnachtsbaums beiseite, der boshafterweise seine kleinen, nur ganz vorne spitzen Nadeln, seitlich in meinen Oberschenkel gebohrt hatte. Der Zweig schnellte augenblicklich zurück. Ich knickte den Zweig kurzerhand ab und setzte mich wieder. Mein kurzes, rotes Seidennachthemdchen - es reichte nicht ganz bis zur Mitte der Oberschenkel - rutschte wieder ein Stück hinauf. 

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

02.05.2016 um 12:41 Uhr

Mhm...

Ein bisschen bin ich hin- und hergerissen.

Gelesen habe ich die Zeilen gern. Fand sie sprachlich klasse, handwerklich gut gemacht. Schmunzeln musste ich schon zu Beginn. Wann liest man schon mal von einer Frau, die eine Liste von Männern führt, mit denen sie noch schlafen muss... Dann kommt an Nr. 1 der Weihnachtsmann  . So weit, so gut. 

Was dann folgt ist eine klasse Mischung aus verdienter Strafe und purer Verführung mit den Waffen einer Frau. Mit einem knappem Neglige. Mit Worten, mit Blicken, mit Gesten und Berührungen. Kein Wunder, dass er schwach wird.

Ein bisschen irritiert mich dann die Sonnengeburt, vielleicht überfrachtet sie die bis dahin heitere Geschichte ein wenig. Dennoch ist es gelungen, auch dieses Thema (für sich betrachtet, abseits vom BDSM-Kontext) erlebbar zu beschreiben. Ja, Geburt setzt Zeugung voraus, sein Dahinschmelzen gehört zu ihrem Erstarken dazu. Vielleicht irritiert mich auch einfach das Raffen der Zeit, denn eigentlich stirbt er, der Erzeuger, doch erst zur Herbsttagundnachtgleiche (oder wird zur Sommersonnenwende geopfert...)

Vielleicht denke ich aber auch einfach nur zu viel nach und habe vergessen, dass ich alles und allem, eine toll geschriebene, aufheiternde Geschichte gelesen habe. Dies zwei Tage, nachdem wir mit grossen Hexenfeuern das Ende des Winters gefeiert, dem Frühling, der Kraft des Lebens Platz verschafft haben.

Danke, dass ich die Zeilen lesen durfte.

Signatur

Niemand ist gut genug, einen anderen ohne dessen Zustimmung zu regieren (Abraham Lincoln).

Rasputinka

Autorin.

05.05.2014 um 16:48 Uhr

Liebe Rote Sonne, vielen Dank für Deinen netten Kommentar zu meiner Geschichte.

Es amüsiert mich etwas, daß Du den letzten Teil der Geschichte zu abstrakt findest; daß die Wintersonnenwende die Wiedergeburt des Lichts ist, ist ein Teil meiner Religion (ich bin Wicca), und da wir das als Fest feiern, ist das für mich alles andere als abstrakt, sondern sehr konkret erfahrbar. Ein Teil des Festes besteht darin, alle Lichter zu löschen und das Feuer vollkommen neu zu entzünden (mit Feuerstein und Stahl). Es hört sich vielleicht seltsam an, aber man weiß erst dann richtig, was man an der "Wiederkehr des Lichts" hat, wenn man es tatsächlich richtig entbehrt hat. Das ist für uns moderne Menschen kaum erfahrbar, man kann es in gewissem Umfang "simulieren" (im Ritual), es gibt immerhin eine Ahnung davon, was es unseren frühesten Vorfahren bedeutet haben mag.

Auch das "Geburtsthema" ist aufgrund meiner ungewollten Kinderlosigkeit ein sehr persönliches und auch intimes Thema für mich (und kein Abstraktum). Was es mir bedeutet, kann offenbar niemand nachvollziehen; es ist interessant, daß ich zu der anderen Geschichte (Schneefall) viel positivere Kommentare bekomme, obwohl das tatsächlich nur eine konstruierte Geschichte ist; es ist wohl so, daß an solche Geschichten bestimmte Erwartungen gestellt werden, die man nicht "ungestraft" enttäuscht. Dann gefällt's halt "den vielen" nicht so gut

Rote Sonne

Profil unsichtbar.

03.05.2014 um 14:32 Uhr

Bis zu der Sonnengeburt total schön und berührend geschrieben. Dem Weihnachtsmann mal einen Wunsch zu erfüllen, ihm somit mal etwas zurück zugeben, fand ich eine sehr süße Idee! Aber der letzte Teil passte nicht zu dem Anfang, vielleicht hätte man aus diesen Gedanken eine eigene Geschichte machen können, die Zeugung und Geburt vom Licht in der Weihnachtsnacht fand ich ziemlich abstrakt!

Danke für Deine ganz anderen Gedanken an die Weihnachtsnacht.

Signatur

Auch wenn wir alle ähnlich sind, so lernt, denkt, fühlt und handelt jeder Mensch auf seine ganz eigene Art und Weise!

Söldner

Autor. Fördermitglied.

17.12.2013 um 21:40 Uhr

Hier gibt es eine Freikarte für ein Karussell, die Fahrt gleicht einem Drehtanz, der die Welten durcheinander würfelt, wobei die Fahrdienstleiterin zwar natürlich drauf ist, aber in rotseidenhemdiger Verkleidung den Weihnachtsmann derart dominiert, dass er es gerade noch so unter Wahrung letzer Contenance schafft, sich in die Zwischenwelt zu verpuffen.

Als Moral der Geschichte nehme ich die Warnung vor Scheinengeln mit in meine Weihnachtstage.

Schön schräg, hier bin ich gern mitgefahren.

Noch ein Zitat.

 "Weil die Nacht niemals enden wird, wenn wir uns nicht lieben."

Das war stark.

Margaux Navara

Autorin. Fördermitglied.

17.12.2013 um 17:34 Uhr

geändert am 17.12.2013 um 17:53 Uhr

Wölfin hat recht, die Sprache ist schön, aber ich bin etwas irritiert über den Verlauf.

 

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komm küss mich rief ich der Muse zu da wurde sie pampig (PAMPELMUSE v. GERHARD C. KRISCHKER)

Schattenwölfin

Autorin. Teammitglied. Vereinsmitglied.

17.12.2013 um 07:14 Uhr

geändert am 17.12.2013 um 09:13 Uhr

Was für ein schönes Erstlingswerk hier! Die Sprache begeistert mich, die Sätze kommen mit einer wunderbaren Leichtigkeit daher. Lange hat mich beim Lesen ein Schmunzeln begleitet. Ganz besonders mochte ich den Satz, als Amy dem Weihnachtsmann vorschlägt, er könne sich doch wünschen, was sie sich wünscht. Das versuche ich auch hin und wieder – also nicht beim Weihnachtsmann…

Was mich irritiert ist die Zeugung des neuen Tages. Der Gedanke ist schön und ich mag ihn und natürlich können in heiteren Erzählungen auch solche Dinge Platz finden. Aber hier ist die Geschichte damit meiner Meinung nach überladen.

Wenn ich darüber hinweglese, bleibt ein ausgesprochenes Lesevergnügen übrig, das ich nun mitnehme in meinen Tag.

Wölfin

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Wo Liebe ist, ist Lachen.

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