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Spekulatius

von dienerin

Leselupe

Ein altes Familienrezept.

 

Es ist mal wieder soweit, Advent. Die Vorbereitungszeit auf Weihnachten. Auch Dom möchte sich vorbereiten. Da fällt ihm ein, dass seine Sub ein prima Rezept kennt, nämlich diese superleckeren Spekulatius. Und die sahen auch noch so lecker aus. Da wird er ihr doch gleich mal die Anweisung geben, diese appetitanregenden Plätzchen, denen sogar eine aphrodisierende Wirkung unterstellt wird, herzustellen.

Wohlan, die Zubereitung ist ein wenig intensiv, aber da er seiner Sub ohnehin eine masochistische Neigung unterstellt, hilft ihr das doch sehr. Außerdem wird Dom ihr gerne ein wenig unter die Arme (oder auch woanders hin) greifen, um ihr dabei behilflich zu sein.

Dieses traditionsreiche Familien-Rezept scheint schon mal jemand verdoppelt zu haben, der wusste, dass es sich lohnt, mehr Plätzchen zu backen, wenn man schon mal bei der Sache ist, denn sie lassen sich neben selbst essen auch prima verschenken. Den Teig sollte man unbedingt einen Tag vorher machen, denn er braucht dringend eine Abkühlung zwischendurch.

 

Folgende Zutaten sollte Sub im Haus haben:

 

2000 g Mehl

1300 g Butter (am besten nicht direkt aus dem Kühlschrank)

750 g Staub- bzw. Puderzucker

6 Eier

4 Esslöffel Zimt

1 Teelöffel Cardamom

1,5 Teelöffel Nelken

0,5 Teelöffel Muskatblüte (bekam man „früher“ nur in der Apotheke, mittlerweile in vielen Geschäften, die Gewürze verkaufen)

 

Mit dem Teig fängt es an:

Sub richtet zuerst sich zum Backen her und wenn Dom mitspielt, empfiehlt es sich, nicht so viel unter der Schürze zu tragen, denn dann es wird auch so warm genug.

Danach richtet Sub den Tisch her, der heute wirklich zum Teig machen gebraucht wird. Darum ist es gut, wenn Sub dafür sorgt, dass dieser auch wirklich sauber ist. Nur leider kann Dom ihn deshalb nicht für andere Spielarten nutzen.

Aus dem Mehl baut man eine runde Mauer mit einem Platz in der Mitte. Man stelle sich beispielsweise dabei vor, wie man nun in der Mehlburg ungesehen zusammen spielen kann.

Mit (gesiebtem) Puderzucker kann Sub die Mehlmauer noch erhöhen.

Danach die halbierten Butterstücke auf dem Rand platzieren, dann sieht es aus wie Schießscharten. ()

Und wie es bei manchen Sessions für den Dom hilfreich ist, wenn die Spielzeuge in greifbarer Nähe sind, so braucht man auch später beim Verkneten alle Zutaten an seinem Platz.

Mit den Gewürzen wird nun das Mehl eingefärbt und man bekommt eine sandfarbene Mehlmasse auf der Tischplatte innerhalb der Mehl-Zuckermauer.

Nun werden die Eier in dieser Mulde aufgeschlagen, schön einzeln. Dom tut Sub sicher den Gefallen, mit dem Rohrstock ein wenig nachzuhelfen. So kann sich Sub besser in die empfindlichen Eier hineinversetzen.

Ja - und dann darf sie rühren.

Den Mixer oder das Handrührgerät kann sie dabei ruhig im Schrank lassen, mit dem manuellen Hand-Rührgerät geht das Vermengen viel besser.

Hierbei kann Dom beispielsweise hilfreich sein, indem er den Fingertakt vorgibt. So ist es sinnvoll, mit einem Finger anzufangen und die Eier erst mal untereinander zu verrühren. Nach und nach werden dann die Zutaten vom Rand mit eingerührt.

Dabei ist es sinnvoll, die Menge der rührenden Finger zu erweitern. Wie viele Finger nach und nach dazu kommen, kann Dom gern parallel an der Sub an geeigneten Körperstellen vorgeben.

Und wenn Sub vom Rühren ins Kneten übergeht, kann ebenfalls entweder vom Dom zum Beispiel durch Kneten von Brust oder Po vorgegeben werden oder Sub entscheidet es nach der Konsistenz der Zutaten selbst. Dabei hat Sub darauf zu achten, das möglichst keine Butternester entstehen. Sub knete nun so lange, bis alle Zutaten zu einem glatten Teig verarbeitet sind. Das Knetgefühl kann Dom an der Sub ja gut nachvollziehen, wenn er derweil die Sub etwas bearbeitet. Den Teig nun kalt stellen, gerne über Nacht. Wie Dom die Sub wieder kalt bekommt, wird er an dieser Stelle sicher selbst wissen, oder?

 

Nach einer geruhsamen Nacht für den Teig und eventuell auch für Dom und Sub, kann der Teig aus der Kühlung geholt werden und wie folgt weiter bearbeitet werden.

