BDSM-Geschichten und andere erotische Texte und Literatur

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Desire

Fantasy-Geschichte von Belles Follies

Er beobachtete sie, wie sie durch den Raum ging, wie ein Schatten glitt sie in einiger Entfernung an ihm vorbei. Völlig selbstvergessen ihrer Umgebung gegenüber, bewegte sie sich scheinbar schwebend durch den Raum. Auch ihr Gesichtsausdruck schien seltsam entrückt. Aufgefallen war sie ihm in dem Moment, in dem sie den Raum betrat.

Er saß - wie häufig - in der hintersten Ecke, halb versteckt hinter dem Garderobenständer und spielte das Spiel, mit dem er sich immer die Zeit des Wartens vertrieb. Er hatte sie alle kommen und gehen sehen, hier in der zugigen Halle des Bahnhofs: Reisende, Einheimische, Heimatlose; Kinder, Erwachsene, Greise; Huren und Heilige. Sein Spiel bestand darin, sich Szenen aus ihrem Leben auszumalen, zu erahnen, mitzuerleben. Für kurze Momente tauchte er in ihre Seele ein, erlebte intensiv das Schicksal jedes dieser Menschen, der in seinem Gesichtskreis auftauchte, teilte seine Hoffnungen und Träume, so als sei er einem Zwilling nach langen Jahren der Trennung wieder begegnet. Minuten konnten so vergehen, dann bewegte er sich vorsichtig, dehnte seine Arme nach beiden Seiten, öffnete den Mund zu einem Gähnen und schüttelte das fremde Leben wieder ab, ähnlich einer Schlange, die ihre Haut hinter sich lässt.

Sie war weitergegangen, reglos lehnte sie an der Wand, unmittelbar ihm gegenüber. Hinter halb geschlossenen Lidern beobachtete sie wie durch einen Vorhang die Szene, die sich vor ihr ausbreitete. Ziellos irrten ihre Pupillen zwischen den Tischen hin und her, streiften hin und wieder einen der Wartenden, verharrten kurz bei dem einen oder anderen, wie um ihn zu prüfen.

Langsam ließ er die Zeitung, hinter der er bisher seine neugierigen Blicke verborgen hatte, sinken. Angelegentlich - ohne sich sein Interesse anmerken zu lassen, nahm er ihren Anblick in sich auf. Schlank, mittelgroß; kräftig und doch seltsam zerbrechlich wirkte sie, wie sie so dastand. Ihre Formen kaschiert und gleichzeitig doch enthüllt von einem eng anliegenden, fast knöchellangen Rock mit einem langen Schlitz über der rechten Hüfte, der deren Linie detailliert nachzeichnete. Langsam glitt sein Blick an ihrem Bein hinab, verweilte auf ihren Füßen. Mit dem einen Fuß stand sie -  vorsichtig balancierend ob des offensichtlich ungewohnten Schuhwerks - auf einem hohen, Stiletto-Absatz bewehrten Sandaletto, den anderen Schuh hatte sie achtlos abgestreift und stützte sich mit ihrem nackten Fuß an der schmutzigen weißen Wand ab. 

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

06.06.2016 um 13:02 Uhr

Ich bin wirklich begeistert.

Selten, wirklich selten habe ich eine so detailverliebte, sprachlich so grandiose Geschichte gelesen. Absolut intensiv malst Du Bilder, die Leserinnen und Leser wirklich dabei sein lassen. Die an die Zeilen fesseln, dazu führen, dass man sie regelrecht aufsaugt. Absolut lesenswert inszenierst Du die Szene, die sich dort abspielt, angefangen vom Ambiente bis hin zu einem intensiven Spiel.

Das Ende überrrascht, passt aus meiner Sicht aber ausgezeichnet. Kälte kann grausam sein.

Danke für klasse geschriebene Zeilen, die ich sehr gern gelesen habe.

Signatur

Niemand ist gut genug, einen anderen ohne dessen Zustimmung zu regieren (Abraham Lincoln).

03.08.2014 um 01:46 Uhr

spannend 

Rote Sonne

Profil unsichtbar.

29.01.2014 um 23:50 Uhr

Eine Geschichte um seine Gedanken treiben zu lassen,

sehr detailreich und aufwendig beschrieben Gefühle und Gedanken.

Ich habe diese Geschichte zweimal angefangen zulesen,

beim zweiten mal ganz langsam und teilweise laut, 

so kam sie noch intensiver bei mir an.

Das Ende überraschte mich, aber es passte zu der Story.

Klasse Idee und super umgesetzt, DANKE.

Signatur

Auch wenn wir alle ähnlich sind, so lernt, denkt, fühlt und handelt jeder Mensch auf seine ganz eigene Art und Weise!

06.12.2013 um 04:47 Uhr

Wundervolle Beschreibung einer Situation in allen Einzelheiten. Um vermeintliche Kleinigkeiten so lebendig und einfühlsam zu beschreiben, können es der Worte und ausdrucksstarken Bilder gar nicht genug sein.

Durch die überraschende Wendung am Ende, erfährt vorher Gelesenes neue Bedeutung

Großes Theater, Danke dafür!

Signatur

Wer glaubt, alles zu wissen, hat nichts verstanden.

poet

Autor.

02.12.2013 um 14:33 Uhr

Sprachlich gekonnt-erregende Beschreibungen, ja, aber mir dann doch zu dünne Handlung, der Fantasy-Schluss aufgesetzt. De gustibus...

Signatur

poet

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

27.11.2013 um 23:33 Uhr

Rauschend beschriebene Szene. Richtig eingeordnet in Fantasy. Hat aber einfach zu viele Längen, die dazu verführen, Absätze zu überspringen. Das Wort Bannstrahl hat mich irgendwie rausgebracht.

Schattenwölfin

Autorin. Teammitglied. Vereinsmitglied.

25.11.2013 um 14:53 Uhr

Worte im Überfluss. Aber zu keinem Zeitpunkt des Lesens empfinde ich sie als überflüssig. Sie tragen mich durch die Geschichte und auf ihren Höhepunkt zu – ich fühle mich wie in einer spannenden Inszenierung. Ein Lesevergnügen der ganz besonderen Art.

Wölfin

Signatur

Wo Liebe ist, ist Lachen.

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

24.11.2013 um 23:51 Uhr

Was für eine schöne Geschichte.Ich bin völlig weg. Danke danke danke. Ganz großes Kino. Liebe Grüße Paula

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

23.11.2013 um 23:20 Uhr

Darf man hier nur loben? - Na, gut die Autorin ist wortgewandt und

ausdrucksstark,  Aber sorry, mir ist zu wortverliebt und redundant.

Handlung tritt leider häufiger auf der Stelle, da berauscht jdn...

20.11.2013 um 10:19 Uhr

Grandios !

Weiß gar nicht wo ich anfangen soll .

Ein Engel auf Erden.

Eine Geschichte zum Mitfliegen und zum Träumen.

Das Aroma aus Meerwasser und Austernfleisch kann ich fast schmecken.

Verlangen und Wünsche sind wunderbar beschrieben.

Welch schönes Leseerlebniss.

Danke

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