BDSM-Geschichten und andere erotische Texte und Literatur

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Cover

BDSM-Geschichte von Gryphon

"Wann kriegst Du Deinen Kontrollanruf?" Schweigen. Das wußte ich. Ich grinse. So ist es immer. "Ich habe Dich was gefragt." Deine Augen sehen nicht sehr glücklich aus, jetzt.

 

Gestern trafen wir uns zum ersten Mal, nach einem langen Mailwechsel, nach einigen Telefonaten. Wir machten einen Spaziergang, wir tranken zusammen Kaffee, wir gefielen uns. Eigentlich wußten wir das vorher schon, es war nur die Bestätigung. Als ich Dir die Frage stellte, ob Du mir soviel Vertrauen entgegenbringen würdest, Dich mir auszuliefern, sagtest Du ja. Warum also noch lange warten? Wir verabredeten uns für heute und ich schärfte Dir nochmals ein, dass Du gecovert zu erscheinen hast, auf die Art, die ich Dir vorher geschildert hatte.

 

"Also", sage ich scharf ,"kann ich davon ausgehen, dass Du keinen Anruf erhalten wirst." - "Nein, ich ...." - "Dachte ich mir", unterbreche ich Dich. "Das heißt, eigentlich wußte ich es sogar." Du schaust mich trotzig an.

"Es ist doch nicht nötig. Ich habe Dich kennen gelernt und ich weiß, dass ich Dir vertrauen kann."

 

Ich lache, aber in Deinen Ohren wird es nicht besonders nett klingen, nicht das Lachen, das Du kennst.

 

"Schön. Ich gehe also davon aus, dass Du meinen Namen auch nicht überprüft hast?" - Was sollst Du schon dazu sagen. An Deinem Gesicht sehe ich, dass ich Recht habe. "Und dass Du Dir meine Autonummer nicht gemerkt hast, habe ich gesehen, als Du umgestiegen bist."

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

hanne lotte

Autorin. Fördermitglied.

26.07.2017 um 19:44 Uhr

Was lernt uns das? Ein Subbie is meistens eher naiv und leichtsinnig, wohingegen sich Doms grundsätzlich in zwei Teile teilen lassen - in finstere Psychopathen einerseits und Unfehlbare andererseits.

Ein gutes subbie sollte daher unbedingt auf einem Wesenstest bestehen. Bzw. dem entsprechenden Zertifikat.

Mein Handy wäre wahrscheinlich im entscheidenden Moment gerade out of Ladung.

Danke für den Drink in der Lobby

hanne

Signatur

Tue was du willst, aber schade keinem dabei.

26.07.2017 um 15:45 Uhr

Ja, ja, die Menschenkenntnis. Wenns doch nur so einfach wäre... Vielen Dank für diese Geschichte. 

06.11.2016 um 22:08 Uhr

Danke für die Eindrücklichkeit.

Gregor

Autor.

06.11.2016 um 21:19 Uhr

Was bedeutet Sicherheit?

Mir kann auf der Straße jemand über den Kopf hauen.

Eine Unaufmerksamkeit auf der Landstraße dreht / beendet meine Welt.

Wer mir Böses will, der tut es.

Das Böse wird gebremst durch rechtliche Konsequenz, gebremst, nicht verhindert.

Durch gesunden Menschenverstand kann ich Gefahren für mich begrenzen.

Das funktioniert im Alltag ganz gut.

Gesunder Menschenverstand in Zusammenhang mit Sexualtrieb?

Au weia.

Wenn die Biochemie freidreht, setzt die Klarheit aus.

Stimmt doch, oder? Sonst wäre Covern selbstverständlich.

Gryphon

Autor. Vereinsmitglied.

23.09.2016 um 01:10 Uhr

Hallo Nachtasou,

covern nutzt nur dann etwas, wenn der dominante Part dazu bereit ist, für das Cover seine Identität preiszugeben. Auch ein Autokennzeichen oder eine Adresse kann hilfreich sein. Insgesamt aber zeigt die (gehörte) Erfahrung, dass der aktive Part sich weniger schnell "gehen lässt", wenn klar ist, dass gecovert wird. Vielleicht liegt das aber auch nur daran, dass Übelwollende bereits dann aussteigen, wenn das Wort "Cover" fällt.

Grüße von Gryphon

Signatur

Ein Gentleman sollte alles ausprobiert haben - außer Inzest und Volkstanz.

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

18.09.2016 um 21:46 Uhr

Die Geschichte zeigt einem klipp und klar warum man sich bei den ersten Treffen immer covern lassen sollte.

Er zählt ihr nur die Möglichkeiten auf, aber es kann schneller Real werden als man sich vorstellen kann.

18.09.2016 um 16:34 Uhr

Auf seine eigene Art und Weiße eine interessante Geschichte. Spiegelt vermutlich auch etwas die Realität ;)

Nachtasou

Autor.

07.12.2015 um 01:00 Uhr

Die - vermutliche - Absicht des Autors finde ich glänzend umgesetzt. Ein Horrorszenario, einem möglichen Psychopathen in die Hände zu fallen. Vertrauensselig, ungecovert.

So selbstverständlich ist das "Covern" schon, dass ich gar nicht mehr darüber nachdachte. Anlässlich dieser Geschichte stellt sich mir aber gerade eine provokante Frage:

"Was transportieren BDSM-er damit von sich eigentlich für ein Bild in die Öffentlichkeit?"

Und was geht beim Covern über das hinaus, was eine Frau (Mann) nicht ohnehin an Sicherheitsdenken an den Tag legt, oder eben nicht an den Tag legt.

Wer denkt bei einem Seitensprung oder einem ONS daran, einem Psychopathen in die Hände zu fallen. Oder ist es im BDSM-Bereich besonders gefährlich? Ist Sex gefährlich?

Viel hätte es dem Mädchen in der Geschichte nicht genutzt gecovert zu sein, oder irre ich mich. Er hätte sie auch ohne Fesseln zum Stillhalten zwingen können; oder sie nötigen können am Telefon zu lügen. Sie hat sich auf ihre Menschenkenntnis verlassen, so wie wir das im Alltag dauernd tun. Sich nicht mehr wehren können, lässt sich nicht mit covern lösen. Sexualisierte Gewalt ist potentiell überall und jederzeit möglich. Das Mädchen ist nach dem Motto "Trau, schau, wem" verfahren. Reichen die üblichen Bedenken in der BDSM-Szene nicht?

Es ist gerade spät abends, bin müde, und vielleicht habe ich einen wichtigen Punkt übersehen.

Sorry, Gryphon, dass ich diesen Kommentar gerade vollabere; und eigentlich spricht das für die Qualität Deiner Geschichte, wenn sie zum Eindenken führt. (Aber irgendwas muss ich gerade übersehen haben).

Signatur

Die Zunge hat keine Knochen

30.11.2015 um 09:12 Uhr

Phhh...

Lehrreiche Zeilen, die hoffentlich ganz viele lesen. Ich muss zugeben, dass ich echt schlucken musste und am Ende, ganz am Schluss ein bisschen erleichtert war.

Danke für diese Lehrstunde, die hier auf den einen wichtigen Platz hat.

Signatur

Niemand ist gut genug, einen anderen ohne dessen Zustimmung zu regieren (Abraham Lincoln).

22.05.2015 um 01:54 Uhr

es   macht sehr nachdenklich    danke

Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

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