 

Möglichkeit 1 mit Ausstechformen, Ausstecherle:

Dafür braucht man wieder eine saubere Arbeitsfläche, die Sub nun leicht mit Mehl bestäubt. Nun nimmt sie ein Stück Teig und rollt ihn gleichmäßig und flach aus (der Teig geht nicht mehr sehr auf beim Backen). Dom kann ihr derweil mit einer weiteren Teigrolle den Rücken ein wenig wärmen. Nach dem Ausrollen kann Dom entsprechende Formen ausstechen, die Sub ordentlich auf dem Blech anordnet, so dass sie bei ca. 200 - 220 °C (je nach Backofen) etwa 15 Minuten backen können. Das machen Dom und Sub so lange, bis der Teig leer ist und die Plätzchendosen voll sind. Nach ein wenig Abkühlung schmecken sie lecker zu einem guten Tässchen Kaffee, das Sub Dom dann sicher gerne servieren wird.

 

Möglichkeit 2 mit Spekulatiusbrett, einem Brett mit mehreren ausgefrästen oder geschnitzten Holzfiguren:

Damit der Teig nicht im Brett kleben bleibt, mehlt man das Brett gut ein. Bewährt hat es sich, das Sub dafür einen großen (Maler-)Pinsel oder einen sauberen Handfeger verwendet. Das überschüssige Mehl wird von der Sub dann wieder aus dem Brett „geschlagen“, indem man das Brett nach dem Bemehlen einmal umdreht.

Nun gibt Dom den Teig auf das Brett und drückt ihn mit dem Daumen oder Handballen gut in die Form. Dann muss er die überstehenden Ränder mit dem Messer abschneiden.

Dann kann Dom mit einem Draht (gut geeignet ist eine dünne Geigenseite, die man am einfachsten über einen Eimergriff gespannt hat) den Teig vom Brett abschneiden. Dann muss der übrige Teig vom Brett herunter genommen werden. Anschließend dreht Dom das Brett um und schlägt eine Kante auf die Tischplatte (es sollte also nicht der empfindliche Mahagonitisch sein), bis möglichst alle Figuren herausfallen.

Diese darf Sub dann ordentlich aufs Blech legen, die dann ebenfalls bei 200 - 220 °C (je nach Backofen) etwa 15 Minuten backen sollten.

Dann kann Sub die Plätzchen aus dem Backofen nehmen und zum kühlen auf ein Kuchen-Gitter legen. Auch bei dieser Methode sollte man den ganzen Teig verarbeiten und sich dann anschließend eine Pause gönnen, die Sub mit einer Massage für den Dom sicherlich noch weitaus mehr versüßen kann.

Auch wenn sie diese Zubereitung etwas anstrengend anhört, das Ergebnis lohnt sich.

 

 

 

Kommentare von Leserinnen und Lesern

dienerin

Autorin.

31.10.2015 um 23:31 Uhr

Schmunzel

Die Saison ist eröffnet

Wir haben heute Spekulatius gebacken.

In dem Fall ist "Wir" = meine Kinder und ich und darum stimmt zwar das Rezept aber nicht die Art und Weise des backens .

Aber lecker sind sie geworden

Gegessen werden sie dann erst wenn der Advent beginnt

Es lohnt sich.

Signatur

"Ich denke in Lösungen, es lohnt sich!"

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Gelöscht.

11.11.2014 um 22:09 Uhr

Hallo. Das nenne ich mal gelungenes Backrezept. Sehr schön anschaulich und gut nachzumachen 

16.08.2014 um 16:35 Uhr

eine sehr schöne geschichte besonders die sprünge zwischen backrezept und anweisungen für die sub.

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

09.08.2014 um 17:01 Uhr

Ich wollte eigentlich keine Plätzchen mehr selber backen aber nach dieser tollen Inspiration muß ich meine Entscheidung doch noch mal überdenken. Danke für das Rezept klingt ja ganz Einfach.

dienerin

Autorin.

08.08.2014 um 14:21 Uhr

Danke für die Rückmeldungen

Und bald schon ist es wieder soweit *schmunzel*

Ich freue mich auf das Ergebnis

auch wenn das Backen "leider" noch jugendfrei mit den Kindern (Teenies ) stattfindet

Dienerin

Signatur

"Ich denke in Lösungen, es lohnt sich!"

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Gelöscht.

08.08.2014 um 00:18 Uhr

Weil die Plätzchen in der richtigen Form Sind und sicher gut schmecken...

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

13.07.2014 um 09:20 Uhr

lecker :)

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

17.06.2014 um 14:30 Uhr

Man kann das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden.

dienerin

Autorin.

11.11.2013 um 21:17 Uhr

Übrigens

*schmunzel*

Die Saison ist eröffnet.

Die Spekulatius sind gebacken.

Gegessen werden sie erst im Advent

aber probiert haben wir schon

und ich kann sagen.

Die Arbeit hat sich wieder gelohnt

Gutes Nachbacken

Signatur

"Ich denke in Lösungen, es lohnt sich!"

25.09.2013 um 22:17 Uhr

Sehr nett, die zwei Ebenen verknüpft.

Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

Zu allen Beiträgen im Forum zu dieser Veröffentlichung.

 

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