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Die Lindner-Situation

Eine Fetisch-Geschichte von masopilami.

Herr Berger steht vor der Tür des Büros seiner Bereichsleiterin, wagt aber nicht, einzutreten. Sie hat ihn nun schon zweimal auflaufen lassen. Sein Vertrag mit dieser Firma läuft aus und er benötigt dringend Zwischenzeugnisse und diverse Nachweise, um diese dann neuen Bewerbungen hinzuzufügen. Ohne die Nachweise sind Neubewerbungen undenkbar. Er will auch gar nicht näher über mögliche Folgen einer Arbeitslosigkeit nachdenken, selbst wenn diese nur vorübergehend wäre.

Er hat die Hand schon gehoben, zögert aber noch immer mit dem Anklopfen. Eine Sekretärin stöckelt vorbei. Hat sie gezwinkert? Er spürt, dass er schwitzt. Er sollte vielleicht noch mal die Toilette aufsuchen.

Wie hatte ein Mitarbeiter aus der Entwicklung kürzlich über sie gesprochen? 'Frau Lindner liebt es, wenn sie die Leute abblitzen lassen kann und diese doch immer wieder angekrochen kommen!'

Robert Berger hatte schon gehört, dass vor allem männliche Mitarbeiter zuweilen regelrechte Bittgesuche verfasst haben, nur um eine Unterschrift von ihr zu erhalten.

Nach einem Moment fasst er sich ein Herz und klopft an die Tür. Er wird seine Sache nun zum dritten Mal vortragen. Hoffentlich mit Erfolg.

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

06.08.2018 um 07:06 Uhr

Gute Geschichte, leider gibt es zuwenige Frau Lindners und zu viele Herr Berger

Gelöscht.

01.01.2016 um 09:23 Uhr

Sehr schöne und sehr spannende Geschichte, in welcher das Knistern der Beziehung zwischen Herrn Berger und Frau Lindner überdeutlich zu spüren ist.

Es ist geradezu ein psychologischer Zweikampf.

Daneben ist der Schreibstil sehr gut.

Nach meinem Geschmack hätten die Damen ruhig etwas härter mit Herrn Berger umgehen können.

Meister Y

Autor. Fördermitglied.

18.09.2015 um 13:05 Uhr

Amüsement pur.

Ich muss gestehen, das ich noch immer ein Lächeln im Gesicht habe. Fast schon wollte ich ihn bedauern, aber warum eigentlich... Wirklich klasse geschrieben, so, dass ich Frau Lindner tatsächlich vor Augen hatte. Ebenso ihn, den sie auf so konsequente wie bedauernswerte Weise, zu ihrem Lustobjekt macht. Und dies so, dass man als Leser wirklich nicht anders kann, als wieder und wieder über die Situationen zu lachen. Absolut toll!

Danke für diese überaus amüsanten Zeilen. 

Rote Sonne

Profil unsichtbar.

03.04.2014 um 16:41 Uhr

Danke, danke, danke ich werde diese Geschichte mit einem Lächeln im Hinterkopf behalten und vielleicht werde ich irgendwann mal Jemanden erzählen müssen, dass es Frau Lindners gibt, die nicht alles liegen lassen, um sofort irgendwelche Formulare auszufüllen oder Bescheinigungen zu erstellen. 

Toll geschrieben, einfach klasse, DANKE

PS: Gibt Frau Lindner Kurse zum Thema "Mehr Dominanz am Arbeitsplatz" für Frauen?

Gelöscht.

01.12.2013 um 21:35 Uhr

Besten Dank fürs Schreiben

Schattenwölfin

Autorin. Teammitglied. Vereinsmitglied.

18.10.2011 um 17:45 Uhr

.

Seit 10 Minuten überlege ich, was ich hierzu schreiben soll, mir fällt nichts ein. Ich sitze da und grinse noch immer. Die Geschichte zu lesen hat mir großen Spaß bereitet.

Leichte und witzige Schreibe.

Kompliment dafür von der Schattenwölfin

.

Gelöscht.

18.10.2011 um 16:31 Uhr

Nicht ganz mein fall

Gelöscht.

02.06.2011 um 21:11 Uhr

Ich habe herzlich gelacht - für mich persönlich kann ich mir das nicht vorstellen, aber bei Frau Lindner würde ich glatt eine Ausnahme machen:)). Und weil die Geschichte so amüsant war, sehe ich auch mal über das Ausmaß von Arroganz und Machtmißbrauch hinweg, das diese Frau im realen Leben als Domme disqualifizieren würde.

Gelöscht.

19.02.2011 um 15:26 Uhr

der arme herr berger... aber eine sehr sehr schöne geschicht

hexlein

Autorin.

17.02.2011 um 21:16 Uhr

manchmal wünsche ich mir ja schon, dass ich mit meinen Mitarbeitern so umgehen könnte. Da wäre schon der eine oder andere dabei, der so eine Behandlung "verdient" hätte.

das hexlein

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